Schlagwort: Kunst

  • Berlin: Bauworkshops im Artengarten

    Wir laden herzlich zu den kreativen Workshops „BAUMeister“ im ArtenGarten ein!

    Termine:
    12.06., 13.06., 19.06., 20.06., 21.06., jeweils von 15:30 bis 19:00 Uhr
    Ort: ArtenGarten – Zaandamer Straße / Buschkrugallee 87, Berlin-Britz (Zugang über die Zaandamer Straße)

    In fünf Workshops bauen und gestalten wir gemeinsam verschiedene Gartenobjekte – darunter Möbel, Hochbeete und andere Konstruktionen – aus Holz, Natur- und Recyclingmaterialien. Diese werden dauerhaft im Gemeinschaftsgarten ArtenGarten in Neukölln-Britz installiert.

    Neben dem praktischen Arbeiten habt ihr die Möglichkeit, den Garten kennenzulernen und euch dem Ort kreativ und gemeinschaftlich zu nähern. 

    Alle Menschen – mit oder ohne Migrationsgeschichte – sind herzlich willkommen! Es gibt keine Altersbegrenzung.

    Am 28.06. findet im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln eine öffentliche Präsentation der entstandenen Arbeiten statt.

    Workshop wird von einem KünstlerKollektiv ZIP group geleitet. ZIP group thematisiert Arbeit, Gemeinschaft und Selbstorganisation und verwandelt ihre Installationen in utopische Räume für gemeinsames Tun und Austausch. https://zipgroup.space/ 

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  • Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein

    (Sachbericht)
    [Urbaner Garten Bayer Platz]
    2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.

    Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.

    Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.

    Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.

    Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)

  • Berlin: gärtnerische Aktivitäten und geplantes DemokratieCafé am Campus Dammweg

    Projekt Freiraumlabor: das auf dem Gelände des alten Schulgartens am Dammweg Aktivitäten stattfindet

    Wir sind seit gestern wieder mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich künstlerischer Naturforschung und Gemeinschaftsgärtnern vor Ort und werden aber, wenn alles so kommt wie wir es hoffen ????????????????????????, eine Teilfläche am Dammweg in der Nutzung koordinieren und bespielen können ab demnächst. Dies wird in Kooperation mit Anna Margit passieren, die letztes Jahr ja bei Berlin Mondiale das house of gardeners koordiniert hat und die Du ja auch kennst.
    Was wollen wir dort vor Ort tun? Wir werden, so wir die Fläche bekommen, einen umgebauten Wohnwagen dort als Basis-Station für unsere Freiraumlabor-Aktivitäten aufstellen, um dort einen Gemeinschaftsort  im Grünen zu schaffen. Die Idee ist, ein inklusives grünes Nachbarschaftscafé zu etablieren, um die kurz- und mittelfristige Zukunft des Areals zu gestalten: mit gemeinsamem Gärtnern, Treffen, Festen feiern u.a.

    Meine Kollegin Amanda Robledo (in cc) hat an eurer Info-Veranstaltung zu Demokratie-Cafés teilgenommen und kam sehr inspiriert und voller Ideen für das Freiraumlabor heraus und schlug folgendes vor:

    Zusammen mit unserem Partner der THIWA-Werkstatt für Theater und Kunst sowie unseren diversen Kooperationspartnern in der Nachbarschaft (Familienzentrum, Stadtteilzentren, Caritas, Jugendzentren, Stadtteilmüttern, Young Arts Neukölln) entwickeln wir im Rahmen der Förderung durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis (BPUP) ein inklusives Pilotprojekt des Demokratie-Cafés, mit einem ersten Fokus auf Frauen. 

    Das Projekt könnte – so es Förderung durch den BPUP erhält, ansonsten auf hoffentlich anderem Wege – ab Mitte April starten. Wir haben bereits durch das Young Arts/Bezirksamt Neukölln finanziert eine Reihe von Veranstaltungen geplant für „zusammen gärtnern“ (Poster anbei) und das soll weitergehen ab Mitte April und da würde es eigentlich sehr passen, wenn wir dann das Demokratie-Café eröffnen.

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  • IG Lich hat sich gut entwickelt

    (Mail)

    der Internationale Garten Lich ist noch da.

    Er besteht aus 17 Einzelparzellen und mehreren Gemeinschaftsflächen. Wir verstehen uns als interkulturell. Vertreten sind im Momenr folgende

    Herkunftsländer: Deuschland, Russland, ex Sowjetrepubliken Kasachstan und Usbekistan, Kroatien, Türkei, Frankreich, Vietnam, Syrien, Afghanistan. Nebeneinander aus der Türkei Türken und Türkinnen, Kurden und Kurdinnen, Zaza. Aus Russland „echte“ Russen und Russlanddeutsche.

    Im Moment sind alle Parzellen vergeben. Es finden 4 Pächterversammlungen im Jahr und 3 mal Gemeinschaftsarbeit

    Wir machen einen Stand beim Historischen Markt im Frühjahr, wir grillen im Garten im Sommer und werden kleinere musikalische Veranstaltungen planen.

    In den Kulturtagen 2019 waren wir mit einem Vortrag mit Bildern zum

    Thema: „Wurzeln schlagen“

    Ein Werkzeugschuppen wurden von 2 Künstlerinnen bemalt. Die Bilder stellen bedrohte Arten dar.

    Probleme: Wir konnten noch nicht alle davon überzeugen, einen eigenen Kompost zu machen. Im Sommer waren viele frustriert, weil die Wasserversorgung eine Weile ausfiel.


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  • AUf die Plätze in Bremen Walle: Gartenkunstprojekt zur Aneigenung öffentlicher Plätze

    (alerts)

    Von New York aus schwappte die Urban-Gardening-Bewegung nach Europa und hat sich seit Ende der 1990er-Jahre auch in Deutschland durchgesetzt. Mitten in der Stadt werden öffentlich zugängliche Räume landwirtschaftlich genutzt und vermüllte Brachflächen begrünt. Auf Hinterhöfen oder Dächern entstehen Gemüsebeete und bienenfreundliche Blumeninseln. In Hochbeeten aus Paletten, Badewannen oder recycelten Materialien gedeihen Tomaten, Rote Bete und Erdbeeren. Wer seinen eigenen Stadtgarten oder seine Parzelle bewirtschaftet, ist aber noch lange kein urbaner Gärtner im Sinne der Bewegung. Entscheidend ist der gemeinschaftliche Gedanke. Zusammen in der Erde buddeln, die Früchte seiner Arbeit wachsen sehen und gemeinsam verspeisen – das fördert das soziale Miteinander und stärkt die Nachbarschaft. Die kollektiv genutzten Gärten sollen neue Orte für Begegnung und soziale Interaktion schaffen. Und ganz nebenbei verschönern sie den öffentlichen Raum. In Bremen gibt es gleich mehrere Urban- Gardening-Projekte, beispielsweise am Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt, auf der Gemüsewerft in der Bremer Überseestadt oder auf dem Gelände des Vereins „Arbeit und Ökologie“ in Huchting. In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.

    „Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern. Als er Alessa Lubig fragte, ob sie die organisatorische Leitung übernehmen wolle, hat sie sofort zugesagt. Unterstützt wird sie von Jarrid Tschaikowsky und David Hepp, die den künstlerischen Part gestalten.

    „Ich finde die Mischung aus Gärtnern und Kunst unheimlich spannend. Wenn wir eine Skulptur aufstellen würden, regt das zunächst einmal zum Austausch darüber ein. Aber niemand muss sich weiter darum kümmern. Anders beim Garten. Der muss fortwährend gepflegt werden und führt so die Menschen ­zusammen. Er bietet gleichzeitig einen Anlass und Treffpunkt“, sagt Alessa Lubig. Vom ­Anlegen der Beete über das Säen und Bewässern bis zur Ernte erleben alle gemeinsam die Natur. Der Garten bringe sie in einen permanenten Dialog mit ihrer städtischen Umgebung.

    Da sich die ersten beiden Aktionsplätze in einer Wohnstraße befinden, werden zunächst mobile Gärten angelegt. „Urban-Gardening kann auf kleinstem Raum stattfinden. Wir haben für die Geestemünder Straße und die Zietenstraße jeweils einen Anhänger organisiert, der dann bis zum Ende des Sommers dort stehenbleiben wird“, erklärt Lubig. Die Entscheidung, was in welcher Form angebaut werde, treffen alle gemeinsam. Pflanzen und Materialien gebe es vor Ort. Wer mag, könne gern zusätzliche Gerätschaften und Werkzeuge mitbringen. „Jeder darf sich kreativ austoben. Wir wünschen uns, dass die Leute nicht nur einen Garten anlegen, sondern ebenso Pflanzgefäße, Rankhilfen und Skulpturen bauen, Müllobjekte wie Plastikflaschen und leere Dosen umfunktionieren oder auf irgendeine andere Weise Urban-Gardening und Kunst miteinander in Verbindung setzen.“

    Bis zu seinem Abbau solle der Garten als Treffpunkt dienen. Und: Jeder dürfe ernten, auch Spaziergänger, die zufällig vorbeikommen. „Der Ertrag steht im Hintergrund. Es geht uns darum, die Gemeinschaftlichkeit anzustoßen und den sozialen Kontakt unter Einbeziehung der öffentlichen Räume zu stärken“, betont Lubig. „Zugleich wird dabei das Wohnumfeld aufgewertet.“ Schön wäre es außerdem, wenn sich aus dem Projekt heraus ein weitergehendes Engagement der Menschen für den Stadtteil ergebe. (mehr …)

  • Bremen: durch urban gardening öffentliche Plätze aneignen

    (alerts)
    […]
    In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.„Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern.
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-gaertnern-im-anhaenger-_arid,1838641.html (mehr …)

  • Graffiti-Kurs bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Unter Anleitung eines echten Profis gestalten die Teilnehmer*innen in einer kleinen Gruppe eine große Wand im Gemeinschaftsgarten Tausendschön. Der Graffiti-Künstler Jason Holloway verrät dabei Tipps und Tricks, es werden Entwürfe angefertigt und dann greifen die Kinder und Jugendlichen selbst zur Lackdose und verewigen ihre Kuns

    [in Minden] (mehr …)

  • viel Kultur im Prinz-Emil-Garten

    (Gu, alerts)

    […]
    Was ist neu in dieser Saison? Eine Veranstaltungsbühne und ein Atelier-Container machen auch Kulturveranstaltungen im Garten möglich. Ein Kindertheaterstück und drei Konzerte sind ab Frühjahr fest eingeplant, dazu kommen Lesungen und wie im vergangenen Jahr wird zum „Chill-Out“ regelmäßig ein Foodtruck am Freitagabend Gäste im Garten mit Getränken und gesundem Essen versorgen. „Hier haben wir wechselnde Foodtrucks eingeladen für ein vielfältiges Angebot“, sagt Sandra Freitag, die Leiterin des Nachbarschaftsheims.

    „Prinz Emil und die Kunst“ lautet der Titel für die Kunstprojekte. Der Atelier-Container kann dafür temporär angemietet werden. Ein Workshop im Juni in Zusammenarbeit mit „Behind Art“ ist fest eingeplant für Menschen mit und ohne Behinderung, in einer abschließenden Ausstellung sollen die geschaffenen Werke am Ende präsentiert werden, wenn das Wetter es zulässt, im Freien unter den hohen Bäumen.

    Und weil das Gärtnern anstrengend sein kann und der Rücken vielleicht beim Bücken verspannt, findet, wer mag, im Sommer ein sportliches Ausgleichsprogramm mit Qigong an den Mittwochabenden und Yoga am Samstagvormittag unter kundiger Leitung. Zwei Angebote, zu denen jeder willkommen ist. Schon am kommenden Samstag, 10. März, gehen die Vorbereitungsarbeiten für die rund dreißig Gartenfreunde weiter.
    http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/eroeffnung-mit-schaufel-und-pinsel_18566704.htm (mehr …)

  • Komopstwürmer als Inspiration für Tanzperformance

    (Gu, mail)
    Im Wandelgarten/Freiburg:

    wer hätte das gedacht, dass unsere Kompostwürmer eine Tänzerinnen-Gruppe von TIP zu einer Performance anregen? Antonia Bischof, die unsere Kompostwürmer im Garten in ihrer Körpersprache und Bewegungsfreude studiert hat und einige nach Hause mitnahm, lädt uns zu Phenomen A ein.

    Sie sagte mir, dass sie und zwei Mittänzerinnen ein Tanzstück „Worms“ entwickelt haben und vorführen werden, zu dem sie sich durch die Wurm-Bewegungen inspirieren ließen. Wow!

       
       
       
       

    Liebe Wurmfreunde!

    Dieses und nächstes Wochenende werden zwei Tanzfreundinnen und Ich ein kleines Wurmstück „dekomposTia“ um unsere Wurmfreunde zu ehren und danken für ihre beständige, ruhige Arbeit die sie trotz allen möglichen Umwelt und Menschen einflüsse einfach wurmig und tapfer weiter machen.


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  • Performingart meets Tempelhofer Feld

    (Gu, FB)

    Ab heute von DI bis FR jeweils von 12 bis 20 Uhr ist der Garten die Neuköllner Dependance des Freien Theater Festivals.
    Höhepunkt ist am FR, 16. Juni um 18 Uhr das HAPPENING auf dem TEMPELHOFER FELD: MOVING CURTAIN, das Feld wird zur Bühne!
    Ab 14 Uhr beginnt der Bau-Workshop im Garten, Interessierte und Helfer*innen sind willkommen – je mehr Hände, umso größer wird der Vorhang.
    www.performingarts-festival.de (mehr …)

  • Projekt vorm Museum für europäischer Kulturen doch kein GG

    (Gu, mail)
    – Alles ist anders als am Anfang gedacht

    – es ist in dem Sinne noch kein Gemeinschaftsgarten entstanden 

    – Bewohnerinnen aus dem Heim, die mit der Sonderausstellung des Museums Europäischer Kulturen „daHeim. Einsichten in flüchtige Leben“ in Verbindung stehen, wohnen eine Fahrstunde weg

    – das bedeutet eine intensive Vorbereitung, Einstimmung, Mitnahme der Menschen aus dem Heim 

    – ist nur durch den Kontakt des Vereins Kunstasyl e.V und der Künstlerin  Barbara Caveng möglich gewesen, für ein Museum bzw. die Mitarbeiter ist das nicht leistbar

    – in Anlehnung an Flucht, wurde ganz mobil gepflanzt…in Taschen, Koffern, Tüten, Rucksäcken, Fahrradtaschen

    – ist sicher nicht unbedingt gut für die Pflanzen, aber irgendwie auch passend und wir haben heute noch einen Termin mit den Kolleginnen von den Prinzessinnengärten, was die Pflege betrifft 

    – ungewöhnlich waren für mich auch die Pflanzenwünsche der Bewohnerinnen: hauptsächlich wurden Damascener Rosen gewünscht oder rote, gelbe, blaue, weiße Blumen…Grund dafür ist, dass es sich um das Pflanzen von Lebensräumen handelt und nicht um Gärtnern…einige Bewohner, die ihre Pflanze bei uns stehen haben, sind bereits abgeschoben worden. Von ihnen bleibt die Pflanze, angehängt ein Blatt Papier mit dem Lebenstraum 

    – es ist vieles sehr emotional und hat deshalb eine andere Richtung bekommen 

    – schön ist, dass einige Mitarbeiter aus dem Museum, Aufsichten und Vereinsmitglieder sich aktiv beteiligen und einbringen und wirkliche Begegnungen stattfinden 

    – wir sorgen dafür, dass wir sehr gastfreundlich sind mit Beköstigung usw., das ist für ein Willkommen total wichtig


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  • Shimeles macht Siebdruckworkshops mit Flüchtlingen

    (Gu aus weitergeleiter Mail von Shim)

    Am Freitag, 20.05.2016 haben wir zusammen mit den Flüchtlingen des Moritz-Jahn-Hauses Baumwolltaschen mit der Siebdruck-Technik bedruckt. Diese Aktion ist eine Veranstaltungsreihe zum Thema des Künstlerischen Ausdrucks mit mehreren Terminen. Beim nächsten Termin werden wir weitere Druckvariationen ausprobieren und T-shirts bedrucken. Schon beim ersten Termin hatten wir viel Spass. Gerne könnt Ihr/Sie an der Aktion mit teilnehmen und die Flüchtlinge unterstützen oder auch eigene schöne Dinge herstellen. Bitte die zu bedruckenden Stoff z.B. T-shirts, Baumwolltaschen, Kissenbezüge selbst mitbringen.

    Teilnehmer waren Flüchtlingsmänner aus dem Sudan
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  • Kindergruppen beim Allmende-Kontor dabei

    (Gu aus Newsletter9
    […] Besonders die Beete am Eingangsbereich haben dringende Pflege nötig, um so mehr freuen wir uns, dass die Gruppe Grenzenlos, die ehrenamtliche Arbeit im Kinderbereich in der Notunterkunft auf dem Tempelhofer Feld leistet und einige Beete am Eingangsbereich am Samstag übernommen hat, um mit den Kindern den Garten regelmäßig zu besuchen.
    Auch die Blaue Gruppe hat am Samstag Zuwachs aus dem Bereich soziales Engagement aus der Werner-Düttmann-Siedlung bekommen. Hier gärtnern ab sofort vier soziale Einrichtungen aus der Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftsarbeit, konkret der Nachbarschaftstreff am Werner-Düttmann-Platz (Träger: Via e.V.), der Kindertreff GraefeKids, das Streetworker-Team von Mobil im Kiez und dem Kinder- und Jugendtreff Drehpunkt (Träger: Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.).
    Allen ein herzliches Willkommen im Allmende-Garten!

    Wir möchten auch alle neuen GärtnerInnen, die am Samstag bei dem so zahlreich besuchten Infotreffen für NeugärtnerInnen teilnahmen und bei Regen all den vielen Infos zu Gartenanregelungen, Organisation und Mitgliedsaufnahme lauschten, herzlich im Garten willkommen heißen! Wir konnten im Nachhinein nur schätzen, ob mehr als 30 oder 40 Interessenten gekommen waren, aber danke an alle FarbgruppensprecherInnen, die anwesend waren und trotz Regen und kurzweilig tumultartigem Chaos, alle Anwesenden mit Beeten glücklich gemacht haben. Wir freuen uns, Euch alle im Garten wieder zu treffen!

    Morgen am Samstag, dem 23. April gibt es dazu gleich Gelegenheit. Von 12 bis 17 Uhr findet der 1. KOMPOST-TAG 2016 unter dem Motto: MAKE COMPOST – NOT WAR statt. Die Kompost AG lädt alle GärtnerInnen zum gemeinsamen Einsatz herzlich ein. Treffpunkt ist der Kompostplatz am Bienengarten, bringt Gartenscheren, Macheten oder Hackebeilchen mit, auf einen friedvollen Kompsteinsatz!
    […]
    Das Färberpflanzenbeet am Eingang des Gartens gegenüber dem Dorfplatz steht in diesem Jahr im Zeichen des FÄRBERWAIDs (Isatis tinctoria) oder auch Deutscher Indigo genannt, der sich hier über den Winter flächendeckend ausgebreitet. Spontan erklären DIE SCHÖNFÄRBERINNEN das Gartenjahr 2016 zum Waidjahr!
    […]
    Für alle Kunstfreunde hier eine schöne Nachricht. Unser Garten wird in diesem Jahr erstmalig am Kunstfestival 48 Stunden Neukölln teilnehmen. Das Festival findet vom 24. – 26. Juli in ganz Neukölln statt und steht in diesem Jahr unter dem Thema SATT, welches inhaltlich sehr gut zum Garten passt. Die Veranstaltung im Garten wird an einem Tag, voraussichtlich am Samstag, 25. Juli von 16-21 Uhr, unter dem Titel „Brot und Rosen: Kunst im Garten“ stattfinden.

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  • Pflanzbar Wuppertal geht weiter

    (Gu, alters, 28.1.)

    Das „PflanzBar“-Team machte zusammen mit vielen Kindern und Jugendlichen aus dem umliegenden Quartier aus einer brach liegenden Wiese an der Heinrich-Böll-Straße einen bunten Gemeinschaftsgarten. Für den haben seit 1. Oktober 2015 mehrere Einrichtungen aus dem Stadtteil die Verantwortung übernommen – darunter das Jugendzentrum Heinrich-Böll-Straße, die Grundschule Mercklinghausstraße, die Gesamtschule Langerfeld und die Kita an der Samoastraße.

    Die bisherigen Macher sind glücklich und zufrieden. Sie schreiben in einer Pressemitteilung, dass „nach Zusammentragen von einem Haufen an Spenden vieler Wuppertaler Unternehmen, der Nachbarschaft, Freunden und Familienmitgliedern, nach langer Zeit des Buddelns, Bauens, Säens und Pflegens, nach zig Projekttagen bei Wind und Wetter, nach gemeinsamem Ernten, Kochen und alles Aufessen mit Profikoch, nach Verschönern des auf dem Grundstück liegenden Trafohäuschens durch ein Graffiti vom Profi“ nun Harke und Spaten an die neuen Betreiber übergeben wurden – und die Zukunft der „PflanzBar“ gesichert ist.

    http://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/pflanzbar-zum-schluss-eine-bunte-broschuere-aid-1.5722003 (mehr …)

  • Bermudagarten in Berlin-Weißensee geplant

    (Shimeles, Mail,Tel. Beratung, Mai 2015)

    Bermudagarten- ein urbanes Gartenprojekt in Berlin Weisen See

    Zwischen Büros und Kunsthochschule, Flüchtlingsunterkunft und Wohngebäuden liegt ein Stück Brachland. Dieses Bermudadreieck ist eine 2.700 qm große Fläche zwischen der dem DGZ Ring und der Johannes-Litten-Straße, in Berlin Weißen See

    Wir wollen Ein Garten, der Anwohner, Geflüchtete, Büroarbeiter und Studenten verbindet?

    Werden die Leute dann hier verweilen und in der Sonne liegen? Werden wir ein Café, einen Pizzaofen und eine Streichelzoo haben? Werden hier Jugendliche morgens bolzen und abends musizieren? Und wer wird versuchen sich eine unabhängige Nahrungsmittelgrundlage zu schaffen?

    Wir laden Anwohner, Angestellte, Geflüchtete, Studierende und alle, die sonst noch interessiert sind, ein, um diesem unbekannten Land Leben einzuhauchen.

    Unsere Aktivitäten sind öffentlich und wir laden alle Interessierten in der Nachbarschaft, wie in der Kunsthochschule zur Teilnahme ein.

    Wir werden den Garten das Semester über wöchentlich mit Aktivitäten bespielen und dabei der Fläche Gestalt geben. Als Stadtgarten, als Treffpunkt, als Ort des Austauschs und des Spiels.

    Wir werden Leute von anderen Projekten zu öffentlichen Präsentationen oder Workshops einladen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit uns zu teilen.

    Als zentrales Element wollen wir einen Bauwagen aufstellen. wir werden Sitzgelegenheiten bauen und Hochbeete anlegen.

    Die Initiativ Gruppe besteht aus Studenten der Hochschule Weisen See die aus verschiedenen Länder kommen zusammen mit Einzelpersonen aus der Nachbarschaft und mit Bewohner von Flüchtlings Unterkünfte.

    Ich berate die Gruppe seit Anfang Mai und die Gruppe hat Schritt für Schritt Voraussetzungen geschaffen Zugang zum Grundstuck zu bekommen und Träger zu finden bis sie eigenen Verein gründen. Die Hochschule Unterstutzt das Projekt

    Am Anfang hatten sie keinen Träger, inzwischen haben sie einen Träger. Auch diese Tage bekommen sie die Nutzungsvereinbarung für das Grundstück unterschrieben.

    Sie wollen bei der Stiftungsgemeinschaft einen Förderantrag für Gartengeräte und Infrastruktur Aufbau stellen.

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  • Viel Neues im HackMuseumsgarten in Ludwigsburg

    (Gu aus alerts, 21.3.)
    […]“In jedem Jahr hat sich bisher die Gestalt des Gartens gewandelt: Zum begehbaren Blumentopf des Künstlers Rainer Ecke und den kunstvoll gestalteten Wildbienenhäusern von Fritz Eicher sind die Restart-Brunnenanlagen von Rolf Graap wie auch das Mondrian-Gartenhaus, eine umgestaltete Kunsttransportkiste, hinzugekommen. Für dieses Jahr ist der Bau eines Pavillons für die Veranstaltungen geplant. Auch die Zaungestaltung bzw. Begrünung reicht vom Kletterhopfen bis zur farbigen Häkel- und Zaun-Bestrickung. Fast 200 Personen (Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Schulklassen, Vereine und soziale Einrichtungen) pflegten und hegten die Pflanzenvielfalt im vergangenen Jahr. Diese umfasst neben Blumen viele essbare Pflanzen, wie Kräuter, Salate, Gemüse, seltene Tomatensorten, Peperoni, thailändischen Spinat, Kürbisse, Auberginen, Artischocken, Kartoffeln, diverse Naschsträucher, Weinreben, Quitten, Erdbeeren und vieles mehr.
    Das Urban Gardening-Projekt wird von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ludwigshafen vielfältig genutzt, sei es zum Gärtnern, als Lern- und Erholungsort, als Treffpunkt oder als Plattform für Feste und kulturelle Veranstaltungen. Auch in dieser Saison findet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm statt, darunter interkulturelle Feste, wie im Juni ein polnisches Sommerfest und im Juli ein thailändisches Sommerfest und ein interkulturelles Freundschaftsfest. Eine Schnippeldisko ist während des Internationalen Museumstag am 17. Mai geplant.
    n Kooperation mit dem Ernst-Bloch-Zentrum wird am 20. Mai die Ausstellung Helden der Stadt eröffnet, die, ausgehend vom Urban Gardening, die neue Kultur des Do-it-Yourself thematisiert. […] Die Gärtnerinnen und Gärtner organisieren eine Tischlein-Deck-Dich-Aktion, botanische Führungen, Workshops rund um gesunde Ernährung und Do-it-Yourself-Ideen. Auch ist in diesem Jahr wieder das deutsch-französische Jugendprojekt Hotel Europa 2 der Initiative New Limes und Wir! e.V. im hack-museumsgARTen zu Gast.
    Das bunte Veranstaltungsprogramm wird in Kooperation mit vielen Vereinen und dem Internationalen Frauentreff sowie dem Kultursommer Ludwigshafen organisiert und macht, über des Gärtnern hinaus, das städtische Leben in seiner kulturellen Vielfalt erlebbar.[…]
    Begleitet und unterstützt wird der hack-museumsgARTen von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, der BASF SE, Kultursommer Ludwigshafen, Bürgerstiftung, Grüner Kreis sowie von zahlreichen Förderern.“

    www.mrn-news.de/2015/03/20/ludwigshafen-hack-museumsgarten-ein-garten-fuer-alle-start-in-die-vierte-saison-am-freitag-20-maerz-2015-18-uhr-188529/

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