Schlagwort: Kunst und Kultur

  • Berlin: Bauworkshops im Artengarten

    Wir laden herzlich zu den kreativen Workshops „BAUMeister“ im ArtenGarten ein!

    Termine:
    12.06., 13.06., 19.06., 20.06., 21.06., jeweils von 15:30 bis 19:00 Uhr
    Ort: ArtenGarten – Zaandamer Straße / Buschkrugallee 87, Berlin-Britz (Zugang über die Zaandamer Straße)

    In fünf Workshops bauen und gestalten wir gemeinsam verschiedene Gartenobjekte – darunter Möbel, Hochbeete und andere Konstruktionen – aus Holz, Natur- und Recyclingmaterialien. Diese werden dauerhaft im Gemeinschaftsgarten ArtenGarten in Neukölln-Britz installiert.

    Neben dem praktischen Arbeiten habt ihr die Möglichkeit, den Garten kennenzulernen und euch dem Ort kreativ und gemeinschaftlich zu nähern. 

    Alle Menschen – mit oder ohne Migrationsgeschichte – sind herzlich willkommen! Es gibt keine Altersbegrenzung.

    Am 28.06. findet im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln eine öffentliche Präsentation der entstandenen Arbeiten statt.

    Workshop wird von einem KünstlerKollektiv ZIP group geleitet. ZIP group thematisiert Arbeit, Gemeinschaft und Selbstorganisation und verwandelt ihre Installationen in utopische Räume für gemeinsames Tun und Austausch. https://zipgroup.space/ 

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  • Dresden: Neubelebung und Erweiterung des Palais Garten (im Museum)

    (ANtrag, ANtworten)

    Das Japanische Palais ist ein historisches Gebäude im Zentrum Dresdens, direkt an der
    Elbe. Ein Großteil des Gebäudes wird von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
    genutzt: Hier befinden sich das Museum für Völkerkunde der SKD und das SENCKENBERG
    Naturmuseum Dresden. Zudem werden wechselnde Ausstellungen der 15 Museen der SKD
    präsentiert. Aktuell ist noch die Kinderbiennale zu sehen, anschließend folgen die
    Ausstellung „Mythos Handwerk“ des Kunstgewerbemuseums sowie „Die blauen Schwerter.
    Meissen in der DDR“ der Porzellansammlung der SKD.
    Um unsere Nachbarschaften einzubinden und das Gebäude mit dem Umfeld zu verknüpfen,
    gibt es auch sogenannte „Frei-Räume“: Werkstätten, ein Projektcafé und einen urbanen
    Garten im Innenhof des Japanischen Palais, der zur gemeinsamen Nutzung und kreativen
    Arbeit einlädt. Bisher wurde der Garten eher passiv genutzt – vor allem zum Bestaunen und
    Verweilen. Nun möchten wir ihn für die Gemeinschaft aktivieren, sodass er bewusst genutzt
    und (mit-)gestaltet wird.
    Projektbeschreibung:
    Der Garten, der 2019 im Rahmen der Ausstellung „Die Erfindung der Zukunft“ durch eine
    enge Zusammenarbeit mit der UFER e.V. entstand, soll durch die Einbindung einer
    Gartengruppe und einer Partnerschule oder Kita noch stärker in die Stadtgesellschaft
    eingebunden werden. Geplant ist, die bestehenden Hochbeete gemeinsam zu pflegen, neue
    Hochbeete aufzubauen, die von der Gartengruppe bepflanzt und gepflegt werden und den
    Garten zu einem Ort des Austauschs und der praktischen Bildung zu machen.
    Besonderes Augenmerk liegt auf der Installation „Vietnamese Immigrating Garden“ des
    Künstlers Tuan Mami, die im Jahr 2022 in den Garten integriert wurde. Hierbei wird die
    Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen betrachtet. Im Zentrum
    steht die Pflanze Rau Cần Ta (Wasserfenchel), die durch vietnamesische Migrant*innen nach
    Deutschland kam und eine Verbindung zwischen der vietnamesischen Kultur und den
    Erfahrungen von Migration herstellt. Es hat sich etabliert, dass die vietnamesische
    Gemeinschaft aus der Nachbarschaft des Japanischen Palais gern kommt, um die
    Wasserfenchelpflanzen zu ernten. Auch sie sind eingeladen, die neue Hochbeete
    mitzugestalten.
    Projektziele:
    Das Projekt zielt darauf ab, den Palais Garten als offenen und lebendigen
    Gemeinschaftsgarten für die Stadtgesellschaft zu etablieren. Durch die Bildung einer
    Gartengruppe und Partnerschaften mit Schulen oder Kitas soll der Garten als interaktiver
    Lern- und Begegnungsort genutzt werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die
    Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelegt, indem durch die
    Wiederverwendung von Materialien und nachhaltigen Anbaumethoden ein
    ressourcenschonender Umgang mit der Natur praktiziert wird. Beispielsweise werden
    Holzbalken nach Abbau der aktuellen Sonderausstellung „Kinderbiennale. Planet Utopia“
    aufbewahrt, um einen Sonnensegel im Palais Garten bauen zu können. Der Stoff für das
    Sonnensegel wird in der die „Fair Fashion Factory“, der Textil- und Nähwerkstatt des
    Japanischen Palais, genäht. Darüber hinaus werden die Pflanzenschilder in der hauseigenen
    Medienwerkstatt, dem Media Lab, produziert.
    Weiterhin wird das Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ von Tuan Mami integriert,
    um die Migration von Pflanzen und Menschen sowie deren kulturellen und sozialen
    Auswirkungen zu thematisieren. Das Projekt fördert den interkulturellen Austausch und das
    Verständnis für die Themen Migration und Heimat. Der Garten wird so zu einem Ort des
    Austauschs, des Lernens und der sozialen Integration.

    Maßnahmen:
    Zur Umsetzung des Projekts werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Zunächst wird eine
    Gartengruppe gebildet, die gemeinsam mit einer Schule oder Kita an der Pflege der
    Hochbeete und der Gartengestaltung beteiligt ist. Es sollen drei neue Hochbeete
    gemeinsam aufgebaut und bepflanzt werden, die gezielt von der neuen Gartengruppe
    gepflegt werden. Zu der Gartengruppe gehören auch die Mitarbeiter*innen des Museums,
    das Team des Projektcafés, das die Kräuter und das Obst aus dem Garten für die
    Zubereitung von Speisen und Getränke nutzt, und die ehrenamtlichen Expert*innen von
    Gartenvereinen. Das gemeinsame Gärtnern soll dabei auch den Austausch zwischen
    Museum und Publikum stärken.
    In Workshops und Führungen werden die Themen Nachhaltigkeit, Pflanzenpflege und
    Kreisläufe vermittelt. Dabei sollen die Teilnehmer*innen nicht nur praktisch im Garten tätig
    werden, sondern auch ein tieferes Verständnis für ökologische Zusammenhänge entwickeln.
    Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Einbindung des Kunstwerks von Tuan Mami,
    das die Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen nutzt.
    Mögliche Workshops sind: Balkonkästen aus Restmaterialien bauen und mit Saatgut aus
    dem Palais Garten bestücken; ein Herbarium herstellen; Kräutervielfalt kennen lernen;
    Nachhaltig und saisonal kochen; die Pflanzenwelt über einen künstlerischen Zugang
    entdecken, Samenkugeln für zu Hause bauen u.v.m. Die Themen der Workshops werden in
    Zusammenarbeit mit der Gartengruppe entwickelt.

    1. Wie groß ist denn die Gruppe schon? Wie viele ehrenamtliche Expert*innen aus Gartenvereinen (meinen Sie damit Gemeinschaftsgarten Trägervereine?) sind schon dabei?

    Aktuell besteht die Gartengruppe aus einer kleinen, engagierten Runde: 4 Mitarbeitenden aus dem Museumsteam, 1 Aufsichtsperson sowie 3 Expert*innen aus dem Gartenbereich, die teilweise ehrenamtlich, teilweise (bis 2024) freiberuflich projektfinanziert mitwirkten. Hinzu kommen 5 Mitglieder einer vietnamesischen Gemeinschaft, die gezielt den „Vietnamese Immigrating Garden“ (V.I.G.) pflegt und erntet. Die bisherigen Café-Partner*innen waren ebenfalls Teil der Gartengruppe. Wir sind derzeit auf der Suche nach neuen Partner*innen.

    1. Wie viele Besucher*innen der Sonderausstellung haben Interesse, mit zu gärtnern/beim Gartenprojekt dabei zu sein?

    Während der Finissage der Sonderausstellung haben wir gezielt auf das Gartenprojekt aufmerksam gemacht – durch Workshops und Gartenführungen. Verbindliche Anmeldungen wurden bisher allerdings nicht erfasst. Sobald klar ist, wie und wann es weitergeht, möchten wir auf unseren Kanälen – insbesondere über Instagram und vor Ort im Japanischen Palais – aktiver zur Beteiligung einladen. Am 11. April wird der Garten neu bepflanzt, und wir laden interessierte Besucher*innen spontan herzlich ein, mitzugärtnern oder den Garten zu entdecken

    1. Wie kommen die Gärtner*innen in den Garten? Ist das jederzeit möglich?

    Der Garten ist während der regulären Öffnungszeiten des Japanischen Palais zugänglich – derzeit Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Perspektivisch streben wir eine Verschiebung von 11 bis 18 Uhr an; eine Entscheidung dazu steht in Kürze an. Die einzige Einschränkung erfolgt im Winter: Bei Schneefall und Glätte bleibt den Innenhof geschlossen (Rutschgefahr). Es ist allerdings möglich, als Gartengruppe darum zu bitten, in den Innenhof zu gelangen.

    1. Wie genau wird Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ integriert (das habe ich schon auf der letzten Documenta bewundert)?

    Das Werk von Tuan Mami war ursprünglich an einer anderen Stelle im Hof verortet. In Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Gartengestalterin Gerda Berger wurde es 2024 in den Garten integriert. Seitdem rahmt es den linken Gartenbereich und bildet eine neue Einheit – zugleich eigenständiges Kunstwerk und Teil des gestalteten Gartens. Zusätzlich ist geplant, zwei Pflanzkästen mit Wasserfenchel vor dem Gebäude zu platzieren, um die Installation stärker nach außen sichtbar zu machen. Hierfür warten wir auf Rückmeldungen der Stadt und der Denkmalpflege. Der Wasserfenchel wird regelmäßig geerntet und kulinarisch genutzt. Perspektivisch möchten wir den V.I.G. auch inhaltlich weiter im Garten verankern – z.B. durch ein neues Beet mit Kräutern aus der vietnamesischen Küche. Ich hänge gern ein Bild vom Garten anbei. Darüber hinaus streben wir an, mit der vietnamesischen Gemeinschaft größere Formate und Veranstaltungen zu organisieren. Hierfür bin ich parallel auf der Suche nach Fördermöglichkeiten. Wir hatten bereits zwei sehr erfolgsreiche Großformate: einmal 2023 die Einweihung des Gartens mit dem Künstler Tuan Mami, mit gemeinsamen Kochen und Essen (Hotpot) sowie Karaoke-Singen und einmal das Nachbarschaftfestival 2024: drei Tage mit vielfältigen Musikbeiträgen, Streetfood, Workshops etc.

    1. Sind die Workshops für die (potentiellen) Gärtner*innen des Palais Gartens oder für alle Besucher*innen?

    Die Workshops sind grundsätzlich offen für alle – sowohl für Mitglieder der Gartengruppe als auch für interessierte Besucher*innen. Die Themen können von der Gartengruppe vorgeschlagen werden, zugleich bieten die Workshops eine gute Möglichkeit, neue Mitwirkende für das Gartenprojekt zu gewinnen.

    1. Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden die Beete bewässert?

    Die Gartengeräte sind im Garten in einer abschließbaren Holztruhe untergebracht (Zahlenschloss). Für die Beete wurde ein Bewässerungssystem mit Computersteuerung und kleinen Schleusen installiert. In den Sommermonaten wird zusätzlich per Hand mit Gießkanne bewässert, wenn das System allein nicht ausreicht.

    1. Könnten Sie bitte die geplanten Kosten für die Workshops und für die Beetreparaturen noch ein wenig auffächern?

    Da die Themen der Workshops gemeinsam mit der Gartengruppe entwickelt werden könnten, ist eine genaue inhaltliche Aufschlüsselung vorab schwierig. Dennoch habe ich beispielhafte Materialkosten und Bedarfe kalkuliert. Womöglich können einige Material von den Teilnehmer*innen mitgebracht werden, aus dem Garten gezogen (Pflanzen) oder von weiteren Projekten im Jap. Palais nachgenutzt werden, sodass wir mit dem gesamten Budget mehr Workshops organisieren bzw. mehr Personen erreichen würden.

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  • Wuppertal: Zirkus zu Boden im Nachbarschaftsgarten

    (alerts)
    „Cirque du Soil“ – Vom Humus Lernen Luftartistisches Spektakel

    Mit poetischen, komischen, artistischen und interaktiven Szenen nehmen wir das Publikum mit auf eine Reise in den Microkosmos unserer Welt. Mit Sideshows und Workshops
    Nachbarschaftsgarten  am BOB CAMPUS
    42277 Oberbarmen
    erreichbar über die Eingänge Wichlinghauser Str. 38, Max-Planck-Straße 19 und die Nordbahntrasse

    Wir bieten den Kleinstlebewesen eine Bühne, machen
    die Sorge und Pflegearbeit von Gärtner*innen sichtbar,
    suchen nach den besten Kompostgeschichten und kombinieren
    alles mit den Geräuschen der Gärten.
    Mit Luftartistik und Trapez-Choreografien erzeugen wir
    einen neuen Blick auf und in den Boden unserer Erde.
    Eingebettet wird das Spektakel in Workshops zu Humus,
    Erde, Mikroben & Zirkus mit abschließendem gemeinsamen
    Essen im Garten.

    Produktion korb + stiefel | gefördert vom Fonds Darstellende Künste
    www.post-anthropozentrischer-zirkus.de

    https://www.njuuz.de/home/kultur/cirque-du-soil-vom-humus-lernen-luftartistisches-spektakel/ (mehr …)

  • Freising: Tag der Offenen Tür im IG Freising

    Ab 11:00 Uhr gibt es Fingerfood aus aller Welt zum Probieren. Die Künstler Pepito Anumu, Tangeni Sem Haikali und Roya Klingner laden ein, mit einem kreativen Malprojekt die verschiedenen Länder zu entdecken. Die Gärtnerinnen und Gärtner stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst.
    Dieses Jahr möchten wir wieder zu unserem Tag der offenen Tür einladen!Interkultureller Garten Freising e.V. – Tag der Offenen TürSamstag, 22. Juni 202411:00 – 17:00 Uhr (mehr …)

  • München: Grünstreifen blickt auf gute Saison zurück

    (Bericht)

    Wiebereitsdie Jahre zuvor, blicken wir auf eine bereichernde Saison mit vielen wunderbaren
    Momenten und neuen Entwicklungen zurück. UnsereangestrebtenMeilensteine konnten im
    Großen und Ganzen umgesetzt und aufkommende Herausforderungen erfolgreich gemeistert
    werden. Angefangen vonunserenGartentreffen sowie Jahressitzungen, überdiegeplanten
    Gartenbzw. Naturschutzaktivitäten (u.a. Erweiterung sowie Pflege unseres Insektenstreifens,
    Neuplatzierung der Nistkästen) bis zu hin zur Anwerbung von 3 neuen Mitgliedern. Damit
    einhergehend, wurde ein leerstehendes Beet vom angrenzenden Kindergarten übernommen
    und die restlichen Flächen neu zugeteilt. Etwas schwieriger gestaltete sich dieses Mal jedoch
    diePflegederGemeinschaftsflächenimGewächshausunddieÜbernahmeeinzelner
    „Gießschichten“. Was nach Jahren der Pandemie vor allem dem erhöhten Bedarf bzw. Wunsch
    nach anderen Aktivitäten, allen voran Reisen geschuldet ist. Besonders hervorzuheben ist an
    dieserStellezudemdiegroßeBereitschaftanderUmsetzungunseres
    Veranstaltungsprogramms.DieGemeinschafthatsichnichtnurselbstmiteigenen
    Veranstaltungen beteiligt, sondern wie gewohntauchtatkräftig bei der Verwirklichung unseres
    großen jährlichen Gartenfestes mitgeholfen. Auf diese Weise wares uns möglich ein
    vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine zu stellenmit insgesamt6Veranstaltungen,
    darunter2Reihen.EbensoerwähnenswertsindunsereBemühungeninterne
    Kommunikationsprozesse weiterhinzu verbessern.In dem ZugehabenwirdiesesJahrein
    Sprecher*innenTeam eingeführt,welches stellvertretend für die Belange der Gemeinschaft
    eintritt und die Projektleitung darüber hinaus bei einzelnen Aktivitäten unterstützt.
    Die Gartengemeinschaftbesteht aus 25 Teilnehmer*innen im Alter von 365 Jahren.6
    Personen verfügen über einen Migrationshintergrund.Menschen mit körperlicher oder
    geistiger Einschränkungsind bei uns nicht vertreten, auch nicht im Projektteam.Das
    Geschlechterverhältnisistrelativausgeglichen.Anders,alsbeidenteilnehmenden
    Künstler*innen.Hier überwog in diesem Jahr definitiv der weiblicheAnteil.Gemäß unserer
    Vision,zielen wir daraufabeine möglichst große Bandbreite an Menschen anzusprechen,was
    uns in vielerlei Punkten gelungen ist (mehr …)

  • Berlin: neues Gartenprojekt entsteht im Thälmann Park

    (alerts)

    Im Thälmann-Park entsteht seit diesem Frühjahr ein Gemeinschaftsgarten mit mobilen Hochbeeten, der nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden und Raum für kleinere Kulturveranstaltungen bieten soll. Das Projekt Stadtpflanzen. Kulturinsel Thälmann-Park ist eine Zusammenarbeit des Pankower Kulturamts mit der Permakultur-Expertin Leonie Woidt-Wallisser und der Regisseurin Wenke Hardt. Es gibt mehrere Workshops, in denen sich die Gärtner*innen zur Permakultur weiterbilden können. Für dieses Jahr sind alle Plätze vergeben, Bewerbungen für das kommende Jahr sind möglich.
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  • Kunstaktion bei Hechtgrün

    (Blog)

    Eine der letzten Freiflächen im Hechtviertel schafft Raum für ein lebendiges Nachbarschaftsprojekt. Der Gemeinschaftsgarten hechtgruen bietet nun auch einen legalen Raum für Interventionen zeitgenössischer Künstler*innen – so auch für die Arbeit „Parken im Grünen“ von Nicolai Leicher, die sich mit dem Realraum, der Gegenwart und der Gesellschaft, verbindet.

    Nach der Devise einen Blick in Nachbars Garten werfen, seid ihr alle ganz herzlich dazu eingeladen, während der Ausstellungszeit von 0-24 Uhr, die Arbeit von der Straße aus zu betrachten.

    Sobald es die Regelungen zulassen, wird ein Künstlergespräch nachgeholt. Bei einer anschließenden Diskussion sollen folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: „Wie kann das Hechtviertel im Konflikt zwischen Freiflächennutzung und anderen Notwendigkeiten, seine Lebensqualität und seinen Charakter beibehalten? Wie wollen Anwohner Freiflächen nutzen?“

    https://ufer-projekte.de/2021/02/parken-im-gruenen-4-3-15-3/ (mehr …)

  • Für 1 Jahr. Pop Up Gemeinschaftsgarten in Bremen

    (Mail)

    Wir möchten dort während der ca. einjährigen Zwischennutzung einen Gemeinschaftsgarten für alle entstehen lassen und damit nicht nur einen Ort der Begegnung im Stadtteil erschaffen und das Miteinander durch gemeinsames, nachbarschaftliches Gärtnern fördern. Darüber hinaus soll eine kleine Bühne entstehen, für kleinere künstlerische Veranstaltungen. Zudem möchten wir durch Informationen zum ökologischen Fußabdruck, praktische Tipps für den Alltag oder eventuell kleinere Workshops z.B. zu den Themen Klimaschutz, Ernährung oder biologische Vielfalt/Bedeutung der Bienen das stets aktuelle Thema der Klimakrise aufgreifen (mehr …)

  • IG Golgi-Park: nun auch Schule dabei

    (gu, alerts)

    […]
    Bereits seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten. Ein Grundgedanke bei der Gründung war es, Geflüchtete in die Gestaltung einzubeziehen. Der vollständige Name des Gemeinschaftsgartens – Golgi-Park Interkultureller Garten Hellerau – leitet sich vom so genannten Golgi-Apparat ab. Dieser hilft den Zellen, mit anderen Zellen zu kommunizieren und sie wachsen zu lassen. Auch im Garten soll es um Wachstum und Kommunikation, aber auch um Interaktion und Kreativität gehen.

    Ich finde es wichtig, dass wir als Theater einen niedrigschwelligeren Ort haben als unsere Vorstellungen, an dem Menschen sich treffen und kennenlernen können“, meint Ulla Heinrich, Leiterin der digitalen Kommunikation am Festspielhaus. Sie ist als Projektleiterin von Beginn an beim Golgi-Park dabei und sieht dort wichtige Impulse für ganz Dresden gesetzt. Zum Beispiel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

    So gebe es viele strukturelle Hindernisse, die es erschweren, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Im Golgi-Park sei es gelungen, eine Bundesfreiwilligendienststelle für einen Geflüchteten einzurichten. Dieser unterstützt einen ausgebildeten Gärtner, der für das Tagesgeschäft sowie die Planung von Veranstaltungen zuständig ist. Etwa einmal monatlich findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Zudem trifft sich einmal wöchentlich eine internationale Frauengruppe.

    Inzwischen haben sich auch verschiedene Kooperationen mit dem Gemeinschaftsgarten entwickelt. So hat die anliegende Natur- und Umweltschule einen eigenen Schulgarten im Golgi-Park angelegt. Außerdem ist der Garten Ausstellungsort und erweiterter Bühnenraum vom Festspielhaus. Er ist zudem Bestandteil des Refugee Art Center, mit dem das Festspielhaus die Partizipation von Geflüchteten an Kunst, Kultur- und der Stadtgesellschaft verbessern möchte.
    http://www.neustadt-ticker.de/58283/aktuell/nachrichten/interkulturelles-herbstfest-in-hellerau (mehr …)

  • Chloroplasten: gärtnern und Werkstätten im alten Watzgelände in Stuttgart

    (Gu, Info von Alex)

    chloroplast stuttgart e. V. ist ein verein für urban gardening und kulturförderung. das alte walz-areal wird zu neuem leben erweckt und soll raum für individuelles gardening und kreative projekte bieten.

    große gewächshäuser und ausgiebige außenflächen bieten platz für gärtnerische tätigkeiten. ein großes bürogebäude könnte für pflanzen, ateliers und büros

    unterschlupf bieten. ergänzt wird das projekt durch ver- schiedene werkstätten. wir möchten kunst-, design-, soziale- und andere kulturelle projekte unterstützen.

    im außen- sowie im innen- bereich gibt es möglichkeiten für soziale und kulturelle veranstaltungen. (mehr …)