Mittlerweile gibt es eine Gruppe von 10 Leuten, die alle mit Ungeduld darauf warten, in den Garten zu gehen, den wir gemeinsam geplant haben. Aber wie das so ist bei Landesgartenschauen verzögert sich alles.
Schlagwort: Landesgartenschau
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Bad Nenndorf: erster Workshop hat stattgefunden
(Mail)
am ersten öffentlichen Workshop zum Gemeinschaftsgarten-Projekt in Bad Nenndorf teil.Die Initiator:innen vom „Förderverein Landesgartenschau Bad Nenndorf e.V.“ stellten den ca. 40 anwesenden Menschen den bisherigen Stand des Projektes vor. In Arbeitsgruppen wurden dann weitere Ideen zur konkreten Gestaltung, zur Werbung in die Stadtgesellschaft hinein usw. zusammengetragen und diskutiert.
Der aktuelle Stand des Projektes sieht so aus: Der Förderverein hat ein im Stadtgebiet gelegenes, ca. 600 Quadratmeter großes Grundstück auf unbefristete Zeit gepachtet. Der Gemeinschaftsgarten soll mindestens bis zum Ende der Landesgartenschau, also mindestens bis Ende 2026 betrieben werden. Die Hoffnung ist jedoch, dass durch die Beteiligung von Anwohnenden, Gartenaktivist:innen, Schulen und zivilgesellschaftlichen Gruppen das Projekt auch darüber hinaus unbefristet weiter läuft.
Momentan ist geplant, das Grundstück in 41 Gartenparzellen aufzuteilen, die von Interessierten nach eigenem Ermessen bewirtschaftet werden sollen. Angestrebt ist eine Mischbewirtschaftung mit Blumen, Kräutern, Gemüse etc. Eine Gruppe von drei Bäumen auf dem Gelände soll das Zentrum eines Begegnungsortes sein, auf dem nicht nur ein Wassertank, eine Solarstromanlage und ein Gartenhäuschen für Gerätschaften stehen, sondern auch öffentliche Veranstaltungen, Vortragsreihen etc. abgehalten werden können.
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Lindau: VHS Garten liegt brach
(Recherche von Eva)
Der Garten ist ein Relikt aus der Landesgartenschau und liegt derzeit brach. Das Vorgänger-Leitungsteam hat für den Garten keine langfristige Perspektive entwickelt, was bei solchen Projekte zentral ist. der LGS-Garten Info: https://www.vhs-lindau.de/programm/vhs-auf-der-landesgartenschau-2021 (mehr …)
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Bad Nenndorf: Bürgergarten im Rahmen der LGS geplant
(https://www.msn.com/de-de/gesellschaft-kultur-und-geschichte/kulturereignisse/bad-nenndorf-ein-b%C3%BCrgergarten-soll-am-alten-bahndamm-entstehen/ar-BB1rhdD3)
Der Förderverein der Landesgartenschau lädt für Sonnabend, 18. Januar, zu einem Workshop mit dem Thema Beetgestaltung ein. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, selbst eine Parzelle in der Kurstadt zu bewirtschaften. Das Ergebnis – ein Bürgergarten – soll später in das Groß-Event einbezogen werden.Der Förderverein der Landesgartenschau lädt für Sonnabend, 18. Januar, zu einem Workshop mit dem Thema Beetgestaltung ein. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, selbst eine Parzelle in der Kurstadt zu bewirtschaften. Das Ergebnis – ein Bürgergarten – soll später in das Groß-Event einbezogen werden.
Das Konzept der Bürgergärten stellen Mitglieder des Fördervereins den Teilnehmern des Workshops vor. Anschließend werden die Rahmenbedingungen und die ersten Umsetzungsschritte besprochen. Die Arbeit an den Beeten folgt also später. -
Ingolstädter Grüne: Landesgartenschau-Gelände soll Gemeinschaftsgarten werden
(alerts)
Am 21. April soll die Landesgartenschau in Ingolstadt eröffnet werden. Um die Nutzung nach der Gartenschau geht es der Stadtratsfraktion der Grünen. Sie hat deshalb ein Schreiben an Oberbürgermeister Christian Scharpf gerichtet. Die Partei hofft, dass über die Pflege und den Unterhalt des Parks durch das Gartenamt mit städtischen Mitteln hinaus „auch Ideen und Initiativen von Seiten der Bürgerschaft“ eingebracht werden können. Aus diesem Grund sei die Initiativgruppe „Gemeinschaftsgarten für die Menschen der Stadt“ an die Partei herangetreten, eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die auf einem geeigneten Grundstück auf dem Gartenschaugelände einen Garten errichten wollen, „der viele Möglichkeiten in sich vereinen könnte: als Schul- und Naturbildungsgarten, als Ort, wo gärtnerisches Wissen weitergegeben wird und wo Menschen mit und ohne Behinderung beim Säen, Pflanzen und Ernten aktiv werden können, als Ort der Begegnung für die Bewohner*innen des nahen Piusviertels“.Die Initiativgruppe hat dafür den Garten des Umweltministeriums auf dem Gelände mit Pavillon, Terrasse und Unterstand ins Auge gefasst. Es hätten bereits Gespräche stattgefunden. Das Umweltministerium zeige sich gegenüber der Idee „sehr augeschlossen“, heißt es in dem Schreiben an den Oberbürgermeister.
Die Stadtratsfraktion der Grünen schlägt vor, dass die Stadt Ingolstadt mit dem Umweltministerium in Verhandlung tritt, dass der künftige Arbeitsaufwand und die Kosten für den Erhalt vorab ermittelt werden sollen. Und man hofft auf die Unterstützung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger, Zielgruppen und Institutionen.
Die Landesgartenschau in Ingolstadt soll vom 21. April bis zum 3. Oktober dauern.
https://www.ingolstadt-today.de/news/ingolstaedter-gruene-landesgartenschau-gelaende-soll-gemeinschaftsgarten-werden-a-32552 (mehr …)
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urban gardening mit dem Jobcenter
(alerts)
Kamp-Lintfort Im Schatten der Landesgartenschau haben das Jobcenter Kreis Wesel und der SCI:Moers ein neues Projekt entwickelt. Seit dem 15. Mai beschäftigen sich Langzeitarbeitslose unter fachlicher Anleitung an der Eugeniastraße mit dem Thema „Urban gardening“.Dieses Projekt wurde gestartet, um Menschen die Möglichkeit zu bieten, aus Arbeitslosigkeit und sozialer Isolation wieder in gesellschaftliche Teilhabe zu kommen, soziale Kontakte aufzubauen und persönliche Perspektiven entwickeln zu können. Für einige Teilnehmer bietet sich zudem die Möglichkeit, die Kultur und Sprache besser kennen zu lernen und somit die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Ziel dieses Projektes, das zunächst bis Ende 2019 läuft, ist die Bewirtschaftung von brachliegenden Flächen im Stadtgebiet. Bisher vernachlässigte Flächen sollen unter ökologischen Gesichtspunkten nutzbar werden, sei es als Garten, als Blumenwiese oder um den Insekten ein neues Zuhause zu geben. Bisher besteht die Gruppe aus zehn Teilnehmern unterschiedlicher Herkunft, einem Anleiter und einem Sozialpädagogen. Das gemeinsame Arbeiten steht im Vordergrund, Teamarbeit ist wichtig, um eigene Ideen zu verwirklichen und Ziele zu erreichen.
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GG Ingolstadt über Humusprojekt bei LAG dabei
(Mail)
Unser Gemeinschaftsgarten hat sich übrigens auch für eine Teilnahme an der Landesgartenschau 2020 beworben. Ursprünglich wollten wir auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten erschaffen, der ausschließlich mit Pflanzen und Material vorOrt errichtet und gestaltet wird. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt und jetzt werden wir unter dem Titel „die Humusrevolution“ mit einem Humusthron (sprich einer Komposttoilette) vertreten sein und zudem das Thema Humus als Zukunftssicherung bespielen.
Das ganze läuft dann natürlich unter der Transition Town Ingolstadt – Flagge.
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IG Lahr bleibt nach LGS bestehen
(Gu, alerts)
Interkultureller Garten wird weiter bewirtschaftet
Beirat blickt zufrieden auf die Landesgartenschau zurück / Interkulturelle Tage noch bis 17. November. [Lahr]
Klar ist schon jetzt, dass der interkulturelle Garten weiter bewirtschaftet und sogar vergrößert wird. Sprecherin Thi Dai Trang Nguyen überbrachte den Dank der Gärtnerinnen und Gärtner an die Stadtverwaltung und Andreas May, Mitarbeiter des Amts für Soziales, Schulen und Sport, für die Unterstützung. Bürgermeister Guido Schöneboom verwies darauf, dass der Gemeinderat mit der Bewilligung des Veranstaltungshauses auf dem Gelände dazu beigetragen habe, dass dort weiterhin Veranstaltungen stattfinden können. „Die Gärtner sind zusammengewachsen, wir haben viele Samen geerntet – Essbares und einen guten Ruf auch über die Stadt hinaus“, sagte Nguyen.
Im Garten hatten am Samstag mit den Suppenbotschaftern die Interkulturellen Tage begonnen, die bis zum 17. November 14 Veranstaltungen bieten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. (mehr …)
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temporarer GG auif der Landesgartenschau in Würzburg
(Gu, alerts)
Jetzt haben sich die Stadtgärtner Würzburg mit den Campusgärtnern der Universität Würzburg zusammengetan. Insgesamt 30 Menschen kümmern sich aktuell ehrenamtlich um eine 1.800 Quadratmeter große Fläche auf der Landesgartenschau, die StadtGartenSchau. Wir haben Silvia Appel, Gründungsmitglied und Bloggerin auf www.garten-fraeulein.de zu dem Projekt befragt.
Silvia: Bereits vor rund zwei Jahren sind die Veranstalter der Landesgartenschau auf uns zugekommen. Nach mehreren Treffen war klar, dass wir uns nicht nur als Ideengeber einbringen, sondern tatsächlich eine eigene Gartenfläche gestalten dürfen.
WE: Wer kann alles mitmachen?Silvia: Grundsätzlich jeder, allerdings war es unser Hauptjob, die Fläche zu gestalten, bevor die Landesgartenschau angefangen hat. Um jetzt auf das Gelände zu kommen, braucht man eine Dauerkarte oder muss Eintritt bezahlen, aber bei Interesse einfach melden, wir finden dann eine Lösung.
WE: Dürft ihr das Gelände auf der Landesgartenschau auch danach nutzen?Silvia: Bisher leider nicht, das wussten wir von Anfang an. Wir haben aber einen tollen Garten aufgebaut und sind deshalb dabei, Gespräche zu führen. Für das Gelände gibt es ja Bebauungspläne und dort, wo unser Garten liegt, sollen Studentenwohnheime gebaut werden. Wir würden den Garten aber auch verkleinern, dann könnte zum Beispiel ein kleiner Garten zwischen den beiden Studentenwohnheimen entstehen. Uns ist es wichtig einen Ort wie diesen zu erhalten, denn es geht darum einen Treffpunkt und Gemeinschaft zu schaffen.
WE: Was für zukünftige Projekte sind geplant?Silvia: Erstmal nichts, unsere Pläne hängen von diesem großen Projekt ab. Wir beraten aber nebenbei immer Privatleute, Vereine, oder Kindergärten.
[…]https://www.wuerzburgerleben.de/2018/06/20/die-stadtgaertner-urban-gardening-lgs/ (mehr …)
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Leuchtturmprojekt: IG als Teil einer Landesgartenschau
(gu, alerts)
[…]
Zu Beginn berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom über die Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung und vermeldete, dass das Gartenhaus für den Interkulturellen Garten nun wie geplant gebaut werden kann. Den Garten selbst bezeichnete er als „Leuchtturmprojekt“ der Landesgartenschau, das sicher auch längerfristig Wirkung zeigen werde. Alle Gartenparzellen sind mittlerweile vergeben, an diesem Wochenende werden Ehrenamtliche zusammen mit einem Gartenbauunternehmen die Beeteinfassungen einbauen. Nächste Woche gibt es ein Treffen, bei dem die interkulturellen Veranstaltungen, mehrsprachige Informationsbroschüren und Beschilderung und das Gartenprojekt weiter geplant werden sollen.[…]
http://www.badische-zeitung.de/lahr/interkultureller-garten-ist-im-bau–143736214.html (mehr …) -
IG in Landau bekommt Spende für Freisitz
(Gu, alerts)
Die in Landau ansässige Initiative zur Förderung deutsch-ausländischer Begegnungen hat im Vorfeld der Landesgartenschau einen Interkulturellen Garten auf dem LGS-Gelände im Süden der Stadt Landau etabliert.
Zwei Jahre nach dem Großereignis erfreut sich das Kulturen übergreifende Projekt noch immer großer Beliebtheit: Die 28 Gartenparzellen sind allesamt vergeben und werden von knapp 80 Gärtnerinnen und Gärtner bewirtschaftet. Um das Miteinander weiter zu stärken, hat der Verein einen Freisitz aus Holz errichtet, der den Gärtnerinnen und Gärtnern als Treffpunkt dient. Oberbürgermeister Thomas Hirsch unterstützt die Anschaffung mit einer Spende aus Mitteln der Sparkassenstiftung in Höhe von 1.500 Euro.
Die offizielle Spendenübergabe an die Vereinsvorsitzende Petra Beez-Pfaff fand im Rahmen des Gartentreffens statt, zu dem der Verein einmal im Monat lädt. Der Stadtchef zeigte sich begeistert von den liebevoll und individuell gestalteten Kleingärten und vor allem der Idee dahinter. „Die Gärtnerinnen und Gärtner kommen aus 16 verschiedenen Nationen und allen Altersklassen – das ist gelebte und ganz praktische Integration“, fasst der OB zusammen. „Ähnlich wie beim Sport können sich die Menschen beim Gärtnern ungezwungen austauschen und so die Kultur des anderen kennenlernen. Mein Dank gilt der Initiative zur Förderung deutsch-ausländischer Begegnungen für den Anstoß und die Begleitung dieses wertvollen Projekts in unserer Stadt.“
Auf den einzelnen Parzellen des Interkulturellen Gartens befinden sich keine Gartenhäuser; stattdessen nutzen die Gärtnerinnen und Gärtner eine Laube sowie einen Abstellraum gemeinsam. Auch Gartenmöbel, Spielgeräte, Geschirr und Co. werden geteilt. Der nun realisierte Freisitz befindet sich auf einem großen gemeinsamen Freigelände und wird zum Austausch, Feiern und Spielen genutzt. Auch Vorträge, beispielsweise zum ökologischen Gärtnern, finden hier statt.
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IG als Teil der LGS in Lahr wird konkret
(Gu, alerts)
Die Idee eines Interkulturellen Gartens soll bei der Landesgartenschau die bunte Vielfalt der Lahrer Einwohner darstellen. Die Idee des interkulturellen Beirats aus dem vergangenen Jahr nimmt jetzt konkrete Formen an. Lahr. Der Gemeinderat segnete diese Idee im November auch finanziell ab (wir berichteten). Auf 600 Quadratmetern Fläche des Kleingartenbereichs in der Nähe des Haupteingangs zwischen der Römer- und Vogesenstraße werden der Platz für individuelle Beete und ein Gemeinschaftsgarten angelegt. Ein Haus mit 70 Quadratmetern ergänzt das Angebot. Die Fläche wird abgetrennt und als ein eigener Bereich auf der Landesgartenschau gekennzeichnet. Möglicherweise werden dann dort Datteln aus Syrien, Wein vom Schwarzen Meer oder Granatäpfel und Feigen aus Nordafrika wachsen. Am Dienstagabend haben Cornelia Gampper (Abteilungsleitern Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren) und Andreas May (Amt für Soziales, Schulen und Sport) diese Idee und die ersten Fortschritte im Rathaus II vorgestellt. Gekommen waren knapp 50 Interessierte. Das Dutzend Beete, die von einzelnen Personen oder auch einer Familie betreut werden sollen, haben eine Größe von zehn bis 15 Quadratmeter. Hier können Hobbygärtner ihre Ideen verwirklichen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Beete zur Landesgartenschau fertig angelegt sind und über diesen Zeitraum auch sorgfältig gepflegt werden. Man wolle, das war die erste Idee des Beirats, den Einwohnern die bunte Vielfalt in der Stadt mittels verschiedenen Pflanzen und Blüten aus aller Welt vorstellen, wenn diese Pflanzen hier auch wachsen können. Gampper und May stellten dabei klar, dass Beete und Gemeinschaftsfeld nichts mit einer klassischen Schrebergartensiedlung zu tun hätten. Hier werde es keine Datscha oder einen Grenzzaun zum Nachbarn geben. Das Ziel des Interkulturellen Gartens wären vielmehr Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung. Daher werde die Stadt demnächst ein großes Gebäude dort aufbauen, das von allen zusammen genutzt werden sollte. Es könnten hier auch Feste gefeiert werden. Bei der Vorstellungsrunde wurde schnell klar, dass dieses Gemeinschaftsgefühl vielen Besuchern wichtig ist. So erklärten sicher mehr als die Hälfte der Anwesenden, dass sie Interesse haben, sich aber nicht zutrauen würden, ein Beet auf dem Niveau der Landesgartenschau anzulegen, geschweige denn zu unterhalten. Hier war das Gemeinschaftsfeld die richtige Adresse. Einige erklärten sich grundsätzlich mit der Idee solidarisch und boten andere Arten von Hilfen an. Es gab aber auch das Gegenteil. Ein Besucher, der aus Moldawien stammt, erklärte begeistert, dass er einen Weinstock pflanzen würde. Eine sechsköpfige Familie aus Syrien fragte nach, ob es auch größere Beete geben werde. Die derzeitige Größe sei für den Bedarf sicher viel zu wenig. Freier Eintritt zur Landesgartenschau Die Idee des interkulturellen Gartens soll über die Landesgartenschau hinaus Bestand haben. Noch ein Vorteil: Wer hier mitmacht, beteiligt sich am Gelingen der Landesgarten und hat hier auch freien Eintritt.)
http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-ein-gemeinschaftsgarten-fuer-ganz-lahr.65f2a3db-5dca-478d-a344-1c373223e0b1.html (mehr …)
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Campus Garten bei der LGS 2018 in Würzburg dabei
(Gu, alerts)
An der Universität Würzburg wurde ebenfalls ein Urban-Gardening-Projekt verwirklicht. Das Referat Ökologie der Studierendenvertretung hat am Students‘ House auf dem Campus Nord einen Garten angelegt. In selbstgebauten Hochbeeten kann hier Gemüse von allen Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität angebaut werden. Ein Steingarten dient als Hotspot der Biodiversität, während mehrere Teiche verschiedenen Tierarten ein Zuhause bieten.
Für die Landesgartenschau 2018 hat sich das Referat Ökologie mit den Stadtgärtnern e.V. und der Volkshochschule Würzburg zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Urbanes Gärtnern und urbane Wildnis“ werden sie gemeinsam 2000 Quadratmeter auf dem Gartenschaugelände am Hubland bepflanzen.
Das Team des Campus-Gartens hat bereits konkrete Pläne: Neben bunten Blumenwiesen und einem Trockenrasen sollen ein Insektenhotel und ein Teich mit Minze, Brunnenkresse und anderen essbaren Pflanzen als Rückzugsort für einheimische Tiere dienen. In Hoch-, Hügel- und Kraterbeeten kann gemeinsam Gemüse gepflanzt und großgezogen werden. Der Nachbau einer Verkehrsinsel mit Gemüse statt Straßenbegleitgrün und vertikale Gärten an einem Geräteschuppen zeigen die ganze Raffinesse des Urban Gardenings.Aber auch soziale Projekte sind Teil des Plans: internationales Gärtnern mit Geflüchteten organisieren, eine Hütte konstruieren und einen Lehmofen bauen. Die Besucher sollen dabei aktiv in die Gestaltung der Fläche miteinbezogen werden. Nach getaner Arbeit lädt eine Sitzgruppe zum Ausruhen ein.
Des Weiteren plant das Campus-Garten-Team Vorträge zum Thema „Urban Gardening“. Hier erfahren Interessierte mehr über verschiedene Richtungen des Trends. „Wir wollen zeigen, dass kreatives Gärtnern in der Stadt auf viele verschiedene Arten möglich ist“, so Pädagogik-Studentin Wiebke Degler, Mitorganisatorin des LGS-Projekts.
Beim Urban Gardening zählt vor allem eins: die Nachhaltigkeit. Sich selbst mit Nahrung versorgen, das städtische Klima verbessern und zur Vielfalt der Arten beitragen – das sind die Ziele des urbanen Gärtnerns. „Man kann schon mit ganz einfachen Dingen, die man zu Hause hat, etwas für die Natur tun“, erklärt Pascal Bunk, Vorsitzender des Referats Ökologie der Studierendenvertretung. Für das Projekt möchte er deshalb hauptsächlich wiederverwendbare Materialien verwenden. Schotter, Ziegelsteine und Paletten, die beim Bau der Landesgartenschau als Müll anfallen, sollen beim Beetbau eingesetzt werden.
Wichtig für das Projekt: Es werden keine unnatürlichen Bedingungen geschaffen. „Wir haben im Campus-Garten schon viel Erfahrung gesammelt und wissen daher, was in unserem heimischen Boden gut wächst“, erzählt Wiebke Degler. Das gesamte Projekt ist deshalb auf das Klima und den Boden Frankens bezogen. „Wir möchten nutzen, was da ist“, sagt Pascal Bunk.
Die Landesgartenschau 2018 startet am 12. April und endet am 7. Oktober. Damit zum Beginn der Veranstaltung bereits gemeinsam gegärtnert werden kann, werden die ersten Vorbereitungen schon im Herbst 2017 getroffen. Für das Projekt sucht das Campus-Garten-Team noch helfende Hände. Mitmachen darf jeder, egal ob jung oder alt. „Wir sind auch offen für neuen Input. Wenn jemand eine Idee umsetzen möchte, ist er bei uns herzlich willkommen“, so Bunk.
Für alle, die bauen, pflanzen oder gießen helfen, wird der Eintritt zur Landesgartenschau frei sein. Da das gesamte Projekt selbst finanziert werden muss, freut sich das Team über jede Spende, egal ob Gartenhandschuhe oder überschüssige Steine vom Hausbau.
http://www.wuerzburgerleben.de/2017/03/14/urbanes-gaertnern-auf-der-landesgartenschau/ (mehr …)
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120.000 Euro für IG in Lahr
(Gu, alerts)
etwas mehr als ein Jahr vor Beginn der Landesgartenschau (LGS) tritt auch der interkulturelle Beirat in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Auf der Agenda stehen die Umsetzung des eigenen Gartenprojekts und ein interkulturelles Veranstaltungsangebot. […]
An exponierter Stelle, in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs der LGS, soll auf rund 600 Quadratmetern ein interkultureller Garten entstehen. Die Finanzierung des Projekts ist mit rund 120 000 Euro gesichert: Im Frühjahr soll mit der Gestaltung des Areals begonnen werden. Es wird einen Gemeinschaftsbereich und rund 15 Einzelparzellen geben, für die teilweise noch nach Aktiven mit dem berühmten grünen Daumen gesucht wird. Im Spätjahr soll dann ein gut 80 Quadratmeter großes Gartenhaus mit Teeküche, Geräteschuppen und überdachter Veranda entstehen. Eine am Montag, 6. März, ab 18.30 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses tagende Arbeitsgruppe wird das Konzept für ein interkulturelles Veranstaltungsangebot rund um den Garten erarbeiten. Die nächste Sitzung der Projektgruppe Interkultureller Garten folgt dann am Dienstag, 14. März. […]http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-feigenbaum-ist-schon-unterwegs.a5eccefe-4b65-428e-87fc-c493ef8f6684.html (mehr …)
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In Lahr entsteht IG auf Gelände des Landesgartenschau
(Gu, alerts)
Die Projektgruppe „Interkultureller Garten“ hat sich auf dem künftigen Gelände der Landesgartenschau umgesehen und sich im Rahmen einer Baustellenführung ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Jonathan Kees, Mitarbeiter der Landesgartenschau GmbH, führte die Gruppe über das Gelände und gab umfassende Erklärungen zum derzeitigen Planungsstand der Parkanlagen. Die Veranstaltung endete im zukünftigen Kleingartenpark mit einem Picknick, genau an der Stelle, an der die Projektgruppe den „Interkulturellen Garten“ einrichten möchte. Das war vom Interkulturellen Beirat der Stadt angestoßen worden.
Seit 2014 beschäftigen sich Lahrer Bürger damit, wie die in Lahr vorhandene kulturelle Vielfalt auch auf der Landesgartenschau sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. Dabei war die Idee gereift, einen interkulturellen Garten einzurichten, der sowohl ein Ausstellungsbeitrag während der Landesgartenschau als auch eine dauerhafte Einrichtung in der Kleingartenanlage über die Zeit der Gartenschau hinaus werden soll.
In mehreren Treffen hat die Gruppe erarbeitet, wie das Gartenprojekt aussehen könnte. Wesentliches Merkmal des Konzepts ist dabei eine ausgewogene Mischung aus Gemeinschaftsflächen und kleinen Parzellen, die von Einzelnen oder Kleingruppen in gemeinsamer Verantwortung bewirtschaftet werden können. Neben dem Gärtnern stehen der Austausch und die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlichster Kulturen im Mittelpunkt, die Spaß und Freude an der grünen Natur und dem Kultivieren von Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen der Erde haben.
Lahr/BaWü
http://www.badische-zeitung.de/lahr/gaertnern-und-austausch–125939137.html
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IG in Zülpich
(GU, mail)
Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Zülpich entsteht ein IG:
Der Interkulturelle Garten Zülpich befindet sich gerade in der Aufbauphase, es gibt seit diesem Jahr eine Projektgruppe mit Akteuren aus Zülpich und Umgebung, die von mir koordiniert wird und eine Projektleiterin (Frau Hermes, Dipl. Ing. Landespflege), die den Garten federführend betreuen und Angebote dort organisieren wird. Ziel ist es, feste Termine zum gemeinsamen Arbeiten und Zubereiten für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund anzubieten. Darüber hinaus sollen auch weitere Veranstaltungen (Deutschkurse für Flüchtlinge, Vereinstreffen, Feste,…) dort stattfinden können. Die weitere Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der LaGa GmbH, auf deren Gelände sich der Garten befindet.Anfang des Jahres wird sich entscheiden, ob das Projekt an einen bestehenden Verein (FairZülpich e.V.) andocken kann, ob ein eigener Verein gegründet wird, oder ob eine andere (offene?) Struktur verfolgt wird. (mehr …)
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AUf Teil einer Landesgartenschaufläche soll IG entstehet
(Gu, alerts,
[…] „Während der Zülpicher Landesgartenschau war der Freizeitgarten das Ausstellungsgelände der Gartenbau- und Kleingartenvereine. Nun soll dieses Areal, das gegenüber der neuen Boule-Anlage und neben dem Spiel- und Bolzplatz im Park am Wallgraben liegt, einem interkulturellen Gemeinschaftsprojekt Raum bieten.
Zu einem ersten Gespräch und Kennenlernen trafen sich kürzlich Patrick Kisselmann (Christlicher Verein Junger Menschen/CVJM), Judith Weichsel (evangelische Kirche), Klaus Kirmas und Karin Hennecke vom „Runden Tisch Flüchtlinge“ sowie Peter Eppelt und Said Warrach (Fair Zülpich) mit Laga-Geschäftsführer Christoph Hartmann und Annette Bahner vom Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) des Kreises Euskirchen im Freizeitgarten. […]
Auch ein spezielles Projekt für Flüchtlingsfrauen könnte integriert werden. Dazu Annette Bahner: „Die Frauen übernehmen unter Anleitung einer Projektbetreuerin, möglichst einer Sozialpädagogin mit therapeutischer Erfahrung, die Pflege einiger Beete, bauen Gemüse an, ernten und verwerten es.“ Die Ausrichtung der Gruppe sei dabei ausdrücklich ressourcenorientiert. […] Für eine derartige Gruppenarbeit gäbe es Fördermittel vom Land. Für das Gesamtprojekt sollte zudem eine professionelle Leitung durch eine Sozialpädagogin mit interkultureller Kompetenz als Honorarkraft für einige Wochenstunden zur Verfügung gestellt werden.„Im besten Falle hat sie auch noch einen grünen Daumen“, so Bahner. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde werden die Ergebnisse des ersten Treffens jetzt mit in ihre Netzwerke nehmen, darüber diskutieren und weitere Ideen sammeln. Ein weiteres Treffen ist für den 8. Juni geplant. Das für Mitte Juli vorgesehene Grillfest des „Runden Tischs Flüchtlingsarbeit“ soll nach Möglichkeit ebenfalls im Freizeitgarten stattfinden. Unterstützung für das Projekt „Interkultureller Garten“ zugesagt hat bereits der Förderverein „Vielfalt leben im Kreis Euskirchen“, der erst am 3. März dieses Jahres gegründet wurde. (mehr …)
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IG soll Teil der LGS in Lahn werden
(Gu aus alerts, 29.5.)
[…] Auch in Lahr ist das Interesse groß, ein „Interkulturelles Gartenprojekt“ im Rahmen der Landesgartenschau aufzubauen. Deshalb lädt die Stadt Lahr nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, dieser Projektidee Form und Gestalt zu geben. […]
http://www.badische-zeitung.de/lahr/die-landesgartenschau-in-lahr-soll-multikulti-werden–105510616.html (mehr …)