Schlagwort: Lastenrad

  • Nürnberg: GGs gründen Netzwerk

    (Tel)

    Die Gemeinschaftsgärten in Nürnberg haben ein eigenes Netzwerk gegründet. https://gnn.life/
    Es ist „ganz locker“ entstanden. Manche Gärten gehören zu BluePingu, aber eben nicht alle. Damit der Austausch besser wird, treffen sie sich nun 1x Monat immer in einem anderen Garten und tauschen sich aus. Es werden auch Ressourcen gemeinsam genutzt, verliehen und geteilt. Sie haben ein Lastenrad für die Gärten angeschafft, das steht im Wolfsgarten und es kümmern sich Leute vom Collect Jardin drum, die radaffin sind. Als nächstes kaufen sie einen E-Transporter. BUND und BluePingu sind hier die „Schirmherren“. Bei BluePingu gibt es eine AG zu E-Mobility über die das läuft. Das Geld wird vorgeschossen und soll dann via Crowdfunding refinanziert werden. Einige Leute aus den GGs bekommen eine Einführung ins Fahren und stehen dann auf der Liste der „berechtigten Ausleiher*innen“. Maßgeblich GGs sollen es nutzen können.
    Das Netzwerk entsteht entlang dessen, was die Leute einbringen können und wollen, es gibt keinen „harten Kern“.

    Sven ist bereit und interessiert daran, in einem NW-Austauschabend seine Erfahrungen weiterzugeben (mehr …)

  • Essbare Stadt Kassel: KlimaKOSTmobil ist bewilligt

    (Gu, aus Antrag)

    Das Vorhaben KlimaKOSTmobil zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Kasseler Stadtteilen
    Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen
    Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, urbanes Gärtnern und Umweltgestaltung anzubieten und
    Möglichkeiten für klimafreundliche Alltagspraxis in den Nachbarschaften zu eröffnen.
    In zwei Stadtteilen beabsichtigt das Vorhaben mit weiteren Stadtteilakteuren und
    Kooperationspartnern folgende regelmäßige Angebote und Maßnahmen umzusetzen:
    > Projektwerkstätten im Sandershaus: Mit regelmäßiger Klimaküche, Workshops zum Verarbeiten
    sowie Veredeln lokaler Lebensmittel, Apfelsaftpressen im Herbst und Bauworkshops zu Solardörrern,
    Hochbeeten, Kompost & Co.
    > Umweltbildung im Forstfeldgarten: Ein jahreszeitlich gestaffeltes offenes Workshop-Programm
    zu Theorie und Praxis des urbanen Gärtnerns mit den Themen klimagerechte Ernährung und
    klimagerechter Konsum. Die Themen für Aktionen und Workshops sind u.a. Anlage und Pflege von
    Gartenparzellen, Pflanzen- und Bodenkunde, Kompost-Nutzung, Baumpflege und Permakultur.
    > E-mobile Projektwerkstätten & Lastentransport: Ein E-Lastenrad erlaubt gemeinsame Ernte-
    und Verteilungsfahrten, die modularen Aufbauelemente ermöglichen eine multifunktionale Nutzung,
    z.B. als MobileKlimaKüche, als Smoothie-Mobil, zum Transport von Werkzeug, Pflanzgut, und
    beinhaltet Bau- Bastel- und Bildungsmaterialen für Angebote an Schulen und Kitas in den Stadtteilen.
    > Stadtteilspaziergänge und -rundfahrten: Gemeinsam die Viertel und deren Potentiale für eine
    grüne und gemeinsame Gestaltung bzw. Nutzung erkunden, zu Fuß oder mit dem Rad. In jeweils
    sechs bis sieben Stationen pro Rundgang werden Pflanzen, Umwelt, Klima, Wohnen, Bauen und
    Nahversorgung erkundet bzw. einbezogen. Die Stationen geben somit einen Input zu
    „Klimaschutztipps für eine Essbare Stadt“, nach der Methode des Stationen-Lernen entsprechend
    dem Konzept Nachhaltige Bildung und globales Lernen, für Jung und Alt. (mehr …)

  • Lastenrad für mehrere Träger und Projekte in Hamburg

    (Gu aus Antworten)

    Ihr schreibt:

     
    Wer baut das Rad konkret?
      Ein Mitstreiter aus dem FuhlsGarden Barmbek (Peter Grauvogel)
      Ein Mitstreiter der neuen RepairCafe-Initiative  Barmbek, die inzwischen ein
    e.V. ist und aktuell Räume sucht (N.N.; vermutlich Francois Entringer, den ihr
    vom Workshop in der Motte kennt, oder Ole Burmester)
      Jochen Blauel (Netzwerk- und Gemeinwesenarbeiter, Kinderwelt Hamburg
    e.V)
      Natürlich unter Anleitung von Till Wolfer, XYZ
     
    Hat der Gemeinschaftsgarten FuhlsGarden echten Bedarf?
      Ja, der Garten liegt in einem Grünzug und kann nicht mit Auto erreicht werden
    (Besorgungen/ Einkäufe Material; ggfs. Schutt/ Müll abfahren)
      Für Aktionen wie Feste, Ernte-/ Gartentage/ Teilnahme an den diversen
    Stadtteilveranstaltungen mit Info- und Mitmachständen  
      Zur Nutzung der geplanten mobilen Küche (Warme Getränke/ Ernte
    gemeinsam kochen)
      Zur Teilnahme an und Beitrag Netzwerkveranstaltungen des bestehenden
    Hamburger Garten-Netzwerks (Saatgutbörsen/ Aktionstage/ Infostände)
      Zur angestrebten Mobilität im Stadtteil (Werkzeug-Ausleihe/ Kontakt andere
    Projekte)
     
    Gibt es irgendwo Informationen zu Lokis Blumenwiese?  
      Nein, da sind wir noch am Anfang. Aber es besteht eine konkrete Kooperation
    mit einem angrenzenden Kleingartenverein und es hat bereits zahlreiche
    Gespräche und Unterstützungszusagen gegeben: Bezirk Hamburg Nord,
    Schulen aus dem Umfeld, Stadtteilgremien Barmbek Nord (Stadtteilrat und
    Ratschlag Barmbek)
         
      Das Projekt entsteht unweit vom FuhlsGarden, und wir hoffen die Projekte  –
    auch über die Nutzung des Lastenrads – miteinander verknüpfen zu können
     
    Dem geplanten Repaircafé?
      Das ist die Weiterentwicklung der „WelcomeWerkstatt Barmbek“, die Francois
    Entringer ins Leben gerufen hat, den ihr über einen Workshop in der Motte
    auch schon einmal kennengelernt habt: https://www.welcome-
    werkstatt.de/satzung/ ; aktuell sucht der Verein mit Unterstützung
    verschiedener Stadtteilgremien nach einer neuen dauerhaften Bleibe in
    Barmbek Nord oder nächster Umgebung
     
    Gibt es sowas wie Interessenbekundungen o.ä. zum Bedarf in Sachen Co-
    Nutzung eines solchen Lastenrades?
      Ich habe die Projektidee in mehreren Stadtteilgremien vorgestellt und bin
    durchweg auf großes Interesse an einer Mitnutzung gestoßen; hieraus ist
    maßgeblich die Idee der verschiedenen Module entstanden, die den
    möglichen unterschiedlichen Nutzungen Rechnung trägt: Kochen/ Info/
    Transport/ Garten/ Werken etc.
      U.a. sind dies: Stadtteilrat Barmbek Nord, Ratschlag Barmbek, AK Barmbek
    für Kinder- und Jugendfragen, Sanierungsbeirat, Welcome Werkstatt,
    Netzwerk Solidarisches Gemüse
     
    Beantragt der Garten das deshalb nicht selber bei uns, da er nicht als
    gemeinnützige Körperschaft organisiert ist?
      Einerseits ja, der Garten hat keine Körperschaft
      Andererseits besteht die Kooperation mit Kinderwelt Hamburg e.V. als
    gemeinnützigem Träger von Beginn an und der Träger stellt dem Garten die
    Flächen zur Nutzung zur Verfügung. Aus seiner Entstehungsgeschichte als
    gemeinwesenorientierter Stadtteilakteur beschäftigt Kinderwelt Hamburg e.V
    auch z.B. mich selbst, um solche Projekte zu unterstützen und begleiten, bzw.
    mit bestehenden Strukturen vor Ort in Verbindung zu bringen.  
      Wir glauben, dass es die Initiativen entlastet, wenn sich Kinderwelt Hamburg
    e.V.  vorrangig um die Vergabe und Instandhaltung des Lastenrades kümmert;
    sobald oder wenn hier Strukturen entstehen, die dies verlässlich möglich
    machen (z.B. Repair Café in neuen Räumlichkeiten), kann dies auch
    übergeben werden
     
    M.a.W. klingt das bisher sehr KiTa-lastig, was nicht unser Arbeitsgebiet ist.
    Kannst du mir da etwas genauere Info geben?
      Ja, die Nutzung durch Kitas kann und soll ein Nutzungsaspekt sein, damit das
    Fahrrad auch gut ausgelastet wird; Hintergrund ist hier aber vor allem, dass
    die (Stadt-)Kinder raus kommen, in die Natur, in den Stadtteil, in den
    Gemeinschaftsgarten – und somit keine ausschließlich „nach innen“ gerichtete
    Nutzung
      Wir stellen uns das Lastenrad eher als eine Sichtbarmachung und Bestandteil
    der „Bildungslandschaft Stadtteil“ vor: hier kann Beteiligung, gemeinsame
    Verantwortung aber auch die praktische Umsetzung von BNE-Bildung für
    nachhaltige Entwicklung gezeigt und umgesetzt werden (mehr …)

  • Stadtverwaltung Jena übergibt Lastenradanhänger an die Gartenprojekte

    (Gu, alerts)

    Lange haben die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen sich einen Lasten-Fahrradanhänger gewünscht.
    Jetzt ist er da: Heute haben ihnen Umweltministerin Anja Siegesmund und Denis Peisker, Dezernent für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena, das Anhänger-Modell Carla-Cargo übergeben

    http://www.focus.de/regional/jena/jena-stadtverwaltung-jena-lasten-fahrradanhaenger-an-gaertner-initiativen-uebergeben_id_7419871.html

    Die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen haben ein Lastenanhänger erhalten. Zu ihnen gehören die „Essbare Stadt“, das Repariercafé, das Paradieschen (Wurzelwerke), Foodsharing, das Umweltreferat der Universität Jena, der Stadtteilgarten Winzerla, der Abenteuerspielplatz, das Jeninchen und die Offenen Gärten Jena. Die Gesamtkosten für den Anhänger belaufen sich auf 5700 Euro. Davon hat das Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena 1850 Euro übernommen. Der restliche Betrag wurde durch Lottomittel des Landes Thüringens und durch Spenden finanziert. Zudem stellt die Stadt Jena den Abstellraum an der Alten Feuerwache zum Unterstellen des Anhängers zur Verfügung.

    Der Anhänger, der mit bis zu 150 Kilogramm beladen werden kann, könne auch an externe Nutzer verliehen werden. Die Modalitäten dafür müssten noch geklärt werden, teilt die Stadt mit. Primär solle die nachhaltige Anschaffung aber den Initiativen zugute kommen.

    http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Initiativen-erhalten-einen-Anhaenger-1611390208 (mehr …)

  • Neues vom Mauergarten

    (Gu, Newsletter)

    Mauergarten-Konzept (Mauergarten 2020)
    Einer der mauergarten-Erfolge ist, dass der Garten einen festen Platz in den Plänen für den zukünftigen Mauerpark hat. Vielen Dank an alle, die sich seit 2012 dafür engagiert haben!
    Das Konzept, das mit Hilfe von vielen von euch vorbereitet und jetzt fertig gestellt wurde, wurde an die Planer und GrünBerlin geschickt. Wir informieren euch, wann es wieder einen Besprechungstermin gibt.  
    Wenn du dich an der künftigen Gestaltung des Gartens noch beteiligen möchtest, sende eine Email an: info@mauergarten.net / Betreff: Info mauergarten 2020

    Lastenrad:
    Der Wunsch der Gärtner ist, dass das Lastenrad grundsätzlich auf der Lagerfläche geparkt werden sollte. Wir haben auch entschieden, dass es gut wäre eine kleine Lastenrad-Gruppe zu haben, die sich um notwendige Reparaturen, Ausleihen, etc. kümmert. Peter und Michael haben sich bereit erklärt hier Bernd zu unterstützen. Wenn du dich auch für diese Aufgabe engagieren möchtest, melde dich an info@mauergarten.net (Betreff: Lastenrad)  

      Am Dienstag, 10. Mai wurde im Mauergarten ein kurzes Porträt-Film über Nicole Just gedreht.  (mehr …)

  • Rosen_Heim kurz vorm offiziellen Start

    (Gu, Projektbesuch, 6.8.)
    In München Ramersdorf ensteht auf einer Brache (3 Jahre Zwischennutzung) das Gartenprojekt Rosen_Heim. Es ist ein Soziale Stadt Projekt, dementsprechend auch mit Gelder für Honorare ausgestattet (aber nicht für Gartengeräte…). Es gibt, sobald sie die Nutzungsgenehmigung haben, eine Koordinatorin mit 6h/Woche. Es ist ein Projekt des Wohnforum bzw des Nachbarschaftstreff Netzwerk am Isareck, das eine Tochter einer Wohnungsbaugesellschaft (GEWOFAG) ist. Die GEWOFAG ist noch dabei, die „Beauftragung“ auf den Weg zu bringen, so dass sie offiziell loslegen können. Es gibt schon ein paar Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Tische – gebaut zusammen mit der Werkbox. Sie haben Erde von der GEWOFAG, es gibt einen Wasseranschluß und einen Baucontainer. Gestern fand ein Workshop für Kinder zum Insektenhotelbau statt. Es sind kleine Hotelchen entstanden, die jetzt auf der einen Seite entlang des Zauns hängen. Auch Bierbänke etc. sind schon auf der Fläche. Diese ist im historischen Ortskern des Stadtteils.
    Von der Organsiation her wollen sie das Projekt so wie den Grünspitz in Giesing gestalten und auch viele Veranstaltungen machen. Der nächste Workshop mit der Werkbox ist der Bau eines Komposters, mit dem man das Kompostgut gleich wenden kann.
    Es gibt schon einen Kern von 7 Leuten und 15 Interessierte – bisher haben sie noch keine Werbung o.ä. gemacht. Aber es fand beim „Tag der Stadtebauförderung“ im Mai schon einiges auf der Fläche statt (mussten sie machen, da sie über Soziale Stadt finanziert sind):
    „Soziale Stadt
    Ramersdorf / Berg am Laim
    Die Landschaft der Münchner Gemeinschaftsgärten wird um einen Garten
    im Herzen des historischen Ortskerns von Ramersdorf reicher. Auf
    dem Grundstück der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH
    (MGS) am Ende der Rosenheimer Straße entsteht unter der Trägerschaft
    des Wohnforums ein Nachbarschaftsgarten mit dem Namen „rosen_
    heim“. Hier kommen Gartenfreunde auf ihre Kosten!
    Zum Tag der Städtebauförderung laden wir Sie ein, Gemeinschaftsgärtnern
    hautnah zu erleben und eine brachliegende Fläche zum Blühen zu
    bringen. Unter fachkundiger Leitung bieten wir „Pflanzenkunde“ und
    Spaß am Garteln für Jung und Alt. An unserem Infopavillon erhalten
    Sie Informationen zu Projekten, Planungen und Aktionen im gesamten
    Gebiet der Sozialen Stadt, und Sie können diese bei einer Radltour mit
    der Quartiersmanagerin auch vor Ort kennenlernen.“

    Sie wollen gerne ein Lastenrad bauen und können sich gut vorstellen, Workshops zu machen, die auch für andere Münchner Gemeinschaftsgärten interessant sind. (mehr …)

  • Neuigkeiten aus der Gartenwerkstatt Ehrenfeld

    (Gu aus Newsletter, 2.8.)

    Kistenableger gesucht: Wir möchten gerne weitere Kistenableger bilden. Die ersten Pflanzkisten von uns werden bereits vom Kölner Künstler Theater am Grünen Weg und vom Kat 18 in der Südstadt genutzt. Auch ihr könnt ab dem Herbst von uns Pflanzkisten mit Erde bekommen! Weiter lesen …

    Rothehausrad: Die Gartenwerkstadt Ehrenfeld nutzt seit Neuestem das Rothehausrad. Dieses Lastenrad wird gemeinschaftlich von etwa 20 begeisterten RadlerInnen vornehmlich aus Ehrenfeld genutzt. Wir haben vereinbart, dass wir das Rad etwa 12 mal im Jahr nutzen und freuen uns über diese umweltfreundliche Transportmöglichkeit. Weiter lesen …

    Neues von der Geisselstraße: Die Gestaltung des Hinterhofs des Flüchtlingswohnheims in der Geisselstraße bringt Menschen zum Zusammenzuarbeiten! Auf einer Seite des Hofs stehen mittlerweile sieben Pflanzkisten. Weiter lesen …

    Menschenrechtsfestival: Am 18. Juli 2015 fand das dritte Menschenrechtsfestival statt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und hatten einen gut besuchten und hübschen Stand. Weiter lesen …

    (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld nutzt Lastenrad

    (GU, RSS; 18.7.)
    […] Diesen Samstag Nachmittag war das Menschenrechtsfestival angesagt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und so galt es zunächst das Material herüber zu transportieren. Das ging nur mit dem Rothehausrad. Wir nutzten dieses gemeinschaftlich genutzte Lastenrad seit einigen Wochen.[…] (mehr …)

  • DIY im Johannstadtgarten Dresden

    (Gu aus Sachbericht vom 23.5.)
    Die Leute vom Johannstadtarten in Dresden haben im Zeitraum 06/13 bis 05/14 mit von uns bewilligten Mitteln in Höhe von 2100 Euro (ich weiß nicht, ob sie noch andere Mitteln hatten) richtig viel gemeinsam gebaut/weiterentwicklet/angeschoben.
    So haben sie einen Brunnen gebohrt: „Dieser wurde dann im Jahr 2013 auch unter Einsatz vieler Freiwilliger und des großen Engagements unseres Bautrupps auch in die Erde gebracht. Der gezielte Kauf angemessener Materialien sowie die Leihe entsprechender Hand-Werkzeuge ermöglichten uns tatsächlich, ohne Nutzung fossiler Brennstoffe oder Strom einen 8m tiefen
    Schlagbrunnen zu setzen, wartungsfähige Rohre, flexible Anschlussvarianten sowie eine ästhetisch ansprechende Brunnenstube zu installieren“. Sie haben parallel ein Gewächshaus selber geplant und gebaut und zwar aus gebrauchter, gefundenener Fensterscheiben, die sie in einen metallischen, tragfähigen Rahmen bringen mussten. Dazu haben sie Schweißen gelernt – und in einer Werkstatt gearbeitet (gegen kleine Nutzungspauschale für Werkstatt und Schweißgerät) .
    Sie haben Bodenverbesserungsmaßnahmen durchgeführt und Werkzeug angeschafft, da der Garten immer mehr auch zu einer DIY-Werkstatt wird. Sie haben ihren Bauwagen selber abgeschliffen und mit Leinöl wetterfest gemacht und auch ein Lastenrad gebaut. Sie wollten unbedingt so weit wie möglich unabhängig von der „automobilen Logistik“ werden. „Nach mehreren gemeinsamen Arbeitseinsätzen in entsprechenden Werkstätten wurde das Radnunmehr komplett zusammengeschweißt – eben im Frühjahr noch final straßentauglich gemacht und sogar in unseren Vereinsfarben lackiert. Trotz bevorzugter Verwendung von recycleten Teilen überstiegen hier die tatsächlichen Kosten für Material, Lack, Werkzeugnutzung und Zubehör“
    Nicht mehr geschafft haben sie den Bau einer Sommerküche: „Ursprünglich war angedacht, unserem Bauwagen einen leichten Anbau zu verschaffen, der Bar, Spüle, Kochgelegenheit und Lagermöglichkeiten vereinen sollte.“. Sie wollen nun auch in eine andere Richtung gehen und nicht noch so ein Großprojekt gleich stemmen. Es wird eine gemeinsame Feuerstelle geben, über der mittels Dreifuß und großem Kessel Suppe und anderes gemeinsam gekocht werden kann.
    Sie haben auch Bienen im Garten. Die erste Beute kauften sie. „Eine weitere Bienenbeute für ein zweites Bienenvolk wurde im
    Frühjahr nun noch in einer Holzwerkstatt gebaut“ – mit aufklappbarem Schaufenster (mehr …)