Schlagwort: Lehmofen

  • Schwerin: Lehmofenprojekt im Grünen Klassenzimmer noch nicht abgeschlossen

    In diesem Sommer 2025 haben wir einige Wochen Arbeitsaktivitäten in den Bau der teilgeförderten Überdachung unseres Lehmbackofens gesteckt.

    Im Anhang schicke ich Dir ein Foto zu aktuellen Stand denn wir sind noch nicht ganz fertig geworden wie wir es dieses Jahr eigentlich vor hatten.

    Im/Ab Frühjahr 2026 folgt noch der Durchbruch des Ofenrohrs sowie anschließend dann noch die Vertäfelung der Dachfläche mit Schieferplatten.

    Eine kommunale Unterstützung hier in Schwerin beschränkt sich aktuell noch immer alleinig auf das indirekte zur Verfügung stellen unseres „Werkhofes“ zur Betreuung unseres „Grünen Klassenzimmer“.
    Ansonsten werden wir in Ruhe gelassen – was auch schon eine Hilfe ist bei den derzeitigen personellen Besetzungen in Teilen der Stadtverwaltung.
    Wir sind weiterhin damit zufrieden, ein alternatives Bildungsangebot leisten zu können in relativer Unabhängigkeit von den üblichen Entwicklungen insbesondere auf einer doch eher inhaltsfernen, touristischen Ebene.

    Übrigens ist unsere „WurmWanderKiste“ großartig geworden und derzeitig erfreuen wir uns u.a. an einem neu eingerichteten Moorbeet am Naturgartenteich

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  • Chemnitz: Ideengarten

    (Mail)
    Im Garten ist einiges los wir haben auch neue Menschen dazu bekommen, die mit gärtnern. Das SMAC hat einen neuen Lehmofen gebaut, aber die Sauna steht noch nicht.
    Wir haben immer jeden ersten Freitag im Monat nachmittags geöffnet für alle interessierten.

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  • Berlin: viele Gärtner*innen im GG Fischerinsel

    die meisten Menschen haben wir einerseits durch Werbung über das Kreativhaus erreicht. Es gab 1-2 Monate vorher Aushänge und es wurde ins Programmheft aufgenommen, auch viele Menschen direkt angesprochen.

    Andererseits hat der entstehende Garten Interesse geweckt, sodass Menschen, die vorbeikamen, direkt gefragt haben, ob sie mitmachen können.

    Von dem restlichen Geld wollen wir in jedem Fall noch wie beantragt eine Naschhecke anlegen mit Beerensträuchern. Zudem besteht der Wunsch in der Gartengruppe einen Wurmkompost zu bauen. Hierfür gibt es eine Gruppe, die sich mit dem Bau und der späteren Anwendung auseinandersetzt, Anleitungen recherchiert sowie eine Auflistung von Materialien und Kosten erstellt. Beides wollen wir im Herbst angehen.

    Im Sommer haben wir noch ein etwas größeres Projekt vor der Brust. Und zwar gibt es auf dem Gelände den kleinen Lehmofen, der aber leider nicht funktioniert, da weder Lehm noch Schamotte oder sonstiges hitzespeicherndes Material verbaut wurde. Wir wollen diesen Lehmofen aus größtenteils upcycling Materialien neu konstruieren. Auch hier ist eine Sichtung der bereits zur Verfügung stehenden Materialien sowie Auflistung von Material, welches noch angeschafft werden muss, in Arbeit.

    Sollte noch Geld übrig sein, würden wir gerne noch Pilzbeete anlegen (mehr …)

  • Leipzig: Pizzaofenneubau im Hildegarten

    (Antrag, Antworten)

    Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet. Sie wird uns von der Stadt Leipzig an die DENKMALSOZIAL gemeinnützige GmbH verpachtet, welche uns die Fläche vermietet. Das ist mit der Auflage verbunden, den Garten auch für Besucher:innen zu öffnen. Der Verein Gleisgrün koordiniert alle Projekte, die sich auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz befinden, wie der Bauspielplatz „Wilder Westen“ und das Café „Heiter bis Wolkig“. Der Garten befindet sich stetig im Wandel. Zurzeit sind ca. 40 Gärtner:innen aktiv an der Gestaltung des Gartens, bei der Veranstaltung von Festen und Ausrichtung von Workshops beteiligt. Wir kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen, je nachdem, was besprochen werden soll. Alle Gärtner:innen treffen sich am letzten Sonntag im Monat zu einem gemeinsamen Frühstück und anschließenden Arbeitseinsatz. Dabei tauschen wir uns über allgemeine Dinge aus, wie anstehende Feste, Probleme und Wünsche einzelner Personen aus. Außerdem gibt es Gruppen, z. B. die Wagongruppe, die Finanzgruppe, die Bienengruppe, die sich mit einzelnen Themen beschäftigen und dann zum gemeinsamen Frühstück oder auch über ein Protokoll per Mail alle über neue Beschlüsse und Ereignisse informieren. Über den Messenger Signal kommunizieren wir, um kurzfristige Belange zu klären. Einen Großteil der Organisation, z. B. auch mit externen Gruppen wie unser Kooperationspartner die Grundschule am Grünen Gleis läuft über unsere Koordinatorin. Sie ist das Bindeglied zwischen Hildegärtner:innen, der DENKMALSOZIAL gemeinnützige GmbH und Gleisgrün e. V. sowie den Bundesfreiwilligen und Externen (z. B. Workshopleiter:innen). Alle wichtigen Themen und Beschlüsse werden demokratische bearbeitet. Außerdem gibt einen den „Hilderat“, dem sich alle Gärtner:innen anschließen können und der manche wichtigen Anliegen im Interesse aller schnell bearbeitet. Momentan befinden sich ca. 30 individuelle Beete unterschiedlicher Größe im Garten und 12 gemeinschaftlich genutzte Flächen. Dazu gehören unter anderem ein Heil- und Nutzkräuterbeet, ein Beet mit essbaren Blüten, ein kleiner Kartoffelacker, drei Beerenbeete, ein Gewächshaus und ein Permabeet. Diese werden regelmäßig von einer kleinen Gruppe der Ehrenamtlichen gemeinsam mit BesucherInnen beim „gemeinsamen Gärtnern“ betreut und beackert. Die unterschiedlichsten Gruppen sind aktiv als ehrenamtliche Helfer:innen im Hildegarten beteiligt, sowohl Familien, als auch Paare und Alleinstehende unterschiedlichen Alters und Berufsgruppen. Da der Hildegarten zu den Öffnungszeiten allen Bürger:innen zugänglich ist, sind auch die Besucher sehr gemischt.

    Zum Antrag:

    Am Ofenbau sind voraussichtlich 5-6 Personen beteiligt. Den Wiederaufbau übernehmen die zwei Ehrenamtlichen, die ihn schon im letzten Jahr gebaut haben. Es gibt eine Anleitung für den Bau, da wir einen Bausatz mit zurechtgeschnittenen Schamottsteinen gekauft hatten. Für die Lehmaußenwand nutzen wir verschiedene Anleitungen (z. B. https://www.schamotte-shop.de/lehmverarbeitung-bei-pizzaofen.html) und passen diese an unseren Ofen an. Für die Dachkonstruktion aus Holz gibt es keine Anleitung. Dabei vertrauen wir auf die Erfahrung und Fähigkeiten unserer Ehrenamtlichen. An diesen zwei Schritten sind auch andere Ehrenamtliche beteiligt. Sobald ein zeitlicher Rahmen feststeht, wird sich dazu eine feste Gruppe zusammenschließen und miteinander absprechen. Der Bau wird auf jeden Fall mit Bildern dokumentiert und diese könne wir auch gern online stellen. Als Armierungsgewebe nehmen wir Jute

    n mühevoller Arbeit haben im letzten Jahr zwei Ehrenamtliche des Hildegartens unseren
    Pizzaofen vom Fundament bis zum Bogenziegel erbaut. Zum Sommerfest 2024 wurde der
    Pizzaofen das erste Mal mit viel Andrang von Gärtner*innen und Besucher*innen gleichsam
    benutzt und eingeweiht. Ein Fest für Augen und Sinne – mit frischen Zutaten aus dem Garten.
    Vom Beet direkt in den Mund.
    Trotz hoher Sorgfalt beim Aufbau und der Befeuerung hielt der im Bausatz enthaltene
    Feuerzement, die hohen Temperaturen nicht aus und ist bereits nach der zweiten Benutzung
    zum Herbstfest gerissen. Auch den Winter konnte der Pizzaofen, trotz Abdeckung und
    Wetterschutz, nicht unbeschadet überstehen und bracht im Frühjahr 2024 förmlich
    auseinander. Der Zement wurde so spröde, dass wir uns als Hildegarten dazu entschlossen,
    den Ofen abzutragen und mit neuem, besserem Feuerzement wieder aufzubauen.
    Mit dem Anliegen, den Ofen wieder Herzurichten und zukünftig für Feste, Veranstaltungen
    und Bildungs- & Vermittlungsarbeit zu verwenden, richten wir uns nur mit einem
    Förderantrag an Sie.
    Ziel des Projektes „Pizzaofen 2.0“ ist es, Gärtner*innen, interessierten Besucher*innen,
    Kinder und Jugendlichen, die Möglichkeit zu bieten, den Kreislauf von Aussaat/Anbau bis zur
    Verarbeitung eigener gesäter/gepflanzter Gemüse und Früchte zu begleiten; zu lernen, wie die
    Ernte nähstoff- und ressourcenschonend verarbeitet wird und dazu einzuladen,
    gemeinschaftlich ein Essen mit Zutaten zuzubereiten und zu genießen, das direkt vor Ort
    gewachsen und geerntet wurde. Damit wird die „essbare Stadt Leipzig“ für alle Teilhabenden
    zu einem genussvollen Erlebnis- und Erfahrungsraum.
    Zudem möchten wir mit dem Angebot „Pizza – bunt und gesund“ Kindern und Jugendlichen
    die Gelegenheit geben, neue Erfahrungen mit saisonalen, regionalen und gesunden
    Lebensmittel zu machen. Gemeinsam wird geerntet, bestimmt, berochen, befühlt und dann zu
    leckerem Pizzabelag aus vielen verschiedenen Gemüsesorten verarbeitet. Der Höhepunkt
    stellt dann natürlich das selbstständige Belegen und backen – unter Anleitung – der Pizza dar.
    Wir möchten so ein Bewusstsein für Herkunft und Geschmack von Lebensmittel schaffen und
    einen Raum ermöglichen, in dem sich Kinder und Jugendliche auf gesunde Speisen einlassen
    und ausprobieren können.
    Leider sind aufgrund des baulichen Zustandes des Pizzaofens viele geplante Aktionen für
    dieses Jahr in der Schwebe.
    Mit einer Materialförderung ist es uns möglich, den Pizzaofen mit hochwertigem Feuermörtel
    neu aufzubauen und anschließend mit einer festen Dachkonstruktion aus Holz vor
    Wettereinflüssen schützten. Außerdem möchten wir nicht nur dafür sorgen, dass unser
    Pizzaofen ein langer, stabiler Begleiter unserer gemeinsamen Koch- bzw. Backerlebnisse ist,
    sondern den Ofen auch mit Blick auf den Energieverbrauch deutlich verbessern. Eine
    Lehmverkleidung wird verhindern, dass übermäßige Wärme an die Umgebung abgegeben
    wird und sich somit auch der Holzverbrauch zur Befeuerung um ein Vielfaches senken lässt.
    Denn auch hier ist dem Hildegarten ein ressourcenschonender Umgang wichtig.
    Für den Wiederaufbau benötigen wir feuerfesten Mörtel und für die wärmeisolierende
    Lehmschicht benötigen wir Armierungsgewebe und Lehm-Unterputz mit Stroh. Für diese
    zwei Arbeitsschritte planen die Projektverantwortlichen des Gartens einen Zeitraum von
    maximal einem Monat und möchten den wiederaufgebauten Ofen bereits Ende Juli/Anfang
    August wieder für Angebote nutzen.
    Die wetterfeste Erweiterung mit einer Dachkonstruktion ist dann für den Herbst geplant und
    es werden Einschlaghülsen, Holzpfosten und Siebdruckplatten benötigt (mehr …)

  • Berlin: The Vorgarten soll zum Waldgarten umstrukturiert werden

    (Antrag/Antworte)

    Der KTS-Garten war Vorläufer des Vorgartens, aus der Gruppe übrig blieb eine Person, die dann aus ihrer Ausbildung zur Permakultudesignerin wieder Leute fand, die mit ihr auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten anlegen/wieder aufleben lassen wollen.

    Wie groß ist denn die Gruppe insgesamt, die den Garten nutzt und wie oft ist außer euch vier jemand im Garten dabei?

    Wir sind derzeit nur 4 Personen und  laden ca. einmal im Monat Leute aus anderen Netzwerken ein, wie z.b. Feld food forest oder Permakultur Akademie für Workshops und Mitmachaktionen ein.

    Wie macht ihr auf den Garten aufmerksam, wie erfahren ggf. weitere Interessierte davon?

    Wir informieren über den E-Mail-Verteiler des KTS-Projektplatzes, der Permakultur Akademie und die Basisjahr Telegramgruppe, über das anstiftung Gartennetzwerk und private Kontakte. Es existiert auch eine Facebook Gruppe für den Garten und wir möchten das Hinweisschild am Gartentor erneuern, dass bei der letzten Renovierung durch eine andere Gruppe auf dem Platz verloren gegangen ist.

    Wie aktiv sucht ihr weitere Gärtner*innen?

    Wir sind gerade dabei den Garten zu überarbeiten und mit der Umsetzung unseres Basisjahr Designprojekts eine Grund-Orientierungsstruktur zu schaffen, damit wir regelmäßig externe Personen einladen können. Dies beruht auch auf Erfahrungen, dass immer wieder Leute mitmachen wollen und dann nur für kurze Zeit aktiv mitmachen. Wir möchten erstmal in einer kleineren Gruppe Stabilität finden und unsere Vision, Ziele und Qualitäten definieren, bevor wir andere involvieren.

    Wie kann man im Garten mitmachen, wie „kommt man rein“?

    Wir planen, ein soziales Permakultur Design zu entwerfen, um nachhaltig weitere interessierte Leute anzusprechen, zu involvieren und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation zu geben, sowie Teil des festen Kerns zu werden. Derzeit aktivieren wir noch gezielt über die  Permakultur Basisjahrgruppe, Freund*innen und Anfragen über den KTS Platzverteiler/Plenum

    Wie viele Beete habt ihr insgesamt?

    12

    Wer wird all die aufgeführten Arbeiten machen?

    Wir 4 Personen aus der festen Gruppe mit Freund*innen und Personen aus der Basisjahrgruppe und über einen sog. Permablitz, den wir über den Verteiler der Permakultur Akademie ausrufen

    Ist alles, was ihr beantragt, im Gemeinschaftsgarten/direkt daran angrenzend (die Gebäude) oder ist da auch manches auf dem weiteren Gelände?

    Wir beantragen nur Mittel für den Vorgarten, die Aussenküche, Flachbau (Regenrinne) und Lagerräume werden zum Teil auch von anderen Kollektiven mitgenutzt, befinden sich aber entweder direkt auf dem Vorgartengelände oder dem daran angrenzenden Gebäude.

    Sind die Zisternen nicht im Boden „vergraben“? Wie wollt ihr diese versetzen und wie werden diese dann mit Wasser gefüllt?

    Nein, die Zisterne ist ein frei stehender IBC-Wassertank, der derzeit noch leer steht und an ein Rohr über die Regenrinne angeschlossen werden soll, damit mehr Regenwasser aufgefangen wird, wenn die Regenrinne repariert ist.

    Wie wollt ihr den Teich gegen Verdunstung schützen (wenn es dabei darum geht, den als Wasserreservoir für die Bewässerung des Gartens zu nutzen?), aus welchen Bereichen soll das Grauwasser herkommen? Habt ihr die Umnutzung einer Sickergrube zu einem Teich baulich-technisch geklärt?

    Hier haben wir anscheinend unklar formuliert: Die  Sickergrube und der Teich sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die Sickergrube soll als Wasserspeicher und der Teich als Biotop dienen. Das Wasser, welches derzeit in der Sickergrube ist, muss zunächst untersucht werden. Wenn es keine Schadstoffe aufweist, möchten wir es mittels einer Wasserpumpe zum Gießen nutzen. Wir müssen noch in Erfahung bringen, ob es sich um Grundwasser handelt, das dann wahrscheinlich nachlaufen würde. Andernfalls würden wir überschüssiges Wasser aus der Regenrinne einleiten. Den Teich möchten wir durch Bepflanzung vor Verdunstung schützen, zudem befindet sich der geplante Teich in einem stark beschatteten Bereich des Vorgartens.


    Wo steht der Lehmofen und wer nutzt den wie und wann? Wo findet die Außenküche dann Platz, wer wird diese bauen und für wen ist diese dann?

    Der Lehmofen steht im Vorgarten und soll in die bestehende Aussenküche am Flachbau integriert werden, mit langem Ofenrohr damit kein Rauch in das Haus zieht. Alle Gruppen auf dem Platz können den Ofen und Aussenküche nutzen.

    Wofür ist der Zaun (bitte zudem beachten: Zäune fördern wir nicht)

    Wir müssen die Hochbeete vor den Hühnern schützen und auch Gäste haben den Garten immer wieder verdreckt. Wir wollen den Garten nicht abschirmen, aber brauchen eine Art Schutz vor Vandalismus der externen Gäste. Denkbar wären auch Benjeshecken, aber da können Hühner rüberspringen.

    Was für Schilder sollen gebaut werden?

    Wir möchten weitere Hinweis- und Erklärschilder bauen, um v.a. über Zeichnungen niedrigschwellige Infos über die Beete und Gartenstruktur an interessierte Leute weiterzugeben, die sich beteiligen möchten. Die Schilder funktionieren ähnlich der Zaun als eine Art durchlässige Grenze des Gartens für Gäste des Platzes, da wir öfter negative Erfahrungen gemacht haben, wenn wir den Garten für Gäste anderer Gruppen geöffnet haben. Es wurde z.B. öfter Müll liegen lassen, Sachen sind abhanden gekommen oder Beete (wahrscheinlich unabsichtlich) zerstört.
    Außerdem möchten wir über den permakulturellen Hintergrund informieren und haben bereits Schilder zum Thema Permakultur Ethik und Prinzipien gemalt.

    Könnt ihr euch eine Schleifmaschine nicht ausleihen?

    Derzeit ist das Holzbau Kollektiv nicht aktiv. Deshalb wüssten wir gerade nicht wo wir eine Schleifmaschine ausleihen sollten.

    Wer nutzt das Lagerhaus? Was wird darin gelagert?

    Vorwiegend Gartengeräte und Baumaterial

    Wie viele neue Beete sollen gebaut werden? Handelt sich dabei um Hochbeete?

    5 neue Hochbeete und 1-2 bienenfreundliche Stauden-Baumgilde.

    Was für eine Zisterne ist für 50 Euro zu haben?

    Das ist eine Schätzung. Wir wollen mehrere kaufen, damit wir noch mehr Wasser vom Dach speichern können. IBC-Wassertanks kosten gebraucht noch um die 100€, wir sollten da höher gehen.

    Wofür wird die Wasserpumpe gebraucht?

    Um Wasser aus der Sickergrube zu fördern.


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  • Hamburg: Koordinationsstelle im Luthergarten ab 2023

    (NL)
    Im neuen Jahr gibt es im Garten eine Leitung. Es wird ein Raum hergerichtet (Besprechungen, Büro, eventuell kleine Bibliothek) in der rosa Kate.

    2023 werden wir unsere Rundhalle (Gewächshaus) mit einer neuen Folie bespannen, Uta und Ulla hatten dafür Gelder gesammelt, die allerdings nicht die Gesamtkosten abdecken. Aber über unsere Spendenaktion für die Folie auf der Gemeindehomepage haben einige aus dem Garten noch einmal insgesamt 125,- EUR gespendet. Und bei dem freiwilligen Gartengeld stehen wir in diesem Jahr bei 2533,- EUR! Ich finde das großartig. Ihr seid einfach toll und sorgt dafür, dass der Luthergarten eine Zukunft hat!

    Und übrigens haben wir dank Nikos und unserer Backgruppe jetzt schon zweimal in der Lutherkirche das Abendmahl mit Brot gefeiert, das im Luthergarten gebacken wurde! „ (mehr …)

  • Leipzig: GG Wirrwuchs baut Outdoorküche und Lehmofen

    (Antrag, Antworten)

    Im Mitmachgarten »Wirrwuchs« soll im Kalenderjahr 2022 eine Außenküche mit Lehmofen gebaut werden.
    Nach dem Bau sollen zusammen mit der Zielgruppe in wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen selbst
    angebaute und geerntete Lebensmittel verarbeitet, zubereitet und gemeinsam verspeist werden. Derzeit gibt
    es im Mitmachgarten noch keine Möglichkeiten, Nahrungsmittel adäquat zu verarbeiten und zuzubereiten.
    Aus   vergangenen  Veranstaltungen   unseres  Trägervereins   Querbeet   Leipzig   e.V.   (Projekt:   »Salz   in   die
    Suppe«, (2015-2017) wissen wir um die verbindende Kraft des gemeinsames Kochens und Essens. Der Bau
    der Draußenküche mit Lehmofen stellt einen wichtigen Teil der Zukunftsplanung des Projektes dar. Mit der
    gemeinsamen Verarbeitung der Ernte aus dem Garten wird anschaulich der Kreislauf vom Samenkorn bis
    zum   fertigen   Gericht   geschlossen.   Durch   die   regelmäßigen   Kochtreffen   soll   den   Teilnehmer:innen
    niedrigschwellig, anschaulich und partizipativ der essentielle Wert von ökologischem und nachhaltigem
    Umgang mit natürlichen Ressourcen vermittelt werden. Das jeweils stattfindende abschließende Essen stellt
    einen passenden Rahmen dar, um die vielfältigen vorangegangenen Prozesse gemeinsam zu reflektieren und
    mit allen Sinnen deren komplexe Wechselwirkungen zu erfahren. Das Vorhaben ist eingebettet in das Projekt
    »Aus der Erde auf den Teller – interkulturell Gärtnern im Plattenbaugebiet«, welches im Rahmen der
    Richtlinie Integrative Maßnahme Teil 1 durch die Sächsische Aufbaubank vor allem mit Personalkosten
    gefördert werden soll. Alle Angebote des Mitmachgartens sind aufgrund der existenziellen Notlagen, in
    denen sich viele Anwohner:inne befinden, kostenlos. Um Spenden wird gebeten.

    Projektmaßnahmen (Umsetzung)
    1) Gartenplanung: Gemüseanbau
    Die   Zielgruppe   wird   in   die   Planung   des   Gemüseanbaus   einbezogen   und   soll   aktiv   an   der
    Jungpflanzenvorzucht  durch  Vorzuchtpflege  in  der  eigenen  Wohnung  und  Pflege  der  Jungpflanzen  im
    Mitmachgarten beteiligt werden.
    2) Draußenküche, Lehmofen und regelmäßiges Zubereiten der Speisen
    Als partizipatives Bauprojekt planen wir die Realisierung einer Draußenküche mit Lehmofen. Der Bau der
    Draußenküche   erfolgt   gemeinsam   mit   der   Zielgruppe   zu   den   regulären   Öffnungszeiten.   Der   Bau   des
    Lehmofens soll in drei angeleiteten Workshops erfolgen. Diese sollen an drei Samstagen im April/Mai
    erfolgen. Der erste Teil befasst sich mit der Materialkunde und Vorbereitung für den Bau. Im zweiten Teil
    wird zusammen mit den Teilnehmer:innen der Lehmofen gebaut. Der dritte Teil befasst sich mit der richtigen
    Nutzung und Pflege des Ofens sowie einer ersten Backaktion. Die Workshops werden stadtweit digital und
    mit Plakaten veröffentlicht sowie im Netz der Leipziger Gemeinschaftsgärten geteilt. Das Angebot ist offen
    für Menschen aus anderen Stadtteilen. Damit wird die soziale Durchmischung verstärkt und der Stadtteil
    Paunsdorf in das Bewusstsein von Menschen aus anderen Quartieren gerufen.
    1Mitmachgarten »Wirrwuchs« – Querbeet Leipzig e.V.
    3) Soziokulturelle Veranstaltungen
    Der Mitmachgarten ist Begegnungsort für viele verschiedene Menschen aus dem Stadtteil. Dafür setzen wir
    in Kooperation mit den Akteur:innen und Bildungseinrichtungen gemeinsame Veranstaltungen um. Durch
    den Bau und die regelmäßige Nutzung der Draußenküche und des Lehmofens bieten sich weitere wichtige
    Möglichkeiten,   um   die   Facette   soziokultureller   Veranstaltungen   um   einen   zentralen   Aspekt   des
    Mitmachgartens zu bereichern.

    Projektort
    Der Mitmachgarten »Wirrwuchs« liegt im Leipziger Stadtteil Paunsdorf, inmitten eines Plattenbaugebiets,
    zwischen Grund- und Oberschule, Ärzt:innenhaus, Altenpflegeheim, Kleingartensiedlung und Jugendclub.
    Durch   gemeinsame   gärtnerische   und   soziokulturelle   Angebote   trägt   der   Mitmachgarten   zu
    Chancengerechtigkeit und gleichberechtigter Teilhabe aller Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft,
    Geschlecht, Sprachkenntnissen und Einkommen bei. Gemeinsam mit den Anwohner:innen mit und ohne
    Migrationsbiografie hat sich hier ein interkultureller und nachhaltiger Begegnungsraum etabliert. Das Projekt
    verbindet die verschiedenen Kulturen, die im Plattenbaugebiet häufig anonym, machmal auch konfrontativ
    nebeneinander leben in einem nachhaltigen und gestalterischen Kontext im Wohnumfeld miteinander. Hier
    haben   alle   Menschen   den   gleichen   Zugang   und   können   dadurch   ihre   Teilhabemöglichkeiten   und
    Selbstwirksamkeit erfahren und umsetzen. Das Stadtgebiet Paunsdorf wurde 2018 als Schwerpunktgebiet der
    Stadt Leipzig  eingestuft. Noch immer gibt es in den dazu zählenden Plattenbauvierteln kaum kostenfreie
    Angebote, bei denen Menschen aus unterschiedlichen Ländern und sozialen Schichten gemeinsam aktiv sein
    können oder zur Mitgestaltung ermutigt werden. Nach vielen Jahren der stadtpolitischen Vernachlässigung
    weist das Quartier weiterhin unzureichende Strukturen bei der Integration und Inklusion von Migrant:innen
    auf.   Die   Pandemie   hat   die   Chancenungerechtigkeit   und   fehlenden   Teilhabemöglichkeiten   für   die
    Anwohner:innen noch verstärkt.

    Wir sind aktuell im Team 2,5 Menschen, hinzu kommen ca. 10-15 Anwohner:innen, die aktuell regelmäßig da sind und gärtnern. Dann gibt es noch unregelmäßige Interessierte und jede Menge Kinder zwischen 5 und 14 Jahren, die teilweise immer da sind, wenn jemand von uns im Garten ist. Hinzu kommt unsere Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas sowie dem Jugendclub (der hoffentlich bald wieder personell gut aufgestellt ist). Es wird eine GTA mit der Oberschule geben und für die Kita und Grundschule gibt es regelmäßig thematische Projekttage. Der Mitmachgarten wird im Stadtteil sehr gut angenommen, es braucht allerdings Zeit, viel Kontakt und Sicherheit, damit die Menschen vertrauen finden. Und durch die Pandemie konnten wir nur im Rahmen der Lockerungen öffenen. Die Menschen in Paunsdorf sind Teilhabe und Mitgestaltung nicht gewöhnt und müssen Vertrauen finden, auch weil Projekte in den letzten Jahren oftmals nicht verstetigt werden konnten.

    Die Fläche ist Eigentum vom Amt für Schule. Wir haben einen Pachtvertrag, der läuft unbefristet. Die Fläche hat 1340 qm. Die Zusammenarbeit mit dem Amt ist gut. Ich habe den Eindruck, die sind froh, dass sie sich nicht um die Fläche kümmern müssen.

    Ingesamt haben wir aktuell 9 fertige Gemüsebeete, die alle gemeinschaftlich bewirtschaftet und beerntet werden. Hinzu kommt ein Staudenbeet und eine Kräuterspirale. Sowie ein großer  Streifen mit 9 Spindelbäumen und zwei Beete mit Beerensträucher und zwei in bepflanzte Berms. Wir planen in diesem Jahr 5 neue Beete anzulegen. Davon sind 3 Hochbeete, die im Ferienprogramm in den Osterferien gebaut werden. Wir planen für dieses Jahr drei Öffnungszeiten am Nachmittag Mo, Di und Do. Am Mittwoch werden wir eine Vormittagszeit anbieten, weil die älteren Menschen auch mal gern mit uns unter sich wären. Das ist manchmal schwierig, wenn am Nachmittag Kinder da sind. Hinzukommen verschiedene Veranstaltung auch am Wochenende. Das Gartentor ist jetzt mit dem Codeschloss versehen, sodass die Menschen, die länger aktiv sind, von uns den Zugang bekommen und auch außerhalb der Öffnungszeiten gärtnern können.

    Infrastruktur: Gartenlaube und zwei Schuppen, barrierearme Komposttoilette, und seit letztem Jahr eine offene Mitmachgartenwerkstatt mit barrierearmen Zugang, die wir im Rahmen einer Förderung partizipativ mit einem Designer:innen-Kollektiv bauten, außerdem haben wir einen Trinkwasseranschluss seit letztem Jahr.

    Die Zielgruppe im Antrag sind Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die in Paunsdorf leben. Durch die gemeinsamen Aktivitäten sollen die Menschen einander kennenlernen können. Ein Teil der Zielgruppe (Migrantinnen und deutsche Menschen ist schon im Garten. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Migration/Integration erreichen wir Migrant:innen für das Projekt.

    Die Förderung läuft bis Jahresende. Wir werden im Juli ein Dreijahresprojekt bei der SAB einreichen. Zudem habe ich gerade die Anerkennung als Träger der Jugendhilfe beantragt, damit wir zukünftig auch Anträge beim Jugendamt stellen können. Außerdem gibt es die Förderung durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer. Das fördert PK und da haben wir aktuell eine Bewilligung für eine zusätzlich kleine Stelle. Leider ist dieses Amt nicht sehr kooperativ. Aber wir sind da auch im Netzwerk dran, dass das Verständnis für die Bedeutung und Rolle der Gemeinschaftgärten in diesem Amt klarer wird. Das ist nämlich leider nicht so. Und ich habe guten Kontakt zum Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung in Bezug auf die Zielstellung des Integrierten Handlungskonzeptes. Die wissen, dass unser Projekt verstetigt werden muss. Ein mögliche Förderung über Aktion Mensch steht auch schon auf meiner To-Do-Liste.

    Natürlich ist es unser Anliegen, den Garten irgendwann in die Hand der Anwohner:innen zu geben und wir aktuell anleitend und impulsgebend agieren, damit die Anwohner:innen lernen, wie die das Projekt selbtbestimmt weiterführen können. Aber in Anbetracht der aktuellen Lebenssituationen vieler Menschen vor Ort, ist das noch ein langer weg.

    Die anleitende Person für den Lehmofenbau suchen wir über unser Netzwerk, sobald die SAB abschließend bewilligt hat und ich genaue Zahlen habe. Die Küche wird mit Ehrenamtlichen gebaut. Die Koordination und Planung übernehme ich.


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  • Nürnberg: Kollekt Jardin baut Gewächshaus und Ofen

    (Antrag, Antworten)

    Zuerst zum Gewächshaus. Jedes gute Gartenprojekt braucht natürlich ein schönes Gewächshaus.
    Bisher haben wir unsere Jungpflanzen bei den Mitgliedern zuhause vorgezogen, was aber leider ab
    einer gewissen Größe einfach nicht mehr funktioniert. Mit dem Gewächshaus können wir unsere
    Pflanzen zentral an einem Ort vorziehen und haben dadurch einen besseren Überblick über die
    vorgezogenen Arten und Sorten, sowie eine verlässlichere Chance, dass die Pflanzen auch keimen.
    Außerdem gibt es einige Arten, die durch eine längere Vegetationsphase im Gewächshaus wesentlich
    höhere Erträge bringen und gerade im Hinblick auf die klimatischen Veränderungen (siehe
    vergangenes Jahr Regen, Stürme, etc.) den Schutz brauchen. […] Der Bau soll im Laufe des Frühjahrs stattfinden, sodass wir zu Beginn des
    Sommers (ca. Juni / Juli) die ersten Pflanzen darin pflanzen können. Die Vorzucht im Gewächshaus
    wird dieses Jahr leider noch nicht klappen.

    Das zweite Projekt ist ein Backofen. Der Ofen soll nicht nur zum Brotbacken geeignet sein, sondern
    mehrere Funktionen haben (backen, trocknen und grillen). Damit wollen wir bei größeren
    Veranstaltungen, wie beispielsweise unserem Sommerfest, die Gäste bewirten und im Herbst unser
    Obst und Gemüse trocknen, um es so haltbar zu machen. Wir kooperieren mit verschiedenen
    Gartenprojekten der Stadt über das Gartennetzwerk Nürnberg und würden diese Ressource darüber
    selbstverständlich auch teilen. Außerdem möchten wir die Nachbarschaft dazu einladen, in den
    Sommermonaten einmal monatlich bei uns im Gemeinschaftsgarten Brot zu backen, wofür wir
    vorher in Workshops zusammen Sauerteig ansetzen. Die Idee kam von einem kurdischen
    Vereinsmitglied, welches früher genau das in seinem Dorf regelmäßig einmal in der Woche machte.
    Dieses Mitglied wird den Bau des Ofens auch leiten und hat bereits eine Skizze und eine Materialliste
    erstellt. Die Genehmigung dafür haben wir von der Stadt ebenfalls bereits erhalten. Der Bau soll
    ebenfalls im Frühjahr starten und wird sich durch die Zwischenschritte (Bodenplatte, Fuß, Dachplatte,
    Dach) jedoch etwas in die Länge ziehen. Wir rechnen damit, dass wir den Ofen zum Sommerfest im
    Juli/August einweihen können.

    Unser Mietvertrag (Liegenschaftsamt Nürnberg/ SUN) läuft auf unbefristete Zeit mit einem Jahr Kündigungsfrist. Unser letzter Mietvertrag (von privat) hatte eine Befristung, der aktuelle aber nicht mehr. Vielleicht war das ein Missverständnis. Ich hänge hier nochmal den relevanten Teil des aktuellen Mietvertrages an.

    Wie in jedem Verein fluktuieren die Mitgliederzahlen natürlich auch bei uns. Durch Corona sind zuerst einige ausgetreten, da sie sich den Beitrag nicht mehr leisten konnten und wegen den Kontaktbeschränkungen eher ängstlich waren. Im Laufe des letzten Jahres sind dann aber auch wieder einige neue dazugekommen. Aktuell haben wir 27 aktive Mitglieder. Wir rechnen in 2022 mit einem erneuten Zuwachs, da einerseits in der Gartengruppe seit Herbst neue Leute dabei sind, die noch keine Mitglieder sind und andererseits ein größeres partizipatives Projekt über Jugend für Europa geplant ist, wofür wir im Laufe der nächsten Woche eine zu- oder absage bekommen. Da es schon das dritte Projekt bei Jugend für Europa ist, gehen wir stark von einer Zusage aus.

    Wir wollen schon lange eine – gemeinsam mit den Naturfreunen gestaltete – Informationstafel bauen, was wir bis jetzt aber noch nicht geschafft haben. Zum Ende des letzten Jahres haben wir von der Kulturoase Nürnberg einige Sachen gespendet bekommen (mobiles Pop-Up-Cafe, Sitzgelegenheiten & Tische), darunter auch eine Litfaßsäule, die wir jetzt vorerst als Informationssäule anbringen werden. Zukünftig soll diese in einen Natur-Erlebnis-Parcours über das Gelände eingebaut und als Ausgangspunkt dafür verwendet werden.

    Mit Global Art Nürnberg gibt es regelmäßige Kooperationen und wir haben mit ihnen einige Veranstaltungen bei uns auf dem Gelände durchgeführt (z.B. Global Art Sommer-Camp, Global Art Jams, Sommerfest, Workshops). Außerdem haben wir letztes Jahr zwei Veranstaltungen mit we integrate e.V. durchgeführt, wo ehrenamtliche eingeladen und gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden, sowie einige Fragen zur Verbesserung der Arbeit zwischen Stadt und Vereinen erarbeitet wurden. Diese Kooperation wird sich im Laufe des nächsten Jahres auch noch vertiefen.

    Die Komposttoiletten funktionieren soweit ganz gut, sind aber durchaus noch verbesserungswürdig. Wir haben zwei separate Behälter für flüssige und feste Hinterlassenschaften. Die flüssigen kommen direkt auf unseren normalen Kompost (ca. 50 Liter pro kubikmeter) und die festen werden in separaten Komposten verwertet, die mindestens zwei Jahre ablagern. Die separaten Komposte (feste Exkremente) haben wir bis jetzt noch nicht auf unsere Pflanzenbeete verteilt, sondern nur als Kompost für Büsche, Bäume und Zierpflanzen verwendet. 

    Unsere Holzwerkstatt ist praktisch durchgängig in Benutzung durch die Vereinsmitglieder und war auch schon eine Hilfe für größere Bauvorhaben anderer Vereine (z.B. eine Bühne der Oldschool Grasshoppers, Künstler von Global Art, Workshops der Naturfreunde). Mit der Fahrradwerkstatt haben wir im letzten Jahr ein Projekt bei Jugend für Europa durchgeführt und sie „CycleTower“ getauft, da es sich dort nicht mehr nur um Fahrräder dreht, sondern ums Re- und Upcycling von allen möglichen Gegenständen. Das Projekt verlief leider auch nur mäßig, da es coronabedingt schwierig war zu planen und alle Einrichtungen, die wir angefragt haben, keine Besuche außerhalb ihres Hauses machen wollten. Unser nächster Schritt wird sein, das mobile Pop-Up-Cafe von N-ORT zu einem Repaircafé auszubauen und dieses in den Sommermonaten regelmäßig zu bespielen.

    Da die aktuellen Bauvorhaben von professioneller Natur sind, werden diese nicht als Gemeinschaftsprojekte durchgeführt, sondern erfordern viel Fachwissen und Genauigkeit. Natürlich werden unsere Mitglieder über die Bausessions darüber informiert und sind herzlich dazu eingeladen dabei zu helfen (wir brauchen bei jeder Bausession mindestens 2-3 Helfer), jedoch werden die wichtigen Schritte immer von Fachkundigen geleitet bzw. durchgeführt. Diese sind zwei Landschaftsgärtner (Barham Ismael und Leon Müller), zwei Schreiner (Joris Pauli und Basti Eins), sowie unser Allroundtalent Thomas Steinbauer (Schreiner, Elektriker, Maurer). 

    Unsere Idee ist es, im Laufe der Sommermonate (ca. Juli bis September) eine Workshopreihe für die Nachbarschaft anzubieten, bei der gemeinschaftlich Natur-Saueteig angesetzt und dieser am folgenden Tag in unserem Ofen aufgebacken wird. Das Ganze soll über das neue Projekt bei Jugend für Europa (nature me & you) durchgeführt werden. Es gibt bei immer fünf Projektteilnehmer, die die Workshops organisieren und leiten. Die Werbung wird über Flyer direkt in die Briefkästen der Nachbarschaft verteilt. Für die Herstellung der Teige werden wir wahrscheinlich ins Naturfreundehaus gehen, da es dort mehr Küchenwerkzeuge gibt und auch der Stromanschluss stabiler ist, als bei unserer Küche. 

    Das Haltbarmachen wird mit einem Trockenschrank funktionieren, der nach dem Backen bei Resthitze in den Ofen gelegt wird. Das ist ein relativ einfaches Prinzip mit einem Wellblechboden und einem Holzkasten mit Löchern darüber. Durch den Holzkasten kommt die Hitze nur von unten über das Wellblech an die Früchte. (mehr …)

  • Eichstätt: Lehmofenbau im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Die Gemeinschaftsgärtner*innen des Kapuziergartens in Eichstätte möchten einen Lehmofen bauen.

    Fragen und Antworten.

    Was für Infrastruktur für Teigvorbereitung, Ablage der noch zu backenden Lebensmittel und der fertigen (heißen) Backware sind vorhanden oder geplant?

    Zur Teigvorbereitung gibt es eine Küche zu der es einen Zugang vom Garten aus gibt.  Zur Ablage der Backwaren sind Ablagebretter, Pizza- und Brotschieber in Planung bzw. evtl. vorhanden.

    Haben Sie eine Küche im Garten, wo Teig etc. zusammen hergestellt werden kann oder wie sehen die Planungen dafür aus?

    Eine Küche ist im angrenzenden Gebäude vorhanden. Nach Planung würde die Herstellung des Teigs an Tischen im freien erfolgen, nach dem Hygienekonzept des Klimagartens, abhängig vom derzeitigen Inzidenzwert. Das gemeinschaftliche Backen kann aber voraussichtlich erst im Herbst stattfinden, auf Grund der Bauzeit und Trocknung des Ofens.

    Wie werden Gruppen und Einzelpersonen, die den Ofen dann nutzen wollen, in die Handhabung eingeführt?

    Bei Kursen oder Workshops wird eine Einführung im Umgang mit dem Pizzaofen, durch den/die Anleiter:in erfolgen. Zudem soll es für Einzelpersonen im Gartenan eine Tafel mit den Nutzungsregeln für den Ofen geben.

    Woher kommt das Holz zur Anfeuerung und wie wollen Sie die Nutzung hinsichtlich Holz regeln? (nur bestimmte Hölzer, selber mitbringen?)

    Das Holz kann von einem benachbartern Biobetrieb mit eigenen Forst bezogen werden. Kooperation ist noch in Planung. Ansonsten biete es sich an, Baumschnitt von den Obstbäumen aus dem Garten zu verwenden oder bei Baummärkten und Tischlerreien und privat Personen nach naturbelassenem Abfallholz zu fragen.

    Was ist Mauererstrich und wozu wird der Anhänger gebraucht?

    Der Mauererstrich ist für das geplante Fundament des Ofens, um den Ofen Stabilität zu geben. Der Anhänger diente zur Materialbeschaffung von Lehm (Wellheim 20 km von Eichstätt), Ziegelsteinen (Landerhofen 3,8 km) und anderen Baumaterialien wie Schamottsteine, Estrich, Balken für das Dach etc..

    Wann entscheidet sich, ob Sie bestimmte Materialien privat bekommen und was bedeutet das dann für den Finanzierungsplan (ab und an steht bei den Kosten „ggf.“)

    Die Strohballen,  den Lehm und die Ziegelsteine haben wir über Privatpersonen aus der Umgebung bezogen.  Das Stroh (á 30 €) kommt von dem Biobauernhof in Preit. Der Lehm kommt aus Wellheim und die Ziegelsteine aus Eichstätt. Für den Lehm und die Ziegelsteine mussten wir nichts bezahlen. Die anderen Materialien haben wir im Baummarkt besorgt

    Wie viel Leute können bei der Bauaktion aktiv dabei sein und wie kann mit 1,5m Abstand gemeinsam gebaut werden?

    Für den Workshop zum Bau des Pizzaofens sind 6-10 Leute ausreichend. Der Workshop könnte, aber unter beachtung des Hygienekonzepts des  „Klimagartens“, auf dem großflächigen Gelände, für 14 Menschen zugänglich gemacht werden. Geplant sind aber nicht mehr als 10 Personen, um die Aufgaben (Fundament gießen, Lehmkugeln rollen, Lehm aufbereiten, Verzieren, Verpflegung etc.) gut verteilen zu können. (Einteilung in verschiedene Arbeitsbereiche, um Abstand gewährleisten zu können). Zulässig sind bei einer Inzidenz von unter 50 Treffen von 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten in öffentlichen und privaten Räumen (Corona-Regelungen im Landkreis Eichstätt). 

    Wie lange braucht der Ofen, um ausreichend heiß zu werden?

    Um Pizza und Brot zu backen  dauert es ca. 2 Stunden bis der Ofen außreichen heiß ist. (mehr …)

  • Ofenbau im SoLaWi Gemeinschaftsgarten Trier

    (Mails, Tele, Antrag)

    Mit Hilfe dieses Workshops soll auf der Fläche des an den Verein Transition Trier e.V. angebundenen Solawi-Gemeinschaftsgartens Trier ein Lehmofen mit begrünter Dachfläche entstehen. Auf praktischer Ebene soll der Ofen ermöglichen, direkt im Garten unter freiem Himmel Brote und Ernteerzeugnisse zu verarbeiten und zu backen. Darüber hinaus soll der Workshop des Ofenbaus wichtige handwerkliche Fähigkeiten vermitteln und zeigen, dass es möglich ist, als Gemeinschaft in Handarbeit mit natürlichen und regionalen Rohstoffen einen Gebrauchsgegenstand zu bauen, der nicht nur nachhaltig, sondern auch funktional und schlicht schön ist. Damit wollen wir dazu inspirieren, Alternativen zu einem Konsumverhalten zu schaffen, das oft weder ökologisch noch sozial ist.
    Die Leitung des Workshops übernimmt der Recycling-Künstler Aaron Scheuer, der mit den Mitgliedern des Gemeinschaftsgartens den Ofen planen und den gemeinschaftlichen Bau anschließend über eine Projektwoche hinweg anleiten und betreuen wird. Auch die für den Ofenbetrieb notwendige Sauerteigwanne wird gemeinsam aus einem Halbstamm geschnitzt. Den Bau des Daches wird nach der Trocknung des Ofens der Schreiner Matthias Kronenberg anleiten, während die Begrünung im Anschluss des Baus durch die Gemeinschaftsgärtner*innen selbst übernommen wird. Im Laufe der Woche werden mit Hilfe von Modellierton Brotbackgefäße getöpfert, die dann nach der Trocknung im Erdbrandverfahren gebrannt werden sollen.
    Recyclete Naturstoffe aus der Region
    Die Materialien werden zu großen Teilen von Aaron Scheuer gestellt und aus Naturwerkstoffen wie Sand, Stroh, Ton und Holz bestehen, die alle aus Rheinland-Pfalz stammen und/oder zu großen Teilen recycelt sind, wie u.a. Schamott-Steine für die Innenverkleidung des Ofens, das Ofenrohr und Steine zum Mauern des Ofenpodests. Auch das Dach wird aus Naturstämmen sowie aus gesammeltem Schiefer bestehen. Befeuert wird der Ofen hauptsächlich durch Vollholzabschnitte aus Schreinerei und Zimmerei von Mitgliedern der Gemeinschaft. Die Dachbegrünung wird durch Gemeinschaftsgarten-eigene Erde und Pflanzen mit Wärme- und Trockenheitsertragenden Kräutern und Wildpflanzen durchgeführt.

    Zum Garten:

    und ich wollte Ihnen noch kurz beschreiben, inwieweit wir als Gemeinschaftsgarten auch Solawi-Prinzipien integrieren. Wir sind kein landwirtschaftlicher Betrieb, sondern eine Gruppe von inzwischen über 120 Erwachsenen und 25 Kindern und gehören zum Verein “Transition Trier e.V.”. Wir haben uns zum Ziel gesetzt hat, im urbanen Raum auf kleinster Fläche solidarische und ökologische Gemeinschaftsgärten mit hoher Biodiversität, großer Erholungsfunktion und gleichzeitig hohem Ertrag zu schaffen. In den letzten drei Jahren seit der Gründung kamen wir diesem Ziel sehr nah: Was als Brachfläche begann, ist nun ein vielfältiger und strukturreicher Gemeinschaftsgarten mit hohem Ertrag und diverser Erholungsinfrastruktur.Um den großen organisatorischen Aufwand des Gemeinschaftsgartens auch mit wechselnden Mitgliedern zu stemmen und gleichzeitig vertieftes ökologisches und gärtnerisches Wissen vermittelt zu bekommen, hat sich die Gruppe nach ihrer Gründung dafür entschieden, eine freie Umweltbildungsfachkraft auf Rechnungsbasis zu integrieren. 2020 ist aufgrund der gewachsenen Mitgliederzahl noch eine weitere Fachkraft hinzugekommen. Ihr Lohn und die weiteren anfallenden Kosten werden durch die Gemeinschaftsgärtner*innen getragen, die jeweils ihren monatlichen Anteil zahlen, der in einer jährlichen anonymen Bieterrunde festgelegt wird. Durch die Bieterrunde und die dabei  entstehenden, einkommensabhängigen Beiträge entsteht innerhalb der Gruppe, aber auch in Bezug auf die Fachkräfte ein hoher Grad an  Solidarität. Auch wenn wir uns damit in diesem Punkt an Konzepten der solidarischen Landwirtschaft orientieren und wir zu dieser ideellen Selbstverortung den Namen Solawi integrieren, sind wir dennoch zu 100% ein Gemeinschaftsgarten eines gemeinnützigen Vereins. Bei uns stehen die Gemeinschaft, die gemeinschaftlichen Aktivitäten, das Voneinander- und Miteinander-Lernen und die gemeinsame Erholung in unserem Garten deutlich im Vordergrund, was uns auch von landwirtschaftlichen Betrieben unterscheidet. Uns ist eine erfolgreiche Gemüseproduktion wichtig – diese darf aber auf keinen Fall zu Lasten der anderen Garten-Vorzüge (v.a. Erholung und Ökologie) gehen. Unser Ziel ist es, nicht nur produktiv zu sein, sondern auch eine gemeinschaftliche Gartenkultur aufzubauen und zu pflegen.


    (mehr …)

  • GG Blühende Weberei baut zwei Öfen und mobile Küche

    (ANtrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten Blühende Weberei ist dieses Jahr nach 3 Jahren
    Vorarbeit/Auseinandersetzung mit der Stadt etc. an den Start gegangen.
    Das Gelände ist ca 1000qm groß und liegt am Rande von Tübingen, angrenzend an ein neues
    Viertel und den Teilort Lustnau. Die Innenstadt ist schnell erreichbar und nur 2 km entfernt. Das
    Gelände ist öffentlich zugängig und liegt neben einer Kinderwildnis und einem Jugend- und
    Sportgelände sowie direkt am Neckar. Ein Teil des Gartens soll als Kulturplatz genutzt werden, hier
    sind örtliche freie Künstler der darstellenden Künste am Planen und Umsetzen einer kleinen Bühne.
    Im Moment sind wir 40 Mitglieder und hoffen auf mehr, haben aber Coronabedingt den Aufbau des
    Gartens im Kleinen begonnen. Das Interesse aus ganz Tübingen ist groß, auch kooperieren wir mit
    Initiativen wie foodsharing und den örtlichen Kitas.
    Konkret in den den nächsten Wochen bzw. als Sommerprojekte wollen wir den Bau eines
    Brot/Pizzaofens verbunden mit einer Outdoorküche umsetzen.
    Wir möchten gern 2 Ofenvarianten bauen, einen größeren, der für Feste und Veranstaltungen
    genutzt werden kann, sowie einen kleineren der im Alltag auch von kleineren Gruppen(Mitglieder
    und Nichtmitglieder) befeuert werden kann.
    Auch soll sich ein regelmäßiger Backtag etablieren an dem der Ofen den ganzen Tag läuft, Brote
    und abends Pizza etc. gebacken werden. Die Backtage sind offen für die Nachbarschaft und alle
    Interessierten…
    Die Öfen werden von uns selbst, unter der Anleitung eines autodidaktischen, langjährig erfahrenen
    „Ofenbauers“ gebaut.
    Die Outdoorküche soll aus einer mobilen Küchenzeile bestehen, ein fahrbares Gerüst, mit
    Wasseranschluss, Arbeitsfläche und der Möglichkeit Kochfelder anzubringen. Die Küche soll zum
    gemeinsamen Kochen im Garten, für Veranstaltungen im Garten und als mobile Variante für den
    Einsatz auf Märkten oder Festen, dort verkaufen wir Kartoffeltornados mit Gartensoßen, dienen.
    Für beide Projekte gibt es Planungsgruppen die aus 5-10 Personen bestehen, beide Projekte werden
    draußen gebaut und sind als gemeinsame Aktionen gedacht an denen alle mitarbeiten können, die
    wollen. Die Baugruppen werden wohl aus ca 10-20 Personen(incl. Kindern) bestehen und an den
    Samstagen zusammenarbeiten. Die einzelnen Arbeitsschritte können in Kleingruppen ausgeführt
    werden, direkter Körperkontakt wird vermieden und Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung.

    Wie ist der Garten organisiert?

    – Wir sind ein Verein, hatten bisher regelmäßige Planungstreffen in großer Runde. Nach einem Eigenversuch mit dem dragon dreaming design haben wir einen Projekteplan erstellt und Arbeitsgruppen gebildet, diese treffen sich nun und realisieren ihre Teilbereiche, es gibt einen offenen Samstag an dem alle kommen können, insgesamt ist es mit der Coronasituation natürlich schwierig  großen Veranstaltungen oder Treffen zu gestalten…

    Es pendelt sich im Moment darauf ein das sich die große Gruppe alle 2 Monate trifft und die AGs berichten, Austausch findet über email statt, sowie über die spontanen oder verabredeten Treffen (Arbeiten, grillen, chillen,…) im Garten.

    Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Das Gelände ist belastet, so daß wir nur mit Hochbeeten oder Wurzelfliesen arbeiten können. Im Moment gibt es 20 individuelle Hochbeete und 2 gemeinschaftliche „Felder“ ca 10mx3 mit Kartoffel/Erbsen und Kürbis/Mais/Bohnen anbau.

    Der Bereich gemeinschaftlicher Anbau wird erweitert mit verschiedenen Beeten wie Strohbeeten, Hügelbeeten usw. hier wollen wir mit verschiedenen Methoden experimentieren. Insgesamt wird es 50% individuelle Flächen und 50% gemeinschaftliche Flächen geben…

    Wie viele Beete gibt es und was für weitere Infrastruktur ist auf dem Gelände?

    Beete siehe oben. Wir bekommen einen Strom, Wasser und Abwasseranschluss. Ein Seecontainer dient momentan als Lager und wir möchten noch einen weiteren anschaffen, in dem auch die mobile Küche stehen kann, wenn sie nicht draußen benötigt wird. Komposttoilette in Planung.

    Ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Die Nutzung ist nicht befristet und wir werden mit der Stadt einen Patenschaftsvertrag abschließen und keine Pacht bezahlen müssen. Strom und Wasserkosten schon.

    Ich habe es noch nicht ganz verstanden: sollen zwei Öfen PLUS eine Outdoorküche entstehen, ja – oder?

    richtig

    Wie groß sollen die beiden Öfen denn werden und wo auf dem Gelände finden die Platz?

    Die Öfen werde zusammen auf eine Grundfläche 2×1,5m gebaut, Der Große hat die Innenmaße 60×100 der kleine wird rund mit einem Innendurchmesser von ca 50cm. 

    Wir oft würde der größere Ofen genutzt werden? Und wäre dieser Ofen der, mit dem Sie die regelmäßigen Backtage machen würden? Muss man sich dazu dann vorher anmelden? Kann jemand aus der Nachbarschaft auch ohne dass jemand vom Garten (gäbe es ein Ofenteam?) da ist, den Ofen nutzen?

    Der große Ofen würde jeden Samstag für den Backtag genutzt sowie für Veranstaltungen . Der kleine wäre jederzeit für jederman/frau mit einer ausliegenden Anleitung nutzbar. 

    Die Backtage würden je nach Nachfrage/Ofenkapazität mit Anmeldung stattfinden und wechselnd von einer Person der Ofengruppe betreut. 

    Wo würde die mobile Küche untergebracht? Wäre die dann auch ausleihbar für die Nachbarschaft oder andere Gartenprojekte?

    Wer würde sich um Pflege und Instandhaltung kümmern?

    Die mobile Küche würde zusammen mit den Pizzaöfen und evtl. Tischen oder Palettenarbeitstischen die Outdoorküche bilden. Die mobile Küche würde, siehe oben, bei schlechtem Wetter oder über den Winter im Container untergebracht und könnte dort auch genutzt werden. Bei Interesse kann sie ausgeliehen werden

    Das beantragte Werkzeug: wäre das nur für den Bau der Öfen/der Küche verwendbar und was passiert danach dann damit?

    Werkezeug verbleibt im Lagercontainer für weitere 

    Soviel Werkzeug wäre es nicht, Kellen und Metallzange, diese würden im Lagercontainer verbleiben und für weitere Projekte genutzt. Der Posten beinhaltet Schalungs und Stützhölzer, Sand, etc…
    Wie ist der Garten organisiert?

    – Wir sind ein Verein, hatten bisher regelmäßige Planungstreffen in großer Runde. Nach einem Eigenversuch mit dem dragon dreaming design haben wir einen Projekteplan erstellt und Arbeitsgruppen gebildet, diese treffen sich nun und realisieren ihre Teilbereiche, es gibt einen offenen Samstag an dem alle kommen können, insgesamt ist es mit der Coronasituation natürlich schwierig  großen Veranstaltungen oder Treffen zu gestalten…

    Es pendelt sich im Moment darauf ein das sich die große Gruppe alle 2 Monate trifft und die AGs berichten, Austausch findet über email statt, sowie über die spontanen oder verabredeten Treffen (Arbeiten, grillen, chillen,…) im Garten.

    Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Das Gelände ist belastet, so daß wir nur mit Hochbeeten oder Wurzelfliesen arbeiten können. Im Moment gibt es 20 individuelle Hochbeete und 2 gemeinschaftliche „Felder“ ca 10mx3 mit Kartoffel/Erbsen und Kürbis/Mais/Bohnen anbau.

    Der Bereich gemeinschaftlicher Anbau wird erweitert mit verschiedenen Beeten wie Strohbeeten, Hügelbeeten usw. hier wollen wir mit verschiedenen Methoden experimentieren. Insgesamt wird es 50% individuelle Flächen und 50% gemeinschaftliche Flächen geben…

    Wie viele Beete gibt es und was für weitere Infrastruktur ist auf dem Gelände?

    Beete siehe oben. Wir bekommen einen Strom, Wasser und Abwasseranschluss. Ein Seecontainer dient momentan als Lager und wir möchten noch einen weiteren anschaffen, in dem auch die mobile Küche stehen kann, wenn sie nicht draußen benötigt wird. Komposttoilette in Planung.

    Ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Die Nutzung ist nicht befristet und wir werden mit der Stadt einen Patenschaftsvertrag abschließen und keine Pacht bezahlen müssen. Strom und Wasserkosten schon.

    Ich habe es noch nicht ganz verstanden: sollen zwei Öfen PLUS eine Outdoorküche entstehen, ja – oder?

    richtig

    Wie groß sollen die beiden Öfen denn werden und wo auf dem Gelände finden die Platz?

    Die Öfen werde zusammen auf eine Grundfläche 2×1,5m gebaut, Der Große hat die Innenmaße 60×100 der kleine wird rund mit einem Innendurchmesser von ca 50cm. 

    Wir oft würde der größere Ofen genutzt werden? Und wäre dieser Ofen der, mit dem Sie die regelmäßigen Backtage machen würden? Muss man sich dazu dann vorher anmelden? Kann jemand aus der Nachbarschaft auch ohne dass jemand vom Garten (gäbe es ein Ofenteam?) da ist, den Ofen nutzen?

    Der große Ofen würde jeden Samstag für den Backtag genutzt sowie für Veranstaltungen . Der kleine wäre jederzeit für jederman/frau mit einer ausliegenden Anleitung nutzbar. 

    Die Backtage würden je nach Nachfrage/Ofenkapazität mit Anmeldung stattfinden und wechselnd von einer Person der Ofengruppe betreut. 

    Wo würde die mobile Küche untergebracht? Wäre die dann auch ausleihbar für die Nachbarschaft oder andere Gartenprojekte?

    Wer würde sich um Pflege und Instandhaltung kümmern?

    Die mobile Küche würde zusammen mit den Pizzaöfen und evtl. Tischen oder Palettenarbeitstischen die Outdoorküche bilden. Die mobile Küche würde, siehe oben, bei schlechtem Wetter oder über den Winter im Container untergebracht und könnte dort auch genutzt werden. Bei Interesse kann sie ausgeliehen werden

    Das beantragte Werkzeug: wäre das nur für den Bau der Öfen/der Küche verwendbar und was passiert danach dann damit?

    Werkezeug verbleibt im Lagercontainer für weitere 

    Soviel Werkzeug wäre es nicht, Kellen und Metallzange, diese würden im Lagercontainer verbleiben und für weitere Projekte genutzt. Der Posten beinhaltet Schalungs und Stützhölzer, Sand, etc…


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  • Stand der Dinge IG Laatzen

    (Antrag/ANtworten)

    jukus e.V ist eine Kinder und Jugendkunstschule die sich in der südlichen Region Hannover einen „guten“ Namen gemacht hat. jukus ist vor 6 Jahren von den Sprechern des Interkulturellen Gartens gefragt wurden, ob wir die Trägerschaft, statt TransitionTown Hannover übernehmen könnten.

    Seit dem gibt es dieser Garten als ein Teil/Sparte von jukus.

    – wie ist das Zusammenspiel der Kinder- und Jugendkreativschule und dem Garten?

    jukus hat seit 2014 immer Aktionen mit Kindern im Garten durchgeführt

    unter Akzeptanz und Anteilnahme des GartenTeams.

    – z.B. hat jukus ein Färbergartenbeet angelegt, das erste in der Region Hannover, um ca 180 Kindergarten und Grundschulkinder pro Jahr zu zeigen, wie man Farben selber herstellt.

    vom Ernten bis zur Strassenmalkreide.(finanziert durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben“

    – 3Jahrelang hatten wir das Projekt „Regionales Saisionales Essen“ mit ca. 200 Kindern aus Kindergarten und Grundschulen, um ihnen den zusammenhang zwischen was wächst in unserem Beeten wann und was können wir daraus zubereiten.

    Letztes Jahr hatten wir zum zweitenmal das Thema FairTrade im Garten

    Dann einen Schaugarten mit Alten Gemüsesorten vom Großen Freien ,den wir den Kindern und anderen Interessierten zeigen.

    Immer wieder nutzen wir auch den Garten für die Grundschüler der Klasse 3, um mit Ihnen das Thema Getreide vom Korn zum (Fladen)Brot zu erarbeiten.

    Auch in das Ferienprogramm der Stadt Laatzen ist der Garten mit Aktionen für Kinder eingebunden.

    Dies sind nur einige Beispiele.

    Da wir die Angebote nur im Vormittagsbereich haben ist dies kein Problem für unser Garten Team. Ganz im Gegenteil, gerne kommen die Frauen aus dem Gartenteam und backen dann für die Kinder süße Brote oder Fladenbrot.

    – wie alt sind die Gärtner*innen?

       Unsere Gärtner*innen , die ein eigenes Beet haben sind zwischen 24 und 75 Jahren,

       zur Zeit sind Menschen aus Syrien, Kurdistan,Iran Afganistan Irak,Kasastan und Deutschland bei uns.

    – haben auch Kinder- und Jugendliche aus der Kreativschule ein Beet im Garten?

    Seit einigen Jahren haben wir einen „KidsKitchenbeet“ im Garten. Hier wird siehe oben den Kindern das Säen,die Pflege das Ernten und die Verarbeitung des Gemüse beigebracht.

    Bei „schlechten Wetter nutzen wir eine nahe gelegene Schule um im Werkraum Themen bezogen zu Malen oder Vogelscheuchen für den Garten zu bauen, oder wir Kochen und Backen in der Schulküche von Selbstgemachter Tomatensoße (zum mitnehmen) bis zum Apfelkuchen. (siehe Anhang)

    Wird der Garten auch für die pädagogische Arbeit genutzt?

    Ja siehe oben und unser ansinnen ist es diesen auch im Vormittagsbereich und in den Ferien

    das Angebot auszubauen Immer nach Absprache mit dem GartenTeam.

    – was für Workshops sind in etwa geplant und planen Sie diese auch schon in der Zeit der Coronabeschränkungen?

    Die Workshops sind immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt.

    geplant ist ein   – Kompost Workshop       Anlegen Hege und Pflege

                                 – Wurmkistenbauen

                                 – Alte Gemüse Sorten

                              

    -Wie können die durchgeführt werden?

    Wir sind am Überlegen und planen das wir Tutorial für unsere Gärtner und

    auch für unsere KursKinder herstellen.

    Diese werden dann auf den Kanälen der Sozialen Medien veröffentlicht.

    – wo werden die Vorträge stattfinden und wie ist der Garten da dann mit eingebunden?

    Die Vorträge sollten im Garten stattfinden (wir haben nur noch keine gute Sitzecke Sitzplatz dafür),es sind Vorträge zu Gartenbezogenen Themen:

    – UrbenGArdening und andere Stadtteilgärten in der Region Hannover

    (besuche und Ausstausch sind geplant, wenn wir wieder dürfen)

    – Solidarische LandWirtschaft (wir richten eine SOLAWI Abholstellle vor unserem Garten ein)

    – Naturnah Gärtnern für die Stadtökologie

    – Wasser, im Garten richtig eingesetzt

    – Erhaltenswerte GemüseSorten

    usw… sollten wir auf Grund der Pandemie und den rechtlichen Beschränkungen (wir beziehen uns hier auf das Vereinsrecht ähnlich der Sport und Kleingartenvereine)

    diese Vorträge nicht im Garten durchführen können,werden wir sie auch als tutorials (im Garten) aufnehmen und veröffentlichen.

    Falls das Wetter einen Termin im Garten nicht zulässt könnten wir mit den Interessierten in das nahe gelegene Stadthaus wechseln.

    Für wen sind die Vorträge?

    Die Vorträge sind genauso wie die Workshops immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt

    – wer würde die Möbel bauen?

    Wir haben drei sehr handwerklich geschickte Menschen im GartenTeam,diese würden mit mir zusammen die Anleitung übernehmen.

    Dies vier haben Erfahrung durch ihren Beruf und ihre Qualifikationen

    die dazu nötigen Maschinen zu bedienen. Maschinen sind vorhanden.

    – Wie viele Gärtner*innen/Interessierte können daran teilnehmen?

    Wir sind z.Z. 21 Menschen im GartenTeam wir können alle interessierten mit einbinden, zugesagt hätten für so eine Bauaktion bislang 14 Menschen.

    Und wie kann das gemeinschaftliche Bauen „coronagerecht“ laufen?

    Wir erstellen Baupläne,für jede Bank so dass viele Teile einzeln hergestellt werden können

    ( Seitenteile Sitzfläche Rückenlehne zurecht sägen,schleifen vorbohren etc.) und nur zur Endmontage Zweimenschen zusammen arbeiten müssten (Maske Latexhanschue Handschuhe sind Vorraussetzung)

    Eine Gruppe baut immer an einer Bank, dann die nächste Gruppe und zum Schluss,kann immer eine Person vorstreichen,die nächste noch mal anschleifen und die nächste den Schlussanstrich vornehmen… so binden wir so viele TN wie möglich ein.

    diese können in Sichtweise arbeiten und dabei das gemeinschaftsgefühl, was trotz Pandemie vorhanden ist stabilisieren. Ungewöhnliche Zeiten andere Lösungsansetze.

    – wer nutzt den Backofen derzeit schon?

    – Wer kümmert sich um den Ofen und die Nutzungen?

    Der Brotbackofen ist sehr wichtig für die Gartengemeinschaft. Ähnlich einer Funktion einer Quelle oder eines Brunnens im Mittelalter ist der Backofen der Dreh und Angelpunkt für die Frauen im Garten.

    Informationen und Gespräche werden dort geführt.

    Mit Familieangehörigen Oma, Tante, Cousine und auch Freundinnen wird sich am Backofen (ganzjährig) Morgens verabredet, um Brot zu backen.

    – Wie sind die Nutzungsregeln?

    Die verschiedenen Kulturen haben sich auf einheitliche Nutzungsregeln geeinigt. Die Kommunikation läuft über eine WhatsApp Gruppe

    Wer macht den Ofen wann an? Wer besorgt Holz, Wer bring wen mit? und wass essen und trinken wir beim Backen.

    Wie lange braucht wer den Ofen zum backen?   Wer reinigt den Ofen ?

    dies alles läuft bestens und informell. Der Ofen als Kulturgut im Garten wird geschätzt gepflegt und gehegt.

    – wie gärtnern die Gärtner*innen derzeit „coronagerecht“ und wie halten Sie die Gemeinschaft aufrecht?

    Wir haben Gartenregeln erstellt (siehe Anlage). an die sich jeder hält.

    Zur Zeit haben wir einen eigenen Arbeitsplan wer, wann den Garten betritt und nutzt.

    Es gibt eine WhatsAppgruppe in der abgesprochen wird wer wann im Garten ist.

    ich organisiere KleinGruppen zu Absprachetreffen und austausch 4 Menschen mit Abstand von 17-17.30 dann 17.45-18.15. usw das klappt sehr gut.

    Genauso ist auch die Gemeinschaftsarbeit organisiert.

    Wir haben einen Wettbewerb mit einer BioGärtnerei gestartet,wer den schönsten Garten dieses Jahr hat und auch wer die größte Sonnenblume zieht.

    Die Gemeinschaft,so ist mein empfinden rückt näher zusammen…es wird z,B. automatisch mehr mitgegossen und dies dann auch kommuniziert über WhatsApp. Aufgaben werden mit übernommen…

    – Wie ist das Verständnis des Gemeinschaftsgartens in diesen Zeiten?

    Wir sind ein GartenTeam und wir haben Spaß am Gärtnern und lassen uns nicht unterkriegen…Einige geniessen auch die Ruhe und Stille die manchmal im Garten ist

    Ich zu Beispiel gerne morgens zwischen 7 und 9h


    (mehr …)

  • Weltgarten Tunsel bei Freiburg wird gut genutzt

    (ANtrag/Antworten)

    2018   haben   die   Agronauten   e.V.   zusammen   mit   Michels-Kleinsthof   den
    interkulturellen Bildungs- und Begegnungsort „Weltgarten Tunsel“ in der Nähe von
    Freiburg ins Leben gerufen. Webseite: http://www.agronauten.net/weltgarten-tunsel/
    Dies ist eine 2 Hektar große Ackerfl äche mit Infrastruktur und Bauernhof Flair. Es
    gibt Schafe, Hühner, Bienen, Kräuter- und Gemüsebeete sowie Getreideanbau. Es
    gibt   Wege,   einen   Sandkasten,   eine   überdachte   Küche   mit   Sitzgelegenheiten,
    Bauwägen, eine Öko-Toilette und eine Feuerstelle. Bereits 2018 wurde neben dem
    regelmäßigen   gemeinschaftlichen  gärtnern  und  dem  Durchführen  von   speziellen
    Workshops und Festen auch Netzwerke zu öff entlichen und privaten Institutionen
    und Initiativen in Tunsel, Bad Krozingen und Umland sowie Freiburg i.B. aufgebaut.
    Die   Erfahrung   zeigt,   dass   im   Weltgarten   unterschiedliche   Menschen
    zusammengekommen sind (Stadt-Land, Jung-Alt, Alteingesessen-Neugekommene).
    Neben   Gefl üchteten   sind   auch   viele   internationale   Studierende   gekommen,
    weswegen der Titel „Weltgarten“ passend ist.
    Jetzt soll das Konzept von Begegnung und agrarökologischer Bildung konsequent
    ausgebaut werden. Das Ziel ist, ökologische Landwirtschaft und Gärtnern sowie das
    Herstellen und Verarbeiten von Nahrungsmitteln kennenzulernen und dadurch den
    Wert von bäuerlicher Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, einem sparsamen Umgang
    mit Ressourcen und nachhaltiges Konsumverhalten konkret zu erfahren. Wenn wir
    nach   dem   gärtnern   oder   den   Workshops   zusammen   kochen,   wird   dadurch   die
    Gemeinschaftsbildung   und   Begegnung   gefördert.   Genutzt   werden   natürlich   vor
    allem   die   Zutaten   direkt   aus   dem   Weltgarten.   Wir   möchten   mit   den
    Teilnehmer*innen   diesbezüglich   noch   mehr   experimentieren,   um   internationale
    Rezepte mit saisonalem und lokalem Gemüse und Getreidesorten zu kochen und zu
    backen.
    Das   Programm   des   Weltgartens   wird   von   den   Agronauten   und   einer   Gruppe
    Ehrenamtlicher in enger Abstimmung mit dem Landwirt Michael Selinger entwickelt
    und durchgeführt.
    Beantragte Maßnahmen      
    Da im Weltgarten traditionelle Getreidesorten angebaut werden, möchten wir mit
    Ihrer Unterstützung gemeinschaftlich einen Lehmbackofen zur Ergänzung unserer
    bereits   bestehenden   Gartenküche   im   Weltgartens   errichten   so   dass   regelmäßig
    landestypische Gerichte und Brote der Teilnehmer*innen gebacken werden können.
    Vom Korn zum interkulturellen Brot lautet hier das Motto und so sollen rund um das
    Gartenjahr   immer   wieder   Themenabende   stattfi nden.   Beim   anschließenden
    gemeinsamen   Essen   soll   über   die   jeweilige   (Back-)Kultur   berichtet   werden.
    Menschen   unterschiedlicher   Herkünfte   führen   so   in   ihre   Kultur   ein   –   sind
    Expert*innen ihrer Lebenswelt. Sie erfahren hierdurch Selbstwirksamkeit.
    Neben den Materialien für den Bau des Lehmofens beantragen wir Unterstützung
    für   Jungpfl anzen/Hecken   sowie   Gartenwerkzeuge   und   Utensilien   für   Toilette   und
    Küche. Außerdem ist ein Sonnensegel (5×5 m) geplant. (mehr …)

  • langfristiger VErtrag für IG Coswig

    (Mail)

    In der morgigen Sitzung des SWA(Stadtentw.Ausschuss) soll erst einmal beschlossen werden, dass der Plan der Umgehungsstraße vom Tisch kommt. (dieser Plan steht seit 20? Jahren und sieht für unser gesamtes Gartenland eine Straße vor)

    Im gleichen Atemzug soll ein Bebauungsplan beschlossen werden, der den IK Garten als dauerhafte Nutzung vorsieht, und allerdings den Streifen für eine Erschließungsstraße beeinhaltet. Das ist eine annehmbare Sache für uns.

    Ich habe mit dem Stadtplaner gesprochen und gesagt, die E-Straße kann doch eine Kurve machen statt grade über die gesamte Südfläche zu gehen und somit bewahren wir eine ökologisch wertvolle Hecke vor der Rodung.

    Wir sollen dies als Vorschlag einbringen, sagte er. Es wäre erst die Grobplanung.

    (öffentlicher Platz im Eingangsbereich und Radweg sind in diesem B-Plan nicht Bestandteil)

    Zum Glück bin ich Mitglied im Stadtentw. Ausschuss.

    Ich hoffe, es gelingt, wäre schon ein Erfolg, die Hecke zu retten. 

    Nach diesem ersten Schritt (der uns die Fläche sichert) soll dann der neue Entwurf für unseren Pachtvertrag  folgen, der Längerfristigkeit vorsieht ( + )  und sicher auch diesen öffentlichen Platz sowie Radweg. ( – )

    Dann müssen wir sehen und weiterarbeiten im Sinne des Gartens..

    Unsere Fahrt nach Nochten in den Findlingspark war für Alle ein schönes gemeinsames Erlebnis. Es gab so viele Ansatzpunkte für verschiedene Themen, Anpassung der Pflanzen an Trockenheit, Gestaltung mit Steinen…. und auch Kultur und Traditionen der Sorben sowie die unvermeidliche Umsiedlung und der Verlust der Heimat der Menschen, die damals in dem Ort wohnten, an dem sich heute der Findlingspark befindet. Dies wurde mit großem  Interesse aufgenommen.

    Die Gestaltung unserer Fläche mit trockenheitsverträglichen Pflanzen haben wir begonnen, es waren gute Anregungen in Nochten. Die Verbindung mit Wasserlauf und Teich fanden wir besonders schön.

    Am vergangenen Samstag hatten wir nach dem üblichen Einsatz mit Dahlien legen und Kartoffeln einbringen wieder unseren monatlichen „Treff unterm Nussbaum“ . Sehr gut, dass unser Jalal 4 neue Mitglieder aus seinem Umfeld mitbrachte. Saumil und Umar kommen aus Pak, Malik aus Indien und Omar aus Lybien. Sie sind froh, sich einbringen zu können. So langsam werden sie mit den anderen Mitgliedern etwas bekannt….

    Unsern Lehmofen haben wir mit einem DAch versehen und mit einem Knickrohr technisch verbessert. Durch verbesserten Luftzug brennt es besser und Holz wird gespart. Die Pizza konnte mit weniger Energie gebacken werden! Unser Beitrag zur Verminderung des CO 2 Ausstoßes und der globalen Erwärmung.


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  • Lehmofenbau bei den Roten Beeten: online Registierung möglich

    (Mail)

    Nutzungsregelung: wir haben jetzt einen Zugang zu dieser Webseite http://wedding.pizza-tempelhoferfeld.de in der ein Bereich nur für uns- Wedding- eingerichtet wurde. Die Idee besteht darin, diese Webadresse beim Ofen sichtbar zu machen, so dass Besucher-innen, die darauf stoßen oder schon essende Gäste im Garten treffen, sich dann erst kostenlos auf der Plattform registrieren. Sobald die registrierung von uns, CFB, bestätigt wurde, können die Leute dann sich in einem Kalender eintragen und somit die Gemeinschaft darauf hinweisen, dass an dem tag, der Ofen schon in Benutzung sein wird. Über die Registrierung erfahren die Leute auch den Code zum Öffnen des Ofens und die Gebrauchsanweisungen. Holz müssen sie erstmal selber mitbringen oder sammeln.


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  • Alsengarten Bochum vergrößert sich

    (Projektbesuch)

    Der Alsengarten in Bochum hat neben seiner Stammfläche noch einen Teil einer nebenan gelegenen Bolzplatzfläche (wegen Lärm durch Fußballspielen hatten sich Anwohner*innen immer wieder beschwert) und einen weiteren Teil der Fläche dazu bekommen/genommen. Auf dem hintersten Teil sind nun Hochbeete, auf dem Bolzplatz ist eine Boulebahn angelegt worden, die rege genutzt wird und zu viel nachbarschaftlichem Austausch führt. Der Garten hat zudem Geld von der Stadt bekommen und baut derzeit „richtige“ Häuschen (für Werkzeug z.B.), ein schöner Lehmofen, ein aus Lehm gebauter großer Rocketstove mitsamt Überdachung sind im letzten Jahr entstanden. (mehr …)

  • Schuppenbau im Stadtteilgarten Winzerla

    (aus Antrag und Antworten9

    Den Stadtteilgarten in Jena Winzerla gibt es seit dem Jahr 2012. Er wurde von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, gemeinsam mit BewohnerInnen des Stadtteils Winzerla ins Leben gerufen und seitdem umfassend erweitert. Studierende der Hochschule haben den Stadtteilgarten dabei über die Jahre hinweg mit ihren Projekten bereichert. So wurde im vorletzten Jahr, 2017, der Bau eines Lehmofens fertiggestellt. Dieser Lehmofen kann aktuell nicht in vollen Umfang genutzt werden, da das benötigte Feuerholz den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist und somit nur bei ausreichend gutem Wetter trocken zur Verfügung steht. Dies ermöglicht es den GärtnerInnen zurzeit nicht, ihre Wünsche im Bezug auf die Nutzung des Lehmofens voll auszugestalten (Lehmofenfest, gemeinsames Backen, Lehrgänge…).

    Um dieses Problem zu lösen, möchten wir, als studentisches Projekt für 2019, gemeinsam mit den GärtnerInnen des Stadtteilgartens einen Holzverschlag bauen, welcher das Feuerholz für den Lehmofen vor dem Wetter schützen soll. Ziel ist dabei zum einen die Lösung des Problems, aber auch die Befähigung der GärtnerInnen zur selbstständigen Erarbeitung von Lösungen. Die Gemeinschaft steht bei uns dabei immer an erster Stelle und soll auch in diesem Projekt gefördert werden.

    Geplant ist ein Anbau an die bereits bestehende Überdachung des Holzofens. Wir möchten dafür gerne einen dreiseitig geschlossenen Schuppen bauen, welcher zum Holzofen hin offen ist. Die offene Seite zeigt zum Lehmofen und wird durch dessen Dach vor der Witterung geschützt. Eine der Seiten möchten wir gerne so gestalten, dass sie ggf. geöffnet werden kann, um den Transport und die Einlagerung des Feuerholzes zu erleichtern. Das Dach möchten wir, angepasst an die Überdachung des Holzofens aus Holz gestalten. Zusätzlich ist uns Nachhaltigkeit wichtig und wir möchten an das Dach Regenrinnen anbringen, damit das Wasser gespeichert und für den Garten genutzt werden kann.

    Im Garten sind aktuell ca. 20-30 GärtnerInnen aktiv dabei. Die Gruppe setzt sich aus alleinstehenden, älteren Personen, aus Ehepaaren, Studierenden und Familien zusammen. Teilweise sind nicht alle Personen immer aktiv (gerade bei den Familien kommen die Kinder manchmal mit und manchmal nicht), weshalb die Zahl schwanken kann. Der Garten gehört zum Stadtteilbüro Jena Winzerla und wird von diesem verwaltet. Der Trägerverein ist mittendrin e.V. Die Beete werden zum Teil individuell vergeben, es gibt jedoch auch gemeinschaftlich betriebene Beete.

    Der Bau wird von uns Studierenden angeleitet. Wir vier haben uns, im Rahmen des Projektes, umfassend mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Fachmeinungen eingeholt (z.B. Materialeignung, Statik, Abstände). Auf eine professionelle Anleitung wollen wir jedoch verzichten, da wir die Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche der GärtnerInnen unbedingt einbringen möchten. Die Sicherstellung der Abstände ist von uns bereits im Vorfeld vorgenommen und auch gemeinschaftlich besprochen worden (mit den GärtnerInnen und dem Stadtteilbüro).  

    Der Lehmofen ist bereits in Betrieb genommen worden, kann aktuell nur nicht in vollem Umfang genutzt werden (da das Feuerholz zurzeit noch draußen lagert). Am Bau selbst können ca. 8 Leute gleichzeitig beteiligt werden. Da wir insgesamt mehrere Termine geplant haben, ist die Zahl entsprechend höher (mehr …)

  • Alsengarten verstetigt sich

    (Gu, Mail)

    Im Alsengarten haben wir unsere von der Bezirksvertretung geförderten Projekte alle hinbekommen. Vor allem unser Lehmofen hat viel Begeisterung in der Nachbarschaft ausgelöst. Im nächsten Jahr ist dann der Garten hoffentlich weniger Ort des lange währenden Bauens:-).

    Erfreulicherweise hat sich unsere Gruppe nochmal erweitert. Irgendwie alles gut grade. In der Stadt hat sich die Stimmung auch gedreht. War Gardening 2014 noch Alienland, gehört es nun zum klassischen Element von zukünftiger Stadtentwicklung

    Der Alsengarten ist in Bochum (mehr …)

  • Lehmofenbau bei Rote Beete

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Rote Beete = in Berlin Wedding

    Nach knapp 2 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ist es uns gelungen:
    –  den  Ort  von  einer  Müllhalde  in  einen  partizipativen  und  grünen  Begegnungsort  zu
    verwandeln
    – eine Kerngemeinschaft zu bilden
    – das Interesse der Nachbarschaft zu wecken und eine positive Energie zu schaffen
    –  Aufmerksamkeit  im  Kiez  bzw.  im  Bezirk  zu  wecken  (von  anderen  zivilgesellschaftlichen
    Einrichtungen, Gärten und öffentlichen Institutionen) und Partnerschaften einzugehen
    – Menschen zu befähigen, Projekte eigenständig durchzuführen.
    Jetzt, dass eine stabile und motivierte Gemeinschaft vorhanden ist und dass der Garten als
    solches erkennbar und anerkannt ist, möchten wir ein Tick weiter gehen und mehr Angebot
    anbieten können, um den Platz immer attraktiver und somit sinnvoll und nutzbar für den
    Kiez zu machen.
    Wir  haben  Kontakt  mit  Elisophie  Eulenburg  aufgenommen.  Sie  ist  Künstlerin  und  hat
    gemeinsam  mit  dem  Architekten  Juan  Carlos  Mejia  vor  sechs  Jahren  einen  öffentlichen
    Lehmbackofen  auf  dem  Tempelhoferfeld  gebaut.  Öffentliche  Backöfen  sind  eine  alte,
    kulturübergreifende  Tradition  und  die  letzten  sechs  Jahre  haben  gezeigt,  dass  ein  solcher
    Lehmofen auch heute noch sehr belebend im Stadtraum wirkt. Am Lehmofen auf dem Feld
    treffen  sich  in  den  warmen  Jahreszeiten  mehrmals  Wöchentlich  viele  Berliner-innen,  um
    gemeinsam zu backen und zu Essen. Wir möchten gerne einen Ableger des Projekts bei uns
    eröffnen und ab September 2018 starten, so dass eine volle Nutzung schon im Frühjahr 2019
    effektiv sein kann.  Das Prinzip läuft wie folgt: Elisophie Eulenburg, die dieses Projekt verwaltet, kommt zu uns
    und  leitet  unentgeltlich  ein  Bauworkshop  mit  interessierten  Gartenengagierten  von  Rote
    Beete,  Allmende  Kantor  und  Rübezahlgarten.  Nach  dem  Bau  gehört  der  Lehmofen  der
    Gemeinschaft und steht jedem-r zur Verfügung. Einzige Bedingung ist, dass die Nutzer-innen
    des  Lehmofens  durch  eine  kleine  Spende  (15-20€)  Mitglied  von  einer  für  den  Ofen
    konzipierte  Webseite  werden.  Die  Mitgliederbeiträge  werden  unter  Anderem  für
    Materialkosten für die regelmäßige Instandsetzung des Ofens verwendet. Mitglieder-innen
    können  sich  auf  der  Webseite  des  Lehmofens  einloggen,  finden  da  eine
    Bedienungsanleitung,  den  Code  des  Zahlschlosses  mit  dem  der  Ofen  verschlossen  ist  und
    können sich in einem Buchungskalender für einen noch freien Tag ihrer Wahl zum backen
    eintragen. So bekommt jede-r die Verantwortung für den Ofen und der Gemeinschaftsgarten
    behält einen Überblick über die Aktivitäten, die mit dem Ofen verbunden sind.  
    Mit diesem Projekt möchten wir unseren Ort natürlich aufwerten aber auch vor allem neue
    Zielgruppen in der Nachbarschaft erreichen, die von vornherein nicht unbedingt von Natur
    und  Stadtgärtnerei  überzeugt  sind  oder  sich  überzeugen  lassen.  Ein  solches  Instrument,
    zugänglich für alle, würde Spaß, fröhliches Miteinander, Vernetzung und Kohäsion zwischen
    unterschiedlichen  Sozialgruppen  schaffen,  die  Bedingungen  schaffen,  um  Leute
    anzusprechen, die sich sonst von dem Garten Projekt nicht betroffen fühlen und insofern der
    positive Beitrag des Gartens in der Nachbarschaft steigern und vervielfältigen. 

    Wie bereits im Antrag erklärt, steht der Lehmofen jedem-r zur Verfügung da er in dem ungeschlossen Gemeinschaftsgarten Rote Beete beheimatet ist. Auf dem oder neben dem Ofen wird auf eine Webseite hingewiesen, wo die Nutzung und die Bedingungen zur Nutzung ausführlich erklärt werden. Außerdem können wir darauf zählen, dass Leute, die schon eingetragen sind, anderen Neugierigen das Prinzip erklären können, wenn sie schon dabei sind in einer Gruppe oder Einzeln Pizzen oder Ähnliches zu backen. Wie für viele andere Aktionen von uns zählen wir auf Mundpropaganda und Mimesis (oft fangen die Fußgänger an, sich für den Garten oder seine Besonderheiten zu interessieren, erst wenn es drinnen Bewegung und Action gibt).

    Außerdem werden meine Kontaktdaten (als Koordinator des Gartenprojektes) auf dem gleichen Schild stehen so dass spezielle Anfragen behandelt werden können. So hoffen wir den Leuten, die weniger Geld haben, den Zugang zum Ofen berechtigt zuzugewähren. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Spende zur „Ofencommunity“ den einmaligen Betrag von bis zu 20€ (Pro Person oder pro Gruppe) beträgt, was mehr symbolisch ist als teuer. Unser Team befindet sich auch sehr oft im oder in der unmittelbaren Nähe des Gartens und kann je nach dem Einzelfälle behandeln und nach Ermessen mit den Leuten einen freien Zugang verhandeln.

    Zur Dokumentierung: Wenn der Workshop stattfindet, werden wir natürlich das fotografisch und vielleicht auch anhand von Video dokumentieren. Einige unserer Gärtner-innen haben nämlich gute Skills dabei und das wäre der Anlass, die noch einmal zu gebrauchen. Außerdem ist es vorstellbar, dass wir mit Elisophie (die Workshopsanleiterin) eine Anleitung Schritt für Schritt (mit Fotos und Text) für die Webseite der Anstiftung erstellen.

    Zu den Kindergruppen: Die Kindergruppen, die wir hier betreuen, erhalten kostenlose Workshops bzw. Aktivitätsmöglichkeiten. Die Animation zur Naturentdeckung/ Bau von kleinen Beeten und Gartengegenstände im Garten durch unsere Teamer-innen ist ehrenamtlich genau so wie einzelne Aktionstage, wo wir Kinder und Eltern einladen. Natürlich sind die Aktionstage offen für die Nachbarschaft und das ist sogar wünschenswert, da wir auf deren Teilnahme angewiesen sind, um diese Aktionen überhaupt zu gestalten. Dazu arbeiten wir seit März 2018 zusammen mit dem Stadtteilzentrum am Paul Gerhardt Stift (quasi unser Nachbar) um Aktivitäten in unserem Garten für ihre Besucher-innen zu organisieren (bisher haben wir 3 organisiert). Eine muslimische Frauengruppe von 10 Frauen und 10 Kindern hat seit letzter Woche sich 2 Beete im Gemeinschaftsgarten erbaut und hat uns bereits gefragt, ob es möglich wäre ihre Beete zu bemalen. Dies alles weist darauf hin, dass der Garten offen für neue Leute ist, offen für neue Vorschläge und Aktivitäten (mehr …)

  • Lehmofenbau in den Bunten Beeten Halle

    (Gu aus Antrag)

    Seit 2016 wächst und blüht es im Gemeinschaftsgarten in Heide Nord am Stadtrand von Halle Saale. Unter der Trägerschaft des Evangelischen Bildungs- und Projektzentrums Villa Jühling e.V. haben die Anwohner*innen des Stadtteils zusammen mit zwei Sozialpädagoginnen eine Gartenfläche von 1500 qm2 urbar gemacht. Wir konnten bereits von der Unterstützung der anstiftung profitieren und dadurch einen großen Teil des Aufbaus finanzieren. Das Engagement der ehrenamtlichen Gärtner*innen nimmt kein Ende. Im letzten Jahr hat sich der Gemeinschaftsgarten zu einem Bildungsort entwickelt. Die ehrenamtlichen Gärtner*innen brachten zahlreichen Grundschüler*innen und Kindergartenkindern Flora und Fauna des Gartens näher. Anhand spezifischer Bildungsmodule, die explizit für Gemeinschaftsgärten entwickelt wurden. Auch dieses Jahr gibt es einen neuen Schwerpunkt im Garten ‚Vom Korn zur Pizza‘. Bei diesem Vorhaben soll der Werdegang des Korns über das Dreschen und Mahlen zum Mehl, über den Teig bis zur fertigen Pizza für die kleinen und großen Gartenbesucher*innen erfahrbar gemacht werden. Für diesen Zweck wird dieses Jahr im Garten ein mobiler Lehmofen gebaut. In diesem wird Brot, Kuchen und Pizza gebacken und die Ernte des Gartens direkt verarbeitet. Der Lehmofen soll in Handarbeit durch Familien entstehen, die im Garten engagiert sind. Auf diese Weise bekommen die Eltern und Kinder eine Vorstellung von traditionellen Bauweisen (Steine aus Lehm herstellen z.B.). Damit der Ofen am Ende aber auch richtig funktioniert, werden wird von einem Lehmofenbauer in die Tätigkeit eingewiesen. Für den Bau des Lehmofens fallen Materialkosten, sowie Honorarkosten an (Erläuterung siehe Kostenplan). Damit wir dieses Jahr Gemüse ernten können, was wir auf die Pizza legen, benötigen wir noch etwas Saatgut, für das ebenfalls Kosten anfallen. Auch der laufende Gartenbetrieb wird uns und unsere Gartengeräte in diesem Jahr wieder in Beschlag nehmen, aus diesem Grund werden Kosten für die Neuanschaffung von Gartengeräten anfallen.

    Der Gemeinschaftsgarten Bunte Beete hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem festen Anlaufpunkt im Stadtteil etabliert. Besonders zu den gemeinsamen Gartenzeiten kommen unterschiedliche Menschen zusammen, die in anderen Kontexten kaum oder gar nicht miteinander in Kontakt kommen würden. Gleichzeitig bringen interessierte Gärtner*innen Freunde und Bekannte mit, die zwar weniger Garteninteresse haben aber dafür zum Beispiel Unterstützung bei einem Antrag brauchen. Dieses Zusammenspiel von sozialer Anlaufstelle, Natur- und Erlebnisspielplatz, Gemüsegarten und Treffpunkt im Stadtteil macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus.

    Unser Ziel ist es mit dem Lehmofen eine weitere Form des gemütlichen Miteinanders zu gestalten. Der basale Bezug zu dem Getreide als angebautes Korn und die Weiterverarbeitung zum Mehl, bis hin zu einer fertigen Pizza, die im selbstgebauten Ofen gebacken wurde zeigt ein Gegenmodell zu der Lebenswelt vieler Kinder, die wenig Bezug zu der Herkunft und Produktion ihrer Lebensmittel haben. Der Bau des Lehmofens wird sich in unterschiedliche Phasen aufteilen. (mehr …)

  • Offener Bürgergarten entsteht an Famileinzentrum

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    In Berlin Weißensee entsteht an einem Famileinzentrum ein Gemeinschaftsgarten.
    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entstehen soll und ist sie an eine Einrichtung angeschlossen?

    > rund 250 m2 / Die Fläche liegt unmittelbar vor dem Familienzentrum.

    Wem gehört die Fläche, was waren die Vornutzungen, wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun, wie bekommt man Zugang?

    Die Fläche ist umzäunt. / Die Fläche ist von 6 bis 18 Uhr zugängig. / Darüber hinaus wird an die Mitwirkenden ein Schlüssel für´s Tor ausgegeben.

    Wie lange kann/soll die Fläche für das Gartenprojekt genutzt werden?

    Eine zeitliche Befristung besteht nicht.

    Wie viele Leute, die auch gärtnern wollen, sind jetzt schon an der Planung beteiligt? Wer plant das Projekt?

    Aktuell beteiligen sich 5 Familien an der Vorbereitung.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    > Wir erwarten eine Beteiligung von 10 Familien und mehr.

    Wie viele Beete soll es geben? Fünf Hochbeete sind im Finanzplan enthalten, sollen es mehr werden? Kann auch in der Erde gegärtnert werden? Wie groß werden diese Beete? Sollen das gemeinschaftlich genutzte Beete werden und sollen es individuelle Beete werden? Wenn ich richtig verstanden habe individuell?

    > Aktuell stehen zwei Beete zur Verfügung (200 x 80 cm / 80 x 80 cm). Die fünf weiteren Beete werden in unterschiedlichen Höhen angelegt (120 x 80 cm). Weiterhin wird auch an ausgewählten Plätzen am Boden gegärtnert werden können. Die meisten Beete werden von jeweils einer Familie verantwortet.

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?

    > Es steht ein Schuppen für die Geräte zur Verfügung. Mit dem Torschlüssel wird auch dieser an die beteiligten Familien zur Verfügung gestellt.

    Können auch NachbarInnen, Interessierte mit gärtnern, die nicht zu den beschriebenen Zielgruppen gehören? Wie bekommen diese Zugang und Mitwirkungsmöglichkeiten?

    > Selbstverständlich, sehr gern sogar. Über die Öffentlichkeitsarbeit des Familienzentrums sowie über die Mundpropaganda erreichen wir diese hoffentlich.

    Wer wird den Ofen bauen? Wie werden die GärtnerInnen daran beteiligt?

    > Der Ofen wird von David Winger gebaut, einem erfahrenem Lehmofenbauer. Die Familien werden sich bei den einzelnen Arbeitsschritten mit einbringen und aktiv mitwirken.

    Außerdem: Mit einer Eröffnungsaktion am 30.06.2017 würden wir gern die bereits bestehenden Kellerräume zu einer offenen Werkstatt einrichten. Im Anschluss soll diese dann frei zugänglich für Interessierte aus dem Kiez gemacht und im Rahmen wiederkehrender Aktionen (Repair Cafés, Subbotniks, Gemeinschaftsabende…) bekannt gemacht werden.
    Weiterhin wird über die lokalen Medien sowie über die Netzwerke der Kooperationspartner informiert. Ab Frühjahr 2017 wird es weiterhin eigenes Öffentlichkeitsmaterial geben.
    Der Zugang zur Werkstatt kann jederzeit erfolgen. Es ist nur eine Anmeldung und Schlüsselübergabe während der täglichen Öffnungszeiten der Küsterei nötig.


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  • erstes Feriencamp im Kleinen Garten in Dresden

    (Gu, RSS)

    „Das ist eine Brombeere. Probier mal.“

    „Aber ich mag kein Obst“

    „Auch nicht, wenn du es SELBER geerntet hast? Da wär ja die ganze Arbeit umsonst.“

    „Na gut, eine.“

    „Nimm die hier, die ist schon ganz groß, weich und saftig“

    „Ok“. Ruhe. Schmatzen. „Mhhhh. Lecker. Ich mag ein neues Obst.“
    Dies war eine der vielen kleinen Begebenheiten, die das Sommerferiencamp im Kleinen Garten zu etwas ganz Besonderem machten.

    Vom ersten bis fünften August wuselten 13 Kinder zwischen 7 und 12 durch den Gemeinschaftsgarten „Kleiner Garten“ und erkundeten dort spielerisch die Natur. Ein Team von PädagogInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen begleitete Sie dabei. Benedikt vom ÖIZ, Sarah und Julie vom Jungen Gemüse organisierten das Camp und holten sich zur Verstärkung für den Lehmofenbau noch Adrian und Vincent mit dazu. So konnte das erste Sommerferiencamp in einem der UFER-Projekte e.V. Gärten starten.

    Von Höhlen bauen aus Weidenruten, über Wasserspiele am Bach, Ernten von Gemüse und Brombeeren bis hin zu einer Tour durch den botanischen Garten gab es viel zu erleben. Dabei konnten die Kinder sich größtenteils selbstbestimmt durch den Garten bewegen und sich austoben. So kamen sie an einem Regentag von ganz allein auf die Idee kreative Wassersammelmethoden zu entwickeln und Ressourcen zu speichern.

    Das Highlight war aber sicherlich der Bau unseres Lehmofens. Hier lernten die Kinder und wir, wie aus einfach zu beschaffenden Ressourcen wie Lehm und alten Ziegeln ein Ofen konstruiert werden kann. Der wohl spannendste Moment des Camps war der, an dem die Schablone des Gewölbes aus dem Bauwerk gezogen wurde und die Ziegelsteine wie durch ein Wunder fest zusammen hielten. Wahnsinn! Doch auch das Mischen des Lehms und abdichten des Ofens machten uns viel Spaß. Am Ende wurde das Bauwerk dann noch mit Scherbenmosaiks verschönert.
    Am Freitag feuerten wir den Ofen das erste mal an und probierten ein von den Kindern gewünschtes Rezept aus: „Schlemmerbrot“. Ein mit Käse und selbstgemachter Kräuterbutter gefülltes und im Ofen überbackenes Brot.

    Dafür mussten wir den Ofen 1 ½ Stunden anfeuern und gut auf das Feuer achten, anschließend wurde die Glut aus dem Ofen genommen und das Brot hineingeschoben. Die Schamottsteine und die dicke Ziegelwand hielten genug Wärme im Ofen um unser Essen zu erhitzen.

     
    Ziel des Camps war es, den Kindern ganz praktisch Wissen über ökologische Zusammenhänge, gesunde Ernährung, Gärtnern und Partizipation zu vermitteln. Dafür bereiteten wir keine theoretischen Inputs vor, sondern proboierten gemeinsam viel aus und beantworteten Fragen. „Wo steht denn hier der Lauch?“, „Warum schmeißen wir die Gemüseabfälle auf den Kompost?“, „Woher kommt der Lehm?“, „Warum gibt es zum Mittag kein Fleisch?“, „Was wächst da?“ Beim beantworten dieser Fragen spielte sich in den Kinderköpfen deutlich sichtbar einiges ab. Auch beim Umgang miteinander konnten einige Kinder in dieser Woche viel lernen. Zum Beispiel beim Morgenkreis, wo wir das Tagesprogramm gemeinsam planten und jede Stimme zählte.

     
    Es ist erstaunlich, wie schnell so eine Woche vergehen kann. Zwischen bauen, spielen, erkunden und essen flog die Zeit davon und schon war das Camp vorbei.

    Wir planen für das nächste Jahr eine Wiederholung!

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  • Lehmofenbau im GG Metzgergrupe in Reinfelden

    (Gu aus alters)

    Ein Dutzend Erwachsene und mehrere Kinder bauten gemeinsam einen Lehmofen auf dem Urban Gardening Gelände Metzgergrube. Aus Kaolinton, lehmiger Erde, Sand und Gerstenspreu wurde eine Kuppel geformt, in der später Brot und Pizza gebacken werden kann. Damit der Workshop „Bau eines Lehmofens“ überhaupt stattfinden konnte, mussten Jürgen Hess, Andreas Tietz und Joachim Schlageter viel Vorarbeit leisten. Zum Workshop am 30. Juli hatten die Männer in der Metzgergrube neben den großen Pflanzkübeln ein Pultdach zum Schutz des späteren Ofens gebaut und ein Fundament aus Backsteinen aufgeschichtet. Zur Finanzierung des Projekts hatten sie Sponsoren gefunden, und Material wurde auch aus dem Förderprojekt Soziale Stadt bezahlt.
    […]
    Die Arbeiten am Workshop Lehmofenbau wurden von Dominik Hofmann für die IBA Basel 2020 im Film festgehalten. Ursula Philipps von der Stadtverwaltung beantwortete seine Fragen. Für die große Bauausstellung im trinationalen Raum sind 30 Filme geplant, darunter der Film vom Bau des Lehmofens in Rheinfelden.

    http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Ein-Dutzend-Helfer-legen-Hand-an-und-bauen-Pizzaofen;art372615,8835714 (mehr …)

  • Neues aus dem Himmelbeet

    (Gu Newsletter)

    • Die geplante Nachbarschaftsküche nimmt mit dem Lehmbackofen Gestalt an. Der Unterbau ist bereits gemauert und demnächst wird die mit Spannung erwartete Kuppel gebaut! Alle gemeinsamen Bauaktionen werden auf der Homepage oder bei Facebook angekündigt.
    • Nebenan im Café “qualmt” bereits der elektrische Ofen, denn das Caféteam kommt mit Quiche und Möhrenkuchen kaum hinterher! Erfrischend wird es dann wieder durch selbstgemachte Limonaden wie z.B. Jeske´s Erdbeer-Minz-Kreation oder der Zitronenmelisse-Honig-Limo aus der himmelbeet-Produktion. Essbare Blüten an den leckeren Tagesgerichten und am Salat machen das gute Omi-Porzellan instagramtauglich und lassen eigentlich nur noch eine Sache offen: den feinen Kräuterschnaps für danach. Die erste Ernte ist soweit und läd ein, um auf den Sommer anzustoßen.


    All die leckeren Gaumenfreuden könnt Ihr auch am 12.6. genießen, wenn sich der neu gegründete Förderverein “zusammen wachsen den Anwohner*innen, Nachbar*innen, Ehrenamtlichen und Freund*innen des himmelbeet-Gartens vorstellt! Der Verein unterstützt die Tätigkeiten des himmelbeet-Projekts und versteht sich als Plattform für gemeinsame Aktivitäten. Damit bringt er den Garten erst richtig zum Blühen. Die gemütliche Vereinsrunde wird ab 15 Uhr auch musikalisch von der bezaubernden Felicitas mit Begleitung unterstützt.

    Musikalisch wird allen Berliner*innen auch am 21.6. zur Fête de la Musique” einiges geboten. Das himmelbeet ist mit dabei, wenn die ganze Stadt singt und klingt. Freut Euch auf Blues, Folk, Klezmer, SingerSongwriter oder Tango und tanzt mit uns zusammen in den Sommer! (mehr …)

  • KebapGarten in Hamburg wächst und will weiter gedeihen

    (Gu aus Antrag, 30.11.)

    Kebap will in einem Hochbunker in Hamburg Räume für Kultur und für eine dezentrale Energieversorgung schaffen und legt auf dem Dach einen Gemeinschaftsgarten an. Sie sind seit 20111 im Stadtteil aktiv und das Gartenprojekt entsteht seit Juli 2012 auf der Südseite des Bunkers. Sie haben noch keinen Vertrag, werden aber geduldet und haben 2013 auch politische Fürsprache „erkämpft“. Sie starten gerade eine Machbarkeitsstudie, die dem Bezirk als Entscheidungsgrundlage für das Gesamtprojekt dienen soll.

    Sie kooperieren mit anderen Hamburger Gartenprojekten in den Vernetzungsrunden „solidarisches Gemüse“, so haben sie anfangs vorgezogene Pflanzen von Gartendeck und Hof vorm Deich bekommen. Sie gärtneren gemeinschaftlich nach Permakulturgrundsätzen in selbst gebauten Hochbeeten und verarbeiten die Ernte ganz hauptsächlich zusammen. Sie nutzen soweit wie möglich vorhandes Material.

    Sie treffen sich in der Saison mindestens 2x in der Woche und zu dem Kernteam von 6-10 Leuten kommen immer noch andere Interessierte dazu. Es gibt Workshops und andere Veranstaltungen. Sie haben letztes Jahr z.B. zusammen mit Gartendeck einen Lehmofen gebaut und wollen nun ein nachbarschaftliches Brotbacken anregen. Sie teilen sich mit dem Gartendeck eine FÖJ-Stelle. Die mobile Küchenkarre (gebaut in einem von uns organisiereten und finanzierten Workshop) ist im Einsatz.

    Sie wollen den Garten ein bisschen weiter ausbauen und brauchen dafür Holz und anderes Material, Erde, einen Wassertank, Sträucher. Sie wollen Terra Preta herstellen, mehr Beete bauen, ein neues Dach für die Tomaten schaffen, einen Laubengang für die Kürbisse schaffen – und Beerensträucher für alle pflanzen.

     Auf ihrem Blog gibt es weitere Infos und tolle Bilder: http://kulturenergiebunker.de/

    (mehr …)