Schlagwort: Leipzig

  • Leipzig: 2025 schwieriges Jahr für H17

    (NL)
    Dieses Jahr war aufregend und zehrte an unseren Kräften, nicht zuletzt wegen der lang ausbleibenden Fördermittel und der stark gestiegenen Grundsteuer. Ob der wertvolle Stadtbaum auf unserem Grundstück gesichert werden kann, hängt weiterhin davon ab, was genau auf dem Nachbargrundstück mit der Nummer 15 passieren wird. Sehr ärgerlich waren auch die zwei Einbrüche im Garten, bei denen teure Kabel zerschnitten und gestohlen wurden.

    Gleichzeitig werden die Aussichten auf Fördermittel leider immer trüber und das Projekt „Grüner Montag“ kann in der jetzigen Form 2026 nicht wiederholt werden, was sehr schade ist, weil damit auch die geschaffene kleine Stelle wegfällt.

    Und dann kam kurz vor Weihnachten auch noch eine Mieterhöhung für das Grundstück.

    (Mail)

    Zum einen wird meine Stelle und das ensprechende Mitgärtnern-Projekt über eine Förderung durch die Postcode Lotterie leider nicht verlängert.

    Außerdem fordert der Grundstückseigentümer Terra Libra GmbH/Stiftung Edith Maryon

    (https://maryon.ch/stiftung/tochterunternehmen/terra-libra/herzlich-willkommen/)

    ab Januar eine indexbezogene Mieterhöhung um 17%, die wir jetzt auch trotz Verweis auf unsere Prekarität und bitte um Aussetzung der Verbraucherindexbindung nicht erlassen bekommen.

    Damit vergrößert sich die monatliche Mietbelastung im Vergleich zu 2024 um 112 Euro (50 Euro Grundsteuererhöhung, 62 Euro Mieterhöhung).

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  • Leipzig: KG plant GG

    […] bin ich selbst in einem KGV (Verein für naturgemäße Gesundheitspflege – Nat’l) im Vorstand tätig und wir planen perspektivisch aus einer ehemaligen Parzelle vielleicht einen Gemeinschaftsgarten zu machen (mehr …)

  • Leipzig: H17 in Bedrängnis

    (NL)
    Die Grundsteuer für den Garten verdreifacht sich aufgrund der bundesweiten Neuberechnung 
    Bereits seit Anfang des Jahres ist klar, dass die laufenden Kosten steigen werden. Mit einer Grundsteuererhöhung auf 980 Euro im Jahr steigen auch unsere jährlichen Mietkosten für das Grundstück in der Hähnelstraße auf rund 5300 Euro. 
     
    Ob für das gemeinnützig genutzte H17-Grundstück eine Befreiung von der Grundsteuer in Frage kommt, haben wir geprüft. Doch leider ist eine Befreiung nur möglich, wenn auch der Grundstückseigentümer gemeinnützig ist, was bei uns leider nicht der Fall ist. Hinzu kommt, dass die H17 im Flächennutzungsplan noch als Bauland gilt, wodurch die Steuer besonders hoch ist.

    Bisher waren wir zuversichtlich diese Erhöhung schultern zu können 
    Denn wir sind damit nicht allein: Nicht nur wir im Verein sind überzeugt von dem großen sozialen und ökologischen Wert des Gemeinschaftsgartens. 
     
    Doch nun machen wir uns große Sorgen, wie es weitergehen kann 
    Seit Jahresanfang verzögert sich die Bewilligung städtischer Fördermittel für Gemeinschaftsgärten. 
     
    Ohne Förderzusage durch die Kommune mussten wir in die Saison starten. Ohne uns der finanziellen Unterstützung sicher zu sein, haben wir dieses Jahr wichtige Projekte, wie den Bau unseres Feuchtbiotops oder die gepflanzte Ausstellung „Vielfalt macht´s“ erfolgreich umgesetzt. Das macht uns stolz auf unsere tolle Garten-Gemeinschaft!

    Erneute Haushaltssperre spitzt Lage zu
    Die Situation verschärfte sich, als die Stadt Leipzig im Sommer eine Haushaltssperre verhängte. Damit wurden bereits bewilligte Mittel aus dem Stadtbezirksbudget nicht mehr an uns ausgezahlt.
     
    Nach Monaten des Wartens wurde Ende September dem Leipziger Haushalt endlich zugestimmt und die Haushaltssperre zunächst aufgehoben. Doch gleich wurde eine neue Haushaltssperre verhängt, weil der Spardruck so groß ist. 

    Damit ist die Deckung unserer gestiegenen Kosten in diesem und den folgenden Jahren gefährdet
    Schon 10 Monate warten wir auf die Mittelzusage für die beantragten Projekte. 
    Die Kosten für einige der Projekte, die wir dieses Jahr umgesetzt haben, mussten wir als Stadtgarten H17 e.V. alleine schultern. Wir sind in Vorleistung gegangen, ohne dass die Erstattung der Ausgaben gesichert ist.
     
    Wir tun, was wir tun, weil wir an den Gemeinschaftsgarten, seinen Wert und sein Potential glauben
    Als kleiner Verein sind wir daran gewöhnt, mit wenig Geld viel zu leisten. Doch die gestiegenen Grundstückskosten können wir auch mit mehr Einsatz & Engagement auf Dauer nicht mehr stemmen. 
     
    Wir brauchen zusätzliche Hilfe, um das Gartenprojekt als ökologische Oase und als unkommerziellen Begegnungsort zu erhalten und unsere gemeinnützige (Bildungs)Arbeit fortsetzen zu können. (mehr …)

  • Leipzig: Lenes Garten wird aufgelöst

    (Mail9 tatsächlich sind wir gerade dabei, uns aufzulösen und den Garten abzubauen. In den letzten beiden Jahren wurde es immer schwieriger den frei zugänglichen Garten in Stand zu halten, was u.a. daran lag, dass er von wohnungslosen und drogenkonsumierenden Personen genutzt wurde, generell Vandalismus zum Opfer fiel und immer wieder stark vermüllt war (teilweise Dinge aus Kleiderkontainern, Matratzen und sonstiger Müll). Daran wurde zudem spürbar, dass sich der Park und das Klientel über die Jahre verändert hat. Auch die ehrenamtliche Kerngruppe des Vereins ist kleiner geworden, neue Personen sind nicht dazu gekommen. Nach reiflicher Überlegung und mit schweren Herzens ist geben wir nach 9 Jahren auf.

    wir hatten, als es extrem war, tatsächlich Kontakt zu Streetworkern und den Garten als Problemspot benannt. Es ist in der Zwischenzeit etwas entspannter geworden. Aber generell ist das Problem der Vermüllung (insbesondere an Lenes Tauscho) und des Vandalismus im Park bei der Stadt bekannt. 
    Wir haben viel Freude an dem Projekt gehabt! Der Aufwand, den Garten zu erhalten, hat auf Dauer dann unsere Kräfte überstiegen.
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  • Leipzig: neue Angebote und steigende Kosten im H17

    (NL)

    Die Grunsteuer für den Garten hat sich auf 980 Euro verdreifacht – helft mit den Gemeinschaftsgarten zu erhalten 

    Hilfe, die Grundsteuer steigt! – Und wir brauchen weiterhin die Unterstützung vieler Gartenfreund:innen und unserer Nachbarschaft, um den Stadtgarten H17 dauerhaft zu erhalten. Spenden helfen uns, den wertvollen und vielfältigen Freiraum zu erhalten, der seit 2010 auf der früheren Brache entstand. Das ist wichtig, denn unsere grüne Oase mitten im dicht bebauten Wohnviertel kommt vielen Tieren, dem Stadtklima und der Stadtgesellschaft zugute: 

    Grüner Montag – MITGÄRGNERN in der H17

    Der Grüne Montag lädt zum offenen Mitgärtnern ein! – Wir bepflanzen, pflegen und beernten gemeinsam unser Mitgärtnern-Beet, teilen unser Gartenwissen miteinander und schauen, welche Arbeiten im Gemeinschaftsgarten noch so auf uns warten. Keinerlei Vorwissen, nur Spaß am Draußensein nötig.
    Kommt vorbei, spontan oder mit Anmeldung: 
    H17-bildung@freiraumsyndikat.de
     
    Mit Miternte-Abendbrot ab 17 Uhr am 30.6., 15.7.,  11.8., 25.8., 8.9. und 22.9. (unter Vorbehalt). Achtung – am 28.7. und 4.8. macht der Grüne Montag Sommerpause!
    Großer Dank für die finanzielle Unterstützung des Projekts geht an die Teilnehmenden der Deutschen Postcode Lotterie.

    ¬

    Insektenvielfalt erleben – Erkundungstour durch den Garten und Beratung zur naturnahen Gestaltung
     
    Samstag 28. Juni 10-12 Uhr
    Anlässlich der diesjährigen Ausstellung  „Vielfalt macht´s“ zu dem wichtigen Thema Biodiversität, lassen wir uns beraten, wie wir den Stadtgarten noch insektenfreundlicher und ökologisch wertvoll gestalten können.
     
    Mit dem Biologen Philipp Drosky (Naturgarten Leipzig) geht es auf Entdeckungstour durch den H17-Garten. Der Fokus liegt auf der spannenden Welt der Insekten. Im Anschluss gibt es bewährte Tipps sowie Raum für Fragen zur naturnahen Gartengestaltung. Wir werden die Gründe für den Insektenrückgang kennenlernen und erfahren, was wir zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können. (mehr …)

  • Leipzig: neue Sachbearbeiterin


    Nachbarschaftsgärten: Wir haben hier im September 24 einen Antrag eingerreicht, warten (wie leider die anderen Gemeinschaftsgärten auc)h aber weiterhin auf eine Rückmeldung. 

    Wir hatten diese Woche selbst schon Kontakt mit der neuen Sachbearbeiterin im Fachbereich Gärten. Sie wirkte auf mich sehr motiviert, offen und den Gemeinschaftsgärten zugewandt.  In den nächsten Tagen wird wohl eine Infomail seitens des Amt für Stadtgrün und Gewässer zum Bearbeitungsstand der Förderanträge herausgehen

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  • Leipzig: Hildegarten und Dill

    (Projektbesuche)

    Der Dill Gemeinschaftsgarten ist in einer Kleingartenanlage. Vorher war hier eine Brache, auf einem Teil steht auch eine alte Laube (davor ist Wiese, hier ist noch Platz für weitere Beete oder andere Infrastruktur). Losgelegt haben sie im Jahr 2020.
    Der Garten ist von Anfang an als inkluisver Garten geplant worden, die Beete sind unterfahrbar und es gibt eine rolligerechte Bank. Neben den Hochbeeten (viele davon sind nach der Methode des „Gärtnern im Quadrat“ gestaltet), gibt es weitere Hochbeete und ein paar Flachbeete, sowie eine Kräuterspirale und einen Färbergarten (in Hochbeeten). Sie haben eine Laube wieder fit gemacht, die für Workshops u.ä. genutzt wird, es gibt ein Tomatendach. Sie machen viele Workshops und sind Einsatzstelle für Bundesfreiwiligendienst. Im Kleingarten sind sie recht bekannt.

    Der Hildegarten ist Teil des Bürgerbahnhof Plagwitz und wächst dort seit 2015. Neben der Gemeinschaftsgartenfläche, die der Stadt gehört, pflegt die Gruppe den nebenan liegenden Obstbaumgarten. Das war Auflage der Stadt.
    Im Hildegarten gibt es hauptsächlich individuelle Beete, die allermeisten direkt im Boden. Den Boden untersucht hat niemand, es wurde eine 50cm Schicht „guter Boden“ aufgeschüttet. „Doch die meisten machen sich da keinen Kopf“. Es gibt auch gemeinschaftlich genutzte Flächen, Beete, eine Kräuterspirale, Heilkräuter, Beeren.
    Vom alten Bahnhof ist noch einiges an Struktur da, so ein Stück einer Ankunftshalle, die für Workshops genutzt wird. Hier haben sie was angebaut, um es winddichter zu machen, denn der Hildegarten liegt direkt in einer der Frischluftschneisen.
    Sie haben einige Kompostklos auf der Fläche, eine Schuppen für die Geräte und – die Hauptattraktion – einen alten Zug, zumindest einen Teil davon. Schienen dafür sind verlegt worden/waren noch da (?), der Zug wurde mit 2 großen Krähnen in den Garten gehieft. Der Gruppe ist wichtig, die Vergangenheit der Fläche sichtbar zu machen.
    Um den Zug gibt es Streit mit der Stadt, Eigentlich genau so genehmigt, gab es da einen Wechsel und das Bauamt sagt nun, dass der Zug so nicht stehen bleiben kann, sondern 5 m verrückt werden muss, was aber gar nicht geht. Die Nutzung ist also noch nicht freigegeben, die Gruppe träumt davon, den Zug innen so umzugestalten, dass Workshop- und Gruppenräume entstehen.
    Es gibt auch einen kleinen Spielplatz im Garten und ein Gewächshaus.
    Probleme: Vandalismus, Diebstahl, Wasser. Die Glasscheiben (Gewächshaus, Zug) werden immer mal wieder eingeworfen, teure, nur kurz zwischengelagerte Geräte werden geklaut, inzwischen wird alles Werkzeug, was ein bisschen was wert ist zumindest im Winter mit nach Hause genommen.
    Wasser haben sie nur Regenwasser, doch regnet es nicht oft genug. (mehr …)

  • Leipzig: Pflanzen- und Kunstmarkt bei Querbeet

    Jungpflanzenmarkt, Küfa und Kunstmarkt in unseren Gärten

    Jungpflanzenmarkt des Querbeet Leipzig e.V.????????????

    Auch in diesem Jahr haben die Ehrenamtlichen des Querbeet Leipzig e.V. besonders schöne und außergewöhnliche Sorten von Tomaten, Kürbissen und vielem mehr vorgezogen.

    Es erwartet euch eine bunte Auswahl an Pflanzen, die eure Gärten und Balkone verschönern werden.

    Neben den Pflanzen gibt es auch eine vegane Küfa (Küche für alle). Kommt vorbei, genießt die gute Stimmung und unterstützt uns bei unseren Projekten!

    • Wirrwuchs Mitmachgarten

    Schlehenweg 29, 04329 Leipzig

    Mi. 07. ; Do. 08. und Fr. 09. Mai, 12-18 Uhr

    • Ehemaliger Schulgarten
      am Bernhardiplatz, 04315 Leipzig (Wegbeschreibung s. Grafik)

    Mi. 14. ; Do. 15. ; Fr.  16. und Sa. 17. Mai, 16-19 Uhr
    + KÜFA  am Mi. 14.05., 17:30-19:30 Uhr

    Die Spenden aus dem Jungpflanzenmarkt fließen direkt in unsere soziokulturellen und umweltpädagogischen Projekte in Paunsdorf. Mit eurer Unterstützung können wir weiterhin wichtige Initiativen vorantreiben und die Gemeinschaft stärken.

    Kunstmarkt im Ludwigsgarten

    Ludwigstr. 59

    So, 18. Mai, 12-17 Uhr
    Wir präsentieren regionale Künstler*innen in einer schönen, frühlingshaften Atmosphäre im Ludwigsgarten.

    Es erwarten euch Snacks, Getränke und ein kleiner Pflanzentisch.

    Wir freuen uns auf euch! ???? Bei sehr schlechtem Wetter muss der Markt leider ausfallen.


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  • Leipzig: Teil der Klimacoach-Ausbildung im Stadtgarten Connevitz

    Als ausgebildeter Klima-Coach lernst du wie du deine Erfahrungen, dein Wissen und deine Motivation zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch an deine Mitmenschen und Nachbar*innen weitergeben kannst. Unser Klimacoaching-Angebot gibt dir notwendigen Impulse – kostenlos, zertifiziert und natürlich nachhaltig.

    Die Ausbildung wird im Rahmen des Projektes „Gemeinsam. Klimakompetent. Leben.“ vom Umweltamt der Stadt Leipzig und der Verbraucherzentrale Sachsen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen realisiert. Die Ausbildungsmodule finden als Präsenzworkshops statt.

    DIE MODULE IM ÜBERBLICK

    KLIMAFOLGEANPASSUNG, ÖKOLOGIE UND URBAN GARDENING
    Wir helfen dir zu verstehen, wie sich die biologische Vielfalt in deiner Region sichern lässt und führen dich in das Konzept „Urban Gardening“ ein. Am Ende des Workshops weißt du, wie eine klima- und artenfreundliche Gestaltung von Beet, Balkon und Kleingarten aussieht.

    12.10.2024 | Urban Gardening | 10 bis 15 Uhr | Stadtgarten Connewitz, Kohrener/ Ecke Burgstädter Straße, 04277 Leipzig

    https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/klima-coaches (mehr …)

  • Leipzig: Verein vom Stadtgarten H17 wird 10

    Liebe Gartenfreund:innen und Interessierte,


     

    wir sind schon ganz vorfreudig auf unseren 10-jährigen Vereinsgeburtstag am 25. August!

    Aber das ist längst nicht alles, was die H17 in den kommenden Wochen für euch bereit hält:

    Schaut, was bei den kommmenden Workshops für euch dabei ist.

    Genießt  zu den Öffnungszeitenein kühles Lüftchen im Garten.

    Oder kommt rum zum gemeinsamen Gärtnern, Ernten und Abendbrot esssen beim Grünen Montag.

    Und in gleich drei gepflanzten Ausstellungen sowie der Actionbound-Quiz-Tour für Kinderkönnt ihr Neues lernen und den Garten erkunden.

    Inhaltsverzeichnis Newsletter:

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  • Leipzig: Salvia sucht neuen Träger

    Der Salvia Bildungsgarten in Engelsdorf steht vor Veränderungen und möchte diese transparent und kooperativ angehen. Der Trägerverein möchte den Gemeinschaftsgarten in eine neue Trägerschaft ab 2025 überführen.

    Informationen zum Garten unter

    https://www.xn--gemeinsamgrn-leipzig-zec.de/new/salvia/

    Wir mit der Initiative Essbaren Stadt Leipzig wollen den Prozess begleiten und laden Euch dafür nach Engelsdorf ein. Die Initiative Essbare Stadt Leipzig sind der Stadt-Umland LPV LeipzigGrün, der Ernährungsrat Leipzig und das Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten NELGE.

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  • Netzwerk Leipzig NELGE

    Antje Osterland und Thomas Arndt sind seit 1. Juni 2023 Sprecher/-innen des Netzwerks Leipziger Gemeinschaftsgärten. Beide wurden in einem soziokratischen Prozess in dieses Amt gewählt.

    Das Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten wurde 2019 initiiert, um die Bedeutung und Position der Leipziger Gartenprojekte sowie deren gegenseitige Vernetzung und Zusammenarbeit zu stärken.

    Thomas Arndt vom Gemeinschaftsgarten DILL arbeitete viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Spannungsfeld Stadt- und Naturentwicklung und ist aktuell als Projektkoordinator für die Denkmalsozial gGmbH tätig. Arndt:

    „Ich bin der Meinung, dass ein Netzwerk immer mehr ist, als die Summe seiner Teile. In den Leipziger Gemeinschaftsgärten ist sehr viel Know-How und Kompetenz rund ums Gärtnern, aber auch mit Blick auf Natur- und Umweltschutz sowie die Aktivierung zivilgesellschaftlicher Prozesse vorhanden. Mir ist es wichtig, die vorhanden Synergien herauszuarbeiten und mitzuentwickeln. Ich freue mich, unsere vielfältige und bunte Leipziger Gemeinschaftsgartenszene als Netzwerksprecher repräsentieren zu dürfen.“

    Antje Osterland ist Landschaftsgärtnerin, arbeitet seit 2018 beim Leipziger Ökolöwen und koordiniert dort unter anderem den Mit- und Nachmachgarten des Umweltschutzvereins, den Stadtgarten Connewitz. „Gemeinschaftsgartenprojekte sind kein kurzlebiger oder elitärer Hype. Sie ergänzen das Wirkspektrum konventioneller Freiraumnutzung auf sinnvolle und vielschichtige Weise. Den bedeutenden Mehrwert der Leipziger Gemeinschaftsgärten für unsere Stadtgesellschaft in meiner Rolle als Netzwerksprecherin zu stärken und zu kommunizieren, darauf freue ich mich sehr.“ so Osterland.

    https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2023/06/die-sprecher-innen-des-netzwerks-leipziger-gemeinschaftsgaerten-stellen-sich-vor-539346 (mehr …)

  • Leipzig: Stadtgarten H17

    Vor allem die Befüllung des Moorbeetes hat uns viel Kopfzerbrechen bereitet. Torffreie Moorbeeterde war für uns nirgends zu bekommen außer bei einem Betrieb in Bayern, wo dann aber die Anlieferung viel mehr als die Erde selbst kosten würde. Wir haben schließlich nach Möglichkeiten gesucht selber Moorbeeterde herzustellen, also z.B. den sauren PH-Wert zu erreichen. Auch im großen Biogarten-Buch von Andrea Heistinger/Arche Noah haben wir eine Anleitung gefunden. Die Bestellung der benötigten Substrate hat dann aber im Herbst für den Garten keinen Sinn mehr gemacht und wir wollen diese im Frühjahr 2024 anliefern lassen. Um eine Lieferung von Erde effizient zu halten, können wir dann gleich mehr Erde auch Kompost für die anderen Beete bestellen.

    Da das Beet noch nicht befüllt werden konnte, wurden auch die Karnivoren noch nicht gekauft und noch keine Beschilderung am Moorbeet angebracht. Material für die Schautafel (vom NABU und der Wildtierstiftung) wurde aber bereits beschafft und liegt zum Anbringen bereit.

    Gleichzeitig wurde im Frühjahr 2023 aber unser „altes“ Moorbeet neu befestigt und wieder mit der bereits vorhandenen Erde, sowie Nadelbaumverschnitt befüllt. Die Heidelbeeren und Walderdbeeren in dem Beet gedeihen seitdem prächtig. Auch wenn das Beet als Moor-Schaubeet falsch steht, im Schatten, erfüllt es so noch einen Zweck, indem es einen eher sauren, schattigen Waldboden nachahmt.  

    Auch die Bepflanzung der Pflanzen für den Grauwasserturm haben ich leider nicht vollständig geschafft, da ich einen neuen Job angenommen habe und die Umsetzung eines städtischen Förderprojektes viele Ressourcen gebunden hat. Die benötigten Pflanzen und die Bezugsquelle sind aber recherchiert und ich werde den Grauwasserturm bepflanzen, sobald die Witterung den Jungpflanzen nicht mehr zusetzen kann.

    Einzelne Teilprojekte konnten wir dagegen erfolgreich abschließen:

    Im Rahmen eines städtischen Förderprojektes konnten wir den für die Herstellung von Pflanzenkohle benötigten Pyrolyseofen anschaffen und in 2023 endlich selbst Pflanzenkohle im Stadtgarten H17 herstellen. Um diese letztlich zu Terra Preta wiederzuverwerten kooperieren wir seit letztem Jahr mit einer SoLaWi. Denn letztlich kommt bei uns noch zu wenig Material zum Verkohlen und auch aus dem Bokashi zusammen. Die Praxis der Kompostfermentierung muss sich unter den Gartenmitgliedern erst noch weiteretablieren. Die bisher erzeugte Pflanzenkohle haben wir aber in den Kompost eingearbeitet. Wenn wir den im Frühjahr auf die Beete bringen, werden wir sehen, ob es sichtbare Unterschiede gibt.

    Das Wassermanagement im Garten konnten wir durch den Einsatz der mit Förderung der anstiftung gebauten Ollas durchaus spürbar verbessern. Das gesammelte Wissen zum Ollabau kam im Anschluss noch Teilnehmenden eines Workshops zum wassersparenden Gärtnern zu Gute. Vor allem für neue Gärtnern war die Anleitung zum Befüllen der vergrabenen Ollas leicht zu befolgen und konnte so ohne viel Erfahrungswissen ausreichend, aber verdunstungsarm gewässert werden, z.B. auf dem Tomatenbeet und in den Ausstellungsbeeten. Die den beiden Ausstellungen „Fruchtbare Erde“ und „Zukunf(s)Essen“ haben wir erfolgreich aufgebaut.

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  • Leipzig: VaGaBUND kämpft mit Vandalismus

    (Sachbericht)

    Zunächst haben sich unsere geplanten Bauprojekte, der Umzug des Bauwagens von Connewitz nach Grünau und der Transport und Aufbau des eingelagerten Gewächshauses durch regelmäßig
    auftretenden Vandalismus verzögert. Dieser konnte durch eine Eingrenzung des Geländes minimiert
    werden. Statt einer teilweisen Umzäunung des Grundstücks wurde eine „Essbare Hecke“ geflanzt.
    Erst nach der Pflanzung wurde der teure und für Vandalismus anfällige Bauwagen und das
    Gewächshaus auf die Fläche gebracht.
    Insgesamt ist unsere Einschätzung, dass das Gartenprojekt in Grünau auf einem guten Weg ist.
    Auftretende gruppeninterne Probleme des letzten Jahres wurden gelöst und wir starten mit viel Tatendrang und guter Stimmung in die neue Gartensaison. Die essbare Hecke gibt der Fläche als halboffenen Raum einen einladenden Charakter und beugt dem Vandalismus hoffentlich weiter etwas vor, und bewahrt gleichzeitig die Zugänglichkeit zum Garten. (mehr …)

  • Leipzig – Stadtgarten H17 legt Moorbeete an

    (ANtrag)

    Der Verein Stadtgarten H17, bestehend aus 11 aktiven und 7 fördernden Mitgliedern, baut auf dem
    550 qm umfassenden Gelände in Leipzig-Lindenau einen langlebigen Schau- und Mitmachgarten auf –
    als unkommerziellen, niedrigschwelligen soziokulturellen Treffpunkt und Bildungs-Ort. In unserem
    Gemeinschaftsgarten wachsen nicht nur Pflanzen, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen.
    Es wird Wissen (wieder) angeeignet, gesammelt und mit anderen geteilt. Zugleich vergrößert der
    Aufbauunabhängigerer Struktureninnerhalb der Stadt den Gestaltungsspielraum emanzipatorischer
    Akteure, die ein gutes Leben für Alle fordern. Damit ist auch der Stadtgarten H17 mehr als ein Garten.
    Er ist ein Möglichkeitsraum. AlsSchau- und Mitmachgartensoll der Garten eine attraktive Anlaufstelle
    für urbanes und gemeinschaftliches Gärtnern sein. Er sensibilisiert möglichst viele Menschen in Leipzig
    fürökologischeThemenundpost-fossileLebensweisenundhilftHemmungengegenüber
    Alltagstechniken der Selbstversorgung abzubauen. Da im Garten selbstverständlich Obst und Gemüse
    angebautwird,bildendieThemenErnährungundökologischerNahrungsmittelanbaueinen
    SchwerpunktderProjektarbeit.DabeistehenFragenderNachhaltigkeitundSubsistenzim
    Mittelpunkt. Zugleich ist der Garten ein unkommerziellersoziokultureller Treffpunkt für Alle, dessen
    Angebot sich stets erweitert. Das konkrete lokale Handeln ergänzend, soll der Stadtgarten außerdem
    einFreiraumim weiteren Sinn sein – ein Ort, an dem genauer und anders über Gesellschaft und
    Wirtschaft im globalen Kontext nachgedacht werden kann. DieZielgruppedes Projektes besteht aus
    allen Nachbar*innen, Passant*innen und Interessierten, unabhängig von Einkommen, Alter, Gender,
    Herkunft, soziokulturellem Hintergrund etc. Das Projekt ist nicht kommerziell und verfolgt keine
    Gewinnerzielungsabsicht.

    2. Ausbau gärtnerischer Infrastruktur und Bildungsangebote und ökologische Optimierung
    Von April 2023 bis November 2023 möchten wir, derzeit 11 aktive Gärtern*innen, zusammen mit
    Besucher*innen, zum weiteren Aufbau unseres Gemeinschaftsgartens und unserer Bildungsangebote
    die folgenden Maßnahmen umsetzen. Inhalt und Ziel ist es dem ThemaKlimakrise– in Verbindung mit
    derBedeutung der Bodennutzung(z.B. der Moore aber auch bezüglich Lebensmittelanbau oder als
    Wasserspeicher) und demHumusaufbau(Stichwort CO2-Speicher z.B. durch Holzkohle in Terra Preta)
    – mehr Beachtung zu schenken und den Gemeinschaftsgarten an die klimatischen Herausforderungen
    anzupassen. Dabei wollen wir unsere Gärtner:innen und Besucher:inne für diese Thematik und
    vorhandene Handlungsspielräume sensibilisieren und begeistern. Mögliche Bezüge des Projekts
    ergeben sich auch zu den beiden Ausstellungen „Fruchtbare Erde“ und „Zukunf(s)Essen“, die wir von
    der GartenWerkStadt Marburg übernommen haben und 2023 fortführen.
    Neben der Fertigstellung und Beschilderung unsere Moorbeets (mit torffreier Erde,einem
    Heronsbrunnen, Carnivoren, siehe 2.1) steht die Herstellung hochwertiger und fruchtbarer Erde bzw.
    das Düngen mit Bokashi- und Holzkohle-Substratenim Mittelpunkt. Hierzu werden wir z.B. selbst
    Holzkohle herstellen und zusammen mit der Bokashi-Fementationstechnik zur Bodenaufwertung im
    Garten nutzen (siehe 2.2). Weiterhin bleibt dieBewässerungund der der effiziente undsparsame
    Umgang mit Wasserim Garten ein großes wenn nicht gar zunehmendes Thema (2.3). In diesem
    KontextoptimierenwirdurchBepflanzungdieFunktionalitätunseresGrauwasserturmszur
    Aufbereitung von leicht verschmutzen Abwassers zu Gießwasser (2.4). Um die Themen Moore und
    Bodenverbesserung zu vertiefen und an die Gärtner:innen und Besucher:inne zu vermitteln, möchten
    wir unsere kleineBestandsbibliothekum Bücher 4 erweitern (siehe 2.5). Zu einem späteren Zeitpunkt
    soll für die Bestandsbibliothek ein neuer funktionaler Schrank in die Wand der Hütte gebaut werden.
    2.1 Moorbeet: torffreie Erde, Heronsbrunnen, Bepflanzung und Beschilderung Moorbeet
    Wie bereits im Sachbericht für das Jahr 2020 erwähnt, haben wir, bzw. damalige Vereinsmitglieder uns
    bei der Wahl des Standorts für das Moorbeet leider falsch informiert. Im Zuge dessen haben wir das
    Moorbeet komplett neu konstruiert und an den zentralen und sonnigen Garteneingang verlegt. Die
    Grundkonstruktion aus Holz sowie die Wasserspeicher sind fast fertig gestellt. Im Weiteren möchten
    wir das Moorbeet mit torffreier Erde füllen und mit heimischen Carnivoren bepflanzen. Bei der
    Bepflanzung möchten wir u.a. verschiedene Torfmoosarten, die durch ihr Absterben neuen Torf bilden,
    einsetzen. Der Heronsbrunnen (bestehend aus zwei Kanistern, basierend auf dem Prinzip des
    Luftdrucks) soll dazu dienen, Insekten mit Wasser zu versorgen. Mit dem Moorbeet als beschildertes
    Schaugartenbeet wollen wir die wichtige Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz verdeutlichen:
    Im Torf sind große Mengen Kohlenstoff gespeichert. Außerdem sind z.B. Niedermoore in der Lage,
    Lachgas(dessenklimaschädigendeWirkungnahezu300-malhöheristals CO2)ausderLuft
    aufzunehmen und in unschädliche Stickstoffmoleküle umzuwIm Rahmen eines städtisch geförderten Projektes können wir einen eigenen Holzkohleofen anschaffen
    und im Garten regelmäßig selbst Holzkohle herstellen, unter anderem im Rahmen eines öffentlichen
    Workshops unter Anleitung der Berliner Schreberjugend. Darauf und auf vergangenen Workshops mit
    dem KanTe-Kollektiv aufbauend, möchten wir auch unsere Bokashi-Nutzung intensivieren und Terra
    Preta herstellen. Mit den so gewonnenen Substanzen und unserem vorhandenen Kompost wollen wir
    die Gartenerde aufwerten. Zusätzlich benötigen wir für stetig neu entstehende Beete zusätzliche
    torffreie Gemüseerde, die wir ebenfalls mit biologischen Mitteln nährstoffreich erhalten bzw. mit den
    gewonnenen Substraten anreichern wollen. Da unsere beiden Komposthaufen für die Anreicherung
    der Holzkohle und die Gemüseproduktion nicht genug Humus liefern, möchten wir auch Humus
    zukaufen.
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  • Leipzig: Kolonnadengarten wird 15 Jahre alt

    (Mail)

    […] am 2.9. das 15 jährige Bestehens dieses Gartens mit einem großen Mieterfest feiern.
    Ja, wir sind mehr ein Erholungs- und Begegnungsgarten, als ein Gemüseproduzent, obwohl Tomaten Bohnen, Kürbis, Chili, Mangold, Beerenobst, Chayote u.ä. auch zu finden sind.
    Ein Schaugarten zu sein, empfinde ich nicht als Mangel. Vielmehr wird mit dieser Oase in mitten der sog.“Platte“über die Jahre die erfolgreiche Verantwortung auch der Wohnungsgenossenschaften u.a. Akteure für das Wohnumfeld demonstriert. Genau wie es 2017 in Essen (bei der Verleihung des Titels „Grüne Hauptstadt Europas“) auf der Tagesordnung stand.
    Vieleicht liegt der „Schaugarten“ auch daran, dass die Gründunggsmütter und -väter dem „Revoluzeralter“ entwachsen waren. Wir sind uns schon bewusst, dass dieser Garten eine „Sonderstellung“durch seine Entstehungs in sich trägt – wir bekamen ihn-durch die aktive Einbindung der Anwohner bei der Planung – fertig „vorgesetzt“ und können auf eine finanzielle Unterstützung durch die WG bauen. Durch die Tage der Offenen Gartenpforte, Konzerte, Literaturtreffs,Mieterfeste ect. bietet der Garten eine Bühne die von Jung und Alt. Wir sind auch kein Geheimtipp mehr, wie noch  in „Leipzigs geheimen Gärten“ von Susanne Gatz 2018 als einer von 60!! grünen Oasen beschrieben.

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  • Leipzig: Sensenkurse im Nachbarschaftsgarten

    (Bericht)
    Auf der Biotopfläche in Leipzig-Leutzsch der Nachbarschaftsgärten e.V. konnten am 12. Juni und
    03. September 2022 zwei Sensenkurse angeboten werden. Das Ziel derer war es die Technik des

    Sensens an die Teilnehmenden zu vermitteln und dabei die neuen Sensen dabei einzustellen. Damit

    sollte ein Grundstein für die gemeinschaftliche, zweimalige Mahd gelegt werden, sodass das auf der

    Gartenfläche befindliche Biotop „Streuobstwiese“ langfristig in eine blüten- und artenreiche Wiese

    umgewandelt wird.
    Das dafür benötigte Wissen wurde an den beiden Kurstagen von Sensenlehrer Herr Unger (alias
    Meister Ekkehard) vermittelt. Hierbei lernten die Teilnehmer (10 Personen/ Kurs) wie die Sense auf

    die jeweiligen Körpermaße angepasst, zusammengebaut und für ein optimales Mähergebnis richtig

    „in den Kreis“ gestellt wird. Viele neugierige Fragen zur Historie der Verwendung und der

    Herstellung von Sensen damals und heute wurden gestellt und aus dem breiten Erfahrungs- und

    Wissensschatz von Meister Ekkehard ausführlich beantwortet. Die Teilnehmer lernten des weiteren

    vom richtigen Schärfen des Sensenblattes („Wetzen“), der korrekten Mähtechnik und Körperhaltung

    sowie dem Dengeln. Mit Freude und Ausdauer probierten sich die Teilnehmer mit den, eigens auf

    sie angepassten, Sensen an der Umsetzung der richtigen Technik und konnten mit Hilfe der

    Rückmeldungen durch Herrn Unger schnell Fortschritte machen.

    Zum zweiten Kurs drehte sich alles ums Dengeln. An einem alten Sensenblatt konnte erprobt

    werden, wie viel Ausdauer und Maß es braucht, um eine ordentliches auswalzen des Metalls zu

    schaffen. Es wurden zwei Methoden vorgestellt. Außerdem konnte mit Hilfe von Meister Ekkehard

    noch ein Dengelbock für die Gemeinschaft gebaut werden, sodass wir unsere Sensen auch in der

    Zukunft selbstständig Dengeln können.

    In den folgenden Tagen konnten Besucher und Vereinsmitglieder das viele gesenste Heu bestaunen

    und selbst tätig werden mit den neuen Heurechen. Sie stellten Heuzelte auf, in denen sich nicht nur

    die Kinder gern versteckten. Das Schnittgut wird innerhalb des Gartens verwendet, für die

    Kaninchen, die Beete und Umzäunungen sowie für den Kompost.

    Die Früchte der Kurse zeigen sich im Engagement der Teilnehmer, von denen einzelne sich noch

    immer regelmäßig zum Üben und Vertiefen der Sensentechnik treffen. Des Weiteren konnte dank

    der Kurseund Teilnehmer in diesem Jahr diezweimaligeMahd daserste Mal erfolgreich

    durchgeführt werden. Ein Erfolg ist zudem, dass auch Interessierte aus der Nachbarschaft am Kurs

    teilgenommen haben, ihren eigenen Garten hinter dem Haus nun Sensen wollen. Das führt

    wiederum zur Vernetzung und der Nachbarschaftsgarten wird als Teil der Nachbarschaft weiter

    integriert und als wertvoller Akteur im Viertel gesehen.
    (mehr …)

  • Leipzig: Ausstellungen im Stadtgarten H17

    (NL)
    Im Stadtgarten H17 werden derzeit zwei Ausstellungen gezeigt:
    Zukunft(s) Essen (von der GartenWerkStadt Marburg) und FRUCHTBARE ERDE zu Bodenleben, Bodennutzung und der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit (die wurde schon mal gezeigt)

    https://freiraumsyndikat.de/events/oeffnungszeit-ausstellungen-zukunftsessen-fruchtbare-erde-2/ (mehr …)

  • Stand der Dinge IG bei Annalinde

    (Tel)
    Die Mitarbeiterinnen Alice und Susanne haben Anschlussförderungen bekommen. Der IG wird über die Sächsische Aufbaubank gefördert, die Aktivitäten in der Gärtnerei im Osten der Stadt über Umweltbildung in Ankunftsquartieren“ über das Sozialamt.
    Der IG findet pro Woche 1x imn GG von Annalinde und 1x im Burggarten statt. Im Burggarten sind zu 5 – 6 plus auch mal ein paar Leute, die in dem Garten Beete haben. Bei Annalinde sind sie 15 – 20, da dort immer jemand aus der Gartengemeinschaft auch mit dabei ist.

    Sie haben gestern ihre erste größere Veranstaltung seit den Ausgangsbeschränkungen gemacht – mit 30 Leuten im Burggarten, haben sich aber seit Mitte Mai auch in den Gärten mit den Teilnehmer*innen getroffen. Bis dahin gab es während der Ausgangsbeschränkungen digitale Sprechstunden zweimal pro Woche, die sehr gut angenommen wurden.
    Der Besitzer der Sternenbrauerei, dem die Fläche des Burggartens gehört, möchte, dass dort nur gegärtnert wird und es sollen keine Veranstaltungen stattfinden. Wie und ob man nun doch noch kochen kann, ist unklar.

    Über das Projekt in der Gärtnerei (Ankunftsquartiere) hatten sie extra für den Burggarten eine mobile Küche gebaut, die nun wohl wieder zurück in die Gärterei kommt.

    Weitere Veranstaltungen sind geplant. (dann bei Annalinde)

    Es besteht Aussicht, dass das Projekt (IG) nächstes Jahr weiter gefördert wird. (mehr …)

  • Zukunftsgarten bei Leipzig: Finanzierung läuft aus

    (Mail)
    http://nabu-zukunftsgarten.de/
    Das Projekt läuft Ende des Jahres aus
    Tatsächlich kommen vorallem Kinder und junge Jugendliche, wir basteln und spielen viel. Gärtnern und Reparieren im engeren Sinne findet nur sporadisch statt. Außer gießen und Beeren naschen.

    (mehr …)

  • Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten

    gibt es seit Feb 2019.

    Wir verstehen uns als looser Zusammenschluß von Gemeinschaftsgärten und Gartenprojekten in Leipzig.
    Haben auch schon eine Demo zusammen organisiert, einen gemeinsamen Stand auf der Leipziger Ökofete, und probieren auch sonst uns auszutauschen und zu helfen.

    > Wie oft trefft ihr euch und wo und wer beruft ein?
    Alle 1.5 Monate sind treffen geplant, bis jetzt halten wir das gut durch, es sind auch meist ein großteil der Vertreter mit dabei.
    Wir wechseln jedes Mal die Lokalität, ziehen also von Projekt zu Projekt
    (mehr …)

  • Stadt Leipzig fördert Gartenprojekte finanziell

    (Mail)

    Liebe Kollegen und Kolleginnen zur Kenntnisnahme

    der Haushaltsantrag und die Fachförderrichtlinie sind auf der letzten Ratsversammlung durchgegangen, nicht so wie gedacht, aber wir haben im Doppelhaushalt für 2019 und 2020 je 150.000 € für die Förderung urbaner Gartenkultur in Leipzig

    Bisher wurde nur der Stadtgarten Connewitz vom Ökolöwen gefördert (Antragsumme 17.200 €). Jetzt können sich alle bewerben und das Geld kann auch für Personalkosten eingesetzt werden
    Die Anträge sind beim Amt für Stadtgrün und Gewässer, Fachbereich Gärten einzureichen und über die bewilligung wird im Envernehmen mit den Kleingartenbeirat der Stadt Leipzig zeitnah entschieden
    Es kann auch vorzeitiger Maßnahmebeginn beantragt werden, weil die Saison schon läuft …

    Die Umsetzung der Förderung geht über das ASG im Fachbereich Gärten und Karin Haberkern und ihre Kollegen stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite – siehe mal als Anlage

    Den Haushaltsantrag haben wir in erster Linie der Stadtratsfraktion der Grünen zu verdanken und natürlich auch anderen Abgeordneten, leider sind wichtige Akteure wie gemeinnützige GmbH´s, Stiftungen, Genossenschaften und Initiativen erstmal ausgenommen von der städtischen Förderung, in Anlage die Stellungsnahme der Stadtratsfraktion der Grünen

    https://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/parks-waelder-und-friedhoefe/gemeinschaftsgaerten/

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  • Workshopreihe Konservieren und Haltbarmachen in Leipzig

    (ANtrag/Antworten)

    Workshops:
    • Solar-Tunneltrockner bauen
    • Trockenregal bauen
    • Fermentation
    Unter dem Thema Konservierung wollen wir im Gemeinschaftsgarten Querbeet Leipzig e.V. in der
    kommenden Gartensaison verschiedene Workshops anbieten, die sich mit der Haltbarmachung und
    Konservierung   von   Lebensmitteln   auseinandersetzen.   Neben   den   üblichen
    Konservierungsmethoden vom Einkochen von Marmelade und Chutney bis hin zur Saftverarbeitung
    wollen wir uns neuen beziehungsweise komplexeren Methoden der Haltbarmachung zuwenden.
    Workshop: Solar-Trockner
    In   Kooperation   mit  Natur   im   Sinn  aus   Dresden   möchten   wir   in   unserem   offenen
    Gemeinschaftsgarten das Bauen eines solaren Tunneltrockners theoretisch und praktisch erlernen.
    Der Workshop richtet sich vorrangig an Gärtner*innen der Leipziger Gemeinschaftsgärten sowie
    andere interessierte Menschen und wird öffentlich auf unserem Blog sowie auf Facebook und
    unserem Jahresflyer beworben. Im Rahmen eines eintägigen Workshops wollen wir unter Anleitung
    von Sarah Mönke und Daniel Becker von Natur im Sinn einen Tunneltrockner bauen, welcher
    anschließend   in   dem   offenen   Gemeinschaftsgarten   für   die   Benutzung   zugänglich   ist   und
    möglicherweise   auch   als   mobiles   Gerät   nutzbar   ist.   Ziel   ist   es   den   Teilnehmer*innen   neue
    Möglichkeiten   aufzuzeigen,   wie   sie   Lebensmittel   haltbar   machen   können   und   damit   weniger
    wegwerfen. Der Workshop ist auf eine Teilnehmer*innenzahl von 10 Menschen ausgerichtet und
    wird am 11.Mai 2019 ganztägig stattfinden.
    1Workshop: Trockenregal
    In den letzten Jahren haben wir uns immer wieder mit Heilkräutern sowie auch Färberpflanzen
    auseinandergesetzt und dazu Workshops zur Herstellung von Salben beziehungsweise zum Färben
    von Naturstoffen angeboten. Um diese optimal zu Trocknen möchten wir in der Gartengemeinschaft
    zusammen mit anderen Gärtner*innen  ein Trockenregal bauen. Bisher haben wir die Kräuter und
    Pflanzenteile zum Trocknen aufgehangen. Optimal ist diese Variante nicht, weil die Kräuter dabei
    Sonne und Staub ausgesetzt sind. Demgegenüber stellt ein Trockenregal eine weitaus idealere
    Variante der Haltbarmachung dar, weil die Kräuter für ihre weitere Verarbeitung eine hohe Qualität
    haben. Auch im Zusammenhang mit einem für diese Gartensaison geplantes Kindergartenprojekt
    zum Thema Färberpflanzen ist der Bau eines Trockenregals relevant.
    Workshop Fermentation
    Fermentation ist eine weitere Möglichkeiten Lebensmittel haltbar zu machen und stellt in dieser
    Veranstaltungsreihe die am wenigsten aufwendige Form in Bezug auf bauliche Fertigkeiten dar. Für
    dieses Angebot wollen wir mit dem Zentrum für Fermentation einen Workshop zum Erlernen dieser
    Methode anbieten. Dazu sollen die Teilnehmer*innen in einem theoretischen Teil die Grundlagen
    der   Fermentation   kennenlernen   und   anschließend   gemeinsam   mit   den   Workshopleiter*innen
    Gemüse aus dem Garten fermentieren und mit nach Hause nehmen. Für den Workshop wird ein
    Teilnehmer*innenbeitrag von 5 Euro erhoben. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Menschen
    ausgerichtet. Der Workshop wird Anfang September stattfinden.
    Durch die Workshops soll auf diese Problematik der Wegwerfgesellschaft aufmerksam gemacht
    werden und den Teilnehmer*inne sollen einfache Handreichungen zu einem bewussteren Umgang
    mit Lebensmitteln gegeben werden. (mehr …)

  • Masterplan Stadtgrün für Leipzig

    (alerts)

    Mit einem Online-Voting geht es los: Die Stadt will den „Masterplan Grün“ gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten. Bis 2020 soll er dem Stadtrat vorgelegt werden.

    Leipzig Bäume und Wiesen kühlen die Stadt, sorgen für Frischluft und Naherholung. Gleichzeitig reduzierten sie Lärm, fördern die Gesundheit und beruhigten den Verkehr. Doch Leipzig wächst, das städtische Bauen verdrängt Grün. Die Stadt will daher die grüne und blaue Infrastruktur sichern und entwickeln. Doch wie? Ein Masterplan Grün, den der Stadtrat möglichst Ende 2020 beschließen soll, wird nun von der Analysephase bis zum finalen Konzeptentwurf gemeinsam mit den Leipzigern entwickelt. Und Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) verspricht, dass der öffentliche Beteiligungsprozess keineswegs als Alibi dienen soll. Auch wenn etliche Leipziger bei den Erfahrungen in Workshops, wie jüngst zur Öffnung des Pleißemühlgrabens, dabei wohl etwas skeptisch sind.

    „Wir müssen permanent kämpfen, dass es für öffentliches Grün Geld und Entwicklungsperspektiven gibt“, sagt Rosenthal und meint, dass eine engagierte Bürgerschaft der Umweltverwaltung dabei den Rücken stärken kann. Konfliktfrei wird das alles nicht verlaufen, schließlich müssten verschiedene Interessen in Einklang gebracht werden – die Debatte um Straßenbäume, für die Parkbuchten verschwinden, ist ein Beispiel dafür. Aber selbst im Stadtrat beschlossene Initiativen haben es schwer: Tausend Bäume müssen laut Luftreinhalteplan jährlich neu gepflanzt werden. In den vergangenen Jahren wurde dieses Ziel allerdings nicht eingehalten.

    Stadt will Flächen zum Erhalt des Stadtgrüns kaufen

    Die Stadt braucht bekanntlich viele neue Wohnungen, Schulen und Kitas. Eine Flächenkonkurrenz bleibt da nicht aus. Rosenthal: „Wenn wir öffentlichen Raum für die Bebauung bereitstellen, müssen wir Argumente haben. Gleichzeitig muss ich aber auch deutlich das Stopp-Schild hochhalten können, wenn Flächen für das Stadtgrün unverzichtbar sind.“

    Der zu erarbeitende Masterplan sehe auch vor, Flächen zu identifizieren, die die Stadt zum Erhalt des Stadtgrüns kauft. Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass Leipziger Parks zugunsten von Wohnflächen weichen müssen. Kleingärten und Urban Gardening will die Stadt eher ausweiten. Mehr als 1200 Hektar Fläche in der Messestadt machen allein die Schrebergärten derzeit aus. Dabei spricht Rosenthal bei Grün und Blau bewusst von Infrastruktur, weil Park und Wiesen ebenso wie die Seen und Flüsse wichtig für die urbane Lebensqualität sind.

    Mehr als ein dutzend Beteiligungsformate

    Bei der Erarbeitung des Masterplans Grün wird es mehr als ein Dutzend unterschiedlichster Beteiligungsformate von der Online-Befragung über Bürgerforen, Werkstätten, grünen Laboren bis hin zu Spaziergängen geben.

    „Wir beschäftigen uns seit Anfang diesen Jahres mit der Analyse, das heißt mit der Frage, was leistet die grün-blaue Infrastruktur heute, aber auch wo besitzt sie weitere Potenziale und wo ist sie möglicherweise gefährdet“, erklärt Rüdiger Dittmar, der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer. Schon dabei können sich Interessierte bei einer Online-Befragung einbringen, die am Donnerstag gestartet ist.

    Erstes Stimmungsbild wird bei Bürgerforum erfragt

    Gefragt wird beispielsweise, was den Leipzigern wichtig ist, wie sie Stadtgrün und Gewässer nutzen, was sie stört, aber auch wo sich ihre Lieblingsorte befinden. Die Umfrage ist anonym, läuft bis 31. Mai.

    Ein erstes Stimmungsbild wird in das erste Bürgerforum einfließen. Das ist für den 10. April, 18 bis 20.30 Uhr, Oberlichtsaal der Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, geplant. Wie die Werkstätten und grünen Labore ablaufen, wird sich zeigen. Dabei können auch Vorschläge gemacht werden. Wichtig sind die vor allem auf Quartiersebene, da die Anwohner ihre Nachbarschaft am besten kennen. Öffentliche Spaziergänge unter dem Motto „GrünGang“ werden ebenfalls angeboten, um den Blick auf das Leipziger Grün zu schärfen. Später soll es weitere Befragungen geben.

    Masterplan soll Ende 2020 vorliegen

    Rosenthal plant, den Masterplan dem Stadtrat 2020 vorzulegen – schließlich sollen erste Maßnahmen im nächsten Doppelhaushalt 2021/22 verankert sein. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördert die Erarbeitung des Masterplans und übernimmt 50 Prozent der Kosten (158 000 Euro). Dabei wird die Freiraum-Strategie „Lebendig grüne Stadt am Wasser“ im Masterplan konkretisiert. „Seine Leitthemen sind Klima, Gesundheit, Biodiversität, Mobilität und Umweltgerechtigkeit“, so Dittmer

    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Stadt-will-Masterplan-Gruen-gemeinsam-mit-den-Buergern-erarbeiten


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  • Fläche verkauft – VAGaBUND ist weg

    (Gu, Tel, Site)

    Der VAGaBUND in Leipzig ist weg von der einstigen Fläche –
    „denn wir mussten die Fläche für einen Investor räumen – ein Gemeinschaftsgarten-Projekt auf deiner ehemaligen Brachfläche in Connewitz an der Ecke Wolfgang-Heinze-Straße / Basedowstraße“. Sie suchen eine neue Fläche.

    Sie haben einen anderen Garten begonnen: in Leipzig-Grünau (mehr …)

  • BUND Leipzig bekommt Fläche im Park für den Viele-Arten-Garten

    (Gu, alerts)

    Jetzt ist es offiziell: Gestern hat der BUND Leipzig das Grundstück seines neuen VAGaBUND-Lene-Gemeinschaftsgartens im Lene-Voigt-Park von der Stadt übernommen. Josephine Michalke (Vorstand BUND Regionalgruppe Leipzig) und Viktor Weiler (Vorstand BUND Ortsgruppe Ost) nahmen dafür von Susanne Hamm (Amt für Stadtgrün und Gewässer) symbolisch die Schlüssel für die Fläche entgegen.

    Viktor Weiler freut sich auf die Gärtnerei: „Einer der ersten Schritte wird das Anlegen von Hochbeeten eines Wildpflanzengartens für Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wir laden alle Gartenfans ein, sich dem Projekt anzuschließen. Unser Garten ist für alle zum Mitmachen offen.“ Interessierte können unter ortsgruppe-ost@bund-leipzig.de Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.

    https://www.leipziginfo.de/aktuelles/artikel/leipzig/2018/10/urban-gardening-bund-leipzig-erhaelt-staedtisches-grundstueck-im-lene-voigt-park/

    Auch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
    (mehr …)

  • Biomeiler und Pilzprojekt bei Annalinde

    (Gu, Mail)

    Biomeiler:
    Tatsächlich befinden sich die Biomeiler bei uns noch im Aufbau, da die Anschlüsse für die Technik und Rohre noch finalisiert werden müssen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, werden wir unsere eigene Bauanleitung mit unseren Erfahrungen ergänzen, und es wird im Rahmen des Projektes (bis 2020) noch mehrere weitere Auf- und Abbautermine geben. Die beiden Anleitungen auf eurer Webseite sind ja schon sehr gut und entsprechen im wesentlichen auch unserem Aufbauprinzip (beides inspiriert durch native power e.v.). Ggf. werde ich mir also eure Anleitungen in einem Jahr nochmal anschauen und gucken ob ich Dinge ergänzen kann…
    Im Rahmen des Projektes (wir führen das in Kooperation mit dem DBFZ Leipzig und Native Power durch) werden wir unter anderem auch Workshop- und Fortbildungsangebote für verschiedenste Zielgruppen entwickeln. Ich denke mit der kommenden Saison werden wir auch die ersten Testballons dahingehend steigen lassen, z.B. erstmal in Verbindung mit einem „normalen“ Kompostworkshop und dem Biomeilerkonzept als Sahnehäubchen.

    Pilze:
    Auch die Pilze sind ein Projekt welches wir in dieser Saison gestartet haben. Konkret war es ein sonderprojekt einer unserer Bundesfreiwilligendienstleistenden. Was Wissensweitergabe betrifft verhält es sich hier ähnlich wie beim Biomeiler – wir müssen erstmal abwarten wie das alles läuft. Bis die mit Pilzmycel beimpften Baumstämme durchgewachsen sind und die Pilze fruktieren kann auch mal ein halbes Jahr vergehen. Zumal wir nach diesem trockenen Sommer nicht wissen, ob die Pilze trotz gießen überstanden haben

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  • Stadtgarten H17: Kochen, Kino, Flohmarkt

    (Gu, NL)

    Die Vereinsmitglieder kochen Frisches und Leckeres aus dem Garten,

    quatschen übers gemeinschaftliche Gärtnern und die Welt. Interessierte

    sind herzlich willkommen: ab 16 Uhr zum Kochen und ab 19 Uhr zum Essen.

    Im Anschluss an das Essen zeigen wir den Film 21 Uhr „La Buena Vida“ –

    mit selbstgemachten knusprigen Popcorn! Weitere Informationen zum Film:

    http://www.dasguteleben-film.de/film/

    Sonntag, 26.08.2018, 15-18 Uhr Flohmarkt & Gartencafé

    Ein kleiner gemütlicher Flohmarkt im Grünen unseres Gartens. Kommt

    vorbei, um an den Ständen zu stöbern und den Stadtgarten H17

    kennenzulernen.

    Natürlich gibt es auch Kaffee und leckeren (veganen) Kuchen.

    Aufgepasst: Es gibt noch ein paar freie Plätze für den Flohmarkt. Wer

    Lust auf einen eigenen kleinen Stand beim Gartenflohmarkt zu haben, kann

    sich gerne bei Lotta (lottadecarlo@posteo.net) melden.

    Sonntag,09.09.2018 Gartenfest

    Zum Ende der Gartensaison wollen wir mit euch im Garten feiern.

    Los gehts 15:00 Uhr, Schluss ist 21:00 Uhr.

    Ihr seid herzlich eingeladen!


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  • Stadtgarten H17 startet motiviert in die neue Saison

    (Gu aus Sachbericht)

    […]
    Etwas schade ist, dass wie jedes Jahr die Energie von uns durchweg ehrenamtlichen und in Studium und Beruf ziemlich eingebundenen Gartenmitglieder zum Ende der Saison nachlässt. Verbleibende Energie steckten wir in den Küchenbau, um vor Winteranbruch möglich gut voran zu kommen. Somit haben wir auch diesen Herbst leider nicht geschafft, unseren Kompost zu erweitern und gut zu schichten. Aber zumindest der Platz ist nun da, nach einer groß angelegten Aufräum- und Entrümpelungsaktion! […]

    Die guten Erträge in diesem Jahr hängen aber auch sicherlich damit zusammen, das wir im Sommer 2017 erstmalig zu unseren 3 Regen auffangenden Kubikmeterfässern und 2 kleineren Tonnen einen Wasseranschluss haben, der uns über die in Leipzig recht häufigen Dürreperioden hinwegrettet. Unser Mammutprojekt 2016 hat sich also voll ausgezahlt! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gärtner*innen kanisterweise Wasser aus dem heimischen Wasserhahn auf Fahrradkorb und -anhäger in den Garten schleppten – als Tropfen auf den heißen Stein. Das hat unsere gärtnerische Motivation in 2017 sehr gestärkt. […]

    Neben dem Gärtnern haben wir noch viele weitere Dinge gestemmt. Unser Mammutprojekt 2017 war wohl unsere Fundraising-Kampagne. Die dafür erstellten Materialien sind wirklich sehr ansehnlich geworden (Postkarten und Videoclips) und haben dafür gesorgt, dass wir mittlerweile eine gute Anzahl „Quadratmeterpaten“ haben – und es werden beständig mehr. Diese haben uns bis Jahresende schon ¼ der Ausgaben für unsere Pacht gespendet! Das ist ein Meilenstein für uns! Neben dem, das ca. 2000€ über Vereinsmitgliedsbeiträge reinkommen, braucht es nun nur noch ca. 1000€ aus Veranstaltungen im Jahr, um unsere Pacht stemmen zu können.

    Das wird für 2018 wiederum auch dringend notwendig sein, denn im Moment sind wir von etwas über 15 auf 10 Vereinsmitglieder geschrumpft (durch Wegzug, längere Reisen und Auslandsaufenthalte) – diese sind aber durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr Engagiert. Trotzdem müssen wir zunächst mit weniger Energie, was die Aufwendigkeit der Formate bzw. die Frequenz unserer Veranstaltungen angeht, planen.

    Interessenten gab es durchaus, doch war das Integrierender an der Vereinsarbeit Interessierten diese Saison leider etwas unser Stiefkind. Etwas was wir nun noch im Winter angehen. Der Großteil der Energie floss in die Fundraisingkampagne, unsere Veranstaltungen, den Küchenbau und mehrere moderierte Gruppenprozesstreffen zum Anfang sowie zum Ende der Saison. Auch die Aufarbeitung eines Finanzüberblicks über die letzten 3 Jahre für die Vereinsmitglieder nach der Übergabe des Schatzmeisterpostens von einer Person auf ein Finanzteam hat sehr viel Zeit gebunden.

    Somit konnten wir uns auch einer weiteren Sache bisher nur nebenbei widmen: der Gewinnung von Saatgut. Was sich von allein aussät wie Mangold oder Salat oder was recht unkompliziert ist, wie die Saatgutgewinnung von Tomaten, passiert so nebenbei. Bei allem anderen werden wir wieder Saatgut benötigen. Schön wäre es, wenn es in Zukunft auch einmal dafür mehr Energie für gibt. In unserer Jahresplanung 2018 haben wir uns jedoch erst einmal dahin orientiert, mehr Neues in Sachen Veranstaltungen auszuprobieren und somit die Öffnung des Gartens weiterhin in den Vordergrund zu stellen. So können wir vielen Menschen zu zeigen, das lokaler, biologischer und ressourcenschonender Gemüseanbau in der Stadt möglich ist und ein Ort der Begegnung und ein grüner Ort Entspannung inmitten des Häusermeeres sein – weiterhin unsere zentralen Anliegen.

    Sehr erfolgreich waren wir in 2017 mit einer neuen Idee: unsere Cafés mit Flohmärkten zu kombinieren. So konnten wir etliche Menschen in den Garten locken, die dann auch zu anderen Veranstaltungen wieder kamen. Unser Stadt-Gärtnern war also auch in 2017 gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Auch zu unserem Sommerfest mit Vorstellung unserer Fundraising-Kampagne war kaum noch Platz zwischen den Beeten vor lauter buntem Gewusel. Unseren Bekanntheitsgrad im Viertel und darüber hinaus konnten wir definitiv erhöhen!

    Auch im Küchenbau sind wir gut voran gekommen, in kleinen aber stetigen Arbeitseinsätzen. So manch sonnigen Sonntag war der Garten gefüllt mit tüftelnden Vereinsmitgliedern und interessierten Freunden. Es wurden Fähigkeiten weitergegeben (Wie nivelliert man einen Fußboden? Wie erhöht man die Auflagefläche von Dachbalken in der Schräge? Wie benutzt man einen Stechbeitel?) und das gemeinsame Werkeln genossen. So haben wir Stück für Stück den Sommer über das Außenskelett komplett fertig gestellt und können uns in der Saison 2018 an die Innenausstattung machen (Fliesenspiegel, Arbeitsfläche mit Spülbecken und gut verschließbarer Stauraum). Die Innenausstattung wird den Anforderungen des Amts für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht genügen, sodass wir sie dann für öffentliche Workshops nutzen können. Auch schon im Sommer 2017 war uns der schon stehende überdachte Raum, genutzt mit unserem alten Spültisch und als Buffet für kleinere Veranstaltungen ein großer Zugewinn.

    In 2017 ist also alles in allem sehr viel Tolles Entstanden, auch wenn natürlich nie alle Vorhaben und Ideen verwirklicht werden können. Wir konnten uns in Sachen Finanzierung und Garten-Infrastruktur weiterentwickeln, den Zusammenhalt in unserer Kerngruppe stärken und unsere Organisationsstrukturen sowie unsere Entscheidungsfindung basisdemokratischer gestalten, was letztliche eine breitere Aufgabenverteilung ermöglichte. So starten wir nun bereichert und motiviert in die neue Saison!


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  • Offener Garten West ist eingeschlafen

    (Gu, Mail)

    unser Projekt ist eingeschlafen und wird wohl nicht mehr wiederaufleben [Offener Garten West in Leipzig]

    Gründe dafür sind u.a:

    – ein großer Teil der Fläche wurde verkauft

    – zu wenig aktive Mitglieder

    – viele ähnliche Projekte in der Nachbarschaft


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  • Annalinde startet mit der zweiten Gärtnerei

    (Gu, Tel)
    Am 1.2. geht in mit der neuen Gärtnerei los. Es handelt sich um die ehemalige Friedhofsgärtnerei, die die Bunten Beete zu Ankes (Kops-Horn) Zeiten hatte. Auf der 1 ha große Fläche im Osten Leipzig sind noch die Gewächshäuser und es gehört auch en Verkaufshäuschen dazu. Eigentümerin ist die Stadt und der Vertrag ist zwar unbefristet, kann aber gekündigt werden. Unter der Hand ist Annalinde aber eine langfristige Nutzung zugesichert worden. Sie haben einige Überseecontainer schon auf der Fläche.
    Sie wollen den Westen aber nicht vernachlässigen und planen, im Westen noch kleinteiliger Feingemüse (Babyleafs etc. ) anzubauen und im Osten die Kulturen mit langen Standzeiten, da sie hier mehr Platz haben und das zeitlich unaufwendiger ist.
    Seit August haben sie einen zweiten Azubi und sind so der größte GaLaBau (?)-Ausbildungsbetrieb Sachsens. Zudem können sie 5h für einen Gärtner über ein Forschungsprojekt finanzieren.
    Die Fläche wollen sie nicht ganz so öffentlich machen wie die im Westen. So wird es wohl keinen Verkauf geben. Bildungsangebote sollen angedockt werden und die Kisten von 30 auf 60 Stück aufgestockt werden. Da der Weg vom Osten in den Westen durch die Innenstadt führt, können sie auch nochmal anders mit Restuarants ins Gespräch kommen, da sie nun eh diese Wege oft fahren werden. Das Verkaufshäuschen wollen sie verpachten für nachhaltigen Schnittblumenanbau aus der Region. Die Idee der Pilzproduktion in Überseecontainern haben sie noch nicht aufgegeben und sich auch schon schlau gemacht. Es ist keine finanzielle Frage (17.000 Eure inkl. Container), sondern eine zeitliche.
    Sie sind zudem Teil eines neuen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsmin finanziert wird und im Rahmen „Zukunft Stadt“ angesiedelt ist. Aus Hannover sind die ISG mit dabei, in Leipzig noch das Umweltforschungszentrum. Coop Lab – cooperative Stadtteilentwicklung in Ankommer Quartieren. Läuft drei Jahre. (mehr …)

  • Gelände des Offenen Gartens West wird bebaut

    (Gu, Mail)

    der Offene Garten West hat sich personenbezogen irgendwie aufgelöst hat.

    Das Projekt lief auf einem von uns [ Flüchtlingsunterkunftsträger] zur Zwischennutzung angemieteten Baugrundstück. Idee war Geflüchtete und Nachbarn zusammen zu bringen.

    Da seit etwa einem Jahr klar ist, dass das Grundstück demnächst bebaut werden soll, gab es keine weiteren Initiativen zu einem Nachbarschaftsgarten.

    Bis die Bauarbeiten beginnen, nutzen unsere Bewohner den Garten für sich. Nachbarschaftliche Nutzung ist nicht ausgeschlossen, wird aber derzeit nicht mehr beworben/ fokussiert.


    (mehr …)

  • AnnaLinde GG ist gewinnt Nachbarschaftspreis für Sachsen

    (gu)

    Der ANNALINDE Gemeinschaftsgarten

    Im Leipziger Westen schlossen sich 2011 junge Nachbarn für ein besonderes Urban-Gardening-Projekt zusammen, um in ihrem Viertel einen Ort des Austausches und des Lernens zu schaffen. Hier kommen nicht nur täglich Nachbarn zum gemeinsamen Gärtnern zusammen. Der ANNALINDE Garten lockt die Bürger im Viertel auch mit einer Vielfalt von Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Obst-Erntetouren, Einkochseminare und gemeinsame Abendessen mit selbst angebauten Gemüse. Durch regelmäßige Freizeit- und Bildungsangebote über den lokalen Anbau und nachhaltigen Konsum treibt die kreative Initiative eine zukunftsfähige Nachbarschafts- und Stadtentwicklung voran. Das Projekt wird durch die Umsetzung innovativer Ideen und unternehmerisches Geschick kontinuierlich weiterentwickelt, sodass Nachbarn inzwischen an gleich drei Standorten im Leipziger Westen vom lebendigen Grün profitieren.

    Eine tolle Verbindung aus nachhaltigem Wirtschaften, Gemeinsinn und Kunst & Kultur!“, sagt Stefanie Adler, Projektleiterin der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz!“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e. V. und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017 (mehr …)

  • Straßenfest in Tour rund um Querbeet Leipzig

    (Gu, RSS)

    Vor drei Jahren starteten interaction Leipzig e.V. und die Bewohner*innen der ‘Gemeinschaftsunterkunft’ für Geflüchtete in der Torgauer Straße das Penckstraßenfest. Die Idee dahinter: ein Fest für ein offenes, vielfältiges Leipzig. Die räumliche Trennung zwischen Menschen, die am Rand der Stadt leben (müssen) und jenen, die an anderen Orten der Stadt wohnen, sollte zumindest für einen Tag aufgehoben werden. Mittlerweile hat sich das Penckstraßenfest zu einem jährlichen Begegnungsraum für neue und alte Leipziger*innen etabliert. Das wollen wir erst recht feiern und gehen zum ersten mal auf Tour! Wir laden in und um den Gemeinschaftsgarten Querbeet herum zum Penckstraßenfest on Tour ein. Es wird ein auserlesenes Musikprogramm, Kunst- und Kulturaktionen, Sportaktivitäten, Kinderprogramm, Informations- sowie verschiedenste Essensstände und Raum für Austausch geben. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 startet m² Pat*in Kampagne

    (Gu, Newsletter)
    Grüne Oase erhalten. Begegnung ermöglichen. Freiraum verteidigen.

    Rundherum stehen Häuser, grau und glatt, im Stadtgarten H17 entsteht jeden Tag neues Leben! Hier gedeihen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse.

    Hier wächst Wissen, denn es wird geteilt. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht treffen würden. Hier wird ein Stück urbane Erde als unkommerzieller und diskriminierungskritischer Freiraum erhalten.

    Engagierte machen die ehemalige Brache zur Oase. Seit 2010 gärtnern sie biologisch und erproben demokratische Selbstorganisation. 2014 wurde die Fläche dem freien Immobilienmarkt entzogen. Regelmäßige Veranstaltungen geben nun Impulse für umweltfreundliche Lebensweisen und nachhaltige Stadtentwicklung. So ist in den letzten Jahren ein außergewöhnlicher Ort entstanden, an dem man tief Luft holen sowie Mensch und Natur begegnen kann – entgegen dem Trend, dass städtischer Raum privatisiert, betoniert und kommerzialisiert wird.

    Damit diese 550 m² im Leipziger Westen auch weiterhin grünen und offen stehen, braucht es jedoch deine Hilfe! Denn jährlich müssen 4.350 EUR Fixkosten aufgebracht werden – einiges, doch das ist es Wert. Die Mitglieder des Stadtgarten H17 e.V. tragen einen Teil davon.

    Doch das Projekt kann nur erhalten bleiben, wenn viele Menschen Verantwortung für städtischen Freiraum übernehmen. Schon ab 4 EUR pro Monat kannst du m²-Pat*in werden und die Zukunft des Stadtgarten H17 sichern!

    Mehr Infos unter

    http://www.freiraumsyndikat.de/?p=m%C2%B2-Pat%2Ain+werden


    (mehr …)

  • Offener Garten West: Fläche wird verkauft

    (Gu, Mail)

    leider steht es nicht gut um den Garten, die Fläche wird verkauft und kann nur noch dieses Jahr genutzt werden. Die Nutzung ist daher übergegangen auf eine gemeinsame Fläche mit AnnaLinde, die sie bereits in ihrem Netzwerk haben. Der Ansprechpartner für die neue Fläche ist Sebastian Pomm.


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  • paar Infos zu Leipziger GGs

    (Gu, Projektbesuche)

    Die Bunten Gärten haben über Kontakte von Anke Kops-Horn, die nicht mehr aktiv ist, vier Parzellen in einer Kleingartenanlage bekommen. Für die Wiederurbarmachung dieser Parzellen haben sie Geld von der Stadt bekommen (explizit für Kleingärten). Sie haben auch schon 2x Bußgelder bekommen. Sie sind „ganz normale Pächter mit allen Rechten und Pflichten“. Gemeinschaftsarbeiten, die in der Anlage anfallen und die ja jede*r Pächter*in machen muss, gehen bei ihnen sehr schnell, da sie ja eine Gruppe sind.
    Vorbehalten gegenüber den migrantischen Mitgärtner*innen hatten sie befürchtet, sind aber ausgeblieben.

    Der private Eigentümer der Fläche von Querbeet hatte bei seinem letzten Besuch gesagt, dass er schon einen Käufer für die Fläche hat. Sie haben ihn „beraten“, die Fläche noch liegen zu lassen, da sie dann ja an Wert zunehme. Zwischenzeitlich haben sie eine AG Flächensuche gegründet und ein gutes Bild über mögliche Alternativen. Dann sagte der Besitzer, ja, so mache ich es, ihr könnt noch 2 Jahre bleiben.

    Im GG essbarer Palmengarten (mitten im Park, ohne Zaun) gibt es eine aktive Gruppe, die zu bestimmten Zeiten da ist. Inzwischen übernehmen Leute auch Patenschaften für bestimmte Pflanzen/Beete und manche labeln auch Beete mit ihren Namen. Es gibt keinen Wasseranschluss und so versuchen sie viel zu mulchen und Pflanzen anzubauen, die nicht viel Wasser brauchen („die Natur ist unser Vorbild“), doch soll nun bald die auch von uns mitfinanzierte Pumpe mit Schlauch richtig eingesetzt werden. Gartengeräte bringt die Koordinatorin 1x Woche mit dem Lastenrad mit, vor Ort gibt es noch keine Lagermöglichkeit.

    Stadtgarten H17: die Edith Mayron Stiftung hat die Fläche gekauft (80.0000 Euro) [http://www.maryon.ch/foundation/stadtgarten-h17/#.WRRa99ykKUk].
    Der Verein muss nun 4000 Euro Pacht p.a. zahlen, was die Leute unter einen immensen Druck setzt. Sie müssen nun viele Veranstaltungen machen, um Spenden einzuwerben, um die Pacht bezahlen zu können. 1/2 der Pacht können sie wohl über Mitgliedsbeiträge stemmen – jedes jahr gibt es dafür eine „Bieterrunde“, alle tun das rein, was sie denken/können, wenn es nicht reicht, gibt es eine weitere Runde). Pro m2 individuell genutzte Beetfläche zahlt man 1 Euro. Ab 2018 müssen sie monatliche Raten zahlen, bis dahin haben sie die Pacht mit Direktkrediten finanziert.. Sie wollen nun verstärkt die Idee einer m2 Patenschaft vorantreiben und einen Unterstützerkreis aufbauen.
    Über den Verfügungsfonds Leipziger Westen haben sie einen Wasseranschluss finanziert bekommen (die Stiftung hat dazu einen Eigenanteil geleistet, da es ja ihr Grundstück ist).
    Struktur: sie bielden dreiköpfige Tandems, die an bestimmten Tagen Gießen u.a. abdecken und es gibt AGs (Finanzen, Fundraising und ÖA, AG Kaffeebetrieb, ggf AG Kino u.a.). Der Vertrag ist auf 10 Jahre ausgelegt und sie können so lange bleiben, wie sie wollen. Sie sagen, wenn es nicht weiter gehen soll.

    Bei Annalinde gab es viel Vandalismus. Auch der Eiswagen war davon betroffen und dieser wird nun dem Besitzer zurück gegeben. Sie haben nun einen Container (wenn ich es mir richtig gemerkt habe, haben sie das Geld dafür über den Lush Charity Pot). Im Gemeinschaftsgarten von Annalinde findet 1x Woche ein Interkutureller Garten mit AnsprechpartnerInnen statt, zu dem gezielt Geflüchtete eingeladen werden. (finanziert über ESF)
    Die Annalinde Gärtnerein hat eine weitere Fläche in Aussicht: im Osten und zwar genau die Fläche, auf der einst die Bunten Gärten waren. Es gibt jetzt auch eine Azubine.
    Den Inhalt des Kompostklos im Gemeinschaftsgarten nutzen sie nicht selber, sondern bringen ihn zu Ökolokus, die das dann weiter verarbeiten.

    Info am Rande: seit Anfang diesen Jahres muss das Allmende-Kontor (Berlin) die 5000 Euro Pacht nicht mehr zahlen. Die so „freien“ Gelder wollen sie für Workshops nutzen.


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  • Stadtgarten H17 in Leipzig hat neue MitgärtnerInnen

    (Gu, ANrag und Antworten)

    Der Stadtgarten H17 legt neue Beete an, da neue Leute dazu gekommen sind:

    Neue Beete haben wir drei Stück. Die Bodenstruktur der Fläche ist allerdings sehr schlecht..Deshalb müssen etwa 30 ältere Beete wieder neu aufgefüllt werden.
    Es sind vier neue Mitglieder hinzugekommen..Eine Person ist als Besucherin in den Garten gekommen (Sie wohnt gleich in der
    Nachbarschaft) und hat sich dieses Jahr entschieden mitzumachen.
    Die anderen drei sind durch unser öffentliches Angebot bzw. unsere Internetseite auf uns aufmerksam geworden.

    Sie machen auch ein tolles Praxisworkshop-Programm (siehe Antrag, bei Anträgen abgelegt)


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  • Interkultureller Garten im Gemeinschaftsgarten von Annalinde

    (Gu, mail)

    Der [Offene] Garten [West] existiert nach wie vor. Wir [Annalinde] sind mit dem ESF-geförderten ANNALINDE-Projekt „Interkultureller Garten“ in den Offenen Garten West gegangen um diesen zu unterstützen und Strukturen zu stärken. Im September 2016 haben wir die Info bekommen, dass ca. 50% der Fläche in Zukunft für soziales Wohnen bebaut wird. Da die arbeiten schon im Sommer 2017 beginnen können, ziehen wir nach absprache mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbau mit dem ESF-Projekt ab Saisonbeginn im April 2017 in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten um. Um die Erfolgsindikatoren des Förderprojektes bedienen zu können benötigen wir eine sichere Fläche. Den Offenen Garten West wollen wir aber auch weiterhin unterstützen, soweit unsere Ressourcen es zulassen.

    Oder ist das ein anderes Projekt, was Annalinde macht? So ganz schlau aus der Beschreibung bin ich nicht geworden.
    Ja, unser Projekt ist ein anderes Projekt. Wir nutzen es nun, um das Format „Interkultureller Garten“ dauerhaft im ANNALINDE Gmeinschaftsgarten zu installieren. Also über die Projektlaufzeit (bis ende August 2018) hinaus. Ich kann das auch alles gern detailliert beim Workshop erklären.

    Beim Sommercamp bei euch hatten wir ja auch ein Grundstück (da wo jetzt der Obstgarten entsteht) besucht und da war ja auch ein Teil für einen Interkulturellen Garten geplant?
    Der ANNALINDE Obstgarten wird auf dauer urbane Streuobstwiese mit Fokus auf Naturschutz, Kulturlandschaft und Umweltbildung. Wahrscheinlich werden wir auf einem Teil der Fläche auch Hopfen anbauen. Wir haben uns dazu entschieden, den Interkulturellen Garten mit in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten zu nehmen, da dort schon eine richtige Gemeinschaftsgarten-Infrastruktur besteht, und er zentral im Quartier liegt – also für die BewohnerInnen der kooperierenden Unterkünfte gleich gut erreichbar ist. Außerdem, [und das ist nicht offiziell ;)] wird dadurch die Sicherheit der Fläche erhöht (Fläche ist ja nachwievor Pacht beim Liegenschaftsamt, da ESF-Projekt über die Stadt läuft haben die natürlich große Interesse daran, dass das Projekt auch ein Erfolg ist).

    Zusammenfassend heißt das: Wir bauen im bestehenden ANNALINDE Gemenischaftsgarten das Format Interkultureller Offener Garten auf (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Leipzig geplant

    (Mail, Gu)

    […]
    Der vorläufige Arbeitstitel heißt Stadtlust urbanes Gärtnern.

    Eine geeignete Fläche haben wir auch gefunden, Dietzmannstraße 12 b in Leipzig Kleinzschocher aber bisher noch keinen Kontakt zum Eigentümer die Deutsche Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH (gehört zu Hochtief) aufgenommen.

    Der Kontakt zum Eigentümer soll demnächst erfolgen, sollte die Fläche nicht zur verfügung stehen suchen wir alternativ Flächen.

    Wahrscheinlich im Südwesten von Leipzig.

    Da ich gerne auch Tiere wie Bienen, Hühner, Kaninchen, später vielleicht auch Ziegen halten möchte, wäre die Brache mit einer Fläche von 11.226 m² Ideal.

    Der Garten wird aus mobilen Beeten bestehen, damit wir bei Bedarf auf eine andere Fläche umziehen können.

    Gerne würde ich in eine Garten Gastronomie im Rahmen des Gartens betreiben, weiß aber nicht in welchem Rahmen das zulässig ist.

    Es soll lediglig die laufenden Kosten wie Strom, Wasser, Müllentsorgung finaziert werden.

    Da mir das Thema Ernährung wichtig ist und ich auch in der Gasreonomie gearbeitet habe würde ich das in meinen Garten inegrieren.

    Zuerst wollen wir keinen eigenen Verein gründen sondern suchen uns einen Verein mit dem wir zusammen arbeiten können. Später wird die Gründung eines Vereins vielleicht auch eine andere gemeinützige Geschäftsform angestrebt.

    Der Mann, der den Garten plant, hat vor Jahren mal einen Workshop im P-Garten mitgemacht und wollte dann einen GG in Leipzig-Grünau gründen, doch da gab es zu wneig Interesse. Jetzt macht er ein Sozialcoaching und hat im Rahmen dessen wohl schon Leute für sein neues Vorhaben interessieren können.

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  • Stadtgarten H17 baut Außenküche

    (Gu aus Antrag und Beantwortung von Fragen)

    Im Herbst 2016 soll der Schau- und Mitmachgarten um eine Außenküche in zwei Wochenendworkshops durch Mitglieder und externe Interessierte erweitert werden. Für öffentliche Veranstaltungen bei denen Lebensmittel verarbeitet und verzehrt werden sind die Richtlinien des Gesundheitsamtes für hygienegerechtes Kochen einzuhalten. Für wöchentlich stattfindende vegane Kochaktionen, öffentliche Cafés sowie für Workshops, wie z.B. Wildkräuterführungen mit anschließendem Verzehr von Kräutern aus dem Garten (im Juli 2016 erstmals durchgeführt) ist eine hygienegerechte Außenküche somit unerlässlich. In Planung ist die Kooperation mit örtlichen Kindertagesstätten um mit Kindern zu kochen, zu essen und somit spielerisch an das Thema gesunde Ernährung heranzuführen. Auch diese Zusammenarbeit wird durch eine hygienegerechte Außenküche bedingt. Sie soll vor Witterungseinflüssen geschützt sein und sauberes sowie hygienisches Arbeiten ermöglichen. Zudem möchten wir durch das Anbringen von Solarpanels auf dem Dach den zur Nutzung von Elektroküchengeräten, wie Wasserkochern und Stabmixern benötigen Strom umweltfreundlich selbst erzeugen. Regenrinnen sollen Regenwasser in Auffangtonnen leiten, um dieses zur Bewässerung des Gartens ebenfalls zu nutzen. Zur Planung und Umsetzung des Projektes wurde im April 2016 die Arbeitsgemeinschaft (AG) Bau gegründet und externe Beratungen eingeholt.

          Was für Infrastruktur – neben den Beeten – habt ihr bisher schon im Garten?

    Hütte (als Lagerraum für Geschirr, Sitzkissen, kleinen Gaskocher etc.; mit großem Vordach, noch weiter vergrößerbar mit Plane als regensichere Sitzfläche), Rasenmäher, Kompostklo, Geräteunterstand, Gartengeräte(siehe erster Förderantrag), Abwaschstraße, Insektenhotel, Bauholzunterstand und Brennholzunterstand, Stühle und Tische für Café und Kochaktionen, Tomatendach, Kompost, 3 Kubikmeter Regenfässer, Kräuterspirale, Sandkasten

    Obstbäume (Zwetschgenbaum, mehrere Apfelbäume, 2 Kirschbäume, 1 Pfirsichbaum), Beerensträucher (Himbeeren, Stachelbeere, Brombeeren, Johannisbeeren), Weinstöcke,

    Gartenbücher (Das große Biogartenbuch, Samengärtnerei, Essbare Wildpflanzen u.a.), jährliche Ausstellung (Konzept jeweils bereitgestellt von der Gartenwerkstadt Marburg) auf vorderen Beeten.

          Wie viele Leute nutzen das Gartenprojekt/den Freiraum derzeit für was/welche Tätigkeiten/Aktivitäten?

    ·         Ca. 20 Vereinsmitglieder: Gärtnern und Erholung, regelmäßig.

    ·         Freund*innen der Vereinsmitglieder: Erholung, Mithilfe und Treffpunkt, regelmäßig.

    ·         Ca. 20-50 Besucher*innen der regelmäßigen Öffnungszeiten in der Saison am Mittwoch (17-21Uhr) und Sonntag (15-19Uhr): vegane Kochaktion(mit Garteninteressierten und Leuten aus der Nachbarschaft) bzw. Café, dabei: Treffpunkt, Erholung, Anschauen der Ausstellung

    ·         Ca. 10-20 Besucher*innen zum Kino (14 tägig in der Saison, im Winter monatlich)

    ·         Ca. 5-10 Vereinsmitglieder und Besucher*innen zur Gartensprechstunde (in dieser Saison 3x, mehr gewünscht): Austausch zu Gartenthemen und gemeinsames Lernen/Literaturrecherche

    ·         Ca. 5 Vereinsmitglieder zum monatlichen Subbotnik (gemeinsamer Arbeitseinsatz), auch offen für Externe

    ·         Kräuterspirale und Insektenhotel sind in Workshops entstanden. Kräuterspierale 6-10 Leute an 3 Terminen, Insektenhotel: 5 Leute an einem Termin.

          Sollen die öffentlichen Veranstaltungen „for free“ stattfinden oder plant ihr dafür Beiträge der Teilnehmenden?

    Grundsätzlich sind alle unsere Veranstaltungen immer ohne Eintritt.

    Bei geplanten Workshops für Erwachsene in der Außenküche (Einkochen & Haltbarmachen, in Zusammenhang mit Wildkräuterführungen („Was wächst zwischen den Beeten“), Aktionen zur Ausstellung 2017 „Zukunft(s) Essen“ (Konzept wieder von der Gartenwerkstadt Marburg) würden Spenden für Zutaten erbeten werden.

    Bei Café und Kochaktionen am Mittwoch, sowie Kino bitten wir um Spenden für die Refinanzierung der Getränke und Kochzutaten, mit überschüssigen Spenden finanzieren wir die Grundstückspacht. Beim Kino z.T. für Finanzierung von Fahrtkosten der Filmemacher*innen.

    Bei Workshops zu Bau- und Gartenaktionen (Kräuterspirale, Insektenhotel, Kompostklo, Küchenbau etc.) bitten wir nicht um Spenden.

          In welcher Form beteiligen sich die Kindertagesstätten an den Kosten?

    Es existiert noch kein konkreter Kontakt zu Kindertagesstätten. Die Kostenbeteiligung würden wir je nach Möglichkeiten der Kindertagesstätten absprechen (Spenden des Elternvereins, Fördermittel, die Kindertagesstätten zur Verfügung haben, Fördermittel, die wir selbst einbringen können(wir freuen uns über Hinweise zu Fördermittelgebern!)

          Wie groß soll die Außenküche werden? Wie viele Arbeitsplätze soll es dort geben? Wie soll sie ausgestattet sein? Habt ihr z.B. schon einen (Lehm)Ofen o.ä.?

    Größe: Grundfläche: 2,40m x 2,65m,

    Arbeitsplätze: bis zu 6 Erwachsene gleichzeitig in der Küche, vorbereitende Arbeiten auch vor der Küche möglich.

    Ausstattung: 3 Spülbecken (wie hygienekonform gefordert, 2 vorhanden), Arbeitsplatten an zwei Seiten, Regale unter den Arbeitsflächen, Arbeitstisch(vorhanden) an gegenüberliegender Ecke, Kleiner Zweiplattengaskocher (vorhanden), Hockerkocher für große Töpfe, Aufbewahrungsschrank, Kindertisch(gebraucht, vorhanden), Kinderstühle (3 bereits vorhanden), Wasserkocher, Pürierstab, Töpfe (1 großer und 1 kleiner vorhanden, weiterer wird beantragt), Kochuntensilien, Messer (vorhanden), Geschirr (vorhanden), große Schüssel(wird beantragt),

    Lehmofen ist ebenfalls in Planung, Standort ist direkt neben Küche geplant. Für die Küche geplantes Dach wird größer als Küchengrundfläche und soll ebenfalls über den Lehmofen reichen. Vorrecherchen zur Umsetzung fanden schon statt. Genaue Kostenkalkulation für den Lehmofen fehlt noch. Deshalb würden wir diesen gesondert beantragen, wenn die Umsetzung konkret wird.

          Wo sollen die benötigen Materialien herkommen? Auf welcher Grundlage habt ihr die finanzielle Planung gemacht?

    Materialien sollen soweit möglich gebraucht besorgt werden (1 Spülbecken, eventuell Arbeitsplatte, Aufbewahrungsschrank). Bei genannten Gegenständen sind Preise der Verkäufer schon bekannt. Hockerkocher und Topf werden gebraucht bei Ebay-Kleinanzeigen/Schwarzen Brett/Projektevernetzungsverteiler o.ä. gesucht

    Baumaterialien(Holz, Dachplatten, Schläuche, Wasserhähne etc.) werden im Baumarkt in der Nähe besorgt, Preise wurden dort recherchiert. Für Hinweise zu Bezugsquellen ökologischen Baumaterials sind wir dankbar, müssten aber nach unseren zeitlichen Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten (Transport) zwecks der Entfernung schauen.

    Beim Kauf von Schrauben u.a. Kleinteilen würden wir den im Viertel ansässigen kleinen Eisenwarenhändler unterstützen.

          Wie viele Leute können beim Bau dabei sein?

    Jeweils 5-8 Vereinsmitglieder, öffentliche Bewerbung als Workshop, Anfrage nach Hilfe an Freunde und Bekannte

          Was soll im Winter in der Küche passieren?

     Küche hat eine feste Wand, an weiteren 3 Seiten mit Gewebeplanen schließbar. Von Mitte Oktober bis März wird Küche voraussichtlich nicht genutzt, Planen sollen vor Witterungseinflüssen schützen.


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  • 2 Stellen für den Offenen Garten West

    (Info von Najeha)

    Ab August/September wird es zwei Stellen im Offenen garten West in Leipzig geben. Eine (15h) übernimmt Sebastian von der Annalinde Leipzig, die andere (10h) übernimmt Anna Walter.

    Sie werden wöchigen Wechsel Workshops und Begleitung im Garten anbieten

    Dazu gibt es noch den Montag/ Mittwoch, an dem ehrenamtliche da im Garten anwesend sind (mehr …)

  • Anna Linde kooperiert mit Offenen Garten West

    (Gu, Mail)

    Die Kooperation mit dem Offenen Garten West ist dadurch zustande gekommen, dass wir ursprünglich auf einer nahe gelegenen Fläche (auf der gerade eine urbane Streuobstwiese entsteht) selbst einen interkulturellen Garten aufbauen wollten. Aus unterschiedlichen Gründen konnten wir dieses Jahr aber noch nicht starten und als der Offene Garten West (OGW) gleich um die Ecke eröffnet hat, haben wir uns zur Zusammenarbeit entschieden. Vor Kurzem wurde uns ein Förderprogramm vom ESF bewilligt, durch das zum einen Sebastian Pomm von der ANNALINDE mit 15h/Woche und zum anderen eine Person vom OGW mit 10€/Woche teilfinanziert werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Strukturen im OGW zu festigen und zusammen mit den Bewohnern der Unterkunft und anderen Anwohnern zu gärtnern. Dabei unterstützen wir den Aufbau des Gartens z.B. durch regelmäßige Mithilfe bei den Gartentagen, Sachspenden (Pflanzen, Hochbeete etc.) und Fachexpertise. Zum anderen sollen mit einer fixen Gruppe geflüchteter Menschen aus zwei Unterkünften zukünftig regelmäßig soziokulturelle Einrichtungen (Umsonst-Laden, Repair-Café etc.) besucht werden um ihnen so eine soziale, nicht-monetäre gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Perspektivisch sollen die beteiligten Geflüchteten zudem beim Aufbau und der Instandhaltung unserer entstehenden Streuobstwiese eingebunden werden.

    Ja, und das Ganze geht dann jetzt in den kommenden Wochen so richtig los. (mehr …)

  • vor der Uni Leipzig sind Beete für alle entstanden

    (gu, alerts)

    Die Stadt ist unser Garten“ – unter diesem Motto bepflanzt die Urban-Gardening-Bewegung graue und frei zugängliche Flächen in der Stadt. Am 4. Mai hat der Arbeitskreis Umwelt des Studierendenrats zu einem organisierten Pflanztag gerufen: Auf dem Campus Augustusplatz der Universität Leipzig haben Stadtgärtner Unkraut gejätet, frische Gartenerde verteilt und Saatgut gestreut. […]

    http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Campus-Online/Studentenleben/Die-Stadt-ist-unser-Garten

    Da ist auch ein kleines Filmchen zu sehen (mehr …)

  • Nachbarschaftsgärten Leipzig: Grundstücke an der Siemeringstraße sind nun weg

    (Gu aus alerts)

    […]
    Wer heute durch die Josephstraße kommt, die auch mit Fördermitteln zu einer verkehrsberuhigten Spielstraße gemacht wurde, erkennt sie nicht wieder. Die Buchkinder haben hier einen Kindergarten bekommen. Von Tristesse keine Spur mehr.

    Etwas anders sieht es in der parallelen Siemeringstraße aus. Hier erinnert auch das desolate Pflaster noch an die alten Zeiten. Aber lange wird das so nicht mehr bleiben. Das ist seit dem Frühjahr 2014 eigentlich klar, als der Verkauf der hier liegenden Grundstücke der Nachbarschaftsgärten bekannt wurde. Die Nachbarschaftsgärtner kämpften zwar mit all ihren Möglichkeiten, versuchten die Stadt und insbesondere das ASW als Partner zu gewinnen, doch noch möglichst viel von den rustikalen Gartenflächen zu erhalten.

    Am Ende stand ein Kompromiss, der freilich trotzdem nicht viel von diesem kurzen grünen Abenteuer übrig ließ. Im Grunde schrumpfen die Nachbarschaftsgärten jetzt auf die wenigen Grundstücke an der Josephstraße.

    Aber dass auf einmal völlig andere Gesetze zu herrschen scheinen, wenn solche Grundstücksfragen geklärt sind und der Bauherr ans Bauen denken kann, das erlebten die Anwohner in dieser Woche. Mitten in der gerade begonnenen Vegetationsperiode rückten die Baumfäller an.

    „Als ich heute auf meinen Balkon trat, traf mich beinahe der Schlag“, berichtet eine Anwohnerin. „Auf dem an die Siemeringstraße angrenzenden Grundstück – einer großen Freifläche, die bis hinüber an die parallel verlaufende Josefstrasse grenzt – waren sämtliche Bäume gefällt worden. Das komplette Grundstück kahlrasiert. […]

    https://www.l-iz.de/politik/brennpunkt/2016/04/mitten-in-der-beginnenden-vegetationszeit-wurden-die-nachbarschaftsgaerten-an-der-siemeringstrasse-kahlrasiert-135471 (mehr …)

  • BfN fördert u.a. die Gärtnerei von Annalinde

    (Mail an CM)

    Es ist kühler als die vergangenen Jahre, aber wie gewohnt spriest es 4 Wochen vor unserem Jungpflanzenverkauf schon kräftig. Der ist dieses Jahr, wohl das letzte mal, auf der Karl Heine diesmal in der großen Westwerk-halle. Nächstens Jahr ziehen wir dann wohl in die Trikotage. Dort ist der Kran nun weg und die Sanierung schon kräftig vorangeschritten. Nun das Außengelände ist noch recht kahl aber wir geben unser Bestes. Mit der gemeinsamen Entwicklung nimmt das auch langsam Formen an. So gibt es gedanken zu einer Markthalle ähnlich nr. 9 Berlin oder fenix food factory in Rotterdam, dann sucht die Stadt nach einem innovativen „Gewerbehof 2.0“ also Co-Working etc., da laufen gerade gespräche, einige bekannte Akteure wie David Voss haben sich auch angemeldet und ich denk das wir ein ganz lebendiges Haus werden. Dann ist ja die Sache mit der Energie noch und da wär ich auch schon bei einer kleinen Anfrage an Euch….

    Ich hab in Folge Eurer Förderung meiner Koordinationsaufgabe einen Antrag beim BfN eingereicht das Ganze zu einer Art Multifunktionalen Landwirtschaft mit Elementen einer Kreislaufstadt weiterzuentwickeln. Also (Ökonomisch), Ökologisch und Sozial. Naja, nicht viel erhofft aber kommt ja oft, die wollen den genehmigen und wir sind in regen Austausch (mehr …)