Schlagwort: Leipzig

  • Wissensweitergabe im H17

    (Gu, mail, 19.3.)
    Im Leipziger Gemeisnchaftsgarten H17 funktioniert die Wissensweitergabe so:
    „Die  Wissenstauschbörse ist ein Treffen, wo die Teilnehmenden zu einem festen Termin und zu einem bestimmten Thema, wie z. B. Jungpflanzenanzucht sich treffen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen.
    Die Gartensprechstunde ist zu einem festen Termin, jedoch thematisch offen und wir haben einen Experten, d.h. einen erfahrenen Gärtner aus dem Stadtteil vor Ort, der Fragen beantwortet.“


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  • Offener Garten West Leipzig kann loslegen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gartenprojekt ensteht unmittelbar neben einer Gemeinschaftsunterkunft. Bis Oktober 2015 war dort ein Bauspielplatz, auf dem schon einige Beete hauptsächlich von Kindern gepflegt wurden. Die Betreiber der Unterkunft setzten sich mit für das Gartenprojekt ein – die Fläche ist 490m2 groß. Sie wollen regelmäßige Öffnungszeiten und mehr als „nur“ gärtnern. Mit Annalinde ist eine Kooperation geplant, da der Obstgarten in unmittelbarer Nähe ist.
    – zur Zeit sind zwei Familien regelmäßig dabei und Kinder und andere Erwachsene lose, ab und zu. Meistens kommen die Leute rüber, wenn jemand von uns da ist. Bald soll allerdings ein direkter Zugang in Form eines Tors von dem Grundstück der Unterkunft zum Garten gebaut werden. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Hemmschwelle sinkt, in den Garten zu gehen.

    Außerdem soll am kommenden Sonntag die Fläche, auf der individuelle Beete entstehen sollen, an Interessierte verteilt werden, sodass der persönliche Verantwortungsbereich und Handlungsbereich der einzelnen Personen größer wird. Vor einigen Wochen haben wir Hasen von einem Nachbarn geschenkt bekommen, die jetzt von einer Gruppe Jugendlicher aus der Gemeinschaftsunterkunft versorgt werden. Unserer Gruppe hat sich trotz gleichbleibender Größe in ihrer Konstellation geändert. Von der Gruppe vor zwei Jahren sind noch vier Personen dabei und drei sind neu dazu gekommen. Bisher haben wir aus der Nachbarschaft eher Sach- und Pflanzenspenden bekommen und Interesse, aber noch keine aktiven GärtnerInnen. Allerdings kann sich da jetzt erst richtig was entwickeln, da den Winter über im Garten nur sporadisch gearbeitet wurde und bis Oktober letzten Jahres ja noch Bauspielplatz dort war. Drei Personen der Gruppe sehen sich eher als Planungskoodinatoren, die restlichen vier wollen vor allem gärtnern.

    – die Anzahl der Beete ist noch nicht festgelegt, flächenmäßig wird das etwa auf der Hälfte des Grundstücks passieren. Bisher gibt es zehn Gemeinschaftsbeete und wir sind gerade dabei entlang der Grundstücksgrenze weitere Gemeinschaftsbeete anzulegen.

    – die Kosten für Gartengeräte ist eine Annahme auf der Grundlage, dass wir bisher neben ein paar Schaufeln nichts an Geräten haben. Wenn du den Betrag zu hoch einschätzt, ist es sicherlich realistisch. Da fehlt uns m.E. Erfahrung, um die Ausgaben im Zusammenhang mit der Grundstücksgröße gut einschätzen zu können.

    – Gestaltungs- und Baumaterial ist geplant für Kompostanlagen, Beetbegrenzungen, einen Unterstand mit Regenrinne, Sitzgelegenheiten und Feuerschale, einen neuen Geräteschuppen, ein neues Gehege für die Hasen, Material für Hügelbeetbau. Außerdem haben sich einige HausbewohnerInnen gewünscht einen Lehmofen zu bauen.

    – bei dem Gartenhäuschen gehen wir gerade noch von einem Fertigmodell aus, da wir darin eine kleine Bibliothek planen, sowie eine gemütliche Sitzgelegenheit und eine Möglichkeit Tee zu kochen. Wenn wir eine Person finden, die die Expertise hat, ein gutes, stabiles Häuschen zu zimmern, würden wir die Möglichkeit bevorzugen.

    – Strom und Wasser können wir wahrscheinlich aus der Unterkunft bekommen, allerdings ist noch nicht geklärt, wie das logistisch umgesetzt wird. Regenwasser wollen wir in 1000l-Tanks auffangen.

    – Wir haben das Projekt bereits mehrmals in der Unterkunft vorgestellt und im Winter auch einige Treffen mit den BewohnerInnen gehabt, an denen wir die Bedürfnisse abgefragt und gemeinsam einen Plan erstellt haben, was auf der Fläche passieren kann. Eine regelmäßige Beteiligung ist bisher nur von den o.g. zwei Familien und den Jugendlichen, die sich um die Hasen kümmern, vorhanden.

    – wie schon erwähnt gibt es bereits Gemeinschaftsbeete, weitere entstehen, aber es soll auch individuelle Beete geben, was auch von den BewohnerInnen sehr gewünscht wurde.


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  • Anna Linde kocht bei der Umwelttage-Eröffnung

    (Gu, Mailing, 1.6.)
    ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG DER LEIPZIGER UMWELTTAGE

    Die essbare Stadt – Ein Tischgespräch

    Mit Gästen aus Gemeinschaftsgärten und urbaner Landwirtschaft, Raumplanern und Künstlern und

    gemeinsamem Essen mit dem Publikum.

    Beim gemeinsamen Gemüseschneiden diskutieren die Tischgäste wie die Ernährungswende in der Stadt

    vorankommen kann. Gleichzeitig kocht AnnaLinde Gastronomie für Tischgäste und Publikum.

    Moderation: Claudius Nießen

    Tischgäste: u. a. Philipp Stierand (Raumplaner und Buchautor „Speiseräume“), Reinhard Krehl (Leipziger

    Künstler), Prof. Dr. Dieter Rink (Forscher und Stadtsoziologe).

    Ort: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11

    Veranstalter: Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V (mehr …)

  • Anna Linde: Stadtrat Leipzig muss künftig bei Flächenverkauf gefragt werden

    (Gu aus alerts, 16.10.)

    „[…] Die Grünen forderten, dass der Rat künftig immer beteiligt werden soll, wenn Flächenverkäufe zur Diskussion stehen. In der Vergangenheit hatte es Irritationen gegeben. Zwar sei der Stadt zu danken, dass das Social-Gardening auf 1100 Quadratmetern für die kommenden drei Jahre gesichert sei, so Heike König von der Grünen-Fraktion. Für weitere 840 Quadratmeter (Treppe und westlich des Kellergewölbes) gelte die Nutzung sogar unbefristet, allerdings mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. „Und da liegt das Problem“, so König.Das benachbarte Grundstück des leerstehenden Jugendclubs Victor Jara soll verkauft oder verpachtet werden. Das Anliegen sei begrüßenswert, aber es dürfe nicht dazu führen, dass Kernflächen des Gartenprojekts verkauft würden, zum Beispiel um Parkplätze für eine neue Kulturstätte zu schaffen.CDU und Liberale schlossen sich der Verwaltung an, die den Grundstücksverkehrsausschuss als zuständig benannte, wenn Flächen für mehr als 250.000 Euro veräußert werden. Im Ausschuss haben auch die Fraktionen ihre Vertreter. Linke und SPD schlossen sich dem Grünen-Vorstoß mehrheitlich an, der damit den Rat erfolgreich passierte. Damit hat nun der Stadtrat die Hand auf Veränderungen für das mehrfach preisgekrönte Landwirtschaftsprojekt an der Zschocherschen Straße.“ http://www.lvz-online.de/leipzig/stadtteile/offener-garten-annalinde-stadtrat-leipzig-muss-kuenftig-bei-flaechenverkauf-gefragt-werden/r-stadtteile-a-258878.html

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  • Anna Linde ausgezeichnet als UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt

    (Gu aus alerts, 11.10.)
    […] Auch das Urban-Gardening-Projekt „Annalinde“ erhielt auf der UN-Dekade-Konferenz die Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt. Der Gemeinschaftsgarten betreibt urbane Landwirtschaft nach ökologischen Maßstäben im Leipziger Westen. In einer wiederbelebten Gärtnerei und in mobilen Hochbeeten aus recycelten Paletten, in Reissäcken oder in Tetra-Paks werden Pflanzen angebaut. Auf chemische Düngemittel wird verzichtet und sortengerechtes Saatgut verwendet. Dabei packen alle mit an – Kinder, Jugendliche, Erwachsene, passionierte Gärtner und Nachbarn schaffen so gemeinsam einen Ort urbanen Lebens und eine Oase der biologischen Vielfalt. Das Obst und Gemüse wird nicht nur zusammen gesät, gepflanzt und geerntet, sondern auch im Café vor Ort verarbeitet und konserviert. UN-Dekade-Botschafterin Shary Reeves freut sich mit dem Projekt über die Auszeichnung: „Das Projekt Annalinde zeigt, wie wichtig Gärten für Menschen und ihre Städte sind. Besonders beeindruckend ist die Vielzahl der Angebote, die der Garten bietet. Die Menschen haben Spaß und finden dort Ausgleich zu ihrem oft stressigen Alltag. Gleichzeitig lernen sie etwas über die Natur, die Vielfalt und vielleicht auch über sich selbst. Ein tolles Projekt, das als gutes Beispiel auch für andere Städte dient.“[…]
    u.a. hier: http://www.soll-galabau.de/aktuelle-news/ansicht-aktuelles/datum/2014/10/10/biologische-vielfalt-in-leipzig-hautnah-erleben.html (mehr …)

  • Offener Garten West legt erst nächstes Jahr los

    (Gu, Info von Gerda, 18.9.)
    der Offene Garten West in Leipzig hat im Februar bei uns 1.500 € beantragt. Das Bewilligungsschreiben schickten wir am 05.03.2014 raus. Da das Geld bis August nicht abgerufen wurde, habe ich nachgefragt und das Geld am 11.09. überwiesen. Da dachten sie noch, dass sie mit der Bearbeitung der Gartenfläche im Herbst beginnen können. Das ist nun doch nicht der Fall. Herr Wiesen rief mich deshalb gestern an und teilte mir mit, dass sie die Fördersumme zurück überweisen und im nächsten Jahr, wenn sie alles geklärt haben, erneut einen Antrag stellen (mehr …)

  • Tag der offenen Tür im Gartenprojekt der Gemeinschaftsunterkunft/Asylsuchende in Leipzig

    (Mail ging an info@,

    Tag der Offenen Tür in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in der Riebeckstraße 63 einladen. Die Veranstaltung findet statt am

    Samstag, den 06.09.2014

    von 10 bis 16 Uhr

    auf dem gesamten Gelände der Riebeckstraße 63

    Sie können sich auf viele Angebote freuen:

    – ein Theaterworkshop          

    – vielfältige Live-Musik (z.B. aus Lateinamerika, Syrien … )

    – Spiele für Kinder und Jugendliche

    – internationales Essen

    – Infostände von Leipziger Vereinen der Flüchtlingsarbeit

    – Kennenlernen der Unterkunft und deren BewohnerInnen

    – etc.


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  • Spittagarten: ein weiteres Gartenprojekt an einem Asylbewerberheim in Leipzig

    (Gu aus Anfrage und Tel, 31.7.)
    Zusammen für einen Garten an einem Asylbewerberheim in Leipzig-Lindebau aktiv sind. Es handelt sich um eine Asylnotunterkunft
    Die „Rootgardener“ sind ein junger Leipziger Verein, der im Februar 2014 gegründet wurde. Ziel des Vereines ist es integrative Projekte im öffentlichen Raum durch Brachflächengestaltung zu planen und zu realisieren.

    Die RAA Lepzig e.V. als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ist seit 1993 in Leipzig tätig. Der Verein bietet Leistungen und Projekte im sozialpädagogischen und interkulturellen Bereich an. Vor allem in der Opferberatung, aber auch mit Projekten politischer und antirassistischer Bildung engagiert sich die RAA gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
    Außerdem sind bei dem Gartenprojekt Spitta die Flüchtlinge der Asylnotunterkunft, sowie viele ehrenamtliche Helfer und Nachbarn tatkräftig dabei!
    Die offenen Treffen (Garteneinsätze) sollen Raum und Gelegenheit bieten für gegenseitiges Kennenlernen, den Abbau von Vorurteilen fördern, sowie zu einem freundlichen nachbarschaftlichem Miteinander beitragen.
    Seit dem Frühjahr dieses Jahres sind die Rootgardeners, die BewohnerInnen sowie die SozialarbeiterInnen (RAA Leipzig e.V.) der Asylnotunterkunft aktiv, planen & organisieren die offenen Treffen.
    Ziel ist die Wiederherstellung und Gestaltung zweier zusammenhängender, direkt an der Asylnotunterkunft anliegender, viele Jahre brachliegender, Gartengrundstücke.
    In den ersten Garteneinsätzen wurde gemeinsam mit vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern und Nachbarn aus dem Stadtteil die brachliegenden Gartengrundstücke beräumt und gesäubert. Ergebnis sechs Container Müll, jede Menge Laub und Geäst sowie das Entdecken unter naturschutzstehender Hummeln. Neben dem beständigem Lernen über die Pflanzen- und Tierwelt, dem aktiven Tun, stellt dieses Projekt für viele der BewohnerInnen, die sich im Asylverfahren befinden und keine oder nur eine eingeschränkte Arbeitserlaubnis besitzen zudem eine sinnvolle Aufgabe dar.
    Die gemeinsamen Garteneinsätze werden von allen Beteiligten als äußerst positiv wahrgenommen, stärken das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft, als auch im Haus.
    Und aktuell wird der Sandkasten ausgebuddelt, altes Holz wieder fit gemacht (schleifen, ölen..) sowie Angebote über Holz / Baumstämme eingeholt, um dann auch mit dem Bau der Murmelbahn zu beginnen.


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