Schlagwort: Leute gesucht

  • Bergheim: GG Kirchacker braucht neue Mitmacher*innen

    Unser Garten besteht zwar noch weiter,

    jedoch bin ich nur noch für Kontaktzwecke zuständig

    und es ist aktuell schwierig die Gärtner Gruppe am Leben zu halten,

    da diverse Gärtner*innen aus gesundheitlichen Gründen aussteigen mussten.

    Jedoch ist unsere EGBM noch in weiteren Nachbraschafts Pflanzaktionen in Quadrath- Ichendrof weiter aktiv.

    So dass wir uns entschieden haben den Garten nicht heraus zu nehmen, da er ja weiterhin besteht und

    Andere Gruppen ebenfalls mit Hochbeeten und Obstwiesen im Stadtteil aktiv sind und sich über mich vernetzen.

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  • Idsetin: Bürgergareten vor dem Aus?

    (NL)

    Die stets sinkende Zahl der aktiven Mitarbeiter/innen reicht nicht mehr aus um den Garten so zu bewirtschaften, wir wir es uns eigentlich vorstellen und wünschen.
    Wenn im Herbst die bisherige erste und zweite Vorsitzende ihre Ämter aus persönlichen Gründen nicht weiterführen werden, wird bedauerlicherweise der Verein wohl aufgelöst werden müssen.
    Die einzige Hoffnung ist, dass eventuell jemand von außen bereit ist, den Vorsitz zu übernehmen und einige Leser/innen zum bestehenden Team dazukommen.
    Es macht wirklich Freude, gemeinsam mit anderen im Garten zu arbeiten, sich gegenseitig zu inspirieren und das ein oder andere auszuprobieren.

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  • Augsburg: GG Wertachwiese sucht neue Mitglieder

    (alerts)
    Garten wird im Artikel ausführlich vorgestellt: 
    https://www.myheimat.de/augsburg/c-freizeit/wertachwiese-pferseer-gemeinschaftsgarten-ev-nimmt-neue-mitglieder-auf_a3557748 

    Der Gemeinschaftsgarten „Wertachwiese“ im Augsburger Stadtteil Pfersee besteht seit Frühjahr 2018. Die Beete werden – anders als in einigen anderen Gemeinschaftgärten – gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt, die Mitglieder wollen gemeinsam gestalten und bauen. Es gibt im Verein Mitglieder, die lieber tüfteln und werkeln: Sie haben z.B. ein naturfreundliches Klo gebaut – ganz ohne Chemie. Andere organisieren Werkzeuge, neue Pflanzen, Möbel aus Altbeständen… und wieder andere kochen und sorgen auf Veranstaltungen für das Essen.

    Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Der Verein freut sich über neue Mitmacher*innen, mit oder ohne Gartenkenntnisse – Hauptsache mit Herz, Hand und Engagement. Interessierte können die Aktiven erst einmal kennenlernen und sich dann entscheiden, ob sie Mitglied im Verein werden wollen. Die Vereinsmitglieder bilden in etwa die Pferseer Gesellschaft ab, von jung bis alt, Familien, Paare, Singles, alle sind vertreten. 

    Biologisch gärtnern

    Verankert in der Satzung ist das biologische Gärtnern, um Tieren, Insekten und Pflanzen einen Ort bieten. Ein Bio-Imker hat für seine Bienen im Garten eine Heimat gefunden. Pflanzenvernichtungsmittel sind tabu. Auch Plastik soll nicht bei der Gartenarbeit eingesetzt werden. Was wo angepflanzt ist, wird zum Beispiel auf Steinen und Holzpflöcken festgehalten.

    Das Grundstück

    Der Verein befindet sich auf städtischem Grund. Die Stadt Augsburg, Umweltreferent Erben und das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen (AGNF) haben die Nutzung als Gemeinschaftsgarten ermöglicht. Die Wertachwiese hat sich dem Arbeitskreis Urbane Gärten Augsburg angeschlossen.

    Gemeinschaft im Mittelpunkt: Schrebergarten mal anders.

    Die Gemeinschaftgärtner*innen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Garteln und Werkeln. Die Ernte kann gleich in der vorhandenen Küche verarbeitet werden – denn das gemeinsame Essen ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft. Vereinsmitglieder haben jederzeit Zugang zum Garten.

    Die Kontaktaufnahme ist unter wertachwiese@gmail.com möglich, die Website ist: https://wertachwiese.wordpress.com/

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  • Bremen: GG Wilde Blume ein wenig eingeschlafen

    Und zu dem Garten: Es gibt ihn noch und dort gibt es auch weiterhin Hochbeete und Möglichkeit, gemeinsam zu gärtnern. Außerdem finden Veranstaltungen im Garten statt. Nur die Gartengruppe ist durch den Wegzug des Hauptzuständigen gerade ein wenig eingeschlafen, wir tüfteln aber gerade an Ideen, wie wir diese wiederbeleben können.

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  • Berlin: DiskoGarten legt los

    Der aktuelle Stand im Garten ist: Nächste Woche und auch womöglich in den folgenden Wochen werden die bereits gebauten Hochbeete mit Substraten befüllt. Die größte Hürde ist tatsächlich eine verlässliche Beteiligung von den Leuten zustande zu bekommen. (mehr …)

  • Landshut: DOM Garten will mehr in den Stadtteil wirken

    (Antrag, Antworten)
     Die Gartengruppe an sich ist allerdings von großer Fluktuation und Wandel der Aktiven geprägt. Um die Pflege und Nutzung zu weiter zu verstetigen, sollen die Anwohner des angrenzenden Quartiers mehr Bezug zum DOM-Garten bekommen und mehr Möglichkeiten zur persönlichen Mitgestaltung geschaffen werden.

    Neue Ideen für 2025

    o   Gesprächsrunden mit der Nachbarschaft anbieten (z.B. Philosophieren über Kulturelle Themen oder Nachhaltigkeit) um eine Plattform der Gemeinschaft zu schaffen, Gemeinsame Planung des Gartenjahres mit Rücksicht auf Wünsche, Vorstellungen und persönliche Ressourcen

    o   Wöchentliche Treffen während der Saison

    o   Aufgabenverteilung ( Gießen, Jäten, Rasenmähen, Hecke schneiden usw.) auf Ehrenamtliche Helfer aus der Nachbarschaft

    o   Baumschnitt unter Anleitung (z.B. Gartenbauverein oder Landschaftspflegeverband) Kooperationen aufbauen

    o   Reaktivierung von interkulturellen Gemüsebeeten ( indisches Beet, senegalesisches Beet, ukrainisches Beet uä.) mit typischen Pflanzen, die in unserem Klima gedeihen

    o   Eigene Anzucht von Gemüsen, Kräutern und Färberpflanzen

    o   Schneckenzäune bauen, um Erfolg beim Gemüseanbau zu verbessern

    o   Zäune um den Gemüsegarten erneuern, (inzwischen sehr marode)

    o   Alte Hochbeete abbauen (Holz verfault und Ameisenbesiedelung) und neue aufbauen, evtl. neuen Standort dafür finden

    o   Rank Gerüste für Bohnen, Wein, Gurken etc.

    o   Gemeinsame Ernte, Verarbeitung und haltbar machen

    o   Erntedankfest

    Die Gartengruppe ist nur ein Teil der Arbeit im Nachbarschaftstreff DOM. Es gibt viele außerschulische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Schwerpunkte sind zB.: Deutschkurse für Frauen, das Kreativ Labor für Kinder und Jugendliche und MINT-Angebote die allen zugänglich sind. Das erklärt vielleicht schon die vielen verschiedenen Kulturen und auch die Mehrgenerationen-Situation. Für all diese Angebote wird der Garten mitgenutzt.

    Für diese ganze Arbeit sind wir auf Spenden und Förderungen angewiesen. Die zu akquirieren erfordert auch wieder viel ehrenamtliches Engagement. Der Garten selbst besteht nicht nur aus den Gemüsebeeten, sondern umfasst auch eine Spielfläche, BMX-Bahn, Rasenplatz mit Picknickecke und alten Obstbäumen. Es ist ein offenes, für jeden zugängliches Gelände. Das ist gewollt und gut so, bedeutet aber auch oft Müll und Vandalismus. Um etwas Druck von den Schultern der Leitung und des ganzen Teams zu nehmen diese Fläche zu pflegen, haben wir einen Plan erarbeitet. Es soll mehr aktives Publikum kommen, die im Garten selbst mitgestalten und nicht „nur konsumieren“ wollen. Darin sind unter anderem auch die Erstellung eines Action Bounds durch die Jugendgruppe (kein direkter Teil der Gartengruppe) um das Erkunden des Gartens zu erleichtern und Kunstaktionen zum Thema „Gartenkünste“ zB.: mit einem Holzkünstler. (Bau eines neuen Baumhauses) Das wird wahrscheinlich Teil eines Ferienangebotes.

    Das alles ergibt ein Konglomerat aus vielen kleinen Teilen, und einer davon ist die Gartengruppe. Wir sind in unserer Arbeit eher tätigkeitsorientiert, die Menschen suchen Anschluss, wollen Deutsch lernen, soziale Kontakte knüpfen und Neuverwurzelung. Das funktioniert prima und auf niedrigschwelliger Ebene bei der Gartenarbeit. So kommen und gehen viele, je nach „Migrationsstatus“, Kinder je nach Alter und Interessen. Manche der Anwohnerfamilien nutzen die Angebote und auch den Garten. Was vielen fehlt ist der Blick für den Mehrwehrt des Gartens und die Arbeit dahinter.

    Das soll sich ändern in dem wir gezielter auf die Familien in der Wohngegend zugehen, Gesprächsrunden, Wochentreffen, nicht nur zum Garteln auch zum Teetrinken usw. anbieten. Derzeit besteht der Kern aus etwa 4 Aktiven ehrenamtlichen Erwachsenen, 38 Mitglieder in der WhatsApp Gruppe, die auf Zuruf helfen und einer Gruppe von 5 bis 10 Kindern, die beschäftigt werden wollen. Ein Helfer ist der Hausmeister vom Treff, der für die Arbeit Geld bekommt. Außerdem unterstützen uns einzelne Jugendliche mit einer Jugendleiterausbildung, die auch mit einer kleinen Pauschale entlohnt werden.

    Es gab im letzten Jahr schon wöchentliche Treffen, durch die auch die aktuellen Aktiven kommen. Bisher kamen wenig eigene Ideen zur aktiven Gartengestaltung, bzw. waren nur sehr kurzfristig und wurden oft nicht bis zum Ende gebracht. Eine Dame aus Afghanistan hatte ein Beet mit afghanischem Lauch angebaut und sogar geerntet. Nun ist Sie in München und kann dieses Beet nicht mehr bewirtschaften. Das passiert oft. Dann ist es Zeit wieder neue Pläne zu machen, mit neuen Menschen. So läuft es, seit (5 Jahren) ich den Garten betreue. Ab diesem Jahr soll ein Gartentagebuch geführt werden, um eine bessere Übersicht zu behalten und auch Fruchtfolgen zu beachten. Viele Teilnehmer*innen der Gruppe wollen keine Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen, sondern einfach mithelfen und flexibel bleiben.

    So bewirtschaften wir als Verein die meisten Beete als „Lehrgarten“. Dadurch kann ich als Leitung Wissen über nachhaltige Lebensweise, Regionalität und etwas know how für eine gelingende Ernte und eigenes Saatgut in die Gruppenstunden einfließen lassen. Was guten Zuspruch erhält. Das Beste daran ist die gemeinsame Ernte und das Miteinander beim Verarbeiten und Kochen.

    Der Wunsch Gemüse aus der alten Heimat bei uns anzubauen, kommt natürlich von den Menschen aus den verschiedenen Kulturen, die oft in ihrer alten Heimat große Gärten hatten. Da hier andere Bedingungen herrschen heißt es Mut zum Experimentieren.

    Eine syrische Familie betreut seit vielen Jahren ihre zwei eigenen Beete für Kräuter und Zwiebeln und Weinpflanzen für „Dolma“, die gefüllten Weinblätter. Das Rank Gerüst dafür müsste dieses Jahr erneuert werden. Allerdings ist die Qualität der Blätter wohl nicht so gut, nun überlegen wir gemeinsam, wie es weiter geht.

    Was den Zaun angeht, der marode geworden ist, der grenzt die Gemüsebeete vom Rest des Gartens ab. Den Schutz braucht er vor Hunden und spielenden Kindern. Da der Verfall immer wieder dazu einlädt im Garten Müll abzuladen sollte dieser dringend erneuert werden. Damit alle teilhaben können sollen Holzbretter gemeinsam gesägt und bemalt werden, was das Gelände wiederum aufwerten wird. Die Kosten dafür schätze ich auf ca. 350 bis 400 €. Es sind hier 6 Beete mit ca. 1,5m x 10m plus Wege zwischen den Beeten und einer Himbeerhecke am Rand. Rundherum befinden sich ein paar Johannis- und Stachelbeerenbäumchen. Auch zwei Kompostkästen konnte in den letzten Jahren aufgebaut werden.

    Im unteren Bereich gibt es einen weiteren Gemüsegarten (ges. ca. 7m x 10m), der aber schlechte Boden- und Lichtverhältnisse hat. Hier wird experimentiert was gut wächst. Hierfür wäre auch neues Substrat in Form von Kompost geplant. Vom Milpa- Beet ist im letzten Jahr nur der Popcornmais was geworden, der Rest ist Schnecken zum Opfer gefallen. Da Zucchini und Bohnen eigentlich recht gut gedeihen, wollen wir zwei der oberen Beete mit den Schneckenzäunen umranden.

    Außerdem gedeihen die Kräuter in der Spirale, die 2023 angelegt wurde super. Deshalb können die alten kaputten Hochbeete für Kräuter abgebaut werden, da diese mittlerweile durch eine Hecke zu sehr im Schatten stehen. Es sollen aber neue Hochbeete an einem anderen Platz entstehen, da manche unserer Besucher Rückenprobleme haben uns so auch diese am Garten teilhaben können.

    Das Häuschen für die Gartengeräte ist mit einem Zahlenschloss versehen und für alle der Gruppe zugänglich.

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  • Köln: Entsiegelung Garten am Mer war nicht Wunsch der Gruppe

    (Tel)
    Die Gruppe hat sich die Entsiegelung nicht gewünscht/nicht dafür gekämpft. Sie fanden es gut, wie es war, ein alter Parkplatz hinter einem leerstehenden Getränkemarkt („Schwarzbau“, war wohl nie genehmigt) inmitten einer Kleingartenkolonie. Der Getränkemarkt stand da seit 40 Jahren, mit/durch Corona stand er leer. Die Gruppe hat wohl eine Kündigung im (zu?) November bekommen, das Gebäude soll/wurde (?) schnell abgerissen. An dem Vorgang sind verschiedene Verwaltungsabteilungen beteiligt. Neben dem Amt für Gebäudewirtshaft und Amt für Gebäudemanagement auch das Grünflächenamt, was die Fläche dann bekommt.
    Schon 2020 sollte entsiegelt werden, es gab Rodungsarbeiten, Bäume wurden gefällt, einige Kleingärten geräumt.

    Die Gruppe war nicht so begeistert, da sie zum einen Angst vor der Arbeit eines Umzugs und wieder Rückzugs hatten, es unklar war und ist, wann genau der Rückzug passieren kann und dann die alte – neue Fläche ja erstmal völlig brach ist und sie von vorne anfangen müssen.

    Sie gehen davon aus, dass sie dann im Boden gärtnern können.

    Vorne auf die Fläche will die Stadt/das Grünflächenamt Gartenlabore einrichten.

    Sie bekommen Unterstützung von Grünfächenamt und Leonie gibt ihr bestes, aber hat in der Verwaltung keinen leichten Stand. Auch im Grünflächenamt sind Gemeinschaftsgärten wohl nicht beliebt. Zwei sind wohl beendet und es gab Aussagen im Amt, dass man froh sein, dass der Verhau nun ewg ist.

    Die Gruppe hat sehr kurzfristig eine Übergangsfläche von der Stadt bekommen, haben diese aber ausgeschlagen, da zu weit weg und sie selber eine Fläche gefunden haben.

    Es gibt Willensbekundungen, dass der Garten auf der entsiegelten Fläche eingeplant ist, es steht wohl auch ein Termin in 1 – 1,5 Jahren im Raum. Sie wissen, dass sie nachhaken und drängen müssen. Noch ist nicht klar, wann die Entsiegelung begonnen wird.

    Sie beobachten in Köln, dass die Gärten alle mehr Leute brauchen, die Verantwortung übernehmen, die ins Kernteam gehen, mehr wirklich aktive Menschen werden gesucht

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  • Kulturgarten Lüneburg: wenig Leute

    (Mail)

    Gerade sind wir relativ wenige Menschen, weil das gemeinsame Gärtnern im letzten Jahr so nicht möglich war. 
    Zwei, drei Personen sind aber aktuell noch aktiv und wir konnten im Oktober bei einem Interessiertentreffen neue Menschen gewinnen, die dann hoffentlich ab Frühjahr so richtig einsteigen. Interesse ist nach wie vor vorhanden 🙂 
    In Rücksprache mit dem Gartenverein, bei dem wir die Parzelle haben, haben wir uns geeinigt, dass bis Mai geschaut wird, ob die Gruppe wieder richtig aktiv wird oder wir den Garten ggf. doch weitergeben (mehr …)

  • mehr Hochbeete für den GG Markkleeberg

    (aus Antrag/Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten ist vor 2Jahren in Gemeinschaftsarbeit mit der Außenwohngruppe des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ entstanden. Es ist ein 600m² großer leerstehender Garten mit viel Bausubstanz gewesen.

    Der Garten hat eine Gemeinschaftslaube mit einem Geräteschuppen und einer integrierten Trockentoilette. Im vorderen Teil befindet sich eine Streuobstwiese, da dort die Gebäude gestanden haben und somit der Boden nicht für Gemüseanbau geeignet ist.

    Im hinteren Teil befinden sich auf der einen Seite 7 Beete in einer Größe von1x8m. Die Beete wurden im vergangenen Jahr angelegt und von 2 Familien und 2 alleinstehenden Personen, sowie von einer Gruppe geistig behinderter Menschen zum Gemüseanbau genutzt. Zwei Beete wurden zum gemeinsamen Anbau von Kartoffeln genutzt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite sind eine große Wiese und ein großer Walnussbaum, der jetzt entfernt wurde.

    Wir haben im vorigen Jahr zwischen den Monaten März und Oktober einmal monatlich Workshops durchgeführt und ein Sommerfest. Die Veranstaltungen wurden gut von der Bevölkerung angenommen wurden.

    Der Gemeinschaftsgarten wurde für den Inklusionspreis nominiert.

    Ziel des Projektes

    Wir wünschen uns noch mehr Nutzer in unserem Garten. Da zu wenig Beetfläche vorhanden ist, sollen die Hochbeete die Anbaufläche ergänzen. Vielleicht können wir auch eine weitere Zielgruppe von körperlich behinderten Menschen damit eine Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung geben. Weiterhin soll perspektivisch der Garten ein Anschauungsobjekt für Wildobst im Garten und deren Fruchtnutzung werden.

    Maßnahmen für das Projekt

    Auf der Fläche des gefällten Walnussbaumes sollen Hochbeete entstehen, da dort diese Fläche von starken Wurzeln durchzogen ist. Die Hochbeete möchten wir gern selbst aus Holz bauen. Wir möchten damit körperlich beeinträchtigten und älteren Menschen ermöglichen ein Beet zum Anbau von Gemüse zu nutzen.

    Ein weiteres Projekt soll ein elektrischer Anschluss im hinteren Teil des Gartens sein. Die Fläche zu Gießen ist so groß, dass wir das Regenwasser aus den Tonnen und dem vorhandenen Regenwasserauffangbecken mit der Pumpe vergießen könnten.

    Und als Drittes möchten wir gern das alte Gerüst des Gewächshauses abschleifen, streichen und wieder mit Doppelstegplatten verschließen, um es für den Gemüseanbau zu nutzen.

    Das letzte Projekt ist die Ersatzpflanzung von Wildobst für den gefällten Walnussbaum. Wir möchten gern Mispel, Felsenbirne und Kornelkirsche pflanzen.

    Zeitplan des Projekts

    Die Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern unter Mithilfe der derzeitigen Nutzer in einem Zeitraum von8 Monaten durchgeführt.

    Entstehung des Projektes

    Dieser Gemeinschaftsgarten ist aus einer Not heraus entstanden. Als er nach dem Tod des Pächters leer stand, war er mit der vielen Bausubstanz schwer zu verpachten, da es Auflagen für den Abriss der Stallgebäude gab. Der Verein konnte den Abriss nicht finanzieren. So musste ein Projekt her, um Fördergelder zu bekommen. Der Kreisverband Westsachsen Leipzig, dem wir angeschlossen sind, hat uns 2015 den Abriss finanziert. Danach habe ich nach Partnern und Nutzern für solch ein Projekt gesucht mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Markkleeberg gesucht. Sie hat mir den Kontakt zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ vermittelt.

    Mit weiteren Fördergeldern wurde dann der Garten gemeinsam von Mitgliedern des Vereins und den Bewohnern der Außenwohngruppe aufgebaut.

    Die Außenwohngruppe sind Menschen mit geistiger Behinderung, die in zwei Wohnungen meist zu dritt leben und mit Hilfe von Betreuern auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden, bzw. auch schon in einer eigenen Wohnung leben und einen Betreuer zur Seite haben. Diese Wohngruppe gehört aber zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg. Sechs dieser Bewohner haben von Anfang an beim Aufbau des Gartens mitgeholfen und nutzen auch gemeinsam ein Beet.

    Die anderen Beetnutzer sind im vorigen Jahr dazu gekommen.

     

    Die Idee den Garten, dann als Gemeinschaftsgarten zu öffnen, kam von mir. Denn den die Aussenwohngruppe kam nicht so kontinuierlich in den Garten, wie es geplant war. So kam mir die Idee, mehr Nutzer in den Garten zu holen. Ich habe mir im Vorfeld den Gemeinschaftsgarten „Annalind“ in Leipzig angeschaut und mich von Sebastian Popp beraten lassen. Dass dann, nach meinem Aufruf im Markkleeberger Stadtnachrichten, schon erste Interessenten kamen, kann man davon ausgehen, dass Interesse in der Bevölkerung schon das ist. Vor allem kommen die Nutzer nicht nur aus Markkleeberg, sondern auch aus dem Süden Leipzigs und dem südlichen Umland Leipzigs. Das spricht doch für sich.

     

    Öffentlichkeitsarbeit

    Werbung habe ich dann im Markkleeberger Stadtnachrichten gemacht. Mehrere Artikel in der LVZ, über unsere Veranstaltungen, haben den Gartenweiter bekannt gemacht.

    Auch ein Herbstfest zur Eröffnung des Gartens wurde sehr gut besucht.

    Zum Stadtfest der Stadt Markkleeberg sind wir als Verein mit am Stand für Integration vertreten. In diesem Jahr mit einem Wissensquiz zum Thema Garten. Auch hier werben wir für Nutzer des Gemeinschaftsgarten.

    2016 war auch das Team des mdr-Gartens hier und haben einen kurzen Film gedreht.

    Auch im nächste Monat wird wieder ein Aufruf in den Stadtnachrichten erscheinen.

    Nutzung des Gartens

    Im Garten können im Moment 6 Beete für Gemüseanbau genutzt werden. Davon wurden 4 Beete von 2 Familien, einen einzelnen Herrn und der Gruppe geistig behinderter Menschen genutzt. 2 Beete haben wir gemeinsam für Kartoffelanbau genutzt und die Ernte aufgeteilt. Ein zusätzliches Beet mit Kräutern wird von einer Frau gepflegt, die dazu Lehrgänge belegt hat und mit ihrem Wissen viel vermitteln kann Ein kleines Beet wird von einem Herrn gepflegt, der sich mit Permakultur beschäftigt.

    Der Gemeinschaftsgarten gehört zum Kleingartenverein „An der Pleiße Markkleeberg. Der Verein ist Unterpächter des Kreisverbandes Westsachsen Leipzig. Der Gemeinschaftsgarten ist für die Nutzer jederzeit zugänglich, da alle Nutzer einen Schlüssel bekommen. Der Garten ist außerhalb der Anlage zugänglich.

    Die Nutzer können das ganze Jahr in den Garten. Veranstaltungen werden aber nur in den wärmeren Monaten durchgeführt, weil wir in der Laube keine Heizungsmöglichkeiten haben.

    Durchführung des Projekts

    Die Aufarbeitung des Gewächshauses und den Bau der Hochbeete wird durch Eigenleistung in Form von zu leistenden Arbeitsstunden der Mitglieder des Vereins und durch den Einsatz in der Freizeit von den Nutzern erledigt. Mitglieder müssen im Verein 6 Stunden im Jahr leisten. Die Nutzer der Beete werden um Mithilfe gebeten. Es war der Wunsch der beiden Familien, die ein Beet nutzen, das Gewächshaus wiederaufzubauen. Sie haben sich bereit erklärt, an den Arbeiten zu beteiligen.

    Die Nutzer ernten ihr Gemüse von ihrem Beet für den Eigenbedarf. Die Fläche im Gewächshaus wird dann auch auf die Nutzer aufgeteilt. So ist es erstmal geplant.

    Der Anbau von Obst und Gemüse ist nur für den Eigenbedarf

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  • Gartennetzwerk in Berlin-Spandau formiert sich

    (Gu, Projektbesuche)

    Der GG in der Mittelstraße läuft nun über das Projekt „Stadtoasen“, was u.a. von Jeanine angeschoben wurde, die in Kreuberg auch einen GG aufgebaut hat. Der Garten Mittelstraße ist gut besucht, alle Beete sind nun vergeben und es gibt eine Warteliste. Die vorhrerige Koordinatorin ist gestorben, so dass sich einiges erst neu einspielen muss. Noch immer gibt es in direkter Nachbarschaft und wohl auch im Garten Drogenkonsum von Jugendlichen und noch immer wird das Gartenhäuschen immer wieder aufgebrochen. Doch inzwischen übernehmen GärtnerInnen vereinzelte Aufgaben selber und kümmert sich die Gruppe um die Gemeinschaftsflächen. Die Präsenz von zwei in der Jugendarbeit tätigen Teammitgliedern von Stadtoasen wirkt sich positiv auf dsa Projekt aus. Diese beiden Männer sind auch aktiv in der Zwischennutzung der alten Post in Spandau „Neue urbane Welten“, bei dem u.a. Pilze angebaut und Pfalnztürme errichtet wurden.
    Die Klimawerkstatt Spandau hat die Trägerschaft des IGs am Burbacher Weg übernommen. Diesen Garten gibt es schon seit 2006 und er liegt auf Kirchengrund (direkt an einer Kirche). Die Fläche wird gärtnerisch (gemeinschaftlich) von einer kleinen Gruppe genutzt und zudem von Tagesmüttern, die auch eine Parzelle haben. Die Kirche wird demnächst einiges an Umnutzung erfahren, zudem zwei Kirchengemeinden zusammen gelegt werden. Der Garten an der Kirche der Zufluchtgemeide muss weichen, da die Zufluchtsgemeinde mit der anderen Gemeinde (da, wo der Garten am Burbacher Weg ist) zusammen gelegt wird. Die Kirche der Zufluchtsgemeinde wird zu einem Nachbarschaftstreff und die Kita wird im Zuge dessen auch vergrößert, so dass der Garten weichen muss. Im Garten der Zufluchtsgemeinde sind nicht viele Leute. Eine Person ist wohl extrem dominat und will alles bestimmte. Andere werden davon immer abgeschreckt.
    Die Klimawerkstatt (ein Projekt, das Corianna Vosse übernommen hat), hat noch einen weiteren Garten angefangen. Dieser ist auf dem Gelände eines Jugendtheaterhauses und noch ganz am Anfang. Es gibt noch kein Schild und auch noch keine Gruppe. Die Koordinatorin ist ganz alleine. Sie machen Workshops und Vorträge und vernetzen sich mit den anderen Gärten und hoffen so auf Garteninterssierte. An einer Großraumsiedlung in Spandau Staaken ist – partizipativ angelegt von der Gruppe F – ein GG vor den Hochhäusern entstanden. Ein Teil ist GG, der andere Projektgarten mit kleiner Bühne. Angebunden ist das Projekt nun ans QM, es hat sich aus der Gruppe noch niemand gefunden, der/die die Kommunikation „mit außen“ übernehmen will.
    Die Frau, die den Garten (Solidarischer Garten) der Klimawerkstatt am Jugendtheaterhaus macht, vernetzt die Gärten. Sie fährt hin, organisiert eine Radtour, hat einen E-Mail-Verteiler aufgebaut.

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  • Beim Anpacktag in GG auf GU-Gelände bleiben SchülerInnen unter sich

    (Gu, alerts)

    Flüchtlinge und Schüler zusammen bei der Arbeit im Gemeinschaftsgarten, das hätte schöne, positive Bilder gegeben. Fehlanzeige. Genau sieben junge Leute aus der 9. Klasse des Gorndorfer Gymnasiums hatten sich zum bundesweiten Schüler-Freiwilligentag für das Angebot der Landkreis-Integrationsbeauftragten Leysen Gizatullina entschieden, den 2011 eingeweihten Gemeinschaftsgarten gemeinsam mit Flüchtlingen zu beackern und sich über die Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Beulwitz zu informieren.

    Die erste Frage stellt Elias Zschockelt gleich beim Betreten der GU: „Wie viele Menschen wohnen denn hier? Und wie lange?“ GU-Mitarbeiterin und Sprachmittlerin Feliz Ercan gibt Auskunft. Im September 2010 mit lediglich 45 Bewohnern eröffnet, leben in dem ehemaligen Offiziers-Wohnblock sowie dem benachbarten kleineren Haus derzeit rund 160 Menschen in 52 eher kleinen Wohnungen. Manchmal zwei alleinstehende Männer zusammen, oft aber auch fünf- und sechsköpfige Familien.

    Anklopfen bei Familie Rawoofi aus Afghanistan. Ein Junge öffnet. Darf man sich mal umschauen? Kopfschütteln: die Familie schläft. Es ist Ramadan, Fastenzeit. Und also die Tag-Aktivität begrenzt.

    Drum zum Garten, der fast unsichtbar ist, weil völlig überwuchert. Am Anfang, so Ercan, sei es ganz gut gelaufen. „Doch 2015 hat sich die Situation geändert, es ging vor allem um Unterbringung, Wohnung, Schule, Kita und Sprachkurse“, so Ercan. Und etliche der ersten Gärtner sind nach Abschluss ihres Asylverfahrens in Quartiere fern der GU umgezogen. Jetzt gibt es zwar Flüchtlinge mit Interesse, aber es mangelt an einheimischen Helfern, die Ahnung vom sowie Zeit zum Gärtnern haben.

    Viel ändert sich an der Wildnis auch mit den Schülern nicht. Mangels Mäh- und Grabgeräten rupfen sie Gras per Hand, ziehen Baumschößlinge heraus, befreien Beerensträucher von wucherndem Unkraut. Aus offenen Fenstern lugen immer mal ein paar GU-Bewohner, zum Anpacken erscheint keiner. Zum Gespräch nach dem Essen finden sich dann eine Familie und ein älteres Paar aus Tschetschenien ein, auch Sidiqa Khan aus Afghanistan, die damals auch den Gemeinschaftsgarten pflegte. […]

    http://saalfeld.otz.de/web/saalfeld/startseite/detail/-/specific/Saalfelder-Gymnasiasten-mit-Garteneinsatz-in-Fluechtlingsunterkunft-1773820349 (mehr …)

  • Wenig GärtnerInnen im IG Zülpich

    (Gu, Mail)

    […]vom Kreis wird sich im nächsten Jahr möglicherweise aus dem Projekt zurückziehen müssen, weil ihre Tätigkeit erstmal als Starthilfe für ein Jahr gedacht war. Aber wir haben glücklcherweise in Aussicht, eine Förderung fürs nächste Jahr zu bekommen, die Sie dann noch verwalten wird.

    Trotz vieler Bemühungen ( Infotage, Flyer und Plakateverteilung, Pressemitteilungen ) haben wir bislang nur zwei Menschen gewinnen können, die permanent im Garten mitarbeiten.

    Wir sind da ein wenig ratlos; vielleicht liegt es an der ländlichen Umgebung, weil alle genug mit dem eigenen Garten zu tun haben ??

    So ist es schwierig für uns, feste Gartentage anzubieten und auch die durchgängige Pflege gewährleisten zu können.

    Bezüglich der Flüchlinge arbeiten wir eng mit den Vereinen vor Ort zusammen und hoffen fürs nächste Jahr über die Ehrenamtler, die die Menschen betreuen und kennen konkrete Aktionen anbieten zu können.

    Das haben wir in diesem Jahr zwar auch schon gemacht, aber das war dann für manche Gartenmitarbeiter etwas schwierig aus ganz verschiedenen Gründen.

    Wir haben zwei sehr schöne große Begegnungsfeste gefeiert, aber es ist schwierig verständlich zu machen, dass der Garten darüberhinaus ein Ort sein kann, an dem man freiwillig und gerne sich aufhält und mitarbeitet.

    Alle, die bisher mitgemacht haben, möchten jedoch ausdrücklich im nächsten Jahr weitermachen und das Projekt nnicht aufgeben (mehr …)

  • Alsengarten mischt bei Quartiersentwicklung mit

    (Gu, Mails, 28.10.)
    Das Quartier in Bochum, in dem der Alsengarten (der seine zweite Saison erlebt hat und mit ein bisschen „Schwund“ der Aktiven zu kämpfen hat) e.V. ist neben dem Haus der Begegnung (Träger = Diakonie) derzeit Träger einer vom SPD Ortsverein initiierten Initiative für eine Quartierentwicklungs, bei der der Garten gesetzt ist. :en Träger die Diakonie ist. Die würden die große Kohle wenns klappt über den DPWV beantragen. Es gab eher im kleineren Rahmen schon Quartiersversammlungen. Sie sind noch ganz am Anfang, sowohl das Vorgehen, als auch die Finanzierung sind offen.


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  • Südgarten platz aus allen Nähten

    (Gu, Tel)
    Das Münchner Gartenprojekt auf dem Viehhofgelände, der Südgarten, kann sich vor Anfragen zum Mitgärtnern nicht retten. Eine Frau aus dem Projekt möchte eine Fläche in Sendling (Sendlinger Bunker) als „Ausweichfläche“ ins Spiel bringen und wird sich dazu mit Britta-Marei beraten (wie erfahren Leute von der Fläche, wie kann eine Gruppe gefunden werden)
    Vom Südgarten berichtete sie, dass es keine Struktur gäbe und alles sehr chaotisch eher nebeneinander als miteinander ist. Die Frau, die bisher das Geld eingesammelt hat, hat dazu auch keine Lust mehr. Es gibt keine gemeinsame Vison, auf Vorschläge antwortet niemand, bei Workshops von jemanden aus der Gruppe für andere aus der Gruppe gibt es keinerlei Resonanz (mehr …)