Schlagwort: Lokale Agenda

  • TUFA GG Trier musste Interimsstätte für Theater weichen

    (Mail)
    Der TUFA-Gemeinschaftsgarten wurde leider vergangenes Jahr „beerdigt“ – unser kleines Gartenparadies wurde relativ abrupt eingeebnet, da das Theater während der anstehenden Sanierung eine Interims-Spielstätte benötigt. 

    Bisher haben wir noch keine geeignete Fläche gefunden, die wir in einen neuen Garten umwandeln können. /:


    (mehr …)

  • Zwei Preise für die Ufer-Projekte

    (FB)
    Wow, wir sind ganz baff. Gleich zwei Preise durften wir in dieser Woche erhalten! Zum einen Projekt Nachhaltigkeit des Rates für Nachhaltige Entwicklung und den Lokale Agenda Preis in Dresden. (mehr …)

  • Pullach: Gemeinde baut Hochbeete auf

    (Gu, alerts)

    in diesem Frühjahr hat unser Gemeinderat über den Antrag der Agenda 21 positiv abgestimmt: Pullach soll als eine der ersten Kommunen in Bayern Urbane Gärten erhalten. Und dieser Beschluss wird nun in die Tat umgesetzt: Wohnungsbaugesellschaft und Gemeindeverwaltung ließen jüngst am Grundelberg und in der Vormbrocksiedlung große Gemüsebeete aufstellen. Rechtzeitig vor dem Frost, damit dieser Humus und Kompost in den Wintermonaten gut durchfrieren kann, so dass die Pullacher „Gemeinschaftsgartler“ zum Start optimale Bedingungen vorfinden. Doch was sind eigentlich Urbane Gärten?

    Die Grundidee der Urban-Gardening-Bewegung sind kommerzfreie Naturräume für alle. Dafür sollen ungenutzte öffentliche Rasen- und Brachflächen in eigener Regie von Bürgerinnen und Bürgern mit öffentlicher Unterstützung in grüne und gleichzeitig lebensfreundliche Umgebungen umgewandelt werden. Die frischen Beete auf den Grundstücken der Wohnungsbaugesellschaft stehen also nicht in der Tradition von scharf abgegrenzten Kleingartenanlagen, sie sind der Anfang von Bürgergärten. Diese sollen als gemeinschaftliche Treffpunkte auch zeigen, wie man sich gesund ernährt und wie wertvoll und nachhaltig lokale Lebensmittel direkt vor der eigenen Wohnung sind. Dafür stellen wir Gemeindegrund zur Verfügung und hoffen, dass Sie unser Angebot annehmen und das Projekt zukünftig mit Rat und Tat erfüllen. Besonders würde es mich freuen, wenn Eltern ihren Kindern den Umgang mit der Natur wieder näherbringen würden und gemeinsam erleben, wie viel Spaß es macht, beispielsweise selbst angebautes Gemüse zu ernten.

    Symbolisch wurde für die ersten Beete am Grundelberg mit allen Verantwortlichen ein Spatenstich durchgeführt, aus welchem nicht wie sonst üblich ein Betonbau entstehen wird, sondern eigene Nahrungsmittel.

    Die vorerst vier massiven Holzbeete können im Bausatzsystem leicht erweitert werden – wenn das Projekt gut angenommen wird. Für dessen Gelingen werden mit Unterstützung und Betreuung der Agenda 21 sogenannte „Gartenpaten“ eingesetzt. Einerseits sind sie für uns und für Interessenten Ansprechpartner, andererseits vertreten sie die Belange der Gartengruppe und regeln die Arbeiten in den jeweiligen Beeten selbstverantwortlich.

    Die ersten Gemeinschaftsgärten sind geschaffen. Und es sollen nicht die letzten bleiben. Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Interesse und Ideen für weitere Urbane Gärten in Pullach haben. Die Umweltabteilung ist für Sie da und wird Ihre Vorschläge und Fragen gerne aufnehmen. Nutzen Sie unser Angebot und unsere Unterstützung – denn öffentlicher Raum kann mehr als nur Rasenfläche sein.

    https://www.focus.de/regional/bayern/pullach-im-isartal-urbane-gaerten-in-pullach_id_7817469.html


    (mehr …)

  • Oldenburgs Stadtgrünleiter spricht sich für urban gardening aus

    (alterts, 20.5.)
    […]
    Schröder: Wir finden es gut, wenn Bürger den öffentlichen Raum wahrnehmen und nutzen. Der Test mit der Fläche des Bunkergartens ist im Vorjahr erfolgreich verlaufen. Die Initiatoren waren sehr bemüht, auf Nachbarn zuzugehen. Der Gemeinschaftsgarten wurde von allen als Bereicherung empfunden. Deshalb haben wir gerne einer fünfjährigen Nutzungsdauer zugestimmt.

    Frage: Urban Gardening ist vor allem in Großstädten ein Thema, weil Menschen dort keine Chance auf ein Gartenerlebnis haben. In Oldenburg mit seinen vielen Einfamilienhäusern ist das anders. Sehen Sie trotzdem Potenzial für diese Idee?

    Schröder: Die Stadt ist schon so groß, dass Urban Gardening eine Rolle spielt. Das merken die Initiatoren am Zuspruch. Es gibt auch hier vermehrt Menschen ohne einen eigenen Garten. Wir sind nicht Berlin, aber das ökologische Bewusstsein, das damit transportiert wird, ist auch hier weit verbreitet.

    Frage: Kann das Gemeinschaftsgärtnern auch auf andere öffentliche Brachflächen ausgedehnt werden?

    Schröder: Das ist vorstellbar, ich sehe das positiv. Unsere lokale Agenda-21-Beauftragte Inka Thole nimmt Anfragen entgegen und holt dann das Grünflächenamt ins Boot.

    Frage: Können Gemeinschaftsgärten von vornherein beim Bau von Wohnanlagen eingeplant werden?

    Schröder: Durchaus. Wir haben so eine Planung bei der Bebauung des Kasernengeländes in Donnerschwee. Dort ist der Investor bereit, eine Fläche für Urban Gardening zur Verfügung zu stellen. Das kann ganz spannend werden.

    http://www.nwzonline.de/interview/den-oeffentlichen-raum-nutzen_a_28,0,944527275.html (mehr …)