Schlagwort: lokales Netzwerk

  • Berlin: 2ter Workshop zu Planungsrecht

    Werkstatt II – Planungsrecht durch die Gemeinschaftsgartenbrille: am Sonntag, den 21. September 2025, 14.30 bis 17.30 Uhr

    Nachdem wir uns im März in Werkstatt I gemeinsam durch Grundlagen und Dickichte der Berliner Verwaltungsorganisation bis hin zu konkreten Ansprechpersonen gewuselt haben, gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter, um uns unerschrocken und mit mehr Know-how für die Verteidigung unserer Gärten und die Schaffung neuer Berliner Gemeinschaftsgärten einsetzen zu können. Diesmal gibt es geballten Input zu Grundlagen des Planungsrechts (Flächennutzungsplan, Bebauungspläne & Co) mit dem Fokus darauf, warum und wann das für uns als Gartenaktivist:innen wichtig und hilfreich sein kann zu wissen. (mehr …)

  • Freiburg: „Plumps und gut“ – Wissen zu Kompostklos

    Trockentoiletten – ökologisch, praktisch, hygienisch. 

    Als vorläufiges Finale unserer Bildungsreihe „Zu schade für die Schüssel. Wie wir unsere Nährstoffe wieder in den Boden bringen“ laden wir alle Interessierten noch einmal herzlich ein:

    Für eine spannende Exkursion rund um das Thema nachhaltige Sanitärsysteme verlassen wir Freiburg am 27. September ab 12.30h, und besuchen einen Berater und Anbieter moderner Trockentoiletten-Lösungen im Ortsteil Schwärzenbach bei Titisee-Neustadt.

    Gemeinsam tauchen wir ein in die Welt der fäkalienfreien Abwasserlösungen und beschäftigen uns mit:

    * Grundlagen der Fäkalienbehandlung

    * Handhabung und Pflege von Komposttoiletten

    * Überblick über Vor-und Nachteile verschiedener Toiletten-Systeme 

    * Verschiedene Einstreuarten für Trockentoiletten

    * Praktische Tipps aus der Beratungspraxis

    Die Teilnahme ist kostenlos (mehr …)

  • Braunschweig: Gartenvielfalt

    Urbane Botnik:
    Im Unikontext entstanden, Fläche war riesengroßes Spargelfeld, dann Kleingärten, unterschiedliche Eigentümer, Studies wollen den einen brach liegenden Teil nutzen -> Botnik entstand nach und nach. Große, eher wilde Fläche mit großer Biodiversität, ein paar alten Lauben, die zB als Lager genutzt werden. Mehrere Gartenbereiche: für das Kernteam, für die Newbies, die zum Start jedes Gartenjahrs von der Uni kommen (Experimentierfläche) und eine Art Schrebergarten eines älteren Paars, die da schon immer waren.
    Sie vermehren selber viel Saatgut. Wasser: Pumpen. Ab und an gibt es Veranstaltungen
    Francois ist Gatekeeper, an ihm geht nix vorbei, aber – laut Britta und Falko – gibt er auch keine Infos weiter an die Gruppe
    Träger ist ein eigener Verein
    von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Gemüse wird geklaut, Rehe fressen viel weg

     JugendUmweltPark:
    Jugendliche sucht man hier vergeblich, Träger ist eine Umweltbildungseinrichtung, Wasser: Pumpen und Regenwasser, haben großes Lehmhaus, Lehmofen, Bauwagen mit viel Kochutensilien, Kompostklo, super Erde, machen viel Permakultur
    Gruppe: ca 10 – 12 machen regelmäßig mit, wollen Nachwuchs gewinnen
    machen viele Veranstaltungen (ua Bildung für Nachhaltigkeit)
    Von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Schnecken

    Ludwigsgarten:
    auf der Fläche von Lebenshilfeeinrichtungen, Mandalabeet, Kraterbeet, Hühner, Kompost (klappt nicht), Hügelbeete für den Strauchschnitt, Vierfelderwirtschaft, alles gemeinschaftlich, aber es gibt ein paar wenige, die ansagen, wo was hinkommt, wie was zu machen ist.
    Nachbarschaft nutzt den Garten als Erholungsort, sind nicht im Garten dabei
    Laut Falko sind alle im Garten schwierige Menschen
    sie haben einen Gardeniser beantragt, brauchen mehr Menschen
    Das Projekt lebt Bürgerwissenschaften, ist die Base von Falko für seine wissenschaftliche Arbeit und seine Vernetzungsarbeit. Bei Stadtgrüntag laufen hier die Experiemente

    Stadtgarten Bebelhof
    mal von Ute Koopmann als VHS Projekt gegründet – dafür hat sie ein Praktikum bei den PG in Berlin gemacht. Auf einem ehemaligen Werkhof stehen sehr viele Hochbeete (Aufsetztrahmen), ein Teil gehört einer ehrenamtlichen Gartengruppe, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, ein paar für die Quali-Leute, ein paar für VHS-Kurse
    es gibt Garagen, eine Küche, Aufenthaltsmöglichkeiten, ein derzeit nicht genutzten Caféwagen, Kompost, Gewächshaus, pipapo, sehr viel Infrastruktur. der hintere Teil kam dazu, der wird nun ab nächstes Jahr für die KG umgebaut, die aus der Nachbarschaft weichen müssen
    Gruppe ist keine wirkliche Gruppe, da gibt es Unstimmigkeiten, Saskia ist bei der VHS angestellt, war aber auch mal EA im Garten, die wechselt nun an die Uni – in eins der FoPros von Falko
    Gibt viele Angebote im Garten für unterschiedliches Gruppen

     

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  • Hamburg: Saatguttauschbörse als Auftakt zum Gartenjahr

    Netzwerk der GGs in HH

    Es ist wieder soweit:
    rechtzeitig zum Start der Anzuchtzeit feiern wir wieder gemeinsam unsere Hamburger Gärten
    – am Sa, 08.02.2025, von 13:00 bis 17:00 im Centro Sociale (Saal).
    Die Hamburger Garteninitiativen und befreundete Vereine / Akteur*innen kommen auch in
    diesem Jahr wieder zum Auftakt der Gartensaison zusammen und veranstalten ein
    gemeinsames Fest rund um die Themen „Saatgut“ und „Gartenpflanzen“ im großen Saal des
    Centro Sociale.
    Die jeweiligen Initiativen / Vereine stellen sich vor, bieten selbstgesammeltes Saatgut und
    dazu jede Menge Infos an. Es darf wieder wild gestöbert, gefachsimpelt und geschnackt
    werden. Dazu gibt es Kuchen, Fingerfood sowie passende Warm- und Kaltgetränke an der Bar.
    Programmatisches Highlight wird in diesem Jahr Karen Engelke vom Verein zur Erhaltung der
    Nutzpflanzenvielfalt e.V. sein, die ihren Wissensschatz über die Gewinnung (wirklich)
    hochwertigen Saatguts mit uns teilt.

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  • Siegen: Stelle von Vernetzerin ist beendet

    mit dieser Email verabschiede ich mich, denn das Förderprojekt „Hammer-Garten: Grünes Klassenzimmer, Gemeinschaftsgarten und Freiraum“ endet und damit auch meine Stelle.

    Diese Email-Liste bleibt bestehen. Ihr könnt sie weiterhin nutzen um eure Veranstaltungen, Aktionen und Ideen mit über 130 Listenmitgliedern zu teilen. Monatliche Übersichten über alle Veranstaltungen wird es von mir leider nicht mehr geben.

    Meine Arbeit führen die Ehrenamtlichen des Lebensmittel Teilen e.V. weiter (mehr …)

  • Augsburg: Netzwerk in Auflösung?

    aufgrund mangelnder Rückmeldung zum Erntedanktermin (danke an alle, die sich gemeldet haben), sagen Ildi und ich den Termin am 12. Oktober ab. 

    Wie ihr ja wisst, habe ich Anfang des Jahres bei unserer Besprechung schon den Fortbestand des AK Urbane Gärten zur Diskussion gestellt. Der Tenor war, dass der AK bitte erhalten bleiben soll. Nichts desto trotz werde ich die Rolle der Sprecherin zum Ende des Jahres abgeben und mein Engagement einstellen (mehr …)

  • Freiburg: Gartendachverein kürz vor Gründung

    aktuelle Entwicklungen in der urbanen Gartenszene in Freiburg:

    Wie du vielleicht weißt, haben einige/viele urbane Garteninitiativen keine eigene Rechtsform. Für den Abschluss von Versicherungen, der Nutzungsvereinbarung mit der Stadt für die begärtnerten Flächen, sowie für die Einwerbung von Förderungen bzw. auch Angebote von Dienstleistungen wie IT/Websitehosting, ist somit ein Vehikel notwendig bzw. muss sich die Intitiative an einen bestehenden Verein/Organisationsform angliedern. In Freiburg war dies lange Zeit das Treffpunkt eV (nun Haus des Engagements eV).

    Leider hat dieser angekündigt, die Unterstützung der urbanen Gärten in Freiburg & Umgebung zum Jahresende einzustellen. Momentan sind davon 5 Initiativen direkt betroffen.

    Wir haben uns nun besprochen und bereiten gerade die Gründung eines eigenen kleinen Dachvereines vor, der die oben genannten Funktionen für die direkt betroffenen urbanen Gärten erfüllen soll. Darüber hinaus soll der Verein so konzipiert werden, dass er bei Bedarf/Wunsch auch noch weitere Leistungen/Funktionen erfüllt, die von Gartenszene in Freiburg immer mal wieder diskutiert werden, z.B. politisches Lobbying zur Verbesserung der Konditionen von urbanen Gärten, Events und Wissenstransfers zwischen den Initiativen.

    Im Moment befinden wir uns in der finalen Abstimmung, eine Entscheidung soll Mitte Oktober getroffen werden.

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  • Bonn: lokales Netzwerktreffen

    Liebe Gartenfreund*innen in Bonn und Umgebung,

    in Bonn gibt es eine bunte Szene der Gemeinschaftsgärten, und seit November letzten Jahres auch zwei Neue, den Stadtteilgarten in Auerberg und den Gemeinschaftsgarten von FiBB e.V. in Tannenbusch.
    Außerdem hat dieses Jahr schon zum vierten Mal das Blühbotschafter-Training statt gefunden, von Bonn im Wandel e.V. und Biostation Bonn/Rhein-Erft e.V. Das ist ein guter Grund sich zu treffen
    Fabian Neukirchen vom Quartiersmanagement Tannenbusch/ Auerberg, Gesa Maschkowski, von Bonn im Wandel e.V.  und Tanja Schendel von der Biostation Rhein/Erft e.V. laden euch daher ganz herzlich ein zum Urban Gardening+ Bonn-Summt Netzwerktreffen 24

    • am 23.09.2024
    • um 19.00 Uhr
    • im Quartiers- und Jugendzentrum, Stockholmer Straße 23, 53117 Bonn

    Für eine gute Planbarkeit bitten wir um Anmeldung
    Was haben wir vor?

    •  Kennenlernen – wer ist eigentlich wo aktiv? Und eintragen in eine Karte
    • Erfahrungsaustausch. Viele Urban Garding-Projekte stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wie z.B. Wasserversorgung, Wo kommt der Kompost her? Wie macht man eine Fruchtfolge? Welches Saatgut ist empfehlenswert? Wann sind Schonzeiten von Vögeln? Wo kommt das Geld her und das Material oder auch wie geht man mit streitlustigen Nachbarn um? Mit Eure Hilfe werden wir sicher viele Fragen klären,
    • Braucht es ein Bonner Netzwerk? Und wie organisieren wir das?

    Fachliche Unterstützung gibt es an dem Abend von Gesa Maschkowski. Sie ist seit vielen Jahren im Bereich Urban Gardening unterwegs, hat die erste Bonner SoLaWi mitgegründet und Bonn blüht und summt gestartet. Tanja Schendel ist in der Biostatiation zuständig für Erfassungen, Regiosaatgut und Umweltbildung. Fabian Neukirchen hat  Lust, ein Bonner Gardening FAQ zu starten, um neue Projekte insbesondere bei ihrer Aufbauphase zu unterstützen. Das könnte ein toller Start dafür sein.

    https://www.bonn4future.de/de/form/netzwerktreffen-bonn-blueht-und- (mehr …)

  • Freiburg: Dachvereingründung wird diskutiert

    „Zusammen sind wir mehr“ 

    Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die in Freiburg und Region in Gemeinschaftsgärten aktiv sind oder einen Gemeinschaftsgarten gründen wollen. Heute wollen wir erträumen, was wir gemeinsam schaffen können: 

    Unsere Gärten sind so unterschiedlich wie das, was darin wächst, aber damit wir gut und glücklich Gärtnern können brauchen wir alle gute Rahmenbedingungen und Ressourcen. Wie können wir uns gegenseitig unterstützen und uns das Gärtnern erleichtern? Wie können wir uns gemeinsam für bessere Bedingungen einsetzen? Welche Möglichkeiten bietet ein solidarischer Zusammenschluss, uns gegen Vandalismus, Haftpflichtfälle und sonstige Rückschläge abzusichern? Wie machen das Gärten in anderen Städten?

    Wir bitten wir alle Gärtner*innen, die am Freitag nicht mit-träumen konnten, aber trotzdem berücksichtigt werden wollen Ihre Ideen und Wünsche bis Freitag Abend an essbare-stadt@ernaehrungsrat-freiburg.de zu schicken mit dem Betreff „Dachverband urbane Gärten“

    Weiter geht’s am Samstag, 20.07. 16-18Uhr (Flower Lounge):

    „Freiburg blüht auf“

    Dies ist der zweite Teil zur Veranstaltung „Zusammen sind wir mehr“ – eine Teilnahme an der ersten Veranstaltung ist keine Pflicht zur Teilnahme an diesem Treffen. Heute wollen wir gemeinsam konkrete Wege erarbeiten unsere Wünsche, Ideen und Ziele von gestern zu realisieren.

    Welche Organisationsmodelle können wir uns abgucken? Welche rechtlichen Bedingungen müssen wir beachten? Wie können wir Aufgaben fair verteilen und wertschätzen? Wie fangen wir an, klein oder groß? Was sind wir bereit zu geben, und was erhoffen wir uns im Gegenzug davon? Was können wir von denen lernen, die sich bereits (erfolgreich) zusammengeschlossen haben? Wir wollen gemeinsam mit allen Gärten und Gärtner*innen, die sich gemeinsam organisieren möchten, Klartext reden und nächste Schritte festlegen.

    Kommt und diskutiert mit, wenn ihr keine Zeit habt besprecht euch kurz mit euren Mitgärtner*innen, ob von eurem Garten jemensch dabei sein kann – zusammen sind wir mehr, lasst uns das urbane Gärtnern in Freiburg und Region langfristig sichern, besser machen und uns gegenseitig unterstützen.

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  • Stuttgart: Tag der offenen Gemeinschaftsgärten

    Die Stadt Stuttgart und die Ökostation der Volkshochschule veranstalten am Sonntag, 16. Juni, gemeinsam mit Stuttgarter Gemeinschaftsgarten‐Initiativen einen Tag der offenen Gärten. Verschiedene Urbane Gärten in Stuttgart öffnen von 14 bis 16 Uhr ihre Türen.

    Es wird auch eine geführte Entdeckungstour mit dem ÖPNV angeboten. Urbane Gärten sind wichtig für das Stadtklima, die Biodiversität und die Lebensqualität in Städten. Sie fördern Erholung, Bildung und Integration und tragen zur lokalen Nahrungsmittelproduktion bei. Außerdem leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Klimaanpassung. Bereits seit 2014 können Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger bei der Gründung eines Gemeinschaftsgartens über das „Förderprogramm Urbane Gärten“ Unterstützung in Form von Beratung und finanziellen Zuschüssen erhalten.

    Die Stuttgarter Garten‐Initiativen und ihre Konzepte sind sehr vielfältig. In den Urbanen Gärten engagieren sich Gruppen in der Größe von drei bis hundert Aktiven auf Flächen von fünf bis fünftausend Quadratmetern. Sie tun das überwiegend auf städtischen Flächen, wobei sie vor allem Gemüse, Kräuter und Obst anbauen. Allerdings ist die Lebensmittelproduktion meist ein nachrangiges Ziel. Die Initiativen wollen unter anderem den Austausch und das Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen und Generationen fördern und einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten. Darüber hinaus werden gezielt Maßnahmen zur Förderung von Tieren und Pflanzen umgesetzt. Beispielsweise werden mehrjährige Stauden und Kräuter für ein hohes Blühangebot angepflanzt, sodass die Insektenvielfalt gefördert und ein Nahrungsangebot für Vögel geschaffen wird. Außerdem leisten Gärten einen Beitrag zur Klimaanpassung, lindern die Hitzebelastung im Sommer und reinigen die Luft von Schadstoffen.

    Der Tag der offenen Gärten gibt einen Einblick in die Vielfalt der Stuttgarter Gemeinschaftsgarten‐Szene. Interessierte haben die Gelegenheit, einige dieser Gärten und ihre Macherinnen und Macher selbstständig oder im Rahmen einer geführten ÖPNV‐Tour kennenzulern

    https://www.stuttgart.de/pressemitteilungen/juni/tag-der-offenen-gemeinschaftsgaerten-oekostation-der-vhs.php (mehr …)

  • Netzwerk Leipzig NELGE

    Antje Osterland und Thomas Arndt sind seit 1. Juni 2023 Sprecher/-innen des Netzwerks Leipziger Gemeinschaftsgärten. Beide wurden in einem soziokratischen Prozess in dieses Amt gewählt.

    Das Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten wurde 2019 initiiert, um die Bedeutung und Position der Leipziger Gartenprojekte sowie deren gegenseitige Vernetzung und Zusammenarbeit zu stärken.

    Thomas Arndt vom Gemeinschaftsgarten DILL arbeitete viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Spannungsfeld Stadt- und Naturentwicklung und ist aktuell als Projektkoordinator für die Denkmalsozial gGmbH tätig. Arndt:

    „Ich bin der Meinung, dass ein Netzwerk immer mehr ist, als die Summe seiner Teile. In den Leipziger Gemeinschaftsgärten ist sehr viel Know-How und Kompetenz rund ums Gärtnern, aber auch mit Blick auf Natur- und Umweltschutz sowie die Aktivierung zivilgesellschaftlicher Prozesse vorhanden. Mir ist es wichtig, die vorhanden Synergien herauszuarbeiten und mitzuentwickeln. Ich freue mich, unsere vielfältige und bunte Leipziger Gemeinschaftsgartenszene als Netzwerksprecher repräsentieren zu dürfen.“

    Antje Osterland ist Landschaftsgärtnerin, arbeitet seit 2018 beim Leipziger Ökolöwen und koordiniert dort unter anderem den Mit- und Nachmachgarten des Umweltschutzvereins, den Stadtgarten Connewitz. „Gemeinschaftsgartenprojekte sind kein kurzlebiger oder elitärer Hype. Sie ergänzen das Wirkspektrum konventioneller Freiraumnutzung auf sinnvolle und vielschichtige Weise. Den bedeutenden Mehrwert der Leipziger Gemeinschaftsgärten für unsere Stadtgesellschaft in meiner Rolle als Netzwerksprecherin zu stärken und zu kommunizieren, darauf freue ich mich sehr.“ so Osterland.

    https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2023/06/die-sprecher-innen-des-netzwerks-leipziger-gemeinschaftsgaerten-stellen-sich-vor-539346 (mehr …)

  • Münster: Netzwerk formiert sich

    das ‚Gartennetzwerk‘ besteht bislang aus meiner [Namid von Geourbanum] Vernetzung zwischen den Gärten, ein paar gemeinsamen Veranstaltungen und einem Telegram-Kanal t.me/studgarnet wo Garten-Events aus allen Gemeinschaftsgärten geteilt werden.

    Ich versuche das gerade etwas aufzubauen 🙂 vll. machen wir auch mal ein Netzwerktreffen zwischen den Gärten dieses Jahr.

    Am So veranstalten wir auch eine Saatguttauschbörse, wo hoffentlich alle Garteninitiativen mit einem Stand dabei sind und wir auch ein bisschen Fokus auf alte Sorten-Erhaltung und Saatgutgewinnung lenken können (mehr …)

  • Berlin: GG Site wird relaunched

    die Gemeinschaftsgarten-Plattform auf der berlin.de-Website wird aktualisiert. Die Plattform „Produktives Stadtgrün“, so der derzeitige Titel, wurde im Jahr 2019 partizipativ erarbeitet und ist seit Frühjahr 2020 aktiv, um die zahlreichen Berliner Gemeinschaftsgärten auf gesamtstädtischer Ebene sichtbar zu machen.

    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre soll das Projekt nun weiterentwickelt werden, mit einem partizipativen Relaunch der Plattform wird dem Bedarf entsprechend nachgesteuert. Bis Januar 2026 begleiten wir von gruppe F | Freiraum für alle GmbH gemeinsam mit der Kommunikationsagentur georg+georg den partizipativen Relaunch.

    Den Startschuss für diesen Prozess gibt die 1. Werkstatt „Gemeinschaftsgarten-Plattform Berlin“, zu der wir im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt herzlich einladen.

    Wann? Am Mittwoch, den 20.03.2024 von 18 – 20 Uhr

    Das Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedenste Bedarfe, Ideen und Visionen zu ermitteln. Die Werkstatt wird auch live gestreamt. Direkt vor Beginn der Werkstatt (16 – 18 Uhr) lädt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in den gleichen Räumlichkeiten zur offenen Saatguttauschbörse ein. Nähere Infos und der Streaming-Link unter: https://www.berlin.de/gemeinschaftsgaertnern/relaunch/

    Im Ergebnis des partizipativen Prozesses soll ein digitales Informationsportal für bereits aktive Stadtgärtnerinnen und -gärtner wie auch für Neuinteressierte entstehen, das über die Gemeinschaftsgärten hinaus der Vielfalt urbaner Gärten und gärtnerischer Projekte in Berlin gerecht wird. Für September 2024 ist eine zweite Werkstatt geplant.

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  • Siegener Land: viel los

    Verpassen dürft ihr auf gar keinen Fall das Siegener Saatgutfest am 10.03. Wir teilen und tauschen Saatgut miteinander. Es wird Bastel-Aktionen für Kinder rund ums Saatkorn geben, einen Workshop zum Anbau von Chilis, gemeinsames Aussäen, Mitbring-Buffet und vieles mehr. Wir freuen uns auf euch!

    Zwei Tage später- am 12.03- laden wir Alle Engagierten und Interessierten zum Netzwerktreffen „Urbane Gärten“ in die Gartenwerkstatt am Erfahrungsfeld Schön und Gut in Siegen ein. Wir tauschen uns über aktuelle Vorhaben in unseren Projekten und Kooperationsmöglichkeiten aus. Auch bekommen wir eine exklusive 😉 Führung durch die Gartenwerkstatt.

    Am 17.03 wollen wir gemeinsam Brunchen und positive Zukunftsvisionen für Siegen erträumen und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) künstlerisch sichtbar machen. Kommt zu unserem Utopie-Brunch!

    Am 19.03 findet der Themenabend „Menschenrecht auf Nahrung – Global bis Lokal“, bei dem sich der Lebensmittel Teilen e.V. und andere lokale Lebensmittel-Initiativen vorstellen. Es gibt außerdem einen einführenden Vortrag von Mafred Belle zum Menschenrecht auf Nahrung aus globaler Perspektive.

    Ein weiteres Highlight wird sicherlich der Aramäische vegane Kochabend am 23.03…

    Zuletzt möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass nach den Osterferien der Kindertreff im Hammer-Garten erneut startet. Ab dem 11.04 öffnen wir wöchentlich Donnerstags von  15.30 Uhr – 17 Uhr den Garten für Kinder. Wir bauen Gemüse an, lernen die Natur mit Insekten und Wildblumen kennen, basteln mit Gegenständen aus der Natur, wir spielen und setzen kleine Bauprojekte um. Kinder im Alter von 6-12 können ohne Begleitung der Eltern teilnehmen. Jüngere Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen dabei sein (mehr …)

  • Hamburg: Saatgutfest gut besucht

    Das Fest (früher: „Saatgutbörse“) findet mindestens schon seit 2013 statt (wusste Anne vom Gartendeck). Ich war ganz begeistert von der tollen Zusammenarbeit aller teilnehmenden Initiativen schon in der Orga-Phase. Auf dem Fest selbst glänzten die Gartenprojekte und der VEN e.V. dann um die Wette mit ihren super-liebevoll gestalteten Ständen und natürlich dem großartigen Saatgut. Die Veranstaltung war auch sehr gut besucht – die Schätzungen liegen bei 200 Leuten.
    Auf der Feier wurde gefachsimpelt, geschnackt und genetzwerkt, was das Zeug hielt. Dazu gab es ein super-leckeres Mitbring-Buffet aus den Reihen der Gartenprojekte. Der schöne, große Saal des Centro Sociale war gut gefüllt und surrte von fröhlichem Stimmengewirr. Zur Krönung schauten wir noch gemeinsam den wirklich liebevoll gemachten Kurzfilm „Seedsof Europe“. Begleitend wurden wir umfassend informiert über den aktuellen, erneuten Angriff auf die Saatgut-Souveränität im EU-Parlament (durch Hilmar von den Tomatenrettern & Karsten vom VEN e.V.). Als Lösungsansätze nannte das Plenum u.a. Bildungsangebote, öffentliche Petitionen & Aktionen
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  • Hamburg: Netzwerk startet mit Veranstaltungen

    2024 startet aktiv: im Februar gibt es gleich zwei Veranstaltungen von und mit versch. Gartenprojekten und unserem Garten-Netzwerk – plus eine Veranstaltung der Stiftung WAS TUN!

    In chronologischer Reihenfolge:

    Sa, 10.02.2024; 13:00 bis 17:00               Workshop „wie Aktivieren im Gartenprojekt?“
    Mi, 14.02.2024; 17:30 bis 21:00              „Essen und Ernten in der Stadt“ beim Überquell (WAS TUN!)
    Sa, 24.02.2024; 12:30 bis 17:00               Saatgutfest mit verschiedenen Hamburger Gartenprojekten  

     Workshop „wie Aktivieren im Gartenprojekt?“ (Sa, 10.02.) -> bei GrünTraum
      „Essen und Ernten in der Stadt“ beim Überquell / WAS TUN! (Mi, 14.02.)
      Saatgutfest mit verschiedenen Hamburger Gartenprojekten (Sa, 24.02.)
    à bisher von und mit:
         Tomatenretter, KEBAP Altona, Gartendeck, TIFU, Stadtteilgarten Hamm & „Hamburgs Gärten“
          plus VEN Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.
    à Spezial-Thema: aktuelle Verschärfungen im Saatgutrecht (mit VEN und Filmvorführung)

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  • Freiburg: Organisation des Netzwerks

    beim letzten Runden Tisch der urbanen Gärten Freiburgs wurde diskutiert, ob und wie wir uns zukünftig gemeinsam institutionell organisieren können, da der Treffpunkt Freiburg e.V. in Zukunft keine Kapazität mehr für die Betreuung von Gemeinschaftsgärten hat. Wir haben uns seit Juli nun als Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreter*innen verschiedener Gärten, mehrmals getroffen und zu mehreren Themen diskutiert. Dabei geht es unter anderem um Versicherungen, Fördergelder für die Gärten, Wissensaustausch und untereinander Ressourcen teilen.

    Dazu gibt es ein Konzeptpapier und eine Umfrage

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  • Berlin: Einsatz für Mitefreiheit von TonSteineGärten

    Bisher konnte TonSteineGärten einen an die Fläche angrenzenden Kellerraum für Geräte und Bänke für eine kleinen Beitrag nutzen. Jetzt wird durch eine trauhänderische Verwaltung eine höhere Miete erhoben. Im Berliner GG-Programm ist enthalten, dass die GGs von Pacht- und anderen Zahlungen befreit werden sollen. Bis es dazu kommt, unetrstützt das Berliner Gartennetzwerk den Garten bei Verhandlungen, die Miete nicht zahlen zu müssen. (mehr …)

  • Berlin: Raum fürs Netzwerk im Haus der Statistik ab Ende 2025

    Das Berliner Netzwerk wird – Dank der Bewerbung beim Vergabeverfahren für die Räume – ab Ende 2025 einen Raum im Haus der Statisktik haben. Da gibt es dann auch solidarisch geteilte Gemeinschaftsflächen. Das Netzwerk wird nicht nur Raummieter sein, sonder auch Teil der Genossenschaft (AnderMachen e.G.). Dafür müssen die Genossenschaftsanteile zunächst zusammen kommen. (mehr …)

  • Berlin: Projekt „Gemeinsam gärtern“ der Grünen Liga endet

    nach drei ereignisreichen Jahren ist es nun soweit – das Projekt „Gemeinsam gärtnern, zusammen wachsen“ läuft mit Ende des Jahres aus.
    Ein Folgeprojekt gibt es leider vorerst nicht. Frau Möller Bhering vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und wir sind weiterhin um eine Weiterfürhung bemüht
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  • Freiburg: eigener Träger für GGs in Gründung

    (Tel)
    Treffpunkt Freiburg will nicht länger Träger diverser Gemeinschaftsgärten in Freiburg sein, die anderen Projekte, für die sie da sind, haben andere Bedürfnisse.
    Auf dem Agrikultur-Festival hat sich eine Gruppe formiert, die nun dabei ist, einen eigenen „Dach“-Träger zu gründen. Ein Ziel dabei ist auch, die Wichtigkeit und Potenziale der Gärten sichtbarer zu machen. Mit dabei sind auch Leute von der essbaren Stadt.
    Sie suchen nach Fördermöglichkeiten für diese Netzwerkaktivitäten (Honorare/EA-Pauschale) (mehr …)

  • Nürnberg: Aktionstag des Netzwerks

    Im Rahmen des Mauerblümchen-Festivals

    Das GartenNetzwerkNürnberg lädt zur Gartenausstellung!

    – Gärtnern ist politisch! Im Verteilungskampf des begrenzten Stadtraums stehen urbane Gemeinschaftsgärten für den Widerstand gegen eine  neoliberale, auf Auto und Arbeit getrimmte Stadtentwicklung. Gemeinschaftsgärten setzen Versiegelung und Tristesse, Ellenbogenmentalität und Vereinsamung auf lustvolle Weise Alternativen entgegen und zeigen auf, wie (Zusammen)leben in der Stadt auch sein kann. Sie ermöglichen Teilhabe und regen zur Verantwortungsübernahme für unsere Mitwelt an. Parkplatz oder Garten? Wir entscheiden, wie unsere Stadt aussieht!

    – Das GartenNetzwerkNürnberg ist ein Zusammenschluss von Nürnberger Gemeinschaftsgärten, die sich vernetzt haben, um Ressourcen und Wissen zu teilen, die Nürnberger Gemeinschaftsgarten-Landschaft sichtbarer zu machen und sich gemeinsam für eine zukunftsfähige, menschenfreundliche Stadtentwicklung einzusetzen.

    – In einer Gemeinschaftsgarten-Ausstellung zeigen die Gärten sich und ihre Aktivitäten. Im gesamten Zeitraum des Mauerblümchen-Festivals könnt ihr auf kleinem Raum in einer Foto-Ausstellung einen Blick in verschiedene Gemeinschaftsgärten werfen und erfahren, was z.B. bei der Essbaren Stadt, im Wolfsherz Garten oder auf der Wiese so geboten ist und wie ihr euch selber einem Gemeinschaftsgarten anschließen könnt.

    – Interaktiv wird es dann am GNN-Aktionstag am 17.9. – ihr könnt verschiedene Aspekte des urbanen Gemeinschaftsgärtnerns und Gemeinschaftsgärtner*innen persönlich kennenlernen. Ein buntes Mitmach-Programm bietet urbanen Gartenflair für groß und klein und macht neugierig auf eine Stadt, wie sie auch sein könnte…


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  • Braunschweig: Netzwerk ist FoPro

    (Tel)
    Die Gärten wissen es nicht und sollen es auch nicht wissen, Info ist nicht zum an andere weitergebbar.
    Das Julis Kühnen Institut hat im Rahmen einer Cost Action (EU-Förderung) das Projekt laufen, wie man Informationsflüsse ins laufen kriegt via „Agents“, die dann wieder andere informieren. Und das am Beispiel des Aufbaus eines Gartennetzwerks

    Sie hatten seit 2014 an der Gründung eines eigenen Gartens (Ludwiggarten) gearbeitet, der dann 2017 tatsächlich gegründet wurde, aber erst seit 2020 lebendig wurde. Ein inklusiver Garten, bei dem inzwischen die Menschen mit Behinderungen sehr aktiv sind und in der Mehrheit und nun die „Außenwelt“ wieder inkludiert werden soll (Nistkästenreparatur).
    JKI studiert die Entstehung eines Gartens. Dieser wurde dann sozusagen zum lose vorhandenen Netzwerk der Braunschweiger Gärten dazu gefügt als gleichberechtigter Partner.

    Website macht Falko, der auch die Mails für die Treffen verschickt und ermutigt hat, dass die Gärten einen Tag mit Wissenschaft sehr wohl organisieren kann -> Stadtgrüntag entstand.

    Interessant für ihn: die Infos, dass es das NW gibt, wissen nicht alle Gärtner*innen der teilnehmenden Gärten
    es ist unklar, welche Motive die jeweiligen Menschen mit den Gärtner verbinden, warum sie in den Gärten sind, klar ist, dass das sehr heterogen ist und nicht immer was mit gärtnern zu tun hat
    Unklar ist, wie das Gemeinschaftsleben in den Gärten organisiert ist und ob es das überall gibt.

    Quatuers-Garten in Braunschweig ist auch ein Forschungsprojekt, der Uni, 2 Stellen gibt es da, die hearusfinden sollen, wie man mittels eines GGs ein Quartier stabilisieren kann und ob überhaupt.

    In BS gibt es noch mehr Gärten, die wohl von der Stadt initiiert wurde, u.a. zum gemeinschaftlichen Gärtnern mit geflüchteten (mehr …)

  • Nürnberg: Austellung unter Beteiligung des Gartennetzwerks

    8.-17.9.2023: Gartenausstellung, Naschgart-O-Mat und Aktionstag am Mauerblümchen Festival

    Im Rahmen des Mauerblümchen Festivals, dem Nürnberger Kulturfestival für Widerstandsfähigkeit, könnt ihr die urbanen Gärten in Nürnberg mal anders kennenlernen. In einer Gemeinschaftsgarten-Ausstellung zeigen wir und andere Gärten des GartenNetzwerksNürnberg uns und unsere Aktivitäten. Im gesamten Zeitraum des Festivals könnt ihr auf kleinem Raum in einer Foto-Ausstellung einen Blick in verschiedene Gemeinschaftsgärten werfen und erfahren, was z.B. bei der Essbaren Stadt, im Wolfsherz Garten oder auf der Wiese so geboten ist und wie ihr euch selber einem Gemeinschaftsgarten anschließen könnt.

    Und wir sind mit einem besonderen Schmankerl dabei: erstmals präsentieren wir stolz unseren nagelneuen „Naschgart-O-Mat“! Der zeigt euch, wo sich unsere öffentlichen Naschgärten befinden. Ein 1.000l-Wassertank wirbt für die Aktion der „1000 Tanks für Nürnberg“, die das Sammeln von Regenwasser attraktiver machen will.

    Interaktiv wird es dann am GNN-Aktionstag am 17. September. Von 14 bis 22 Uhr könnt ihr verschiedene Aspekte des urbanen Gemeinschaftsgärtnerns und Gemeinschaftsgärtner*innen persönlich kennenlernen. Ein buntes Mitmach-Programm bietet urbanen Gartenflair für groß und klein und macht neugierig auf eine Stadt, wie sie auch sein könnte…

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  • Hamburg: NWT war erfolgreich

    1 ** Kurz-Bericht vom NETZWERK-TREFFEN am SA, 13.08. ab 14:00 beim TIFU VOLKSPARK ***

    Sonntag fand unser bisher zweites „live“-Netzwerktreffen im TIFU statt.
    Wir waren 14 Gärtner:innen aus 11 Projekten.
    Es war ein schöner TIFU-Nachmittag mit vielen inspirierenden Gesprächen. Protokoll folgt!
    Tenor: wir wollen eine Bewegung sein, nicht „nur“ isolierte Einzelprojekte  
    WEITERES TREFFEN gen Herbst 2023 angedacht!

    2 ** „PERMAKULTUR-PICKNICK“ am SO, 27.08. 12:00 – 16:00 bei GRÜN(T)RAUM HEIMFELD

    Im lauschigen „Geheimen Garten“ erwartet Euch eine feurige Überraschung ^^
    Es gibt einen kleinen Impuls-Input, dazu er-leben wir die Permakultur mit allen Sinnen
    Bitte mitbringen: Beitrag zum Buffet, eigene Getränke, ggf. eigenes Essgeschirr …
    Anreise: GRÜN(T)RAUM HEIMFELD liegt direkt an der S-Bahn Heimfeld
    alle Infos im angehängten pdf oder unter https://globales-lernen-harburg.de/aktuelles-2/
     

    3 ** Doppel-Praxis-Workshop „Saatgut …“ am SA, 26.08. bei den TOMATENRETTERN (& KEBAP)

    „Saatgut in die Hände aller, die es zum Leben benötigen!“ (KEBAP Altona)
    Hiermit seid ihr herzlich eingeladen, Saatentnahmen praktisch mit zu erleben und zu lernen.
    Gekrönt wird der Workshop mit Infos über den Norddeutschen Saatgutbunker.
    Übrigens: Gerne bringt euch etwas zu essen und / oder etwas Kuchen mit.
    Alle Infos im angehängten pdf

    4 ** Hoffest bei den Tomatenrettern am SA, 02.09. ab 15:00
    … nähere Infos folgen … https://www.tomatenretter.de/

    5 ** (MINI-) JOB als „Projektleitung Stadtgemüse“ bei der Stiftung WAS TUN! / Green Pauli

    Die Stiftung WAS TUN! sucht eine Projektleitung für „Green Pauli“
    Es handelt sich um ein integratives Urban Farming Projekt
    in Kooperation it den Überquell Brauwerkstätten auf St. Pauli
    Bewerbungen gerne an Franka Michnikowski: info(at)wastun.de

    (mehr …)

  • Hamburg: Netzwerktreffen und Permakulturpicknicks

    In Hamburg gibt es im Sommer einige Möglichkeiten für die Gärten, sich zu vernetzen.
    u.a.

    NETZWERK-TREFFEN am SA, 13.08. ab 14:00 beim TIFU VOLKSPARK ***

    Save the Date für DAS Netzwerktreffen der Hamburger Gärten!
    Am Sa, 13.08. ab 14:00 bis ca. 18:00
    Mitbring-Picknick, Gartenführung, Eure Themen u. Come Together im Garten…
    Genauere Info folgt!

      ** 1. „PERMAKULTUR-PICKNICK“ am SA, 01.07. ab 14:00 / 15:00 / 16:30 bei KEBAP ***

    ab 14:00 – Schnippelparty
    ab 15:00 – KEBAP-Bunkerführung u. Saatgut-Projekt
    ab 16:30 – Permakultur-Picknick mit Inputs u. offenem Ausklang

    ein zweites Permakulturpicknick findet dann am 27.08. im GrünTRaum statt (mehr …)

  • Nürnberg: Gartennetzwerk aktiv

    (NL)

    • Wir nehmen die Einladung der Politbande gerne an, um mit ihnen mal über unsere Perspektive zur Landesgartenschau 2030 und zum Thema urbanes Gärtnern zu sprechen.
    • Wir werden am 14. und 15.07. beim Nachhaltigkeitsfest der Erfahrungsfeld der Sinne mit einem Stand dabei sein.
    • Wir suchen jemanden der unseren Instagram Account bespielen möchte und haben noch niemanden 🙂
    • Unsere GaddlnUndRaddln Radtour sucht noch nach Gärten die dabei sein wollen. Den neuen Flyer findet ihr übrigens im Anhang und wir verteilen ihn nun kräftig.

    AgroVéloCity (https://www.agrovelocity.org/) eine Initiative zur Erforschung der urbanen Landwirtschaft aus Paris will uns auf ihrer Radtour besuchen und interviewen (mehr …)

  • Augsburg: Saatgutbörse in Bibliothek

    (alerts)
    In Kooperation mit der Stadtbücherei Augsburg, dem Arbeitskreis „Urbane Gärten Augsburg“, der Cityfarm Augsburg, dem Amt für Grünordnung, Friedhofswesen und Naturschutz, sowie dem Botanischen Garten Augsburg werden Informationen rund um den Garten sowie die Möglichkeit zum Tausch von samenfestem, altbewährtem Saatgut geboten. Wer selbst kein eigenes Saatgut produziert, kann gegen eine Spende interessante Samen erhalten.
    Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.
    https://www.augsburg.de/detail-kalender/saatgutborse-samentausch-und-informationen-rund-um/1001230?cHash=7588bf91639f15f7e8ca00c106eecea3 (mehr …)

  • Nürnberg: Gartennetzwerk stellt sich breiter auf

    Sie hatten eine Klausur: Gemeinsame Klarstellung – Wofür gibt es das GartenNetzwerk Nürnberg?

    • Austausch und Anregung zwischen den Gärten fördern
    • Politische Interessenvertretung der Gärten
    • Die Gärten sichtbar machen
    • Anlaufstelle für interessierte Personen und Organisationen sein
    • Gemeinsame Plattform für Projekte für die Gärten (1000TanksFürNürnberg, Gaddln und Radeln, …)

    Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass wir alle bereit sind gemeinsam für diesen Sinn & Zweck Verantwortung zu übernehmen. Daher haben wir die Aufgabengebiete neu verteilt und auf mehr Schultern verteilt

    (mehr …)

  • Augsburg: Gartennetzwerk bekommt Geld

    Der AK urbane Gärten bekommt wieder 1000 Euro von der Lokalen Agenda 21.
    Sie (die Gärten) machen Ende des Jahres eine gemeinsame Planung, bzw melden bei der Koordinatorin des AKs ihre Bedarfe an (mehr …)

  • Nürnberg: Gartennetzwerk Nürnberg organisiert Radtour

    Es ging zu den Gartenprojekten:
    -Kollek Jardin: große Fläche mit Bäumen, Sträuchern, waldähnlichen Bereichen, die sich die Gruppe mit den Naturfreunden und eine Parcour-Gruppe teilt. Es gibt eine „wilde Laube“ mit Verande, Dachterasse und viel Krutscht. Neben dem Gärtnern geht es hier um Kunst und Kultur und um Selbsterfahrung. Es gibt Schwitzhüttenwochenenden, Workshops zu „natural me and you“ u.ä., ein Barfußpfad ist angelegt, eine Kräuterspirale entsteht. Es gibt Graffiti-Wände und ein Kompostklo. Es wird gegärtnert, aber hier passiert noch sehr viel mehr. Die Fläche gehört dem Amt für Stadtentwässerung und Umweltanalytik, sie sind da wohl sicher, da es eine Hochwasserschutzffläche ist. Mit auf der Fläche ist eins der ältesten Fachwerkhäuser Nürnbergs, das sie ab und an auch nutzen (gegen Mietzahlung)
    – Dein Gemüse Franken: ein Selbsterntegarten, der von einem Verein betrieben wird. 160 Mitglieder gärtnern auf 3 aneinandergrenzenden Feldern. Die Parzellen werden nach der Ernte untegeflügt und im nächsten Jahr bekommt man eine andere. Es gibt 8 AGs und sehr viel ehrenamtliches Engagement. Auch Gemeinschaftsflächen haben sie, einen Beerengarten, einen Kräutergarten und eine Platz für Feste und Feiern (dafür gibt es eine eigene AG). Das Konzeot ist wie bei den anderen Selbsternetgärten: einiges wird von engessät/eingepflanzt – in Reihen – anderes können die Gärtner*innen selber pflanzen.
    – Der Nordgarten ist auf dem Gelände des großen soziokulturellen Zentrums Z-Bau. Vom Z-Bau kommen Strom und Wasser, der Garten wurde 2017 vom Urban Lab partizipativ angelegt und ist heute eine AG des Z-Baus, die Gartengruppe zahlt keine Pacht. Es gibt ein großes Aquaponik-Projekt, ein SoLaWi Depot, ein Tinyhaus (in dem auch mal ein obdachloser Mensch wonte, nun dient es als Lager), diverse Veranstaltungen im Garten, u.a. auch eine Radwerksatt für FLINTA, ein Zirkuslabor und eine ausleihbare Fräse. AUf der Fläche sind noch weitere Gartenprojekte
    – Der Garten des Südens ist eins der recht vielen „Essbare Stadt Nürnberg“ Projekte. Essbare Stadt sucht geeignete Flächen und aktiviert die Nachbarschaft, auch können wohl Leute auf Essbare Stadt zukommen und Flächen vorschlagen. Essbare Stadt startete 2019  an zwei innerstädtischen Standorten mit Pilot-Flächen zur Erprobung des Konzeptes. Im Rahmen der Bewerbung Nürnbergs zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 wurde das Projekt im Mai 2019 als eines von 10 Projekten zur Förderung ausgewählt und die ersten beiden Standorte am Jakobsplatz und Egidienplatz wurden eingerichtet. Inzwischen gibt es neun Standorte (auch am Z-Bau einen). Der Garten des Südens ist sozusagen mitten auf dem Bürgersteig, bzw zwischen Bürgersteig und Straße, auf einer ehemaligen Hundewiesenbrache. Eine tortenstückartige Fläche. Die Gruppe legte erst im März los. Eien Tafel zeigt, was erntereif ist, trotzdem werden bekannet Gemüsearten wie Tomaten und Kürbis immer unreif weggeerntet. Gartengeräte bringen die Gärtner*innen selber mit, Wasser kommt aus einem Hydranten, der Schlauch dafür lagert im Innenhof einer der Gärtner*innen.
    – Der Jakobsgarten ist auf einer kommunalen Fläche vor der Jakobskirche entstanden un dliegt am Jakobsweg. Von oben betrachtet sieht er wohl wie eine Jakobsmuschel aus. Auch hier war eine Hundewiese. Es gibt keine Zäune. Wasser und einen Spint für Werkzeuge stellt die Kirche zur Verfügung. Ein großes Schild erklärt das Projekt, „Antihundeschilder“ haben wohl einen positiven Effekt. Müll liegt oft rum, obwohl es ganz nah Mülleimer gibt. Sie haben eine große Pflanzenvielfalt im Garten und nehmen auch am Soja-Projekt von Taifun teil
    – Der Stadtgarten ist dieses Jahr 10 Jahre alt geworden. Sie mussten schon 2x umziehen, waren einst auch angetreten mit dem Konzept „mobil sein und Brachflächen zwischennutzen“, inzwischen sind sie davon wieder abgerückt und wollen eine feste Fläche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gärtnern. 1x Monat macht Xenia Kochworkshops, sie machen Bildunsgarbeit für Schulen, Geflüchtete und Kindergruppen. Alles ist gemeinschaftlich, Saatgut wird gewonnen und aufbereitet, Biodiv ist ein weiterer Schwerpunkt, ernten darf jede*r. Wegen Vandalismuserfahrungen ist der Garten nicht mehr offen für alle zu jeder Zeit. Es gibt derziet nur Samstags allgemeine Öffnungszeiten.
    Sie müssen 3T Euro Pacht zahlen, bekommen aber eine Unterstützung durch die Stadt. Jungpflanzen- und Saatgutverkauf ist eine Finanzierungsquelle (1T Pflanzen werden bei dem jährlichen Markt verkauft), zunächst ziehen die Gärtner*innen zu Hause an, dann können sie das Gewächshaus eines Männerwohnheims (?) nutzen. Sie machen ihren Kompost selber und nutzen Tierdung aus dem Zoo. Dieser ist in Nürnberg recht regional, macht das Futter selber und baut selber die Pflanzen dafür an. (mehr …)

  • Stuttgart: Netzwerkpartner machen Pesto

    (Mail)

    am Wochenende hatten wir ein weiteres treffen zahlreicher Gemeinschaftsgärten der Region. Als gemeinsame Perspektive für die Klimakrise haben wir die Essbare Region (essbare Gartenstadt). Als einen nächsten Schritt dahin haben wir folgendes beschlossen: Alle Projekte machen bei sich einen Pestotag. Dort wird aus Brennnesseln Pesto gemacht. Das wird verschenkt. Dazu gibt es Informationen über Brenneseln und unsere Perspektive einer essbaren Region. Wir wollen damit Appetit auf die essbare Region machen. Parallel dazu veranstalten wir bereits zahlreiche Sammel- und Pflück-Tage in denen wir Obst aus der Umgebung pflücken und verschenken. Vieles in der Region ist ja schon essbar, es kommt ja auch darauf an Menschen zu begeistern auch selbst zu pflücken. Als Kleine Wildnis übernehmen wir zur Zeit die Koordination zwischen den Projekten dafür.


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  • München: wir fördern einen Bodenkoffer für die Gemeinschaftsgärten

    (Antrag/Antworten)

    Das Team um Manfred Pennwieser, Bodenforscher und Biobauer aus Schwand, hat mit dem „Bodenkoffer“
    und der dazu gehörigen Auswertungsapp ein einfach anzuwendendes und didaktisch überzeugendes
    Werkzeug zur ganzheitlichen Bodenanalyse geschaffen. (https://bodenkoffer.at)
    Im Gegensatz zu einer konventionellen chemischen Bodenanalyse, die sich in der Regel die Parameter
    Bodenart, pH-Wert, Humusgehalt, sowie den Gehalt an Phosphor, Kalium, Magnesium, Bor, Kupfer, Eisen
    und Zink ermittelt, hilft der Bodenkoffer, den Boden in seiner Gesamtheit zu verstehen:
    In 10 Stationen kann ein Boden nach physikalischen, chemischen und biologischen Faktoren (wie z.B. die
    Analyse von Zeigerpflanzen und Bodenlebewesen) beurteilt werden, um seinen jeweiligen Zustand und die
    damit einhergehenden Bedürfnisse festzustellen. Zu jeder Station gibt es ein Erklärvideo und alle
    Werkzeuge, die für die Analyse benötigt werden.
    Die Werte können mit Hilfe einer App am Handy digital erfasst werden. Als Auswertung erhält man per E-
    Mail eine wissenschaftliche Einordnung der Befunde. Die Anwendung dieser Methode ermöglicht eine
    vergleichende Langzeitanalyse des Bodens, die eine praktische Orientierung für dessen künftige Pflege
    hinsichtlich einer verbesserten Bodenstruktur gibt.
    Lernbedarf der urbanen Gärten
    Urbane Gärten beschäftigen sich im Zusammenhang mit Gemüseanbau und gesunder Ernährung intensiv
    mit den Methoden zum nachhaltigen Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Die Zusammenhänge von
    Humusaufbau, Bodenstruktur, Bodengesundheit und Pflanzenernährung sind hochkomplex; wichtige
    wissenschaftliche Aspekte sind in den praxisorientierten Projekten schwer vermittelbar. Oft wird recht
    willkürlich gedüngt, weil der Boden vereinfacht als Nährstofflieferant für Pflanzen verstanden wird. Mit
    dem didaktischen Konzept des Bodenkoffers wird das Zusammenspiel der verschiedenen
    Bodeneigenschaften begreifbar gemacht und der Boden als lebendiger, sich wandelnder Organismus vor
    Augen geführt. In der Summe entsteht ein Verständnis für die Praxis der ökologischen Landwirtschaft und
    für die Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanzenschutz, Ernährung, Biodiversität und Klimaschutz.  
    Bodenwissen in den Gärten wachsen lassen
    Unsere Idee ist es, mithilfe des Bodenkoffers das notwendige Praxiswissen über das Netzwerk urbaner
    Gärten in die unterschiedlichen Gartenprojekte zu bringen. Die Geografin und Projektbeteiligte Ruth Mahla
    hat sich den Bodenkoffer ausgeliehen und dessen Anwendung getestet.  
    Unserer Einschätzung nach benötigt die Anwendung des Bodenkoffers eine qualifizierte Anleitung, also die
    Vermittlung durch eine erfahrene Expertin. Ruth Mahla würde diese fachliche Begleitung übernehmen.
    Zum einen sollen Workshops für Interessierte in bestehenden Gemeinschaftsgärten am Ökologischen
    Bildungszentrum und im StadtAcker stattfinden. Darüber hinaus sollen Workshops in weiteren
    Gemeinschaftsgärten vor Ort ermöglicht werden.
    Ziel ist es, Gartenaktive darin zu ermächtigen, ihre Böden mit den Werkzeugen des Bodenkoffers selbst zu
    analysieren, die Qualität ihres Bodens zu beurteilen und das Wissen weiterzugeben. Längerfristig sollen
    eine fachgerechte Bodenbeurteilung und die daraus resultierende Bodenpflege für alle Gartenprojekte
    selbstverständlich werden.

    • Wie viele der Münchner Gemeinschaftsgärten haben Interesse an der Nutzung des Bodenkoffers? Wie wurde dieses Interesse abgefragt? 

      Das Interesse wurde beim Netzwerktreffen am 22.3.2022 abgefragt. Bei diesem Treffen waren 15 Teilnehmer*innen anwesend. Die Idee des Bodenkoffers stieß auf allgemeines Interesse. Besonderes Interesse bekundeten folgende Gemeinschaftsgärten, deren Vertreter*innen anwesend waren: Sonnengarten Solln, Bienengarten Pasing, Freiluftgarten Freiham, StadtAcker und Experimentiergarten am ÖBZ. Allerdings ist der Kreis der Gemeinschaftsgärten noch deutlich größer. Wir gehen davon aus, dass es weitere Gemeinschaftsgärten gibt, die den Bodenkoffer einsetzen würden. Dazu zählen v.a.: EineWeltHaus-Garten, Gemeinschaftsgarten der Vielfalt der IG-Feuerwache, Interkultureller Gemeinschaftsgarten Blumenau, Interkultureller Gemeinschaftsgarten Grünstreifen Oberföhring, o’pflanzt is, Waldschmausgarten, Bewohnergärten Gotteszeller Straße, Bewohnergarten ZAK Neuperlach. 

      Wir erwarten zudem, dass das Interesse mit den Erfahrungsberichten aus den anderen Gärten wächst. Die Methode wird über den Newsletter und bei den nächsten Netzwerktreffen erneut beworben.

    • Wie transportabel ist der Koffer?  

      Der Koffer ist gut transportabel. Alle Utensilien sind kompakt in einem rollbaren handlichen und stabilen Case untergebracht, so dass er durchaus auch mit dem Rad oder via ÖPNV transportiert werden kann.
       

    • Wer kümmert sich um Ausleihe und „ordentliches Zurückbringen“? Wie wäre die Ausleihe organisiert? 

    Diese Aufgabe würden wir im ÖBZ übernehmen. Die Ausleihe würde über eine Terminanfrage telefonisch oder per Mail im Infobüro oder bei Frauke Feuss erfolgen. Die Daten der Ausleihenden, Abhol- und Rücktermin werden dokumentiert, ebenso wie der aktuelle Inhalt. Verbrauchsmaterialien werden ggf. ergänzt.

    • Wie wird in allen Gemeinschaftsgärten Münchens bekannt gemacht, dass es diesen Koffer gibt?  

    Die Bekanntmachung wird zielgerichtet für die Gemeinschaftsgärten erfolgen, über die Homepage und den Newsletter von UGM, die Homepage ÖBZ, Netzwerktreffen und Mund-Propaganda.

    • Wie werden die Workshops dokumentiert, so dass Gärten/Interessierte, die nicht bei den Workshops dabei sein können, den Koffer dann trotzdem eigenständig nutzen können? 


    Wir werden Videoclips zur Handhabung bei einem der Workshops anfertigen, die die bestehenden Videoanleitungen ergänzen

    • Wird der Koffer pro Garten dann nur 1x genutzt oder ist das jedes Jahr sinnvoll und attraktiv? 

    Es ist sinnvoll, die Methoden des Bodenkoffers mehrfach anzuwenden, um eine Langzeitbetrachtung des Bodens und ggf. der Wirkung eingeleiteter Verbesserungsmaßnahmen zu erfassen. Vor allem wenn Bodenverändernde Maßnahmen durchgeführt werden, empfiehlt sich eine mehrfache Beprobung, um Vorher-Nachher-Effekte feststellen zu können.

    • Wäre auch ein Online-Workshop zur Nutzung denkbar, der dann aufgezeichnet wird? 

    Der haptische Bezug zum Boden ist für das Verständnis und für die Schulung unabdingbar. Ein Online-Workshop würde die Schulung vor Ort nicht ersetzen können. Die Videodokumentationen könnten aber als Online-Einführung bzw. für die Nachbereitung hilfreich sein.

    • Kann das ÖBZ die Kosten für die Workshops übernehmen? 

    Den Koffer würden wir gerne niederschwellig anbieten, damit die Gemeinschaftsgärten die Methoden auch nutzen. Daher würden wir die Einführungsworkshops zunächst ohne TN-Gebühr anbieten. Ziel ist es aber, in den einzelnen Gemeinschaftsgärten Menschen zu „Bodenexpert*innen“ zu qualifizieren, die das Wissen und ihre Erfahrungen innerhalb des Gartens oder auch darüber hinaus weitergeben können.

    • Was fällt an Verbrauchsmaterialien an? 

    Es fallen nur geringe Kosten für Verbrauchsmaterialien an (z.B. Salzsäure, die in der Apotheke nachgekauft werden kann)

    • Welche anderen Gärten, bis auf die ÖBZ-Gärten und der Stadtacker sollen Orte für die Workshops werden? 

      Sonnengarten Solln, Bienengarten Pasing und Freiluftgarten Freiham haben ihr konkretes Interesse bekundet.  

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  • Frankfurt/Main: Gartennetzwerk startet

    (Teilnahme)

    In Frankfurt/Main haben Gartenaktive eine Vernetzung der Gemeinschaftsgärten gestartet. Zunächst online, Ziel ist es, sich analog rundum in den Gärten zu treffen, gemeinsame Strategien für mehr Sichtbarkeit und Förderung zu erarbeiten und bei Politik und Verwaltung – als wichtige Klimaschutzprojekte – mehr Einfluss zu gewinnen.

    Mit dabei:
    Kratzdistel, ein naturnaher Kleingartenverein ohne Zäune, der sich mehr nach außen öffnen möchte und auch Angebote für Kinder und Familien entwickeln möchte

    Rödelsheiner Bahnhofsgrün: seit 8 Jahren hat die Gruppe eine Patenschaft für eine öffentliche Fläche direkt neben einem Bahnhof übernommen. Ihnen geht es um naturnahes Gärtnern und einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. Sie wollen dafür Anschauungsort sein und machen Veranstaltungen mit Schwerpunkt: naturnahes Gärtnern auch auf kleinsten Räumen (wie Balkone).

    Ginnheimer Kirchplatzgärtchen: sie müssen wegen Bauarbeiten auf dem Platz für einige Zeit umziehen, wissen bisher weder wohin, noch wie sie das bewerkstelligen werden. Sie gärtnern in Gabionen und zumeist werden Blumen angebaut. Herausfordernd ist die Bewässerung

    GallusGarten II: sie haben auf 1400m² 39 Beete und 34 Ahornbäume, um die sie sich auch kümmern. Hierfür wollen noch mehr mit der Nachbarschaft in Kontakt treten, es werden Gießpat*innen gesucht. Bewässerung ist ein wichtiges Thema, sie haben Brauchwasser, das sie nutzen können. Sie haben einen Verein gegründet, arbeiten mit verschiedenen anderen Organisationen zusammen und haben letztes Jahr u.a. viele Sitzmöglichkeiten geschaffen.

    Gemüseheld*innen: wollen sich weiter vernetzten und langfristige Kooperationen aufbauen. Sie haben derzeit 19 Gärten, im Orgateam sind 7 Leute und sie wollen sukzessive weitere Stellen schaffen und sich professionalisieren. Den Bereich ANgebote für Schulen/Bildung wollen sie ausbauen und ein weitegebbares Konzept erstellen (was ist ein Gemüseheld*innengarten, wie gärtnern wir, was für Werkzeuge nutzen wir, was für Wissen findet man wo etc.)

    Dann war noch Thomas von den Frankfurter Beeten und jemand vom Klimaentscheid da.


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  • Göttingen: Janun baut essbaren Waldgarten auf

    der JANUN Garten ist ein Gemeinschaftsgarten mit einer Mischung aus Market Gardening und Permakultur. Das machen wir hauptsächlich einjähriges Gemüse, Tomatenhaus usw usw.

    Der JANUN Garten ist ein Gemeinschaftsgarten für Junge Menschen und befindet sich im Friedensgarten der internationalen Gärten e.V..
    Der Essbare Waldgarten Göttingen ist viel größer, mind. 3500 m2 und wird auf der Wiese unterhalb des Friedensgartens angelegt.

    Darunter entsteht dann noch ein neuer Garten und zwar eine Stadtsolawi Göttingen, bei der auch Menschen mitmachen können.
    Wir bauen da an diesem Ort also ein größeres Gartenetzwerk mit ganz Unterschiedlichen Beispielen und Ideen von Urban gardening (internationaler Garten, market gardening (intensiver Gemüseanbau), Waldgarten) nebeneinander auf um vielleicht auch irgendwann mal ein Bildungszentrum durch zu installieren. Die Projekte sind mehr oder weniger unabhängig. (mehr …)

  • Nürnberg: GGs gründen Netzwerk

    (Tel)

    Die Gemeinschaftsgärten in Nürnberg haben ein eigenes Netzwerk gegründet. https://gnn.life/
    Es ist „ganz locker“ entstanden. Manche Gärten gehören zu BluePingu, aber eben nicht alle. Damit der Austausch besser wird, treffen sie sich nun 1x Monat immer in einem anderen Garten und tauschen sich aus. Es werden auch Ressourcen gemeinsam genutzt, verliehen und geteilt. Sie haben ein Lastenrad für die Gärten angeschafft, das steht im Wolfsgarten und es kümmern sich Leute vom Collect Jardin drum, die radaffin sind. Als nächstes kaufen sie einen E-Transporter. BUND und BluePingu sind hier die „Schirmherren“. Bei BluePingu gibt es eine AG zu E-Mobility über die das läuft. Das Geld wird vorgeschossen und soll dann via Crowdfunding refinanziert werden. Einige Leute aus den GGs bekommen eine Einführung ins Fahren und stehen dann auf der Liste der „berechtigten Ausleiher*innen“. Maßgeblich GGs sollen es nutzen können.
    Das Netzwerk entsteht entlang dessen, was die Leute einbringen können und wollen, es gibt keinen „harten Kern“.

    Sven ist bereit und interessiert daran, in einem NW-Austauschabend seine Erfahrungen weiterzugeben (mehr …)

  • Dresden: dritte Generaton Gemeinschaftsgärtner*innen wollen eigene Parzelle

    (Tel)
    Volker vom Gartennetzwerk Dresden stellt fest, dass die dritte Generation der Gemeinschaftsgärtner*innen nicht mehr am gemeinscahflichen gärtnern, sondern ganz hauptsächlich an einer eigenen Parzelle interessiert ist. Das beobachten sie wohl in vielen der Gärten. Die Neugärtner*innen wollen ihre Parzelle am liebsten umzäunen und es darf niemand sonst davon ernten. Den Garten als gemeinsamen Raum mit gemeinsamer Planung und Verantwortungsteilung zu organisieren, wird immer schwieriger.
    Auch im Gartennetzwerk sind nur die Häfte (wenn überhaupt) der Gartenprojekte vertreten. Auf Mails mit Bitte um Rückmeldungen und auch hier gemeinsamen Planungen oder Abstimmungen werden von vielen gar nicht beantwortet.
    Erste Generation = die Initiator*innen und Aufbauende
    Zweite Generation = nach der Anfangsphanse dazu gekommen
    Dritte Generation = „ins gemachte Netz“ gekommen

    (mehr …)

  • Dresden: Ufer-Projekte haben wieder tolles Workshopprogramm organisiert


    https://ufer-projekte.de/alle-veranstaltungen/

    Natürlich macht die Pandemie vor unseren Gartentoren nicht halt und wir müssen uns dieses Jahr in Flexibilität üben. Wir haben alle Termine festgelegt und sie werden draußen mit ausreichend Abstand und Hygienekonzept stattfinden, wenn die Bestimmungen es erlauben. Deswegen wird die Anmeldung dieses Jahr erst drei Wochen vor dem jeweiligen Workshop freigeschaltet. Wir behalten uns vor, die Workshops zu verschieben, auf ein Online-Format umzuplanen oder gar abzusagen, wenn ein Veranstaltungsverbot besteht.

    Da die Nachfrage an Workshops sehr groß ist haben wir uns dieses Jahr entschieden auch Workshops anzubieten die nicht durch eine Förderung getragen werden, sondern sich durch Teilnahmegebühren finanzieren. Dabei wollen wir niemanden außen vor lassen und haben ein solidarisches Preissystem entwickelt, bei dem ihr zwischen drei Preisen wählen könnt.


    (mehr …)

  • Netzwerktreffen Bremen

    am 23.2. fand ein Treffen Bremer Gemeinschaftsgärten statt mit dem Ziel, Vernetzungsinteresse und -bedarf/ziele miteinander zu diskutieren und nächste Schritte zu einem größeren analogen Netzwerktreffen zu klären.
    Es nahmen 14 Personen (und das bei einem Termin von 14.00 – 16.00 Uhr) aus 10 Gärten teil:
    Querbeet, Ab geht die Lucy, Gemüsewerft, Elli, Huchtinger Hügelgarten, Blumenkohl, Rotkäppchen, Wollepark, Grüne Oase, Fleetgarten (Selbsternte).

    „Die Teilnehmer*innen haben sich über „Mural“ [Tool] mit den Fragen „Wie möchten wir das Netzwerktreffen durchführen?“, „Wie können wir uns bei  der Organisation des Treffens unterstützen (lassen)?“ und „Was möchten wir durch das Netzwerktreffen/das Gartennetzwerk Bremen und Umgebung erreichen?“ auseinandergesetzt.

    Das größte Anliegen der Teilnehmenden war der Austausch, das Kennenlernen. Als Nahziel sollen daher mehrere Fahrradtouren zu Gärten      organisiert werden, die nicht so weit voneinander entfernt liegen und so an einem Tag erreicht werden. Hier soll bei den besuchten Gärten thematisch jeweils etwas anderes anliegen, bzw. vorbereitet/besprochen werden.

    Über das Netzwerk soll erreicht werden: Vernetzung (auch von Honorarkräften/ ReferentInnen), Erhöhung der Sichtbarkeit (Gemeinsame      Internetpräsenz? „Gartenetzwerk Bremen“, Ziele politisch klarer/sichtbar machen), Erfahrungsaustausch (u.a. gemeinsame Praxis-Workshops), Problemaustausch/Rückhalt/Support (z.B. bei Interessenkonflikten mit anderen Parteien), Zusammenschluss (Garten übergreifende Angebote, Saatgut-Tausch oder gemeinsame Bestellung, Radtouren, gemeinsame Finanzierungs-Anträge/Projekte für z.B. für PR)“.

    Ein größeres analoges Treffen wurde nicht weiter diskutiert. (mehr …)

  • (Online) Treffen Essener Gemeinschaftsgärten

    (Teilnahme)
    Die Essener GGs treffen sich monatlich zum Austausch. Am 21.01. waren 10 Leute aus verschiedenen Gärten dabi. „Personenschnittmengen“ gibt es u.a. zu Transition Town, der Ernährungsrat, die Initiative für Nachhaltigkeit und der Verein „Gemeinsam für Stadtwandel“. 
    interessant:
    – Carls Garten (Zechengelände): ist derzeit das einizige, was vom Träger „Zeche Carl“ aus läuft und erhält viel Aufmerksamkeit. Bei Carls-Garten gibt es bezahlte Stellen (Teilzeit? Stellenanteile?) und sie organisieren derzeit verschiedene Online-Workshops, z.B. zum Thema Kompostierung, Wildbienen und wollen, sobald es wieder geht, mit Geflüchteten zusammen an einer Unterkunft Hochbeete aufstellen und bepflanzen.
    – im Netzwerk gibt es Expertise fürs Bauen mit Paletten und anderen Industriematerialien: Bauen, mit allen, was günstig und robust ist und sich für die Gärten eignet. Auch gibt es einen Werkzeugpool
    – für den Sommer ist in Essen geplant, zunächst 200 dann ggf. 400 Wassertanks aufzustellen und Menschen zu finden, die Baumpatenschaften übernehmen und so Wasser zum Gießen haben. Auch Gemeinschaftsgärten sollen sich beteiligen können, ein paar Straßenbaumpatenschaften übernehmen und dan auch Tank bekommen, die regelmäßig gefüllt werden würden
    – die IGA 2027 soll auch Raum für GGs und verwandte Projekte haben
    – LaLa Ruhr macht digitales Festival, bei dem ggf. auch GGs sich vorstellen können
    – GG Grüne Matte hat stromfreie Tröpfchenbewässerung für ihre Gewächshäuser (teilen gerne die Infos dazu) und Erdmiete gebaut. In 2021 wollen sie ihre Outdoorküche weiter ausbauen
    – Ernährungsrat Essen hat AG „Essen essbar“, u.a. werden an neu angelegten Radtrassen wohl essbare Bäume gepflanzt (mehr …)

  • Vorbereitung Vernetzungstreffen Berliner GGs

    Zoom-Treffen mit zwei Aktiven vom bestehenden Netzwerk „Urbane Gärten Berlin“ und zwei Frauen, die im Nachklapp zum einem Workshop letzten Herbst in Berlin sich für mehr Vernetzung der Berliner GGs stark gemacht haben. Es waren noch mehr zu diesem Vorbereitungstreffen eingeladen (die anderen aus Berliner GGs, die bei dem Workshop dabei waren), doch waren wir nur zu fünft, was ggf. an dem Termin Freitag abends lag.
    Themen waren:
    – Vorstellung der bisherigen und vorhandenen Vernetzungsaktivitäten und Strukturen (durch Kerstin Stelmacher)
    – Vorstellung des Netzwerks Urabane Gärten Berlin (durch Katharina)
    – Sammlung von Wünschen an weitere Vernetzung
    Weiteres Vorgehen: Netzwerk Urbane Gärten Berlin will für Februar zu einem Vernetzungstreffen einladen und sich da auch nochmal allen vorstellen (da nicht alle Berliner GGs von dem Netzwerk wissen), Mitmacher*innen werben und konkrete Vorschläge für Aktivitäten vorstellen.
    wichtig: Kräfte bündeln. (mehr …)

  • GGs in München -Artikel in der SZ

    Grün für alle

    Anstich mit Maske: Der Freiluftgarten in Freiham ist eröffnet.

    (Foto: ales)

    Im Freihamer Freiluftgarten hat bereits der kollektive Anbau begonnen. Die Nachbarschaftshilfe hat aber schon den nächsten Schritt im Blick: Wie wäre es, später mit dem gemeinsam gezogenen Gemüse auch zusammen zu kochen?

    Kolumne von Julia Weinzierler

    Grün kann Gold wert sein – im Zimmer, aber vor allem draußen, beim Urban Gardening in der zubetonierten Stadt. Das neueste Projekt – der Freihamer Freiluftgarten – ist vor Kurzem gestartet, blickt aber bereits auf eine längere Vorgeschichte zurück. Aufbauend auf dem Freiluftsupermarkt und der Freiluftbox, die in Freiham bisher grüne Abwechslung versprochen haben, folgt nun ein ganzer Garten zum gemeinsamen Pflanzen, Säen, Lernen und auch Plaudern. Die Idee für das kollektive Garteln ist allerdings nicht neu.

    Während in Freiham das neue Stadtquartier durch das Grünband mit den bestehenden Vierteln verbunden wird, lebt der Generationengarten in Milbertshofen diese Idee bereits seit 15 Jahren. Das angrenzende Viertel Schwabing-West sollte ein Stückchen näher rücken. In all den Jahren wurde so einiges angepflanzt, Freundschaften entstanden, meist auf lokaler Ebene. „Es ist mal jemand aus dem angrenzenden Stadtteil dabei, aber es sind doch hauptsächlich Leute, die hier in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen“, erzählt Gabriele Schlaugat vom Verein Stadtteilarbeit. Freude am Garten haben aber alle. „In so einer Stadt wie München entschleunigt das natürlich.“

    In Freiham haben derweil die ersten Gartenarbeiten begonnen, während der Nachbarschaftstreff bereits die nächsten Schritte im Blick hat – zum Beispiel könnte man das Gemüse gemeinsam verarbeiten, beim Kochen. Mehr Erfahrung hat damit bereits Andrea Schanzenbach, die seit 2015 das „Rosen-Heim“ leitet, wo diese Saison trotz Corona bereits Salat, Radieserl und Knoblauch geerntet werden. Beim Kochabend, beim Grillen oder einer Brotzeit wurden dort aus Hobbygärtnern auch gute Freunde.

    Die Liste ließe sich fortsetzen: Der Ackermannbogen hat seinen „StadtAcker“, Blumenau den „Interkulturellen Garten“, Giesinger Gärtner treffen sich im „Grünspitz“, während das Projekt „O’pflanzt is“ sogar einen Umzug mitgemacht hat und nun wieder Wurzeln schlägt. Die grünen Oasen ziehen eine positive Bilanz, die Anfragen häufen sich. Wer Lust auf Rechen und Gießkanne hat, dem sei die Webseite www.urbane-gaerten-muenchen.de ans Herz gelegt – damit man einen Gemeinschaftsgarten direkt um die Ecke findet.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/viertel-stunde-gruen-fuer-alle-1.4949047

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  • Rundbeet Kiel

    (alerts)

    Seit 2012 besteht dieses Urban Gardening Projekt : ein Rundbeet in der Grüntangente zwischen Dreiecksplatz und Koldingstraße. Ohne Wasseranschluss, ohne externe Finanzierung und sogar ohne Chef*in: kann das funktionieren? Offensichtlich ja, denn auch dieses Jahr grünt und blüht es hier wieder. Erste Salate, Puffbohnen , wilde Rauke und andere Kräuter stehen bereit zur Ernte, vereinzelte Erbeeren laden zum Naschen ein. Auch an die Bienen wurde gedacht. Zwischen dem Gemüse blühen Blumen. Da ist ein kleines Paradies entstanden. Am Anfang des Gartenjahres steht immer ein Planungstreffen. “Aber so richtig halten wir uns nie dran,” sagt Matthias, einer der Aktiven, über die real existierende Praxis beim Säen und Pflanzen.

    Freitags um 17 Uhr sind meistens einige Aktive am Rundbeet anzutreffen. Etwa sechs Personen kommen regelmäßig, drum herum besteht ein größerer Kreis an Unterstützer*innen. Manche Leute sind seit Jahren dabei, andere erst seit diesem Jahr. Außerdem bestehen Kontakte zu anderen Gartenprojekten wie dem Parzellen-Pacht-Projekt oder dem Permakulturgarten der Alten Mu. Nicht nur Gartenwissen sondern auch überzählige Setzlinge wandern von hier nach dort. Als ich gestern spontan das Rundbeet besuchte, fand gerade ein Picknick mit Kaffee und kurdischer Pfefferminzsuppe auf dem Rasen statt. Neben Jäten und Gießen wird hier also auch die Geselligkeit gepflegt.

    Größtes Problem ist seit Jahren der Wassermangel . Zum Glück wohnen einige der Aktiven in der Nähe und bringen Kanister mit Wasser vorbei. (mehr …)

  • Neuer GG in Köln auf ex Parkplatz

    (Antrag/Antworten)

    Im September 2019 wurde von der Stadt Köln eine Fläche für den Gemeinschaftsgarten am Merheimer Platz in Köln-Nippes gepachtet. Es handelt sich um einen alten Parkplatz, ca. 450 qm.
    Wir wollen in unserem Gemeinschaftsgarten Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen anpflanzen. Ebenso soll die Fläche zum Imkern genutzt werden. Der Garten wird gemeinschaftlich geplant, gestaltet und bewirtschaftet und soll ein öffentlicher Ort der Begegnung im Veedel sein, ein Ort des sozialen und kulturellen Miteinanders und des gemeinsamen Lernens. Wir verstehen diesen Garten auch als Beitrag zu Klima- und Umweltschutz in der Stadt und wollen einen alternativen Weg zu Konsum und Überfluss aufzeigen. Wir wollen Wertschätzung von gesunden Lebensmitteln und die Idee des „selber machen“ leben und vermitteln. Beim Aufbau der Garten-Infrastruktur, wie zum Beispiel von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten, wollen wir auf bereits vorgefertigte Dinge verzichten und möglichst viel selber machen. Dabei sollen sowohl gebrauchte (z.B. Europaletten) als auch neue Materialien (z.B. gekauftes Holz) verwendet werden.
    Kooperationen mit z.B. Kitas, Schulen, Altenheimen, Vereine, Kirchen und andere Organisationen in der Nachbarschaft werden mittelfristig angestrebt, um den Betrieb des Gartens breit in der Nachbarschaft zu verankern und Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Der Garten steht explizit allen offen. Die Beitragsordnung ist so gestaltet, dass durch niedrige Beitragssätze oder auch die Möglichkeit auf diese zu verzichten alle interessierten Gesellschaftsgruppen teilnehmen können, unabhängig von ihrer Erwerbs- und Vermögenssituation.
    Geplant sind regelmäßige Gartentreffs, bei denen gemeinsam gegärtnert wird, einmal pro Woche. Derzeit findet dieses Treffen am Samstag Vormittag statt. Geplant sind darüber hinaus regelmäßige Gartenfeste zum Anwerben neuer MitstreiterInnen. Grundsätzlich ist es vorstellbar, in dem Garten auch nicht-kommerzielle Veranstaltungen durchzuführen, z.B. Gartenworkshops, Schnippel-Diskos und gemeinsame Verwertung von Gemüse, Picknicke, ggfs. Lesungen und Konzerte. In der Anfangszeit soll der Fokus aber klar auf dem Aufbau des Gartens liegen.

    • Soll es „nur“ fünf Hochbeete geben?
    • Was für andere „mobile Gefäße“ wird es geben und wie viele?

    Nein, es soll mehr geben, wir haben ca. 450 qm Platz, den wollen wir gut nutzen. Wir haben bereits 2 Hochbeete aus Paletten gebaut und es sollen noch mehr werden. Auch denken wir über andere mobile Gefäße nach wie z.B. Bäckerkisten, Speisfässer, „normale“ Blumentöpfe und ähnliches. Eine genaue Anzahl zu nennen, ist im Moment noch schwierig, das kann ich noch nicht wirklich abschätzen.

    • Was an andere Infrastruktur wird es geben (Kräuterspirale und Imkern erwähnen Sie), gibt es z.B. Sitzgelegenheiten/ein Häuschen/Kompost o.ä.?

    Ein gebrauchtes Gartenhäuschen hat einer unserer Mitstreiter just heute in einem Garten im Umland abgebaut und wird es auf unserer Fläche wieder aufbauen. Ein kleines Gerätehäuschen haben wir aus alten Türen gebaut, ein Foto davon finden Sie in der Anlage; auch einen Kompost haben wir schon gebaut. Sitzgelegenheiten sind bisher nur eingeschränkt vorhanden; ich denke, dass einige zu Hause noch Stühle und Tische haben, wie sie gerne im Garten unterbringen würden. Auch können weitere Sitzgelegenheiten aus Paletten gebaut werden.

    • Wie bzw woher bekommen Sie das Wasser?

    Der Kleingarten Flora e.V., der sich nebenan befindet, legt uns einen Wasseranschluss mit eigener Wasseruhr. Außerdem wollen wir Regenwasser nutzen.

    • Wie und wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich ist dann dieser Ort?

    Die Geräte sollen in dem erwähnten Gerätehaus und dem Gartenhaus untergebracht werden. Wir wollen Zahlenschlösser kaufen, so dass alle Mitgärtnernden jederzeit an die Geräte kommen können.

    • Wie können Schulen, Kitas und andere Einrichtungen mitwirken? Das ist ja bei Gärten, bei denen alles gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, auch kommunikativ zu lösen – oder bekommen Gruppen eigene Bereiche oder übernehmen Patenschaften?

    Dieser Punkt ist im Moment für uns ehrlich gesagt noch nicht wirklich aktuell, weil wir zunächst überhaupt eine Garteninfrastruktur aufbauen müssen, um dann andere anzusprechen und ihnen eine Mitarbeit anzubieten. Das werden wir frühestens im nächsten oder übernächsten Jahr angehen können. Unsere ursprüngliche Überlegung war, für z.B. eine Kita eigene Kinderbeete zu bauen und ihnen auch einen eigenen Zugang zu ermöglichen. Wir haben zahleiche Familien mit Kindern in der Gruppe, so dass wir gute Kontakte zu Kitas und Schulen haben, wenn wir soweit sind.

    • Woher bekommen Sie die Erde und die Pflanzen?

    Mutterboden bekommen wir von der Baufirma Strabag; eine unserer Gärtnerinnen arbeitet da und hat den Kontakt hergestellt. Die Pflanzen bzw. das Saatgut spenden in diesem ersten Jahr unsere Mitglieder. Es gibt in Köln aber auch einen VHS-Biogarten, bei dem man Pflanzen bekommen kann, andere Gemeinschaftsgärten organisieren Pflanzentauschbörsen. Auch die Nachbarn aus der Kleingartenanlage nebenan und befreundete GärtnerInnen haben signalisiert, dass sie uns mit Ablegern aushelfen können.


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  • Stadtgärtnern in Augsburg

    (alerts)

    Seit der Umgestaltung vor einigen Jahren hat sich die Grünanlage am Theodor-Heuss-Platz zum Anziehungspunkt gemausert. Zahlreiche Ruhebänke, Bäume, Blumen und ein Wasserspiel locken nicht nur die Anwohner an. Nur die beiden Hochbeete, die zwar bei blauem Himmel den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden, führen ein Schattendasein – bislang.

    Eine Pflanzaktion soll dem Stadtgärtnern hier mitten im Zentrum Augsburgs neuen Schwung verleihen. Und so buddeln an diesem Nachmittag Tine Klink, GrünenStadtrat und Anwohner Matthias Lorentzen und seine Nachbarin Johanna in der prallen Sonne in einem Hochbeet die altersschwachen Erdbeerpflanzen aus, die in diesem Sommer keine Früchte mehr getragen haben. Regina Martin vom Grünamt hat Nachschub mitgebracht – überwiegend winterharte Kräuter wie Oregano, Thymian, Blutampfer oder Lavendel.

    Ein Pate für die Hochbeete am Heuss-Platz in Augsburg

    „Mir war es arg, dass hier nichts mehr passiert ist“, sagt Tine Klink. Die „Gartenverrückte“, wie sie sich selbst nennt, betreut beruflich und ehrenamtlich mehrere Urban-Gardening-Projekte in der Stadt. Matthias Lorentzen konnte sie jetzt als Paten für die Hochbeete gewinnen. „Ich war schon vor dem Umbau gerne auf dem Platz, damals wurde auch gegärtnert.“ Daran wolle er jetzt anknüpfen und sich auch mit Hilfe von Nachbarn ums Gießen und Nachpflanzen kümmern. Besonders schön findet der junge Vater, dass die Kräuter für seine Kinder als Anschauungs- und Schnupperobjekte dienen. Und nicht nur das: Ebenso wie früher die Erdbeeren zum Naschen verlockten dürfen auch die Kräuter in kleinen Mengen mitgenommen werden. Wann das zweite Hochbeet am Heuss-Platz neu bepflanzt wird, steht noch nicht fest. „Vielleicht noch im Herbst mit Feldsalat.“

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    So mancher leidenschaftliche Gärtner, der viele Stunden Arbeit in sein Grün investiert, mag die doch recht überschaubare Aufgabe der Beetpaten belächeln. Andererseits gewinnt das Stadtgärtnern als Alternative zum Kleingarten oder der Grünidylle am eigenen Haus in Augsburg immer mehr an Bedeutung. Dass gerade der Nordwesten der Stadt hier stark vertreten ist, führt Regina Martin auf die dort recht dichte Besiedelung zurück. In Oberhausen etwa gedeihen alle teilweise vor mehreren Jahren initiierten Projekte – etwa an der Dieselbrücke oder in der Neuhoferstraße bei St. Joseph. Besonders eifrige Helfer finden sich an der Austraße ein. „Es gibt dort mittlerweile sogar drei Bienenstöcke“, sagt Klink. Einzig die Pflege der Hochbeete vor der Löweneck-Schule sei derzeit ein Problem. Die Zusammenarbeit mit der Schule habe zuletzt auch wegen der Ferien nicht so gut geklappt. „Wir wollen jetzt einen neuen Versuch mit den Nachbarn starten“, kündigt Klink an.

    Stadtgärtnern im Wittelsbacher Park

    Einen Neuanfang könnte es auch an zwei Standorten nahe der Innenstadt geben. Anstelle der sogenannten Bigpacks denkt das Grünamt daran, im Wittelsbacher Park Hochbeete aufzustellen und diese Ehrenamtlichen zur Pflege zu überlassen. „Wir wollen weg von den Bigpacks“, sagt Martin. Denn Hochbeete seien nachhaltiger als die sackartigen Pflanzbehälter. Das Vorhaben im Wittelsbacher Park soll im nächsten Frühjahr in die Tat umgesetzt werden – ebenso wie die Bepflanzung von Betonringen in der Alpenstraße. Gute Nachrichten gibt es auch vom Interkulturellen Garten in Kriegshaber am Rande des Kulturparks West. Auch wenn der Pachtvertrag abgelaufen sei, werde das Projekt weiterbestehen, sagt Regina Martin. „Die Fläche wird etwas kleiner und dann nur noch für 50 statt wie bisher 70 Gärtnern ein Betätigungsfeld bieten.“

    Kapazitäten frei hat indes der neue Gemeinschaftsgarten des Vereins Wertachwiese an der Uhlandstraße. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück können 60 bis 80 Gärtner aktiv werden. Noch in diesem Herbst soll dort in Kooperation mit dem Amt für Landwirtschaft der Weg bereitet werden für eine Streuobstwiese, sagt Martin.

    Schule kümmert sich um Hochbeete am Augsburger Vogeltor

    Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit hat in diesem Sommer zwischen den Stadtwerken und der Realschule St. Ursula begonnen. Die Schülerinnen betreuen Hochbeete, die vor dem Umspannwerk am Vogeltor stehen. Ziel ist es, die Grünfläche aufzuwerten und die Mauern des Umspannwerks vor illegalen Graffiti zu bewahren. Denn die Maßnahme, auf die die Stadtwerke sonst in solchen Fällen zurückgreifen – eine legale Verschönerungsaktion mit dem Verein „Die Bunten“ – ist an dieser Stelle aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Und so entstand die Idee, anstatt Graffiti dort ein Urban-Gardening-Projekt zu machen. Thomas Hosemann von den Stadtwerken ist angetan vom Engagement der Schule: „Es gab sogar einen Gießplan für die Ferien.“ Die Aktion werde auch im neuen Schuljahr fortgesetzt.

    https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Warum-das-Stadtgaertnern-in-Augsburg-floriert-id55342206.html (mehr …)

  • Ufer-Gartennetzwerk: viel los rund um die Demo

    (RSS)

    Das vorletzte Augustwochenende hat es in sich und steht ganz unter dem Motto »Nachbarschaft und Gemeinsamkeiten feiern statt Angst schüren«.

    Kurz vor den sächsischen Landtagswahlen wollen auch wir Gemeinschaftsgärten der UFER-Projekte Dresden e.V. ein Zeichen setzen und für eine offene, demokratische Gesellschaft einstehen!

    Vielfalt ist unsere Stärke, deswegen gibt es viele Möglichkeiten Farbe zu bekennen.

    Ganz politisch wird es bei der UNTEILBAR-Demo am 24.08.2019 in Dresden. Wir solidarisieren uns mit den Organisator*innen der bundesweiten Großdemo und werden zahlreich teilnehmen. Ganz nach dem Motto »Solidarität statt Ausgrenzung« überwinden wir die Gärtenzäune und lassen die Pflanzen ein paar Stunden allein.

    Solidarität findet auch in den Gärten statt, hier vor allem durch gelebte Nachbarschaft und die zelebrieren wir an diesem Wochenende gleich vierfach!

    Erste Station Wurzelwerk: Als Warm-up veranstaltet das Wurzelwerk in Pieschen sein Sommerfest und nutz den Anlass, um ab 20.00 Uhr einen Kinofilm zu zeigen: Climate Warriors. Auch die härtesten Krieger haben weiche Herzen, oder?

    Zweite Station hechtgruen: Direkt nach der Demo kann im hechtgruen im Rahmen des Hechtfestes das Tanzbein geschwungen werden. Auf der niegelnagelneuen Bühne gibt es von Ambient bis HipHop alles, was das Herz begehrt. Beim Bohnenzeltorakel lässt sich etwas Ruhe finden.

    Dritte Station Strieskanne: In dem ganz jungen Gemeinschaftsgarten findet am Sonntag dann von 14:00-19:00 das erste Sommerfest statt. Hier können Hochbete, selbstgebauter Geräteschuppen und die leckersten Gemüse begutachtet werden.

    Am gleichen Tag von 14:00 bis 22:00 gehts weiter zur vierten Station: Kleiner Garten und Gartennachbarn – Solidarität hört nicht im Gemeinschaftsgarten auf! Gerade in einem Stadtteil wie Strehlen sind unkommerzielle Orte der gelebten Nachbarschaft wichtig für eine starke, progressive Zivilgesellschaft. Hier wird hier über den Gartenzaun hinweg gefeiert. Mit Smoothie-Bike, Wasserraketen basteln, Tauschecke, Lehmofenpizza, Gartenbar und 3 Bands wollen wir den Sommer feiern.

    Also packt Freunde und Familie ein, schwingt euch aufs Rad und kommt vorbei.

    Wer bei allen Veranstaltungen war und am Ende in Strehlen landet, bekommt eine Soli-Garten-Brause an der Bar 🙂 (mehr …)

  • Erntetausch in Essen

    (NL)

    Mit dem Projekt „Mein Grüner Bollerwagen 2019“ wird ein Erntetausch im
    Essener Siepental stattfinden, bei dem alle Gärtnerinnen und Gärtner der
    Stadt die Chance haben, Ihre Ernte von Beeren, Äpfeln & Co. am Grünen
    Bollerwagen zu tauschen und sich für gemeinsame Aktionen zu vernetzen.

    Es gibt ein Samen-Orakel, selbstgemachte Limonade, einen Fachvortrag zu
    Bienenweiden in den Gärten der Großstadt und zu Bienenprodukten wie Honig,
    Propolis & Co., Insekten-Märchen und weitere Attraktionen.

    Eingeladen sind zudem lokale Essener Initiativen, die ähnliche Ziele
    verfolgen: Transition Town – Essen im Wandel, foodsharing Essen, Essener
    Tauschkreis.

    Und: Für die Kinder gibt es eine Märchenstunde rund ums Thema „Insekten“.

    Datum: Samstag, 21. September 2019 Uhrzeit: 14 bis 17 Uhr
    Ort: Öffentliche Grünanlage an der Lanterstraße / Ecke Siepenstraße
    (Höhe Siepenstraße Haus Nr. 26) in Bergerhausen

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  • Demo in Leipzig wegen Verkauf von Querbeet-Fläche

    (NL)

    2018

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    Unser Pflanzfest naht!Wir feiern den Auftakt der neuen Saison diesen Samstag, den 11.5. ab 15 Uhr. Gestärkt durch selbstgemachte Leiblichkeiten von Mutter Erde setzen wir unsere Vorzucht in die Erde und basteln mit der Natur. Es darf wieder gefachsimpelt und mit Unterstützung lokaler MusikerInnen um’s Feuer getanzt werden. Diesmal sind folgende, etablierte KünstlerInnen dabei:

    18:30 Fluse (solo)
    20:00 Garten Eden Parkverbot / @Soundcloud

    Für die Fans von Chilli und anderen Gewächsen bieten wir auf der Jungpflanzenbörse wieder tolle Vorzuchten an. Außerdem werden wir Transparente und Deko basteln. Warum?

    Wir werden politisch.Leider steht unsere Fläche auf der Neustädter Straße zum Verkauf. Wieder eine Fläche in Leipzig, die bebaut wird. Nicht nur wir, sondern für alle Mitmenschen und -tiere hat dieser Verlust Auswirkungen. Zusammen mit vielen anderen Gemeinschaftsgärten antworten wir mit einer knallbunten Demo am Samstag, den 25.5. um 15.30 Uhr (Start Otto-Runki-Platz)und laden Euch zum Mitmachen ein – für Freiräume statt Investorenträume! Details zur Demo findet Ihr auf unserer Webseite…

    Wir freuen uns auf Ihre & Eure Mithilfe, Kreativität und Mundpropaganda. Gemeinsam können wir diese Stadt verändern und gestalten!

    Alles Grüne in Ihre & Eure Richtungen

    Angela für…

    Querbeet Leipzig e.V.

    Neustädter Straße 20, 04315 Leipzig, info(ät)querbeet-leipzig.de

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