Schlagwort: lokales Netzwerk

  • Grüne Liga baut Gartennetzwerk Marzahn-Hellersdorf auf

    Die Grüne Liga (Berlin) hat bis Ende 2020 Gelder für die Unterstützung von Garteninititiativen in Marzahn und Hellersdorf. Sie wollen Nachbarschafts- und Schulgärten beraten und vernetzen, neue Gartenprojekte anschieben und machen Anschubfinanzierungen so wie Workshops.

    Das Projekt heißt. Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf (mehr …)

  • Kölner Netzwerk leistet Praxishilfe

    (Mail)

    Am letzten Sonntag gab es die Klausur der Gemeinschaftsgärten Köln. Es waren immerhin fünf von sieben Gemeinschaftsgärten des Netzwerks anwesend. Dazu haben wir u. a. beschlossen, dass wir künftig stärker den existierenden Gemeinschaftsgärten unter die Arme greifen wollen.

    Beispielsweise soll es zweimal im Jahr einen gemeinsamen Gartentag geben. Der gastgebene Gemeinschaftsgarten denkt sich Aufgaben aus und am Ende gibt es ggf. Lagerfeuer und etwas zu Essen. Das soll unser Wir-Gefühl stärken, Verbindungen zu Talenten erschließen und die Gärten auf ein neues Niveau heben. Im Herbst könnte beispielsweise Querbeet Brüsseler Platz Kompostmieten bekommen.
    […]

    Die zweite Maßnahme ist die Hilfe zu Selbsthilfe während der Netzwerktreffen. Wir schauen wie wir Probleme einzelner Gärten lösen. D. h. niemand soll mehr allein mit Problemen im Regen stehen und soll sich auf die Hilfe anderer Gemeinschaftsgärten verlassen können (mehr …)

  • Positionspapier „Charta für das Berliner Stadtgrün“ – keine Perspektive für Urbane Gärten? des Netzwerks Urbane Gärten Berlin.

    (Mail)

    Positionspapier „Charta für das Berliner Stadtgrün“ – keine Perspektive für Urbane Gärten? des Netzwerks Urbane Gärten Berlin.

    Gleichzeit mit dieser Nachricht ist es an einen Presse- sowie Politikverteiler versendet worden und einen Post bei FB gibt es auch: https://www.facebook.com/netzwerkurbanegaertenberlin/

    Das Positionspapier ist außerdem auf der Website des Netzwerks unter folgendem Link abrufbar:
    https://netzwerkurbanegaertenberlin.org


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  • Integrierte urbane Gärten: Vernetzung, Beratung und Anschubfin für Gärten in Marzahn

    (Mail)

    Projektauftakt „Integrierte urbane Gärten“

    Pressemitteilung vom 25.10.2018

    Eigenes Gemüse im Schulgarten anbauen können, frische Kräuter aus dem Nachbarschaftsgarten ernten, Fachsimpeln und Netzwerken mit anderen Garteninitiativen aus Marzahn-Hellersdorf – das sind die Ziele des Projekts “Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf“, welche die GRÜNE LIGA Berlin als Projektträger im Bezirk Marzahn-Hellersdorf verfolgt.

    Vergangenen Dienstag, am 16. Oktober 2018, war die Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn-Nord Gastgeber für die öffentliche Auftaktveranstaltung und zeigte der interessierten Nachbarschaft, Lehrerinnen und Lehrern der umliegenden Schulen und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirks- und Grünflächenamt, wie ein funktionierender Schulgarten aussehen kann. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen Johannes Martin und der Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin Karen Thormeyer wurden zum Projektauftakt zwei Apfelbäume gepflanzt. Die alten Sorten “Kaiser Wilhelm” und “Hasenkopf” ergänzen nun den vielfältigen Schulgarten. Herr Kurz, engagierter Klassenlehrer und Verantwortlicher des Schulgartens, versorgte die Gäste mit Unterstützung seiner dritten Klasse mit selbst gemachter Kürbissuppe und Mangold-Tomaten-Häppchen aus dem Schulgarten und bewies, wie schmackhaft die frische Ernte ist.

    Das Projekt “Integrierte urbane Gärten” bietet Schulen, Nachbarschaften sowie bestehenden Garteninitiativen konkrete Hilfestellungen zu fachlichen Fragen und unterstützt neu entstehende Garten-Standorte mit einer Anschubfinanzierung und Vernetzungstreffen. Weitere Bausteine des Projektes ist die Begleitung und Evaluierung einer im Bezirk entstehenden Gartenarbeitsschule sowie der Umsetzung eines Schulgartenwettbewerbs im Jahr 2019. Auf diese Weise sollen langfristige Synergien zwischen den verschiedenen Garteninitiativen im Bezirk entstehen. Das Projekt wird über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf vom Programm Soziale Stadt/Netzwerkfonds im Zeitraum August 2018 bis Dezember 2020 gefördert.

    Träger: Grüne Liga (mehr …)

  • Praxisworkshops als Netzwerkkitt in Erfurt

    (aus Sachbericht)

    Kurzbeschreibung
    Für die Stärkung und Weiterentwicklung von sozialen, urbanen Gartenbauprojekten in Erfurt und zur
    Etablierung eines Wissensnetzwerks unter den Akteuren und Betreibern dieser Gärten, wurde eine
    Workshopreihe mit Gartenbauthemen an verschiedenen Orten in Erfurt angeboten.
     
    Umsetzung
    Umgesetzt  wurden  sechs  Workshops,  welche  über  das  Jahr  verteilt,  an  drei  verschiedenen  Orten
    stattfanden. So wurden nicht nur Termine und Orte unter den verschiedenen Akteuren im Vorhinein
    koordiniert, sondern auch die Wahl der Themen miteinander abgesprochen, um so den Möglichkeiten
    und Interessen der Gartenbauakteure gerecht zu werden.
    […] Ebenfalls im Mai wurde auf dem Gelände Bürgergartens am Wiesenhügel ein Workshop zum Bau eines
    sogenannten Zome organisiert. Dies ist eine Zwiebelförmige Leichtbaukonstruktion welche nur ausBambusrohren  und  mit  Hilfe  von  Kokosfaserseilen  gebaut  wurde.  Die  Gruppe  der  Teilnehmenden setzte  sich  aus  Gartenbauakteuren  anderer  Gärten,  drei  Jugendlichen  Besuchern  des  anliegenden
    Jugendclubs, sowie drei irakisch- und syrischstämmigen Anwohnern der Flüchtlingsunterkunft vor Ort,
    zusammen.  Sehr  interessant  war  an  diesem  Workshop,  dass  vor  allem  zwei  teilnehmende  Iraker
    schnell anleitende Rollen übernahmen, da sie sich mit dem Bambusmaterial und den Bindetechniken
    der  Fasern  bestens  auskannten,  was  zu  einer  eigenen  Gruppendynamik  und  regem
    Informationsaustausch führte.
    […]

    Die,  durch  die  Organisation  dieser  Workshopreihe,  verstärkte  Kommunikation  und  daraus
    resultierende erste Netzwerktätigkeiten zwischen den verschiedenen urbanen Gartenbauprojekten,
    wurden  positiv  aufgenommen.  Mit  Unterstützung  von  Studenten  der  Fachrichtung  Stadt  und
    Raumplanung der FH Erfurt, konnte zudem ein Netzwerktreffen von urbanen Gartenbau-Akteuren zum
    Tag  der  Nachhaltigkeit  in  Erfurt  organisiert  werden.  Es  stellte  sich  heraus,  dass  der  Aufbau  eines
    Netzwerks  zum  Wissenstransfer  vor  allem  an  die  begrenzten  zeitlichen  Möglichkeiten  der
    Gartenbauakteure gekoppelt ist. Ein langsames natürliches Wachstum solch eines Netzwerks kann also
    vor  allem  über  gemeinsame  Projektarbeit  entstehen.  Wie  zum  Beispiel  durch  das  Ausrichten  von
    gemeinsam organisierten Gartenbauprojekten und darauf zielende Weiterbildungsworkshops. (Wie in
    diesem Projekt gezeigt)  Eine weitere Möglichkeit wäre die Unterstützung von Externen, wie Studenten
    der Hochschulen oder sich nur darauf konzentrierende Vereine und Stiftungen die Wissensplattformen
    und  Ratgeber  entwickeln,  bzw.  die  aufwendigen  Koordinierungsarbeiten  zwischen  den  Vereinen
    übernehmen könnten. (mehr …)

  • Charta-Prozess in Berlin

    Veranstaltung am 31.1. vom BUND „Berliner Grünflächen verbindlich schützen“: https://www.bund-berlin.de/service/termine/detail/event/berliner-gruenflaechen-verbindlich-schuetzen/?fbclid=IwAR0ABILy3j5znf9X5ni9ZbflLZtcYlzhk2HW7lOVgsHkOmO6xy5I-FN8bTE

    > 1. link zur drucksache mit datum vom 20.12.2018

    > https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1577.pdf
     

    und hierher ist der fundort bei den drucksachen des agh:

    > https://www.parlament-berlin.de/de/Dokumente/Drucksachen

    >>> hier der taz-artikel zum Urban-Gardeding-Konzept des Senats,

    >>> https://taz.de/Urban-Gardening–Konzept-des-Senats/!5561018/

    Und es gibt ein eigenes Positionspapier der GGs (bei lokalen Netzwerken abgespeichert).
    : Das Positionspapier soll, ähnlich wie der Aufruf zur Kundgebung, von vielen Gärten unterzeichnet werden, damit es auf politischer Ebene eine möglichst große Wirkung erzielt.

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  • Münchner Gärten mit eigener Fahne bei Demo dabei

    (Gu, Mail)

    Um 11 Uhr beginnt die Kundgebung am Königsplatz, um 11:45 Uhr geht der Demozug los. Und von ca. 13:30 bis 15 Uhr ist die Abschlusskundgebung wieder am Königsplatz.

    Um 11:40       Treffpunkt am Frontbanner für „TRÄGERGRÜPPCHEN“ (Mittelachse Ausgang Briennerstr.)

                                                               Einweisung durch Ansprechpartner

                                                              5 – 10 Personen pro Orga mit max. 5 Fahnen, Schilder, Banner. Richtwert für maximale Größe für Schilder: 1,20m x 0,70m.

                                                               Es werden keine Parteien hinter dem Banner positioniert. Bitte auch darauf achten und ggf. darauf hinweisen, dass wir „hochpolitisch, aber überparteilich“ sind. 

                                                              Hinter ‚Trägergrüppchen‘ laufen Trommler.

    Ich habe eine Fahne und max. 10 Personen „in der ersten Reihe“ angemeldet. Da könnt ihr gerne mitlaufen, alle „überzähligen“ urbanen Gärtner*innen können sich in die Sektionen einreihen. Ich hatte „Flächenfraß“ auf der Website angegeben, aber wir passen überall hin. Die Fahne sieht so aus:

    Fahne (mehr …)

  • ADFC-Tour zu Duisburger Gartenprojekten

    (gu, alerts)

    An verschiedenen Stellen sind Duisburger zu „Stadtgärtnern“ geworden. Eine Radtour des ADFC führt zu einigen der Stellen für Urban Gardening. Tourenleiter Herbert Fürmann stellt am Samstag die Projekte vor.
    Es geht zu Kants- und Rosas Garten und der blühenden Mercator-Brache, zu den Heimatgärten der GEBAG, einem urbanen Ackerbau-Projekt im Süden und zu den von Bürgern angelegten Gartenflächen in den Botanischen Gärten. Rosas Garten liegt im Goerdeler Park, die (hoffentlich) blühende Brache im Mercator-Quartier gegenüber vom Rathaus, Kants Garten im Kantpark. Die drei Projekte der GEBAG im City-Wohnpark, am Biegerpark und in Rheinhausen, „Meine Ernte“, ein landwirtschaftliches Projekt, in Serm, wo Hobby-Gärtner seit 2016 bei Bauer Blomenkamp kleine Parzellen anmieten und eigenes Gemüse anbauen, der Bauerngarten befindet sich im Botanischen Garten Hamborn, und die beiden Projekte des AK Stadtgrün mit dem Naturgarten im Botanischen Garten Duissern.


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  • tolle Workshopreihe für Gemeinschaftsgärten in Erfurt startet

    (Gu, aus Antrag und Antworte)

    Mit dem „Freien Garten am Herrenberg“ auf dem Gelände des Stadtteilzentrum am Herrenberg im
    Südosten Erfurts konnte ein wichtiger Ort der Begegnung und für die  Beteiligung und Gestaltung am
    eigenen Stadtteil geschaffen werden. Seit dem bildete sich eine kleine interkulturelle Gemeinschaft
    welche den Garten inmitten des Hochhausquartiers auf vielfältige Art und Weise nutzt. Durch eine
    erste Reihe von qualifizierenden Workshops konnte im Jahr 2017 ein wichtiger Schritt zur Eigenstän-
    digkeit dieses sozialen Gartenprojekts unternommen werden. Um auf den Erfolgen des letzten Jahres
    aufzubauen, möchten wir auch 2018 wieder eine Workshopreihe anbieten, welche diesmal aber auch
    andere Gartenprojekte in Erfurt mit einbezieht um ein nachhaltiges Informationsnetzwerk im Bereich
    sozialer Gartenbauprojekte zu erschaffen.   
     
     
    Ziele/Zielgruppen
     
    Um den Aufbau eines Netzwerks in die Wege zu leiten und Akteure verschiedener Gartenprojekte
    zusammen zu bringen ist eine Workshopreihe geplant. Diese Thementage sollen zum einen der Wei-
    terbildung dienen und zum anderen Anlass sein sich gegenseitig kennen zu lernen, auszutauschen
    und weitere Bildungsbedarfe zu ermitteln. Um die Zielgruppe aus ehrenamtlichen Gartennutzern und
    Gartenorganisatoren gleichermaßen anzusprechen, wird bereits die Organisation, sowie die Wahl der
    entsprechenden Experten zur Ausrichtung der Workshops, verschiedene Erfurter Gartenbauakteure
    einbinden. In zwei Abschlussveranstaltungen, von denen jeweils eine im Norden und eine im Südos-
    ten Erfurts stattfinden wird, soll sich zum Ende des Jahres getroffen werden um zu ermitteln, welche
    Veränderungen diese Thementage mit sich gebracht haben, ob ein entsprechender Austausch statt-
    fand und möglicherweise, weitergehende Kooperationen denkbar sind.  
     
     
    Umsetzung
     
    Das Projekt wird von April bis Dezember durchgeführt. Bereits im März wurde unter den Nutzern und
    ehrenamtlichen des freien Garten am Herrenberg und zwei weiterer Gartenprojekte in Erfurt, ermit-
    telt in welchen Bereichen Qualifizierungen als erforderlich betrachtet werden und welche Bildungs-
    themen auch für die örtliche Anwohnerschaft besonders interessant scheinen. Bis Mitte April sollen
    weiter Kooperationspartner und entsprechende Referenten ausfindig gemacht werden. Vier der ins-
    gesamt sechs Workshops werden auf dem Gelände des freien Garten am Herrenberg stattfinden und
    zwei bei Kooperationspartnern. Die Workshops werden ein bis zweimal im Monat und von Mai bis
    November  stattfinden.  Sie  sollen  niedrigschwellig,  mehrsprachig  sowie  leicht  zugänglich  sein  und
    ebenso beworben werden. Die Bewerbung wird dabei über die bestehenden Kanäle des freien Gar-
    ten am Herrenberg durch Newsletter, soziale Netzwerke, sowie direkt in anderen Gemeinschaftsgär-
    ten und ähnlich gearteten Projekten zum Beispiel zu Nachhaltigkeitsthemen, geschehen.

    Bisher haben wir eine bestätigte Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wiesenhügel e.V. welche den „Interkulturellen Bürgergarten“ an einer Flüchtlingsunterkunft im Färberwaidweg betreiben ( Ortsteilbürgermeister Matthias Plhak ist der Ansprechpartner) sowie der „Lagune“ in Erfurt (Frank Mittelstädt als Ansprechpartner / http://www.lagune-erfurt.de/) in welchen wir auch bereits Workshops planen und die ebenfalls an den bei uns stattfindenden WS Interesse geäußert haben. Auf Grund terminlicher Präferenzen der anderen Gärten und unserer eigen Ehrenamtlichen planen wir bereits im Mai einen Workshop im Freien Garten am Herrenberg und im interkulturellen Garten am Färberwaidweg. Außerdem suchen wir den Kontakt mit einem Gartenprojekt am Drosselberg (Verein zur Förderung der ökologischen Bildung e.V.), sowie dem Interkulturellen Garten Erfurt, (Metallstraße 9, Ansprechpartnerin Karin Kowoll). Gerne gebe ich ihnen auch bei Bedarf die Kontakte unserer Kooperationspartner.

    Der erste im Mai geplante Workshop mit dem Thema „Boden“ wird noch im Freien Garten am Herrenberg stattfinden, dabei erhoffen wir uns auch Unterstützung von der Fachhochschule zu bekommen. Der nächste folgt direkt darauf am Wiesenhügel bei welchem ein sogenannter Zome aus reinen Naturmaterialien gebaut werden soll und diese sehr preiswerte, optisch ansprechend aber auch sehr stabile Konstruktionsmethode vorgestellt wird.

    Im April haben wir nur Planungsarbeiten vorgenommen und die Kontakte aufgebaut beziehungsweise Termine mit den Kooperationspartnern ausgemacht und die Workshopthemen besprochen. Die Flyer für Mai schicke ich ihnen anbei.

    Einen Häcksler benötigen wir das ganze Jahr über immer wieder. Zum einen haben wir immer wieder viel Schnittgut über das zu grob für die Kompostierung ist, zum anderen benötigen wir auch steht’s Mulchmasse die wir aus den groben Ästen gewinnen und/ oder Holzspäne für die Pilzzucht . Bisher haben wir ein bis zweimal im Jahr einen Häcksler ausborgen können (was unsere Bedürfnisse jedoch bei weitem nicht deckt) doch war dies immer mit erhöhtem Aufwand verbunden. Die Stadtwerke konnten uns bisher zudem nicht weiterhelfen. Da die meisten Gartenprojekte in Erfurt vor ähnlichen Problemen stehen, was den Bedarf an speziellen Maschinen angeht und Leihgebühren in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum Nutzen (oder Anschaffungspreis) der Maschinen stehen, ist uns die Idee gekommen eine Art Bibliothek für solche Geräte aufzubauen um die Nutzung auch anderen Gärten zu ermöglichen. Dies wird bereits in anderen Projekten zum Beispiel mit Soundanlagen, Lichtmaschinen oder Plattenspielern umgesetzt und gut genutzt.

    Die Gärten in denen die Workshops stattfinden verfügen alle über Stromanschlüsse, benötigte Werkzeuge und Geräte werden von uns organisiert (eben auch durch Kooperation mit den anderen Gärten). Im Antrag sind eben die Werkzeuge oder Maschinen beschrieben welche uns bisher immer wieder vor organisatorische Probleme stellten, wie beispielsweise ein Häcksler.

    Im Imkerworkshop soll vor allem aufgezeigt werden welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt in Gemeinschaftsgärten Bienen zu halten und verschiedene Systeme vorstellen. Ganz praktisch soll ein sogenannter Loghive (von Zeidlern-Waldimkern genutzt) gebaut werden. Dies ist ein ausgehöhlter Baumstamm der zu einer sehr naturnahen und stressarmen Haltung der Bienen dient. Im vergangenen Jahr haben wir bereits in einem Workshop eine moderne Bienenbeute gebaut und sie in einem naheliegenden Garten, mit einem Volk besiedelt. So können wir in diesem Workshop den richtigen Umgang mit diesen Tieren ebenfalls ganz praktisch vorführen und den Aufbau eines Volkes direkt aufzeigen. Spannend fanden bisher alle Akteure anderer Gärten das Thema, doch schrecken viele noch vor dem nicht bekannten Aufwand oder aus fehlendem Wissen um das Thema zurück. 

    Der Freie Garten am Herrenberg ist direkt an das Stadteilzentrum am Herrenberg angeschlossen und hat somit Zugang zu einer Küche. Bereits im Jahr 2016 konnten dort zwei praktische Workshops zu diesem Thema abgehalten werden, welche sehr gut besucht waren. Aus diesen Erfahrungen heraus und aus dem Bedarf an bestimmten Einweckgläsern, welche den Anforderungen an einen Fermentationsprozess standhalten (Druck, Wiederverschließbarkeit, usw.) halten wir den vorherigen Kauf solcher Gläser für sehr wichtig. Die Werkzeuge, wie beispielsweise Bretter, Schäler, Messer etc. für bis zu zwanzig Teilnehmer haben wir. Der Dampfgarer ist ein ständig benötigtes Gerät, wir brauchen ihn zum Desinfizieren von Gläsern für Fermentationsprozesse wie die Sauerkrautherstellung oder Weinherstellung,  ebenso ist er unabdingbar für die Pilzzucht zur Desinfektion der Brutgläser und der Anzuchtmasse (Holzspäne, Stroh,Kaffe) usw. außerdem dient er zum Einwecken von Obst oder Gemüse und wird benötigt den selbstgepressten Fruchtsaft haltbar zu machen. Es würde sich also um eines der meistgenutzten Geräte in unserem Gartenprojekt handeln und viel Aufwand sparen.


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  • 5 GGs in Bochum in Planung

    (Gu, Mail)

    Der Alsengarten geht in sein 4 Jahr. Wir wachsen langsam vor allem in die Nachbarschaft. Für dieses Jahr ist der Plan den Garten zum „Alsenpark“ weiterzuentwickeln. Unsere Fläche vergrößert sich um einen ehemaligen Bolzplatz, der zukünftig für Spiele genutzt werden soll, einen abschliessbaren Verschlag, Lehmofen, Sonnensegel und neue Wege.

    Dafür bekommen wir von der Bezirksvertretung mehrere Tausend Euro. Wird also ein intensives Jahr. 

    Das Gemeinschaftsgärtnern in Bochum breitet sich rasant aus. Es sind rund fünf neue Gärten in diesem Jahr in Planung. Seit Anfang des Jahres gibt es eine Vernetzungsstruktur der Gärten. Da kommen jeweils 20 Menschen hin. Für das Frühjahr ist eine gemeinsame Pflanzentauschbörse, ein Radrundfahrt zu den Gärten und ein Workshopwochenende geplant.

    Parallel startet im Mai auch noch das Projekt Botopia, dass in einem größeren Ladenlokal verschiedene DIY Inis zusammenbringt (Archiv, Leihladen, Nähcafe, Radwerkstatt (mehr …)

  • Gartennetzwerk in Chemnitz

    (Gu, alerts)

    Auf der Messe „Chemnitzer Frühling“ präsentierten sich zehn Initiativen erstmals als „Netzwerk Urbane Gärten“, das neue Mitstreiter sucht und klare Forderungen stellt. Sprecher Thomas Bossack (47): „Die Bürger, die sich um Grünpflege kümmern, bringen seit Jahren Motivation und Arbeitskraft ein. Es wird Zeit, dass die Stadt sie nicht mehr nur mit warmen Worten unterstützt, sondern einen Betrag in den Haushalt aufnimmt, mit dem mal ein paar Harken und Schaufeln gekauft werden können.“

    Um die Stadtkasse von der Grünpflege zu entlasten, schließt die Verwaltung seit 2014 mit Initiativen Pflegepatenschaften ab. „Diese Pachtverträge müssten vereinheitlicht werden, damit Bürger nicht ungewollt Anliegerpflichten wie Räumen und Streuen übernehmen müssen“, so Bossack.

    https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-sachsen-fruehling-stoerche-eis-essen-messe-sport-gaertner-fruehblueher-472495 (mehr …)

  • Vernetzung von GGs in Berlin-Spandau

    (Gu, alerts)

    Samstag im Monat gibt es in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau ein Treffen für Garteninteressierte mit Tipps zum Gärtnern und Informationen über Gemeinschaftsgärten.

    Zusätzlich findet ab sofort auch jeden dritten Donnerstag im Monat im Gemeinschaftsgarten der Jeremia-Kirchengemeinde ein offener Garten-Aktionstag statt.

    Die „WanderSterneKüche“ bringt einmal im Monat Menschen zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen. Bei jedem Treffen steht eine bestimmte Zutat im Mittelpunkt, wird auf vielfältige Weise verarbeitet und mit anderen Zutaten kombiniert. Diesmal beschäftigen wir uns mit Hülsenfrüchten, die uns getrocknet das ganze Jahr zur Verfügung stehen.

    Außerdem kommen Gärtner*innen aus ganz Spandau zusammen, um Saatgut und Erfahrungen (aus) zu tauschen.

    Mitmachen ist ganz einfach. Hier unsere Termine im März im Überblick:

    Sa, 03.03.2018, 14 – 16 Uhr – Offenes Gartentreffen

    Thematischer Schwerpunkt: Hochbeete bauen

    Ort: Jugendtheaterwerkstatt Spandau, Gelsenkircher Straße 20, 13583 Berlin

    Di, 06.03.2018, 18- 20 Uhr – Saatgut-Tausch: Wir bereiten uns für die Gartensaison vor!

    Ort: KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstraße 8, 13597 Berlin

    Do, 15.03.2018, 18 – 20 Uhr – WanderSterneKüche

    Kulinarische Experimente mit regionalen Zutaten – Hülsenfrüchte

    Ort: Klubhaus Westerwaldstraße 13, 13589 Berlin

    Do, 22.03.2018, 17 – 19.00 Uhr – Anzucht-Aktion. Tomaten, Kürbis & Co vorziehen

    Ort: Gemeinschaftsgarten/Erzählcafé der Jeremia-Kirchengemeinde, Burbacher Weg 2 /Siegener Straße 52, 13583 Berlin


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  • erste Aktivitäten 2018 der Vernetzungsgruane Gärten Berlin

    (Gu, mail)
    Samstag, 20. Januar 2018 um 11 Uhr: WIR HABEN ES SATT! Demo + + +

    Neu: Vernetzungsgruppe Urbane Gärten Berlin

    lädt zum GartenBlock ein, nähere Infos/ Einladung folgen

    nächstes Vernetzungstreffen: 27.1.

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  • VHS Ffm veranstaltete Netzwerktreffen der Gartenprojekte

    (Gu, alerts)

    Von Urban Gardening über Artenvielfalt bis zu nachhaltigem Lebensstil

    „Grüne Kunst für Alle“ – unter diesem Motto treffen sich am Freitag, 24. November, von 18 bis 21 Uhr, insgesamt acht Garteninitiativen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region – von Büdingen bis Eltville – zum gegenseitigen Kennenlernen, fachlichem Austausch und regen Diskussionen über Urban Gardening, Artenvielfalt und nachhaltigen Lebensstil.

    Gärtner stellen sich und ihre vielseitigen Projekte mit Infoständen und Kurzvorträgen vor, beantworten Fragen und geben Tipps und Anregungen für alle, die gerne aktiv mitgärtnern möchten oder Ideen für einen weiteren Gemeinschaftsgarten haben.

    Alle interessierten Bürger sind zu diesem Abend herzlich eingeladen, in die gerade neu eröffneten Räume der Volkshochschule Frankfurt im Nordwestzentrum, Tituscorso 7, zu kommen. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Veranstalter des Netzwerkstreffens sind die Volkshochschule Frankfurt, die KulturRegion FrankfurtRheinMain im Rahmen des Projektes GartenRheinMain und das Grünflächenamt.

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  • Dresden: Workshop mit der Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Am 10. November luden das Amt für Stadtgrün und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen Aktive aus allen Gemeinschaftsgärten ins Stadtmuseum ein, um unsere Arbeitsweisen besser miteinander abzustimmen.

    Neben ungefähr 25 Aktiven aus 16 Gärten kamen etwa genauso viele Mitarbeiter*innen aus dem gastgebenden Amt (ASA), sowie dem Stadtplanungsamt, dem Umweltamt u.a. In einführenden Vorträgen stellten sich verschiedene Gärten mit ihren Geschichten und Herausforderungen vor. Dann wurde die Arbeitsweise und Anliegen des Netzwerks erklärt und die Möglichkeiten und Herausforderungen auf Verwaltungsseite dargestellt.

    In der darauffolgenden Pause konnten wir Leckereien aus den Gärten kosten und uns vernetzen. Danach kamen wir in vier Diskussionsgruppen zusammen, die die Ansprüche von Gemeinschaftsgärten, ihren gesellschaftlichen Wert, mögliche Zukunftsvorstellungen und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung thematisierten. So konnten alle Beteiligten sich gegenseitig und die verschiedenen Anliegen gut kennenlernen.

    Nach einer Zusammenfassung der verschiedenen Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen verabredeten wir uns dazu, uns im nächsten Jahr in kleineren Kreisen zu konkreten Themen zusammenzusetzen und dort Möglichkeiten und Lösungen zu besprechen.

    Anschließend trafen sich Vertreter*innen aus 12 Gärten noch um die Ecke in einem Veranstaltungsraum des ENS zum herbstlichen Gartennetzwerk-Treffen. Bei Punsch und Brot diskutierten wir über das im Workshop Gehörte, die neue Struktur im Netzwerk und weitere Punkte (mehr …)

  • neues Gartennetzwerk in Berlin

    URBANE GÄRTEN BRAUCHEN EINE POLITISCHE STIMME!

     
    URBANE GÄRTEN BERLIN –  Zweites Netzwerktreffen

    Mittwoch, 8. November 2017 um 19 Uhr
    Ort: Blauer Salon im Mehringhof, 2. Hof, 1. Stock nach links (Theatereingang) Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin

    Vertreter*innen von Prachttomate, Himmelbeet, Prinzessinnengarten und Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor laden unter dem „Arbeitstitel: über das Manifest hinaus“ zum 2. Vernetzungstreffen ein.


    ES GEHT WEITER.
    Das erste Treffen war mit einer Teilnehmerschaft von mehr als achtzig Menschen ein äußerst gelungener Start. Wir haben uns kennengelernt und vernetzt. Viele wichtige Themen wurden besprochen und Ergebnisse produziert. Der Anfang für eine lebendige Netzwerkarbeit ist gemacht!

    EINE BEWEGUNG. GERADE JETZT.
    Während in Bonn über das Klima und in Brüssel um die Zulassung von Glyphosat verhandelt wird, sind in Berlin zahlreiche Orte mit Antworten auf die «großen Fragen» in ihrer Existenz akut bedroht. Kommt zum Netzwerktreffen und organisiert euch. Die Stadt ist unser Garten.

    mehr Infos dazu auf der Seite vom Himmelbeet

    &

    unter anderem wird bei dem Treffen diese Demo mit vorbereitet:

    Berliner Pflanzen –  Grüne Freiräume erhalten
    Samstag, 18. November 2017 um 14 Uhr

    Ort: Rathaus Neukölln

    Kundgebung und Demo für den Erhalt von urbanen Gärten und urbanem Grün in Berlin.

    Eine Aktion hervorgegangen aus dem Netzwerktreffen Urbane Gärten Berlin aufgrund der Teilkündigung des Gemeinschaftsgarten Prachttomate

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  • Düsselgrün und Initiative Mehrwert richten erstes lokales NWT für Gärten in Düsseldorf aus

    (Gu, RSS)
    18.09.17
    In vielen anderen Städten gibt es bereits Garten-Netzwerke – in Düsseldorf noch nicht. Darum wollen wir zu einem ersten Treffen einladen, uns austauschen und herausfinden, wo es Bedarf an weiterer Vernetzung und Unterstützung gibt. Durch eine Vernetzung verschiedener Initiativen, die es in Düsseldorf gibt, könnten Erfahrungen und Ressourchen gebündelt werden.
    Beispiele für Vernetzung aus anderen Städten sind z.B. das gemeinsame Bildungsprogramm Seitentriebe aus Dresden oder in unserer Nachbarschaft Wuppertals Urbane Gärten sowie die Gemeinschaftsgärten Köln.
    Solche bereits bestehenden Garten-Netzwerke führen beispielsweise gemeinsam Workshops durch, sind Mitglied in einer Gärtnereigenossenschaft und erhalten so günstigere Einkaufsbedingungen, betreiben zusammen Öffentlichkeitsarbeit, bewerben sich um Fördertöpfe, betreiben gemeinsam politische Lobbyarbeit – oder feiern auch einfach mal zusammen ein Fest.
    Das erste Vernetzungstreffen „Gemeinsam Gärtnern in Düsseldorf“ soll dazu dienen, interessierte Akteure aus dem Düsseldorfer Urban-Gardening-Bereich „an einen Tisch“ zu holen, um sich darüber auszutauschen, welche Erwartungen und Vorstellungen es in Bezug auf ein Düsseldorfer Garten-Netzwerk gibt.

    und außerdem kooperiert Düsselgrün mit der Zentralbibliothek Düsseldorf, die im August erstmals mit ihrem Willkommen-Café düsselgrün besucht hat.
    Bei einem gemeinsamen Mitbring-Picknick trafen sich über dreißig Menschen unterschiedlichster Herkunft zum gegenseitigen Austausch, Kennenlernen und Geschichten Erzählen in unserem Gemeinschaftsgarten und bekamen eine kurze Gartenführung mit Blick in die Bienenbox (mehr …)

  • Bonn erstellt Internetportal für urban gardening und will urbane LaWi fördern

    (Gu, FB)

    Ab Februar soll ein Internetportal für Urban Gardening über mögliche Flächen fürs Gärtnern in der Stadt informieren. Auch die SPD hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss beraten wird. Gärtnern ist bei Städtern weiterhin beliebt: Die einen mieten sich ganze Ackerstreifen, um in den Sommermonaten regelmäßig frisches Gemüse zu ernten. Andere pflanzen Blumen und Sträucher auf Baumscheiben und auf einem Spielplatz mitten in Bonn an – und pflegen alles auch. Was noch fehlt, ist eine Übersicht aller Projekte, damit sich jeder schnell informieren kann. Doch das soll sich nächsten Monat ändern.

    Die SPD hat einen Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss (Ratssaal Stadthaus, 18 Uhr) erstmals behandelt wird und bis Ende Januar durch die Bezirksgremien bis hin zum Hauptausschuss wandert. „Das neue Grünflächenkonzept sieht vor, dass Flächen, die zurückgebaut werden, zum Beispiel ehemalige Spielplätze, bei Eignung des Geländes für Urban Gardening zur Verfügung gestellt werden“, heißt es im Antrag der SPD-Ratsfraktion. Sie möchte, dass alle möglichen Anbauflächen künftig auf der städtischen Homepage aktuell aufgelistet werden. Wer sich fürs Gärtnern interessiert, soll dort auch alles über die Bedingungen erfahren und selbst Vorschläge machen können, wo sich noch ein Fleckchen für Möhren und Bohnen finden lässt. Das Ganze hat einen Vorteil: Die Stadt muss an den Stellen selbst kein Geld mehr für die Grünpflege ausgeben.

    Eine Stellungnahme der Stadt zum Antrag liegt schon vor: Demnach soll es im Internet bereits Anfang Februar alles Wissenswerte rund ums Urban Gardening geben. Alle Wünsche der SPD in Hinblick auf Verträge und Flächen sollen dabei erfüllt werden. Schon in mehreren Vorlagen habe die Verwaltung über Bürgergärten und das Thema „Essbare Stadt“ informiert und auch zahlreiche Initiativen dazu an einen Tisch geholt. Eine eigene Personalstelle in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sei aber nicht zustande gekommen. Die Zusammenarbeit werde aber weiterhin bestehen. Auch mit anderen Kommunen will die Stadt weiter zusammenarbeiten, etwa mit Frankfurt anlässlich einer Veranstaltung im Bundesamt für Naturschutz in Bonn.

    Es werde auch eine Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Rheinland und zahlreichen weiteren Akteuren an einem konkreten Förderprojekt zur Entwicklung der Urbanen Landwirtschaft geben, heißt es aus dem Stadthaus. Auch beim Integrierten Handlungskonzept Grüne Infrastruktur im Bonner Norden werde Urban Gardening eine große Rolle spielen. Außerdem die Verwaltung man Ausschau nach möglichen Fördertöpfen halten.

    Die Idee, öffentliche Grünflächen zu bepflanzen, entstand in den 70er Jahren in New York. Im Rheinland war Köln Vorreiter beim Urban Gardening. In Bonn haben sich Hobbygärtner – Familien, Anwohner und Studenten – zum Beispiel um triste Ecken auf dem Spielplatz gegenüber dem Hostel „Maxhaus“ gekümmert. Bis Frühjahr vergangenen Jahres gab es in der Ermekeilkaserne einen engagiert gepflegten Garten. Der ist mittlerweile kleiner, weil der Ermekeilinitiative nicht mehr so viel Fläche zur Verfügung steht.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Wo-Bonner-in-der-Stadt-Wirsing-und-M%C3%B6hren-anbauen-k%C3%B6nnen-article3444424.html

    (alerts, 4.5.:)
    Wer in Bonn in der Stadt gärtnern will, kann öffentliche Grundstücke für eine begrenzte Zeit pachten, das ist so eine Art Miete. Im Internet gibt es Fotos von den Freiflächen und Hinweise, ob man graben und Beete anlegen darf und ob es einen Wasseranschluss gibt.
    David Baier, Abteilungsleiter im Amt für Stadtgrün in Bonn, ist neugierig, wie das Angebot bei den Bonnern ankommt. Das Urban Gardening-Projekt stecke nämlich noch in den „Kinderschuhen“, sagt Baier. Aktuell hat die Stadt zirka 40 urbane Gartenflächen zu verpachten – für einen günstigen Preis und auch nur für einen gewissen Zeitraum.
    Die zukünftigen Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner haben aber auch Pflichten: Zum Beispiel Müll entsorgen, Wege freihalten, leere Blumentöpfe wegräumen und bei Bedarf gießen oder mähen. Finanziell rechnen wird sich Urban Gardening für die Stadt Bonn erst nach ein paar Jahren, meint Baier.
    http://www.swr.de/swr2/wissen/urban-gardening/-/id=661224/did=19477364/nid=661224/1oe2ogt/

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  • urban gardening in Köln ausgezeichnet

    Die Kölner Gemeinschaftsgärten aus dem Netzwerk Urbanes Grün Köln (NUGK) haben den 1.Platz des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 gewonnen. Gemeinsam hatten die Gärten, darunter der Kölner Neuland-Garten aus der Südstadt, der Biogarten Thurner Hof, die Pflanzstelle aus Kalk, die Ehrenfelder Gartenwerkstadt sowie Uni- Campus- und Pantaleonsgarten, das 1. Saatgutfestival in der VHS im Rautenstrauch-Joest Museum organisiert.

    Zu der Tauschbörse, besonders für alte und heimische Saaten, kamen im März fast 1500 Menschen. Den 2. Platz des Umweltschutzpreises teilten sich The Good Food, eine junge Lebensmittel-Retter-Initiative und die EnergieGewinner, ein Projekt für dezentrale Stromversorgung. Der Kölner Umweltschutzpreis ist mit 3000€ für den 1. Platz und für die 2. Plätze mit je 1500€ dotiert.

    http://www.meinesuedstadt.de/urban-gardening-k%C3%B6ln-ausgezeichnet

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  • Urban Gardening – Vernetzung und Struktur in Jena

    Circa 30 Akteure verschiedener Garten-Initiativen und Interessierte folgten gestern Abend (Montag 24. Oktober) der Einladung des Fachdienstes Stadtentwicklung in das große Glashaus an der Lichtenhainer Brücke.
    Nicht nur Ehrenamtler fanden den Weg zum Herbsttreffen, auch berufliche Akteure auf der Suche nach Mitstreitern z.B. für den Abenteuerspielplatzes Jena JuMäX e.V. waren vor Ort.Als Vertreter der Stadtverwaltung sprachen Herr Denis Peisker (Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt), Herr Dr. Ing. habil. Matthias Lerm (Fachdienstleiter Stadtentwicklung und Stadtplanung) sowie Frau Sabine Hirschleber (SB Lokale Agenda 21/ Nachhaltigkeit).

    Die Moderation übernahm der Jenaer Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Wolfram Stock.

    Es wurde über Grundsätzliches wie die Versorgung mit Wasser und die Unterbringung von Gartenwerkzeugen gesprochen.
    Als mögliches Großprojekt zur Mitgestaltung sprach Herr Peisker die Freiflächen rund um den ehemaligen Jenaer Schlachthof an.
    Herr Lerm stellte den Grundgedanken zu mehr Grün in Jenas Innenstadt vor. Er selbst habe während seiner Studienzeit in Dresden Kirschbäume gepflanzt und damit viel bewirkt.

    Wenn Studierende sich während der Studienzeit in Jena für die Pflege von Kleinstflächen, die dem Städtebau sonst mittels Kiesaufschüttung zum Opfer fallen würden, verantwortlich zeichneten wäre hier viel möglich.

    Als Beispiel nannte Herr Lerm eine aktuell eher ungepflegte kleine Freifläche neben dem AOK-Gebäude (siehe Foto, Ecke Löbdergraben / Ludwig-Weimar-Gasse) in der Jenaer Innenstadt. Die Stadtverwaltung steht hierbei in Verhandlungen mit der Krankenversicherung. Eine größere „Werbefläche“ für Jenaer Garten-Initiativen, als eine gut gepflegte Fläche am Jenaer Straßenbahnknoten im Zentrum gäbe es wohl kaum. Hierzu braucht es aber Strukturen und Aktive, die Verantwortung übernähmen.

    Ein weiteres Thema war die diesjährige Apfelernte und die damit verbundene Nutzung von Saftpressen und mobilen Mostereien in und um Jena.

    Hier gilt es für das Jahr 2017 Standorte und Termine zu sammeln und diese Informationen der breiten Öffentlichkeit z.B. in den Aushängen der Jenaer Ortsteilräte zur Verfügung zu stellen.

    Aktive des Stadtteilgartens Winzerla berichteten über die zweitägige Exkursion unter dem Titel „Urbanes Gärtnern im Kiez“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Hierbei konnten sie zwei Gartenprojekte in der Hauptstadt Berlin besichtigen, vergleichen und Anregungen einholen.

    Vernetzungsgedanken wie die Zusammenarbeit mit Imkern und die Anschaffung eines gemeinschaftlich nutzbaren Lastenfahrrades waren ebenso Thema.
    http://www.jenapolis.de/2016/10/25/urban-gardening-vernetzung-und-struktur-in-jena/ (mehr …)

  • Umweltbürgermeisterin von Dresden setzt sich für GGs ein

    (Gu aus RSS)

    […]
    Eva Jähningen konnte einen guten Einblick in die aktuelle Situation der Stadt und ihr Amt als Umweltbürgermeisterin geben. Durch den neuen Stadtrat haben wir gerade gute Chancen, Gemeinschaftsgärten als festen Bestandteil des Stadtbildes zu etablieren. Auch das Thema essbare Stadt stößt auf offene Ohren, doch dazu bedarf es eines Umdenkens in der Planung öffentlicher Grünflächen und dem wichtigen bürgerschaftlichen Engagement. Obstbäume, um nur ein Beispiel zu nennen, verursachen viel Arbeit in der Pflege und werden deswegen nicht gern auf öffentlichen Flächen gepflanzt. Eine aktive Bürgerschaft, die gemeinsam erntet, wenn das Obst reif ist und sich auch um ein paar Pflegearbeiten kümmert, könnte dies verändern. Solche Projekte können sich realisieren lassen, wenn Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsame Sache machen. Um dies im Fall der Gemeinschaftsgärten umzusetzen, wird die Umweltbürgermeisterin das Gartennetzwerk Dresden und die Chefs der betreffenden Verwaltungsbereiche zu einem runden Tisch einladen, an dem gemeinsam überlegt wird, wie Gemeinschaftsgärten in Dresden gestärkt werden können. Das ist eine echte Chance!
    […]

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  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)

  • Aktives Netzwerk in Waldkirchen zu essbarer Stadt macht richtig was los

    (Gu alerts)
    WALDKIRCH (BZ). Beim jüngsten Informations- und Netzwerktreffen der Bürgerinitiative (BI) „Essbare Stadt“ wurde deutlich, dass es bei der „Essbaren Stadt“ um wesentlich mehr geht als um den gemeinschaftlichen Anbau von Gemüse und Kräutern in Bioqualität, das von allen geerntet werden darf. Die Idee des „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) hat eine Gruppe von Menschen motiviert, sich regelmäßig zum Gärtnern zu treffen. Darüber hinaus sind, im Sinne dieser Idee, ein aktives Netzwerk und eine ganze Reihe von Kooperationen entstanden. Die ganze Vielfalt des Engagements und der Zusammenarbeit zeigte sich beim Treffen in den Berichten aus den einzelnen Gruppen: Im Treibhaus des Tafelgartens Sexau zieht die Bürgerinitiative ihre Setzlinge vor. Langzeitarbeitslose, die im Gärtnern endlich wieder eine sinngebende Arbeit erleben, pflegen die Pflänzchen, bis sie auf die Beete der „Essbaren Stadt“ gesetzt werden können.
    Auch im Kooperationsprojekt „Wertvoll“ mit der Wabe haben Langzeitarbeitslose die Chance, bei gemeinnützigem Tun Kreativität, handwerkliches Geschick und Verantwortlichkeit zu entfalten. So entstehen am Roten Haus ein selbst geschreinertes, behindertengerechtes Hochbeet und eine Kräuterspirale. Betreut werden sie unter anderem von Tine Reiner im Rahmen ihrer Jugendarbeit. Durch die Pflege und Verarbeitung der Gemüse und Kräuter werden die jungen Leute an den Wert gesunder Ernährung herangeführt. Auch der Schulgarten der Kastelbergschule integriert wie nebenbei Naturerleben, gärtnerisches Knowhow und Teamerfahrung von Förder-, Grund- und Gemeinschaftsschülern.

    Als weiteres Projekt ist in der Schlettstadtallee in der Nähe des Jünglingsstegs in Kooperation von Essbarer Stadt, Wabe, Technischen Betrieben und St. Nicolai-Stift eine Hochbeetanlage angedacht.
    Permakultur-Fachmann Thomas Bührer zog den Bogen von dem lokalen gärtnerischen, sozialen und pädagogischen Engagement der „Essbaren Stadt“ zum globalen Ansatz der „Urban Gardening-Bewegung“. Er betonte, dass vor dem Hintergrund von „Slow City“ eine große Chance darin liege, in öffentlichen Grünflächen von Waldkirch Strukturen zu entwickeln, die überregional von Bedeutung sein könnten. Nachdem die Fraktionen des Gemeinderats und die Verwaltung signalisieren, dass im künftigen Stadtrainpark (Stadtrain II) Flächen für einen weiteren Garten der Bürgerinitiative zur Verfügung gestellt werden, könnten hier beispielhaft zukunftsfähige Landschaftselemente entwickelt werden.

    http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/mehr-als-gemuese–121903421.html (mehr …)

  • Dresdener Workshopreihe Seitentriebe werden gut dokumentiert

    (Gu, Newsletter)
    sie haben für die Reihe ein eigenes Newsletterformat, in dem auch die Berichte zu den stattgefundenen Workshops stehen:
    http://us11.campaign-archive1.com/?u=300950ebad6e8c75d214b41a9&id=c79d805f7f&e=864c5baf59 (mehr …)

  • Gärten in Wuppertal

    (Gu aus Ersti-Workshop)
    In Köln Vogelsang entsteht ein IG. Eine Fläche gibt es schon (vom Liegenschaftsamt)
    In Witten soll in einem Licht- und Luftbad auch ein Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden. Erste Ideen gehen in Richtung IG. Es gibt schon ein paar GG in Witten, aber keinerlei Austausch oder Vernetzung. In Recklinghausen soll an einer Kirche ein interkultureller Garten entstehen, erste Schritte dahin sind Gartenaktivitäten mit Kindergruppen. In Rheinfelden hat die Stadt eine Fläche ausgewiesen und jemanden auf Honorarbasis angestellt für den Aufbau eines GG. Sie haben da erste Hochbeete (aus alten Dachziegeln als Umgrenzung) gebaut und es sind einige Leute dabei. In Ratingen gibt es zwei Garteninitiativen, die nicht viel miteinander zu tun haben. Ein IG wird über die Diakonie aufgebaut, an dem auch als Zielgruppe arbeitslose Menschen ereicht werden sollen und es eine bezahlte Koordination gibt. Ein GG entsteht initiiert durch die Stadt (gab Befragung im Vorfeld), mit Förderung und Gerätschaften ausgestattet. Es gibt aber auch schon InteressentInnen. In Osnabrück gibt es einen neuen GG, der auf dem Gelände der Hochschule entsteht. Die beiden Initiatoren haben aus dem Nachhaltigkeitsfonds der Uni eine Initialförderung in Höhe von 1500 Euro bekommen, die sie hauptsächlich für Transportkosten brauchen. Denn sie haben viele Firmen bzgl. Spenden angeschrieben und bekommen vom Baumarkt alles, was in einen Container wandert und von einem Bauhandel alle Reste. Kaufen müssen sie daher so gut wie keine Materialien. Auf dem Gelände gibt es auch eine Gärtnerei und einen Betriebshof und sie haben somit „Luxusbedingungen“ (Zitat), alle sind ihnen wohlgesonne, sie können alles nutzen.
    Vor zwei Wochen haben sie angefangen, ÖA zu machen und nun sind die 30 Leute. In Hagen soll in einem sozialen Stadt Gebiet ein IG entstehen und in Viersen gibt es ein Grundstück, auf dem eine Frau – beauftragt durch die Stadt – ein Qualifizierungsprojekt für Geflüchtete umsetzen soll. Die Leute im GG in München Ramersdorf wollen zunehmend eigene Hochbeete und die Koordinatorin denkt in Richtung Patenschaften für Beete oder Pflanzen, da so auch der Kommunikationsaufwand reduzierbar wäre. In Essen entsteht auf dem Gelände der Zeche Zollverein in einer Kleingartenanlage ein Gartenprojekt, das pratizipativ entwickelt wird und bei dem noch unklar ist, ob überhaupt Gemüse angebaut werden soll. Außerdem entstehen in Essen gerade an einigen Stellen weitere Gärten – so können Leute auch Paten von Ex-Spielplätzen werden und bekommen z.B. ein Hochbeet von der Stadt dazu.

    In Wuppertal gibt es inzwischen 13 GG. Sie haben sich zu einem sichtbaren Netzwerk zusammengeschlossen und ein gemeinsames Logo und eine gemeinsame Site. Sie haben die Ausstellung carrot city nach Wuppertal geholt und ein breites Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.
    Das sichtbare Netzwerk ist für sie wichtig, um bekannter zu werden, neue GärtnerInnen zu gewinnen, gegenüber Politik und Verwaltung stärker auftreten zu können und auch um den Austausch durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern.
    Viele der Gärten haben den Verein „Neue Arbeit – Neue Kultur“ als Träger. Mit diesem Träger schließt die Stadt Gestattungsverträge – oft ist nun nur noch Christine Nordmann als Unterzeichnerin übriggeblieben, die anderen sind nicht mehr in den Gärten aktiv.
    Der UtopiaStadtgarten am Mirker Bahnhof ist auch Teil des Netzwerks, hat aber einen anderen Träger. Hier ist eine aktive Gruppe mit einem Kernteam von ca. 8 Leuten (plus x Leute). Sie bauen auch Kräuter in Töpfen für das Restaurant an und sind sehr gut verzahnt mit den anderen Bereichen des Mirker Bahnhofs. Im Garten gibt es einen Teich, sie haben einen der Hänge terrassiert, haben Wissen zu Pflanzen, die den Schatten lieben und wie man „quadratmeter“ gärtnert. Die eine Koordinatorin arbeitet mit behinderten Menschen zusammen und diese bauen zusmmen die Pflanzen für den Garten an (Vorzucht des Saatguts etc.)
    Im Mirker Schwimmbad gibt es ein Gartenprojekt, von dem man wissen muss, dass es dort ist. Kein Schild, kein Hinweis macht es sichtbar und es ist ganz am anderen Ende des Geländes. Ein kundiger Herr hat hier in runder Form Beete angelegt, mitgärtnern ist erwünscht. Einige waren letztes Jahr wohl auch dabei, ob und wie es weitergeht, ist offen. Der Herr hat bisher alles aus eigener Tasche finanziert.
    Der Honiggarten liegt an einer der vielen Treppen Wuppertals. Hinter einem oft geschlossenen, massiven Tor. Gerade ist ein neues Bienenvolk eingezogen, die alten Völker leben jetzt woanders. Es ist eine kleine Gruppe, die hier gärtnert. Sie sagen, dass sie gar nicht s scharf darauf sind, dass mehr Leute mitmachen, da es ja nicht so richtig viel zu tun gibt. Schicke Hochbeete haben sie über einen Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger gebaut und aufgestellt bekommen. Eine Saatguterhaltungsorganisation hat hier auch Beete, da es hier so ruhig ist und die Beete durch das abschließbare Tor geschützt sind. Die Gartengeräte stehen offen unter einem Vorsprung, Wasser zapfen sie aus der Regenrinne des Hauses, an den der Garten grenzt ab.
    Der Gemeinschaftsgarten Ledererstraße liegt an einem Platz (Treppen rundherum), der als sehr problematisch angesehen wird. Es werden Drogen konsumiert etc. Die Stadt hat alles, was eine Aufenthaltsqualität fördern würde, abmontiert (sogar die laternen), die GärtnerInnen dürfen nix hinstellen oder da lassen (keine Tische oder Bänke aufbauen, kein Geräte da lassen) und bis auf ein Schild weist derzeit nix auf einen Garten hin. Gegärtnert wird in den vorhandenen großen Betonkästen. Doch sieht man zu der Zeit des Jahres da gerade nicht viel (bis auf gestrüpp). Wasser holen ist sehr aufwendig, mit Gießkannen aus Privatwohnungen. Ob und wie es hier weitergeht ist fraglich.
    Die Pflanzbar ist aus einem Streetart Projekt entstanden und nun gibt es einen Träger aus der Kinder- und Jugendarbeit. Hier finden ganz hauptsächlich außerschulische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche statt. Erwachsenen wären gerne gesehen, doch sind sie nicht dabei – es gibt aber auch kein Schild, das dazu aufruft. Es gibt viele Spenden aus der Nachbarschaft,, Pflanzen, AUtoreifen, Schuhe (wird hier alles begärtnert). es gibt keinen Zaun und die Fläche gehört einer Wohnungsbaugesellschaft. Vorher war das eine eher müllige Hundewiese.
    Das Gartenprojekt Solnischko wird von einer Migrantenorganisation gemacht. Es befindet sich auf einem ehemaligen Bolzplatz, der mit einem Zaun umgrenzt ist. Sie wollen gerne auch nichtrussischsprachige Menschen ereichen und machen viele Angebote, doch gelingt es ihnen noch nicht so richtig. Sie haben ein Häuschen gebaut, es gibt eine Komposttoilette und Beete, die sie gemeinsam bewirtschaften. Trittsteine haben sie mit Mosaik erstellt.
    Der Inselgarten ist direkt an der Friedenskirche in Wuppertal und hier werden die Pflanzen auch für die Arbeit der Kirche, die sich als Ort für die Nachbarschaft begreift, genutzt.
    Der Wandelgarten, die Keimzelle der Wuppertaler Gärten, ist nach wie vor ein Kommunikations- und Werbungsort für das gemeinsame Gärtnern in der Stadt. In einer Baulücke einer lebendigen Straße in einem Szeneviertel kann man hier gärtnern, aber es gibt auch Outdoorkino, Diskussionsrunden und viel mehr. Zum Lusienstraßenfest wird der Zaun weggenommen und hier steht die Bühne. Vor dem Garten ist eine Givebox, die gut genutzt wird.

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  • 3 Gemeinschaftsgärten in Lörrach

    (Gu aus alerts, 12.2)

    Die „Gemeinschaftsgärten Lörrach und Umgebung“ bieten jetzt auch eine Reihe mit Vorträgen und praktischen Kursen an. Auf einem Karren im Hof hinter dem Kulturcafé Nellie Nashorn stehen Pflanzgefäße aus Ton und Metall, teils sind das umgewidmete, bunt bemalte Gefäße aus Großküchen. In einigen Töpfen stecken Pflanzen schon ihre Köpfe ins Licht, andere sind noch leer. Am anderen Ende der großen Wiese deuten lange Äste an, wo die Beete einmal sein sollen. Hinter einem Schuppen gedeihen Salbei und andere Kräuter, sie haben den Winter überstanden. Auf der Wiese stehen selbstgezimmerte Kisten, die Hochbeete aufnehmen werden. An einer Schuppenwand hängt ein fröhliches Tuch mit dem Slogan „Wir sitzen alle in einem Beet“. Ein Kanu, gespendet vom SAK, wartet auf Verwendung. Das wird das „Blumenschiff“.

    Eine Gruppe von bisher einem halben Dutzend Leuten werden hier einen Garten gestalten, erläutert Alina Gross, die zusammen mit Lea Schmidt im letzten Jahr die Initiative ergriff. Es geht dabei um den Spaß am Gärtnern, aber auch um Gemeinschaft. Die Gruppe ist offen, Zuwachs willkommen. Gern würde man die Nachbarn einbeziehen, sehr gern auch Flüchtlinge. Das gestaltet sich noch zäh, aber die Gruppe bleibt dran. Geld will man kaum in die Hand nehmen: Alle „Zutaten“ wie Holz oder Erde sind bisher gespendet, gebrauchte Töpfe oder Paletten werden per „Upcycling“ wiederverwendet. Wer spenden will, etwa gebrauchte Gartenmöbel, Pflanzen, Hasendraht für den Untergrund der Hochbeete, kann sich melden unter wildwuchsnellie@posteo.de. Auch wer Interesse hat, mitzutun, kann sie so melden.

    Auch der Lebensgarten Lörrach von Nicola Hairpainter im Binsenmattweg und der Burggarten Rötteln von Bernhard Stiegeler gehören zu den Gemeinschaftsgärten, beide gründeten sich im Herbst 2015. Im Lebensgarten wurde schon gemeinsam gekocht, man holte sich fachkundigen Rat. Als erste gemeinsame Aktion wurde Bio-Kuhmist beschafft und auf den Beeten verteilt. Im Burggarten Rötteln hat die Gruppe noch im alten Jahr gejätet, Pflanzen gesetzt, die Beete für das neue Jahr vorbereitet. Das nächste Gartentreffen ist hier voraussichtlich Ende Februar. Die Kontaktadresse findet sich unter fairnetzt-loerrach.de.

    Auch in Kandern-Gupf gibt es einen Gemeinschaftsgarten, mit dem die Lörracher im Kontakt stehen. Alle zusammen bieten eine Reihe von Vorträgen und Kursen an, die am 16. Februar beginnen.
    http://www.badische-zeitung.de/loerrach/wir-sitzen-alle-in-einem-beet–117441210.html (mehr …)

  • InteGrow Bielefeld möchte ein Garten mit Flüchtlingen aufbauen

    Gu, Mail, 10.11.

    „Wir haben das Projekt im Mai 2015 gegründet und unsere Grundidee stützt sich auf den Gedanken, die Flüchtlinge – wortwörtlich – in die Mitte der Gesellschaft zu holen und zu integrieren. Besonders der Austausch und die Gemeinschaft stehen hier im Vordergrund: so erhalten die Flüchtlinge und Bielefelder Bürger die Möglichkeit den gegenseitigen Kontakt aufzubauen, Vorurteile abzubauen und sich kennen zu lernen. 
    Das Urban Gardening bietet hierfür eine perfekte Gelegenheit, damit Menschen sich begegnen und gleichzeitig zusammen etwas erschaffen können. 
    Wir haben hier an Flächen in Bielefeld – also eher zentral – gedacht, damit die Erreichbarkeit über Öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist. Allerdings sind wir, was die Flächenwahl betrifft, noch relativ offen und stehen derzeit mit vielen Ansprechpartnern wie z.Bsp. Baugesellschaften, Kirchen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen wie der Diakonie, Caritas und Bethel in Kontakt. 
    Wahrscheinlich werden wir mit einer Fläche beginnen und falls es sich ergibt werden wir weitere Flächen dazu nehmen – wie gesagt, wir sind da noch sehr offen. 
    Generell ist zu sagen, dass ein Enactus Projekt dazu dient eine Idee anzutreiben und umzusetzen, welche im späteren Stadion an einem Kooperationspartner abgegeben werden soll, der diese dann weiterführt, sodass ein langfristiger Nutzen für die Zielgruppe  gestiftet werden kann. 
    Natürlich dauert es bis ein Projekt von einer derartigen Komplexität funktioniert und problemlos übernommen werden kann, deshalb haben wir uns auch keinen zeitlichen Rahmen gesetzt. Viel mehr wird Enactus das Projekt so lange unterstützen bis es an einen geeigneten Kooperationspartner abgegeben werden kann – das einzige was hierbei ggf. wechseln wird, sind die Studierenden, die das Projekt betreuen, durch etwaige Gründe wie den Abschluss des Studiums. 
    Leider ist es sehr schwer an geeignete Flächen zu kommen, da die Flächen – wie gesagt – gut erreichbar sein müssen und zudem Sanitäranlagen aufweisen sollten. 
    Im Rahmen unserer Teilnahme an Runden Tisch zum Thema Urban Gardening der Stadt Bielefeld haben wir viele Kontakte gesammelt – wie zum Beispiel Annnabelle von Art-At-Work – und fühlen uns durch positives Feedback auch von weiteren Parteien in unserem Vorhaben bestärkt. 

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  • Kokopelli Bielefeld hat neuen Standort in Aussicht

    (Gu, Mail, 2.11.)

    Ja, die Kisten leben noch, z.Zt. an 2 verschiedenen Standorten, einmal auf unserem mobilen Doppelfahrradgarten im Hof vom Künstlerhaus Artists Unlimited (wo wir auch wohnen und arbeiten), Teil 2 wohnt im Transition Town Garten zur „Untermiete“ bis wir einen neuen Standort gefunden haben. Siehe Fotos vom Umzug […] Wir sind seitdem in Verhandlungen mit der Stadt, gemeinsam mit der sog. Paprika Koalition hat sich im August ein runder Tisch zum Thema Urban Gardening gegründet, wo sich alle bekannten Bielefelder GärtnerInnen mal zusammen gefunden haben, um Probleme und Ideen zu besprechen, besonders auf welche Weise es in die Stadtverwaltung und Politik weiter hinein getragen werden kann und auch konkrete Umsetzung möglich ist. […] Seit zwei Wochen haben wir einen möglichen neuen, sehr zentralen Standort im Visier, direkt neben dem neu gestalteten Kesselbrink (der ja durch die Architektensperre für uns noch tabu ist). Neben dem alten Stadtfriedhof gibt es einen kaum genutzten Spielplatz mit Fläche rund herum, z.Zt. eher ungeliebt, könnte Potenzial haben trotz nicht idealer Lichtverhältnisse. Die Grünen unterstützen uns hier bei der Anfrage an die Stadt, was natürlich dauert, wir hoffen bis zur nächsten Pflanzsaison ist alles geklärt. Dort würden wir dann gerne auch wieder unsere Ausstellung zu Lebensmittelmultis u.ä. installieren, vielleicht Skulpturen, Konzerte, Street Reclaiming, Ideen gehen uns ja nicht aus 😉 Wir denken über verschiedene Kooperationen nach i.M., was aber natürlich auch von einem Standort abhängt (mehr …)

  • Wuppertaler Gärten haben gemeinsames Label

    (Gu aus Mail an DÜ, 25.2.2015)
    „ausgehend von der Gründung des Wandelgartens in der Luisenstraße durch den Verein Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. vor etwa vier Jahren hat sich Urban Gardening in Wuppertal in den letzten Jahren gut entwickelt. Jetzt haben sich die bürgerschaftlichen Akteure zusammengeschlossen, um ihre Arbeit zukünftig unter dem gemeinsamen Label „Grüne Beete“ besser sichtbar zu machen.
    Vom 07. bis zum 21. März organisiert Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. mit Kooperationspartnern eine Ausstellung, Workshops, Vorträge, Märkte und Filme rund um Urban Gardening. Das komplette Programm gibt es hier http://www.wuppertals-gruene-beete.de
    Außerdem gibt es eine Facebook-Eventseite https://www.facebook.com/events/622422434557203/?ref_dashboard_filter=upcoming und einen Veranstaltungsflyer“ (mehr …)

  • 22.2.: lokales Netzwerktreffen der Gärten im Ruhrgebiet

    (Gu, Mail, 7.2.2015)
    Das erste gänzlich ohne uns (nur kleiner Anstupser) organisierte Vernetzungstreffen der Gemeinschaftsgärten im Ruhrgebiet findet statt. Am 22.2. lädt der Alsenstraßengarten aus Bochum ein:
    offenes Treffen der Urbanen Gärten Ruhr
    Themen: Kennenlernen & Vernetzung der Gemeinschaftsgärten im Ruhrgebiet; Austausch zur Zusammenarbeit in den Gärten, dem konkreten Gärtnern, zur Teilnahme der jeweiligen Nachbarschaft; Überlegungen zum Pflanzen/Saatgutaustausch; wie wir neue Gärten beim Aufbau helfen können?

    (mehr …)

  • KebapGarten in Hamburg wächst und will weiter gedeihen

    (Gu aus Antrag, 30.11.)

    Kebap will in einem Hochbunker in Hamburg Räume für Kultur und für eine dezentrale Energieversorgung schaffen und legt auf dem Dach einen Gemeinschaftsgarten an. Sie sind seit 20111 im Stadtteil aktiv und das Gartenprojekt entsteht seit Juli 2012 auf der Südseite des Bunkers. Sie haben noch keinen Vertrag, werden aber geduldet und haben 2013 auch politische Fürsprache „erkämpft“. Sie starten gerade eine Machbarkeitsstudie, die dem Bezirk als Entscheidungsgrundlage für das Gesamtprojekt dienen soll.

    Sie kooperieren mit anderen Hamburger Gartenprojekten in den Vernetzungsrunden „solidarisches Gemüse“, so haben sie anfangs vorgezogene Pflanzen von Gartendeck und Hof vorm Deich bekommen. Sie gärtneren gemeinschaftlich nach Permakulturgrundsätzen in selbst gebauten Hochbeeten und verarbeiten die Ernte ganz hauptsächlich zusammen. Sie nutzen soweit wie möglich vorhandes Material.

    Sie treffen sich in der Saison mindestens 2x in der Woche und zu dem Kernteam von 6-10 Leuten kommen immer noch andere Interessierte dazu. Es gibt Workshops und andere Veranstaltungen. Sie haben letztes Jahr z.B. zusammen mit Gartendeck einen Lehmofen gebaut und wollen nun ein nachbarschaftliches Brotbacken anregen. Sie teilen sich mit dem Gartendeck eine FÖJ-Stelle. Die mobile Küchenkarre (gebaut in einem von uns organisiereten und finanzierten Workshop) ist im Einsatz.

    Sie wollen den Garten ein bisschen weiter ausbauen und brauchen dafür Holz und anderes Material, Erde, einen Wassertank, Sträucher. Sie wollen Terra Preta herstellen, mehr Beete bauen, ein neues Dach für die Tomaten schaffen, einen Laubengang für die Kürbisse schaffen – und Beerensträucher für alle pflanzen.

     Auf ihrem Blog gibt es weitere Infos und tolle Bilder: http://kulturenergiebunker.de/

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  • Manifest-Einsatz auf Messe in Düsseldorf

    (Gu aus Mail an IR, 26.11.)

    [wir waren gestern mit einem Stand] auf der Nachhaltigkeitstagung NRW in Mülheim a.d. Ruhr.  An unserem Stand waren neben düsselgrün die urbanen Gärten HirschGrün und vielfeld von Essbares Aachen, die SoLaWi Gut Wegscheid sowie Transition Town Essen dabei. [sie hatten das Manifest aufgehängt]. Es war gut, dass wir dabei waren, da bürgerschaftliche (ehrenamtliche) Initiativen sonst nicht abgebildet war. 

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  • AK urbanes Gärtnern in Augsburg

    (Gu, Tel und Mail, 7.10.)
    Es gibt einen AK Urbane Gärten in Augsburg. Bei dem Netzwerk sind das Grandhotel Cosmopolis, das Sozialkaufhaus contact, das Quartiersmanagement Oberhausen mit seinem im Moment leider nicht existenten Nachbarschaftsgarten, die Cityfarm Augsburg und die Umweltstation dabei. Kontakte und Zusammenarbeit in mehr oder weniger festen Strukturen bestehen mit der Kleidertauschbörse Augsburg, die eine Flüchtlingsunterkunft begrünt haben, mit der Bikekitchen und mit Transition Town.
    Angedockt sind wir an die Lokale Agenda 21.

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  • Gewächshaus für das Gartennetzwerk Kassel hat sich bewährt

    (Gu aus Sachbericht, 23.9.)
    Das Gartennetzwerk Kassel hat für die Anzucht von Jungpflanzen für die Gärten und für den öffentlichen Raum, der von der Essbaren Stadt e.V. in Form von Guerilla Beeten bepflanzt wird, gepachtet. Sie haben torffreie Erde beschafft, die ausgesäten Pflänzchen beschriftet (um Verwechselungen zu vermeiden) udn Mitte Juni konnten die Pflanzen ins Freiland (mehr …)

  • Hechtgrün baut im Winter den Garten ab

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9.)
    Der Dresdener Gemeinschaftsgarten Hechtgrün liegt an einer lauten Straße, einer S-Bahnhaltestelle und einer riesengroßen Baustelle. Ein Bewohner hat das Grundstück, dass einer Hamburger Immobilienfirma gehört, zunächst privat gepachtet. Nun sind sie aber das dritte Gartenprojekt der Ufer-Projekte. In 2013 hatten sie eine Nutzungsgenehmigung von April bis Ende Oktober, dieses Jahr bis Mitte November. Dann muss der Garten abgeräumt werden, denn ein Weihnachtsmarkt ist traditioneller Weise Pächter der Fläche. Sie gärtnern daher nur mobil, haben dieses Jahr aber auch Sträucher gepflnazt. Im Juni 2013 war die Eröffnung, Leute sind u.a. über Aushänge „Garten sucht GärtnerInnen“ dazu gekommen. Es gibt eine große Fluktuation – wohl da es keine klare Perspektive gibt. Der Garten ist offen für alle, alles ist gemeinschaftliche, 30-40 Leute stehen auf der Mailingliste. Doch gibt es keine wirkliche Gruppe, keinen Tag, an dem viele Leute da sind, die offene Gartenzeit ist nicht gut besucht und das Plenum, das alle 2 Wochen stattfindet, auch nicht.
    Gute Einnahmen haben sie auf dem Hechtstraßenfest mit Bierverkauf gemacht (Insel der Gelassenheit) und auch bei der Fete de la Musique. (mehr …)

  • Kleiner Garten Dresden: innovative Uferbefestigung geplant

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Gemeinschaftsgarten Kleiner Garten (in Anlehnung an den benachbarten Park „Großer Garten“) ist auf einer 800m² Fläche eines Privateigentümer entstanden. Eine der Initiatorinnen hat sich beim vorbeigehen immer gewundert, dass auf der tollen Fläche nichts passiert und die Idee für das Gartenprojekt entwickelt, bei einer Veranstaltung Leute getroffen, die auch einen Gemeinschaftsgarten aufbauen wollen. Der Flächenbesitzer war angetan von der Idee, hat ihnen eine Treppe in den Garten gebaut und sie zahlen nur die 100 Euro Grundsteuer als Pacht p.a. Der Eigner wollte einen Verein als Vertragspartner und der Kleine Garten konnte bei den Ufer-Projekten unterschlupfen. Die 100 Euro zahlen sie über Vereinsbeiträge und auch die Versicherung von Ufer gilt für sie mit.
    Sie sind ca. 30 Leute, im Kernteam 10, die sich vorher kaum kannten. Sie wollen alles gemeinschaftlich machen, aber nicht nur gärtnern, sondern auch einen Raum zum Erholen und einfach im Grünen sein schaffen. Der Garten ist nicht abgeschlossen, die Treppe hat mit einem über die beiden Geländer gelegten Stock nur eine visuelle Barriere. Sie versuchen mit möglichst wenig Geld auszukommen und eher vorhandene Sachen zu nutzen, so haben sie ihr Werkzeug über Abreißzettel (Garten braucht Werkzeuge) bekommen und ihre Gartenhütte, die sie gerade bauen wird aus mehreren an anderer Stelle abgebauten Lauben bestehen. 1x Monat haben sie ein Plenum, sie kommunizieren über einen Mailverteiler und haben eine 48h Regel: wenn dann niemand was dagegen hat, kann man es machen. Es gibt 1x Woche einen offenen Tag, wo die Kerngruppe da ist und auch da wird viel miteinander besprochen.
    Gute Erfahrungen haben sie mit dem online Tool Trello gemacht: eine virtuelle Pinwand, mit der sie die Gartenpflege und auch das Ernten regeln.
    Im Herbst wollen sie eine Planungswerkstatt machen. Zum einen, um zu reflektieren und zu planen, zum anderen, da sie einen Bach auf der einen Flächenseite haben. Sie haben an diesen Bach auch Beete gebaut, die sie da aber nicht haben dürfen – wegen Errosionsgefahr. Nun hat das Umweltamt ihnen gesagt, dass sie ausprobieren könnten, dort Nutzpflanzen anzubauen, die mit ihren Wurzeln das Ufer stabilisieren könnten. Ansonsten müssten sie einen Abstand von 10 m zu dem Bach halten, was eine große Fläche des Gartens wäre (zumal dort eine sonnige Lage ist) (mehr …)

  • Johannstadtgarten findet seine Strukturen

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Johannstadtgarten, das erste Gartenprojekt des Ufer e.V. (dieses Jahr kamen das Hechtgrün und der Kleine Garten dazu), hat als sehr offenes Projekt begonnen. Um die brache Fläche zu gestalten, konnten viele Ideen einbringen und auch umsetzen. Inzwischen gibt es Beete (individuell und gemeinschaftliche), Frühbeete, ein Gewächshaus, einen selbst per Hand gebohrten Brunnen, Bienen, eine Komposttoilette, eine Regenwasserversorgung, einen Bauwagen mit kleiner Werkstatt, einen Versammlungs- und Feierort, eine Feuerstelle, der Garten wird als Bildungsort genutzt, es finden Veranstaltungen statt… Sprich: es gibt inhaltliche und „bauliche“ Strukturen, in die neue Leute sich einfügen müssen. Sie haben die interne Kommunikation auch getrennt: es gibt AGs und ein Gartenplenum und zudem eine Orga-Gruppe, die sich um die Vereinsangelegenheiten kümmert. (mehr …)

  • Aprikosengarten muss sich verkleinern

    (Gu, Workshop, 21.9.)
    Der Aprikosengarten in Dresden-Pieschen versteht sich als Mehrgenerationengarten. Sie sind seit ein paar Jahren auf einer Brache, die vorher gewerblich genutzt wurde. Über EFRE Gelder wurden Teile des Bodens ausgetauscht (da wo die Nutzbeete sind – nur ein Teil der Fläche wird gärtnerisch genutzt, der andere Teil ist wild und noch brach). Zunächst haben 2 Leute das Projekt gemacht und es dauerte einige Zeit, bis sich eine Gruppe fand. Doch nun sind sie 20 – 30 Leute mit einem Kernteam von 10-15. Es gibt ein paar Leute in diesem Kernteam, die sich sehr gut gärtnerisch auskennen und die die Planung des Gartens hauptsächlich machen, oft da sind, ihr Wissen weitergeben. Sie haben – bis auf eins – nur Gemeinschaftsbeete. Nur eine Frau mit starker Migräne und Sonnenallergie hat ihr eigenes Beet in einem halbschattigem Bereich bekommen. Dieses Jahr haben sie viel Zuwachs bekommen, vor allen Mütter mit kleinen Kindern. Sie nutzen 2Tm² von der Fläche und haben so noch viel Freiraum. Seit einiger Zeit ist aber klar, dass eine Grundschule neu gebaut wird und die angrenzende vorhandene Schule ihre Turnhalle vergrößern wird. Der Garten muss sich deutlich verkleinern und auch auf der Brache umziehen und so im Prinziep neu anfangen (da nicht überall der Boden ausgetauscht wurde). Sie sind Teil eines vorhandenen Vereins, jedeR zahlt 30 Euro (obwohl fast niemand dort Mitglied ist) und das Geld wollen sie dann für einen dann ggf. zu zahlende Pacht und andere Ausgaben nutzen. Noch ist das Gärtnern dort pachtfrei möglich.
    Sie waren ein Ort des Bildungsprogramms des Dresdener Gartennetzwerks (Pflanzentauschbörse, Obstbaumveredleung). Jeden Do gibt es ein Bastelcafé bei dem sich Frauen treffen, Häkeln und Filzen und es gibt vorne am Eingang ein Zahlenschloß- (mehr …)

  • praktisches Lernen: Workshopreihe im Dresdener Gartennetzwerk

    (Gu Mail 26.5.)
    Die – von uns mitfinanzierte – Workshopreihe „Seitentriebe“ des Gartennetzwerks Dresden ist angelaufen und hier im Netz einsehbar: http://www.dresden-pflanzbar.de/seitentriebe/ (mehr …)