Schlagwort: Magarethengarten Mönchengladbach

  • Abschied vom Magarethengarten

    (Gu, Mail)
    mit viel Musik und buntem Trubel haben wir uns am vergangenen Wochenende vom Margarethengarten offiziell verabschiedet und mit einem Critical Rave, den viele andere Inititativen in Mönchengladbach mit veranstaltet haben, stellten wir die Frage „Wem gehört die Stadt?!“
    Allerdings sind unsere Nachfolger*innen tatsächlich in ganz vielverprechenden Gesprächen mit der Stadt involviert

    Artikel:

    Der Margarethengarten muss einem Neubau weichen. Unterstützt von diversen Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen feierte der Verein Waldhaus 12 als Initiator von damals fröhlich bunt den Abschied mit Musik, Tamtam und Kulturdemo. Von Angela Wilms-Adrians

    Vor vier Jahren wurde ein brachliegendes Grundstück zum Margarethengarten und damit zum wahr gewordenen Traum eines urbanen Gartens und Treffpunkt für kreative Köpfe. Nun heißt es Abschied nehmen, da an der Eickener Straße gebaut wird. Der Verein Waldhaus 12, der den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen hatte, zog sich nicht sang- und klanglos zurück. Er mobilisierte Mitstreiter für eine fröhlich bunte Tanz- und Kulturdemonstration unter strahlend blauem Himmel.

    Treffpunkt war der Schillerplatz, wo der „Margarethenbulli“ liebevoll geschmückt mit Blumen, Gießkannen und bunten Tüchern neben anderen Musikwagen für den Umzug durch die Stadt bereitstand. Hier trafen sich etliche Gruppen, Vereine und Einzelpersonen, die den Verein Waldhaus an diesem besonderen Tag unterstützten und die Demo als bunte Fußtruppen oder auf einem der Musikwagen begleiteten. Die Stimmung war gut, der Appell zum Erhalt der freien Kultur entschlossen. Kreativität wurde auch im persönlichem Outfit gelebt: Viele junge Frauen hatten Blumenkränze im Haar, andere Teilnehmer trugen Masken oder zumindest ausgefallene Accessoires, so dass eine bizarre Leichtigkeit über allem lag.

    „Wir sind da, und es wird weitergehen. Wir haben jede Menge kreatives Potenzial, und wir stehen ein für einen Raum der Begegnung und Kultur. Wir danken allen, die uns unterstützt haben, und wir danken allen, die mit uns feiern“, betonte Nadège Ribitzki, Waldhaus-Vorsitzende, zur Begrüßung. Gekommen war auch ihre Vorgängerin Constance Schulte, die inzwischen wieder in Köln lebt. Der lokale Poetry-Slammer Jonas Jahn eröffnete die Kulturdemo unter dem Motto „Tschüss Maggie! Tschüss Kultur?“ mit kritisch liebevollen Zeilen auf Mönchengladbach und Underground-Kultur.

    Dann formierte sich der bunte Umzug durch Humboldt-, Bismarck- und Hindenburgstraße hin zum Kapuzinerplatz, wo es eine Kundgebung und ein Open-Air-Konzert gab, und schließlich zum lebhaften Ausklang im Margarethengarten. Erklärtes Ziel war, die Straße zum Dancefloor zu machen. Voran zog die Truppe Free Flow mit skurrilen Masken- und Puppenfiguren, wie einem Riesen in Gold mit beweglichen Armen. „Der Critical Rave soll keine Motzveranstaltung sein, sondern Spaß machen“, hatte Julia Schinke als eine der Organisatorinnen des Events vorab betont. Am Ende zog die Dreißigjährige überaus glücklich Bilanz: „Das war eine coole Veranstaltung. Passanten sind dazu gestoßen, und auch die Gruppen wurden verstärkt. Das Signal ist bei der Stadt angekommen, und wir hatten jede Menge Spaß“. (mehr …)

  • Magarethengarten hat neues Grundstück in Aussicht

    (Gu, Mail)

    Es sieht so aus, dass wir ein neues Häuschen beziehen ( im Kollektiv mit mindestens einem anderen Verein) und auch wieder eine Brachfläche (UMZÄUNT!) von der Stadt bekommen (mehr …)

  • Magarethengarten wird verabschiedet, neue Flächen sind im Gespräch

    (Gu, Mail)

    Wir sind alldieweil damit beschäftigt, einen gebührlichen Abschied für den Margarethengarten zu planen: Am 24.09. veranstalten wir in Mönchengladbach eine Tanzdemo, die Maggie verabschieden und neue Off-Kultur-Projekte begrüßen soll. Die Stadt ist bisher tatsächlich eher unterstützend und neue Gebäude sind im Gespräch, so dass der Maragrethengarten vielleicht eines Tages in kleinerer Form (z.B. auf einer Dachterrasse) wieder auferstehen kann.


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  • Magarethengarten muss dieses Jahr umziehen

    (Gu, alerts)

    Der urbane Gemeinschaftsgarten des Vereins Waldhaus 12 könnte auf das Gelände der Grundschule Knopsstraße umziehen. Der jetzige Garten-Standort an der Steinmetzstraße kann nur noch bis Ende des Jahres genutzt werden.

    Das Versprechen besteht unverändert: Wenn der Margarethengarten seinen jetzigen Standort an der Ecke Margarethen-, Eickener- und Steinmetzstraße wegen eines geplanten Neubaus verlassen muss, soll zeitnah eine Ersatzfläche angeboten werden. Das haben Politiker, Stadt und EWMG immer wieder betont. Denn das Projekt ist mehr als eine Brachfläche, auf der nur Gemüse angebaut wird: Der Margarethengarten als erster urbaner Gemeinschaftsgarten in der Stadt mit seinem „Ladenlokal“ an der Eickener Straße steht seit rund vier Jahren für eine soziokulturelle Entwicklung, von der Eicken, das Gründerzeitviertel und die hier lebenden Menschen enorm profitiert haben. Deshalb muss die neue Heimat des Gartenprojekts mehr sein als nur eine derzeit nicht genutzte leere Fläche.

    Die SPD bringt jetzt einen Standort ins Gespräch, den sie dem Verein Waldhaus 12 als Träger des Margarethengartens anbieten will: den Stadtteil Westend mit der aufgegebenen Grundschule an der Knopsstraße. „Das ist nach unserer Meinung ein guter Platz fürs urbane Gärtnern. Das alte Schulgebäude könnte man für offene Kulturarbeit nutzen. Das gesamte Gebiet mit Westend, Waldhausen und Speick wird davon enorm profitieren“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs. In der Tat hat dieser Standort Charme: Er liegt relativ zentral, es gibt mit dem Schulgebäude entsprechende Räumlichkeiten. Und der Bereich könnte jungen Menschen gefallen, weil er noch bodenständig geprägt ist und keinen Schicki-Micki-Status genießt. Heinrichs: „Hier könnte sich eine neue kreative Szene mit großer Strahlkraft entwickeln.“

    Denn genau dieses Ziel steht auch hinter den temporären Urban-Gardening-Konzepten. Wenn das einst Kreative aber zu sehr etabliert ist, sorgt der Standort-Wechsel oft für neuen Schwung.

    Was der Verein Waldhaus 12 von diesem Areal hält und ob er „Maggie“, wie der Margarethengarten liebevoll genannt wird, dorthin verlagern wird, hat die SPD noch nicht ausgelotet. Man will jetzt in entsprechende Gespräche einsteigen und da die EWMG mit ins Boot nehmen. Der Verein Waldhaus 12 könnte als alleiniger Träger Zuwachs bekommen. Denn die Erfolge von „Maggie“ haben der Bewegung gut getan und die Kräfte gebündelt. „Es haben sich auch andere Vereine an uns gewandt, die einen geeigneten Raum für Kultur suchen. Ein gemeinsamer Standort ist durchaus wünschenswert“, sagt Nadège Ribitzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Wichtig ist es ihr und ihren Mitstreitern, dass der Verein innerstädtisch bleibt, „da, wo die Menschen sind“. Das wäre im Umfeld der Knopsstraße der Fall.

    Auch wenn der Blick bei allen Beteiligten nach vorn geht: Derzeit heißt es auch Abschied zu nehmen, danke zu sagen und – und Erfolge zu feiern. Das soll am 24. September mit einem Fest im Margarethengarten und einer bunten „Tanzdemo“, die wie eine Kulturparade durch die Innenstadt ziehen wird, passieren. Vielleicht ist bis dahin der neue Standort von „Maggie“ bekannt.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/spd-margarethengarten-soll-ins-westend-aid-1.6076355 (mehr …)

  • Magarethengarten: letzte Saison auf der bisherigen Fläche

    (Gu, alerts)
    […]
    sie legen in diesem Jahr noch einmal neue Beete an, wollen ein Blumenmeer gestalten, ordentlich Gemüse ernten, obwohl sie wissen: Es ist die letzte Saison. Es soll noch einmal richtig schön werden im Quartier, bevor man fortziehen muss, sagt Nadège Riditzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Im kommenden Jahr soll das Grundstück bebaut werden, folglich muss der Verein ein neues Fleckchen fürs urbane Gärtnern suchen. Bis dahin wird aber aber Samstag wieder mitten in der Stadt gesät, gepflanzt und geerntet.[…]
    Mit dem Margarethengarten hat das Stadtgärtnern 2012 begonnen. Beinahe genauso lange gärtnern die Mitglieder der Initiative Transition Town in der Berggartenoase. An der Lüpertzender Straße, auf einem ehemals rasengrünen Plateau vor der Volkshochschule, bauen die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder vorwiegend Gemüse in den Beeten an.[…]“ (mehr …)

  • Nutzungsgenehmigung für Magarethengarten verlängert

    (Gu, Mail, 15.11.)

    Die Nutzungsgenehmigung für den Magarethengarten in Mönchengaldbach ist bis Ende 2016 verlängert worden (mehr …)

  • Zwischennutzung für den Magarethengarten endet

    (Gu, Mail, 22.9.)
    Der Margarethengarten muss umziehen. Bzw. (pssst! das weiß noch keiner:) Wir glauben eher, dass wir uns auflösen. Aber man wird sehen. DASS es nun soweit ist, dass unser Gelände bebaut werden soll, ist die eine Sache. Die Tatsache, dass wir bisher nur von der Presse darüber erfahren haben und noch gar nicht von unseren städtischen Vertragspartnern erfahren haben, verärgert uns um einiges mehr.

    Sie haben eine Stellungsnahme an Stadt, Presse, Politik geschrieben, in der sie für einen Runden Tisch eintreten, um die Kommunikationsmißstände aufzuklären und eine Zukunft für den Garten zu besprechen.
    Sie schreiben noch, dass die Politiker sich alle „sehr sympathisierend.“ zeigen (mehr …)

  • Magarethengarten: Begeitforschung von Andrea

    (Gu aus Begleitforschung von Andrea, 30.7.)

    Es gibt inziwschen einen „Ablegergarten“ des Magarethengartens, der von und für Randgruppen (u.a. Obdachlose) angelegt wurde, die – da sie vom Bahnhofsplatz vertrieben wurden – eine neue Heimat suchten.
    Andrea beschreibt ihre Begegnungen und Beobachtungen an einem Tag im Magarethengarten und in dem Ablegergarten. Doc ist hier: F:1_anstiftung_ertomisUrbane LandwirtschaftProjekteMönchengladbachMönchengladbach_MargarethengartenBegleitforschung. Urbane Landwirtschaft. Margarethengarten Mönchengladbach.docx

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  • Magarethengarten (Mönchengladbach) erwacht aus dem Winte

    (Gu aus google alerts vom 24.3.2014)
    Im Magarethengarten in Mönchengladbach hat ein Aktionstag „Frühlingserwachen“ stattgefunden. Organisiert von zwei Studentinnen der Hochschule Niederrhein (die ihr Praxissemester beim Trägerverein Waldhaus 12 machen), haben Studenten und Ehrenamtliche des Vereins gemeinsam mit Anwohnern die Fläche aufgeräumt (17 Leute haben teilgenommen).

    Die Studentinnen haben folgende Pläne: „Neben einer größeren Chill-Area mit Wireless Lan und einem Kinder- und Familienbereich, soll es auch eine Bühne geben, auf der man sich ausprobieren kann.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/fruehlingsbeginn-im-margarethengarten-aid-1.4125334

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