(aus Bericht)
Siegburg
Hinter dem Siegburger Marienheim in der
Bambergstraße entsteht ein interkultureller Gemeinschaft sgarten, in dem sich die Nachbarn, die
Kinder der Grundschule und des Kindergartens sowie der Unterkunft für Gefl üchtete am Gärtnern
versuchen können.
Obwohl die Idee erst im späten Sommer prakti sch umgesetzt werden konnte, entwickelten sich die
Pfl änzchen und das Miteinander der GärtnerInnen prächti g: Die wichti gsten Gartengeräte und
Samen waren schnell besorgt und so manches Utensil brachten die Neugärtner einfach selbst
herbei.
Nachdem in Handarbeit mit Spaten, Schaufel und Hacke die Wiese in ein Beet umgewidmet wurde,
hat das warme Wett er im August Radieschen, Spinat, Rucola, Pfl ücksalat und Persilie so gut
gedeihen lassen, dass die jungen Pfl anzen bald auf ein zweites Beet verteilt werden mussten.
Die Mitstreiter arbeiten nach dem Prinzip, „wer mithilft , darf auch ernten“ und so ließen sich
schon eine Handvoll Nachbarn, Freunde und andere Gartenliebhaber den Salat aus dem
Mariengarten schmecken. In geselligen Runden wurde da schon mancher Geheimti pp für die
perfekte Salatsoße ausgetauscht, aber auch frisch geerntet und gewaschen schmeckten die
Radieschen ganz ohne jedes Dressing.
Das Grundstück für den Garten stellt die Kirchengemeinde Sankt Servati us unentgeltlich bereit und
gegossen wird mit dem Wasser der angrenzenden Flüchtlingsunterkunft am Kannenofen.
Mit dem Setzen von Blumenzwiebeln und der restlichen Ernte ging das Gartenjahr dem Ende zu,
aber eine Fortsetzung wird nur noch ein paar Wochen auf sich warten lassen müssen. Die
Menschen, die sich regelmäßig zu kreati ven Projekten und gemütlichem Plausch bei Kaff ee und
Teilchen im Pfarrheim zusammenfi nden, werden im Frühjahr erste Pfl änzchen vorziehen, die auf
den sonnigen Balkonen einiger Nachbarinnen bis zum Auspfl anzen heranwachsen dürfen. Sobald
kein Frost mehr droht, sollen sie eingepfl anzt und in den Beeten des Gartens gepfl egt werden.
Die nächsten Ernteerfolge werde dann auch gemeinschaft lich verarbeitet und etwa beim
traditi onellen interkultur (mehr …)