Schlagwort: Market Garden

  • Karlsruhe:

    Eröffnung unseres Lernorts frog (kurz für: Lernort für regenerativen Obst- und Gemüse-Anbau)

    auf der Gartenfläche im Jagdgrund 78, Karlsruhe-Daxlanden

    Seit einiger Zeit haben wir die Chance, eine 5.000 m² große Fläche im Naturschutzgebiet Fritschlach zu bewirtschaften. Gemeinsam mit unserem Team entsteht dort ein Ort für regenerativen Obst- und Gemüseanbau, der Wissen, Praxis und Gemeinschaft verbindet.

    Was bereits wächst und im Werden ist:

                                     die ersten Strukturen für einen Marktgarten, der künftig frisches Gemüse hervorbringen wird

                                     ein Agroforst und erste Obstbäume

                                     naturnahe Gartenflächen zum Erproben und Lernen

                                     ein offener Raum für Bildung, Austausch und Begegnung

                                     erste Aktionsformate für verschiedene Altersgruppen

    Unser Ziel ist es, Wissen rund ums Gärtnern weiterzugeben, gesunde Lebensmittel zugänglich zu machen und Menschen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden. Bei der Eröffnung möchten wir den Lernort zeigen und Gelegenheit bieten, neue Verbindungen in unserer Zusammenarbeit anzuregen, damit der Ort noch lebendiger wird.

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  • Ziegenhagen: Market Gardening und Team formiert sich

    (Bericht)

    An einem Saatgutkurs des Lehr- und Lerngartens der Uni Witzenhausen haben vier aus unserem Team teilgenommen, wodurch wir bereits begonnen haben selbst Saatgut zu gewinnen.
    Eine Selbstversorgung mit Gemüse war fast ganzjährig möglich. Auch hat das Wissen um den
    Selbstversorgergarten bei der Gruppe zugenommen. Die Kerngruppe zeigt die Bereitschaft sich weiteres Wissen anzueignen und weiterzugeben z.B. Konzept Market Garden.
    Die Wasserversorgung war aufgrund des vielen Regens im vergangenen Jahr gut gewährleistet, mit den geförderten Wasserbehältern haben wir für mögliche zukünftige Trockenperioden vorgesorgt.
    Wir hatten im Jahr 2022 beschlossen, nach dem Market Garden Konzept anzubauen. Bei der Umsetzung zeigte sich, dass besonders für „alte“ Gärtner diese Umstellung zum Teil eine große Herausforderung darstellte.

    Einen großen Beitrag zum Gelingen des Gartens trägt eine gelernte Gemüsegärtnerin, die sich von Anfang an mit Ihrem Wissen, viel Zeit und praktischer Arbeit für den Garten stark gemacht hat. Auch zeigt sie sich weiterhin verantwortlich als Projektkopf. Diese ganzen Rollen wurden für eine Person überfordernd. Daher hat das Projekt nun zwei Projektköpfe plus zwei weitere Menschen die sich für eine übersichtliche Anbauplanung verantwortlich zeigen. Die anfallenden Aufgaben sollen zukünftig auf mehr Schultern verteilt werden. Wir erhoffen uns dadurch, Wissenshierachien schneller abzubauen und mehr Menschen in Verantwortung zu bringen.
    Auch gibt es die Idee, mit einer örtlichen Kindergruppe zu kooperieren, damit junge Menschen – Familien im Garten ankommen

    Konflikte in der Gruppe gab es auch (Sichtweisen auf Corona z.B., politische Ansichten), sie haben ein moderiertes Treffen dazu gehabt und das besprechbar gemacht, so dass es wieder zu einem besseren Miteinander kam.

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  • Ziegenhagen: Gemeinschaftsgarten auf dem Dorf

    (Antrag)
    der Garten geht in die vierte Saison, es sind kontinuierlich 10 – 15 Menschen (mit ein bisschen Wechsel) dabei, die den Garten gemeinschaftlich bewirtschaften.
    Sie haben eine zweite Hütte geschenkt bekommen oder das Material dafür, in der sie nun auch bei schlechtem Wetter ihre Teamtreffen machen. Sie haben auch ein Gewächshaus aus einer Förderung und Spendengeldern finanziert.
    Es gibt 2 Gartentage pro Woche.
    Sie haben begonnen, mach dem Market Garden Konzept zu gärtnern und ziehen ihre Jungpflanzen selber an. Um den Bereich der Saatgutgewinnung auszubauen, nehmen 3 Gärtner*innen an einer Schulung teil (mehr …)

  • Ziegenhagen: GG wächst

    (Sachbericht)

    Der Gemeinschaftsgarten in Ziegenhagen hat sich 2021 weiter strukturieren können. Anbauplanung und Flächenbelegung waren eine Herausforderung für die Gruppe. Damit alle Beteiligten nachvollziehen können, wann welche Arbeiten anfallen und wo welche Kulturen in welcher Fruchtfolge stehen, haben wir uns diesen Themen weiterhin angenommen. Auch in 2022 werden wir an der Anbauplanung tüfteln müssen bis wir die nötigen Informationen gut dokumentiert haben und eine für alle Gärtner*innen nachvollziehbare Planung steht.

    Die Kerngruppe bleibt weiterhin stabil. Auch kommen immer wieder Menschen mit Interesse am Garten hinzu. Die Gruppe wächst aber nur langsam. Wir haben uns ein paarmal im Winter außerhalb vom Garten getroffen um die kommende Saison vorzubereiten und unsere Stimmungsbilder/Befindlichkeiten zum Garten zu teilen. Wir haben uns mit Bodenbiologie beschäftigt und den Entschluss gefasst, zukünftig nach dem Market Garden Konzept eine regenerative Praxis zu etablieren. 

    Der Gemeinschaftsgarten ist grundsätzlich im Dorf angekommen und wird von vielen Einwohnern wohlwollend angenommen . Er bereichert das Dorfbild und sorgt für Diskussionen. Dadurch entsteht Lebendigkeit und Kommunikation und lässt das Interesse am Garten sichtbar werden.

    Auch konnten wir 2021 ein Gewächshaus für unserer Jungpflanzenanzucht aufbauen – gefördert durch den Verein für Regionalentwicklung des Werra-Meißner-Kreises. 

    An vielen der Veranstaltungen des Gartennetzwerkes haben einige der Aktiven teilgenommen, die Gespräche und der Erfahrungsaustausch sind immer wieder sehr hilfreich.


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