(Antrag/Antworten)
- Wie groß ist die Fläche und wie ist sie beschaffen (Grünfläche? Beton?…)
Die Fläche ist ca. 770 qm groß. Das Gelände wurde von einer Gartenbaufirma im Auftrag der Stadt für uns aufbereitet. Es ist ein etwas abschüssiges Gelände, mit zwei Terrassen und einer größeren ebenen Fläche. Es wurde Mutterboden aufgeschüttet und zwei Wege (Waasergebundene Wegedecke) an den Terrassen angelegt. Entlang der Wege wollen wir die Hochbeete aufbauen und unten, auf der ebenen Fläche Bodenbeete, u.a. mit Kartoffeln.
- Wann genau wird die Nutzungsvereinbarung vorliegen und was bedeutet, dass sie jetzt schon die Erlaubnis zum Gärtnern haben? Liegt Ihnen diese schriftlich vor?
Wir wissen leider nicht genau, wann uns die Nutzungsvereinbarung vorliegen wird. Eine Frau aus der Gruppe hält den Kontakt zum Gartenamt. Ihr liegt eine E-Mail vor, in der uns die zuständige Dame aus dem Gartenamt die vorzeitige Nutzung erlaubt hat.
- Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel? Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet?
Nein, eine Pacht fällt nicht an und es war bisher keine Rede von einer Befristung. Die Fläche ist kein zukünftiges Bauland, sondern war im Bebauungsplan immer als Grünfläche geplant. Daher sehen wir keine Gefahr, dass die Stadt nachträglich eine Befristung vereinbaren will.
- Wie viele Beete soll es geben/auf welche Anzahl haben Sie die Erde berechnet? Soll es „nur“ Hochbeete geben oder auch „Erde“beete?
Ein Mitglied der Gruppe konnte sehr günstig Material (Palettenrahmen) für den Bau von 14 Hochbeeten kaufen. Ob wir diese alle aufbauen werden ist noch nicht entschieden. Ich habe die Menge an Erde und Humus also für eine kleinere Anzahl von ca. 6 Hochbeeten à ca. 16 x 40 l Erde/Humus, mithilfe eines Internetrechners berechnet. Auch den Preis habe ich aus verschiedenen Online-Shop-Preisen ermittelt. Wir haben noch keine Angebote eingeholt, z.B. bei größeren Firmen. Also könnte es sein, dass wir viel mehr Erde für den kalkulierten Preis bekommen.
Außer den Hochbeeten möchten wir auch 4 Gemüsebeete und 2 Kartoffelacker auf dem Boden anlegen. Außerdem soll auch noch einen Wildblumenwiese entstehen, damit wir auch den Bienen etwas zu bieten haben. Der aufgeschüttete Mutterboden ist sehr lehmhaltig und muss entsprechend noch mit anderer Erde aufbereitet werden.
- Wenn es jetzt noch keinen Geräteschuppen gibt, wo werden die Gartenwerkzeuge und -geräte bis dahin untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die Gärtner*innen?
Wir hatten nicht geplant, alle Werkzeuge auf einmal anzuschaffen. Bis der gemeinsame Schuppen fertig ist, muss jeder was mit nach Hause nehmen oder es wird in die Gartenschuppen der beiden Häuser untergebracht, die in direkter Nachbarschaft zur Gartenfläche liegen.
- Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nachgefragt, ob Erde und Mulch für den Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt werden könnte? Woher haben die anderen Düsseldorfer Gemeinschafsgärten ihre Erde?
Wir haben über ein Mitglied der Gruppe Kontakt zum Gartenamt (s.o.). Bisher haben wir nicht noch einmal nach Erde oder Mulch gefragt, da die Stadt ja bereits Mutterboden hat aufschütten lassen und die ganze Fläche für uns so hat herrichten lassen. Es wurden außerdem bereits einige Johannesbeerbüsche und zwei Bäume gepflanzt. Ich gehe davon aus, dass wir einfach nicht noch mehr erwarten können.
Es gab zwar bereits Kontakt aus unserer Gruppe bspw. zu „Düsselgrün“, eine Gartengruppe aus Bilk, aber es wurde nicht danach gefragt, woher sie ihre Erde bekommen haben.
- Wie laufen Entscheidungswege und wie wird in der Gartengruppe miteinander kommuniziert und informiert?
Bisher haben wir uns recht regelmäßig alle zwei Monate getroffen. Seit März wollten wir eigentlich alle zwei Wochen samstags gemeinsam arbeiten.
Ansonsten kommunizieren wir per E-Mail kommuniziert und seit kurzem per Signal (ähnlich wie Whatsapp). Entschieden wird gemeinschaftlich, meistens im Konsens, wenn nötig per Abstimmung.
- Und ganz wichtig: wie wollen Sie derzeit mit den Beschränkungen wegen der Corona Pandemie loslegen? Was können Sie wie machen? Wer würde welche Arbeiten machen (können)?
Vergangenes Wochenende bspw. haben sich Zweiergruppen per Signal verabredet und bereits vier Hochbeete aufgebaut. Andere haben Füllmaterial für die unterste Schicht gesammelt. So in etwa wollen wir weitermachen. Außerdem zieht jede*r Zuhause auf der Fensterbank bereits Pflanzen vor.