Schlagwort: Mietergarten

  • München: Münchern Wohnen baut GGs auf

    In Ramersdorf/Perlach und Berg am Laim gibt es offene Mietergärten. Einer ist schon bei uns im Netzwerk
    Es ist ein Projekt vom RKU in Kooperation mit der Münchner Wohnen. Da werden nächstes Jahr noch mehr Gärten dazukommen.
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  • Stuttgart: Stadtacker ausgezeichnet

    (Insta)

    LEA-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung 2025

    ???? 22.07.2025 – Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeichnete im Neuen Schloss, Stuttgart vor 350 Gästen nominiertes LBG-Projekt aus. Projektbeteiligte: LBG, Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) und Stadtacker Wagenhallen e.V.

    ????️Unser Kooperationsprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT), als eine Umfrage von Studenten deutlich machte, dass viele Mieter aus dem Quartier einen Gemeinschaftsgarten betreiben und so ihr Wohnumfeld aktiv gestalten möchten.

    ???? Da wir als Genossenschaft Gemeinschaft in nachbarschaftlicher Umgebung fördern möchten, prüften wir die Umsetzbarkeit der Idee und fanden in einem Innenhof in Stuttgart Nord, umgeben von LBG-Mietwohnungen, einer Spielwiese und Sitzgelegenheiten, einen geeigneten Platz.

    Bevor die Arbeiten begannen, trafen sich alle interessierten Mieter vor Ort, um ihre Wünsche für einen Garten, den sie gemeinsam hegen und pflegen möchten, einzubringen. Der Stadtacker Wagenhallen e.V. unterstützte hierbei als wichtiger Kooperationspartner mit Tatkraft und Expertise während der gesamten Projektzeit. Nach vielen gemeinsamen Stunden fand am 15.10.2024 das Erntedankfest des Projekts „Grüne Knolle“ – Urban Gardening, statt, bei dem die LBG-Bewohner mit den Projektbeteiligten die Ernte ihrer diesjährigen Gartensaison präsentierten. In einer entspannten Atmosphäre konnten frische Salate, Kräuter und verschiedene selbstgemachte Köstlichkeiten verkostet werden.

    Das Projekt „Gemeinschaftsgärtnern“ hat sich als Vorzeigebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung in Stuttgart-Nord etabliert und stärkt durch gemeinsames Engagement den Zusammenhalt im Stadtteil.

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  • Wohnungsbau-Genossenschaft plant urban gardening gleich mit ein

    (Gu,  alerts)

    […]
    Vor dem Neubau stand der Abriss von insgesamt 122 Wohnungen. Die Häuser aus den 1930er-Jahren waren laut einem Gutachten unter wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr sanierbar. Alle betroffenen Mieter seien mit neuem Wohnraum versorgt worden, sagte Jochen Icken, technischer Vorstand der Märkischen Scholle.

    Ziel der Genossenschaft ist es, den ursprünglichen Gartenstadtcharakter der 1930er-Jahre zu erhalten. Neben Mietergärten bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern Möglichkeiten zum Urban Gardening. Die Genossenschaftsmitglieder und alle Anwohner wurden zuvor nach ihren Wünschen zur Außengestaltung befragt und im Rahmen einer Arbeitsgruppe in die Planung mit einbezogen.
    https://www.berliner-woche.de/lichterfelde/c-bauen/neues-wohnquartier-entsteht-als-generationen-projekt_a172988 (mehr …)

  • Gruppe F initiiert und begleitet GGs in Berlin

    (gu, Projektbesuche)

    Die Gruppe F aus Berlin ist im Wedding (Gesundbrunnenviertel), Nordschöneberg und Staaken am Aufbau und Begleitung von Gartenprojekten beteiligt. Oft kommen die Gelder über Soziale Stadt und sie arbeiten z.B. mit Quartiersmanagement zusammen, kooperieren aber auch mit Wohnungsbaugesellschaften.

    In Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen n Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen Aktivitäten gibt (neben Gemeinschaftsgärten auch Baumscheibenbegrünung, begrünte Hinterhöfe u.ä.,), organisieren Spaziergänge und Austauschtreffen zu dem Thema, in Staaken haben sie einen GG zusammen und entlang der Vorstellungen der AnwohnerInnen aufgebaut, den sie noch betreuen (hier hat sich noch keine selbsttragende Gruppe gebildet) und im Gesundbrunnenviertel gibt es in einem Innenhof eines sozialen Wohnungsbaus seit Frühjahr 2017 den Elstergarten. Der Zugang ist immer offen, der Weg neben dem Garten ist ein vielgenutzter Durchgang zu Häusern. Gruppe F hat den Garten zusammen mit BewohnerInnen entwickelt, hervorgegangen ist die Idee aus einer Hinterhöfe/Klimaschutzprojektlaufzeit. Bei einem ersten Treffen waren 20 Leute da, inzwischen gibt es 9 Hochbeete, die sich 2-3 Leute/Parteien teilen, auch Leute, die nicht direkt in den Häusern wohnen, können mitmachen. Wenn es mehr Interesse gibt, kann die Fläche erweitert werden. Hier hat sich eine selbsttragende Gruppe gebildet, von denen Sonntags immer jemand vor Ort ist, Gruppe F begleitet nur noch ca. 1x/Monat.

    Um die Ecke stagniert ein von ihnen angeschobenes, geplantes Gartenprojekt gerade. Super Fläche im Wedding, eine großer, verwilderter Grünstreifen in der Mitte einer wenig befahrenen Straße, gegenüber ist eine Kita, es gibt mehrere Gruppen und AnwohnerInnen, die hier gärtnern wollen, es gibt Geld über Soziale Stadt und Leute, die die Orga übernehmen würden. Aber: es ist – auch wenn es eher wie ein verwilderter kleiner Park aussieht, Straßenbegleitgrün und damit öffentliches Straßenland und somit sind hohe Anforderungen bzgl. Sicherheit von Bezirksseite aus einzuhalten. Der Bezirk gibt für das Vorhaben keine Genehmigung.

    „De facto ist die Situation in der Stralsunder Straße recht speziell, da die Straße nur für Anliegende offen ist und somit kaum befahren wird. Was die Verkehrssicherung betrifft gibt es vor allem die Befürchtung, jemand könnte über ein Hochbeet o.ä. fallen und sich verletzen, sofern kein Zaun gebaut wird, oder aber es wird ein Zaun gebaut und die Fläche ist dadurch nicht mehr ganz offen. Diese Fragestellung ist auf Grünflächen ja eigentlich eine ähnliche, scheint für das Straßenamt aber noch komplizierter zu sein.“

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  • essbare Siedlung Hattersheim

    (aus RSS, 2.7.)
    essbaren Siedlung Hattersheim: Der Garten mit 23 kleinen Parzellen und drei Hochbeeten liegt inmitten mehrerer aus den 1950er Jahren stammender Wohnblocks, die der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft Hawobau gehören. Die Siedlung wurde in den 2000er Jahren im Rahmen des Förderprogramms ‚Soziale Stadt‘ modernisiert. Die Umgestaltung der großzügigen Freifläche zwischen den Gebäuden bildete gewissermaßen den Abschluss dieses Projekts – aus dem ungenutzten Raum zwischen den Gebäuden sollte eine Begegnungsstätte für die Bewohner werden. Heute sorgen ein Kinderspielplatz und der Siedlungsgarten dafür, dass man vor allem im Sommer häufig Gelegenheit zum zwanglosen Kontakt mit den Nachbarn hat. […] Das Projekt hat viel zur Identifikation der Mieter mit ihrem Wohnumfeld beigetragen. Wo Hilfe nötig war, etwa beim Umgraben der rund 500 Quadratmeter umspannenden Beete oder beim Einzäunen als Schutz vor den gefräßigen Kaninchen, hat die Hawobau mit professionellem Gerät geholfen. Auch Wasser wird gestellt. Ansonsten konnten sich die Mieter frei entfalten. Einzige Vorgabe: der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist untersagt – schließlich bildet die essbare Stadt Andernach mit ihrem Konzept der Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse das Vorbild für die essbare Siedlung Hattersheim.
    Inzwischen erlebt die Gartengemeinschaft bereits ihre dritte Saison.
    Für die städtische Wohnungsgesellschaft ist der soziale Zusammenhalt unter den Mietern so wertvoll, dass sie die Fläche gerne zur Verfügung gestellt hat und für die Einrichtung weiterer wohnungsnaher Gärten offen ist. Auch anfängliche Befürchtungen von Anwohnern, dass die Ruhe durch das Projekt gestört werden könnte, haben sich in Wohlgefallen aufgelöst. Und sollte es doch einmal Klärungsbedarf geben, vermitteln die Sprachlotsen oder die Mitarbeiter des Stadtteilbüros, deren Arbeit nach dem Auslaufen des Förderprogramms von der Stadt Hattersheim und der Hawobau weiter finanziert wird. Auch für Hattersheim ist die essbare Siedlung ein Glücksfall. So war das Projekt ein wichtiger Baustein für die Teilnahme am bundesweiten Städtewettbewerb Entente Florale, bei dem die Stadt mit ihrem Gesamtkonzept 2014 den zweiten Platz belegte und der Siedlungsgarten mit einem Sonderpreis „als vorbildliches interkulturelles Beteiligungsprojekt“ ausgezeichnet wurde (mehr …)