Schlagwort: Mitmachgarten

  • Leipzig: Mitmachgarten gefährdet

    Der Mitmachgarten hat diese Hilfemail veröffentlicht:

    Rettet den Mitmachgarten!

    Letztes Jahr haben wir noch gemeinsam das 5-jährige Jubiläum des Mitmachgartens »Wirrwuchs« in Leipzig Paunsdorf gefeiert – mit euch allen, die diesen besonderen Ort in den vergangenen 5 Jahren mitgestaltet haben. Unzählige Begegnungen, Gartenfeste, Bautage, Kochaktionen, Workshops, interkulturelle Veranstaltungen, Kinderlachen und Gespräche zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Altersgruppen … Und jetzt das: Die Existenz des Mitmachgartens ist bedroht!

    Die Richtlinien unserer bisherigen Landesförderung haben sich geändert und der Mitmachgarten fällt ab 2026 nicht mehr darunter. Diese Veränderung trifft uns hart – und ist zugleich Ausdruck der spürbaren politischen Veränderungen, die solidarische Orte wie den unseren zunehmend gefährden.

    Wir brauchen jetzt dringend Fördermitglieder und eine alternative Finanzierung, sonst können wir den Mitmachgarten ab dem kommenden Jahr nicht wie gewohnt und geplant weiterführen.

    Doch wir geben nicht auf – und laden euch ein, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

    Offene Gartenrundgänge – jeweils von 12 bis 16 Uhr 23. Juni · 29. Juli · 27. August · 25. September Mit Kaffee, Kuchen und Raum für Austausch, Ideen und Gespräche über die Zukunft des Gartens.

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    Außerdem laden wir herzlich ein zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Leipziger Umwelttage:

    „Grün und sozial – Gärtnern in der Stadt“ am 5. Juni ab 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

    Auch wir sind dort mit auf dem Podium vertreten – kommt vorbei und diskutiert mit uns über urbane, soziale und nachhaltige Zukunftsperspektiven.

    Lasst uns gemeinsam für diesen Ort einstehen – einen Ort, der vielen Menschen so viel bedeutet und den es vielleicht bald nicht mehr geben wird, wenn wir jetzt nicht aktiv werden.

    Diese Nachricht kann gerne geteilt werden!

    Rettet mit uns den Mitmachgarten!

    Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen.

    Ich habe nachgefragt und Caro hat folgendes geantwortet:

    Wir wurden die letzten Jahre über die Richtlinie Integrative Maßnahme Teil 1 (gesellschaftlicher Zusammenhalt) durch die Sächsische Aufbaubank gefördert. 2023-2025 läuft darunter unsere Projekt „Interkulturelle Nachhaltigkeitslots:innen, welches mehrfach ausgezeichnet wurde. Zuletzt mit dem Hans Sauer Preis für transformative Bildung in München. Die Maßnahme wird vorerst nicht weiterfinanziert, weil es nach aktuellen Stand ausfinaniert ist und scheinbar erst mal nur Projekte gefördert werden im Bereich psychosoziale Beratung und Projekte, die sich mit der Rückführung von Menschen in ihre Herkunftsländer befassen. Leider gibt es derzeit nicht mehr Aussagen dazu seitens der SAB.

    Aktuell betrifft das drei von 4 Teilzeitstellen plus ein paar wenige Stunden für die Verwaltung. Da wir schon in diesem Jahr noch nicht alle Bescheide haben, können wir derzeit den Garten nur von Mo bis Mi öffnen. Wir hatten geplant ab 2026 einen Transformationprozess zu starten, in dem wir die Anwohner:innen in den kommenden zwei bis drei Jahren befähigen wollten den Mitmachgarten in mehr Selbstverantwortung zu gestalten und zu tragen. Diesen Antrag hatten wir schon für die SAB vorbereitet bevor die Nachricht kam, dass die Gelder nicht zur Verfügung stehen bzw. es keine Ausschreibung der Maßnahme gibt. Wir schreiben derzeit einen Antrag beim BAMF. 

    Es sind einige Projekt davon in Leipzig betroffen, aber eher kein anderer Gemeinschaftsgarten

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  • Waldkappeln: Fuchsgarten strukturiert sich um

    Mit dem Geld der Anstiftung konnten wir eine Trockentoilette für
    Draußenveranstaltungen fertigstellen, die die Veranstaltungen überhaupt erst
    möglich machten, Sträucher pflegen und Gemüse anbauen und
    verschiedenste Gerätschaften ersetzten, die mal hier mal da kaputt gingen.
    Was total schön war, war die interne Wuppwoche, während derer wir ua. die
    Trockentoilette gebaut haben. Es gab bei vielen unserer Mitmachaktionen
    vorher Leute von außerhalb, so dass wir unsere Gemeinschaft nicht richtig
    spüren konnten und bei den internen Wupptagen kamen wir richtig in eine
    gemeinsame Schaffenslust. Was gut klappte war, dass einige vorher die
    Bauvorhaben gut vorbereitet hatten und dann viele Hände dazukamen, um
    die Planungen zu realisieren.
    Hilfreich für unseren Gemüsegarten war die Umstrukturierung. Vorher hatten
    wir alle Beete gemeinsam und dann gab es manchmal einen Frust, wenn
    manche Leute dann doch öfter nichts machten und die Arbeit für die tätigen
    zu viel wurde. Letztes Jahr hatte jede Person die wollte ein eigenes Beet. So
    waren manche Beete ungepflegter und manche sehr ertragreich, dafür war
    die Verantwortung klar und der Frust geringer.
    In unserem Gesamtgarten pflanzen wir dieses Jahr mehr Hecken und haben
    ein Geländekonzept mit Zonierung für den Gesamtgarten erstellt, so dass nun
    klar ist: wo ist ein Bereich auch für Gäste, wo ein geschützter Bereich für uns.
    Zusätzlich haben wir uns einfach neue Schubkarren gekauft mit besseren
    Rädern, die nicht ständig kaputt gehen. Das schafft enorme Erleichterung,
    manchmal einfach neue Sachen kaufen zu können, wenn sie ausgedient
    haben.
    Insgesamt braucht es oft mehr Zeit als gedacht und wenn das klar ist, dann
    kann gemeinschaftliches wuppen total Spaß bringen (mehr …)

  • Mitmachgarten in Ffm für Gruppen und Arbeitslose

    (Netz)

    Die Stadt Frankfurt hat der GFFB einen Garten im Stadtteil Frankfurter Berg zur Verfügung gestellt. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2014 bietet die GFFB an sich freiwillig in dem Garten zu engagieren.

    Der „GFFB Mitmachgarten“ ermöglicht es uns unseren Teilnehmer(-inne)n aus Projekten der Arbeitsgelegenheiten und des Aktivcenters einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem Sie die Natur erleben können. Vor Allem Teilnehmer(-inne)n die finanziell nicht gut gestellt sind und derzeit im SGB II Bezug stehen, wird unter Anleitung gezeigt, wie man auch mit wenigen Mitteln, auf dem heimischen Balkon eine grüne Oase mit Nutzpflanzen schaffen kann. Hierbei wird ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch Ihre Beteiligung, der Betreuung und der Pflege des Geländes übernehmen Sie Verantwortung und haben die Möglichkeit das Ergebnis ihrer Arbeit vor Ort zu erfahren.

    Jeden Montag unterstützt unsere Ökotrophologin die Teilnehmer(-inne)n bei Fragen der Gesundheitsförderung gesunder Ernährung. Mit Unterstützung der Fachanleitungen lernen die Teilnehmer das Ausarbeiten, Planen und Gestalten von Gärten für Nutzpflanzen, sowie das Kultivieren, Pflanzen und Ernten von Nutzpflanzen und Kräutern

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    Ein Ort der Begegnung

    Durch die ruhige Lage im Frankfurter Norden schafft der Garten einen Platz, der die Hektik des Alltags  vergessen lässt und eine Abwechslung zu dem täglichen Leben in der Stadt bietet. Durch das Anlegen und Pflegen von Obstplantagen (Himbeeren, Stachelbeeren uvm.), das Pflanzen und Verwerten von biologisch angebautem Gemüse, Obst und Kräutern und/oder dem Bauen des Mobiliars erweitern die Teilnehmer(-inne)n ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Arbeit und lernen in Teamarbeit gemeinsam etwas zu schaffen.

    Der Ort selbst lädt ein zum Mitmachen, Nachmachen und Entspannen. Ziel des Projektes ist mit dem Garten einen Raum der Begegnung schaffen, der öffentlich zugänglich ist und auch Nachbar(-inne)n sowie Interessierte zur Beteiligung einlädt. Denn in unserem Garten gibt es immer etwas zu tun! (mehr …)