Schlagwort: mobile Küche

  • Wilde17 baut mobile Küche

    (Antrag/Antworten)

    In dieser Gartensaison wurden durch die engagierten Gärtner*innen mehrere Bauprojekte in Angriff genommen. Die Projekte befinden sich zum Teil bereits in der Bauphase, für andere Projekte werden aktuell die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung geschaffen (siehe Tabelle 1).
    Unser Garten ist im Kiez vielfältig vernetzt und interagiert mit Projekten (wie AUCH und Süß & Salzig), Schulen und anderen Treffpunkten (Lobe-Haus), weiteren Akteuren im Bildungssektor (Mädchenprojekt Mädea) und den Lernwerkstätten der Lichtburgstiftung. Wir haben uns dem Nachbarschaftsverein Soldiner Kiez e. V. als Projekt angeschlossen, über den wir den jährlichen Nutzungsvertrag mit dem Bezirk abschließen.

    Ziel des hier vorgestellten Bauprojekts ist die Erschaffung einer mobilen Küche für die Wilde 17. Im Rahmen dieses Bauprojekts sollen gebrauchte Module einer ehemaligen Gastroküche mit Hilfe diverser Baumaterialien und dem handwerklichen Engagement der Wilden 17 Gärtner*innen zu einer mobilen Küche aufgebaut werden. Mobil bedeutet in diesem Zusammenhang, dass alle Teile der Küche transportabel sind, so dass sie sowohl, je nach Bedarf im Garten selbst verschoben werden können, als auch, dass Sie bei Notwendigkeit eines potentiellen Umzugs der Wilden 17 auf ein anderes Grundstück, weiter zum Einsatz kommen kann. Zusätzlich sollen alle Module so aufgebaut sein, dass Sie platzsparend verstaut werden können und die Größe der Küchenelemente im Einsatz, dem jeweils aktuellen Einsatzzweck angepasst werden können. Alle Bautätigkeiten werden durch die Gärtner*innen der Wilden 17 umgesetzt.
    2.2 Nutzung der mobilen Küche
    Naturgemäß sind die Themen Garten, Ernte, Ernährung und damit auch die Verarbeitung von Lebensmitteln eng miteinander verknüpft. Kaum ein Lebensraum verbindet die Elemente Gemeinschaft, Natur und Umwelt, nachhaltige Lebensweise, so effektiv miteinander wie ein Gemeinschaftsgarten. Schon heute wird mit viel Herzblut und Improvisationsgeist in der Wilden 17 gemeinsam geerntetes Gemüse zubereitet und gegessen. Die Gruppengrößen variieren hier von spontaner kleiner Abendrunde zu dritt bis zu gut besuchten, öffentlichen Veranstaltungen.
    Im Rahmen dieser Aktionen entstanden einige weitere Ideen, wie das gemeinsame Konservieren geernteter Früchte und öffentliche Workshops zu den Themen Lebensmittel konservieren, Herstellung von Sirup, Kochen mit frischer Ernte, Fermentieren.
    Insbesondere alle Initiativen, wie öffentlicher Brunch, kulinarische Versorgung anderer öffentlicher Veranstaltungen im Garten und die Durchführung von „Mitmach-Worshops“ für die Nachbarschaft übersteigen die
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    aktuelle Ausstattung des Gartens mit Küchenmobiliar und Ausrüstung. Sowohl die bereits stattfinden Events als auch die hochmotivierten Pläne der Gärtner*innen und die erwähnten Grenzen durch die vorhandene Ausrüstung führten zu der Idee einer mobilen Küche.
    In Kombination mit dem bereits geförderten Lehmofen ermöglicht uns die mobile Küche die Umsetzung diverser kreativer Ideen zur Begleitung von Veranstaltungen z.B. auf unserer neuen Bühne, Workshops, Gartenfeste und andere Nachbarschaftsinitiativen.
    2.3 Bauplan und Planungsteam
    Für die Umsetzung der Idee wurde ein konstruktives und – wie in der Wilden 17 üblich – von Diskussionskultur und lösungsorientierter Vision inspiriertes Planungs-Team gegründet.
    In diesem Team wurde ein Bauplan entwickelt, welcher die Verwendung gebrauchter Module von Gastroküchen beinhaltet. Es handelt sich hierbei um 2 Edelstahl Arbeitsflächen mit Tischbeinen und einem Tresen-Modul, welches eine Spüle enthält und einen sicheren Wasseranschluss ermöglicht. Diese Teile sollen als fertige Teile in das Gesamtkonzept integriert werden, um die notwendigen Voraussetzungen bezüglich Hygiene in der Lebensmittelverarbeitung zu gewährleisten. Eine rudimentäre Grundausstattung ist bereits vorhanden und wird als Eigenanteil, in das Küchen-Konzept einbezogen. Auch diverse Baumaterialien im Wert von voraussichtlich ca. 600 Euro werden als Eigenanteil aus Spendengeldern finanziert.

    Aktuell sind in der Küchenbau-Gruppe 11 Gärtner*innen angemeldet, erfahrungsgemäß werden nicht alle wirklich mitbauen, Aber mit 6-9 Mitbauenenden in Aktion rechnen wir auf jeden Fall.

    – sind da Nachbar*innen eingeladen/ladet ihr Nachbar*innen dazu ein?

    ·         Ja, immer. Bevor es aktiv losgeht wird die Aktion über nebenan.de, und Mailverteiler angekündigt. Wer Lust hat mitzumachen ist immer herzlich eingeladen.

    – baut ihr auf eurer Fläche?

    ·         Ja, wir bauen auf unserer Fläche. Das Ergebnis soll aber auf jedenfall transportabel sein, damit wir im Fall der Fälle, dass wir irgendwann den Standort wechseln müssen, die Küche mitnehmen können. „Mobil“ ist auch eine Auflage des Bezirks, für alles was wir auf dem Grundstück bauen.

    – wo bekommt ihr das Werkzeug her oder habt ihr alles, was ihr braucht?

    ·         Einen Teil Werkzeug haben wir inzwischen fest da. Anderes Werkzeug wird privat mitgebracht. Es wurde gerade ein anderes Bauprojekt fertiggestellt – eine kleine Bühne, die wir in Zusammenarbeit mit einem Theaterprojet aus dem Kiez gebaut haben – und ein anderes Projekt ist fast fertig – unser Lehmofen – durch diese Projekte sind wir mit Werkzeug und tatkräftigen Leuten gerade erfreulich gut aufgestellt.


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  • GG Blühende Weberei baut zwei Öfen und mobile Küche

    (ANtrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten Blühende Weberei ist dieses Jahr nach 3 Jahren
    Vorarbeit/Auseinandersetzung mit der Stadt etc. an den Start gegangen.
    Das Gelände ist ca 1000qm groß und liegt am Rande von Tübingen, angrenzend an ein neues
    Viertel und den Teilort Lustnau. Die Innenstadt ist schnell erreichbar und nur 2 km entfernt. Das
    Gelände ist öffentlich zugängig und liegt neben einer Kinderwildnis und einem Jugend- und
    Sportgelände sowie direkt am Neckar. Ein Teil des Gartens soll als Kulturplatz genutzt werden, hier
    sind örtliche freie Künstler der darstellenden Künste am Planen und Umsetzen einer kleinen Bühne.
    Im Moment sind wir 40 Mitglieder und hoffen auf mehr, haben aber Coronabedingt den Aufbau des
    Gartens im Kleinen begonnen. Das Interesse aus ganz Tübingen ist groß, auch kooperieren wir mit
    Initiativen wie foodsharing und den örtlichen Kitas.
    Konkret in den den nächsten Wochen bzw. als Sommerprojekte wollen wir den Bau eines
    Brot/Pizzaofens verbunden mit einer Outdoorküche umsetzen.
    Wir möchten gern 2 Ofenvarianten bauen, einen größeren, der für Feste und Veranstaltungen
    genutzt werden kann, sowie einen kleineren der im Alltag auch von kleineren Gruppen(Mitglieder
    und Nichtmitglieder) befeuert werden kann.
    Auch soll sich ein regelmäßiger Backtag etablieren an dem der Ofen den ganzen Tag läuft, Brote
    und abends Pizza etc. gebacken werden. Die Backtage sind offen für die Nachbarschaft und alle
    Interessierten…
    Die Öfen werden von uns selbst, unter der Anleitung eines autodidaktischen, langjährig erfahrenen
    „Ofenbauers“ gebaut.
    Die Outdoorküche soll aus einer mobilen Küchenzeile bestehen, ein fahrbares Gerüst, mit
    Wasseranschluss, Arbeitsfläche und der Möglichkeit Kochfelder anzubringen. Die Küche soll zum
    gemeinsamen Kochen im Garten, für Veranstaltungen im Garten und als mobile Variante für den
    Einsatz auf Märkten oder Festen, dort verkaufen wir Kartoffeltornados mit Gartensoßen, dienen.
    Für beide Projekte gibt es Planungsgruppen die aus 5-10 Personen bestehen, beide Projekte werden
    draußen gebaut und sind als gemeinsame Aktionen gedacht an denen alle mitarbeiten können, die
    wollen. Die Baugruppen werden wohl aus ca 10-20 Personen(incl. Kindern) bestehen und an den
    Samstagen zusammenarbeiten. Die einzelnen Arbeitsschritte können in Kleingruppen ausgeführt
    werden, direkter Körperkontakt wird vermieden und Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung.

    Wie ist der Garten organisiert?

    – Wir sind ein Verein, hatten bisher regelmäßige Planungstreffen in großer Runde. Nach einem Eigenversuch mit dem dragon dreaming design haben wir einen Projekteplan erstellt und Arbeitsgruppen gebildet, diese treffen sich nun und realisieren ihre Teilbereiche, es gibt einen offenen Samstag an dem alle kommen können, insgesamt ist es mit der Coronasituation natürlich schwierig  großen Veranstaltungen oder Treffen zu gestalten…

    Es pendelt sich im Moment darauf ein das sich die große Gruppe alle 2 Monate trifft und die AGs berichten, Austausch findet über email statt, sowie über die spontanen oder verabredeten Treffen (Arbeiten, grillen, chillen,…) im Garten.

    Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Das Gelände ist belastet, so daß wir nur mit Hochbeeten oder Wurzelfliesen arbeiten können. Im Moment gibt es 20 individuelle Hochbeete und 2 gemeinschaftliche „Felder“ ca 10mx3 mit Kartoffel/Erbsen und Kürbis/Mais/Bohnen anbau.

    Der Bereich gemeinschaftlicher Anbau wird erweitert mit verschiedenen Beeten wie Strohbeeten, Hügelbeeten usw. hier wollen wir mit verschiedenen Methoden experimentieren. Insgesamt wird es 50% individuelle Flächen und 50% gemeinschaftliche Flächen geben…

    Wie viele Beete gibt es und was für weitere Infrastruktur ist auf dem Gelände?

    Beete siehe oben. Wir bekommen einen Strom, Wasser und Abwasseranschluss. Ein Seecontainer dient momentan als Lager und wir möchten noch einen weiteren anschaffen, in dem auch die mobile Küche stehen kann, wenn sie nicht draußen benötigt wird. Komposttoilette in Planung.

    Ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Die Nutzung ist nicht befristet und wir werden mit der Stadt einen Patenschaftsvertrag abschließen und keine Pacht bezahlen müssen. Strom und Wasserkosten schon.

    Ich habe es noch nicht ganz verstanden: sollen zwei Öfen PLUS eine Outdoorküche entstehen, ja – oder?

    richtig

    Wie groß sollen die beiden Öfen denn werden und wo auf dem Gelände finden die Platz?

    Die Öfen werde zusammen auf eine Grundfläche 2×1,5m gebaut, Der Große hat die Innenmaße 60×100 der kleine wird rund mit einem Innendurchmesser von ca 50cm. 

    Wir oft würde der größere Ofen genutzt werden? Und wäre dieser Ofen der, mit dem Sie die regelmäßigen Backtage machen würden? Muss man sich dazu dann vorher anmelden? Kann jemand aus der Nachbarschaft auch ohne dass jemand vom Garten (gäbe es ein Ofenteam?) da ist, den Ofen nutzen?

    Der große Ofen würde jeden Samstag für den Backtag genutzt sowie für Veranstaltungen . Der kleine wäre jederzeit für jederman/frau mit einer ausliegenden Anleitung nutzbar. 

    Die Backtage würden je nach Nachfrage/Ofenkapazität mit Anmeldung stattfinden und wechselnd von einer Person der Ofengruppe betreut. 

    Wo würde die mobile Küche untergebracht? Wäre die dann auch ausleihbar für die Nachbarschaft oder andere Gartenprojekte?

    Wer würde sich um Pflege und Instandhaltung kümmern?

    Die mobile Küche würde zusammen mit den Pizzaöfen und evtl. Tischen oder Palettenarbeitstischen die Outdoorküche bilden. Die mobile Küche würde, siehe oben, bei schlechtem Wetter oder über den Winter im Container untergebracht und könnte dort auch genutzt werden. Bei Interesse kann sie ausgeliehen werden

    Das beantragte Werkzeug: wäre das nur für den Bau der Öfen/der Küche verwendbar und was passiert danach dann damit?

    Werkezeug verbleibt im Lagercontainer für weitere 

    Soviel Werkzeug wäre es nicht, Kellen und Metallzange, diese würden im Lagercontainer verbleiben und für weitere Projekte genutzt. Der Posten beinhaltet Schalungs und Stützhölzer, Sand, etc…
    Wie ist der Garten organisiert?

    – Wir sind ein Verein, hatten bisher regelmäßige Planungstreffen in großer Runde. Nach einem Eigenversuch mit dem dragon dreaming design haben wir einen Projekteplan erstellt und Arbeitsgruppen gebildet, diese treffen sich nun und realisieren ihre Teilbereiche, es gibt einen offenen Samstag an dem alle kommen können, insgesamt ist es mit der Coronasituation natürlich schwierig  großen Veranstaltungen oder Treffen zu gestalten…

    Es pendelt sich im Moment darauf ein das sich die große Gruppe alle 2 Monate trifft und die AGs berichten, Austausch findet über email statt, sowie über die spontanen oder verabredeten Treffen (Arbeiten, grillen, chillen,…) im Garten.

    Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Das Gelände ist belastet, so daß wir nur mit Hochbeeten oder Wurzelfliesen arbeiten können. Im Moment gibt es 20 individuelle Hochbeete und 2 gemeinschaftliche „Felder“ ca 10mx3 mit Kartoffel/Erbsen und Kürbis/Mais/Bohnen anbau.

    Der Bereich gemeinschaftlicher Anbau wird erweitert mit verschiedenen Beeten wie Strohbeeten, Hügelbeeten usw. hier wollen wir mit verschiedenen Methoden experimentieren. Insgesamt wird es 50% individuelle Flächen und 50% gemeinschaftliche Flächen geben…

    Wie viele Beete gibt es und was für weitere Infrastruktur ist auf dem Gelände?

    Beete siehe oben. Wir bekommen einen Strom, Wasser und Abwasseranschluss. Ein Seecontainer dient momentan als Lager und wir möchten noch einen weiteren anschaffen, in dem auch die mobile Küche stehen kann, wenn sie nicht draußen benötigt wird. Komposttoilette in Planung.

    Ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Die Nutzung ist nicht befristet und wir werden mit der Stadt einen Patenschaftsvertrag abschließen und keine Pacht bezahlen müssen. Strom und Wasserkosten schon.

    Ich habe es noch nicht ganz verstanden: sollen zwei Öfen PLUS eine Outdoorküche entstehen, ja – oder?

    richtig

    Wie groß sollen die beiden Öfen denn werden und wo auf dem Gelände finden die Platz?

    Die Öfen werde zusammen auf eine Grundfläche 2×1,5m gebaut, Der Große hat die Innenmaße 60×100 der kleine wird rund mit einem Innendurchmesser von ca 50cm. 

    Wir oft würde der größere Ofen genutzt werden? Und wäre dieser Ofen der, mit dem Sie die regelmäßigen Backtage machen würden? Muss man sich dazu dann vorher anmelden? Kann jemand aus der Nachbarschaft auch ohne dass jemand vom Garten (gäbe es ein Ofenteam?) da ist, den Ofen nutzen?

    Der große Ofen würde jeden Samstag für den Backtag genutzt sowie für Veranstaltungen . Der kleine wäre jederzeit für jederman/frau mit einer ausliegenden Anleitung nutzbar. 

    Die Backtage würden je nach Nachfrage/Ofenkapazität mit Anmeldung stattfinden und wechselnd von einer Person der Ofengruppe betreut. 

    Wo würde die mobile Küche untergebracht? Wäre die dann auch ausleihbar für die Nachbarschaft oder andere Gartenprojekte?

    Wer würde sich um Pflege und Instandhaltung kümmern?

    Die mobile Küche würde zusammen mit den Pizzaöfen und evtl. Tischen oder Palettenarbeitstischen die Outdoorküche bilden. Die mobile Küche würde, siehe oben, bei schlechtem Wetter oder über den Winter im Container untergebracht und könnte dort auch genutzt werden. Bei Interesse kann sie ausgeliehen werden

    Das beantragte Werkzeug: wäre das nur für den Bau der Öfen/der Küche verwendbar und was passiert danach dann damit?

    Werkezeug verbleibt im Lagercontainer für weitere 

    Soviel Werkzeug wäre es nicht, Kellen und Metallzange, diese würden im Lagercontainer verbleiben und für weitere Projekte genutzt. Der Posten beinhaltet Schalungs und Stützhölzer, Sand, etc…


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  • Stand der Dinge IG bei Annalinde

    (Tel)
    Die Mitarbeiterinnen Alice und Susanne haben Anschlussförderungen bekommen. Der IG wird über die Sächsische Aufbaubank gefördert, die Aktivitäten in der Gärtnerei im Osten der Stadt über Umweltbildung in Ankunftsquartieren“ über das Sozialamt.
    Der IG findet pro Woche 1x imn GG von Annalinde und 1x im Burggarten statt. Im Burggarten sind zu 5 – 6 plus auch mal ein paar Leute, die in dem Garten Beete haben. Bei Annalinde sind sie 15 – 20, da dort immer jemand aus der Gartengemeinschaft auch mit dabei ist.

    Sie haben gestern ihre erste größere Veranstaltung seit den Ausgangsbeschränkungen gemacht – mit 30 Leuten im Burggarten, haben sich aber seit Mitte Mai auch in den Gärten mit den Teilnehmer*innen getroffen. Bis dahin gab es während der Ausgangsbeschränkungen digitale Sprechstunden zweimal pro Woche, die sehr gut angenommen wurden.
    Der Besitzer der Sternenbrauerei, dem die Fläche des Burggartens gehört, möchte, dass dort nur gegärtnert wird und es sollen keine Veranstaltungen stattfinden. Wie und ob man nun doch noch kochen kann, ist unklar.

    Über das Projekt in der Gärtnerei (Ankunftsquartiere) hatten sie extra für den Burggarten eine mobile Küche gebaut, die nun wohl wieder zurück in die Gärterei kommt.

    Weitere Veranstaltungen sind geplant. (dann bei Annalinde)

    Es besteht Aussicht, dass das Projekt (IG) nächstes Jahr weiter gefördert wird. (mehr …)

  • Bau einer Garten-Küchen-Werkstatt im GemeinschaftsGarten in Bielefeld

    (ANtrag/ANtworten)

    ·        Im Gemeinschaftgarten Hellingstraße sind 5 Süd/Mittelamerikaner*Innen, ein NoBrexit-Engländer und 4 Deutsche MitGärtner*Innen unterwegs. Ein Syrisches Paar hat mit unserer Hilfe inzwischen einen eigenen NachbarGarten gepachtet. Es herrscht zusätzlich ein reger Austausch mit den NachbarGärtner*Innen aus Russland, Polen, Türkei, Ex-Jugoslawien, Albanien.

    ·        Parzellen und Gewächshäuser werden gemeinschaftlich bewirtschaftet – dieses Jahr gibt es auch die erste Eigenparzelle, was voraussetzt, dass man die ganze Saison entsprechend präsent ist. Regulär haben wir einen wöchentlichen Gemeinschaftstermin am Wochenende, an dem Aufgaben übernommen und abgesprochen werden, was zzt. telefonisch und per Email umgesetzt wird. Die Absprachen und ToDo-Listen per Email sind aber immer schon Bestandteil der Gemeinschaftsarbeit, da es für die MitGärtner*Innen die nicht Muttersprachler sind, nachlesbar und oft einfacher ist, die Informationen auch schriftlich zu haben.

    ·        Unter den MitGärtner*Innen sind zwei Handwerker, und 3 Mithelfer*Innen haben bereits für einfachen Streich- und Schleifarbeiten zugesagt und alle wollen natürlich die Kücheninsel nutzen, wenn sie dann fertig ist. Zusätzlich haben wir im Verein zahlreiche Mithelfer aus den Repair Cafés, die bestimmt vorbeischauen und mithelfen werden. Es gibt auch schon erste Verbesserungs-, Ergänzungs-, Änderungsvorschläge zur Konstruktion.

    ·        Die beiden Garten-Koch-Werkstatt-Module werden im Gartenhaus stehen. Das Gartenhaus haben wir in den letzten beiden Jahren komplett saniert, so dass es die nächsten 20 Jahre als Gartenhaus, Vereinsheim und Gartenküche dienen kann. Jeder der die Module nutzt, wird sie auch entsprechend pflegen.

    ·        Auch GartenNachbar*Innen können die Infrastruktur nutzen oder sogar ausleihen. Durch die Modul-Bauweise können Koch- und Werkbank-Modul einzeln oder zusammen ausgeliehen werden – durch die Lenkrollen sind die Module (bedingt) mobil und die Breite von 60 cm passt durch jedes Gartentor.  Durch die Trennung/Verbindung der Module lassen sich größere und kleinere Abstände beim Kochen/Werken einrichten.

    ·        Unter den Corona-Kontakteinschränkungen dürfen jeweils maximal zwei Personen unter Wahrung des Schutzabstandes gleichzeitig mit eigener Atem-Maske (selbstgenäht) und Gesichts-Schutzvisier (Prusa RC3 aus dem 3D-Drucker) im Gartenhaus an dem Projekt arbeiten. Fortschritt und Hilfebedarf wird per Email an die Mit-Gärtner*Innen und MitHelfer*Innen geschickt. Weitere Absprachen dann telefonisch.

    ·        Zurzeit hält sich die Gartengemeinschaft strikt an die Empfehlungen und Verfügungen zur Einschränkung der COVID-19 Pandemie, so dass meistens abwechselnd, jeweils nur eine Person im Garten ist und sich das gemeinschaftliche Tun derzeit auf telefonische und Email-Kontakte beschränkt. In diesem Jahr wird viel zuhause auf der Fensterbank vorgezogen, da nicht gewährleistet war, dass jeden Tag jemand zum Gießen ins Gewächshaus kommt. Manches Gemüse wird dann auch mal doppelt angebaut oder es muss umgeplant werden, weil der letztmögliche Aussaattermin verstrichen ist. Für Viele ist es hilfreich, dass jede neu angesäte Reihe im Garten markiert wird (mit Sand, mit Schild, mit Stöckchen) so dass nicht mehrfach über die selbe Fläche gesät wird – Mischkultur ist aber auch in unserm Sinne. Es ist immer spannend in den Garten zu kommen und zu entdecken, wie die MitGärtner*Innen den Garten wieder ein Stück weiter gebracht haben. Wenn jetzt die Kontaktbeschränkungen gelockert werden, wird es die gemeinsame Arbeit wieder Schritt für Schritt im kleinen Rahmen ermöglichen. Bei mehr als einer Person im Garten können unsere 3D-Druck Gesichts-Visiere verwendet werden- man hat freie Sicht und das Visier wird nicht feucht und beschlägt nicht. An der frischen Luft lässt sich eine schrittweise Annäherung an die gemeinschaftliche Arbeit evtl. einfacher organisieren als beim Repair Café.

    seit Mitte Juli 2018 einen Garten auf
    einer 340 m² großen Grabeland-Parzelle, der als Permakultur GemeinschaftsGarten betrieben wird.
    Beantragt werden Mittel für den Selbstbau einer mobilen Garten-Küchen-Werkstatt. Die Nutzung
    zum Kochen und Konservieren im Garten und als Werkbank für Holzarbeiten im Garten soll somit
    ermöglicht werden. Dafür bitten wir die anstiftung um finanzielle Unterstützung.
    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst biologisch bzw. permakulturell anzubauen und zu
    verarbeiten. Die Verarbeitung von selbsterzeugten Lebensmitteln vor Ort im Garten liegt allen
    MitGärtnerInnen am Herzen, deshalb möchten wir im Garten eine autarke Kochgelegenheit schaffen.
    Vom permakulturellen Ansatz her, möchten wir eine solche Kochstelle im Garten für möglichst viele
    Arbeiten und Gelegenheiten nutzen. Die geplante Kücheninsel sollte für die vorgesehenen Zwecke
    mobil, modular und möglichst vielseitig verwendbar sein. Durch die Garten-Küchen-Werkstatt kann
    das Gartenprogramm für künftige Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit erheblich ausgeweitet
    werden.
    Inhalte
    Als Vorlage für den Selbstbau der Kücheninsel dient der Bauplan der Modularen, Mobilen Werkbank
    des Spanischen Tischlers Suso Caamanho, www.paoson.com. Die Tisch-Module sind konstruiert wie
    stabile, rollbare Küchen-Unterschränke 100 x60 cm. Es sollen zwei Module gebaut werden. Für ein
    Modul wurde der Bauplan von uns so abgeändert, dass Propangasflasche und Gaskochfeld
    eingebaut werden können. Die Propangas-Utensilien sind durch Sach-Spenden bereits vorhanden.
    Die Vorteile der Garten-Kochinsel: Tisch und Kochstelle sind beweglich und können je nach
    Einsatzzweck verschieden miteinander kombiniert/angedockt werden. Die zahlreichen Schubladen
    bieten viel Stauraum für sämtliches Küchengerät, sie können zu beiden Seiten ausgezogen werden.
    Die Kochstelle kann drinnen und bei schönem Wetter draußen genutzt werden. Wenn die Module
    nicht genutzt werden, können sie platzsparend an die Wand gerollt werden. Durch die robuste
    Bauweise können die Tische auch als Werkbank für Holzarbeiten genutzt werden. Mit Spannzange,
    Schienen und Lochreihen an den Tischen gibt es viele Möglichkeiten etwas festzuspannen und die
    Tischmodule somit für die unterschiedlichsten Arbeiten zu nutzen.


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  • Sonnenbeet/Sun Seeker geht weiter

    (Mail)

    der Verein bleibt weiterhin für den Gemeinschaftsgarten verantwortlich. Sowohl Jonas und meine Pläne haben sich ein wenig geändert, sodass wir auch nächstes Jahr den Garten betreuen werden. Wir sind gerade dabei, auch noch einmal Förderanträge zu stellen, damit wir den Garten nächstes Jahr noch ausbauen können und in eine mobile Küche investieren können, die zur Verarbeitung der Ernte dient. Die Gruppe fängt  wahrscheinlich im April 2020 wieder mit Gärtnern an. 


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  • Zusammen leben/gemeinsam gärtnern gewinnt Crowdfunding

    (Gu aus alerts)

    Verein „zusammen leben“ hat um Stimmen gekämpft, um den Crowdfunding-Contest des Deutschen Integrationspreises zu gewinnen – mit Erfolg.

    Unter 34 nominierten Projekten setzte sich der Freiburger Verein mit seinem Projekt „MuFuKü“ durch, das den Bau einer MultiFunktionsKüche für das Sozialcafé und den Gemeinschaftsgarten anstrebt. Mit 740 Unterstützern und einer Fundingsumme von über 33.000 Euro lag die MuFuKü auf Platz eins.[…]

    Der Deutsche Integrationspreis wird jährlich und deutschlandweit von der Hertie-Stiftung verliehen.[…] Am Ende der Phase gibt es zwei Finanzierungsquellen, um das geplante Projekt auch wirklich umzusetzen: Einerseits die Einnahmen der „Crowd“ über das Funding, andererseits einen Zuschuss der Stiftung, der je nach Platzierung unterschiedlich hoch ausfällt. Das Freiburger Projekt MuFuKü erhält demnach nun insgesamt rund 34.000 Euro, um seine Multifunktionsküche zu bauen.

    Der Verein „zusammen leben“ betreibt bereits mehrere soziale Projekte in Freiburg. Unter anderem organisiert er von Dienstag bis Donnerstag einen internationalen Mittagstisch im Strandcafé auf dem Grethergelände. Hier treffen Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Sprachen zusammen und betreiben auf freiwilliger Basis das Café, das als Raum für eine multikulturelle Gemeinschaft dient.

    Außerdem besitzt der Verein einen Gemeinschaftsgarten in Vauban, wo rund 200 Menschen gemeinsam Gemüse aller Art anbauen. Das einzige Problem: Es gibt keine Küche. Weder für die Zubereitung des Mittagessens noch für das Verkochen des selbst angebauten Gemüses. Das wird sich nun ändern.

    Wie soll die Küche aussehen?

    Die Multifunktionsküche wird in Kooperation mit den Stadtpiraten gebaut, einem Freiburger Verein, der eine Vorausbildung zum Schreinerhandwerk für Geflüchtete anbietet. Wie die Küche genau aussehen wird, ist momentan noch nicht klar. Fest steht aber, dass sie mobil sein soll, damit sie sowohl für das Strandcafé als auch für den Gemeinschaftsgarten und im besten Falle auch als Foodtruck für Events dienen kann.

    http://fudder.de/zusammen-leben-gewinnt-crowdfunding-contest-des-deutschen-integrationspreises–152226360.html (mehr …)

  • Designer planen mobile Küche für GGs

    (gu, alerts)

    eine von 10 „stadtoasen“, für die man abstimmen beim Social Design Award kann:
    Mobile Forage and Field Yield Kitchen

    Social Design Award

    In Gemeinschaftsgärten wird gemeinsam gepflanzt, gegossen, gepflegt und geerntet. Aber gegessen wird die Ernte dann meist nicht gemeinsam, sondern die wandert zu Hause in den Kochtopf. Dabei verbindet ein gemeinsames Mahl doch, haben sich die Designer des Berliner Büros Ellery Studio überlegt. Aber weil eine Einbauküche in den Urban-Gardening-Flächen nicht untergebracht werden kann, haben sie eine mobile, zusammenklappbare Küche entworfen. Solche gibt es zwar schon, aber das Modell von Ellery Studio sieht eine Variante mit Solaranlage, pedalbetriebenem Generator, Wassertank, Herd und Ofen vor. Lehrmaterial über Gemüse und Obst sowie Rezepte sollen die Küche um ein didaktisches Element ergänzen. Über das Kochen und gemeinsame Essen der Ernte sollen nach der Vorstellung der Designer „Immigranten, Teenager und andere unterrepräsentierte Gruppen“ an Gemeinschaftsgärten herangeführt werden. (mehr …)