Schlagwort: Monheim am Rhein

  • Monheim: Gartengründer will Selbstorga stärken

    (Tel)
    In Monheim hat eine zivilgesellschaftliche Initiative vor ein paar Jahren zwei kleine Gartenprojekte im Berliner Viertel gegründet. Im Viertel wohnen viele Einwander*innen/Menschen, deren Eltern oder Großeltern mal eingewandert sind, es ist wegen der baulichen Lage etwas abseits vom Rest der Stadt.

    Die Gärten wurden als selbstorganisierte Projekte gegründet, in denen die Mitmachenden miteinander die Gegenwart und Weiterentwicklung umsetzen.
    Durch den Neubau einer soziokulturellen Einrichtung zog ein Teil dieser Einrichtung in das Viertel, mit dabei: städtische Angestellte, u.a. ein Künstler, der über die Stadt finanziert wird und auf Projektsuche war. Er hat sich dann für das Gartenprojekt engagiert, auch andere (?) Verwaltungsleute haben sich dann da eingemischt und wollen die Projektentwicklung, was dort wir läuft und wie Entscheidungen getroffen werden, bestimmen.
    Der Projektgründer sagte, er sei da dann rausgemoppt worden.

    Das Projekt verliert das, um was es geht: dass die Menschen lernen, sich selber zu organisieren, selber wirksam zu sein! Das möchte er verhindern und ab 2025 wieder in das Projekt einsteigen.
    Auch Fördermittel soll die Gruppe selber akquirieren, Konflikte selber lösen, ein eigenständiges Projekt bleiben

     

     

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  • Monheim am Rhein: Stadt weist Flächen aus und macht Befragung

    Urbanes Gärtnern macht Spaß, ist nachhaltig und kommt als Angebot nun auch nach Monheim am Rhein: Künftig sollen zwei große Anbauflächen für die gemeinschaftliche Gartenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Im Mitmach-Portal startet jetzt eine Befragung, die dabei helfen soll, das Projekt maßgeschneidert an den Start zu bringen. Hier können die Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung ganz konkret mitteilen, wie sie sich ihr ideales Urban-Gardening-Projekt vorstellen und welche Voraussetzungen für sie idealerweise erfüllt sein sollten, damit sie selbst zu Spaten und Gießkanne greifen.

    Seit den 70er-Jahren sind Gemeinschaftsgärten auf dem Vormarsch und liegen mehr denn ja im Trend. Kein Wunder, denn sie verbessern das Mikroklima, ermöglichen ressourcenschonenden Anbau, schaffen gemeinschaftliche Biotope innerhalb der Stadt und bereichern das städtische Zusammenleben.

    Dafür stellt die Stadt zwei Flächen in beiden Stadtteilen zur Verfügung, die in neuen Wohngebieten eingebettet sind und viele Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Im Baumberger Osten soll künftig auf 5.000 Quadratmetern gemeinsam gegärtnert werden können. Die zweite Fläche liegt im Monheimer Süden: Im Pfingsterfeld wird eine Streuobstwiese mit 3.300 Quadratmetern für die Stadtgemeinschaft zur Verfügung gestellt.

    Bürgermeister Daniel Zimmermann ist das Thema wichtig: „Klimafreundlichkeit, fairen Handel und ein ausgewogenes Stadtklima haben wir uns als Stadt schon lange als strategische Ziele gesetzt. Im Großen sieht man das am Klimaschutzkonzept, das Monheim am Rhein bis 2035 klimaneutral machen soll“, betont Zimmermann. „Urban Gardening bietet die schöne Möglichkeit, auch im Kleinen und mit eigenem Engagement etwas zu verändern, Bio-Lebensmittel anzubauen, saisonal zu essen und sich einzubringen. Das möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen – auch ohne eigenen Garten.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadtverwaltung die Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform gestartet und freut sich ab sofort auf die Anregungen der Monheimerinnen und Monheimer. Die Befragung ist direkt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de oder über das städtische Mitmach-Portal unter [intern]www.mitmachen.monheim.de zu erreichen.

    Mit Engagement zum Gemeinschaftsgarten

    Ziel der bis zum 25. Juni zum gemeinsamen Mitdenken einladenden Konsultation ist es, das Thema Urban Gardening möglichst vielseitig und angepasst an die Voraussetzungen in Monheim am Rhein umzusetzen. Die beiden städtischen Anbauflächen und nötigen Organisationsstrukturen sollen so vorbereitet werden, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an den Gemeinschaftsgärten beteiligen können. Denn was aus den beiden Gartenflächen wird, liegt letztlich in der Hand der Monheimerinnen und Monheimer.

    Die Antworten aus der Konsultation arbeitet dann das Team der städtischen Grünflächen-Abteilung direkt in die weiteren Projektvorbereitungen mit ein. Entstehen soll so ein Konzept, das die Betreuung und Pflege der urbanen Gärten sicherstellt. Ergänzend hinzu kommen außerdem die Ergebnisse der beiden Bürgerschaftsabende zu den geplanten Wohngebieten.

    Befragung mit den Ergebnissen: https://mitdenken.monheim.de/projects/608a14c6-82bc-4dbf-a9da-6384a41d515a/view/answers
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