Schlagwort: Mühlheim

  • Mühlheim: GenerationenGG entsteht

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    Der Verein Generationen Netz in Müllheim gestaltet ein knapp 1000 Quadratmeter großes Gartengrundstück am Warmbach zu einem Generationengarten um. Dort will der Verein einen Ort der Begegnung schaffen und gleichzeitig das aktive Gärtnern im städtischen Umfeld – weithin als „Urban Gardening“ bekannt – fördern. Die Stadt hat der Initiative tatkräftig unter die Arme gegriffen und ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Gemeinderat quittierte einen ersten Zwischenbericht mit Zustimmung und großem Wohlwollen.

    Das Generationen-Netz macht mit seinen Projekten schon längere Zeit von sich reden. So reaktivierte der Verein den Hebelpark, schuf mit Unterstützung der Stadt eine attraktive Naherholungszone und holte damit den Park aus der „Schmuddelecke“ hervor. Jetzt folgt mit dem Generationengarten das nächste Projekt, dessen Erfolg sich ebenfalls schon in einer frühen Phase abzeichnet.

    Dazu suchte der Verein ein Grundstück möglichst in Innenstadtlage. Die Idee wurde von der Stadtverwaltung schnell und nach den Worten von Hans Richter, Erster Vorstand des Generationen Netzes, sehr wohlwollend aufgegriffen. Der für die städtischen Liegenschaften zuständige Fachbereichsleiter Patrick Weichert wurde an der Ecke Ziegleweg und Kochmatt fündig. Dort befand sich ein städtisches Grundstück, das schon länger nicht mehr genutzt wurde und verwildert war. „Wir haben im Februar dem Bürgermeister unser Konzept vorgelegt und bereits im März einen sehr fairen Pachtvertrag erhalten“, lobt Richter die Stadt. Dieser Vertrag läuft vorerst bis Ende Februar 2026 mit einer Option, den Pachtvertrag alle zwei Jahre zu verlängern.

    Schon jetzt beteiligen sich zahlreiche Menschen an der Umgestaltung des Gartengrundstücks. „Wir haben mittlerweile ganze Familien, die sich engagieren. Der Jüngste ist fünf Jahre und unser ältester Senior blickt auf 88 Lebensjahre“, betont Hans Richter. Wer mitwirken möchte, muss Mitglied im Verein werden, weil die Nutzung ohne eine Mitgliedschaft eine nicht zulässige Unterverpachtung darstellen würde, erklärt Richter.

    Das Grundstück wurde anhand eines Flächenplans strukturiert, die Gestaltung ist seit Anfang März bereits erstaunlich weit fortgeschritten. Vor der Gartenhütte wurde ein großer Bereich gepflastert, unter groß gewachsenen Bäumen wird eine Bank aufgestellt, an die Terrassenfläche schließt sich ein Kinderbereich an. Diese Gestaltungsflächen dienen vor allen Dingen als Orte der Begegnung und der Erholung – ganz nach der Lesart des Vereins natürlich für alle Generationen.

    Weiterhin entsteht ein Pflanzenstreifen mit blühenden Stauden, die den Insekten als Nahrungsquelle dienen werden. Zwei Hochbeete wurden ebenfalls installiert und bereits bepflanzt, weitere Beete sollen folgen. Dort soll das aktive Gärtnern der Mitglieder erfolgen. Flankiert werden diese Flächen von einem Kräutergarten und einem Insektenhotel, das Grundstück wird mit einem Grünstreifen und einer Zaunanlage umgeben. „Wir kommen schnell voran. Spätestens nach den Sommerferien sollen die Flächen für Gemüse und Obst fertiggestellt sein“, berichtet Hans Richter weiter.

    Die Idee vom gemeinsamen Gärtnern über alle Generationen hinweg scheint aufzugehen: Mittlerweile beantragen immer mehr Menschen eine Mitgliedschaft, darunter betagte Senioren ebenso wie Familien, die sich mit ihren Kindern in das Projekt tatkräftig einbringen. Seit Ende März seien 14 neue Mitglieder dem Verein beigetreten, der heute vier Generationen abdeckt. „Das sind, Stand heute, 68 Mitglieder und es werden von Woche zu Woche mehr“, freut sich der Vorsitzende. Viele der neuen Mitglieder seien zufällig an dem Grundstück vorbeigekommen, hätten neugierig die Aktivitäten beobachtet und sich nach den Projekt erkundigt.

    Der Generationengarten kostet auch viel Geld. Deshalb sind Hans Richter und sein Vorstandsteam glücklich über die vielen Spenden von Firmen und Privatleuten. „Wir brauchen allerdings noch deutlich mehr Unterstützung“, wirbt Richter um weiteres Engagement. Dabei lobt er zahlreiche regionale Firmen, die das Projekt bereits kräftig unterstützt hätten.

    Lässt es die Corona-Pandemie zu, dann wird der Generationengarten am 4. Juni um 16 Uhr mit einer kleinen Feier offiziell eingeweiht, ansonsten zu einem späteren Zeitpunkt.

    https://www.badische-zeitung.de/generationengarten-in-muellheim-legt-gelungenen-start-hin–201895654.html (mehr …)

  • Mühlheim: Stadt stellt Flächen zur Verfügung; nicht alle werden genutzt

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    Das Urban Gardening wird in Mülheim seit Jahren angeboten, findet aber kaum Interessierte. Es gibt Gründe, warum fünf Flächen noch frei sind.

    Für das Urban Gardening, das „Gärtnern in der Stadt“, hat die Stadtverwaltung vor einigen Jahren Brachflächen ausgesucht, die von interessierten Bürgern gepachtet werden konnten. Die CDU-Fraktion stellte im letzten Umweltausschuss die Anfrage, wie die vom Ausschuss beschlossene Idee in der Stadt angenommen wird.

    Aktuell, so die Stadtverwaltung, stehen noch fünf Flächen zur Verfügung. Pachtverträge sind derzeit nur für eine Brachfläche an der Oberhausener Straße, die „Oase Unperfekt“ geschlossen, sowie für eine Brachfläche an der Kämpchenstraße. Für die Fläche an der Oberhausener Straße sind jährlich 99 Euro Pacht zu zahlen; an der Kämpchenstraße werden 121,95 Euro im Jahr fällig.

    Bürger sollen sich am städtischen Grün beteiligen können

    Mit dem Konzept „Gärtnern in der Stadt“ wollte die Verwaltung den Bürgern die Möglichkeit geben, sich beim städtischen Grün gestalterisch einzubringen. Anfangs, so die Stadt, sei das Interesse groß gewesen. Da die in Frage kommenden Flächen aber nicht über einen Strom- und auch keinen Wasseranschluss verfügen, sei es oft nicht zum Abschluss eines Pachtvertrages gekommen. Die Patenschaften für öffentliches Grün, wobei Mülheimer kleine Beete und Baumscheiben ehrenamtlich pflegen, liegen in Mülheim hingegen deutlich über 100.

    Für das Urban Gardening stehen fünf Flächen aktuell noch zur Pacht für interessierte Bürger zur Verfügung: 1096 qm an der Hinnebecke, 1159 qm an der Gneisenaustraße, 184 qm an der Heidestraße, 1107 qm an der Lüderitzstraße und 1066 qm am Veilchenweg.

    Bei der IGA 2027 hofft die Stadt auf mehr Teilnehmer

    Bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird das „Gärtnern in der Stadt“ wieder ein Thema sein, so die Stadtverwaltung. Kleingärten, private Gärten, Dachgärten, Schulgärten und alle Formen des „Urban Gardenings“ werden dann einen eigenen Beitrag unter dem Motto „Alle machen mit“ zur Internationalen Gartenschau im Ruhrgebiet leisten und sich und ihre Gärten der Öffentlichkeit präsentieren können. Möglicherweise wird es im Vorfeld auch Fördermöglichkeiten für neue Gartenprojekte geben, kündigte die Stadtverwaltung an. (mehr …)

  • Mühlheim: Saatgutbox in Bibliothek

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    Die Klimainitative hat im Medienhaus eine Tauschbox für Saatgut installiert. Hier kann man selbst gewonnene Samen abgeben und andere mitnehmen. […]

    Installiert wurde der hölzerne Behälter bereits im März, zur Nacht der Bibliotheken. Jetzt aber, mitten im Sommer, gehe es erst richtig los mit dem Saatgut. Denn, so erklärt Anika Füger, bei sommerlichem Wetter ließen sich Samen besonders gut ernten, trocknen und in Tütchen verpacken. Ihr Tipp zur Verpackung: Alte Briefumschläge, die man an der Seite anstatt oben geöffnet hat – dort kann man die Samen einfüllen und den Briefumschlag beschriften mit dem Namen der Pflanze und ihrer Herkunft. Das Projekt der Klimainitiative, Saatgut zu teilen und zu tauschen, stehe unter dem Motto „Nimm – Gib – wie es gerade passt.“
    Mitgebracht zur Saatgut-Tauschbox sollten aber nur Saaten, das samenfest sind, sich also weitervermehren und nicht ihre Eigenschaften verloren haben wie Hybrid-Züchtungen oder durch Gentechnik veränderte Sorten. […]
    Direkt gegenüber der Saatgut-Tauschbox in der zweiten Etage der Stadtbibliothek reiht sich ein Gartenbuch an das nächste. Praktischerweise ist der Standort so gewählt, das Hobby-Gärtner und solche, die es werden wollen, gleich auch die entsprechende Literatur finden. „Wir habe auch ein Saatgut-Gewinnungsbuch angeschafft“, berichtet Claudia vom Felde, die Leiterin des Medienhauses. Ideengeberin Anika Füger gefällt die Vernetzung: „Eine Bibliothek ist schließlich ein Ort, an dem man Wissen teilt. Beim Saatgut geht es auch um Wissen – altes Wissen, das leider vielfach verloren gegangen ist.“ Wer Saatgut teilt, beteilige sich daher an wichtiger Basisarbeit, sagt die Kulturwissenschaftlerin und erinnert: „Früher ging sowas über den Gartenzaun, sowohl Saatgut als auch Wissen wurden so geteilt.“ Und so funktioniert auch die Box im Medienhaus als Treffpunkt und Wissensaustausch.
    „Es sind vor allem jüngere Leute und Familien, die hier Samen tauschen“, hat Medienhaus-Chefin Claudia vom Felde beobachtet. […] Die Saatgut-Tauschbox in der zweiten Etage der Stadtbibliothek ist zugänglich während der Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr.

    Es liegen kleine, selbstgefaltete Tütchen bereit, in die man sich Saatgut aus den größeren Umschlägen abfüllen kann. (mehr …)

  • Oase Unperfekt Mühlheim macht Angebot für Schulen

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    […]

    In der „Oase Unperfekt“ in Styrum wird heute, an diesem schönen Spätsommertag, richtig geschuftet. Zwölf Kindern aus der Grundschule an der Augustastraße machen das, was der gemeine Gartenbesitzer eigentlich gar nicht so mag: Sie jäten Unkraut, sammeln das herausgezogene Grünzeug in einer Schubkarre und bringen es zum Komposthaufen.

    „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ heißt die Aktion im Styrumer Gemeinschaftsgarten – sie findet allerdings am Nachmittag statt. Gemeint ist mit dem Slogan nämlich nicht das Gärtnern im Morgengrauen, sondern Folgendes: „Wir möchten Kinder frühzeitig für ökologische Themen interessieren“, sagt Sabine Gronek vom Bildungsnetzwerk Styrum. Als Partner für die Reihe „Oase Unperfekt für Kids“ haben Bildungsnetzwerk und Mülheimer Klimainitiative neben dem Sponsor RWW auch den Verein Naturgarten gewonnen. […]

    Die Oase Unperfekt an der A 40/Oberhausener Straße wurde im Frühjahr 2015 gegründet. Ziel war es, Menschen in der Stadt einen Platz zum Gärtnern zu bieten und die Gemeinschaft im Stadtteil zu fördern.

    In der Oase geht es international zu, die Pächter sind unterschiedlich alt. Eine Parzelle wird sogar von Flüchtlingen bestellt. Offene Gartentür für Interessierte ist Mi 15-17, Sa 14-16 Uhr.

    Schon zwei weitere Kinder-Aktionen fanden in diesem Jahr in der „Oase Unperfekt“ statt, aber auch Senioren kamen zu Besuch. Die 22 Parzellen des Gemeinschaftsgartens sind laut Sabine Gronek derzeit alle vergeben. „Wir haben auch schon eine Warteliste“, erklärt sie. Ein Stück Land wird in der Regel für ein Jahr verpachtet, der Pachtvertrag kann aber – solange es keinen Widerspruch gibt – verlängert werden. Ein etwas größeres Geländestück ist für alle Pächter da, dort wird gemeinsam angebaut. „In diesem Jahr vorwiegend Tomaten und Kartoffeln“, weiß Sabine Gronek.

    Im Herbst kommen die Hobbygärtner alle zwei Wochen zu Themenabenden zusammen. Jeder bringt dann etwas mit zu einem bestimmten Gemüse oder Obst – beim letzten Mal war es „Salat“. Dann werden Tipps ausgetauscht. Herausgekommen ist beim letzten Treff eine Salat-Rezeptsammlung.

    Kindern zupfen Unkraut in der Oase Unperfekt | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/kindern-zupfen-unkraut-in-der-oase-unperfekt-id12235699.html#plx926442759 (mehr …)

  • Im MüGa Park gibt es einen GG

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    „In welchem Park findet man neben 280 000 Blumen, Sträuchern und Bäumen auch einen Skulpturengarten, eine finnische Sauna, einen Matsch-Spielplatz oder eine „Schrott-Laube“? Klare Antwort: in der Müga. Seit über 20 Jahren ist die grüne Oase aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

    Ob beim Wandeln durch den Rosengarten oder den mit Blauregen zugewachsenen Pergola-Gang oder beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Bio-Ecke – die Müga bietet für jeden Geschmack etwas ganz Besonderes. „Im Vorfeld wurde die Müga als teure Blümchenshow kritisiert, aber heute sieht man ja, was sich hier alles entwickelt hat, und wie enorm vielseitig dieser Park ist“, erklärt Edda Sloma. Die Stadtführerin scheint jede Ecke der 66 Hektar großen Fläche zu kennen. Im kleinen, von der VHS betriebenen Biogarten schaut sie gerne vorbei.

    15 Hobbygärtner haben hier ein kleines Urban Gardening Projekt (städtisches Gärtnern) ins Leben gerufen. Dort erfahren wir beim Rundgang, wie hilfreich ein Schneckenbrettchen ist, oder dass man Giersch auch gut zu Pesto verwerten kann. Die Gruppe trifft sich jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr. Alle wirken bei der Pflege des Gartens mit, bauen Gemüse und Salat an oder kümmern sich um die Obstbäume. […]“

    Vom Schrottplatz zur grünen Oase | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/vom-schrottplatz-zur-gruenen-oase-aimp-id11850040.html#plx225896983 (mehr …)

  • Sommerfest im Rahmen des europä. Tags der Nachbarschaft

    (Gu aus RSS)

    Am 29.05 feiern wir von 12-18 Uhr im Rahmen des europäischen Tag der Nachbarschaft ein Sommerfest. Neben Stockbrot und dem Bau einer Vogelscheuche wird es für Sie Köstlichkeiten aus unserem Garten geben!
    -> Oase Unperfekt in Mühlheim (mehr …)