Schlagwort: München

  • München: neue Ansprechpartnerin

    (Treffen)

    Herr Ernstberger ist in Rente gegangen, seine Stelle wurde nicht beu besetzt, seine Aufgaben verteilt. Lea Zapf hat schon mit ihm zu den Krautgärten zusammengearbeitet. Zu ihrem Arbeitsgebiet gehören nun noch die Kleingärten und Urban Gardening. Sie ist dabei, sich Netzwerke aufzubauen und sich zu informieren. Sie war auch schon 2x bei einem Münchner Netzwerktreffen, da war sie aber noch nicht die Ansprechpartnerin für Gemeinschaftsgärten (sondern für die Krautgärten dabei). Den Lernkurs hat sie gemacht. Sie weiß noch nicht, mit welchen Fragestellungen sich Gemeinschaftsgärtner*innen sich an sie wenden können, sie weiß auch noch nicht, was ihr Amt aufgreifen/fördern könnte. Finanzielle Mittel haben sie nicht. Da sie für die Krautgärten Bodenproben machen, will sie intern fragen, ob das auch für die GGs machbar wäre. Im RKU gibt es auch jemanden für die Gärten, da läuft laut Ruth auch eine Kooperation mit Münchner Wohnen, die Gärten aufbauen wollen.

    Für die Krautgärten mangelt es an Flächen, sie konnten letztes Jahr keinen neuen Standort eröffnen.

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  • München: Münchern Wohnen baut GGs auf

    In Ramersdorf/Perlach und Berg am Laim gibt es offene Mietergärten. Einer ist schon bei uns im Netzwerk
    Es ist ein Projekt vom RKU in Kooperation mit der Münchner Wohnen. Da werden nächstes Jahr noch mehr Gärten dazukommen.
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  • München: neuer GG geplant

    Isarvorstadt / Sendling – Wo Lagerhaus-, Schäftlarn- und Isartalstraße aufeinander treffen, gleich neben dem südliche Ende der Braunauer Eisenbahnbrücke, befindet sich eine kleine grüne Fläche. Seit Anwohner Vincent Kalnin dort am Kanal entlang spazieren geht, stellt er sich vor, wie viel schöner die Ecke sein könnte – „mit Sitzgelegenheiten, Pflanzen oder Hochbeeten“. Der Hobbygärtner will die ungenutzte Fläche jetzt aufwerten.
    Unterstützung hat er sich bereits bei der „BürgerStiftung München“ geholt. Diese kennt sich mit Begrünungsprojekten aus und hat ein entsprechendes Netzwerk. Seit 2011 koordiniert sie beispielsweise das Projekt „Urbane Gärten München“, wie die Vorsitzende Cosima Schmauch erklärt. Ein anderes Projekt bringt Biodiversität ins Quartier, wie der „Südgarten“ am Bahnwärter Thiel, oder der „Stadtacker“ am Ackermannbogen.
    Was an der Isartalstraße möglich ist, muss die Stadtverwaltung nun prüfen. In den beiden angrenzenden BA Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Sendling war man von der Idee jedenfalls angetan, beide Gremien unterstützen den Vorstoß.

    Isartalstraße: Münchner Bürger wollen ungenutzte Fläche in Gemeinschaftsgarten umwandeln (mehr …)

  • München: GG soll an ehemaliger Bayernkaserne entstehen

    Das QM plant einen GG/bzw. es gibt einen Verein, den das QM unterstützen möchte. Leider ist das Geld Ende 2025 alle und daher wollen sie vorher noch Infrastruktur schaffen, ggf. auch einen Brunnen bohren, Beete bauen etc.

    Sie suchen Unterstützung im Sinne von Know How

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  • München: Waldgarten noch in Verhandlung mit der Stadt

    Wir hatten gestern unsere erste Infoveranstaltung auf dem Straßenfest in Berg am Laim und konnten jetzt einige Leute im direkten Umkreis für das Pojekt begeistern.

    Wir befinden uns noch immer in der Nachverhandlung über den Patenschaftsvertrag mit der Stadt. Somit wird eine Herbstpflanzung sehr unwahrscheinlich, hoffen aber dann im Frühjahr beginnen zu können

    aus dem NL:

    Hinter den Kulissen passiert gerade Entscheidendes:

    Wir sind intensiv mit dem Gartenbau in Verhandlungen, um die Details unseres Patenschaftsvertrags zu klären. Dieser Vertrag ist der Schlüssel dafür, dass wir die Fläche offiziell gestalten dürfen – und damit ein echter Meilenstein auf unserem Weg. Denn dieser Vertrag legt fest, wie wir die Fläche offiziell nutzen dürfen, welche Pflichten wir übernehmen und wie die Stadt uns unterstützt.

    Wir freuen uns sehr, dass der Bezirksausschuss 14 uns dabei aktiv hilft. Ein gemeinsames Treffen mit dem Gartenbauamt ist in Planung, um die Verhandlungen zu beschleunigen.

    Währenddessen laufen unsere Design-Treffen auf Hochtouren: In kleinen, offenen Arbeitsgruppen entwerfen wir verschiedene Ansätze, die Fläche in Berg am Laim zu gestalten. Schon jetzt entstehen richtig spannende Ideen.

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  • München: viele Beete im Kosmos unter Null

    Isarblog Info zum Projekt:

    „Der Wirt des „Café Kosmos“ hat bereits 2024 mit dem alkoholfreien Biergarten „Die Null“ am Karl-Stützel-Platz für Schlagzeilen gesorgt. Für die Gastronomie dort hatte Florian Schönhofer kleine Hütten gebaut. Diese finden in dem neuen Projekt „Kosmos unter Null“ wieder eine neue Verwendung. Die Baugrube liegt direkt in einem Wohngebiet und erstreckt sich über 20.000 Quadratmeter. Es gibt genügend Platz, um neben dem Biergarten auch einen kleinen Hühnerstall und Urban Gardening unterzubringen. Dazu wurden alte Industriekisten in 130 Hochbeete umfunktioniert. Diese waren rasch vergeben und beleben die Baugrube zusätzlich. Auch der nahegelegene Kinderspielplatz zieht Kundschaft an, denn im „Kosmos unter Null“ gibt es Eis, Kleinigkeiten und Erfrischungsgetränke zu sehr günstigen Preisen. Aber auch das Feierabendbier oder der Aperol sind mit 1,30 Euro bzw. 3,80 Euro für Münchner Verhältnisse unglaublich günstig. Jeder kann sich also ein Getränk leisten. Essen mitbringen ist darüberhinaus erlaubt. Diese „Niedrigschwelligkeit“ ist von Florian Schönhofer bewusst gewollt – und seine Vision geht auf. An schönen Tagen treffen sich in der Baugrube viele Menschen: Sei es, um sich um die Hochbeete zu kümmern oder einfach in der Sonne zu sitzen und den Biergarten zu besuchen. Um den Lärmpegel niedrig zu halten, wird keine Musik gespielt. Da der Biergarten schnell gefüllt ist, empfiehlt es sich, sicherheitshalber eine Decke mitzunehmen – der Luitpoldpark liegt gleich nebenan. Klappstühle sind natürlich auch möglich, aber vielleicht nicht ganz so handlich“ https://isarblog.de/kosmos-unter-null-biergarten/

    Beitrag auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=ga70Tb9L1aM

    Das BioDiv-Hub Projekt ist Kooperationspartner, ebenso Urbane Gärten München: https://urbane-gaerten-muenchen.de/kosmos-unter-null/

    Besuch (15.07.): Die 130 Hochbeete (aus unterschiedlichen Materialien, einige ganz klassisch aus Paletten, andere aus Stahlwannen und dritte aus anderen Recyclingmaterial) sind alle vergeben, derzeit gärtern wohl 180 Menschen. Inmitten der Beete stehen Liegestühle, kleine Tische, Stühle. Auch um die Baugrube herum gibt es Beete. Die Hühner kommen aus einer Legehennenhaltung und jeden Tag ist eine andere Familien Hühnerpatin und bekommt dafür die Eier. 
    Laut Ruth M. werden die Beete nur an Menschen aus der Nachbarschaft vergeben, das Projekt ist insgesamt sehr auf die Nachbarschaft ausgerichtet. Lärmbelastung nach 22.00h soll es nicht geben. So checkt jemand gegen 21.30h wie lang die Schlage noch ist für Getränke/wie voll es ist und dann ist „last order“.
    Wie lange das Projekt bleiben kann, ist unklar. Ruth sagte mindestens 2 Jahre.

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  • München: WERKSgarten ist umgezogen

    (Tel)
    auf der Fläche des Werksviertels in die Nähe vom Umaddum – vorne beim Containerdorf, wo er bisher war, sind zu viele Veranstaltungen und die Beete wurden zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und sahen immer im Nu aus, als ob sich niemand kümmert.

    An der neuen Ecke kämpfen sie noch mit Dienbstahl – schon 2x wurde ein Häuschen aufgebrochen und alles rausgeklaut.

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  • München: Gassengarten gibt es nicht mehr

    der Gassengarten existiert leider nicht mehr, der war einigen Personen im Studierendenwerk ein Dorn im Auge…
    Der Garten an der Hochschule existiert weiterhin (auch wenn es dort Finanzierungsprobleme gibt), die mail ist aber nicht mehr aktiv. Uns kann man aber über Instagram (@eatyourcampus) erreichen.

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  • München: Planung für den Urbanen Waldgarten konkretisiert sich

    (NL)

    Wir haben mit der konkreten Planung des Waldgartens begonnen! 

    In offenen Arbeitsgruppen diskutieren wir derzeit, wie unser zukünftiger Waldgarten aussehen soll – welche Pflanzen wohin kommen, welche Wege entstehen, welche Funktionen der Garten für die Nachbarschaft erfüllen kann.

    Ziel ist es, bis zum Sommer ein vorzeigbares Konzept zu erarbeiten, das wir dem Bezirksausschuss vorstellen können. So könnten wir – wenn alles gut läuft – bereits im Herbst mit den ersten Pflanzungen beginnen! Unterstützt werden wir dabei von Volker Kranz. Er hat in seiner Rolle als Landschaftsarchitekt bei der Gestaltung der Waldgärten in Berlin und Kassel mitgewirkt

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  • München: Bürgertsiftung schreibt Stelle zur Datenerhebung aus

    https://buergerstiftung-muenchen.de/stellenausschreibung-werkstudentin-zur-datenerhebung-im-bereich-identifizierung-ungenutzter-freiflaechen-in-muenchen

    Werkstudent*in zur Datenerhebung im Bereich Identifizierung ungenutzter Freiflächen in
    München für das Projekt „Urbane Gärten München“
    Zeitraum: 3 – 4 Monate, ab Juni 2025
    Stundenumfang: 5 Stunden pro Woche
    Über das Projekt:
    Seit 2011 betreibt die BürgerStiftung München das Projekt „Urbane Gärten München“. Im
    Rahmen dieses Projekts suchen wir eine*n Werkstudent*in zur Unterstützung der ersten
    Schritte im Bereich Datenerhebung. Ziel ist es, ungenutzte Freiflächen in München zu
    identifizieren und eine strukturierte Datenbank aufzubauen, um die Grundlagen für ihre
    mögliche Umwandlung in urbane Gärten zu schaffen. Du wirst aktiv an der Datensammlung
    mitwirken und das Projektteam bei Planung und Organisation unterstützen.
    Deine Aufgaben:
    • Datenerhebung & Aufbau einer Datenbank:
    Du unterstützt bei der Recherche relevanter Datenquellen (städtische Ämter,
    Bundesämter, Netzwerke und Initiativen), bei der Identifizierung von Freiflächen und
    trägst diese systematisch zusammen. Dabei hilfst bei der Strukturierung der
    gesammelten Informationen in einer Datenbank.
    • Kommunikation mit städtischen Akteur*innen:
    Du unterstützt das Projektteam bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und weiteren
    Akteur*innen der Stadt, um die Umsetzung der ersten Projektschritte aktiv
    voranzubringen.
    Was wir von dir erwarten:
    • Du bist als Student*in eingeschrieben im Bereich Soziologie, Geographie, Stadt- und
    Raumplanung, Landschaftsplanung oder einem verwandten Studiengang.
    • Du hast Interesse an Stadtplanung, urbanem Gärtnern und nachhaltiger Stadtentwicklung.
    Erste Erfahrungen in Datenerhebung und Recherche sind von Vorteil.
    • Du arbeitest zuverlässig, selbstständig und strukturiert und bringst Organisationstalent,
    Kommunikationsfreude und Teamgeist mit.
    • Sicherer Umgang mit Microsoft Office (insbesondere Excel) und Kenntnisse in GIS sind
    wünschenswert.
    Was wir dir bieten:
    • Einblick in die Planung und Umsetzung eines nachhaltigen Projekts und die Möglichkeit,
    praktisch zur Entwicklung urbaner Gärten in München beizutragen
    • Flexible Arbeitszeiten und auch Homeoffice möglich
    • Ein motiviertes, kollegiales Projektteam
    • Eine Vergütung nach Mindestlohn (mehr …)

  • München: Fläche für den Waldgarten

    Treffen mit dem Baureferat – ein großer Schritt nach vorne!

    Thema des Treffens war die mögliche Nutzung einer rund 1.800 m² großen Fläche – ein spannendes Potenzial für unser Projekt.

    Besprochen wurden erste Ideen zur Gestaltung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Pflegepläne und zeitliche Abläufe. Die Stimmung war durchweg offen und freundlich, und wir haben das Gefühl, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg sind.

    Wie geht es weiter?
    Der nächste Schritt liegt bei uns: Wir müssen ein detailliertes Konzept erarbeiten, das zeigt, wie wir die Fläche in den kommenden Jahren entwickeln möchten. Eine spannende Aufgabe, die wir gemeinsam angehen werden!

    Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns über jede Unterstützung – sei es in Form von Ideen, Austausch oder aktiver Mitarbeit.

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  • München: Planungen für den Waldgarten gehen weiter

    (NL)
    Der Verein Urbaner Waldgarten München e.V. ist gemeinnützig. Das erleichtert uns z.B. das Beantragen von Fördermitteln – und den Start einer Spendenkampagne auf “betterplace”, die wir hoffentlich im März starten können.

    Im Januar haben Louis und Ilka das Baureferat besucht und ein langes Gespräch mit Vertreter:innen der Abteilung Gartenbau geführt. Im Fokus stand das Grundstück an der St.-Michael-Straße in Berg am Laim, das der Bezirksausschuss 14 schon früh im letzten Jahr vorgeschlagen hat. 

    Wir sind optimistisch, dass wir uns auf einen Projektstart auf der Fläche einigen können. Im März geht es in die nächste „Verhandlungsrunde“, in der es darum gehen soll, wie das konkret aussehen kann und darf. Spannend, oder?

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  • München: Gruppe für Fläche gesucht

    Es ist ein neues Gartenprojekt im Enstehen, von dem du sicher schon gehörst hast. Katharina Holland vom Stadtteilmanagement Aubing-Neuaubing-Westkreuz hat uns informiert, dass Initiativen/Trägervereine für eine gärtnerische Zwischennutzung eines 2000 m2 großen Grundstückes direkt an der S-Bahnstation Westkreuz gesucht werden.

    Die Dauer der Zwischennutzung hat sich jetzt verlängert, so dass man mit 7-10 Jahren rechnen kann. (mehr …)

  • München: Waldgartenprojekt kann loslegen

    (Tel)
    Die Münchner Waldgartengruppe hatte ein kosntruktives Gespräch mit der Verwaltung. Der Artikel in der SZ, so vermutete Quentin, hat zu Gesprächsbereitschaft geführt. Nun ist es so, dass sie entweder doch auf der schon gefundenen Fläche loslegen können oder aber eine neue Fläche für ein größeres Waldgartenprojekt bräuchten.

    Stand der Dinge ist derzeit, dass sie favorisieren, die kleinere Fläche zu nehmen, da unklar ist, ob die Bundesmittel für Waldgärten tatsächlich ab März wieder fleißen werden (die waren Ende letzten Jahres ausgeschöpft) und ob sie da überhaupt einen Zuschlag bekommen würden. Sie wollen eher mehrere Fin-Quellen anzapfen (auch uns) und step bey step eher bottom up vorgehen.

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  • München: Grünspitz Fläche geht an die Stadt zurück

    (NL)

    Zum 1. Oktober 2024 geben wir die Fläche des Giesinger Grünspitz an die Stadt München zurück, die sie nach Umbauarbeiten ab Sommer 2025 als öffentliche Freifläche zur Verfügung stellt. Vorher muss ein Teil der Fläche jedoch von uns komplett leergeräumt werden! Am Montag, den 30. September 2024 werden ab 9 Uhr die letzten Handgriffe erledigt – wir freuen uns sehr über Deine Unterstützung. Schau‘ gerne vorbei!
    Der Gemeinschaftsgarten von Green City e.V. bleibt erhalten
    .

    https://www.greencity.de/projekt/giesinger-gruenspitz/

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  • München: Garten am Männerfürsorgeheim geplant

    In dem Wohnheim wohnen obdachtlose Männer, junge Männer, die übergangsweise dort sind und eine Wohnung suchen und andere benachteiligte Gruppen (männer):
    Sie haben ein Hochbeet, was sehr geliebt wird und wollen gerne mehr gärtnern und sich nach außen öffnen.

    Update 20.6.: . Nach der Rücksprache mit der Abteilungsleitung, stellte sich heraus, dass sich die Idee sich schwer umsetzen lässt. Da die Nutzung der Grünfläche stark an die Hausordnung geknüpft ist. Trotzdem wäre es spannend in die Richtung Ideen zu schmieden und über ein anderes Gartenprojekt nachzudenken.

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  • München: Dachgarten soll Community Projekt werden

    (Projektbesuch)
    Auf der Dachterrasse der Alten Färberei, einer Einrichtung des Kreisjugendrings in München, gibt es schon ein Weilchen ein Gartenprojekt. Bisher war da ein Schwerpunkt Färberpflanzen und Workshops. Seit Oktober gibt es eine neue Ansprechpartnerin für den Garten und das Projekt wird als „Community Garten“ kommuniziert. https://www.diefaerberei.de/category/projekte/#post-6985 Alle zwei Wochen Sonntags können Interessierte mitgärtnern. Ansonsten ist der Garten nicht öffentlich, das ganze Haus hat sonst nur Freitags geöffnet (Offene Werkstätten).
    Bisher ist eine Familie immer mit dabei, andere eher unverbindlich. Letztes Mal waren es 7 Leute. Nicht alle kommen zu einer Zeit, das wollen sie nun anders kommunizieren. Man muss sich nicht anmelden, kann man aber, die Erfahrung zeigt, dass die, die sich angemeldet haben, sich oft wieder kurzfristig abmelden.
    Sie sind ganz am Anfang der Neugestaltung, wollen die vorhandenen Beete weiter nutzen, alles ein bisschen aufräumen und auch das Saatgut, was vorhanden ist, erstmal nehmen und dann mal schauen. (mehr …)

  • München: o´pflanzt eröffnet die Saison

    Beim Frühjahrsauftakt (16.0.3) könnt ihr unser ökologisches
    Gartenprojekt kennenlernen und euch aktiv an einzelnen
    Aktivitäten beteiligen!

    Die Teilnahme ist kostenfrei!
    Geplant haben wir folgende Aktivitäten (abhängig von der
    Teilnehmerzahl können einzelne entfallen):
    • Vorstellung der Bienengruppe
    • Wie gärtnern wir?
    ◦ Vorstellung: Beet-Patenschaft und Fruchtwechsel
    ◦ Mulchen als Strategie im Klimawandel
    ◦ Permakultur
    ◦ Gartlaufgaben im März
    • Pilzanbau auf Holz
    • Blühstreifen am Zaun anlegen (mehr …)

  • München: Stubengartenernte

    (Antrag, Antworten)

    Neue Hochbeete für den Stubengarten:
    Unsere 4 riesigen, „schwebenden“ Hochbeete, selbst gebaut aus gebrauchten, teils bereits
    morschen Terrassendielen, die uns in den letzten Jahren einen großartigen Dienst erwiesen
    haben, beginnen nun leider durchzubrechen, einzusinken und auseinanderzufallen. Damit
    unsere Gartenstübler im kommenden Jahr wieder leckeres Gemüse im Stubengarten
    anbauen können, werden wir im Frühjahr 2024 besagte Beete erneuern. Selbstverständlich wird auch bereits vorhandenes, noch nutzbares Material weiterverwendet und alte Erde reaktiviert.

    Neben dem riesigen Stubengarten, in dem wir uns im Sommer hauptsächlich aufhalten und der eigentlichen Stube mit Stubenküche, gibt es aktuell noch Werk-, Bastel-, Schreib-, Lese-, Musik-, Näh- und Sportstube. Im Lauf diesen Jahres kommt noch eine Blumenstube hinzu, da der Themenbereich Floristik aus der Bastelstube ausgegliedert werden soll.

    Da die Hauptzielgruppe der guten Stube einsame Ottonormalmünchner sind, findet hier eine Art Ersatz-Familienleben statt, in dem verschiedene Hobbys und Interessensgebiete unserer Stübler ineinandergreifen. Kurzum, es gibt an jedem Öffnungstag Kaffeepausen mit frisch gebackenem Kuchen und ein gemeinsames Abendessen welches sich im Sommer stets auch aus der Ernte des Gartens ergibt.

    • Wem gehört die Fläche, habt ihr einen Nutzungsvertrag und ist dieser befristet?

    Das Anwesen gehört einem Immobilienunternehmen, Die gute Stube e.V. hat einen unbefristeten Nutzungsvertrag. 

    • Wie viele Menschen gärtnern mit? Wie ist die Gartengruppe organisiert (wer trifft welche Entscheidungen, wie laufen die Kommunikations- und Informationsflüsse)?

    Der harte Kern besteht aus 3 gartenbegeisterten Stüblern (mit eigener Schrebergarten-Geschichte). Zudem berät und unterstützt uns die Gärtnerin aus der Nachbarschaft. Die meisten Entscheidungen sind durch das Wetter und die jeweilige Saison vorgegeben. 😉
    Die Anzuchtphase beginnt jetzt, da greifen wir auf unsere umfangreiche Saatensammlung zurück und gucken, was und wieviel davon gut gedeiht. Im Notfall, wie z.B. im letzten Jahr bei den Tomaten, rettet uns die Gärtnerin mit einem Schwung ihrer Pflanzen. Salatsetzlinge bekommen wir ebenfalls von ihr, da unser Platz für die Anzucht leider begrenzt ist.

    Ich selbst versuche einen groben Überblick in der Gartenplanung und -gestaltung zu wahren und stoße verschiedene Experimente an, wie z.B. dass wir für die Hochbeete neben Ästen, Laub, Rasenschitt und Kompost auch Pferdemist verwenden oder ich drucke Informationen aus, wie z.B. alte Erde reaktiviert werden kann oder Obstbäume geschnitten werden. Im großen und ganzen ist alles Teamwork zwischen denen, die stetig da sind und sich kümmern und denen, die ab und zu vorbeikommen und mithelfen. Unsere Werkstübler sind bei schweren Arbeiten auch immer gern dabei und tüfteln gerne z.B. an einem Bewässerungssystem, bauen Rankhilfen oder kümmern sich um defekte Gartengeräte.

    Es gibt immer Samstags um 13 Uhr einen Mitmachtreff, bei dem alles, was rund um die gute Stube – auch im Stubengarten – geplant ist, besprochen wird.

    Im Sommer sind an unseren Öffnungstagen zwischen 20 und 40 Menschen im Stubengarten, wobei nicht alle garteln wollen/müssen, da wir auch einen großen Teil zum Entspannen, Grillen und Genießen nutzen (Hängematte, Schaukel, Sitzgelegenheiten, Spiele, kreatives etc.)

    • Wie kann man mitmachen und wo findet man Informationen dazu? Auf eurer Site habe ich nichts zum Gemeinschaftsgarten gefunden

    https://diegutestube-muenchen.de/der-stubengarten/

    zudem berichten wir jede Woche aus dem Stubenleben (Aktuelles), haben einen monatlichen Newsletter und bestücken Instagram sowie Facebook mit hübschen Bildern, Aufrufen, Infos, etc.

    • Wie groß sind die Beete (m²)?

    Die Hochbeete, um die es geht, haben rund 40 qm Pflanzfläche

    Daneben gibt’s noch mehrere große Kübel, ein Tomatenhaus, eine große Kräuterspirale, ein Kürbistunnel, eine Erdbeerpyramide, Naschhecken, Obstbäume, Blumenbeete sowie eine Orangerie, einen Strand mit Palmen und einen Pavillon
    Kompostiert ihr?na klar! Großer Kompost mit 3 Kammern

    • Wieviel Liter Erde braucht ihr? Um die Beete aufzufüllen?

    Ja, das ist der knifflige Teil, weil’s ja auch immer wieder zusammensinkt – beim Befüllen unserer ersten Beete mit gleichem Grundmaß waren es grob geschätzt um die 10.000L – ich bin fast irre geworden beim sackweise Anschaffen – jetzt werden wir wohl ähnlich viel bebötigen, wobei lediglich die oberen 30 cm mit frischer Erde bestückt werden sollen, von unten wird mit dem aufgefüllt, was der Garten so hergibt.

    • Was passiert mir der Ernte?

    Die Ernte wird von unseren Kochstüblern genutzt, um das gemeinsame Abendessen zuzubereiten und es wird auch experimentiert, z.B. Eingelegt oder Eingekocht.

    • Wie viele Menschen können/werden an der Instandhaltung der Beete mitarbeiten?

    Mindestens 3 unserer Werkstübler sowie alle Gartenstübler und die, die dann bei uns sind und mithelfen wollen – sobald das Wetter schön ist kommen da schnell 15-20 Leute zusammen, die anpacken – es wird auf unserer Homepage (Aktuelles), per Newsletter, Instagram und nebenan.de im Vorfeld aufgerufen mitzumachen.

    Die Kernggruppe sind diejenigen, die zuverlässig, meist sogar täglich vorbeikommen. Es gibt eine Handvoll, die kommen nur 1-2x in der Woche und noch etwa 8-10, die lassen sich eben nur 2-3 mal im Monat blicken. Zudem helfen auch die Stübler aus den anderen Themenbereichen gerne und zuverlässig mit sobald es etwas zu tun gibt.

    Zu Deinen Fragen:

    – Die, die sich hauptsächlich im Stubengarten engagieren, sind über 60 Jahre alt und bücken sich nicht gerne oder können es nicht mehr so gut…bzw. runter kommen sie alle, nur… ;-).
    Wir haben auch die ein oder andere Person im Rollstuhl dabei, die sich drüber freuen mitbuddeln zu können.

    – das wurde bisher so gehandhabt, da uns ein Schreiner einen großen Schwung ca. 20 Jahre alte Terassendielen gebracht hat, die er ausgetauscht hatte – so sind unsere bisherigen Hochbeete entstanden, ein Großteil davon ist jetzt leider endgültig durch.

    – Wie beschrieben betreiben wir Social-Media Kanäle und einen wöchentlich aktuellen Blog auf unserer Homepage. Zudem verschicken wir regelmäßig Newsletter und nutzen die Plattform nebenan.de um Aufrufe zu machen. Am 16.  März haben wir einen Infostand in der Gärtnerei in unserer Nachbarschaft, wo wir auf unseren Stubengarten aufmerksam machen. Des weiteren sind wir bei verschiedenen Veranstaltungen (z.B. ZamanandFestival) dabei, um für uns zu werben.


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  • München: Saatgutbib-Projekte starten wieder

    „gemeinsam mit den Bibliotheken in Laim und Ramersdorf wollen wir mit unserer Saatgutbibliothek wie in den letzten 2 Jahren zur Bewahrung von sortenreinem Saatgut und damit zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.

    Mitmachen ist einfach: Ab 20.2. können Sie sich zu den Servicezeiten in Laim, Ramerdorf und Giesing (an der Info im 1.OG: Di-Fr ab 12.30 Uhr, Sa ab 10 Uhr) kostenlos Saatgut für Blumen, Gemüse oder Kräuter ausuchen.
    Sie hegen und pflegen die Pflänzchen bis zur Ernte, genießen die Früchte und gewinnen neues Saatgut fürs nächste Gartenjahr. Geben Sie gewonnenes Saatgut weiter an Freunde und Bekannte.

    Am 22.02. und 29.02. stimmen wir Sie in Giesing mit 2 Veranstaltungen auf das
    neue Gartenjahr ein.“ (NL)
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  • München: Waldgartengruppe trifft sich

    Anfang Februar triffen sich die Interessierten erstmalig, um weitere Schritte zu diskutieren. Mit im Boot ist die ÖDP, der Plan ist, dass ÖDP zusammen mit den Grünen einen Stadtantrag stellen.
    Eine Fläche ist noch nicht im Blick (mehr …)

  • München: Fläche für Gärtem der Kulturen

    (MAil)

    Nun habe ich ein sehr schönes Gebäude mit großen Freianlagen in Pasing-Obermenzing gefunden und  gestern als Privatmann angemietet.

    Gerne überlasse ich die Freianlagen unserem Verein zur Nutzung für Garten- und Freizeitaktivitäten.

    Es ist leider nur für ein Jahr fest zugesichert, könnte jedoch gut sein, dass es immer wieder verlängert wird.

    Die Eigentümerin  kennt unser Kochbuch und die Ziele, die unser Verein sich gesetzt hat und ist sehr begeistert.


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  • München: Bidodiv-Projekt gestartet

    (NL)

    Das erste BIODIVHUB hat am Ackermannbogen – eines der vier Münchner Modellquartiere – stattgefunden. Dabei konnte das neue Logo präsentiert werden.

    Die Verbundpartner – BürgerStiftung München, Münchner Umwelt-Zentrum e.V., Green City e.V., Technische Universität München und Naturkundemuseum Berlin – haben nun fünf Jahre lang die Chance, zusammen mit den Bewohner*innen mehr biologische Vielfalt in die Quartiere zu bringen und für das Thema Biodiversität in der Stadt zu sensibilisieren. Das Projekt wird u.a. gefördert mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz im Rahmen des Förderschwerpunkts Stadtnatur des Bundesprogramms Biologische Vielfalt.

    Gemeinsam für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur

     
     
    Unter Beteiligung der Bewohner*innen entstehen in vier Münchner Modellquartieren vielfältige Lebensinseln nach dem Prinzip des Mehr-Zonen-Gartens zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt. Der Bottom-Up-Ansatz des Projekts ist dabei als Ergänzung zur Biodiversitätsstrategie der Stadt München angelegt und will das Engagement der Quartiers-Bewohner*innen und urbanen Gärtner*innen für lebenswerte und biodiverse Quartiere unterstützen und fördern.

    Die BIODIVHUBS sollen dabei als Begegnungs– und Versammlungsgelegenheiten für eine möglichst breite Beteiligung und einen lebendigen Austausch sorgen. Gärtner*innen und Bewohner*innen können hier mit den Verbundpartnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteur*innen in Kontakt kommen, sich informieren, diskutieren, und konkrete Maßnahmen planen – dabei geht es nicht nur um gärtnerische Maßnahmen im öffentlichen Raum, sondern auch um private Flächen bis hin zum kleinen Balkon, für dessen Begrünung man zum Beispiel Hilfe in Form von Workshops bekommen kann.

     

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  • München: Urbaner Waldgarten geplant

    Mail

    Quentin vom Foodhub hat sich den Waldgarten in Britz angeschaut und Kontakt mit Jennifer aufegenommen.

    Ich möchte ein ähnliches Projekt in München ins Leben rufen. 

    Bestimmt ist so ein Projekt für die Anstiftung interessant, oder?

    Ich möchte alle Interessenten sammeln, die sich in irgendeiner Art und Weise für so ein Projekt in München engagieren würden.


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  • München: unklar Zukunft für die Beeten in der Kolumbusstraße

    (Tel)
    Ein Teil des „Experiemt Kolumbusstraße“ sind Hochbeete. Diese wurden vom Planungsreferat via Postwurfsendung im Kiez bekannt gemacht, Nachbar*innen konnten sich um ein Beet „bewerben“. Die auftragnehmende begleitende Agentur (STUDIO | STADT | REGION, Architektur & Stadtentwicklung, Förster Kurz Architekten & Stadtplaner, Partnerschaft mbB), ist erst danach dazu gekommen. Meine Gesprächspartnerin wohnt aber im Viertel und hatte mitbekommen, dass einige Nachbar*innen interessiert waren, sich dann aber nicht durchringen konnten, da sie im Sommer schon viel anders geplant hatten und oft weg waren. Die Beete wurden wahrscheinlich in der Reihenfolge der Interessensbekundungen vergeben.
    Die Beeten sind durchnummeriert und die Gärtner*innen haben den Schlüsselcode zu den Kisten mit Material und Werkzeugen bekommen.
    Die Agentur macht die Betreuung, die Gärtner*innen sind aber autark, nur rund um die Orga von Wasser im Wassertank etc. läuft das über die Agentur. Es gibt auch gärtnerische Sprechstunden und Veranstaltungen.
    Die Beete am Entenbachplatz müssen versetzt werden, da dieser entsiegelt wird, die kommen erstmal u.a. an die Kolumbusstraße. Was dann nach Ende der Laufzeit des Reallabors (Ende Oktober) mit den Beeten passiert, ist völlig offen.

    Die Agentur betreut zudem ein Beete-Projekt in Fürstenried West, wo ein „Privater“ Beete im Zuge von Nachverdichtungsmaßnahmen zur Verfügung stellt. das läuft schon im vierten Jahr. Vor Ort wird das von einer Anwohnerin organisiert

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  • München: Verbundprojekt „Biodiv ins Quartier“ startet

    Ausschreibung der TUM:

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m

    27.04.2023, Wissenschaftliches Personal

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m Projekt: Biodiversität ins Quartier – forschend begleiten „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wis-senschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur“

    Das Projekt
    Gemeinschaftsgärten sind sozial-ökologische Systeme, die den Erhalt der biologischen Vielfalt, verschie-dene Ökosystemleistungen und das menschliche Wohlbefinden unterstützen. Die biodiversitätsfördernde gärtnerische Praxis in urbanen Gärten, insbesondere zum Insektenschutz, ist bis jetzt nicht systematisch erforscht, ebenso wenig wie die Frage, wie evidenzbasierte Strategien über Gärten hinaus auf Stadtnatur umgesetzt werden können. In diesem 5-Jahres-Projekt werden wir evidenzbasierte Strategien zum Insek-tenschutz in urbanen Gärten und Stadtvierteln in München (DE) entwickeln und gemeinsam mit weiteren 4 Verbundpartnern umsetzen und auswerten. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftli-chen Organisationen, Wissenschaft und Stadtakteuren. Wir bieten eine Postdoc-Stelle (E13, 100% Stel-lenumfang, Teilzeit möglich) für zunächst zwei Jahre, mit Option einer Verlängerung bis 2028.

    Angesiedelt im Team von M. Egerer
    Ruth Mahler, die Nachfolgerin von Manuela Barth hat da auch einen Stellenanteil und ich meine auch Konrad Bucher und Green City ist auch involviert. (mehr …)

  • München: Biodiversität ins Quartier, Ausgangspunkt sind GGs

    Ausschreibung der Bürgerstiftung (1/2 Stelle für Teilprojekt Biodiversität ins Quartier – Strukturen schaffen und verankern):

    Projekt ist:
    Biodiversität ins Quartier: „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesell‐
    schaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische
    Vielfalt in der Stadtnatur“

    Das Projekt: Unter Beteiligung der Menschen im Quartier entstehen mitten in München vier Modell‐
    quartiere auf dem Prinzip des Mehr‐Zonen‐Gartens. Basis für diese sind Gemeinschaftsgärten, in denen
    biodiversitätsfördernde gärtnerische Maßnahmen erforscht, bewertet, weiterentwickelt und
    implementiert werden. Diese Maßnahmen werden in die Quartiere getragen, um flankiert durch
    zahlreiche Bildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen weitere Biodiversitätselemente
    umzusetzen. Mittels regelmäßiger „Runder Tische“ wird die Verbindung zwischen der Zivilgesellschaft
    (Gärtner*innen, Menschen im Quartier, ökologisch orientierte Organisationen) und den relevanten
    Stadtakteuren (Stadtrat, Bezirksausschüsse, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft) geschaffen.

    Verbundpartner:
    Bügerstiftung München, Green City, Münchner Umwelt‐Zentrum, Museum für
    Naturkunde Berlin, TU München/Urbane Produktive Ökosysteme

    finanziert über Bundesamt für Naturschutz und Bundesumweltministerium

    Laufzeit bis Ende Mai 2028 (mehr …)

  • München: Grünstreifen blickt auf gute Saison zurück

    (Bericht)

    Wiebereitsdie Jahre zuvor, blicken wir auf eine bereichernde Saison mit vielen wunderbaren
    Momenten und neuen Entwicklungen zurück. UnsereangestrebtenMeilensteine konnten im
    Großen und Ganzen umgesetzt und aufkommende Herausforderungen erfolgreich gemeistert
    werden. Angefangen vonunserenGartentreffen sowie Jahressitzungen, überdiegeplanten
    Gartenbzw. Naturschutzaktivitäten (u.a. Erweiterung sowie Pflege unseres Insektenstreifens,
    Neuplatzierung der Nistkästen) bis zu hin zur Anwerbung von 3 neuen Mitgliedern. Damit
    einhergehend, wurde ein leerstehendes Beet vom angrenzenden Kindergarten übernommen
    und die restlichen Flächen neu zugeteilt. Etwas schwieriger gestaltete sich dieses Mal jedoch
    diePflegederGemeinschaftsflächenimGewächshausunddieÜbernahmeeinzelner
    „Gießschichten“. Was nach Jahren der Pandemie vor allem dem erhöhten Bedarf bzw. Wunsch
    nach anderen Aktivitäten, allen voran Reisen geschuldet ist. Besonders hervorzuheben ist an
    dieserStellezudemdiegroßeBereitschaftanderUmsetzungunseres
    Veranstaltungsprogramms.DieGemeinschafthatsichnichtnurselbstmiteigenen
    Veranstaltungen beteiligt, sondern wie gewohntauchtatkräftig bei der Verwirklichung unseres
    großen jährlichen Gartenfestes mitgeholfen. Auf diese Weise wares uns möglich ein
    vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine zu stellenmit insgesamt6Veranstaltungen,
    darunter2Reihen.EbensoerwähnenswertsindunsereBemühungeninterne
    Kommunikationsprozesse weiterhinzu verbessern.In dem ZugehabenwirdiesesJahrein
    Sprecher*innenTeam eingeführt,welches stellvertretend für die Belange der Gemeinschaft
    eintritt und die Projektleitung darüber hinaus bei einzelnen Aktivitäten unterstützt.
    Die Gartengemeinschaftbesteht aus 25 Teilnehmer*innen im Alter von 365 Jahren.6
    Personen verfügen über einen Migrationshintergrund.Menschen mit körperlicher oder
    geistiger Einschränkungsind bei uns nicht vertreten, auch nicht im Projektteam.Das
    Geschlechterverhältnisistrelativausgeglichen.Anders,alsbeidenteilnehmenden
    Künstler*innen.Hier überwog in diesem Jahr definitiv der weiblicheAnteil.Gemäß unserer
    Vision,zielen wir daraufabeine möglichst große Bandbreite an Menschen anzusprechen,was
    uns in vielerlei Punkten gelungen ist (mehr …)

  • München: Gärten sollen Teil von Quartiersplanung werden

    […]
    Der Trend zum Selber-Gärtnern und Ernten greift auch in der Stadt immer mehr um sich. Die Nachfrage nach geeigneten Grünflächen übersteigt aber derzeit die Nachfrage, wie die Stadt München mitteilt. Deshalb habe der Stadtrat am Mittwoch das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt, das Gärtnern in der Stadt und die stadtnahe Landwirtschaft in München weiter planerisch zu berücksichtigen und gemeinsam mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften, sozialen Trägern sowie dem Bau- und Kommunalreferat zu fördern und in möglichst vielen Quartieren zu ermöglichen.

    So sollen bei der Neuentwicklung von Quartieren Flächen für urbanes Gärtnern ermöglicht werden. Exemplarisch soll das Referat für Stadtplanung und Bauordnung während anstehenden Planungsverfahren in vier Pilotprojekten entsprechende Flächen festlegen.

    https://www.t-online.de/region/muenchen/id_100125748/stadt-muenchen-will-neue-flaechen-fuers-urban-gardening-suchen.html (mehr …)

  • München: Hochbeete am HP8 im Rahmen des Flower Power Festivals

    Im Frühjahr eröffnet das Kollektiv „die Städtischen“ vor dem HP8 die Kulturinsel. „Kreativ gestaltete Sitzmöbel aus Holz laden zum Verweilen und öffentliche Hochbeete werden zum Mitgärtnern und Ernten für alle angelegt“ (mehr …)

  • München: Senior*innen zu alt für das Gartenprojekt

    Am IWO (Gemeinschaftszentrum Integriertes Wohnen) gab es ein Gartenprojekt, das auch von Nachbar*innen genutzt werden konnte. Inzwischen sind die Senior*innen zu alt und die Einrichtung hat das Gartenprojekt beendet.

    (mehr …)

  • München: Medien Gardening im Westend

    Auf dem Hof der Medienfabrik (Immobilie für Unternehmen) im Westend gibt es seit ein paar Jahren Hochbeete, die von Mitarbeiter*innen der einzelnen Firmen genutzt werden.
    https://www.allianz-realestate.com/de/newsroom/press-releases/05-09-16-medien-gardening

    News aus 2017 (oder 16?) dazu (http://www.medienfabrik-muenchen.de/index.php/de/news/)

    AUF AUF ZUM FRÖHLICHEN GARTLN!

    Nachdem das Wetter nun endlich besser wird,  und der Frühling mit großen Schritten kommt, ist es Zeit sich wieder um unsere Hochbeete zu kümmern!

    Erfreulicherweise hatten wir so große Nachfrage auf dem Areal, dass wir sogar nochmals zusätzliche Beete nachbestellt haben.

    Das „Kinderhaus“ unterstützt uns nun zukünftig mit 2 Hochbeeten.

    Ansonsten sind die Beete deutlich mit Firmen Schildern gekennzeichnet und unterliegen somit der jeweiligen Verantwortung.

    Wir freuen uns auf ein reges Hegen, Jäten und Pflegen durch die jeweiligen Hobby Gärtner!

    In der „Arbeitstruhe“  befindet sich Bio Dünger der gerne von Jedem verwendet werden kann.

    Gerne berichten wir über „Exoten“  und deren Wachstum  beim „Medien-Gardening“.

    Es gibt dort auch Bienen (mehr …)

  • München: Grünstreifen plant wieder viel für 2022

    (Antrag)

    Veranstaltungskonzept  

     

    Skulpturenpark „perifair“ 2 edition @Waldgarten
    Der Skulpturenpark „perifair“ wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal umgesetzt und präsentierte
    zwei Wochen lang elf Objektkunstwerke von lokalen bzw. regionalen Künstler*innen. Die Arbeiten
    nahmen Bezug auf die aktuelle Situation zum Umweltgeschehen und machten gleichzeitig auf den
    Bürgerpark Oberföhring als kulturelles Randgebiet aufmerksam. Gerne möchten wir thematisch daran
    anknüpfen und in dieser Saison eine zweite Ausgabe realisieren. Begleitend sind wieder eine Führung
    sowie ein Vortrag geplant.  

     

    Rubrik „Lesungen am Samowar“ / Künstlerisches Happening
    Inspiriert vom Buch „Nichts Tun- Die Kunst sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen“, der
    Künstlerin und Autorin Jenny Odell, sollen sich interessierte Personen im Rahmen mehrerer Sessions
    mit verschiedenen Konzepten des Nicht Tuns beschäftigen –  verbunden mit der Beobachtung der Natur
    durch die Brille der Kunst. Die Teilnehmenden werden eingeladen, assoziierte Inhalte in Form von
    eigenen oder fremden ästhetischen Medien einzubringen (Text, Bild, Skulptur, Sprache, Bewegung,
    Sound usw.) und am Ende der Veranstaltungsreihe in Rahmen einer Performance präsentieren.

     

    Mögliche Themenvorschläge:  

     

    • „Das Nützlichsein überleben“ und Zhuang Zhou- „Der nutzlose Baum“ und der Verlust der
    nichtkommerziellen Räume.
    • Die Gartenschule des Epikur
    • Den Schleier der Ablenkung überwinden (3 Bewegungen: Ausstieg, Schritt zur Seite, nach
    unten)
    • Deep Listening nach Pauline Oliveros
    • Mierle Laderman Ukeles „Manifest der Wartungskunst“, Todeskraft (Separation, dynamischer
    Wandel) und Lebenskraft (Zyklizität, Instandhaltung)
    • Betrachten als positiver Akt (David Hockney, John Cage)

    • Robin Wall Kimmerer „Geflochtenes Süßgras“ Über die Weisheit der Pflanzen
    • Humberto R. Maturana, Francisco J. Varela, Der Baum der Erkenntnis

     

    Zwei bzw. Mehrsprachige Lesung für Kinder und Erwachsene: Natur- und Lebenszyklen
    Für Kinder und Erwachsene ist die Naturbeobachtung sowie das Spielen in einem natürlichen
    Lebensraum sehr wichtig. Über die Flora und Fauna, mit Hilfe der Namen von Bäumen, Sträuchern und
    Tieren, eignen wir uns ein Stück Vertrautheit, ein Stück Heimat an. Es ist die Sehnsucht dazu zu
    gehören, ein ungestörtes und friedliches Zusammenleben zu erfahren. Bleibt dieser Wunsch unerfüllt,
    kann er zu einem großen Motor in unserem Leben werden, uns anregen, häufiger auf Andere
    zuzugehen. Oder aber auch unerfüllt Schmerzen verursachen. Einen liebevollen und mutigen Umgang
    mit uns selbst, mit unseren Nächsten und dem Fremden können wir lernen. In den Geschichten der
    alten Volksmärchen und in den modern illustrierten Kinderbüchern werden Krisen zu Initialzündungen.
    Sie beschreiben den verborgenen Umgang mit schwierigen Gefühlen hin zu einem erfüllten,
    freudvollen „und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“. Zielgruppe: Kinder ab 6
    Jahre und ihre Familien  

     

    Interkulturelles Sommerfest & Kleines Erntedankfest
    In dieser Saison möchten wir den Fokus auf die Sommermonate legen und zum ersten Mal ein Fest mit
    großem Rahmenprogramm im Juni umsetzen. Das Angebot soll von Live-Musik, über Mitmach- bzw.
    Kunstformate (im Speziellen für Familien und Kinder) bis hin zu Workshops und Kleidertauschaktionen
    reichen und auch lokale Initiativen aus dem Kultur- bzw. Umweltsektor einbinden. Ebenso ist ein
    Angebot von hausgemachten Köstlichkeiten aus der Gartenküche sowie Naturprodukten aus der
    Eigenproduktion (Grünstreifen-Bazaar) geplant. Unser traditionelles Erntedankfest im Herbst soll
    entsprechend kleiner ausfallen und mehr als großes Picknick mit Live-Musik und gemeinsamen
    Ernteaktivitäten gestaltet sein.  

     

    Radltour – grüne Initiativen im Münchner Nordosten
    Wir möchten die Teilnehmer*innen dazu einladen mit dem Fahrrad grüne Initiativen im Münchner
    Nordosten zu entdecken. Die geführte Tour soll in Kooperation mit dem Netzwerk Urbane Gärten
    München sowie der Initiative Klimaherbst umgesetzt werden und zielt darauf ab die Sichtbarkeit sowie
    Vernetzung der Gartenprojekte untereinander zu erhöhen.   

     

     

    Gemeinschaftliche Aktivitäten  
    Wir veranstalten regelmäßige Gartentage sowie Gemeinschaftsaktionen, wie etwa zum Beispiel
    Picknicke, gemeinsame Kochsessions oder Ausflüge. Darüber hinaus besteht für unsere Gemeinschaft
    die Möglichkeit sich entsprechend der jeweiligen Interessenslage in einer AG einzubringen. Auf diese
    Weise können gut größere Vorhaben einfach besser umgesetzt werden. In diesem Jahr stehen folgende
    Maßnahmen auf dem Programm.
    • Bau von weiteren Vogel- und Nistkästen
    • Neubefüllung der Beete mit Erde von der Stadtgärtnerei München
    • Herstellung von selbstgemachten Pflanzenschildern aus Keramik
    • Finaler Neuanstrich Schuppen

    • Gestaltung einer Sitzbankecke
    • Installation von Hängematten
    • Flächengestaltung mittels künstlerischen Elementen/ Objekten
    • Begründung des Waldgartens

     

    Öffentlichkeitsarbeit
    Wir bedienen uns der typischen Online-Kanäle. Neben unserer Website*, pflegen wir auch ein Profil
    auf Facebook Darüber hinaus sind wir auf allen üblichen Portalen vertreten, wie zum Beispiel bei
    „Urbane Gemeinschaftsgärten“ oder „Urbane Gärten München“. Aus Umweltgründen haben wir uns
    dazu entschlossen im „Offline-Bereich“ die Maßnahmen auf das minimale zu reduzieren und unseren
    Programmflyer nur in kleiner Auflage (250 Stück) zu drucken. Des Weiteren bemühen wir uns um
    kostenlose Medienkooperationen, u.a. mit Blogs, anderen Gärten bzw. grünen Initiativen oder lokalen
    Zeitungen bzw. Anzeigern. (mehr …)

  • München: wir fördern einen Bodenkoffer für die Gemeinschaftsgärten

    (Antrag/Antworten)

    Das Team um Manfred Pennwieser, Bodenforscher und Biobauer aus Schwand, hat mit dem „Bodenkoffer“
    und der dazu gehörigen Auswertungsapp ein einfach anzuwendendes und didaktisch überzeugendes
    Werkzeug zur ganzheitlichen Bodenanalyse geschaffen. (https://bodenkoffer.at)
    Im Gegensatz zu einer konventionellen chemischen Bodenanalyse, die sich in der Regel die Parameter
    Bodenart, pH-Wert, Humusgehalt, sowie den Gehalt an Phosphor, Kalium, Magnesium, Bor, Kupfer, Eisen
    und Zink ermittelt, hilft der Bodenkoffer, den Boden in seiner Gesamtheit zu verstehen:
    In 10 Stationen kann ein Boden nach physikalischen, chemischen und biologischen Faktoren (wie z.B. die
    Analyse von Zeigerpflanzen und Bodenlebewesen) beurteilt werden, um seinen jeweiligen Zustand und die
    damit einhergehenden Bedürfnisse festzustellen. Zu jeder Station gibt es ein Erklärvideo und alle
    Werkzeuge, die für die Analyse benötigt werden.
    Die Werte können mit Hilfe einer App am Handy digital erfasst werden. Als Auswertung erhält man per E-
    Mail eine wissenschaftliche Einordnung der Befunde. Die Anwendung dieser Methode ermöglicht eine
    vergleichende Langzeitanalyse des Bodens, die eine praktische Orientierung für dessen künftige Pflege
    hinsichtlich einer verbesserten Bodenstruktur gibt.
    Lernbedarf der urbanen Gärten
    Urbane Gärten beschäftigen sich im Zusammenhang mit Gemüseanbau und gesunder Ernährung intensiv
    mit den Methoden zum nachhaltigen Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Die Zusammenhänge von
    Humusaufbau, Bodenstruktur, Bodengesundheit und Pflanzenernährung sind hochkomplex; wichtige
    wissenschaftliche Aspekte sind in den praxisorientierten Projekten schwer vermittelbar. Oft wird recht
    willkürlich gedüngt, weil der Boden vereinfacht als Nährstofflieferant für Pflanzen verstanden wird. Mit
    dem didaktischen Konzept des Bodenkoffers wird das Zusammenspiel der verschiedenen
    Bodeneigenschaften begreifbar gemacht und der Boden als lebendiger, sich wandelnder Organismus vor
    Augen geführt. In der Summe entsteht ein Verständnis für die Praxis der ökologischen Landwirtschaft und
    für die Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanzenschutz, Ernährung, Biodiversität und Klimaschutz.  
    Bodenwissen in den Gärten wachsen lassen
    Unsere Idee ist es, mithilfe des Bodenkoffers das notwendige Praxiswissen über das Netzwerk urbaner
    Gärten in die unterschiedlichen Gartenprojekte zu bringen. Die Geografin und Projektbeteiligte Ruth Mahla
    hat sich den Bodenkoffer ausgeliehen und dessen Anwendung getestet.  
    Unserer Einschätzung nach benötigt die Anwendung des Bodenkoffers eine qualifizierte Anleitung, also die
    Vermittlung durch eine erfahrene Expertin. Ruth Mahla würde diese fachliche Begleitung übernehmen.
    Zum einen sollen Workshops für Interessierte in bestehenden Gemeinschaftsgärten am Ökologischen
    Bildungszentrum und im StadtAcker stattfinden. Darüber hinaus sollen Workshops in weiteren
    Gemeinschaftsgärten vor Ort ermöglicht werden.
    Ziel ist es, Gartenaktive darin zu ermächtigen, ihre Böden mit den Werkzeugen des Bodenkoffers selbst zu
    analysieren, die Qualität ihres Bodens zu beurteilen und das Wissen weiterzugeben. Längerfristig sollen
    eine fachgerechte Bodenbeurteilung und die daraus resultierende Bodenpflege für alle Gartenprojekte
    selbstverständlich werden.

    • Wie viele der Münchner Gemeinschaftsgärten haben Interesse an der Nutzung des Bodenkoffers? Wie wurde dieses Interesse abgefragt? 

      Das Interesse wurde beim Netzwerktreffen am 22.3.2022 abgefragt. Bei diesem Treffen waren 15 Teilnehmer*innen anwesend. Die Idee des Bodenkoffers stieß auf allgemeines Interesse. Besonderes Interesse bekundeten folgende Gemeinschaftsgärten, deren Vertreter*innen anwesend waren: Sonnengarten Solln, Bienengarten Pasing, Freiluftgarten Freiham, StadtAcker und Experimentiergarten am ÖBZ. Allerdings ist der Kreis der Gemeinschaftsgärten noch deutlich größer. Wir gehen davon aus, dass es weitere Gemeinschaftsgärten gibt, die den Bodenkoffer einsetzen würden. Dazu zählen v.a.: EineWeltHaus-Garten, Gemeinschaftsgarten der Vielfalt der IG-Feuerwache, Interkultureller Gemeinschaftsgarten Blumenau, Interkultureller Gemeinschaftsgarten Grünstreifen Oberföhring, o’pflanzt is, Waldschmausgarten, Bewohnergärten Gotteszeller Straße, Bewohnergarten ZAK Neuperlach. 

      Wir erwarten zudem, dass das Interesse mit den Erfahrungsberichten aus den anderen Gärten wächst. Die Methode wird über den Newsletter und bei den nächsten Netzwerktreffen erneut beworben.

    • Wie transportabel ist der Koffer?  

      Der Koffer ist gut transportabel. Alle Utensilien sind kompakt in einem rollbaren handlichen und stabilen Case untergebracht, so dass er durchaus auch mit dem Rad oder via ÖPNV transportiert werden kann.
       

    • Wer kümmert sich um Ausleihe und „ordentliches Zurückbringen“? Wie wäre die Ausleihe organisiert? 

    Diese Aufgabe würden wir im ÖBZ übernehmen. Die Ausleihe würde über eine Terminanfrage telefonisch oder per Mail im Infobüro oder bei Frauke Feuss erfolgen. Die Daten der Ausleihenden, Abhol- und Rücktermin werden dokumentiert, ebenso wie der aktuelle Inhalt. Verbrauchsmaterialien werden ggf. ergänzt.

    • Wie wird in allen Gemeinschaftsgärten Münchens bekannt gemacht, dass es diesen Koffer gibt?  

    Die Bekanntmachung wird zielgerichtet für die Gemeinschaftsgärten erfolgen, über die Homepage und den Newsletter von UGM, die Homepage ÖBZ, Netzwerktreffen und Mund-Propaganda.

    • Wie werden die Workshops dokumentiert, so dass Gärten/Interessierte, die nicht bei den Workshops dabei sein können, den Koffer dann trotzdem eigenständig nutzen können? 


    Wir werden Videoclips zur Handhabung bei einem der Workshops anfertigen, die die bestehenden Videoanleitungen ergänzen

    • Wird der Koffer pro Garten dann nur 1x genutzt oder ist das jedes Jahr sinnvoll und attraktiv? 

    Es ist sinnvoll, die Methoden des Bodenkoffers mehrfach anzuwenden, um eine Langzeitbetrachtung des Bodens und ggf. der Wirkung eingeleiteter Verbesserungsmaßnahmen zu erfassen. Vor allem wenn Bodenverändernde Maßnahmen durchgeführt werden, empfiehlt sich eine mehrfache Beprobung, um Vorher-Nachher-Effekte feststellen zu können.

    • Wäre auch ein Online-Workshop zur Nutzung denkbar, der dann aufgezeichnet wird? 

    Der haptische Bezug zum Boden ist für das Verständnis und für die Schulung unabdingbar. Ein Online-Workshop würde die Schulung vor Ort nicht ersetzen können. Die Videodokumentationen könnten aber als Online-Einführung bzw. für die Nachbereitung hilfreich sein.

    • Kann das ÖBZ die Kosten für die Workshops übernehmen? 

    Den Koffer würden wir gerne niederschwellig anbieten, damit die Gemeinschaftsgärten die Methoden auch nutzen. Daher würden wir die Einführungsworkshops zunächst ohne TN-Gebühr anbieten. Ziel ist es aber, in den einzelnen Gemeinschaftsgärten Menschen zu „Bodenexpert*innen“ zu qualifizieren, die das Wissen und ihre Erfahrungen innerhalb des Gartens oder auch darüber hinaus weitergeben können.

    • Was fällt an Verbrauchsmaterialien an? 

    Es fallen nur geringe Kosten für Verbrauchsmaterialien an (z.B. Salzsäure, die in der Apotheke nachgekauft werden kann)

    • Welche anderen Gärten, bis auf die ÖBZ-Gärten und der Stadtacker sollen Orte für die Workshops werden? 

      Sonnengarten Solln, Bienengarten Pasing und Freiluftgarten Freiham haben ihr konkretes Interesse bekundet.  

    (mehr …)

  • Austausch von Expertise in Münchner Gemeinschaftsgärten

    Ruth Mahla vom Stadtacker https://ackermannbogen-ev.de/stadtacker/ im EWH. (Eine Welthaus Garten)

    Sie wird für uns einen Kompostworkshop halten und möglichst gleich mit uns einen Komposter starten (mehr …)

  • München Allach: Bürgerversaamlung fordert Konzept für urbane Gärten und Ansprechpartner

    (alerts)

    Für den 23. Stadtbezirk soll ein Konzept für urbane Gärten entwickelt und in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss Allach-Untermenzing (BA 23) umgesetzt werden. So zumindest lautet die Forderung in einem Antrag der Bürgerversammlung, der mehrheitlich so angenommen wurde. „Städtische Flächen sollen zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld gärtnerisch genutzt werden können“, heißt es in dem Antrag. „Diese Kleingärten können alle im Stadtteil Allach-Untermenzing gemeldeten Bürger nutzen. Bürger, Kindertagesstätten oder Schulen können Patenschaften für Kleingärten oder für ein Beetgefäß übernehmen.“

    Interkulturelle Öffnung der Gärten

    Das Konzept solle unter anderem eine Strategie zum ökologischen Gärtnern, zur interkulturellen Öffnung der Gärten und zur Schaffung „Grüner Bildungsorte“ sein. Die Landeshauptstadt München müsse einen Ansprechpartner für „Urban Gardening“ benennen. „Dieser soll Mittler zwischen Akteuren der urbanen Gärten sein und die Verwaltung ressortübergreifend für das Thema sensibilisieren.“ Mögliche Orte könnten dem Antrag zufolge städtische Grünanlagen und öffentlich Plätze, zum Beispiel der Josef-Schnetz-Platz, der Diamalt-Park und der Oertelplatz, sein. Aber auch kleinere Flächen in Siedlungsgebieten oder Bushaltestellen, Beetgefäße, begrünte Dächer oder Vertikalgärten könnten genutzt werden.

    Nachhaltige Bewirtschaftung

    Unter „Urbanem Gartenbau“ versteht man eine meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen, die zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen, wie etwa Gemüse-, Obst-, Blumen- und Kräutergärten genutzt werden. Dabei geht es vor allem um eine nachhaltige Bewirtschaftung, eine umweltschonende Produktion sowie den bewussten Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die Gärten, so ist die Idee, sollen Raum zur aktiven Erholung und zum Stressabbau bieten und den Gemeinschaftssinn sowie die sozialen Kontakte zwischen den Bürgern fördern.

    „Rückbesinnung auf die Natur“

    „Soziale Kontakte an der frischen Luft vermindern psychische Langzeitschäden infolge von Isolierung in Zeiten der Pandemie“, heißt es in dem Antrag weiter. „Kinder lernen abseits der virtuellen Welt die Rückbesinnung auf die Natur.“ Zudem fordere der Anbau von Obst und Gemüse den Bezug der Bürger zu einer saisonalen Ernährung. Zudem würden urbane Gärten einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und sich positiv auf das Kleinklima auswirken.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/allach-menzing/zierpflanzen-in-der-stadt,136558.html

    (mehr …)

  • München: Sonnengarten in Solln

    Projektbesuch, Infos von Adi

    Der Sonnengarten Solln ist einer der zwei Nachfolgegärten der ehemaligen Haderner Gemeinschaftsgärten von ergon e.V., dem Bienengarten Hadern und Kulturgarten Hadern. Er entstand im Frühjahr 2014 auf einem Grundstück der Stadt München als Projekt des Agenda-2030-Vereins ergon e.V., der sich für klimafreundliches Tun vor Ort einsetzt, im Münchner Süden auf einer ehemaligen Brache am Südrand der Parkstadt Solln in der Littmannstr. 25, 81477 München. Dieses Grundstück, unter dem die städtische Hauptwasserleitung entlangführt, steht uns solange zur Verfügung, bis im Falle einer Bebauung der angrenzenden Felder hier eine Straße gebaut wird.
    Letztes Jahr waren sie 29 Mitglieder (plus Familie). Sie können in der Erde anbauen und jede*r kann auf seinem Beet anpflanzen. Die Gemeinschaft kann jedoch sich dafür aussprechen, dass bestimmte Pflanzen nicht angepflanzt werden sollen und es gibt im Vertrag auch bestimmte Regularien.
    Auch über andere Belange und Aussehen der Beete entscheidet die Gemeinschaft.

    „Wir haben sie in Parzellen von ca. 10 – 70 m² eingeteilt, die jeweils für 1 Jahr nach einem von der Gemeinschaft entwickelten und ständig angepasstem Vertrag an ein Mitglied, eine Mitgliedsfamilie vergeben werden. Die Parzellen sind nicht durch Zäune voneinander abgegrenzt und dienen dem ersten Hauptziel unserer Gartengemeinschaft, dem ökologischen Anbau von Gemüse, Kräutern und Beerenobst zur Selbstversorgung. Daneben haben auch Blumen, niedrige Ziersträucher und einzelne Zwergobstbäume ihren Platz. „
    […] Wir konnten uns 2015, in unserm 2. Gartenjahr, eine Wasserleitung von den Stadtwerken zu unserm Gelände legen lassen, mit Zuschuss vom Bezirksausschuss 19. Mit viel gemeinschaftlichem Engagement gelang uns, zusammen mit einem Installateur, die interne Leitungsverlegung im Garten, der Bau von 2 schön gestalteten Wasseranschlüssen in Gabionen und das Aufstellen von 2 von Kindern bemalten Wassercontainern für abgestandenes Wasser. Die vielen Bauarbeiten im Gemeinschaftsbereich, in der Anfangsphase unseres Gartens, wurden in gemeinsamen Aktionstagen geleistet. Alle sonstigen Gemeinschaftsaufgaben werden unter den Mitgliedern aufgeteilt, dazu gehören die Pflege von Häuschen, Anbau, Werkzeug, Grasflächen, Wegen, sowie der Bau von neuen Gemeinschaftseinrichtungen z.B. unsere 2016 entstandene Weinlaube für die heißen Tage, als auch viele Arbeiten für die weitere Gestaltung und Verwaltung unserer Gemeinschaft. […]
    Zum Besprechen und Beschließen von Anliegen, die die Gemeinschaft betreffen, treffen wir uns 2-3x jährlich zu Gesamtversammlungen, zentral ist dabei die Hauptversammlung im Frühjahr, in der sich die Mitgliedergruppe als GbR neu konstituiert, neue Mitglieder aufgenommen, die anstehenden Aufgaben verteilt und ein mehrköpfiges Team für die Koordination gewählt werden. Für weiteren Austausch gibt es einen monatlichen Gartentreff meist am Abend. „

    Adi Lange, die „Gesamtgartenleiterin“ will sich zurück ziehen. Sie arbeiten bisher in einem fünfköpfigen Kernteam, das sich die Aufgaben ein wenig aufteilt.

    Träger des Gartens ist ergon


    (mehr …)

  • München: Plant a Seed an der TU

    (Projektbesuch)

    Plant a Seed ist ein Projekt Studierender verschiedener Fachrichtungen der TU München (Campus Innenstadt).
    „Der Startschuss fiel im April [20mit dem Bau der ersten Hochbeete. Doch bis dahin musste die Gründerin von „Plant a Seed“, Veronica Becker, einige Monate Überzeugungsarbeit leisten. Mit den zuständigen Abteilungen wie dem Gebäudemanagement sprechen, Genehmigungen einholen und einen sonnigen Platz für die Beete finden. Mit dem jetzigen Standort auf dem Campus ist das Team sehr zufrieden. Insgesamt sind über 80 Studierende aus verschiedenen Studiengängen und Nationen dabei. Mehrere Teams teilen sich die Aufgaben innerhalb des Projekts. Sarah Ho und Felix Bruckmaier sind beispielsweise für die Pflanzplanung verantwortlich, Lisa Thuro kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit.“ (Quelle: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/querbeet/querbeet-urban-gardening-tum-muenchen-100.html)

    Plant a Seed besteht zum einen aus einer Reihe von Hochbeeten mit Pflanzenfamilien/Pflanzen, die sich gut ergänzen, entlang eines Gebäudes und ein paar Hochbeeten, die ganz in der Nähe in einer Art Halbkreis stehen. Hier gibt es auch ein paar Sitzmöglichkeiten. Sie haben Zugang zu Wasser und ihre Geräte lagern in einem nahe gelegenen Raum.

    U.a. wegen Corona, aber auch, weil sie eine so große Gruppe sind, finden die Arbeiten hauptsächlich in den Arbeitsgruppen statt. Nicht alle gärtnern, manche kümmern sich um (technische) Lösungen für bessere Bewässerung, andere um Umsetzungsmöglichkeiten von vertikalen Beeten u.a.
    Für bestimmte Arbeiten kann man auch Punkte/Credits für das Studium bekommen. Zudem können und sollen Studierende ihre Arbeiten rund um das Gartenprojekt schreiben.
    Organisatorisch angedockt ist der Garten beim Asta und es ist das erste Projekt des TUM Sustainablity Labs (https://www.tum.de/die-tum/die-universitaet/nachhaltigkeit). Hier sollen Forschung und Praxis besser verbunden werden, Anwendungs- und Experimentiermöglichkeiten geschaffen werden.

    Mit im Boot ist Wildbienen/Insektenexpertin Monica Eggert, die derzeit in verschiedenen GGs in München zu Wildbienen und anderen Insekten Praxisforschung macht.

    Das Plant a Seed Team möchte den Campus insgesamt grüner machen und ist in Neugestaltungs- und Umbaupläne für die Mitte des Campus einbezogen worden. Ein paar Beet müssen dann zunächst weichen.

    Auch interessant: der Onkel eines Teammitglieds ist auf das Projekt aufmerksam geworden und möchte ihnen eine 5stellige Summe schenken. Sie suchen nun ein Grundstück in der Nähe von München, ggf. in der Nähe der anderen Campi der TU, um dort z.B. etwas für Insekten zu tun.

    (mehr …)

  • München: Werksgarten hat sich gut entwickelt

    (Projektbesuch)
    Der Werksgarten liegt direkt an einem der Eingänge des neu entstehenden WerkViertels. Der Garten ist ganz offen. Es gärtnern gut 20 Menschen hier, wer noch mitmachen möchte, kann ein Hochbeet bekommen und loslegen. Die Gruppe besteht aus Leuten, die auf dem Gelände oder in umliegenden Firmen arbeiten, inzwischen aber auch aus der Nachbarschaft kommen. Es gibt eine Koordinatorin, die mitgärtnert und einen Ansprechpartner von Seiten der OttoEckhart Stiftung, der auch bei der OTEC-AG arbeitet (http://www.otec-muenchen.de/), die das Gelände „entwickelt“. Den Gemeinschaftsgarten war für ihn von Anfang an Teil des Gesamt-Werkviertel-Konzepts. Ziel ist es, Menschen zusammen zu bringen, einen Ort zu haben, an dem sich Leute aus den Büros und der Nachbarschaft treffen und gemeinsam tätig werden können.
    Wasser kommt aus IBC-Containern, die von der GaLaBau-Firma befüllt werden, die für das Gesamtgelände zuständig ist.
    Die Stiftung bereitet die Hochbeete mit Erde und einer ersten Gemüsepflanzung vor und übergibt das dann den Gärtner*innen. Ca. 1x Monat gibt es einen kleinen Workshop oder eine kleine Veranstaltung.
    Sie haben beobachtet, dass die Beete im Gemeinschaftsgarten (sind gepflegt, man sieht, dass hier Leute Gemüse anbauen und sich kümmern) nicht als Mülleimer zweckentfremdet werden und auch nicht zerstört werden. Manche der anderen Beete auf dem Gelände sehen anders aus: Müll und Zigarettenkippen werden hier entsorgt.

    (mehr …)

  • München: viel Kritik an Platz(um)gestaltung durch Green City

    (SZ)

    Der Verein Green City hat den St.-Anna-Platz mit Sitzbänken und Bepflanzung umgestaltet. Allerdings sind nicht alle Anwohner mit dem Ergebnis dieser „Quartierswende“ im Lehel zufrieden.

    Beim Projekt „Quartierswende“ lief die Zusammenarbeit zwischen dem Verein Green City und dem Bezirksausschuss (BA) Altstadt-Lehel von Anfang an nicht ganz rund – abgesehen von der grünen Mehrheitsfraktion zeigten sich die Lokalpolitiker nun auch in der Schlussrunde wenig angetan von den bisherigen und geplanten Aktionen. Einmal mehr drehte sich die Kontroverse um den Mariannenplatz, den die Teilnehmer einer Online-Abstimmung im Frühjahr als einen von drei Orten für temporäre Umgestaltungen ausgewählt hatten – auch zulasten von Stellplätzen.

    Nachdem sich Anwohner bereits Anfang 2020 gegen ein ähnliches Bürgerprojekt gewehrt hatten, verweigerten die Lokalpolitiker ihre Zustimmung und blieben dabei, auch nachdem Green City seine Pläne so weit reduziert hatte, dass nur noch zwei Parkplätze für zwei Monate entfallen wären. Nicht einmal für einen Aktionstag im September vorstellen kann sich der BA weiterhin die Vollsperrung der Verbindung zur Steinsdorfstraße. Der fünfköpfige Ferienausschuss strich daher einen erneuten Antrag von der Tagesordnung, da er aus Sicht von CSU, SPD und FDP nur das bereits abgelehnte Anliegen wiederholte.

    Die sonstigen Aktionen am Platz um die Lukaskirche hatte der Verein inzwischen, quasi am Gremium vorbei, umgeplant und auf den privaten Grund der Kirchengemeinde verlegt. Der Bezirksausschuss war also lediglich zu einer Einschätzung aufgerufen und hat an sich auch wenig einzuwenden gegen einen „Infowürfel“, der zugleich als Tausch- und Ausstellungsregal dient, sowie gegen eine Pergola mit Sitzmobiliar.

    Dennoch entspann sich eine teils gereizte Grundsatzdiskussion, vor allem um Anspruch und Wirklichkeit der bisherigen Aktionen am Isartor- und vor allem am St.-Anna-Platz. Kritisch äußerte sich unter anderem Stefanie Wagner-Schroiff (FDP), nach deren Eindruck im Herzen des Lehel „vieles nicht geglückt“ ist. Als Fehlentscheidung hätten sich vor allem die Gemüsebeete in der Nähe einer lauten, staubigen Baustelle erwiesen. Rankpflanzen seien ohne Aufstiegshilfen verkümmert, Tomaten im Dauerregen matschig geworden. Kurzum, so Stefanie Wagner-Schroiff, eine „unerfreuliche Veranstaltung“, wenn nicht gar „absoluter Nonsens – wie soll ich darauf vertrauen, dass es anderswo besser wird?“. Fraglich bleibt für Stefanie Wagner-Schroiff überhaupt, ob „einer der schönsten Plätze Münchens eine Quartierswende braucht“.

    Green-City-Vertreterin Verena Greimel räumte ein, dass die Aktion auch unter der Witterung gelitten habe, nimmt aber ein „anderes Feedback“ vom St.-Anna-Platz mit, zum Beispiel viel Lob von den Besuchern und Bewohnern der benachbarten Senioreneinrichtungen. Eine Auskunft, die Wolfgang Püschel (SPD) „als Veralberung meiner Person“ empfand. Er glaube kaum, „dass die Leute froh sind, vergammelte Tomaten zu sehen“ – von ihrem Anbau verstehe er übrigens auch etwas.

    Quartierswende Lehel - Green City

    Von den drei Projekten zur Quartierswende, die Green City im Lehel umsetzt (im Bild der St.-Anna-Platz), steht die Aktion am Mariannenplatz noch aus.

    (Foto: Thomas Vonier)

    Leicht verwundert über die gärtnerische Kompetenz-Debatte, bat die BA-Vorsitzende Andrea Stadler-Bachmaier (Grüne) darum, aus dieser doch wenigstens „etwas Aggression herauszunehmen“ und stellte sich im Übrigen hinter die Green-City-Aktionen. Von diesen grundsätzlich enttäuscht zeigte sich dagegen Stefan Blum (CSU), zumal, wenn man bedenke, „mit welchem Tamtam und Blabla“ sie gestartet worden seien. Von der noch ausstehenden Aktion am Mariannenplatz fühlt sich Blum also bestenfalls „nicht gestört“.

    Zumindest dort könne das Konzept von Green City halt schon deshalb wenig Eindruck machen, weil es vom BA arg gestutzt wurde, hielt Vereinsvertreterin Verena Greimel dem entgegen. Ein Fazit, dem Andrea Stadler-Bachmaier sich in ihrer Rolle als Vorsitzende nicht ausdrücklich anschließen, dem sie aber auch keineswegs widersprechen wollte. Zusammen mit ihrer Grünen-Kollegin Ilga Fink stimmte sie dem Projekt schließlich ausdrücklich zu, während es Püschel, Blum und Wagner-Schroiff für die übrigen Fraktionen bei einer „positiven Kenntnisnahme“ beließen.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-lehel-quartierswende-green-city-1.5396811

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  • München: Muffathalle – Mitarbeiter*innnen und GG entstehen

    (telefonat)
    Die Prinzessinnengärten bauen gerade an der Muffathalle zunächst einen Mitarbeiter*innengarten und ab März 2022 dann einen GG auf. Der Mitarbeiter*innengarten wird Ende Juni in Form von Workshops partizipativ gestaltet, für den GG, der in den öffentlichen Grünflächen auf 2 Flächen entstehen soll, müssen noch Genehmigungen etc. eingeholt werden.
    Eine grüne Stadträtin (Namen wußte Robert nicht) unterstützt das Vorhaben. (mehr …)

  • Querbeeten: GG an katholischer FH München

    (NL)

    Das Gartenprojekt „Querbeeten“ an der Katholischen Stiftungshochschule München wurde im Frühjahr 2019 durch eine Hand voll engagierter Studierender ins Leben gerufen. Seither hat sich nicht nur die bepflanzte Fläche, sondern auch die Gruppe interessierter Gärtner*innen stetig vergrößert. Von essbaren Blüten, Kräutern, Tomaten und Zucchini bis hin zu insektenfreundlichen Blumen und Beerensträuchern ist auf den in Stein gefassten erhöhten Beeten rund um die Kirche im Preysinghof vieles zu finden, was nicht nur den Studierenden, sondern auch Besucher*innen, Mitarbeitenden und den Schüler*innen der angrenzenden Schulen Freude bereitet und sie zum mit-garteln animiert.

    https://urbane-gaerten-muenchen.de/gaerten/hochschulgaerten/querbeeten-an-der-katholischen-stiftungshochschule-muenchen/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=der-fruhling-ist-da_9 (mehr …)

  • München/Ramersdorf: Antrag von SPD/Linke für mehr urban gardening und Ansprechpartner*in

    (alerts)

    Außer einer vollmundigen Ankündigung, die allerdings auch schon wieder sechs Jahre zurückliegt, hat sich in Sachen „Urbane Gemeinschaftsgärten in München“ bisher nicht viel getan. Zumindest ist das der Eindruck, den die Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Linke im Bezirksausschuss (BA) gewonnen hat. Sie hat deshalb einen Antrag gestellt, den der BA in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet hat. Darin wird die Abteilung Gartenbau im Baureferat aufgefordert, auf öffentlichen Grünflächen in Ramersdorf-Perlach mehr „Urban Gardening“ zuzulassen, insbesondere für dauerhafte Projekte.

    Auch solle das Referat mitteilen, ob und auf welchen Flächen dies im Stadtbezirk geplant werde. Gefragt wird im Antrag außerdem, wo sich Bürger nach Ansprechpartnern erkundigen können, wenn sie sich an solchen Projekten beteiligen möchten. Abschließend wollen SPD und Linke noch wissen, ob vorgesehen ist, Urban Gardening in die Satzung über die Benutzung der städtischen öffentlichen Grünanlagen aufzunehmen.

    Durch die Bürgerpartizipation könnten öffentliche Grünflächen attraktiv gestaltet und die Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtteil erhöht werden, heißt es in der Begründung des Antrags. Immer wieder werde beklagt, dass solche Grünflächen unansehnlich und wenig ansprechend gestaltet seien. Eine buntere und vielfältigere Gestaltung würde nicht nur die Flächen aufwerten, sondern auch deren Akzeptanz in der Bevölkerung stärken. Bürger hätten die Möglichkeit, ihr Umfeld nach ihren Ideen zu bepflanzen und sich so mehr mit ihrem Umfeld zu identifizieren. Die Initiatoren erhoffen sich von ihrem Vorstoß letztlich einen respektvolleren Umgang mit dem öffentlichen Grün vor der Haustür, was sich unter anderem in weniger achtlos weggeworfenem Müll oder liegengelassenen Hundehaufen zeigen könnte.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-perlach-gaertnern-vor-der-haustuer-1.5280464 (mehr …)

  • Nachbarschaftgarten auf dem Münchner Parzival-Platz geplant

    (alerts)

    Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im BA 12SchwabingFreimann

    Antrag Nachbarschaftsgarten auf der Grünfläche am Parzivalplatz
    Auf der Grünfläche am Parzivalplatz wird in der Mitte ein Nachbarschaftsgarten eingerichtet. Die Stadt stellt hierfür mehrere Hochbeete zur Verfügung.BegründungGerade in innerstädtischen Bereichen ist es wichtig, wo immer möglich, Freiflächen nicht nur als langweilige Rasenstücke, sondern mit abwechslungsreichen, vielfältigen Grün zu bepflanzen. Bürgerschaftliches Engagement ist dabeibesonders zu begrüßen.Nachbarschaftsgärten, die für alle offen sind („Essbare Stadt“),fördern das soziale Miteinander und ermöglichen geradeKindern, die keinen eigenen Garten haben, eine ganz besondere Naturerfahrung.Die Grünfläche ist zwar ringsum von Bäumen umgeben, in der Mitte aber frei. Daher könnte in der Mitte durchaus das eine oder andere sinnvoll angebaut werden, z.B. Halbschatten liebende Blumen und Sträucher.Hochbeete sind eine gute Möglichkeit, Pflanzflächen mit ordentlichem Humus zur Verfügung zu stellen, ohne gleich den Boden aufzureißen. Die Arbeit an den Beeten ist leichter und Hunde laufen auch nicht darüber. Nachbarschaftsgärten brauchen immer eine/n Verantwortliche/n vor Ort. Gerade in der Parzivalstraße gibt es eine sehrmotivierte Nachbarschaft. Es wäre hier kein Problem, jemanden als Ansprechpartner*in für die Stadt zu findenund die Beete zu beaufsichtigen. (Adressen auf Wunsch vom UnterausschussUBK.)Die Anwohner*innenkönnen sich auch beiGreen Cityberaten lassen, die Bürger*innen bei ihren Begrünungsprojekten mit Rat und Tat unterstützen. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in München-Haidhausen geplant

    (Tel/Mail)

    Ein Nachbarschaftsgarten wird in Haidhausen entstehen. „Es ist übrigens ein kleines Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss Haidhausen“. Derzeit sind sie dabei, einen Verein zu gründen und wollen im Frühjahr loslegen (mehr …)

  • Grünstreifen München hat sich gut entwickelt

    (Projektbesuch)
    Der IG Grünstreifen auf dem Gelände des Bürgerparks in München Oberföhring musste 2x umziehen. Jetzt ist er (vom Haupteingang aus gesehen), im hinteren Teil des Geländes, recht versteckt hinter der neu gebauten Kita. Kleine Schilder leiten hin.
    Umgeben von einem hohen Zaun (zur Kita) und Wald (drumherum) hat der Garten ein neues Zuhause gefunden. Sie nutzen Hochbeete, die recht dicht aneinander stehen und einen Erdstreifen, der an den Zaun grenzt. Hier hatten sie viele Bohnen. Sie haben ein Gewächshaus, das noch besser genutzt werden könnte, einen Wagen als Lager- und Aufenthaltsraum, eine überdachten Platz (dieses Jahr gebaut), der für Veranstaltungen genutzt werden soll und ein Kompostklo (auch dieses Jahr gebaut), ein Insektenhotel und noch ein paar Lagerplätzen. Die Gruppe ist recht stabil (Anzahl habe ich vergessen, mehr als 20 Leute), bunt gemischt, doch nur noch 2 Geflüchtete sind dabei. Die anderen wohnen nicht mehr in der Nähe und die jungen geflüchteten Männer, die noch nah wohnen, sind nicht am Gartenprojekt interessiert.
    In 2020 haben sie viel gebaut und so die Infrastruktur verbessert. Die Absprachen mit der Stadt waren dabei nicht immer einfach, so hat das Kulturreferat ein Kompostklo empfohlen, das Baureferat hat nun bemängelt, dass es dieses Bauwerk dort gibt und ungeklärt ist, ob sie die Fäkalien vor Ort verrotten lassen dürfen.
    Es haben trotz Corona einige Veranstaltungen stattgefunden und sie haben sich wöchentlich treffen können.
    Eine tolle Entwicklung ist, dass die Gärtner*innen begonnen haben, den Ort auch dafür zu nutzen, Wissen (in Form von Workshops z.B.) weiterzugeben – und nich nur Katrin immer Angebote macht.
    Vielen geht es um die Gemeinschaft und die gemeinsame Zeit im Garten und nicht ums Gärtnern, um den Ort und diesen mitzugestalten.

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