Schlagwort: MÜnchen Freiluftgarten

  • München: Neustart des Freihamer Freiluftgartens

    (Antrag, Antworten)

    Unsere Ziele für 2025:
    • BNE-Lernort: Wir möchten den Freiluftgarten zu einem inspirierenden Lernort für Nachhaltigkeit entwickeln.
    In Kooperation mit dem Netzwerk Urbane Gärten München wird der Garten zum offiziellen BNE-Lernort im
    Rahmen der Urbanen Gartenakademien München. Durch offene Aktionen und Workshops vermitteln wir
    Wissen über ökologische Zusammenhänge, nachhaltigen Konsum und ressourcenschonendes Gärtnern.
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    Mitglied im Paritätischen Wohlfahrts verband
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    KINDER
    SCHUTZ
    MÜNCHEN
    • Offener Begegnungsort: Wir möchten den Garten zu einem inklusiven Treffpunkt machen, der alle
    Menschen willkommen heißt. Das regelmäßig stattfindende Ganencsfe soll Raum für Austausch,
    Begegnung und gemeinsame Aktivitäten bieten.
    • Bodenverbesserung und Kompostierung: Wir möchten das Jahr 2025 nutzen, um die Bodenqualität zu
    verbessern und optimale Bedingungen für das Gärtnern zu schaffen.
    • Biodiversität: Gleichzeitig fördern wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München die
    Biodiversität durch insektenfreundliche Bepflanzung und die Schaffung von Lebensräumen für Wildbienen
    und andere Insekten.
    • Gewinnung neuer Mitglieder: Wir wollen mehr Menschen für den Garten begeistern und sie zur aktiven
    Teilnahme ermutigen.
    3. Geplante Maßnahmen und Zeitplanung:
    • Offene Mitmachaktionen:
    1. Anlage eines Hügelbeets (29.03.)
    2. Weiterentwicklung des Kräutergartens (26.04.)
    3. Instandsetzung und Bepflanzung des Tomatenhauses (17.05.)
    4. Bau von Bohnentipis (29.05.)
    • BNE-Workshops:
    1. Boden begreifen mit dem Bodenkoffer (04.04.)
    2. Kräuter-Workshop (im Rahmen der Stadtteilwoche, 19.07.)
    3. BNE-Basics oder Gartenpädagogik (tba)
    • Offenes Gartencate: Ab Mai soll monatlich ein offenes Gartereale stattfinden. (ab 18.05.)
    • Saatgut-Aktion „Schenk uns eine Blume“:
    Um den Freiluftgarten im Stadtviertel bekannter zu machen und die Stadtteilbewohner*innen zum
    Mitmachen zu aktivieren, planen wir eine Saatgut-Aktion. Wir verteilen kostenfreie selbstgebastelte
    Saatguttütchen mit Blumensamen und bitten darum, eine zu Hause selbst aufgezogene Blume zurück in
    den Freiluftgarten zu bringen. (April/Mai)
    • Pflanzaktion im Rahmen des Frühlingsfests des Nachbarschaftstreffs: Im Rahmen des Frühlingsfests
    im Nachbarschaftstreff veranstalten wir zusätzlich eine Pflanzaktion für Kinder. Gemeinsam säen wir
    Gemüse und Blumen in Tetrapaks aus. Kinder, die zu Hause keinen Balkon zum Einpflanzen haben,
    können ihre selbstgezogenen Pflanzen anschließend ebenfalls in den Freiluftgarten bringen und dort beim
    Wachsen begleiten. (11.04.)
    • Bodenverbesserung: Bepflanzung eines Großteils der bodennahen Flächen mit Gründüngung,
    Insektenweiden und anderen bodenverbessernden Pflanzen (ganzjährig)
    • Kompostgruppe: Eine besondere Rolle soll dieses Jahr das Thema Kompost spielen. Die Gärtner*innen
    sollen die Möglichkeit bekommen, unterschiedliche Methoden der Kompostierung (Bokashi,
    Wurmkomposter) kennenzulernen und auszuprobieren. Zudem starten wir den Pilotversuch, im kleinen
    Rahmen eine Community-Composting-Gruppe im Stadtteil zu initiieren. Auch die Lebensmittelrettung, die
    im Rahmen des Nachbarschaftstreffs stattfindet, soll dabei miteinbezogen werden. (ganzjährig)
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    Alle Maßnahmen wurden gemeinsam mit der Kerngruppe der Gärtner*innen (derzeit 7 Personen) entwickelt und
    werden zusammen mit den neuen Gärtner*innen umgesetzt.

          Wie groß ist die Gruppe im Moment? Wie hoch war die Fluktuation und woran, meinen Sie, lag das?

    Im Moment besteht die Gruppe der aktiven GärtnerInnen aus 15-20 Personen, davon 7 ehemalige GärtnerInnenn und ca. 13 Personen, die neu dabei sind bzw. Interesse bekundet haben, sich zukünftig beteiligen zu wollen. Wie aktiv sich die einzelnen Neuen einbringen werden, wird sich im weiteren Jahresverlauf zeigen.
    resultierte daraus, dass die Treffleitung ihren Fokus auf die Entwicklung der Angebote in dem gerade übernommenen Nachbarschaftreff Freiham legen musste und weniger Zeit für die Begleitung der FreiluftgärtnerInnen zur Verfügung hatte. Vor allem zwischenmenschliche interne Konflikte mit einzelnen Teilnehmenden, die einer stärkeren Begleitung durch eine hauptamtliche Koordination bedurft hätten, führten zu einer belastenden Stimmung, die zahlreiche Austritte aus der Gruppe der Engagierten zur Folge hatte.
    Workshops u.a. zur Wertebildung, die von der Treffleitung Anfang 2024 zusammen mit den GärtnerInnen durchgeführt wurden, führten zwar zur Bildung dreier Arbeitsgruppen: „Projekte“, „Vielfalt“, „Ökologisches Gärtnern“. Entgegen der wiederholt artikulierten Selbsteinschätzung der Teilnehmenden im Rahmen der Treffen, zeigte sich jedoch, dass die Gruppe ihre selbst gesteckten Vorhaben nicht realisieren konnte – es gab zu wenig aktive und belastungsfähige Schultern, auf die sich die Arbeitslast verteilte.

          Wie entsteht Gemeinschaft im Garten?

    Gemeinschaftliches Gärtnern am Freitagnachmittag, Auflösung der Privatbeete, gemeinschaftliche Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen, Patenschaften (bisherige GärtnerInnen begleiten die Neuankömmlinge bei ihrem Start im Garten), Kommunikation via Signal-Gruppe.

          Wessen Ideen sind die Aktionen? War die Gartengruppe daran beteiligt?

    Das Konzept fußt auf den Gedanken und Vorschlägen der GärtnerInnen-Gruppe, die in Workshops im Jahr 2024 gemeinschaftlich erarbeitet wurden. Die hauptamtliche Koordinatorin hat die Ideen für den Neustart zusammengetragen, auf Realisierbarkeit geprüft und ein entsprechendes Konzept entwickelt.

          Wie ist der Garten inzwischen organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es (auch) individuelle Beete?

    Seit Anfang 2025 werden alle Flächen gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Einzelbeete/Privatbeete wurden aufgelöst, da sie z.T. sehr nachlässig oder gar nicht bewirtschaftet wurden.
    Die GärtnerInnen übernehmen nun für bestimmte Bereiche Patenschaften bzw. bilden Themengruppen (z.B. Kompost, Tomatenhaus, Kräutergarten, Hochbeet etc.). So muss nicht mehr jeder Einzelne Verantwortung für alles übernehmen. Laut der Aussagen der GärtnerInnen wird das als Erleichterung empfunden.

          Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Bisher lag die Teilnahmegebühr zwischen 25 und 45 Euro pro Saison. Im Jahr des Neustarts und der Umstrukturierung wollen wir keine Gebühr erheben. Allerdings beteiligen sich die GärtnerInnen bei der Beschaffung von Saatgut und Pflanzen.

    Die beiden folgenden Statistiken zeigen die Entwicklung der Teilnehmerzahlen und die geleisteten Stunden von 2020-2024. Dabei wird deutlich, dass trotz hoher Anmeldezahlen vor allem im Jahr 2023 die Aktivität im Garten stark gesunken ist. Die Teilnehmerzahlen haben sich schließlich von 2023 auf 2024 mehr als halbiert. Dies

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  • München: Freiluftgarten und Bienengarten

    (Projektbesuche)
    Der Freihamer Freiluftgarten ist immer noch umgeben von Baukränen, doch stehen inzwischen die ersten Häuser in diesem großen Neubaugebiet. Sie gärtnern hauptsächlich gemeinschaftlich, zwei Beete sind noch in kleine Parzellen aufgeteilt und an Einzelpersonen vergeben. Da sie die Erfahrung gemacht haben, dass die, die ein solches Minieinzelbeet haben, sich weniger an den Gemeinschaftsaufgaben und dem Gemeinschaftsgärtnern beteiligen, wollen Sie die Vergabe stärker daran koppeln. Die Gruppe besteht aus ca. 25 Menschen, in der Kerngruppe sind sie zu 8. Es gibt ein (bezahltes) Koordinator*innenteam, das beim Nachbarschaftstreff arbeitet. Die Ernte wird geteilt, wer mehr da ist, nimmt mehr mit.
    Jugendliche nutzen den Garten abends als Aufenthaltsort, zu der jetzigen Witterung sitzen sie gerne im Foliengewächshaus. Leider lassen sie ihre Kippen oft liegen, ansonsten gibt es kein Müllproblem. Zu „Coronahochzeiten“ gab es mal Vandalismus durch Jugendliche, die keinen Ort hatten, sich irgendwo zu treffen und ihrem Frust Ausdruck gaben (so sagten meine Gesprächspartnerinnen).
    Noch gibt es keine Warteliste, je mehr Menschen nach Freiham ziehen werden, desto mehr werden eventuell auch den Garten nutzen wollen. Erste Kontakte mit neuen Nachbar*innen gingen aber eher in die Richtung: „der Kompost stinkt doch bestimmt, können Sie den nicht woander hin machen?“. Mit der Stadt ist es nach wie vor etwas mühsam, alles muss genehmigt werden. So war es äußerst aufwendig, dass z.B. eine Regenrinne an das Häuschen angebracht werden durfte, da das wohl ein baulicher Eingriff ist und das ist verboten. Sie hoffe, das sobald die Gewährleistung für die Bauten abläuft, die Verwaltungsleute sich entspannen werden. Einen Wassseranschluß haben sie noch nicht, wobei die Leitungen da sind und nur angeschlossen werden müssten, doch das Konzept sieht vor, dass sie Wasser aus dem Brunnen bekommen, der aber nicht funktioniert.
    Sie hatten dieses Jahr eine (bezahlte) Fachfrau mit im Garten, die viel Wissen vermitteln konnte. Sie hatten einen hohen Ertrag, haben den Boden weiter verbessert und viel auch für Biodiversität und Insekten getan. Es gibt Schulprojekte und Feste im Garten und gleich drei Forschungsprojekte der TUM laufen hier (citizen scienes).
    Sie haben zwei Beete, die für Rollifahrer*innen geeignet sind und jetzt den ersten Interessenten.

    Der Bienengarten musste 2x umziehen und befindet sich nun auf einer kommunalen Fläche neben einem Ponyhof und einem Gemüsefeld. Die Parzellen sind recht groß, es sind individuelle Parzellen, die sich aber oft Menschen teilen. Aufbauten gibt es wenig, das wollen sie nicht gerne und dürfen es auch nicht, auch Beerensträucher u.ä, darf nicht gepflanzt werden, sie haben immer nur einen Vertrag für 1 Jahr. Die Fläche ist Bauland, sie wissen nicht, wie lange sie bleiben können, wollen aber auch nicht nachfragen oder nach einem längerfristigen Vertrag nachsuchen, um keine schlafenden Hunde zu wecken. Anfangs haben sie hauptsächlich Schutt von der Fläche geräumt. Bergeweise. Und sehr viel Erde aufgeschüttet und diese verbessert, was sie nach wie vor machen.
    Alle, die mitgärtnern, müssen Jahresaufgaben übernehmen, wie kümmern um den Sandkasten, kümmern um die Feuerstelle etc. Die Sprecher*innen werden gewählt und haben vor kurzem gewechselt. Die neuen wollen wieder mehr gemeinschaftliches im Garten, was durch Corona gelitten hat. Erste Erfolge sind zu spühren, doch es gab auch Murren. Es gibt ein paar Konflikte, auch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. Sie haben Interesse an Workshops und wollen nächstes Jahr eine Komposttoilette bauen. (mehr …)

  • München: Vandalismus im Freiluftgarten Freiham

    (alerts)

    Slavicas Morgenspaziergang führt sie fast immer zum Freiluftgarten. Sie geht dann zu den Regentonnen hinter dem Geräteschuppen, schnappt sich eine Gießkanne und taucht das Gefäß in einen der großen, grünen Behälter. In der Hoffnung, dass noch Wasser drin ist. Zuletzt war das alles andere als selbstverständlich: In den Tonnen herrschte, trotz des vielen Niederschlags, gähnende Leere. Weil jemand in den Abend- und Nachtstunden den Hahn aufgedreht und das Gießwasser abgelassen hatte. Zugleich fanden sich Kannen, Tonnendeckel und andere Gegenstände in der benachbarten, fünf Meter tiefen Baugrube. Slavica gehörte voriges Jahr zu den ersten, die auf der Matte standen, als Freihams Gemeinschaftsgarten am 29. Mai 2020 eröffnet wurde. Weil die Neuaubingerin aber ganz in der Nähe wohnt, möchte sie angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörungen im Garten ihren kompletten Namen lieber nicht in der Zeitung lesen.

    Der Freiluftgarten, im Grünband zwischen Freiham und Neuaubing direkt gegenüber der Kunreuthstraße 53 gelegen, ist eine Oase. Der Pflanzen wegen, die das 800 Quadratmeter große Ackergelände erblühen lassen und in eine grüne Enklave in dem noch von grauem Kies und Baustellen dominierten Neubaugebiet verwandeln. Tomaten, Zucchini, Mangold und viele andere Gemüsesorten wachsen hier, Beeren, Salate und Kräuter sprießen in säuberlich abgetrennten Beeten. Es gibt Wildbienenhotels und einen kleinen Insektenteich.

    Der Garten ist aber vor allem auch ein Bildungs-, Begegnungs- und Integrationsort. „Viele kommen bewusst zum Kontaktknüpfen in unseren Gemeinschaftsgarten, weil sie nach Freiham ziehen möchten, aber noch anderswo wohnen“, erzählt Patrycia Marek. Die Politologin und Pädagogin leitet den Freihamer Nachbarschaftstreff unter der Trägerschaft des Vereins Kinderschutz München, zu dem auch der Garten gehört. Sie weiß: „Das gemeinsame Gärtnern schafft eine unkomplizierte Möglichkeit für sozialen Austausch, intensiviert das soziale Miteinander und ebnet den Weg für nachbarschaftliche Kontakte zwischen Bewohnern aus den Bestandsgebieten und dem Neubaugebiet Freiham.“ Für Ulrike Wagner ist der Garten daher der „ideale Treff, um Wurzeln zu schlagen“. Wagner ist Aubingerin und arbeitet im Ökologischen Bildungszentrum. Nun, seit September, betreut die Biologin zur Freude Mareks einen Tag pro Woche den Freiluftgarten.

    18 Familien, darunter viele Kinder, arbeiten momentan aktiv im Garten mit. Entschieden wird gemeinsam, man trifft sich in Arbeitsgruppen, einige haben feste Aufgaben übernommen, sind Schlüssel- oder Gerätewarte. Mohammad etwa ist wie Slavica von Anfang an dabei, er engagiert sich in der Salatgruppe. Nach der Abstimmung mit seinem Team hat er asiatischen Lauch gesetzt, „der wächst mehrere Jahre, nicht wie unser Lauch nur einen Sommer lang“. Oder Michael Bruns, der gerne seinen Sohn Vincent zum Gärtnern mitnimmt. Er kümmert sich um Neuankömmlinge, die am Tor vorbeilaufen und „das Paradies“ bewundern. Schilan Sheikho ist eine der „Neuen“ im Gemeinschaftsgarten, die Einzelhandelskauffrau ist mit ihrem Mann Khoder und dem kleinen Avel Anfang Juli nach Freiham gezogen. Beim Spazierengehen hat sie „dieses Schild gesehen, dass man sich hier immer treffen kann“. Seitdem kommt sie regelmäßig, schon wegen ihres einjährigen Sohnes, „der infolge des Abstandhaltens wegen Corona Angst vor Leuten hat“. Sogar eine Kindergruppe gibt es am Freihamer Weg, die sich regelmäßig trifft und von Stefanie Picker geleitet wird.
    Guck mal, Avel: Schilan Sheikho kommt mit ihrem Sohn gern in den Gemeinschaftsgarten, denn es gibt hier viel zu sehen und zu tun.

    Alter, Herkunft, Bildungsstand, Beruf, Religion – im Garten ist all das sekundär. Da werkelt die Ärztin neben dem Friseur, der Programmierer neben dem Lehrer, der Sozialarbeiter neben der Verwaltungsangestellten. „Die Menschen definieren sich bei uns über ihr gemeinsames Interesse an der Wiedereroberung des zum Teil verloren gegangenen Wissens über die natürliche Nahrungsmittelproduktion und über die Suche nach nachbarschaftlichen Kontakten und Erholung“, sagt Marek.

    Umso trauriger finden die Gärtner den mutwilligen Vandalismus, der seit einigen Wochen den Freiluftgarten trifft. Blumenbehälter, das Tomatenhaus und der Schaukasten wurden schon zerstört. Das Insektenhotel, Ergebnis eines aus dem Fonds „Lasst uns mal ran“ finanzierten Kinderprojekts, wurde mehrfach beschädigt. Eine Wildbienen-Forscherstation der Technischen Universität fanden sie verwüstet vor. Für Marek sind diese Zerstörungen ein Indiz dafür, dass Integration an diesem Standort noch intensiver als bisher forciert werden muss. Doch dafür braucht es ausreichend Personal. Mit den 19,5 Stunden, die Marek zur Verfügung hat, sei der Aufbau des Nachbarschaftstreffs und die parallele Bespielung des Freiluftgartens allein nicht zu machen, sagt die Treffleiterin. „Die Zuschaltung von personellen und finanziellen Ressourcen ist unabdingbar, um bei der Realisierung der städtischen Ziele wie Inklusion und Bildung zur nachhaltigen Entwicklung mitwirken zu können.“ Marek hat „kein Verständnis“ dafür, wenn von Verwaltungsseite Freiham als Standardfall betrachtet wird. „Denn das ist es nicht. Wir haben hier eine Riesenbaustelle. Und es gibt ein Bestandsgebiet, das ins Boot geholt werden muss.“ Der Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied sieht das ebenso.
    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freiham-ein-ort-an-dem-man-wurzeln-schlaegt-1.5399271

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  • München: Minijob für Freiluftgarten ausgeschrieben

    (Mail)
    Der Kinderschutzbund hat eine Sozialpäd Stelle auf Minijobbasis für 8 – 10h/Woche für den Freihamer Freiluftgarten ausgeschreiben:

    Der Freihamer Freiluftgarten ist ein gemeinschaftliches Nachbarschaftsprojekt des Nachbarschaftstreffs
    Freiham mit einem offenen Konzept. Das rund 800m² große Grundstück steht den Freihamer, Aubinger und
    Neuaubinger Stadtteilbewohner*innen seit Mai 2020 zur Verfügung und ist ein Ort für Partizipation und aktives
    soziales Miteinander. Neben der Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Gärtnern ist  der Freiluftgarten ein Kom-
    munikationstreffpunkt für Menschen jeden Alters.

    Ihre Aufgaben
    Partizipative Weiterentwicklung des Freihamer Freiluftgartens mit den Mitgliedern der Gartengemeinschaft
    Mitgestaltung und Koordination von Angeboten im Rahmen der Urban Gardening Projekte des Nachbarschaftstreffs Freiham
    Planung der Pflege des Gartens mit den Freizeitgärtner*innen
    Koordination von Kooperationsprojekten im Freiluftgarten (mehr …)

  • Freiluftgarten München eröffnet

    (Projektbesuch)

    In Freiham wurde nach coronabedingter Verzögerung Ende Mai eröffnet. Der Garten wurde vom Münchner Baureferat gebaut (schlüsselfertiger Garten). Träger ist Kinderschutz München, bei dem auch die Koordinatorin angestellt ist. Sie ist 1x/woche vor Ort. Die Gruppe wächst von Woche zu Woche, Familien mit kleinen Kindern, mittelalte Paare, Senior*innen. Es soll auch interkulturelle und integrativ werden. Ca. die Hälfte der Fläche ist bisher mit Gemüse bebbaut, davon der größere Teil in Gemeinschaftsbeeten und der kleinere Teil in individuellen Beeten. Die Gruppe entscheidet zusammmen mit der Koordinatorin, was im zweiten Teil der Fläche angebaut und wie der organiisiert werden soll. Wasser gibt es (Trinkwasser über eine Pumpe, sieht aus wie ein Brunnen), Regenwasserernten vom dafür sehr geeigneten Dach ist nicht vorgesehen von der Stadt. Es ist ein mühseliger Prozess für die Koordinatorin, die zuständigen Leute in den Ämtern zu erwischen und weitere Schritte zu gehen. (mehr …)

  • neuer GG in München startet

    (Mail)

    Freiluftgarten – Gärtnerinnen und Gärtner gesucht
    Erstes Kennenlernen am Dienstag, 24.03.2020 um 18 Uhr

    Der Gemeinschaftsgarten im Grünband zwischen Neuaubing und Freiham öffnet seine Gartentore
    Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Neuaubing und Freiham, die ihre gärtnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen, oder auch nur Lust verspüren in der Erde zu graben, sind im Freiluftgarten herzlich willkommen mitzumachen. Auf einer Fläche von etwa 800 m2, ausgestattet mit Brunnen und Geräteschuppen kann die Nachbarschaft hier blühen und gedeihen und wachsen lassen was ihr und wie es ihr gefällt.

    Wann: 24.03.2020 um 18 Uhr
    Wo: Stadtteilladen Westkreuz, Friedrichshafener Str. 11, 81243 München
    Wer: Alle Interessierten, Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, Nachbarinnen und Nachbarn

    Organisation: Nachbarschaftstreff Freiham
    Begleitet von: Grünpatenprogramm von Green City (bis zur offiziellen Eröffnung)
    Offizielle Eröffnung: 29.05.2020 durch das Stadtteilmanagement Aubing-Neuaubing-Westkreuz (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in München: Freiluftgarten

    Freiluftgarten eröffnet im Frühjahr 2020

    Der Freiluftgarten im Grünband zwischen Neuaubing und Freiham wurde im Herbst 2019 vom Baureferat der Landeshauptstadt München fertig gestellt. Ab Frühjahr 2020 sind alle interessierten Neuaubingerinnen und Freihamer dazu eingeladen gemeinsam auf der Fläche zu gärtnern. Auf insgesamt 800 Quadratmetern befinden sich ein großzügiger Geräteschuppen, acht Beetflächen, ein Schöpfbrunnen und Kompostiertonnen. Wie der Garten bestellt wird, bleibt den Nutzerinnen und Nutzern selbst überlassen. Grundsätzlich ist es Ziel den Gemeinschaftsgarten im Sinne des Freiluftsupermarktes weiterzuführen. Dieser wurde zur Gartensaison 2015 vom Planungsbüro bauchplan ).( und zur Saison 2016 gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement auf einer Baufläche in Freiham ebenfalls als Gemeinschaftsgarten betrieben. Nun schlägt das Projekt mit dem Freiluftgarten im Grünband endgültig wurzeln. „Bis zum Frühling 2020 soll sich eine Gruppe engagierter Menschen formieren, die sich der Betreuung des Freiluftgartens annimmt. Gemeinsam soll der Garten betrieben werden. Pflanzen, Pflegen und Ernten sollen bewusst mit dem Fokus auf eine wachsende Gemeinschaft stattfinden“, so Marija Filimon, Stadtteilmanagerin Aubing-Neuaubing-Westkreuz.

    https://aktive-zentren-neuaubing-westkreuz.de/aktuelles/neuigkeiten-detail/freiluftgarten-eroeffnet-im-fruehjahr-2020.html?cHash=675ddf5a499ad728b868334634ee47a9 (mehr …)