Schlagwort: München Giesing

  • München: Urban Gardening Giesing in der ersten Saison

    (Projektbericht)

    Auf der Fläche, die der „Familienbaum“ von einer Bürgerinitiative zur Verfügung gestellt bekommen hat (München, Giesing), ist als Unterprojekt ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Es gibt auch noch eine Radwerkstatt und einen Frauenraum (Jurte) neben den Aktivitäten und der Jurte des Famileinbaums.
    Die Initatorin wohnt gegenüber und hat während der Corona-Beschränkungen bemerkt, dass auf der Fläche nichts passiert, sie hat Kontakt aufgenommen und dort ein Hochbeet aufgestellt. Sie hatte beim Grünspitz und im Rosengarten kein Beet mehr bekommen. Als Gegenleistung sollte sie sich mit um das Gelände kümmern. Die Fläche ist groß und das war ihr zu viel. Der Familienbaum hatte schon mal ein kleines Gartenprojekt und letztes Jahr hatte ich sie zu einer Neugründung beraten. Sie hatten nun zwischenzeitlich erwogen die Fläche abzugeben.
    Die Initiatorin hat im FoodHub und an anderen handverlesenen Plätzen mit schön gestalteten Flyern Mitstreiter*innen gesucht und gefunden für den Gemeinschaftsgarten. Sie wollen eine überschaubare Gruppe bleiben, die sich kennt und zusammen wachsen kann. Die Gärtner*innen kümmern sich selber um ihre Hochbeete (einige sind selber gebaut, andere auf Ebay gekauft etc.) und auch um die Befüllung und Bepflanzung. Wenn sie aufhören, müssen sie sich um Weitergabe oder Abbau kümmern. Es gibt eine lange Warteliste.
    Neben den individuellen Hochbeeten gibt es Gemeinschaftsbeete, u.a. Kräuter und ein großes Flachbeet mit Beerensträcuhern und anderen essbaren Pflanzen für alle. Sie überlegen, ob weitere Leute mitmachen können, die dann kein eigenes Beet hätten, aber die Gemeinschaftsflächen mit pflegen könnten.
    Wasser: sie ernten Regenwasser von zwei kleinen Dachflächen und sie haben den Auer Mühlbach in der Nähe, aus dem sie ab und an mit Eimer schöpfen. Werkzeug ist in einem Bauwagen.
    Gärterisch beraten werden sie von einem Kooperationspartern des Familienbaums und der Familienbaum hat die Kosten für die Pflanzen für die Gemeinschaftsfläche und anderes übernommen und über sie bekommt die Gruppe auch noch ein Gartenhaus für die Werkzeuge und Bierbänke (damit der Bauwagen wieder frei für die Spielgeräte usw. wird) (mehr …)

  • München: erstes Treffen für neuen GG in Giesing

    (Flyer im Foodhub, Signal)

    das Urban Gardening Giesing entsteht gerade auf dem Gelände des Familienbaum e.V.
    Ich bin grade noch bei der Mitstreiter*innensuche und hab schon sehr viele Rückmeldungen bekommen. Ich möchte gern, dass Menschen aus dem Viertel einen Garten gemeinschaftlich nutzen und verstehen dass das viel schöner ist, als einen eigenen Schrebergarten (an den man in München ja eh nicht ran kommt). 🙂
    Geplant sind für dieses Jahr 5- maximal 10 Hochbeete und die Erschaffung einer Oase für die Menschen, die hier leben und sich einbringen wollen. Wenn alles gut läuft dann kann man drüber nachdenken, im nächsten Jahr neue Räume zu erschließen und zum Beispiel den Hang noch zu bepflanzen. Ich treffe mich am Sonntag mit allen Leuten die mir bisher geschrieben haben (7 Parteien bisher) und dann sehen wir weiter (mehr …)

  • München-Giesing: Familienbaum will Nachbarschaftsgarten aufbauen

    (Projektberatung)
    Das „alternative Familienzentrum“ Familienbaum in Untergiesing ist eine Freifläche, auf der zwei Jurten, ein Carport, zwei Bauwägen und eine Komosttoilette stehen. Es gibt einen kleinen Spielplatz, viel Wiese und viel Überwucherung. Auf der Fläche waren vorher Schrebergärten, die Fläche hat ein Investor gekauft, der dort eigentlich Studiappartements bauen möchte. Eine Bürgerini darf das Gelände zwischennutzen, Nutzer*innen sind aber die Familien, die die Angebote des Vereins Familienbaum wahrnehmen. Familienbaum hat keinen Kontakt mit dem Besitzer. Sie nehmen aber an, dass sie das Gelände noch länger werden nutzen können, da wegen der geplanten Südtrasse der/für die Bahn dort nicht gebaut werden darf. Die Südtrasse ist aber derzeit wohl nicht aktuell in Planung. Die Kneipe „Gans woanders“, die in unmittelbarer Nähe ist, hat einen Zwischennutzungsvertrag für fünf Jahre bekommen.
    Es gab schon Hochbeete auf der Fläche, die aber nicht mehr genutzt wurden und verfielen, so dass sie abgebaut wurden. Jetzt möchte die Kerngruppe des Familienbaums (ca. 10 – 15 Leute) gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen.
    Sie wollen als erstes eine Infoveranstaltung für die Nachbarschaft organisieren und Interessierte finden. (mehr …)