Schlagwort: München Unterföhring

  • Unterföhríng: Urban Gardening in einer langen Reihe

    (Besuch)
    Die Grünen hatten sich für ein Urban Gardening Projekt im Sinne eines Gemeinschaftsgartens eingesetzt. Sie hatten vorab alle urban gardening Formen und Möglichkeiten gesichtet.

    Es gab dann einen Beschluss der Gemeinde, doch die Umsetzung ist nicht so, wie intendiert. Ein ehemaliger Blühstreifen an einem Feld wurde zum Urban Gardening Projekt erklärt. In einer langen Reihe ist Parzelle neben Parzelle. Relativ weit weg vom Ort. Mit ÖPNV kommt man nicht hin, man braucht ein Ato oder ein Rad. Es gibt zwei Pumpen für Wasser, sonst wqird nichts zur Verfügung gestellt. Gartengeräte müssen die Leute selber mitbringen, vor Ort kann man nichts lassen. Es gibt keine Sitzmöglichkeiten, keine Aufbewahrungsmöglichkeiten, keine Toilette, keinen Ort, an dem sich eine Gruppe treffen könnte.
    Die Parzellen sind zwischen Acker und Weg (der zum See führt), es gibt erst seit kurzer Zeit 3 kleine Schilder, dass man nicht ernten soll. Es wurde sehr viel fremdgeerntet. Einen Zaun, auch nur einen ganz niedrigen, um sichtbar zu machen, das es sich um etwas eigenes handelt, lehnt die Gemeinde ab.
    Die Nutzer*innen zahlen Pacht, die Nutzungsdauer waren 2 Jahre. Beim ersten Durchgang war viel Interesse, da wurde ausgelost. Nach den zwei Jahren mussten alle alles abräumen (Kompost gibt es auch nicht) und man musste sich neu bewerben. Dieses Mal sind nicht alle Parzellen vergeben. (mehr …)

  • Unterföhring: urban gardening Projekt

    Grüne:
    „Wir hatten ja ursprünglich ein Gemeinschaftsgarten-Projekt geplant. Die Gemeinde bzw. der Gemeinderat Unterföhring hat eine Vermietung von Einzelparzellen beschlossen. Ein Austausch oder Vernetzung unter den Gärtner:innen findet nicht statt und es ist – bis auf zwei Wasserpumpen und Parkplätze – auch keine gemeinschaftliche Infrastruktur (z.B. zur Lagerung von Werkzeugen) geplant und erwünscht“

    https://www.unterfoehring.de/rathaus-buergerservice/aktuelles/archiv/artikel/urban-gardening.html (mehr …)

  • Unterföhring: Grüne im zweiten Anlauf mit Antrag erfolgreich

    (alerts)
    Wer Gemüse anbauen möchte, aber keinen eigenen Garten hat, soll schon bald in Unterföhring die Chance bekommen, auf einer von der Kommune zur Verfügung gestellten Parzelle Bohnen oder Tomaten zu ziehen. Die überwiegende Mehrheit des Gemeinderats hat in der jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag der Grünen-Fraktion grundsätzlich gebilligt. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, ein geeignetes Grundstück mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern am Ort ausfindig zu machen, auf dem das sogenannte „Urban Gardening“ möglich ist. Jede Parzelle könnte 20 Quadratmeter groß sein.

    Die Grünen hatten bereits vor anderthalb Jahren einen ähnlichen Vorstoß unternommen, waren allerdings mit der Idee gescheitert. Danach seien zahlreiche Unterföhringer auf die Partei zugekommen und hätten ihr Bedauern geäußert, erklärte Fraktionsvorsitzende Gisela Fischer die erneute Antragstellung. Unterdessen habe man im örtlichen Gemeindeblatt zwei bis dreimal Aufrufe gestartet, um das Interesse der Bevölkerung an einem Gemeinschaftsgarten abzufragen, so Fischer. Die Resonanz sei groß gewesen. Mehr als 20 Familien hätten sich gemeldet, berichtete sie ihren Kollegen im Gemeinderat. Das Unterföhringer Projekt soll sich nach Auffassung der Grünen zum Beispiel an dem der „Ackerhelden“ in Ismaning oder an den Krautgärten in München-Johanneskirchen orientieren. Laut Fischer haben sich die Grünen selbst beim im Sommer 2014 begründeten TUM-Gardening auf dem Forschungscampus in Garching umgesehen.

    Im Gremium stieß die Idee auf Gefallen. Allerdings gingen einigen die detailliert ausgearbeiteten Vorgaben zu weit. „Wir müssen doch erst einmal ein Grundstück haben“, gab Jutta Schödl (SPD) zu bedenken. Ähnlich äußerte sich Simone Spratter, Fraktionsvorsitzende der Parteifreien Wählerschaft (PWU). Für ihren Kollegen Stefan Zehetmair, selbst Landwirt, ist ein Gemeinschaftsgarten ein guter Weg, um der Gesellschaft zu zeigen, „wo unsere Lebensmittel herkommen“. Claudia Leitner (CSU) regte an, ein Grundstück zu wählen, das in der Nähe einer öffentlichen Toilette liege. Die Grünen erklärten sich damit einverstanden, den Kriterienkatalog etwas abzuspecken. Eine Wasserstelle aber braucht es in jedem Fall. Salat und Co. wollen schließlich gegossen werden. (mehr …)

  • Grüne Unterföhring stellen (erneuten) Antrag für GG

    (mail)

    . Am vergangenen Wochenende hat unsere Fraktionsvorsitzende Gisela Fischer nun den Antrag im Anhang [siehe Seafile/Urbane Gärten/Politik] gestellt und wenn alles gut läuft wird in der Mai Sitzung (12.05.) im Gemeinderat abgestimmt. Den planerischen Input haben Michael (Dr. Michael Heere hat bei unserem Stammtisch das Garchinger Projekt der TUM) und ich gemeinsam erstellt.
    Ein Grundstück nahe der Kleingartenanlage ist auch schon im Gespräch. Noch nicht 100%ig konkret, aber auch der Helferkreis hat Interesse bekundet, ein integratives Projekt im Rahmen des Gemeinschaftsgartens zu initiieren.

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  • Unterföhrung: Grünen-Antrag auf urban gardening wurde abgelehnt

    (alerts)

    Unterföhring – So manch einer konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. „Seid ihr langweilig“, entfuhr es einem Mitglied der Grünen in den Zuschauerreihen, als beide Anträge seiner Partei im Gemeinderat durchgefallen waren. So schnell wird es also nichts mit Urban Gardening in Unterföhring. Auch die digitale Bürgerbeteiligung fand keine Mehrheit.

    In Ismaning, Unterschleißheim, München, Schäftlarn und anderenorts gibt es bereits Urban Gardening. Auch Unterföhring sollte, so der Vorschlag von Johannes Mecke (Grüne), ein solches Projekt ermöglichen und dafür ein Grundstück im Innen- oder Außenbereich suchen. Die Parzellen sollte die Gemeinde günstig an die Bürger verpachten. Zudem sollte sie Hochbeete auf einer Grünfläche an einem der Mietshäuser – etwa an der Fichtenstraße – aufstellen. So könnten Bürger ohne eigenen Garten selbst etwas anpflanzen.

    Urban Gardening: Charmant, aber….

    Die Idee fanden alle Fraktionen zwar charmant, aber noch nicht ausgereift. Manfred Axenbeck (CSU) könnte sich Urban Gardening auf einem freien Grundstück in der Kleingartenanlage vorstellen. Marianne Rader (CSU) schlug vor, erst den Bedarf abzufragen. Johann Zehetmair (PWU) ist überzeugt, dass die Verwaltung zunächst eine geeignete Fläche finden müsste. Für Manuel Prieler (PWU) hängt das Bürgerinteresse von der Lage des Grundstücks ab. Mit 5:16 wurde der Antrag letztlich abgelehnt. Sabine Fister (SPD) bat, die Idee im Umwelt- und Energieausschuss zu beraten. […]
    https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/unterfoehring-ort29618/unterfoehring-doppel-nein-zu-urban-gardening-und-digitaler-mitbestimmung-13482498.html (mehr …)