(Gu, Projektbesuch, 4.8.)
Das MKJW gibt es seit 50 Jahren (München-Westend). Es ist ein klassisches Jugendzentrum in einem Münchner Bezirk, der 42% migrantische Bervölkerung hat. Es gibt offene Angebote, Kurse, Projekte für die 8-18jährigen NutzerInnen. Bei der Neugestaltung des Platzes vor dem Zentrum entstand auch ein kleines Gartenprojekt. Hier gärtnern 4 Kitas, ein paar NachbarInnen (Familien der NutzerInnen) und das Projekt wird auch für die pädagogische Arbeit im Jugendzentrum, das einen Bewegungs- und gesunde Ernährungsschwerpunt hat, genutzt. Den Kindern soll hier gezeigt werden, wie Gemüse wächst. Wichtig ist, so der Leiter, dass die Mitarbeitenden im Haus das Projekt tragen. Ohne deren Mitarbeit würden die Pflanzen schnell vertrocknen und alles wäre mit Unkraut zugewuchert. Mit entschieden, dass es einen Garten geben soll, hat der Kinder- und Jugendrat des Hauses, der auch mit für das Gießen und die Pflege verantwortlich ist. Sie haben keinen Gießplan o.ä., sondern gießen nach Bedarf. Die Kitas haben einen Schlüssel und kommen so an den Schlauch ran und auch 2 Nachbarinnen haben den Schlüssel (am Wochenende ist das Zentrum geschlossen). Mal klappt es, mal nicht mit dem Gießen. Das Gartenprojekt ist mit einem kleinen Zaun umgeben, doch inzwischen werden auch andere Flächen vor dem Haus gärtnerisch genutzt (eher Zierpflanzen).
Direkter Nachbar ist der Kösk-Garten, der vor der Ex-Stadtteilbibilothek entsteht (Zwischennutzung). Sie wollen zusammen arbeiten, bzw Ressourcen teilen (Wasser, Geräte etc.)
Das Gartenprojekt ist nur ein kleiner Teil der Arbeit des Jugendzentrums.
Die nicht gärtnerisch genutzen grünen Flächen pflegt das Grünflächenamt. (mehr …)
Schlagwort: Multikulturelles Jugendzentrum München Westend
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Multikulturelles Jugendzentrum Westend hat seit 8 Jahren ein Gartenprojekt