Schlagwort: NABU

  • Borna: NABU Zukunftsgarten

    Der NABU Zukunftsgarten ist bereits 6 Jahre alt (Projektstart Januar 2018)

    Unsere Fläche: wir nutzen eine 2400m2 große Rückbaufläche auf dem ehemalig ein Plattenbau stand. Die Hälfte der Fläche ist eine Blühwiese um die Insektenvielfalt vorort zu stärken. Ungefähr 1/5 der Fläche nutzen wir für Obst – & Gemüseanbau. Aktuell pflanzen wir mehr Obst -und Nussbäume sowie Beerensträucher für einen rundum essbaren Garten.

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  • Bremen: NABU baut noch einen Garten auf

    (Mail)
    Wir haben hier beim NABU die Gemüseflächen, welche von der „Acker AG“ betreut werden.

    Neu hinzu kommt nur der NABU Waldgarten, für den gerade eine neue „Waldgarten AG“ in der Gründung ist.

    Beide AG’s stehen natürlich allen Interessierten offen und werden in der Gemeinschaft bewirtschaftet, es sind aber andere Konzepte (mehr …)

  • Rostock: Bunte Flora richtet sich schwerpunktmäßig an Senior*innen

    (Antrag, Antworten)

    2017 inittierten NABU und Nachbarschaftshilfe den Gemeinschaftsgarten als Stadteilgarten, der sich vor allen Dingen an betagte und hochbetagte Menschen richtet. Es sind aber auch Studierende dabei und eine Kita, die eigene Beete hat.

    im Garten sind derzeit 11 Menschen unterschiedlichen Alters (Senioren, Studierende, Berufstätige) aus dem Stadtteil aktiv. Die Zahl der Aktiven fluktuiert stark, da Senioren aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden oder Studierende nach dem Studium Greifswald verlassen. Aufmerksam machen wir auf den Garten über die Internetseite des Nachbarschaftshilfevereins sowie des NABU MV. Kürzlich wurden neue Flyer gedruckt, die bei verschiedenen Veranstaltungen verteilt werden. Außerdem veröffentlichen wir immer wieder kleine Artikel oder Aufrufe in den lokalen Medien. Direkt am Garten befinden sich Hinweisschilder auf das Projekt mit den Kontaktdaten und wichtigen Infos.

    Der Garten ist aus Vandalismusgründen nicht offen. Wer mitmachen möchte, bekommt einen Schlüssel oder kann zu den Öffnungszeiten in den Garten kommen. Jeder ist willkommen.

    Der Garten ist ein offenes Mitmachprojekt. Die Entscheidungen werden gemeinsam in der Gruppe getroffen. Der Informationsfluss läuft per Mail über einen Verteiler. Es finden auch regelmäßige Planungstreffen statt.

    Die Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet und abgeerntet. In diesem Jahr wurde die Bettaufteilung verändert. Es wird jetzt 19 Beete geben, die nach dem Prinzip Starkzehrer, Schwachzehrer und Mittelzehrer bewirtschaftet werden. Außerhalb dieses Beetbereiches gibt es noch einzelne Beete und Ecken für Blumen, Kartoffeln und Erdbeeren.

    Der Garten verfügt über eine alte Gartenlaube sowie eine etwas neuere, die uns von einem Projekt des Theaters Vorpommern überlassen wurde. In der alten Laube befinden sich Geräte und Gartenmaterial. Die neue Laube beherbergt Stühle und einen Tisch. Sie wird auch ab und an für kleine Projekte mit Schulen durch den NABU genutzt. Im Sommer finden regelmäßig kleine Veranstaltungen im garten statt. Ich gehe mit Senior*innen des Nachbarschaftshilfevereins dort hin und auch der Greifswalder Märchenkreis bietet immer mal wieder Veranstaltungen an. Bereits 3x nahmen wir mit dem Garten an der Greifswalder Kulturnacht teil.

    Der Garten wird auch von der Kita Makarenko (6 eigene kleine Beete) genutzt, welche sich angrenzend an den Garten befindet.

    Die Pacht des Gartens wird vom nachbarschaftshilfeverein getragen. Die Gartenaktiven beteiligen sich jedoch einmal jährlich mit einem frei gewählten Betrag (jeder, wie er es sich leisten kann) an anfallenden Kosten. Beispielsweise wurde im letzten Jahr von den Einnahmen ein Tomatendach gebaut. Diese Arbeiten werden von den Aktiven erledigt.


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  • Stand der Dinge EineWeltGarten München

    (Mail)
    Beteiligt sind Mitarbeiter*innen des EWH und des NosFo (durch die Kochgruppe vorallem als Nutzer), Sozialstundenleistende die bei uns Stunden ableisten und oft sehr gerne im Garten mithelfen, Kinder und Erzieherinnen des IG-Hort aus dem Vorderhaus, eine Vorstandsfrau, Interessierte die spontan wie am 24.10. bei der letzten Wildbienenpflanzaktion mitgeholfen haben oder regelmäßig  ein Hochbeet betreuen.

    Gestern hatte ich ein Vernetzungstreffen mit einer NABU Vertreterin die über ein regelmäßiges Projekt Gartenprojekt mit Jugendlichen nachdenkt und Manuela Barth von den Urbanen Gärten habe ich bei einer ABL Veranstaltung bei uns im Haus unterstützt (mehr …)

  • Zukunftsgarten bei Leipzig: Finanzierung läuft aus

    (Mail)
    http://nabu-zukunftsgarten.de/
    Das Projekt läuft Ende des Jahres aus
    Tatsächlich kommen vorallem Kinder und junge Jugendliche, wir basteln und spielen viel. Gärtnern und Reparieren im engeren Sinne findet nur sporadisch statt. Außer gießen und Beeren naschen.

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  • Entwicklung von 2 Gartenprojekten in Freiberg

    (Gu, mail)
    1) Freigärten Freiberg e.V.

    Der älteste Gemeinschafts-/Bürgergarten in Freiberg liegt am Ende einer Gartenkolonie am Stadtrand nahe der Reichen Zeche an einem viel begangenen und (rad-)befahrenen Weg. Bilder und auch Eckdaten zur Gestaltung finden sie auf der Internetseite https://freigaertenfreiberg.wordpress.com/

    Soweit ich es weiß waren hier etwa die Hälfte der Gründungsmitglieder NABU-Mitglieder, ansonsten war ein großer Gestalter und Vorantreibender in der Gestaltung Holger Lueg -Träger ist aber ein eigener Verein. Der Garten hat sich gut etabliert, vor allem die Biotope Teich und Umgebung, auch die Beete sind bunt, schön und vital. Bei der Errichtung der Gartenlaube unterstützten der Ableger der Ingenieure ohne Grenzen an der TUBAF maßgeblich. Die aktive Gemeinschaft hat sich soweit ich es aus sehr wenigen kurzen Nebenbemerkungen weiß auf einen harten Kern von drei bis fünf eingeengt, Neuzugänge oder Fluktuationen sind kaum vorhanden – aber da können Sie vllt. Auch nochmal direkt bei den Freigärtnern nachfragen. Der Teich ist zwar wunderbar aus unserer Sicht, allerding steht beinah‘ nur etwa ein Drittel der Fläche wirklich zum Gärtnern im Sinne von Beeten zur Verfügung, da auch noch ein großer Teil der Fläche Wiese und ‚Einfahrt‘ ist – wobei sich bei entsprechend Interessenten sicher neues Grabeland oder Hochbeetstandorte einrichten ließen. Mit dem Garten konnten wir erste gute Erfahrungen (Pflanzentauschbörse, was wächst in Freiberg wie gut, Gartenteich + Randbiotope) sammeln, und er hält sich stabil auch nach mehreren Jahren. Ein uns beschäftigendes Problem war der Umstand, dass in unseren naturnah gestalteten Tümpel Goldfische von Fremdem einfach eingeworfen wurden – das ganze war aber naturnah und damit als Amphibiengewässer gedacht. Fisch- UND Amphibienkleingewässer geht aber nicht, da die Fische die Amphibienlarven fressen. Und den letzten Fisch bekommen wir seit einem Jahr nicht raus, da wir den Teich nicht ablassen können – aber das wird zu defizil. Der Garten bietet Fläche für Garten- und Vernetzungsfeste und Tauschbörsen (Wie auch am 15.10. wieder) und ist ein guter gern genutzter Exkursionspunkt, für NABU-Exkursionen und bei Schülergruppen, die sich mit urban gardening oder naturnahem Gärtnern beschäftigen wollen (aktuelle Projekt mit der Montessori-Schule Freiberg). Fazit Freigarten: Ist gesetzt. (Aber vllt. Da nochmal direkt nachfragen)

    Der zweite Gemeinschaftsgarten in Freiberg ist genuin NABU – weil er auf dem Gelände unserer Geschäftsstelle angesiedelt ist. Etwa ein Drittel ist mit dem Gebäude bestanden, eine weitere Drittel mit großen Bäumen (darunter wächst wenig) oder Parkplatzfläche – der Rest ist Garten. Mit Aufenthaltsrondell (zweistufig gemauert, vom Vornutzer Montessorischule übernommen), Gartenteichgruppe, Wiesenfläche und mehreren Beetstandorten. Wirklicher Kern des Gemeinschaftsgarten ist der Nutzgartenteil (seit zwei Jahren bearbeitet) mit entsprechender Beetaufteilung (s. Anhang). Die Gruppe wird von zwei, drei Hauptverantwortlichen geleitet/organisiert. Ansonsten kann jeder der mag ein Beet so bearbeiten wie er mag – momentan haben wir hier auch eine afghanische Familie einbezogen. Wir haben dieses Jahr auch noch ein 20 qm Beetfläche hinzugewonnen, da wir mit Erdmaterialreserven das ehemalige Sandkastenrondell verfüllten und eine Kompostmiete mit Starkzehrern bepflanzten. Die Gartengemeinschaft hier läuft durch die Hauptverantwortlichen gut, Werkzeug und Fläche wird eben vom NABU gestellt – die NABU-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, zwei der Hauptverantwortlichen konnte wir durch das schöne Projekt aber als Mitglieder gewinnen. Der Garten wird vielfach für die Umweltbildung genutzt – als Einsatzort oder Exkursionsstartpunkt und entwickelt sich mustergültig. Schwachpunkte hier ist ggf. die ÖA, wobei wir keinen Interessentenmangel haben, aber wir als NABU könnten den Garten natürlich als eines unserer Projekte besser kommunizierbar aufbereiten – dann müsst ich jetzt auch nicht so viel ad hoc schreiben. Das Gelände liegt versteckt aber relativ Uni-nah. Letztes Jahr hatten wir deswegen auch mindestens sechs Studenten dabei, die sind aber aus Interesse- oder Zeitwandel dieses Jahr wieder abgesprungen. Aber wie gesagt wir haben keine Probleme unsere Beete loszuwerden – es fanden sich andere, momentan ist also eine durchaus gewollte Fluktuation bei den Beetbewirtschaftern zu erkennen. Die Pflege der gemeinsamen Flächen inkl. Gießdienst klappt, soweit ich weiß. Zwei Probleme sind mir momentan geläufig: die Wasserversorgung und die Verwertung der anfallenden Biomasse (vor allem Laub der großen Bäume). Die Wasserversorgung mit Regenwasser klappt momentan noch nicht, wir haben zwar den Teich und zwei Regentonne an eine Dachrinne angeschlossen, aber das klappt nicht richtig oder ist bei weitem zu wenig – Momentan füllen wir eine Regentonne regelmäßig im Sommer mit Leitungswasser. Durch bessere Anschlüsse an die Fallrohre und vor allem erschließen der gesamten Dachfläche (bisher nur eines von vier Fallrohren angezapft) wird das hoffentlich noch. Es fallen Laubmassen auf unserem Gelände an – die werden bislang zu einem großen Teil per Container abgefahren, einfach weil wir keinen Platz oder Zeit für große (Laub-) Kompostmieten haben und Verbrennen geht ja auch gar nicht. Aber auch hier werden dieses Jahr neue Plätze für Kompostmieten geschaffen – im bisher wenig bearbeiteten Teil des Gartens um das gemauerte Rondell. Dieses Jahr haben wir auch Erfahrungen im Hochbeetbau sammeln können, die ersten drei kleinen stehen schon, Baumaterial für viele weitere wurde organisiert und steht zu Verfügung – falls jemand anderen welche bauen möchte. Die angesprochenen Montessori-Schülergruppe wird dieses oder nächstes Jahr zwei bauen für den dritten und neuesten Gemeinschaftsgarten. Fazit NABU-Garten: Läuft prächtig mit Ausbaumöglichkeiten.


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  • Freiberg: GG mit Flüchtlingen entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu, alerts)
    Mit einem besonderen Gartenprojekt sollen verschiedene Gruppen der Gesellschaft durch gemeinsames Gärtnern zusammengebracht werden. In Freibergs ersten Gemeinschafts- und Integrationsgarten gehen Bergstädter und Flüchtlinge seit kurzem gemeinsam ans Werk. „Ziel des Pilotprojektes ist es, dass durch das gemeinsame Gärtnern Grenzen der Fremdheit bei Jung und Alt, alteingesessenen Freibergern und Flüchtlingen überwunden werden“, sagt Holger Lueg vom Naturschutzbund (Nabu), Kreisverband Freiberg. In der Kleingartenanlage „Am Häuersteig“ hat der Verein einen geeigneten Garten für das Projekt gepachtet. Derzeit gestalten 30Mitwirkende die 600 Quadratmeter große Fläche im Sinne des „urban gardening“ als Nutzgarten um.

    Bisher haben die Gartenfreunde das brach liegende Gelände bei mehreren Arbeitseinsätzen auf Vordermann gebracht und beachtliches geleistet. Neben dem Zaunwinden- und Brombeerendickicht wurden im Boden steckende Eisenrohre und -pfosten entfernt. Zudem haben Freiberger und Flüchtlinge auch den Abriss der alten Gartendoppelbaracke bewältigt.

    „Schon die ersten Einsätze zeigten überwältigendes Interesse. Die Leute wollen gärtnern und einfach sinnvoll tätig sein“, resümiert Holger Lueg. In Zukunft soll in dem Gemeinschaftsgarten jeder sein eigenes Stück Land bewirtschaften können. „Wir wollen etwa ein Drittel der Fläche als naturnahe Biotopfläche mit Wiese und Gartenteich sowie einen Gemeinschaftsbereich gestalten“, erzählt Lueg. Die anderen zwei Drittel der Fläche sind als Nutzgarten mit Beerenstrauchhecken und Grabeland vorgesehen.

    „Wir wollen auch eine Hütte und eine Terrasse bauen, ein Hügelbeet anlegen, und Beerensträucher pflanzen“, erläutert Lueg. Für das Projekt würden derzeit noch Unterstützer gesucht.

    http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Freiberger-und-Fluechtlinge-gaertnern-gemeinsam-artikel9642286.php (mehr …)

  • Bundesumweltministerin setzt Bunte Meter in Berliner Nachbarschaftsgarten

    (Gu aus alters)

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am 26. April im Nachbarschaftsgarten „Menschenskinder“ in der Fürstenwalder Straße „Bunte Meter“ eingesät.Der Begriff umschreibt das Einsetzen von heimischen Wildblumensamen. Sie dienen gleichzeitig als Lebensräume für Vögel, Bienen, Schmetterlinge und weitere Tierarten. Auch für den Stieglitz, den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) 2016 zum Vogel des Jahres ausgerufen hat.

    Der NABU hat im vergangenen Jahr auch die Bunte-Meter-Aktion gestartet. Auf Brachflächen, an Straßen oder Wegrändern soll die Wildblumensaat gesetzt werden

    http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/bildung/umweltministerin-barbara-hendricks-setzt-bunte-meter-d100066.html (mehr …)