Schlagwort: Nachbarschaft

  • Landshut: DOM (interkultureller) Nachbarschaftsgarten will in Richtung Permakultur gehen

    (Bericht zu unsere Förderung)

    Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten am Nachbarschaftstreff DOM war auch 2025 wieder ein beliebter Treffpunkt für Meschen mit verschiedenster Herkunft.

    Was wir gemeinsam umsetzen konnten:

    o   Gemeinsame Planung des Gartenjahres

    o   Wöchentliche Treffen während der Saison jeden Freitag, Treff, gemeinsames Arbeiten, Sprechen (Deutsch lernen) und Austausch, Ernten und Essen

    o   Baumschnitt unter Anleitung, neue Unterstützung gefunden durch einen Studenten der Landschaftsarchitektur und Mitglied im Landschaftspflegeverband

    o   Kräuter- und Gemüsebeete – von der Anzucht über Pflege, Ernte und Saatgutgewinnung aus eigener Hand

    o   Bau neuer Kompostkästen

    o   Abbau alter Hochbeete

    o   Kleine saisonale Feste an Ostern, Sommer, Erntedank, Abschluss und Saisonende am Lagerfeuer

    o   Gesprächsrunden in gemischten Gruppen aus Einheimischer Bevölkerung und Migrant*innen – Philosophieren über Dankbarkeit, Vielfalt und Heimat

    Der Garten freut sich über wachsende Beliebtheit. Vor allem zum Saisonstart waren viele neue Menschen, vorwiegend Frauen beim wöchentlichen Gartentreff um gemeinsam zu Säen und zu Pflanzen. So konnten vor allem Salate, Kräuter, Zucchini, Gurken, Tomaten und Chillis unterschiedlichster Arten angebaut werden. Auch der Baumschnitt und die Bautätigkeiten nahmen zum Jahresanfang einen starken Verlauf. Zum Sommer hin entstand eine gewisse Trägheit innerhalb der Gruppe, was mit beruflichen Veränderungen, Umzug und persönlichen Herausforderung mancher Gartenfreunde zu begründen ist. Im Herbst konnte eine Reihe von Gesprächsangeboten zum Thema Werte und Nachhaltigkeit durchgeführt werden, die sehr gerne genutzt wurden. Dies ermöglichte eine neue Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung sowie der Akademie für philosophische Bildung und Wertedialog und dem Nachbarschaftstreff DOM. Mit dem Projekt „ChancenGleich 2.0“ fördern sie den Austausch zwischen den Kulturen. Da der Garten des Nachbarschaftstreffs DOM mitten im Brennpunktviertel der Wolfgangsiedlung liegt, ist diese Form des Austauschs ein Schlüssel für die zukünftige Gestaltung des Gartens als Gemeinschaftsort.

    Woran wir noch arbeiten:

    o   Beet Einfassungen und Neubau von Hochbeeten

    o   Rank Gerüste bauen

    o   Zuständigkeiten für den, von allen genutzten Bereichen im Garten

    o   Verständnis für Permakulturen

    Durch die Fluktuation und den permanenten Wechsel der interkulturellen Treffbesucher ist die feste Aufteilung der Gemüsebeete nur sehr begrenzt möglich.

    Die Beete zu pflegen, zu bewirtschaften und zu ernten gelang in Eigenverantwortung der Gartenfreunde. Vorbereitende (Kompost einbringen, Gemüse-Sortenwahl) und abschließende Tätigkeiten (aufräumen) wurden gemeinschaftlich, unter Anleitung von Mitarbeitenden des Vereins durchgeführt.

    Unter anderem wurde gemeinsam eine nahgelegene Gärtnerei besucht um hiesige Gemüsesorten kennen zu lernen.

    Im Jahr 2026 wird noch einiges fertiggestellt, wie zB.: Die Beet Einfassungen im unteren „Bauerngarten“, sowie die Rank Gerüste für Bohnen etc. Die Werkzeuge und Materialien dafür konnten durch die Mittel der Anstiftung bereits gekauft werden.

    Außerdem wird in diesem Gartenteil in Zukunft mehr der Focus auf Permakultur gelegt. Dafür muss erst einmal informiert werden so, dass ein Verständnis für die Arbeitserleichterung entstehen kann, die so ein Garten mit sich bringt.

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  • Berlin: Lucies Garten wird viel von der Nachbarschaft genutzt

    (Besuch)

    Der Gemeinschaftsgarten ist ein „Hanggarten“ mit großem Gefälle. Er liegt an einem der Eingänge in die Hasenheide. Auf der Treppe vor dem Eingang läuft sehr viel Drogenmissbrauch. Da liegen ganz oft Spritzen etc. und Uta hat beobachtet, dass so gegen 5.oo früh viele Menschen auf der Treppe warten. Sie vermutet, dass dann die „Drogenausgabe“ stattfindet. Ab und an ist auch ein Beet in der Nähe des Eingangs durchwühlt, die vermuten, dass da Drogen versteckt werden. Auch im Garten finden sie immer mal wieder was.
    Ab und an übernachten Menschen im Garten, ab und an gibt es unangenehme Hinterlassenschaften, anders als bei der Laskerwiese aber nicht in den Beeten.
    Sie haben neue Wege angelegt und eine Benjeshecke errichtet (vor dem Zaun zu einen Weg und Bauhaus). Der Erfolg: es wird weniger Müll in diesem Teil gefunden.
    Einmal gab es eine Beschwerde wegen Ratten (im Park gibt es jede Menge), die in Paletten vom benachbarten Bauhaus nisten und im Garten gesehen wurden, Bauhaus hat die Paletten inzwischen verräumt (aber nie auf Mails o.ä. reagiert).
    Vandalismus gibt es auch ein wenig, Jugendliche haben den Strandkorb ein bisschen demoliert etc.
    Interessant: neulich wurde der gesamte Knoblauch aus allen Beeten geklaut.
    Ernten darf in dem Garten jede*r, doch gleich alle Pflanzen auszubuddeln, war dann doch neu.

    Der Garten wird zu den Öffnungszeiten viel von der Nachbarschaft genutzt. Mädchen feiern eigenständig Geburststag mit Cola und Keksen, Familien mit Kleinkindern nutzen den kleinen Spielplatz, Menschen aus den nah gelegenen Büros nutzen den Garten für ihre Pause etc. Die Garten-Gruppe sagt allerdings Anfragen nach Kindergeburstagen inzwischen ab, da es zu viele ungesicherte Stellen gibt und die Erfahrung gezeigt hat, dass Kinder den Garten bei solchen Gelegenheiten auch immer ein wenig zerlegt haben (große Steine aus der Kräuterspirale verschleppt etc.)

    Sie haben verschiedene Kompoststationen im Garten, für Grünschnitt und einen für Biomüll, den die Gärtner*innen mitbringen. Sie wollen demnächst mit Martina K. eine Heißrotte anlegen und suchen Geld für das Honorar.

    Wasser: da haben sie aufgestockt. Neben der Wasserlösung mit einem Standrohr, mit der IBS-Tanks gefüllt werden und Wasser über eine Leitung (?) von einem nahen Biergarten (?) haben sie einen der Kompostplätze überdacht und verschiebbare Regenrinnen gebaut. Wenn Starkregen fällt, füllen sich die darunter stehenden Tanks schnelll.
    Sie haben einen Tischler in der Gruppe, der gerne Lösungen baut.
    Oft läuft es auch so im Garten, dass jemand eine Idee hat und was macht (zB ein paar Weinreben anpflanzen) und daraus dann viel mehr wird. Sie haben ein Rankgitter geschneckt bekommen und die „Baugruppe“ hat eine Weinlaube gebaut.

    Ein Tipp für andere: ein älteres Paar aus der Nachbarschaft hat schon oft im Garten gesessen. Nun haben sie angefangen, in einem kleinen, klar abgegrenzten Beet, Unkraut zu zupfen und können sich vorstellen, auch mehr zu machen. Der Weg ins Mitmachen war hier die Überschaubarkeit der Fläche und der Aufgabe. (mehr …)

  • Hamburg: Green Pauli ist gut in die Nachbarschaft eingebunden

    Auch wenn es ein – der Lage mitten in der Dealer-Zone geschuldet – ein abgeschlossener Garten ist, wird er vom Stadtviertel sehr gut angenommen, und wir haben Schule, Kirche, Seniorentreff, Stadtteilkulturzentrum und Park Fiction, Nachbarnm mit Erfolg involviert im letzten Jahr. Leo und Meike denken sich immer wieder voller Elan Aktionen aus, um die Menschen aus dem Viertel einzuladen und das trägt erfreuliche Früchte (mehr …)

  • Hamburg: IG am Willkommenskulturhaus

    (Tel)
    Das Willkommenskultuhaus gibt es seit 2017, es befindet sich in einem alten Gemeindezentrum. Finanziert wird es u.a. über die Nordkirche/den kirchlichen Entwicklungsdienst. Antje K. ist bei der Kirche angestellt.
    Gleich anfangs ist gegärtnert worden und es gab auch Geld dafür.
    Das Haus hat einen Scherpunkt auf den SDGs und der Garten war gerade zu Corona die einzige Möglichkeit, weiter zu machen und so fand viel dort statt. Viele der Nutzer*innen können noch kein oder nur sehr wenig Deutsch.
    Der Garten wurde weiter ausgebaut, ist aber an sch recht klein und verschattet. Es ist ein insektenfreundlicher Garten, sie haben einen Kompost und Wassertonnen mit Regendieben.
    Ein Jahr haben sie eine Förderung über den Bezirk bekommen (Demokratie stärken) und dann Geld über die Norddeutsche Stiftung Umwelt und Entwicklung. Diese Förderung läuft jetzt aus. Ganz wichtig für den Garten war bisher, dass es eine fachliche Anleitung gibt. Das war auch interessant für die Ehrenamtlichen, die im Garten kontinuierlich dabei sind und Gesprächspartner*innen für Geflüchtete.
    Wichtig waren auch inhalrliche Abende, Veranstaltungen rund um das Gärtnern.
    In der Gemeinde ist der Garten nicht ganz doll verankert, obwohl der Pfarrer sagt: Die Gemeide findet hier sttt (im Willkommenskulturhaus), sollte mal mehr gezeigt werden, was schon geschaffen wurde und für was der Garten steht.
    „Gemeinde“ sind alle, die sich da aufhalten.

    Die fachlichen Anleiterinnen machen inzwischen einmal pro Monat einen „Grünen Salon“, der auch im Garten stattfindet (mehr …)

  • Hövelhof: Schritte zum Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände eines Sportvereins

    (Antrag, Antworten, Tel)

    Auf der Fläche eines Fussballvereins in einem ländlichen Gebiet im Kreis Paderborn bietet auf seiner Fläche vieles neben dem Fußballspielen „Das Vereinsgelände und der durch Vereinsmiglieder  erichtete ,,Erfahrungspark“  stehen  der öffentlichkeit für Freizeitaktivitäten  und zum Äufenthalt  mit Kindern kostenlos  zur Vedügung.  Hier befirnden  sich ein Amphitheateq  eine Spielburg erbaut nach  dem antiken griechischen  Vobild der Burg  Mykene,  plätze zum Picknicken und mehr. Bauprojekte, wie  ein 120 m2 großer  Rundbau  mit Feuerstelle  schaffen Gelegenheiten fürJugendliche, Enwachsene  und Kinder ihre handwerklichen  Fähigkeiten zu erproben  und etwas  mit anderen  zusammen zu planen und zu gestalten.“
    1990 gründeten Vereinsmitglieder ein Jugendheim (mit Stellen), das auch Werkstätten hat, die nach Absprache allen zur Verfügung stehen. Dieser Bereich ist inzwischen aber auch wieder kleiner geworden. Sie kooperieren mit vielen Akteuren und sind gut vernetzt.

    Zum Gartenprojekt:
    Seit 2019 wird auf dem Gelände ein Gemüsegarten bewirtschaftet, in dem auch Obstbäume, Blumen und Kräuter wachsen. Der Löwenanteil der Arbeit wird von einer Frau gemacht, doch ist der Garten auch Vereinsgarten und der Nachbarschaft jederzeit zugänglich. Die Gärtnerin erhält Unterstützung aus dem Verein, wenn notwendig, doch ist der Garten nicht „unser Gemeinschaftsgarten“, sondern sie denken, dass sie der Gärtnerin bei „ihrem Garten“ helfen müssen. Ein Schild gibt es noch nicht, doch das wollen sie nun machen. Ebenso Leute mehr ansprechen und zum Mitmachen motivieren, erläutern, dass es ein Gemeinschaftsprojekt ist, vor allen Dingen auch noch mehr in die Nachbarschaft kommunizieren (z.b. über nebenan, Lokalblättchen usw)

    1. Wie groß ist die Gartenfläche und wie viele Beete gibt es dort? Was außer den Beeten
    gibt es dort?
    Der Garten hat eine Fläche von 780m². Dazu gehören vier Obstbäume, 25 aus Stecklingen
    gezogene Johannisbeersträucher, 15 ebenso gezogene Himbeersträucher, zwei Folientunnel für je
    10 empfindliche Pflanzen (Tomaten, Gurken, Paprika) und ein Erdwall, der das Gelände zur Straße
    hin abgrenzt und dessen Bepflanzung mit Büschen, bzw. Sträuchern noch in Planung ist.
    Die Anzahl der Beete variiert, auch in der Form und in der Größe. Da der Garten in einem
    ehemaligen Waldstück angelegt ist, das einige Jahre abgeholzt und unbearbeitet brach lag,
    musste der Boden erst urbar gemacht werden, auch mit dem Anbau von Kartoffeln zur Lockerung
    des Bodens und mit möglichst vielen Saaten zur Gründüngung, um den Boden zu bedecken und
    das Wuchern von Brombeergestrüpp einzudämmen.
    In den ersten zwei Jahren habe ich ein Drittel des Geländes mit Kartoffeln bepflanzt. Hinzu kamen
    Große Bohnen, Erbsen, Bohnen, Kohlrabi, Grünkohl, Salat, Möhren, Rote Bete, Mangold, Kürbis,
    Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, Mais (im zweiten Jahr), Monatserdbeeren, Rhabarber,
    verschiedene Saaten zur Gründüngung und zur Bienenweide, Küchenkräuter und Blumen. Um den
    Boden nicht einseitig zu strapazieren, habe ich in diesem Jahr etwas weniger Saatkartoffeln
    bestellt. Der Rest wird sich im Laufe des Frühlings und Sommers ergeben. Was wir anbauen,
    hängt von der Beschaffenheit der Erde ab, von den manchmal spontan geäußerten Wünschen
    oder auch Geschenken an Pflanzen und Saatgut und von der Zeit derer, die sich einbringen und
    mitarbeiten.
     
    2. Wo auf dem Gelände ist der Garten? Kann man den von der Straße aus sehen? Das
    Gelände ist immer offen?
    Ja, das Gelände ist immer offen und zugänglich. Das gilt für das Vereinsgelände überhaupt. Es
    wird von vielen Familien mit Kindern zum Spielen und zur Erholung genutzt. Darüber haben wir viel
    diskutiert und nachgedacht. Es ist so gewollt. Das Gartenstück befindet sich in dem
    „Erfahrungspark“ des Vereins. In unmittelbarer Nähe gibt es eine begehbare Spielburg für Kinder,
    einen Grillplatz, eine Nestschaukel und andere Schaukeln. Man kann den Garten von der Straße
    aus sehen, besonders im Spätsommer wenn die Sonnenblumen blühen, bekommt aber keinen
    genauen Einblick. Die Nachbarn in den Häusern gegenüber können den Garten vom Fenster aus
    überblicken. Kinder, die sich bei uns auskennen, klettern oft einfach über den Wall und stehen
    dann schon im Garten. Erwachsene schlagen sich an den Enden des Walls manchmal durch das
    Gestrüpp, um den Garten oder andere Orte im „Erfahrungspark“ zu erreichen.
     
    3. Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben (potentielle) Gärtner*innen da
    Zugang zu – auch wenn sie nicht Vereinsmitglieder sind?
    Gartengeräte sind in einer kleinen Hütte neben dem Garten zu finden. Die Hütte ist nicht
    verschlossen.
     
    4. Gibt es eine Gruppe, die gärtnert oder habe ich es richtig verstanden, dass Frau Vornkahl
    die „Hauptgärtnerin“ ist und andere eher punktuell dazu kommen?
    Ja, ich bin die „Hauptgärtnerin“. Als ich 2019 dem Verein die Idee unterbreitete, einen Garten im
    „Erfahrungspark“ anzulegen, hatte ich noch keine Gruppe im Sinn, wohl aber Hilfe, z.B. bei der
    Urbarmachung des Geländes. Es ging mir darum, ein brach liegendes Stück Land zu gestalten
    und zu verschönern. Zwischenzeitlich habe ich mehr Anerkennung und Hilfe als erwartet erfahren.
    Ich kann von einer Gruppe von fünf Menschen sprechen, die sich regelmäßig beteiligt, allerdings
    nicht in dem Sinne, dass diese Gruppe regelmäßige täglich anfallende Arbeiten verrichtet, wie
    wässern oder jäten. Auch bin ich es, die Entscheidungen über das trifft, was letztlich an welcher
    Stelle angebaut wird, wobei ich grundsätzlich Wünsche berücksichtige und auch Ratschläge
    befolge. Ohne den Hintergrund des Sportvereins hätte ich die Arbeit niemals bewältigen können.
    Wenn drei Leute im letzten Jahr einen Zaun gegen Wildfraß gezogen haben, war das wohl
    punktuelle Hilfe. Das Aufladen, Transportieren und Abladen von Pferdemist erledigte ein weiteres
    Vereinsmitglied nun schon zum dritten Mal. Kinder, die gerne mal helfen wollten, gab es immer,
    und sie konnten das spontan machen, vorausgesetzt ich war gerade selbst im Garten beschäftigt. Im Frühjahr 2021 erklärte mir eine junge Frau, sich am „Gartenprojekt“ beteiligen zu wollen. Wir
    begannen sofort, Pflanzen zu tauschen und gemeinsam im Garten zu arbeiten, allerdings nicht
    regelmäßig an bestimmten Wochentagen. Wir haben uns verabredet. Eine Familie aus der
    Nachbarschaft war im letzten Herbst von dem Garten begeistert und bot an, in der kommenden
    Saison mitzumachen. Eine andere Nachbarin hat altersbedingt nicht mehr die Kraft,
    Gartenarbeiten durchzuführen, hilft aber bei der Verarbeitung, z.B. Erbsen auslösen. Wie die
    Kontakte sich in diesem Jahr genau gestalten werden, weiß ich nicht.   
     
    5. Wie wurde der Garten in der Nachbarschaft bekannt gemacht? Gibt es Schilder, die auf
    den Garten und die Mitmachmöglichkeiten hinweisen? Gab es
    Informationsveranstaltungen? Wie erfährt man, dass man dabei sein kann? Was haben Sie
    hier in Zukunft vor, um eine Gruppe aufzubauen oder zu vergrößern?
    Bekannt gemacht haben wir das „Gartenprojekt“ im Rahmen von Mitgliederversammlungen des
    Vereins und durch Hinweise in unserem Newsletter, der wöchentlich ca. 90 Mitglieder erreicht. Im
    letzten Sommer konnten wir im Rahmen des zum Verein gehörenden Interkulturellem Zentrums
    eine Führung für Mitglieder, Nachbarn, Freunde und Interessierte durch den Garten anbieten, die
    Teil eines dreitägigen Programms zur Einweihung unseres neu errichteten Rundbaus war.
    Zahlreiche Plakate in den Nachbarorten und in der näheren Umgebung wiesen darauf hin.
    Wenn ich mich frage, ob und wie ich in Zukunft die Gartenarbeit mit Anderen zusammen gestalten
    möchte, würde ich sagen: zunächst mal brauche ich Zeit. Zum einen brauche ich Zeit, um das
    Projekt nicht vorschnell in feste Bahnen zu lenken. Ich bin noch dabei, herauszufinden, wie die
    Möglichkeiten, Interessen und Bedürfnisse der Menschen, die sich für den Garten interessieren,
    wirklich sind. Möchten Familien hier mit ihren Kindern eigene Beete bearbeiten oder möchten sie
    gerne ihre Kinder durch Angebote rund um die Gartenarbeit betreut haben? Würden die
    Interessenten sich über feste Treffpunkte, auch zum Reden und Planen freuen, oder wären sie
    lieber mit weniger Verbindlichkeit dabei? Zum anderen brauche ich selbst mehr freie Zeit und
    werde die ab Juli nächsten Jahres, zum Ende meiner Berufstätigkeit, auch haben. Dann habe ich
    vor, den Garten auch um handwerklich künstlerische Aspekte zu erweitern, bzw. die Gartenarbeit
    mit dem Herstellen von Tonskulpturen zu kombinieren.
     
    6. Haben Sie schon an Kooperationen mit anderen Initiativen, Vereinen etc. gedacht?
    (Jenseits von Schulen und anderen pädagogischen Institutionen?)
    Ehrlich gesagt habe ich gerade an Schulen und andere pädagogische Institutionen als
    Kooperationspartner gedacht. Mit der benachbarten Grundschule, aber auch mit anderen Schulen
    pflegt der Sportverein schon seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit, z. B durch die
    Organisation und Durchführung von Ferienangeboten und Mitwirkung bei Angeboten der
    „Betreuten Schule“ und „Offenen Ganztagsschule.“
    Können Sie mir einen Tipp geben, in welche Richtung ich mich auf der Suche nach
    Kooperationspartnern bewegen könnte?
    Was mich interessiert, sind interkulturelle Gärten und andere urbane Gärten, die ich natürlich
    zunächst mal kennen lernen und besichtigen würde. Was mich brennend interessieren könnte,
    wäre eine Kooperation mit künstlerisch tätigen Vereinen.
     
    7. Wenn ich Anwohnerin wäre, wie könnte ich mich einbringen? Gibt es bestimmte feste
    Tage, an denen Frau Vornkahl (oder jemand anderer aus der Gruppe) verlässlich vor Ort ist?
    Seit April 2020 gibt es nicht einen Tag, an dem ich nicht vor Ort war, denn ich lebe hier und war,
    auch wegen der Corona Pandemie, nicht im Urlaub. Die Nachbarn und Vereinsmitglieder kennen
    mich und wissen, wo sie mich finden. Allerdings ist es eine naheliegende Idee, einen festen Tag in
    der Woche einzurichten, an dem ich zu einer ebenso festen Uhrzeit ansprechbar bin.
     
    8.Gibt es individuelle Parzellen oder sind diese geplant oder läuft alles/soll alles
    gemeinschaftlich laufen?
    Nein, individuelle Parzellen gibt es bisher nicht. Es gibt aber, besonders von Seiten geflüchteter
    Menschen, ein sich andeutendes Interesse daran. Sollte sich dieses Interesse manifestieren,
    haben wir als Verein Möglichkeiten, das Gartengelände um solche Parzellen zu erweitern. Das
    würde ich gerne unterstützen und begleiten. Das bisher bearbeitete Gelände soll zunächst als
    Ganzes und gemeinschaftlich bearbeitet werden. Es ist auch ein Objekt zur Gestaltung. Eine Ausnahme würde ich immer bei Kindern machen. Sollten Kinder den Wunsch haben, ein Beet
    selbstständig und nach ihren Wünschen zu gestalten, würde ich ihnen den Platz zur Verfügung
    stellen und ihre Arbeit begleiten.
    9. Wo würde die Verarbeitung der Ernte stattfinden können? Was soll dann mit den
    Produkten passieren?
    Der Sportverein besitzt eine Küche, die nach zeitlicher Absprache zur Verfügung steht. Wenn sich,
    wie ich vorhabe, eine kleine Gruppe findet, die sich mit der Haltbarmachung von Gartenprodukten
    beschäftigt, könnte die Gruppe diese Küche nutzen. Die Produkte können selbst verbraucht,
    verteilt oder dem Verein zur weiteren Nutzung überlassen werden. An dieser Stelle ist es mir
    wichtig zu betonen, dass im Zusammenhang mit den Gartenerzeugnissen kein Geld ins Spiel
    kommen soll. Die Produkte sollen auf keinen Fall verkauft werden, wohl aber verteilt. Da wir die
    Küche des Vereins ohnehin einmal wöchentlich benutzen, um in einem Zusammenschluss von vier
    Familiengruppen abwechselnd zu kochen und das Essen, je nach Corona- Lage, entweder
    gemeinsam zu verzehren oder zur Abholung bereit zu stellen, dürfte die Nutzung der Produkte kein
    Problem sein. Es gibt außerdem noch viele andere Gelegenheiten im Verein, Mahlzeiten
    herzustellen und zu verteilen.
     
    10. An was für eine Pumpe denken Sie und warum wären dafür 180m Graben notwendig?
    Wie tief ist das Grundwasser? Könnte das Wasser mit Gießkannen aus dem Brunnen auf die
    Beete gebracht werden? Könnte auch Regenwasser geerntet werden?
    Ich denke an ein unterirdisch zu verlegendes Rohr, das von der 180 m weit entfernten und schon
    vorhandenen Bohrung zum Garten führen soll. Es wäre sinnvoll, diese Bohrung zu nutzen, da wir
    sonst eine weitere vornehmen müssten, zu der dann ein Stromkabel verlegt werden müsste. Die
    Frage nach der Tiefe des Grundwassers kann ich nicht beantworten. Mit Gießkannen vom 180 m
    entfernten Brunnen zu bewässern ist bei der Größe der Fläche und der notwendigen
    Wassermenge nicht möglich. Mit Regenwasser zu gießen, wäre sicher für die Pflanzen am
    gesündesten und ökologisch wertvoll. Dafür müsste das Wasser aufgefangen werden. Es gibt aber
    keine Regenrinne in der Nähe des Gartens. Vielleicht wäre aber in Zukunft beides möglich: die
    Wasserversorgung über eine handelsübliche Gartenpumpe und die Bewässerung mit
    gesammeltem Regenwasser.  
     

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  • München: Stadtacker macht viele Projekte „über den Gartenzaun“

    (Mail)

    Ausweitung der Aktivitäten über den Gartenzaun:

    Die Naschhecke für die Nachbarschaft an der östlichen Seite, die Blühwiese entlang der westlichen StadtAcker-Seite, die wärmeliebende Ruderalflur an der Südseite, der Schulgarten der benachbarten Mittelschule (das ist ein Kooperationsprojekt mit der Schule) und kleinere Blühbereiche, die mit AnwohnerInnen im halböffentlichen Raum geplant werden. Auch die nicht-flächengebundenen Aktivitäten gehören zu neuen Projekten, z.b Zukunftslabor oder die Verkaufsaktionen mit unserem Demeterbauern Hubert Birkmeir.


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  • Berlin: P-Garten Kollektiv eröffnet Nachbarschaftsraum in Ex-Nagelstudio

    (NL)

    Nicht nur im Garten wurde in den letzten Monaten fleißig gewerkelt, geschraubt und gemalert, sondern auch im benachbarten Gewerberaum in der Hermannstraße 103. In Zusammenarbeit mit dem Architekturkollektiv Team Dis+Ko entsteht im ehemaligen Nagelstudio nun ein offener Nachbarschaftsraum für Bildung, Mitgestaltung und Stadtnatur. (mehr …)

  • Bauwwochen für die Laube

    (Gu, NL)

    In den nächsten drei Wochen wollen wir gemeinsam die Laube begrünen und eine Bewässerungsanlage und ein Wasserauffangsystem installieren.
    Die Laube wird derzeit von dem Verein Common Grounds als ein Gemeingut betrieben. Sie steht allen nicht-kommerziellen Aktivitäten und Veranstaltungen offen. Daneben dient sie der Commons-Abendschule als Veranstaltungsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt, um gemeinsam mit allen Interessierten Ideen und Wünsche für einen dauerhafte Verbleib der gemeinwohlorientierten Nutzungen des Prinzessinnengartens am Moritzplatz zu formulieren. Auch nach dem für Ende 2019 angekündigten Umzug der Nomadisch Grün gGmbH wird die Laube als Audgangort für ein Fortbestehen des Gartens am Moritzplatz verbleiben
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  • Nachbarschaftsaktion bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Fröhlich her ging es bei der Auftaktveranstaltung „Wir pflanzen Nachbarschaft“ am 21.3.2018  im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Leteln. Hier hatten Greenfairplanet und das
    Quartiersmanagement Rechte Weserseite
    zu einer Pflanzaktion eingeladen. Auch der WDR Aktuelle Stunde war da.
    Mehr als 70 Menschen haben ihren Kräutergarten bei strahlendem Sonnenschein gepflanzt.
    30 Kräuter standen zur Auswahl. Dill, Thymian, Borretsch, glatte und krause Petersilie, Kerbel, Selleriekraut, Majoran, Bohnenkraut, Estragon, Basilikum, verschiedene Minzen, Frühlingslauch, Koriander, Salbei, Rucola, Ysop, Pimpinelle.

    Wir pflanzen Nachbarschaft 5Einen regen Austausch gab es im beheiztem Treffpunkt des Garten bei Kräutersuppe, frischgebackenem Kräuter- Brot und Muffins.

    Allen Helfer*innen herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung. Ob beim Auf- .Abbau und beim gute Laune versprühen – ihr habt überall tatkräftig angepackt und damit auf grandiose Weise dazu beigetragen, dass die Veranstaltung ein Erfolg für nachhaltiges Miteinander mit Quartier Rechte Weserseite wurde.

    Wir pflanzen Nachbarschaft 6

    Nächste Aktion Samstag, 28. April „In die Erde mit den Papas“  <a href=(mehr …)

  • Prinzessinnengarten und digitale Nachbarschaftsnetzwerke

    (Gu, Newsletter)
    Präsentation des MAZI-Projekts

    Wem gehört das Netz? So könnte die Ausgangsfrage des Kooperationsprojektes lauten, in dem wir gemeinsam mit 9 europäischen Partnern lokale digitale Netzwerke entwickeln werden. Am 15. Juli stellen wir das Projekt und den ersten für die Nachbarschaftsakademie entwickelten Prototypen vor. Mit Initiativen und KünstlerInnen aus Berlin sowie unseren europäischen Partnern* tauschen wir uns über die Zusammenhänge von Netzwerktechnologien, zivilgesellschaftlichem Handeln und digitalen Gemeingütern aus. Können wir unsere Daten selbst besitzen und verwalten? Können Nachbarschaften eigene Netzwerke betreiben, um lokale Bedürfnisse besser miteinander abzustimmen? Können diese Netzwerke zu neuen nachbarschaftlichen Ökonomien führen? Ist ein Alltag ohne Google möglich? Kann ich daran ohne Spezialwissen teilhaben?


    im Prinzessinnengarten in der Laube, im Rahmen der Nachbarschaftsakademie in der Laube (mehr …)

  • Sommerfest im Rahmen des europä. Tags der Nachbarschaft

    (Gu aus RSS)

    Am 29.05 feiern wir von 12-18 Uhr im Rahmen des europäischen Tag der Nachbarschaft ein Sommerfest. Neben Stockbrot und dem Bau einer Vogelscheuche wird es für Sie Köstlichkeiten aus unserem Garten geben!
    -> Oase Unperfekt in Mühlheim (mehr …)

  • JurtenGarten im Gemeinschaftsgarten Arbergen in Bremen

    (Gu, Mail und Antrag), Juni 2015
    Für den Gemeinschaftsgarten in Bremen Arbergen, der direkt an einem Flüchtlingswohnheim entsteht, ist ein Baucamp für den Bau einer Jurte geplant, die dann auch für den Stadtteil (Nachbarn, Vereine, Jugendhaus) als Treff- und Kulturort gedacht ist.
    Sie beantragen bei uns Geld für Bauteile, Material und ÖA. Wir übernehmen die Häfte der Summe, da noch an anderer Stelle Anträge lauften und eine Crwodfunding-Kampagne.

    Das erste öffentliche Treffen hat stattgefunden. Das Jugendhaus war vertreten und zwei sehr engagierte Frauen aus dem Stadtteil. Die Pfadfinder aus Arbergen waren auch dabei.

    Wann wird denn die erste Jurte aufgebaut? Bauen da die Leute auch schon mit?

    Die mitgebrachte Jurte wird am 7. September gemeinsam aufgebaut. Das dauert ca. 4 h.

    Wie wollt ihr AnwohnerInnen für die Bauaktion und dann aber auch für die Nutzung der Jurte gewinnen?

    Wir werden ein Plakat und einen Flyer erstellen und möglichst günstig vervielfältigen. Wahrscheinlich eine sw-Kopiervorlage. Die Info wird an die ÜWHs in Bremen auch in anderen Sprachen als Deutsch geschickt oder dort verteilt. Außerdem geht eine Einladung an die Nachbarschaftszentren in der Umgebung und an passende Zentren in Bremen. Über die Öffentlichkeitsarbeit der AWO Bremen ist wahrscheinlich eine Pressemitteilung in der Tageszeitung möglich. Online kommt die Information auf die offizielle Homepage von ÖkoStadt e. V. und ggf. auch auf die der AWO Bremen. Auf der fb-Seite vom Gemeinschaftsgarten Arbergen und auf die ÖkoStadt fb-Seite wird es einen Post geben.

    Sind Jugendliche aus dem Jugendhaus schon interessiert am Mitbauen und am Nutzen der Jurte?

    Die Kinder und Jugendlichen vom ÜWH haben auf jeden Fall große Lust eine Jurte zu haben! Einige junge Männer waren beim Bau des Gerätehäuschens bereits hoch motiviert, darauf stützen wir uns mit unserer Annahme, dass wir Hilfe bekommen werden. Die Jungs und Mädels, die das Jugendhaus nutzen, wissen noch nicht sehr viel vom JurtenGarten, da wir noch keine Flyer und Plakate aufgehängt haben.  

    Wie können sich Leute spontan in die Bauwochen einbringen?

    Am einfachsten ist es, wenn sie einfach vorbei kommen und bei dem Bauteil/Bauschritt, das gerade gefertigt wird/ der gerade anliegt mithelfen. Das Jurtenwesen wird auch vor und nach der festgelegten Bauzeit vor Ort sein und die mitgebrachte Jurte bietet bereits von Anfang an Raum für den Austausch, das Beisammensitzen, Musik machen und mehr. So ist es auch möglich durch andere Aktivitäten als Bauen am JurtenGarten teilzunehmen.
    Die Grundlage:
    Geplant ist, dass wir morgens zusammen kommen und die Bauzeitung für den Tag klären und erstellen. Dann werden wir uns an die Arbeit machen und nach einer Mittagspause und weiterer Arbeit am frühen Abend den Arbeitstag abschließen. Anschließend möchten wir zusammen kommen und wichtiges für den folgenden Tag absprechen. Dann ist Zeit für Kulturelles. Das geht natürlich auch irgendwie nebenbei.

    Wo wird die Jurte im Winter gelagert? Wie lange kann man sie denn nutzen (Temperatur?) und wie kompliziert ist der Auf- und Abbau? Wer kümmert sich langfristig um die Jurte, die Lagerung, den Auf- und Abbau und auch die Nutzung?

    Die Jurte kann bei guter Pflege auch den Winter über draußen stehen. Trocken und verpackt hat sie einen Platz im Kleingartengebiet Walle beim Jurtenwesen unter einem Dach oder auch bei einem Nachbarn des ÜWH. Der Auf- und Abbau geht schnell. Zu zweit und mit etwas Übung dauert es ca. 2 h.
    Der Auf- und Abbau wird vorerst mit der Unterstützung des Jurtenwesens gelingen, so auch die Pflege nach Absprache mit Sven und Oli vom Jurtenwesen; die Nutzung soll über die Integrative Projektmitarbeit der AWO Bremen laufen. Einzelnen Veranstaltungen werden ggf. auch vom Verein ÖkoStadt dort stattfinden.

    Wenn wir nur eine Teilfinanzierung übernehmen würden, woher bekommt ihr noch Geld?

    Wir versuchen es mit Crowfunding bei visionbakery.com für den JurtenGarten. Damit versuchen wir das Kulturelle und da Kulinarische während der zwei Wochen und insbesondere zum Abschluss zu finanzieren.
    Ein Antrag auf eine Mitfinanzierung der Materialkosten ging auch an Nehlsen Stadtteil-Initiative in Bremen http://www.nehlsen.com/unternehmen/da-nich-fuer/


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  • Projekt „Mein Talent für meinen Kiez“ im IG Hohenschönhausen

    (Gu, Mail, 21.5.)
    Projekt „Mein Talent für meinen Kiez – Vielfalt feiern“ möchte sich mit den „vielfältigen und spannenden Unterschiedlichkeit der Kiezbewohner/-innen in Alt-
    Hohenschönhausen beschäftigt. Unser Ziel ist es, dass wir uns hier im Kiez besser kennenlernen und miteinander in Bewegung und ins Gespräch kommen. Die bunte
    Mischung an Herkunft, Charakter und Talenten soll dabei sichtbar werden. Mit Eurer Idee und Eurem Talent gestaltet Ihr unsere gemeinsame Gartenparty am 13. Juni, ab
    16 Uhr im Interkulturellen Garten mit. […] Was kann man machen? Fast alles, was Dir einfällt! Du hast ein Talent oder eine Idee, die Du gern allein und
    mit anderen vorbereiten willst und die Du bei unserer gemeinsamen Gartenparty präsentieren möchtest? Du kannst etwas besonders gut und möchtest andere einladen,
    mitzumachen? Oder möchtest Du gern andere finden, denen Du Dich anschließen kannst?
    Zum Beispiel: etwas Musik machen, Spiele anleiten, jonglieren, Geschichten erzählen, Kuchen backen, basteln, Yoga auf der Wiese, Pflanzen erklären, zeichnen…
    […] Geplant ist eine Gartenparty unter freiem Himmel im Interkulturellen Garten, die durch unsere Ideen erst richtig gut und spannend wird.
    Die Gartenparty ist eine Kiezaktion. Man darf nichts kommerziell verkaufen und keine
    Werbung für unsoziale und undemokratische Zwecke machen.“

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  • Bermudagarten in Berlin-Weißensee geplant

    (Shimeles, Mail,Tel. Beratung, Mai 2015)

    Bermudagarten- ein urbanes Gartenprojekt in Berlin Weisen See

    Zwischen Büros und Kunsthochschule, Flüchtlingsunterkunft und Wohngebäuden liegt ein Stück Brachland. Dieses Bermudadreieck ist eine 2.700 qm große Fläche zwischen der dem DGZ Ring und der Johannes-Litten-Straße, in Berlin Weißen See

    Wir wollen Ein Garten, der Anwohner, Geflüchtete, Büroarbeiter und Studenten verbindet?

    Werden die Leute dann hier verweilen und in der Sonne liegen? Werden wir ein Café, einen Pizzaofen und eine Streichelzoo haben? Werden hier Jugendliche morgens bolzen und abends musizieren? Und wer wird versuchen sich eine unabhängige Nahrungsmittelgrundlage zu schaffen?

    Wir laden Anwohner, Angestellte, Geflüchtete, Studierende und alle, die sonst noch interessiert sind, ein, um diesem unbekannten Land Leben einzuhauchen.

    Unsere Aktivitäten sind öffentlich und wir laden alle Interessierten in der Nachbarschaft, wie in der Kunsthochschule zur Teilnahme ein.

    Wir werden den Garten das Semester über wöchentlich mit Aktivitäten bespielen und dabei der Fläche Gestalt geben. Als Stadtgarten, als Treffpunkt, als Ort des Austauschs und des Spiels.

    Wir werden Leute von anderen Projekten zu öffentlichen Präsentationen oder Workshops einladen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit uns zu teilen.

    Als zentrales Element wollen wir einen Bauwagen aufstellen. wir werden Sitzgelegenheiten bauen und Hochbeete anlegen.

    Die Initiativ Gruppe besteht aus Studenten der Hochschule Weisen See die aus verschiedenen Länder kommen zusammen mit Einzelpersonen aus der Nachbarschaft und mit Bewohner von Flüchtlings Unterkünfte.

    Ich berate die Gruppe seit Anfang Mai und die Gruppe hat Schritt für Schritt Voraussetzungen geschaffen Zugang zum Grundstuck zu bekommen und Träger zu finden bis sie eigenen Verein gründen. Die Hochschule Unterstutzt das Projekt

    Am Anfang hatten sie keinen Träger, inzwischen haben sie einen Träger. Auch diese Tage bekommen sie die Nutzungsvereinbarung für das Grundstück unterschrieben.

    Sie wollen bei der Stiftungsgemeinschaft einen Förderantrag für Gartengeräte und Infrastruktur Aufbau stellen.

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  • Projekt „GrünTöne“ startet am Frankfurter Danziger Platz

    (Gu aus alerts, 29.4.)
    […] Mit dem Projekt „GrünTöne“ am Danziger Platz wollen Gärtner auf Themen wie Gentrifizierung, Obdachlosigkeit und Regionalität aufmerksam machen. Das Vorhaben hat den Segen der ganzen Nachbarschaft. […] Um was geht es? Ums Grün in der Stadt natürlich, aber unter ganz bestimmten Voraussetzungen: „Durch die Blume“ wollen die Gärtner verschiedene Themen nicht nur sichtbar, sondern auch hör- und fühlbar machen: Gentrifizierung etwa, Obdachlosigkeit, Regionalität. Das Ziel: Menschen mit Menschen ins Gespräch bringen – und sogar Menschen mit Pflanzen.
    Wie denn das? Mit dem Indischen Springkraut beispielsweise, erklärt Stephanie König von der Naturschule Hessen. „Es breitet sich rasant aus und kann deshalb für Gentrifizierung stehen.“ […]
    Die Nachbarn nehmen das Angebot dankbar an. 40 Leute waren zum Start der Aktion da. […]  Am Frankfurter Garten arbeiten die Naturschule-Macher selbst mit; sie wollen aber mit den GrünTönen durchaus Orte in der ganzen Stadt bespielen. Der Ostbahnhof ist nur der Anfang.

    Wer mitmachen will, kann jederzeit vorbeikommen und sich ansehen, was am Danziger Platz entsteht. Das Projekt soll inspirieren: zum Nachdenken, zum Selbermachen. Die Gärtner arbeiten gerade an dem Ziel, feste Sprechzeiten anzubieten. Ein Workshop-Termin steht schon fest: Dienstag, 26. Mai, 17 Uhr. Da gibt es alles übers Pflanzen und übers Projekt zu erfahren. Jeder ist willkommen, die Teilnahme kostet fünf Euro.“

    http://www.fr-online.de/frankfurt/urban-gardening-mehr-urban-gardening-am-ostbahnhof,1472798,30540140.html (mehr …)