Schlagwort: Nachbarschaftsgarten ps Wedding

  • ps wedding kämpft weiter

    (gu, mail)

    Umnutzung des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in Berlin Wedding und unserem dort geplanten Nachbarschaftsgarten. Wir sind immer noch in Verhandlung mit dem Senat. Nachdem es im Frühjahr eine Einigung gab, mit der wir sehr glücklich waren, und die auch vom Senat getragen wurde, wurde diese nun wieder aus rechtlichen Gründen infrage gestellt. Wir haben den Eindruck, dass wir mit einem sehr konkreten neuen Vorschlag an Senat und Verwaltung herantreten müssen, um noch eine Chance auf eine direkte Umsetzung des Projektes zu haben.

    Wir werden noch vor Weihnachten ein (rechtlich abgesichertes) Angebot an Senatorin Lompscher zur Direktvergabe des Grundstücks in Erbbaurecht machen (mehr …)

  • Politik dafür, Verwaltung dagegen: doch keine Nutzungsgenehmigung für Nachbarschaftsgarten im Wedding

    (Gu, Tel und Mail)

    Wir hatten eigentlich ein schriftliches OK vom Bezirksamt und die Aussage, dass dieses das Vorhaben unterstützen würde, wenn die degewo (die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft) als spätere Eigentümerin ebenfalls ihr OK gibt und unsere Nutzung nach Grundstücksübertragung übernimmt. Die degewo war von dem geplanten Nachbarschaftsgarten und -programm sehr angetan.

    Dann aber hat sich die Verwaltung quer gestellt und geweigert, mit uns einen entsprechenden Nutzungsvertrag abzuschließen. Damit haben wir nicht gerechnet. Eigentlich, so war unser Verständnis, hat die Verwaltung eher eine ausführende Funktion. Es hat sich aber gezeigt, dass sie viel mehr Einfluss hat als gedacht und dass die Politik, jedenfalls für so einen „Kleinkram“ wie einen Garten, nicht bereit ist, gegen die Verwaltung zu agieren oder dieser weiterreichende Anweisungen zu geben.

    Wir haben diesbezüglich in den letzten Wochen mit vielen politschen Vertretern gesprochen, waren mit dem QM beim Bezirksbürgermeister etc, haben nochmal direkt mit der Verwaltung gesprochen. Aber wir mussten einsehen, dass da nichts zu machen ist. Das ist sehr schade. Es tut mir auch sehr leid, dass Ihr jetzt zusätzlichen Aufwand habt.

    Laut Verwaltung soll das Grundstück bereits im Juli an die degewo übertragen werden. Wäre das so, könnten wir dann mit der geplanten Nutzung beginnen. Wir glauben da aber nicht ganz dran. Auch wäre es dann für einen Nachbarschaftsgarten wie Anfangs geplant zu spät. Wir würden dann eher die Fläche mit einigen Interessierten zusammen gärtnerisch gestalten und Programm machen. Es ist aber noch sehr unsicher, ob es bereits so früh dazu kommt (oder doch erst im Herbst) und wenn ja, wäre es auch etwas anderes als ursprünglich gedacht (und bei Euch beantragt).


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  • Nachbarschaftsgarten im Wedding als erster Schritt für das Vorhaben ps Wedding

    (Gu, Projektbesuch, Antrag)

    In Berlin-Wedding plant ps wedding ca. 350 Mietwohnungen und 3.200 m² für soziale, kulturelle und öffentliche Nutzungen. ps wedding ist als gemeinsames Projekt nicht-profitorientierter Träger mit einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft konzipiert. Das Mietshäusersyndikat ist involviert und sie haben nun das OK von allen beteiligten Gremien.
    Ort ist eine ehemalige Schule, die seit 5 Jahren leer steht und die „damals“ so konzipiert war, dass Räume auch von der Nachbarschaft genutzt werden konnten. So war die Aula gleichzeitig ein Veranstaltungsraum und es war eine Stadtteilbibliothek in den Räumen etc.
    Die Sporthalle wird abgerissen und hier baut dann die landeseigene degewo Wohnungen.
    Zunächst auf dem ehemaligen riesengroßen Sportrplatz wollen sie als ersten Schritt für den Beginn des Gesamtvorhabens einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten anlegen. Als Ort des Lernens und der Begegnung, des gemeinsamen tuns und auch als erster Schritt in Richtung Nachbarschaftszentrum. Ab Frühjahr 2019 werden auf dem Gelände wohl Bauarbeiten stattfinden. Es gibt aber noch weitere umliegende, direkt an das Gebäude angrenzende Flächen, auf die das Gartenprojekt dann ziehen kann. Die Gruppe besteht bisher aus 10/12 Leuten, eine Information/ein Einbezug der Nachbarschaft gab es aber noch nicht. Das wird in den kommenden Wochen folgen, gärtnerisch loslegen wollen sie dann in den Osterferien mit dem Bau udn Aufbau von Hochbeeten. Dabei denken sie an zwei Optionen: Materialien zum ganz selberbauen zur Verfügung zu stellen und Aufsetzrahmen, die dann nur noch zusammengesteckt werden. Ab MAi soll es 1/Woche eine Gartensprechstunde geben. Werkzeuge und Gartengeräte können in einem temporären noch zu bauenden Schuppen untergebracht, Wasserzugang wird noch geklärt.
    Nicht die ganze große Fläche soll gleich genutzt werden, sondern zunächst ein Teil.
    Schritt für Schritt soll eine Gemeinschaftsküche entstehen, Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder.

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