Schlagwort: Nachbarschaftstreff

  • Landshut: viele neue Interessierte an IG DOM

    (Antrag, ANtworten)
    Der interkulturelle Garten in Landshut wird mitbetreut vom Nachbarschaftstreff DOM. Dieser hat vor einigen Jahren eine Freifläche, die zum Treffgebäude angrenzt, vom Müll befreit und zu einem urbanen Garten umgestaltet. Es gibt bereits Gemüsebeete, Hochbeete für Kräuter und ein Gewächshaus. Die Gestaltung und Bewirtschaftung liegen in den Händen von russischen Spätaussiedlern, Flüchtlingen aus der Ukraine und anderen Ländern sowie im angrenzenden Quartier wohnenden Familien. „Neuankömmlinge“ finden im DOM-Garten Kontakt zu Gleichgesinnten, Anschluss zur Heimischen Kultur und einen Platz, um neue Wurzeln zu schlagen. Die Betreuung übernehmen Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche des Nachbarschaftstreff. Die bunte Mischung an Menschen bringt immer neue Einflüsse und Ideen in den Garten. Da die Zahl der neuen Gärtner*Innen im letzten Jahr stark zugenommen hat ist auch der Bedarf im Garten gewachsen.

    Neue Ideen für 2023

    o   Neuanlegen von interkulturellen Gemüsebeeten ( indisches Beet, senegalesisches Beet, ukrainisches Beet uä.) mit typischen Pflanzen, die in unserem Klima gedeihen

    o   Eigene Anzucht von Gemüsen, Kräutern und Färberpflanzen

    o   Frühbeet Deckeln für Hochbeete bauen, um besseren Erfolg bei der Anzucht zu erzielen

    o   Gemeinschaftsaktionen mit Familien, um die Gruppe zu stärken

    ·        Anlegen einer neuen Kräuterschnecke, um den Mehrbedarf zu decken und Vorräte mit getrockneten Kräutern anlegen zu können

    ·        Aufbau einer Totholzhecke oder/ und eines Weidensofas als Windschutz und für den Insektenschutz (mehr Biodiversität im Garten)

    o   Neue Hochbeete und Wand-Konstruktionen für Erdbeeren, um eine unschöne Wand zu verdecken ( 2 Vorteile: optische Aufwertung und mehr Platz für Pflanzen)

    o   Rank Gerüste bauen für bessere Erträge der Flaschenkürbisse (diese werden im Kreativlabor vom DOM gerne weiterverarbeitet)

    • Wie groß ist die Gartengruppe, wie viele Menschen gärtnern regelmäßig, wie viele sind punktuell dabei?

    Über den Winter bietet der Gartentreff vorwiegend ca. 8 bis 15 Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle. Es wird draußen aufgeräumt, gekehrt, Futter für die Vögel verteilt und z.B. drinnen Blumentöpfe gebastelt und Sprossen gezüchtet. Ab März geht die Anzucht des Gemüses los. Dieses Jahr gibt es viele Anfragen von ukrainischen Flüchtlingen. Der Wunsch nach einem „Neuanfang“ ist sehr groß. Jetzt erwarten wir eine neue Gruppe von ca. 10 Frauen. So werden es insgesamt 20 -25 Personen sein, die mit uns in der Gruppe regelmäßig gärtnern. Zu bestimmten Aktionen können es auch mal mehr sein.

     

    • Wie viele Beete (und was für welche) gibt es?

    Es gibt 6 Gemüsebeete (je ca5x1,5m), einen „Bauerngarten“ mit Misch.- und Permakulturen (ges. ca. 5x10m) hier soll ein Teil zum Färberbeet (Schaubeet) werden. Außerdem gibt es eine Spielwiese mit altem Bestand von Apfelbäumen, Ein Gewächshaus, das mal ein Einkaufswagenhäuschen war, mit selbst gebauten Pikiertischen und Kübeln für Tomaten, und 3 kleine Hochbeete für Küchenkräuter

     

    • Wie ist der Garten organisiert? Ist alles gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete? Wie groß sind die Beete? Wie werden Entscheidungen getroffen?

    Die Leitung obliegt dem Team des Nachbarschaftstreffs, mit mir als Koordinatorin. Es gibt Beete, die von Anwohnern in der Nachbarschaft komplett eigenständig betreut werden. (Momentan nur 2 Gemüsebeete von einer syrischen Familie) Anfragen von einem Senegalesen und ukrainischen Frauen stehen noch offen bis zur Neuaufteilung im März. Das kann jährlich oder noch schneller wechseln, da die sich Situation der Menschen auch sprunghaft ändern kann. Dann übernimmt die Gruppe die Arbeit oder teilt sie wieder neu auf. Für uns ist die Partizipation der Menschen sehr wichtig. Deshalb versuchen wir Sie zu unterstützen eigene Ideen im Garten umzusetzen. (zB.: Neue Gestaltung der Beete, Zäune oder neue Sorten anzubauen.) Dieses Jahr wurde auch eine Tauschbörse für Saatgut angeregt. Die Beetgrössen variieren, je nach Bedarf. (Siehe oben) Entscheidungen werden demokratisch getroffen, wobei oft auch die Machbarkeit entscheidet.

     

    • Wie viele Hochbeete gibt es? Wie viele sollen gebaut werden und wer wird diese dann bauen? Wie viele von den Hochbeeten sollen mit Frühbeetdeckeln ausgestattet werden? Wer baut diese Deckel?

    Aktuell sind noch 3 Hochbeete vorhanden. ( ca. 1,60x 1m) 2 weitere mussten abgebaut werden, da sie marode waren. Um den Bereich um das Treffgebäude wieder aufzuwerten (Altes Supermarktgebäude, hoher Vandalismus) sollen insgesamt 5 neue Beete entstehen. Davon 3 flache mit Rankhilfen vor der im Antrag beschriebenen Wand. Zwei schmale Hochbeete für Blumen sollen direkt beim Eingang entstehen.  Zwei der noch vorhandenen kleinen Hochbeete sollen Deckel bekommen. Die Deckel bauen wir in der Gruppe gemeinsam mit dem Hausmeister.

     

    • Wie kann man mitmachen?

    Mitmachen können alle Anwohner der umliegenden Häuser und von uns betreuten Migranten (z.B.: Teilnehmer der Deutschkurse). Meistens laden wir persönlich ein, oder finden Teilnehmer durch Mundpropaganda. Anleitung und Kontakte findet jeder im wöchentlichen Gartentreff. Ein Austausch findet auch über Sozialmedia statt.

     

    • Sollen die interkulturellen Gemüsebeete Schaubeete werden? Oder wer wird dort gärtnern? Wer legt die Beete an?

    Die interkulturellen Gemüsebeete sind eine neue Idee der Frauen des Deutschkurses. Sie wollen Samen ihrer Heimat bei uns kultivieren. Dabei geht es in erster Linie um den Austausch, Integration und Deutsch lernen. Wahrscheinlich werden die Beete zunächst in der Gruppe mit Anleitung bewirtschaftet und auch geerntet. Je nach Ernteerfolg könnte sich Eigeninitiative entwickeln. Das muss man allerdings abwarten.

     

    • Wozu braucht man beim Bau einer Totholzhecke oder eines Weidensofas Farbe? Wer entscheidet, was davon gebaut wird, wer wird das bauen?

    Die Farben sind für die Haltepfosten gedacht. Dafür sollen haltbare Pflanzenfarben von „AURO“ benutzt werden. Es ist ungewöhnlich diese Pfosten zu bemalen. Der Gedanke ist, sichtbar zu machen, dass diese vermeintlichen „Rümpelhaufen“ gewollt sind und nicht dazu einladen Müll abzuladen. Sie werden wahrscheinlich nicht auf einmal fertig gestellt, da auch hier ein Arbeitseinsatz für die Gartengruppe geplant ist. Deswegen ist es in unserm Viertel wichtig Zeichen gegen den Vandalismus uns Zerstörung zu setzen. Die Einbindung der Anwohner, hier einen schönen Ort zu schaffen ist auch ein Teil dieser Arbeit. Die Entscheidung trifft die Gartengruppe.

     

    • Wer wird die Kräuterspirale bauen, wer wird sich dann kümmern?

    Die Kräuterspirale bauen die Kinder und Jugendlichen der DOM- Gruppe mit mir und unserem Hausmeister in der Gartenzeit am Freitagnachmittag. Anleitung und Unterstützung haben wir von einer Landschaftsarchitektin. Bepflanzt wird sie an einem Projektwochenende zum Thema „ein Garten für uns“ von angehenden Naturpädagogen und einer Kindergruppe aus dem Quartier. Nach Möglichkeit soll die Pflege in Eigenregie von den „Erbauern“ und deren Familien geschehen.

     

    • Können Sie sich einen großen Hammer für den Bau nicht auch leihen? Was passiert nach dem Bau mit dem Hammer?

    Bis jetzt haben wir noch keinen in der Gruppe der ein solches Werkzeug besitz. Das Ausleihen wäre dann wohl beim Baumarkt möglich. Da so ein Hammer auch für weitere Arbeiten im Garten (z.B.: Zaunerneuerung) zu Einsatz käme wäre ein Kauf sehr sinnvoll. Der Hammer bleibt im Besitz des Nachbarschaftstreffs. Der Garten lebt und braucht an vielen Ecken mal einen großen Hammer.

     

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?

    Die Gärtner*innen unterstützen den Garten oft durch Samen oder Pflanzenspenden. Meistens aber durch Expertise, Zeit und Arbeitseinsatz. Durch den sozialen Hintergrund der Familien sind finanzielle Spenden leider nicht möglich.


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  • Beetgruppe Arnulfpark muss sich verändern

    (Projektbesuch)
    Am Nachbarschaftstreff Arnulfpark gibt es seit ein paar Jahren ein Gartenprojekt. Kathrin und Mickel, ehemals (und teilweise immernoch) von o´pflanzt sind hier die Motoren. Aus zunächst drei Beeten wurden inzwischen gut 1 Dutzend und eine Kräuterspirale, sie haben zudem Beerensträucher gepflanzt. Bis Anfang 2020 lief es sehr gut, es gab sogar ein kleines Honorar vom Nachbarschaftstreff und eine Gruppe von 12 – 15 Leuten, die größtenteils Patenschaften für bestimmte Beete übernahmen (= individuelle Beete). Nicht gut lief die gemeinsame Verantwortung für die Gemeinschaftsbeete und Gemeinschaftsaufgaben. Inzwischen sind viele der ehemals Mitgärtnernden nicht mehr mit dabei, aus vielen verschiedenen Gründen. Es gibt auch kein Geld mehr vom Nachbarschaftstreff und ein Teil der Beete muss wegen Renovierungsarbeiten an der Fassade abgebaut werden, ein Teil davon soll dann auch nicht mehr aufgebaut werden (optische Gründe).
    Sie wollen einen „Neustart“, dafür zunächst in kleiner noch vorhandener Gruppe die Beete, die stehen blieben können, bewirtschaften und mit ihnen besprechen, wie sie weitermachen wollen und ab wann sie neue Gärtner*innen suchen wollen.

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  • Garten Teil eines neu entstehden Nachbarschaftszentrums in Berlin

    (alerts)
    […]
    Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des neuen Stadtteilzentrums soll auf den Angeboten des neuen Nachbarschaftstreffs in der Leonorenstraße Ecke Saarburger Straße liegen. Hierfür haben die Mitarbeiter*innen auch schon sehr viele Ideen. „Neben dem klassischen Nachbarschaftscafé wollen wir hier zum Beispiel auch einige Co-Working-Plätze in einer schönen Atmosphäre und mit freiem WLAN-Zugang anbieten“, erzählt Katja Krause vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V., eine der Verantwortlichen für das neue Stadtteilzentrum und Ansprechpartnerin für den Standort Lankwitz. „Dieses Angebot würde nicht nur den Nachbar*innen, sondern auch den Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft zugutekommen. In der Unterkunft haben sie nur einen sehr eingeschränkten Internetzugang“.  

    Die Kooperation mit der Gemeinschaftsunterkunft wird als ein wichtiger Teil der Arbeit an diesem Standort gesehen und kommt jetzt schon zur Geltung. Eines der bereits laufenden Projekte basiert ebenfalls darauf. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Nachbarschaftsgarten, der auf dem Gelände der Unterkunft entstehen wird. Dabei werden 20 Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Das Besondere daran ist, dass jedes Hochbeet jeweils von einem Bewohner der Unterkunft und einem Anwohner aus der Nachbarschaft gemeinsam gepflegt wird. Die „Paten“ kümmern sich zusammen um Bepflanzung, Bewirtschaftung und auch um die Ernte. Ein Team aus Ehrenamtlichen koordiniert und berät die engagierten Gärtner*innen bei Bedarf.  […]
    https://www.stadtteilzentrum-steglitz.de/2020/09/neues-stadtteilzentrum-fuer-steglitz-zehlendorf/ (mehr …)

  • Im Haselbergl (München) entsteht ein Interkultureller Garten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    An einem Nachbarschaftstreff (Träger ist die Diakonie) wollen auf der öffentlich zugänglichen Terrasse beginnend einen IG anlegen, koordiniert von der Leiterin der Einrichtung. Die Anwohnenden haben die Idee entwickelt. Sie wollen Kontakte zum nah gelegenen Schrebergarten, dem BUND, Imkern aufnehmen, Hochbeete, Kompost und Insektenhotels bauen. Einmal pro Woche gibt es eine Sprechstunde mit einem erfahrenen Hobbygärtner. Sie wollen mit Kitas und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten und Kochkurse anbieten.

    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entsteht? Sie schrieben ja, dass es sich um einen Minigarten handelt.

    Die Fläche ist ca 10 mal 4 Meter groß, wenn ich mir andere Gärten ansehe, erscheint es mir recht klein.

    –     Wie viele Leute sind in der Gruppe, die plant und gärtnern möchte jetzt schon dabei?

    Bis jetzt planen wir zu 10.

    –     Mit wie vielen Leuten rechnen Sie? Sprich auf welcher Grundlage/Annahme beruht die finanzielle Planung?

    Wenn noch der Ein oder andere Nachbar dazu stoßen möchte (was auch gewünscht ist, sich aber noch nicht abzeichnen lässt und unser Platz und die Hochbeete ich ausreichen, ist auf einer Fläche der Stadt München und dem Grünpatenprojekt von Green City der Bau von weiteren Hochbeete geplant. In Absprache mit der GWG soll das langsam geschehen um die Anwohner mit zunehmen und zu gewährleisten, dass die Beete nicht verwahrlosen.

    –     Wie viele Hochbeete soll es geben und welche anderen Möglichkeiten zum Gärtnern gibt es?

    Auf unsere Terasse solle 10 Hochbeete aufgebaut werden. Dann haben wir noch die Flächen der Stadt München, auf die erstmal ca3 Beete gebaut werden.

    –     Wie machen Sie auf das Projekt aufmerksam? Auf der Homepage von Urbane Gärten stehen wir bereits, geplant sind Berichtest unserer Homepage und dem Diakonie Intranet, die Eröffnung oder der Aufbau soll mit der lokal Zeitung hallo München stattfinden, Die GWG erhält einen Flyer des Nachbarschaftstreffs mit aktuellen Informationen, der auch an die Nachbarschaft verteilt wird Zu der Aufbauaktion werden alle Nachbarn mit Plakaten eingeladen.

    –     Haben Sie schon Kontakt mit den Flüchtlingen und haben Sie das Projekt schon vorgestellt? Das Projekt wurde bereits der Einrichtungsleitung vorgestellt, leider ist die Unterkunft in der Neuherbergstraße bis gestern möchte nicht bezogen worden. Es gibt aber bereits am 18.4 wieder ein Treffen mit der Leitung und anderen Einrichtungen.

    –     Für welchen Zeitraum planen Sie das Projekt? Was passiert nach dem 31.1.2016? Das Projekt soll so bald wie möglich starten, ich wünsche mir dass der Hochbeetgarten für immer bleibt, hatte dieses Datum mit meinem Bereichsleiter als Enddatum ausgewählt, weil wir dachten, ein Projekt muss ein Anfangs und Enddatum haben. Wir möchten allerdings gerne 2017 weiter pflanzen….


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  • In München-Haselbergel soll ein kleiner Gemeinschaftsgarten Ausgangspunkt für eine essbare Siedlung werden

    (Gu, Mail, 18.29
    das Nachbarschaftstreff möchte in diesem Jahr einen interkulturellen „Minigarten“ auf der Terrasse eröffnen um den Nachbarn und der benachbarten Flüchtlingsunterkunft
    die Terrasse befindet sich im Innenhof einer Wohnsiedlung und ist öffentlich zugänglich und gehört  zum Nachbarschaftstreff. Diesen Ort habe ich mir als Startplatz für das Projekt und als „Vorzeigeobjekt“ ausgesucht.

    Mein Plan ist, die Siedlung an der Nordhaide „essbarer“ zu machen und nach und nach die GWG, Kitas, Seniorenbegebnungsstätten weitere Einrichtungen mit ins Boot zu nehmen (mehr …)

  • Rosen_Heim kurz vorm offiziellen Start

    (Gu, Projektbesuch, 6.8.)
    In München Ramersdorf ensteht auf einer Brache (3 Jahre Zwischennutzung) das Gartenprojekt Rosen_Heim. Es ist ein Soziale Stadt Projekt, dementsprechend auch mit Gelder für Honorare ausgestattet (aber nicht für Gartengeräte…). Es gibt, sobald sie die Nutzungsgenehmigung haben, eine Koordinatorin mit 6h/Woche. Es ist ein Projekt des Wohnforum bzw des Nachbarschaftstreff Netzwerk am Isareck, das eine Tochter einer Wohnungsbaugesellschaft (GEWOFAG) ist. Die GEWOFAG ist noch dabei, die „Beauftragung“ auf den Weg zu bringen, so dass sie offiziell loslegen können. Es gibt schon ein paar Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Tische – gebaut zusammen mit der Werkbox. Sie haben Erde von der GEWOFAG, es gibt einen Wasseranschluß und einen Baucontainer. Gestern fand ein Workshop für Kinder zum Insektenhotelbau statt. Es sind kleine Hotelchen entstanden, die jetzt auf der einen Seite entlang des Zauns hängen. Auch Bierbänke etc. sind schon auf der Fläche. Diese ist im historischen Ortskern des Stadtteils.
    Von der Organsiation her wollen sie das Projekt so wie den Grünspitz in Giesing gestalten und auch viele Veranstaltungen machen. Der nächste Workshop mit der Werkbox ist der Bau eines Komposters, mit dem man das Kompostgut gleich wenden kann.
    Es gibt schon einen Kern von 7 Leuten und 15 Interessierte – bisher haben sie noch keine Werbung o.ä. gemacht. Aber es fand beim „Tag der Stadtebauförderung“ im Mai schon einiges auf der Fläche statt (mussten sie machen, da sie über Soziale Stadt finanziert sind):
    „Soziale Stadt
    Ramersdorf / Berg am Laim
    Die Landschaft der Münchner Gemeinschaftsgärten wird um einen Garten
    im Herzen des historischen Ortskerns von Ramersdorf reicher. Auf
    dem Grundstück der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH
    (MGS) am Ende der Rosenheimer Straße entsteht unter der Trägerschaft
    des Wohnforums ein Nachbarschaftsgarten mit dem Namen „rosen_
    heim“. Hier kommen Gartenfreunde auf ihre Kosten!
    Zum Tag der Städtebauförderung laden wir Sie ein, Gemeinschaftsgärtnern
    hautnah zu erleben und eine brachliegende Fläche zum Blühen zu
    bringen. Unter fachkundiger Leitung bieten wir „Pflanzenkunde“ und
    Spaß am Garteln für Jung und Alt. An unserem Infopavillon erhalten
    Sie Informationen zu Projekten, Planungen und Aktionen im gesamten
    Gebiet der Sozialen Stadt, und Sie können diese bei einer Radltour mit
    der Quartiersmanagerin auch vor Ort kennenlernen.“

    Sie wollen gerne ein Lastenrad bauen und können sich gut vorstellen, Workshops zu machen, die auch für andere Münchner Gemeinschaftsgärten interessant sind. (mehr …)

  • München-Hirschgarten: urban gardening Gruppe bekommt wahrscheinlich Fläche

    (Gu aus alerts, 21.7.)
    „Geht es nach dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) dann sollen die sogenannten Straßenbegleitgrünflächen im Wohngebiet am Hirschgarten zum Teil der Urban Gardening-Gruppe des Nachbarschaftstreffs zur Gestaltung und Pflege zur Verfügung gestellt werden. Einen entsprechenden Antrag der Grünen-Fraktion hat das Gremium einstimmig so beschlossen. Die neu gegründete Urban Gardening-Gruppe des Nachbarschaftstreffs Hirschgarten habe es sich zur Aufgabe gemacht, „eigenverantwortlich Grünflächen im Wohngebiet zu pflegen und zu gestalten“, betont Marcus Freyer, Initiator des Antrags. „Ziel dabei ist die nachbarschaftliche Zusammenarbeit zu fördern, das Viertel lebenswerter und fröhlicher zu gestalten und dem Wohngebiet einen individuellen Charakter zu geben, mit dem sich die Bürger identifizieren können.“ Um das Zusammenleben und das Engagement im Stadtteil weiter zu fördern, unterstützt der BA 9 deswegen dieses Projekt und bittet die Landeshauptstadt München darum, den Bürgern die Flächen zur Verfügung zu stellen.“
    http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/gern/auto+%26+verkehr/nachrichten/Urban+Gardening,74831.html (mehr …)

  • „Wildwuchs Quidde“ Teil einer selbstorganisierten Nutzung eines leeren Kaufhauskomplexes in München

    (Gu, Projektbesuch, 10.6.)
    In Neuperlach ist ausgehend von dem Nachbarschaftstreff „Quidde“ ein kleines Gartenprojekt entstanden. Die mit Gestrüpp überwucherten Betonkästen, die entlang der Wege eines leeren Einkaufszentrums stehen, haben Leute mit neuer Erde und Nutzpflanzen versehen. 2x in der Woche ist Gärtnertreff, begleitet wird das Projekt von Green City. Die Gruppe ist teilweise identisch mit NutzerInnen des Nachbarschaftstreffs, teilweise kommen über die neu gestalteten Kästen neue Leute hinzu. Das Kaufhaus steht schon länger leer und seit einem Jahr soll es abgerissen werden. Die Zwischenzeit nutzen Leute, um in den Räumen eigene Aktivitäten zu entfalten. So gibt es ein KünstlerInnenatelier und in der ehemaligen Stadtteilbibliothek gibt es viele verschiedene Ausstellungen. Ein Graffiti-Künstler ist eingezogen, es gibt Sportgruppe und noch anderes. Immer mehr Leute interessieren sich für eine Nutzung.
    Die Gartengruppe kann die große Küche und die anderen Räume im Nachbarschaftstreff nutzen, in dem auch die von uns geförderten Geräte untergebracht sind. Die Leute übernehmen für bestimmte Kästen Patenschaften und kümmern sich dann u.a. um einen bestimmten Kasten. (mehr …)

  • Nachbarschaftstreff in München-Neuperlach will Gartenprojekt starten

    (Gu, Tel, 15.4.)
    Ein inzwischen hauptsächlich ehrenamtlich gemachter Nachbarschaftstreff in München Neuperlach, der in einem baufälligen Einkaufszentrum ist, möchte große Blumenkästen (wohl vor dem Eingang und auch im Zentrum?) neu bepflanzen und eine Art Gemeinschaftsgarten entstehen lassen. Unklar ist, ob und wann das Einkaufszentrum abgerissen wird. Die Aktiven wollen gerne, dass „Leben in der Bude“ ist und sehen ein Gartenprojekt auch als Möglichkeit, Leute zu gewinnen. Sie wollen auch mit Flüchtlingen arbeiten, die in der Nähe untergebracht sind. Konrad Bucher von ZAK berät geärtnerisch. Sie wollen einen Antrag stellen (mehr …)

  • Nachbarschaftstreff in München will Blumenkästen mit BewohnerInnen bepflanzen

    (Gu, Mail, 19.2.2015)
    im Nachbarschaftstreff Quiddezentrum wollen wir dieses Frühjahr und Sommer die Blumenkästen rund um den Nachbarschaftstreff im öffentlichen Raum (bzw. gehört das Gelände der Wohnungsbaugesellschaft WSB, die auch den Treff betreibt – macht die Sache etwas einfacher) neu / in Eigenregie mit interessierten BürgerInnen  bepflanzen. Nächste Woche (am 24.2.) wird es dazu schon ein erstes Treffen geben (mehr …)