Schlagwort: Naschgarten

  • Nürnberg: Neuigkeiten aus der essbaren Stadt

    Workshop Boden – das Mysterium um die paar Zentimeter, die die Welt ernähren

    11.7., 18-21 Uhr, Jakobsplatz

    Boden – was ist das eigentlich, was da kreucht und fleucht? Warum sind wir und die Pflanzen und Tiere, die uns ernähren so abhängig davon? Welche Praktiken fördern einen gesunden Boden? Wie sieht es mit dem Wassermanagement aus? Lilly von Hof vErde nimmt uns mit in die Welt der Regenwürmer und Mikroorganismen!

    Der Workshop ist kostenlos (Spenden sind herzlich willkommen), aber die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung nötig. Alle Infos und Anmeldemöglichkeit findet ihr hier.


    Praxis-Workshop Baum- und Strauchschnitt

    12.7.,16-20:00 Uhr, Start am Garten des Südens, weiter zu Jakobsplatz, Egidienplatz und Bielingplatz

    Niklas Götz von pflanzoasen freut sich mit euch einen Gehölzschnitt-Workshop durchzuführen, bei dem wir zunächst einen kritischen Blick auf die lokalen Standortbedingungen werfen, um uns im Anschluss mit der Ökologie der dort ansässigen Gehölze beschäftigen. Ich zeige euch, welche (Pflege-) Maßnahmen wichtig sind, um die Gärten zukunftsfähig zu machen.

    Der neue Naschgarten in der Marienvorstadt (Nahe TH / Wöhrder Wiese) geht an den Start! Kommende Woche plant die Gartengruppe gemeinsam in einem Permakultur-Planungs-Workshop die Fläche und wird dann ganz offiziell in den Kreis der Essbaren Stadt aufgenommen. Bock mitzugarteln? Meldet euch!

    Und auch im Garten Für Alle (Schloßäckerstraße) geht es nach unserem Permablitz Anfang Juni weiter – wer in der Nähe wohnt und/oder Lust hat, sich im Garten einzubringen, melde sich 🙂 Wir kommunizieren über eine Signal-Gruppe und natürlich vor Ort.

    Die Bibliothek der Gartendinge ist auf der Zielgeraden – letzte technische und organisatorische Dinge brauchen noch einen Feinschliff, dann können wir in die Beta-Phase gehen.
    (mehr …)

  • Berlin: Kiezinsel wird neue Heimat von Sunseeker Beeten

    (Besuch)
    Die Kiezinsel Fischerstraße in Mitte wurde drei Jahre lange saniert/renoviert. Nun wird ein Teil des Außengeländes neu gestaltet. Sie haben seit einem Jahr einen kleinen Gemeinschaftsgarten, der von vier Familien aus der Nachbarschaft genutzt wird, im hinteren Teil einer Wiese, auf der auch ein paar Obstbäume stehen. Am Spielplatz sollen Naschbeete entstehen, im Innenhof eine Kräuterspirale.
    Am Lehmofen und vor allen Dingen auf der Terasse soll ein Teil der Gemüsebeete aus dem Sunseeker untergebracht werden – die Beete aus dem Garten wären dann nicht alle zusammen, sondern an verschiedenen Stellen des Außengeländes verteilt, wobei es zwei „Cluster“ geben könnte.
    Sunseeker muss umziehen, da die bisheirgen Fläche beim Haus der Statistik nun für die Baustelle gebraucht wird.
    Der Träger „Essbar“, eigentlich eine Foodsharing Ini, oranisiert den Umzug und will sich dann um die Neugestaltung der gesamten Außenfläche der Kiezinsel kümmern, auch um die Anlage einer Boulebahn.
    In ca. 10 Tagen ist ein Freiwliigentag, an dem die bisher schon angelieferte Erde bewegt werden soll und auch eine Überdachung für den Lehmofen fertig gebaut werden soll.
    Im Sunseeker wird noch gegärtnert, die Beete sind aber schon teilweise zusammengeschoben und nicht alle sind noch transportabel.
    Es wird noch eine Veranstaltung vom Haus der Statisk aus geben, bei der der Garten gefeatured und verabschiedet wird, danach soll der Umzug dann stattfinden.
    Ggf. wird der eigentliche Umzug via Toni finanziert, der woh durchblicken ließ, dass der noch Geld hat.

    Für die Kiezinsel ist die Erweiterung des Nachbarschaftsgartens keine Prio, sie wollen die Flächen auch anders nutzen und sehen die Beete teilweise eher als Gestaltungs- und strukturgebende Elemente (z.B. auf der Terrasse), außerdem soll das Außengelände dann in ca 2 Jahren nochmal entlange eines schon vorliegenden Architektenentwurfs neu gestaltet werden. (mehr …)

  • Berlin: neuer Garten in Pankow

    (Mail)

    auf dem Pankeplatz ist nun ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Der Naschgarten.
    Plötzlich hat sich alles perfekt zusammengefügt und jetzt hat sich ich eine ganz wunderbare bunte Gruppe aus Gärtnern, Repair-Cafélern, Holzkünstler, neugierigen Workshop-Gebern und -nehmern (Seife sieden, Sonnenlichofen bauen, Fermentation etc.), Frauen aus dem Iran, Aktivisten zum Erhalt von Grünflächen etc. zusammengefunden“ (mehr …)

  • In Lübeck entsteht ein Gemeinschafts-Naschgarten

    (Gu aus Antworten/Antrag)

    wie groß ist die Gruppe, mit der Sie das Projekt planen
    und wie setzt sie sich zusammen. Wer aus dieser Gruppe möchte mit gärtnern?
    Momentan gibt es 3 Einzelpersonen, die regelmäßig zu den Treffen kommen und mitgärtnern wollen, sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem „Haus der Kulturen“.
    Es haben sich noch mehr Menschen gemeldet, die interessiert sind und per E-Mail informiert werden, die aber (meist) nicht zu den Treffen kommen.
    Zu den Interessierten gehören neben Privatpersonen auch zwei direkt benachbarten Einrichtungen: der Kindergarten mit Familienzentrum St. Marien und die Vorwerker Diakonie, bei denen noch nicht klar ist, wie sie sich in Zukunft beteiligen wollen.
    (Wahrscheinlich wird das Interesse noch zunehmen, sobald der Bodenaustausch erfolgt ist und die Pflanzung startet, weil dann mehr Menschen auffällt, dass auf der Fläche ein Garten entsteht.)

    Ist das ein Gemeinschaftsgarten oder eher ein Projekt, was einige für alle machen?
    Sowohl als auch.

    Die relativ exponierte Lage in einer Grünanlage bedeutet, dass alles was im Garten passiert, für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Es ist auf jeden Fall beabsichtigt, die Grünanlage dadurch attraktiver zu gestalten.

    Der Vandalismus-Gefahr soll reduziert werden dadurch,
    – dass ein großes buntes Gartenschild aufgestellt wird – dies wurde bereits hergestellt

    – die Fläche immer attraktiv und gepflegt aussehen soll

    – sowie durch das vorhandene Klinker-Mäuerchen, das die beiden Hochbeete einfasst

    Wie laufen die Kommunikations,- Informations- und Entscheidungswege?

    Es trifft sich eine Gruppe unter der Schirmherrschaft des Hauses der Kulturen.

    Die Gruppe und die Interessierten werden durch Rund-E-Mails auf dem Laufenden gehalten.
    Das Gartenschild vor Ort verweist auf die Ansprechpartner.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird und wo das hin kommt?
    Die Gruppe, die sich regelmäßig trifft, hat eine Vorauswahl an Beerensträuchern sowie Wein und Mini-Kiwi für die Mauer getroffen, die im Frühjahr 2018 bestellt und gepflanzt werden sollen.
    Diese mehrjährige Bepflanzung wird eher im hinteren Teil der Beete an der Mauer stehen, vorne die mehrjährigen Kräuter und freie Flächen für einjährige Kulturen.
    Darüber entscheidet dann die Gruppe der Aktiven.


    Was passiert mit der Ernte?
    Da die Fläche nicht eingezäunt ist, kann sich theoretisch jeder bedienen.
    Es liegen noch keine Erfahrungen vor, wie stark das öffentliche Interesse sein wird.
    Wahrscheinlich ist es sinnvoll, Pflanzen zu verwenden, die eher kleine Früchte haben – wenn der einzige Kürbis verschwunden ist, kann das enttäuschend sein. Wenn bei den Kräutern Blätter abgepflückt werden oder einzelne Stachelbeeren probiert werden, bleibt immer noch etwas übrig. 

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie öffentlich zugänglich sind Sie?
    Auf dem direkt benachbarten Grundstück der Vorwerker Diakonie ist ein abschließbarer Mini-Schuppen geplant. Das Diakonie-Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, aber der Standort soll im geschützten Innenhof sein.

    Bis dahin soll das Werkzeug beim „Haus der Kulturen“ gelagert werden.

    Inwieweit beteiligen sich die aufgeführten Kooperationspartner an dem Projekt?
    Momentan sind wir in der Planung mit den dort ansässigen Partnern, wer was machen soll.

    Wer finanziert die Bepflanzung?
    Es gibt einen Spender, der den wegen einer Bleibelastung notwendigen Bodenaustausch finanziert und die Erstbepflanzung (insgesamt 2.000,- Euro).

    Diese Spende hat eine Mitarbeiterin der Hansestadt Lübeck, die für das Netzwerk „Essbare Stadt“ zuständig ist, für den Garten organisiert.
    Einige Pflanzen werden geschenkt (Ableger von Kräutern, Himbeeren usw.).

    Sollen nur Naschpflanzen gepflanzt werden?
    Bisher ist geplant, dass vorwiegend essbare Pflanzen angebaut werden sollen, auf jeden Fall keine giftigen Pflanzen.
    Es gibt aber auch Ideen, zum Beispiel Pflanzen mit Nutzen für Insekten (wie z.B. Wildbienen) und Vögel zu verwenden.

    Darüber hinaus entscheiden die Nutzer/innen des Gartens, was sie anbauen wollen.

    Wem gehört die Fläche und wie lange haben Sie diese zur Verfügung?

    Die Hansestadt Lübeck ist Eigentümerin. Es gibt einen unbefristeten Nutzungsvertrag.

    Soll es bei zwei Beeten bleiben?
    Mündlich wurde mit dem Grünflächenamt besprochen, dass die Fläche noch vergrößert werden kann, falls das Garten-Projekt gut läuft. Das Grünflächenamt ist prinzipiell sehr interessiert, ist aber vorsichtig und möchte erst einmal mit der kleinen Fläche als „Test“ anfangen. 

    Die Fläche liegt in einem Grünzug mit Kinderspielplatz. Das Grünflächenamt plant für die nächsten Jahre eine Umgestaltung einiger Bereiche. Ein Teilbereich der Grünanlage lag mehrere Jahre brach und wäre gut für eine Garten-Vergrößerung geeignet.
    Einige Ideen des Garten-Konzeptes sind erst mit einer größeren Fläche umsetzbar – falls eine Vergrößerung nicht stattfinden kann, werden die Möglichkeiten des Gartens naturgemäß bescheidener sein.

    -> es soll auf jeden Fall ein GG werden, Werkzeuge werden auf dem Hof einer angrenzenden Einrichtung in einem Schuppen untergebracht, der per Zahlenschloss für alle zugänglich ist.

    (mehr …)