Schlagwort: Naturpark

  • kleine Anschlussfördeurng für „Urban gardening geht aufs Land“

    (alerts)

    Ideenwettbewerb der Sächsischen Mitmach-Fonds: Verein Dübener Heide gewinnt in drei Kategorien

    Zwei Regionen, vier Kategorien, 1.520 eingereichte Projektideen und insgesamt 3,2 Millionen Euro Preisgeld. Das ist die Bilanz des diesjährigen Ideenwettbewerbs der „Sächsischen Mitmach-Fonds“. Ziel des Wettbewerbs ist es, den bevorstehenden Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen mit Projektideen von Menschen vor Ort erfolgreich zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Hochschulen, Schulen, Kindergärten sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen konnten ihre Projektideen für die Regionen Lausitz und Mitteldeutschland bis Mitte April einreichen. Die Preisträger stehen jetzt fest. Der Verein Dübener Heide e.V. beteiligte sich für die Region Mitteldeutschland mit drei Projektideen in den Kategorien MINT, Mobilität und ReWIR und konnte mit jeder überzeugen

    […]
    Im Rahmen des „ReWIR-Preis“ zur Förderung des Miteinanders und Zusammenlebens der Menschen bewarb sich Dr. Torsten Reinsch in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm (Bad Düben) mit dem Projekt “Gemeinschaftsgarten am Wasserturm: Konsolidierung durch Einrichtung zweier Honorarstellen „Koordination“ und „Gartencoach“”. Die hier verfolgte Projektidee schließt an das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ an, das von März 2017 bis Februar 2019 in Trägerschaft des Vereins Dübener Heide e.V. stattfand. Projektziel war es zu prüfen, ob im ländlichen Raum die sozial-integrativen und kommunikativen Wirkungen des „Urban Gardening“ nutzbar sind. Es fand sich eine Fläche auf dem Bahnlandwirtschaftsgelände in Bad Düben ebenso wie eine Gartengruppe, die den Garten nutzbar machte, ein Gewächshaus errichtete sowie Workshops und Bildungsveranstaltungen durchführte. Flüchtlinge und dementsprechende zivilgesellschaftliche Akteure wurden erfolgreich eingebunden. Die Gartengruppe ist inzwischen unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. als eigenständige „Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm“ formalisiert. Durch Schaffung zweier Honorarstellen „Gartencoach“ und „Koordination“ zu je 100 Stunden im Zeitraum von August 2019 bis Oktober 2020 soll die Gruppe in der Umsetzung ihrer Zielsetzungen unterstützt werden. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 € werden die beiden Honorarstellen finanziert. Die Projektidee verfolgt die Stärkung bzw. Entlastung des ehrenamtlichen Engagements.

    https://www.naturparkmagazin.de/duebener-heide/saechsischer-mitmachfonds-dreimal-gewonnen/ (mehr …)

  • Gartenprojekt in der Dübener Heide geht weiter

    (Mail)

    wir möchten Sie/Euch auf die neu entstandene Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm – Bad Düben“  des Vereins Dübener Heide e.V. hinweisen. Die Ortsgruppe ist aus dem im Februar 2019 beendeten und vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geförderten Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ hervorgegangen und sucht noch weitere Mitglieder.

    Der Gemeinschaftsgarten liegt gegenüber vom Bahnhof Bad Düben, auf der Fläche der ehemaligen Bahnlandwirtschaft, am Wirtschaftsweg. Der Garten ist auch gut an seinem Gewächshaus zu erkennen (siehe Bild unten).

    Auch kooperiert die Ortsgruppe weiterhin mit der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide (www.bgdh.de) und dem Pächter der Gartenfläche Michael Kühn.

    Wir würden uns über Ihr Interesse oder gar Ihre Unterstützung freuen. Auch dazu bietet die Ortsgruppe ab dem 11. April jeden Donnerstag ab 15:00 einen öffentlichen Gartentag im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm an.


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  • Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ endet – Garten besteht weiter

    (Gu, alerts)

    Die Gartensaison ist vorbei, sind die Dübener Gemeinschaftsgärtner denn mit den Erträgen zufrieden? 

    Ja, wir haben Rote Beete, Möhren, Salate, Mangold, Kartoffeln, Zucchini, Bohnen, Kürbisse, Tomaten in vielen verschiedenen Sorten, Paprika, Kohlrabi, Birnen und sogar Walnüsse geerntet und uns an vielen Blumen erfreut.

    Wie kamen Sie mit der langen Trockenzeit im Sommer zurecht? 

    Zum Glück konnten wir den Brunnen aktivieren und haben tapfer gegossen und gemulcht. Nur die Benjeshecke zum Bahnhof hin wurde nicht grün, weil die Erde hier zu locker lag. Die Flüchtlinge Hussein, Shahid und Anwar waren teilweise jeden Tag zum Gießen im Garten.

    Was haben Sie mit dem vielen Gemüse gemacht? 

    Wir haben es verteilt an die Mitgärtner, öfter gemeinsam gekocht und schöne Feste zusammen gefeiert.

    Wie viele Gemeinschaftsgärtner gibt es inzwischen, die sich um den Garten gegenüber vom Bahnhof kümmern? 

    Um die zwölf, aber eine Gruppe von um die acht Leuten ist immer vor Ort und dazu kommen diverse Besucher, zum Teil mit ganzen Kuchenblechen voller Apfel- oder Rhabarberkuchen, da sie ja wissen, am Donnerstag sind wir immer alle da.

    Das Projekt „Gemeinschaftsgarten geht aufs Land“, das vom Bund gefördert wird, geht Anfang 2019 zu Ende. Wie fällt Ihr Fazit aus? 

    Ein sinnvolles Projekt, auch auf dem Land besteht Bedarf an Gemeinschaftsgärten als einer neuen Form, um sich zu treffen und sich gemeinsam weiterbilden zu können hinsichtlich naturnahem und klimaverträglichem Landbau. Eine weitere Förderung wäre sinnvoll.

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    Das Jahr im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben war von viel Arbeit, aber auch Geselligkeit geprägt. Hier ein kleiner Streifzug durchs Gartenjahr 2018.

    Was hat Ihnen als Projektleiter besonders viel Spaß gemacht? 

    Die Arbeit mit interessanten und spannenden Menschen, aber auch das Outdoor-Jahr im Garten. Wir haben ja sehr viel gezeltet. Besonders interessant, aber auch sehr bedrückend war die Arbeit mit den Flüchtlingen, die viele Schwierigkeiten aufgrund der langsam malenden Mühlen der Bürokratie haben und sehr unter der jahrelangen Trennung von ihren Frauen, Kindern und Eltern leiden. Schön waren die Einladungen zu verschiedenen Tagungen, wo wir über unser Projekt berichten konnten.

    Was war für Sie die größte Herausforderung? 

    Das Recyceln des Glashauses. Das ließ sich doch nicht eben mal schnell ab- und dann wieder aufbauen, wie wir anfangs dachten. Die Flüchtlinge haben eine Menge geholfen und heute ist das recycelte Gewächshaus, was lustigerweise genau die Grundfläche hat, die sonst die Hütten in Kleingärten haben dürfen, nämlich 24 Quadratmeter, eine tolle Möglichkeit, bei kaltem Wind und Regen auch indoor tagen zu können.

    Wie geht es mit dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben nach Projektende weiter? 

    Es geht weiter. Die Gruppe konstituiert sich und wird hoffentlich als lokale Untergruppe des Vereins Dübener Heide akzeptiert werden, und die meisten Teilnehmer sind bereit und in der Lage, die entsprechenden Kosten wie Vereinsbeitrag und Gartenpacht mitzutragen. Eine weitere Förderung als Zentrum neuer Umweltbildung und Ernährungsschulung wäre aber äußerst sinnvoll.

    http://www.lvz.de/Region/Bad-Dueben/Bad-Dueben-Wie-weiter-im-Gemeinschaftsgarten (mehr …)

  • Projektstart „Gemeinschaftsgärten in der Dübener Heide“

    (Gu, Mail)

    der Naturpark Dübener Heide hat 2016 das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“  im Rahmen der Ausschreibung  „Modell- und Demonstrationsvorhaben ‚Soziale Dorfentwicklung‘ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung“ beantragt. Das Projekt wurde bewilligt, so dass wir jetzt starten können.

    Unsere Projektziele und –Ideen:

    Ziel des Projektes ist es, in den nächsten zwei Jahren im Naturpark Dübener Heide zwei Gemeinschaftsgärtenstandorte zu entwickeln (je einen in Sachsen und Sachsen-Anhalt). Dabei geht es uns darum, die Möglichkeiten des Gemeinschaftsgärtners im ländlichen Raum für die Aufgaben des Naturparks nutzbar zu machen. Diese Punkte/Aufgaben sind u.a.:

    ·         soziale Integration fördern,

    ·         die regionale Kommunikation verbessern,

    ·         spannende Räume der Naherholung entwickeln,

    ·         das Wissen um die Produktion gesunder und regionaler Lebensmitteln fördern,

    ·         Ausbildungsplätze der Gartenwirtschaft, Ernährungs- und Gesundheitsberatung und attraktive Orte für Stadt- und Landbewohner schaffen/unterstützen,

    ·         Flüchtlinge bei Integrationsproblemen oder Wartezeiten unterstützen,

    ·         dem Leerstand in den Bauern- und Kleingärten entgegen zu wirken.


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