Schlagwort: Neue Erde Nienburg

  • Neue Erde Nienburg bekommt neue Förderung

    (Mail)

    Momentan haben wir eher kein finanzielles Problem, denn wir werden ab 01. April wieder ein neues Projekt, für 5 Jahre von der Aktion Mensch gefördert, beginnen. Das wird ein spezielles Projekt für Kinder aus armen Familien, z. T. mit Migrations- und Fluchterfahrung sein. Dieses wird auf der Neuen Erde angesiedelt.
    Für den Stadtgarten werden wir sehen, ob wir ihn mit reduziertem Programm eher nebenbei laufen lassen können. Wir werden es in diesem Jahr ausprobieren und dann Bilanz ziehen

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  • Neue Erde hat neues Grundstück

    (Gu, mail)
    Der Gemeinschaftsgarten Neue Erde wurde zum Herbst komplett geräumt und mittlerweile wird auf dem Grundstück schon gebaut. Zum Glück können wir ab März auf einem ähnlich großen Grundstück in der Nähe weiter machen (mehr …)

  • Neue Erde Nienburg sucht nun neue Fläche

    (Gu, Mail)

    Es ist unendlich traurig, dass wir das Gelände räumen müssen, zumal mit unserem Garten eine ganz alte Obstbaumplantage verloren geht.

    Dass die Fläche der Neuen Erde in dem neuen Gewerbegebiet liegen wird, ist uns aber schon quasi von Beginn der Arbeit an, seit 2004 bekannt. Damals war der Plan, dass in ca. 5 – 10 Jahren die Bebauung passieren sollte. Bisher haben sich die Bauarbeiten zu unserem Glück immer weiter verzögert, aber nun ist definitiv der Zeitpunkt, an dem die Bebauung beginnt.

    Der jetzige Standort wäre so oder so nicht mehr geeignet, da zum Gewerbegebiet auch eine Ortsumgehung gehört, die seit vorletztem Jahr im Bau ist. Diese Straße, die mit voraussichtlich 7.000 Fahrzeugen (mindestens die Hälfte Schwerlastverkehr) befahren werden wird, liegt kaum 50 m von der Neuen Erde entfernt. Gärtnern sollte man da nicht.

    Der Vertrag, den wir hatten, ist lange ausgelaufen, verlängerte sich aber dadurch, dass wir immer die Pacht bezahlt haben. Wir können gegebenenfalls noch etwas Zeit schinden, aber ansonsten ist der ursprüngliche Vertrag schon auf den künftigen Bau zugeschnitten.

    Das Procedere in den letzten Wochen war sehr schwierig, denn wir haben eher durch Zufall erfahren, dass ein Teil unseres Geländes verkauft ist und wir nun unsere letzte Saison auf dem Gelände haben werden und eventuell nicht mehr die Ernte abwarten können.

    Seit mehreren Jahren laufen Gespräche mit der Stadt, die Verpächterin ist, wegen eines Ausgleichsgrundstückes. Bisher hat die Stadt das immer wieder verschleppt, aber da nun akuter Handlungsbedarf ist, wird jetzt mit Hochdruck nach einer neuen Fläche gesucht.

    Es ist sehr schön, dass Sie uns Unterstützung anbieten, aber der Zug ist lange abgefahren. Wir haben zwar in der akuten Planungsphase des Gewerbegebietes vor einigen Jahren noch eine Eingabe gemacht und auch über die Politik versucht, unser Grundstück zu retten, aber da es quasi das „Sahnestück“ in dem Bereich ist, war das nicht durchzusetzen. Und nun wird die Straße eben auch sehr nahe rücken, so dass das Gärtnern dort ohnehin nicht gut wäre.

    Der aktuelle Stand ist so, dass wir fest davon ausgehen, dass wir im nächsten Jahr an einem anderen Standort weitermachen. Die Stadt ist jetzt sehr unter Druck, nicht zuletzt, weil wir öffentlich zu unserem Abschiedsfest einladen, das eigentlich ein Sommerfest hätte werden sollen. Das Fest ist seit dem Frühjahr in Planung und der Bürgermeister hatte schon lange für ein Grußwort zugesagt (mehr …)

  • Abschiedfest der Neue Erde Nienburg

    (info von Shimeles)

    Neue Erde, Nienburg räumt auf. Am 11.August gibt es Abschiedsfest !

    Das ganze Areal rund um die Neue Erde wird zu einem Gewerbegebiet ausgebaut.  Großteil der Gartengelände wurde  bereits  an einen Investor verkauft. Es steht noch keine alternativ Fläche zur Verfügung.

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  • Stadtgarten in Nienburg eröffnet

    (von Shimeles)

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mauern: Diakonisches Werk lädt zum gemeinschaftlichen Gärtnern ein

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mau­ern: In Ni­en­burg wurde am Frei­tagnach­mit­tag der Stadt­gar­ten er­öff­net

    Als einen Ort, der keine Zäune und keine Maunern kennt, bezeichnete Martin Lechler, Superintendent für den Kirchenkreis Nienburg, das neueste Projekt des Diakonischen Werks. An der Weser unweit des „Weserschlößchens“ wurde am Freitagnachmittag der Stadtgarten eröffnet.

    Hinter dem Stadtgarten steckt wie berichtet die Idee, einen öffentlichen Ort zu schaffen, an dem gemeinschaftlich gesät und geerntet und zwanglos verweilt werden kann. Entsprechend rief Lechler Einheimische wie Zugezogene bei der Eröffnung dazu auf, von den Möglichkeiten, die der Stadtgarten bietet, gerne Gebrauch zu machen. Und so ganz nebenbei einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

    Marion Schaper, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Nienburg und zugleich Ideengeberin, hatte eingangs erläutert, wie es zu der Entstehung des Stadtgartens gekommen ist. Mit dem Stadtgarten würden ihren Angaben zufolge gleich zwei Wünsche erfüllt: einen Ort der Begegnung in so prominenter Lage zu schaffen und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die sogenannten Sitzterrassen, die bis dato ein eher stiefmütterliches Dasein fristeten, ein wenig aufzuwerten.

    Diesen Ball griff auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes auf. Onkes dankte dem Diakonischen Werk für dessen Engagement und räumte ein, dass man sich vonseiten der Stadt in der Tat noch viel, viel mehr zur Weser hinwenden müsse.

    Stadtgarten-Projektleiterin ist Janna Kunz. Aus ihrem Studium weiß sie, dass die Gemeinschaftsgärten ihren Ursprung in den USA hatten. In New York habe man sich bereits 1996 zusammengetan, um Brachflächen zu gestalten, Stadtteile aufzuwerten und – vor allem – gemeinsam zu gärtnern. Die Projektleiterin lud unter anderem zu folgenden Aktionen ein:

    22. Juli, 14 Uhr: Bau weiterer Pflanzkästen

    27. Juli, 15 Uhr: Siebdruck-Workshop

    9. August, 19 Uhr: Märchenabend mit Heinrich Benjes.

    Möglich wird das Projekt „Stadtgarten“ im Wesentlichen durch die Förderung der „Glücksspirale“.

    Die Harke, 19.06.17

    Mein persönlicher  Eindruck:

    der Garten liegt direkt an der Weser, am Fahrradweg, hoch gelegen mit sehr schönen Ausblick.

    Gärtnerisch ist da wahrscheinlich schwierig wegen der Beschattung durch die vielen großen Bäume.

    Die Startbedingung ist gut: die  koordinationsstelle ist für 3 Jahre finanziert, viele Kooperationspartner  wirken mit.

    Der  Garten „Neue Erde“ wird auch durch die neue Koordinatorin, Janna  übernommen.

    Die Initiativgruppe hat bereits mehrere Aktionen für den Sommer geplant. Siebdruckworkshop gehört dazu.

    Janna kommt mit zwei anderen Gartenmitglieder nach Berlin zu unsere Siebdruckbauworkshop und danach wollen sie selbst in ihrem Garten selbst bauen!

    Janna ist auch die neue Vereinsvorsitzende der Internationalen Stadtteilgarten in Hannover.


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