Schlagwort: neue Fläche gesucht

  • Berlin_ Peace of Land hat sich für andere Fläche beworben

    (NL)

    Wir haben uns um Flächen im Mühlenkiez beworben und gehen dort nun mit Verantwortlichen ins Gespräch. Drückt uns die Daumen!
    Mehr kann man jetzt zwar noch nicht tun, aber ab August und bis Oktober ist dann der Abbau dran. Wir werden Eure Hilfe brauchen
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  • Berlin: Peace of Land muss Fläche räumen

    (NL)

    Es ist Fakt. Wir müssen das Gelände Am Weingarten 14 räumen. Ende des Jahres 2022.

    Wir hatten viele gute Argumente und dank eurer Solidaritätsschreiben eine sehr große Unterstützung für die Zukunft und das Bestehen von Peace of Land. Aber der politische Wille war nicht für den alternativen Plan zu begeistern, die Turnhalle für die Grundschule im Blumenviertel auf den benachbarten Flächen Sigridstr. 11A und Syringenplatz zu bauen. Weil dies zusätzliche ca. 6 Jahre Wartezeit für die Turnhalle bedeutet hätte und zusätzliche 1-2 Mio. Euro Kosten um weitere Architektur und Planung zu bezahlen. Es wird als oberste Priorität eingestuft den steigenden Schülerzahlen des Bezirks zu entsprechen und den weiteren Ausbau der Grundschule zu fördern. Dies wurde uns von Bezirksstadträtin Dominique Krössin (die Linke) und Pankows Bürgermeister Sören Benn (die Linke) nach einigen Fragerunden mit der Verwaltung, vielen Verhandlungen und einer Petition an das Abgeordnetenhaus mitgeteilt.

    Es wurden uns stattdessen Flächen im Pankower Bezirk angeboten, alle 11 km und weiter weg vom jetzigen Standort. Und die Aussicht auf eine letzte Saison im Peace of Land bis Ende des Jahres 2022.

    Wir sortieren uns neu. Allesamt im Verein, die mit einem neu gewählten vierköpfigen Vorstand die Zukunft von Peace of Land jonglieren.
    Es gibt den Wunsch nach Transformation, den Wunsch nach einem näheren Ort für einen Umzug und den Wunsch für das Bespielen des letzten Jahres am bestehenden Ort mit Festen, Veranstaltungen und Workshops. Wir wollen die verbleibende Zeit vor Ort intensiv nutzen. Wir rocken 2022! 

    Wer Ideen hat, einen Platz kennt, in der Nähe, der sich für einen Umzug oder Aufbau eines Permakulturgartens eignet, melde sich gerne. Und gleichzeitig fragen wir uns, ob unser Verein auch ohne festen Ort haltbar ist? Die Visionen werden sich erst zeigen. Zuerst gibt es Platz für die Trauer diesen Ort aufgeben zu müssen.

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  • Himmelbeet noch immer ohne Fläche

    (alerts9
    m 31. Oktober läuft der Nutzungsvertrag für den aktuellen Standort an der Weddinger Ruheplatzstraße aus, weil das Fußballbildungsprojekt „Amandla“ hier hin soll. Das war zuletzt kein Grund mehr zur Sorge. Denn der Umzug an den Mettmannplatz schien so gut wie sicher. Doch daraus wird nichts. Das Himmelbeet steht wieder einmal ohne neue Fläche da. Noch im Februar schien die lange Suche endlich beendet. Bezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) hatte den Mettmannplatz gemeinsam mit dem Himmelbeet-Team besucht und sich optimistisch gezeigt. Unter dem Vorbehalt, dass noch einige wenige Punkte zu klären seien, habe sie den Gärtnerinnen und Gärtnern eine mündliche Zusage gegeben, schreiben diese in ihrem Blog. Doch nun kommt alles anders. Die Fläche am Mettmannplatz sei wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 nicht nutzbar.

    Besonders ärgerlich für das Himmelbeet: Der Senat habe bereits eine finanzielle Unterstützung für den Umzug zugesagt. Diese sei allerdings an die Bedingung geknüpft, dass noch in diesem Jahr eine neue Fläche zur Verfügung stehe. „Ohne Fläche werden wir diese Gelder, so unsere Einschätzung, nicht erhalten. Uns bleiben also nur noch etwas weniger als vier Monate. Die Zeit drängt.“
    (https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2020/07/15/131781/bezirk-zieht-zusage-fuer-urban-gardening-auf-dem-mettmannplatz-zurueck/)

    (Himmelbeet NL)

    Wie sieht es aus mit einem neuen Zuhause am Mettmannplatz?

    Wird der Mettmannplatz in unmittelbarer Nähe unser neues Zuhause? Ende Februar gab es die lang ersehnte erste Ortsbegehung mit Vertreter*innen des Straßen- und Grünflächenamts sowie der für die Fläche zuständigen Bezirksstadträtin Sabine Weißler. Auch wenn es noch viele offene Punkte zu klären gab, wir hatten eine mündliche Flächenzusage bekommen! Darüber hatten wir uns sehr gefreut. Vielleicht zu früh?

    Im Nachgang zu der Begehung haben wir  als Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche mit dem Bezirk ein Grobkonzept für die Nutzung der Fläche entwickelt: Ein neuer Gemeinschaftsgarten unter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen, Bildungsangeboten und Einbeziehung der Nachbarschaft schwebte uns vor.

    Einen weiteren Austausch mit dem Bezirksamt gab es in einer Telefonkonferenz am 25.05.2020. In diesem Termin hat sich herausgestellt,  dass die Fläche am Mettmannplatz wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 und aufgrund der bestehenden Baumvegetation für das himmelbeet nicht zu Verfügung steht. Die Vorschläge in unserem Konzept wurden größtenteils als nicht realisierbar eingestuft. Dies bedeutet, dass wir ab dem 1. November ohne Fläche sind. Seitdem gab es trotz Ankündigung einer regelmäßigen Kommunikation keine weitere Gespräche mit dem Bezirksamt. Dies bedauern wir sehr.

    Finanzielle Unterstützung durch Senat bedarf einer neuen Fläche 

    Parallel dazu gab es dieses Frühjahr einen Austausch auf Senatsebene: Am 14.5. gab es ein erstes (virtuelles) Gespräch mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von Berlin. Trotz der finanziellen Unsicherheiten in Zeiten von Corona wurden uns die bereits zugesagten Gelder für einen Umzug erneut bestätigt (Blogbeitrag). Diese Gelder sind an die Bedingung geknüpft, dass wir noch in diesem Jahr eine neue Fläche bekommen. Dafür brauchen wir jetzt allerdings eine schriftliche Zusage vom Bezirk, was nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich ist. Ohne Fläche werden wir diese Gelder, so unsere Einschätzung, nicht erhalten! Dies wäre das zweite Mal, dass öffentliche Mittel durch den Bezirk nicht in Anspruch genommen werden. 


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  • Himmelbeet auf dem Friedhof und auf der Suche nach einer Alternativfläche für den GG

    (Mail)
    das Friedhofsprojekt („ElisaBeet“, da wir auf dem St-Elisabeth Friedhof gärtnern werden) ist „nur“ ein weiteres Projekt vom himmelbeet. Wir werden nach und nach die Infos auf dieser Seite hochladen: https://himmelbeet.de/projekt/friedhof-st-elisabeth-ii 

    Die nächste Schritten sind: online Zukunftswerkstatt mit der Nachbarschaft und Genehmigung vom Naturschutz Amt einhohlen für die Ackerfläche. Falls du noch mehr Fragen hast, schreibe mir gerne. Und falls du merkst, dass sich in  euren Netzwerken falsche Gerüchte verbreiten, sag uns gerne Bescheid.

    Für den Gemeinschaftsgarten an der Ruheplatzstrasse suchen wir weiterhin eine Ersatzfläche. Die einzige Perspektive bisher, ist die Fläche am Mettmannplatz (Grenze Wedding-Moabit). Wie schon öfter in den letzten 4 Jahren sind wir jetzt wieder in einer Phase, in der wir auf eine Rückmeldung/konkretisierung von Versprechen vom Bezirk warten. Sie werden in der aktuellen Lage wohl viele (gute) Gründe haben, auf sich warten zu lassen. Ein bisschen hoffen wir auch, dass in der Corona-Situation der Baubeginn vom uns vertreibenden Projekt sich auch verschiebt. Wenn nicht, müssen wir im Oktober 2020 von der Fläche.


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  • neue Fläche für Himmelbeet steht wohl doch nicht zur Verfügung

    (alerts)
    Der Mettmannplatz war als neuer Standort für den Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ im Gespräch. Das Bezirksamt hatte dafür im Sommer seine Unterstützung zugesagt (wir haben berichtet). Doch daraus wird wohl nichts. Wie Bezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) am vergangenen Donnerstag in der BVV informierte, steht der Platz „mittelfristig“ nicht zu Verfügung. Das Problem: Dort überlagern sich bereits mehrere Planungen. Teilweise gehören wohl Flächen der Bahn. Und auch ein Spielplatz sei geplant. „Das, worauf wir Zugriff haben, finde ich zu klein für Himmelbeet“,  sagte Weißler. „Wir suchen andere Lösungen.“

    Die Gemeinschafsgärtner sind enttäuscht – auch von der Kommunikation des Bezirksamtes. „Erfahren haben wir davon über soziale Medien“, heißt es in einer Mail an den Tagesspiegel. Das sei besonders schade, da Sabine Weißler und Stephan von Dassel (Grüne) im August zugesagt hätten, erste wichtige Schritte zur Prüfung des Mettmannplatzes zu gehen und den Stand innerhalb von drei Wochen an „Himmelbeet“ zurück zu melden. „Seitdem sind mehr als drei Monate vergangen und es ist nichts passiert.“

    Zum 31. Oktober 2020 muss das „Himmelbeet“ umziehen. Auf den alten Platz zieht dann das Fußballbildungsprojekt „Amandla“. Seit mehr als drei Jahren versuchen die Gärtner eine neue Fläche für den Gemeinschaftsgarten im Wedding zu finden. Sieht so aus, als würde die Suche weitergehen
    https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2019/11/27/104435/himmelbeet-zieht-wohl-doch-nicht-ans-weddinger-nordufer/ (mehr …)

  • Ein Garten der ISG Hannover muss umziehen

    (mail)

    Ebi hat Mail an den OB geschickt und wollte u.a. wissen, „warum auf Ihrem Pachtgrundstück eine Bodenuntersuchung durchgeführt wird.
    Die Landeshauptstadt Hannover wird in zeitnaher Zukunft das Grundstück in einer Ausschreibung zum Verkauf anbieten, sodass dadurch die Nutzung durch die internationalen Stadtteilgärten beendet werden muss. Wir können Ihnen aber schon jetzt anbieten, zusammen nach geeigneten Ersatzstandorten auf städtischen Flächen zu suchen. Hierfür benötigen wir Informationen, welche Stadtteile für Sie und Ihre Mitglieder grundsätzlich in Frage kommen würden bzw. gut erreichbar wären.
    Über den genauen Zeitpunkt, an dem die Nutzung beendet werden muss, werden wir Sie noch informieren.“ (mehr …)

  • Stadtgarten Halle abgeräumt, Petition gestartet

    (Gu, Recherche)

    Wieder musste ein soziales Projekt einem neuem Investor Platz machen.

    Dem Gemeinschaftsgarten „Stadtgarten Glaucha“ wurde der Boden entzogen. Wir werden aber weiter machen und suchen nicht nur wieder eine neue Fläche, sondern auch die öffentliche Diskussion über Freiflächen zur bürgerschaftlichen Nutzung! Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihrer Stimme dabei unterstützen und sich unseren Forderungen an die Planer*innen dieser Stadt anschließen! Gemeinsam geht es weiter.

    Begründung

    Wir müssen unseren Gemeinschaftsgarten Glaucha bis Ende November 2018 bereits räumen! Vor wenigen Wochen kam die Kündigung unseres Nutzungsvertrags. Ein Berliner Investor hatte die Fläche bereits 2017 gekauft. Seitdem sind auch wir gezwungen nach Verlängerungs- und Ausweichmöglichkeiten Ausschau zu halten. Der Stadtgarten Glaucha existierte bald 10 Jahre auf einer brach liegenden Baulücke in der Torstraße 31, Südliche Innnenstadt und ist ein Projekt des „Postkult e.V.“. Dies ist ein erfolgreich etablierter, gemeinwohlorientierter Verein, der auf unkommerzielle Art an der kreativen und kulturellen Bereicherung der Stadt mitwirkt. Er ist im Böllberger Weg auf dem Gelände der alten Zigarrenfabrik zu finden.

    Der „Postkult e.V.“ hat schon einige schwierige Zeiten im halleschen Viertel Glaucha überstanden und setzt sich nichtsdestotrotz auch weiterhin für die aktive Überbrückung von zwischenmenschlichen Klüften, für ein größeres solidarisches Miteinander, für Austausch und gute Nachbarschaft, und nicht zuletzt für die Einbindung aller Menschen und ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten ein, immer mit dem Ziel Eigeninitiative zu stärken, Empowerment wirksam werden zu lassen.

    Viele Menschen haben seit 2009 den Weg in den zwischen Häuserwänden eingerahmten Garten gefunden. Auf einem Teil des Geländes wurden Obst, Gemüse und Kräuter gepflanzt, ein Teich angelegt und ein Gewächshaus errichtet. Der andere Teil wurde als Erholungsraum und Veranstaltungsfläche, schließlich für die Umsetzung etwaiger Ideen der Nachbarschaft genutzt. Viele Kinder haben hier gespielt, hier wurde getüftelt, im Do-it-yourself Sinne gebaut, gegärtnert, gegrillt. Gemeinsam wurden Feste gefeiert, sich vernetzt, Integration gelebt, Bildung betrieben, Kommunikation geübt und ganz unspektakulär damit auch eine ganze Palette an alternativen Freizeitangeboten geschaffen. Es ist ein Ort gewesen, der niedrigschwellig Menschen geholfen hat ihre Vereinzelung zu überwinden, sich innerhalb der Stadt und Gesellschaft zu verorten und solidarische Beziehungen aufzubauen, und damit Teil einer gelebten gesellschaftlichen Veränderung zu sein.

    Alles noch nutzbare im Garten wurde nun aber verschenkt und der Rest verschrottet, die Fische aus dem Gartenteich finden noch ein neues Gewässer und schon gleicht unser Garten wieder einer Brache! Nur noch die stehen gelassenen Tomatenpflanzen, Apfelbäume, Erdbeerfelder und Kräuterbeete erinnern eindringlich daran, dass die kollektive Nutzung von Freiräumen sinnvoll und möglich ist. Wenn auch diese natürlichen Zeugen in ein paar Wochen platt gebaggert wurden, um das geplante Neubauprojekt umzusetzen, werden wir und hoffentlich viele Menschen mit uns weiter daran erinnern, dass es nicht nur möglich, sondern auch nötig ist Freiräume in der Stadt für Gemeinschaftsgärten und Bauspielplätze zu nutzen und einzufordern! Wir suchen akut eine neue Fläche.

    Wir sind überzeugt, dass das Projekt Stadtgarten Zukunft hat.

    Brach liegende Räume und Orte müssen weiterhin geöffnet, belebt und erhalten werden, um die Lebensqualität in Halle zu erreichen, die wir brauchen und uns wünschen. Zwischennutzungs-Projekte auf privatem Boden, sind immer zeitlich befristet und stehen permanent auf der Kippe. Dieser Umstand erschwert den Erfolg der ehrenamtlichen Arbeit. **Wir fordern gute Alternativen zu Duldungsverhältnissen und Zwischennutzungslösungen für gemeinwohlorientierte Projekte wie Stadtgärten.

    Es muss auch in Halle möglich sein unkompliziert, ungenutzte Räume und Orte für soziale und kulturelle Vereine zur Verfügung gestellt zu bekommen, ohne dass die betreffenden (mittellosen/unkommerziellen) Initiativen Boden und Häuser erwerben müssen!**

    Wir fordern größere Anerkennung derartiger Projekte, die deutlich stärker wiegt als profitorientierte Überlegungen kommunaler Stadtplaner.
    Immobilienspekulationen müssen eingedämmt und der Ausverkauf der Freiräume in der Stadt müssen beendet werden. Stadteigene Flächen sollten gehalten und sinnvoll und unter Einbezug der Bedürfnisse im Viertel genutzt werden. Zudem fordern wir langfristige, sichere Nutzungsperspektiven für unkommerzielle, soziale und kulturelle Projekte! Diese sind wichtig für die volle Entfaltung des ganzen Potentials eines sozialen, nachbarschaftlichen Projektes, was immer auf einen Prozess von mehreren Jahren Engagement und Arbeit angewiesen ist. Gesicherte Nutzungsoptionen für Gemeinschaftsgärten an einem festen Standort haben einen großen praktischen Nutzen, würden auch die gewünschten Kooperationen mit beispielsweise Bildungs-Institutionen möglich machen und mehr Menschen ansprechen. Für die dementsprechenden Nutzungskonzepte sind wir in vielen Gesprächen und *freuen uns auf eine neue Freiflächen-Diskussion in der Öffentlichkeit!** Wir formulieren weiter gemeinsame Forderungen mit schon verdrängten Projekten und Interessierten und hoffen mit gemeinsamer Stärke echte Veränderungen in der Stadtentwicklung zu erwirken (mehr …)

  • o´pflanzt: nun schon 1 Jahr ohne Garten

    (RSS)

    Es bleibt das kalte Klirren des Bauzauns, blickdicht bespannt. Am Rande der leeren Fläche wächst eine Ringelblume, ein unbeabsichtigtes Denkmal für alles, was dort war, und all das, was hätte sein können.
    Ein Jahr später – und es bleibt die Leere, Platz, eine Brache.

    Zwei Gräben vernarben die Fläche, eine Brandmarkung der neuen Besitzer. Weiß-sterile Planen. Steril, die Abwesenheit von Leben. Der Gegensatz zu all dem, was dieser Ort bedeutet hat. Regelmäßig werden die Planen von der Natur abgerissen, heruntergeweht von einem Wind, der sich nichts vorgeben lässt. Ein Blick hinein wird uns gewährt. Schnell wurde die Fläche zurückerobert, ein Beweis dafür, wie nah unser Garten schon an der Natur war. Darauf können wir stolz sein. Der Sichtschutz wieder hergestellt, der Einblick entzogen, als ob man versucht, etwas zu verstecken.
    Wir hätten auch im Jahr 2018 unser Projekt und die Angebote weiterführen können und wollen. Neue Projekte wie ein Wildbienenlehrpfad oder die Kooperationen mit benachbarten Kindergärten standen schon in den Startlöchern. Gerne würden wir jetzt auf ein Jahr zurückblicken, in dem pädagogische Programme für Familien, Bienenführungen, Heilpflanzenkurse und zahlreiche Workshops im Garten stattgefunden haben. Wir hätten eine Antwort für alle, die auf der Suche nach zu erlebender Gemeinschaft und einem Stück Entschleunigung mitten in der Stadt sind, bieten können.
    Der lange Kampf um eine neue Fläche im letzten Jahr hat uns entmutigt und viele Fragen aufgeworfen, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Die Gemeinschaft kommt immer seltener zusammen, aber wenn, dann wieder voller Elan und Energie, Hoffnung und Hilfsbereitschaft, Können und Kraft. Dieses Potential würden wir so gern auf einer neuen Fläche einsetzen und dort anknüpfen, wo wir auf der alten Fläche geendet haben. So ist die Suche nach einer neuen Fläche auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn langsam schwinden die Kräfte, viele Menschen mit Know-how wollen dieses weiterhin einsetzen und suchen sich andere Aufgaben.

    Ein Jahr später – und nichts Ersichtliches ist auf der Fläche unseres ehemaligen Gartens passiert. Der Verein stellt sich natürlich die Frage „Warum?“. Warum wurden wir auf die Schnelle von der Fläche geräumt? Warum baute der Vermieter solch einen Druck auf, mit der Begründung, dass umgehend mit Baumaßnahmen begonnen werden würde? Warum wurde uns keine Alternative angeboten? Warum wurden alle unsere Vorschläge für Zusammenarbeit und Kooperation abgelehnt? Warum wurde die uns Grundlage für unser ehrenamtliches Engagement genommen? Warum musste ein Projekt für die Gesellschaft Platz für ein „Nichts“ machen?

    Die Theorien sind vielfältig. Kann es sein, dass das Land Bayern, Besitzer der Fläche, wirklich geglaubt hat, mit Baumaßnahmen zu beginnen? Ohne einen Bauplan eher unwahrscheinlich. Kann es sein, dass das Land geglaubt hat, dass wir uns gegen eine Räumung wehren würden und sie entsprechend rechtzeitig einleiten wollte? Aber das ist auch unwahrscheinlich, denn wir waren stets zuvorkommend und kooperativ. Kann es sein, dass das Land die Befürchtung hatte, wir wären inzwischen zu etabliert als Symbol für ein schöneres, grüneres und alternativeres Stadtbild? Zu viel Zuspruch von Medien und Gesellschaft, zu vernetzt mit Stiftungen und sozio-ökologischen Initiativen und Organisationen wie Kindergärten und dem LBV, der PA/SPIELkultur e.V. und der Deutschen Wildtierstiftung. Sprich: nicht mehr von Stadtteil und Ort wegzudenken. Diese letzte Theorie wollen wir nicht glauben, denn diese Bösartigkeit, der Bevölkerung absichtlich so ein Stück Freiheit zu entreißen, wollen wir niemandem unterstellen.

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  • Fläche verkauft – VAGaBUND ist weg

    (Gu, Tel, Site)

    Der VAGaBUND in Leipzig ist weg von der einstigen Fläche –
    „denn wir mussten die Fläche für einen Investor räumen – ein Gemeinschaftsgarten-Projekt auf deiner ehemaligen Brachfläche in Connewitz an der Ecke Wolfgang-Heinze-Straße / Basedowstraße“. Sie suchen eine neue Fläche.

    Sie haben einen anderen Garten begonnen: in Leipzig-Grünau (mehr …)

  • Fläche vom Stadtgarten Glaucha wird verkauft

    (Gu, alerts)

    Halle (Saale) –

    Die Petersilie sprießt in einer Wanne, in dem Beet daneben hängen immer noch einige Tomaten an den Ranken. Die diesjährige Saison im Stadtgarten Glaucha an der Torstraße nähert sich allmählich dem Ende.

    Die Blätter des Johannisbeerstrauchs sind bereits in einem goldenen Braunton gefärbt. Ob die Hobby-Gärtner des Postkult-Vereins auch im kommenden Frühjahr die Erde auf diesem Grundstück beackern können, ist im Moment allerdings völlig unklar. Denn das etwa 1.200 Quadratmeter große Areal wird aktuell zum Verkauf angeboten.

    530.000 Euro kostet das unbebaute längliche Grundstück unweit der Saale. „Ich weiß, dass der Preis recht hoch angesetzt ist“, sagt der Berliner Eigentümer und Immobilienmakler Kemal Sümer. Doch er sieht in der Metropolregion Halle-Leipzig einen aufstrebenden Markt – ähnlich wie dem von Berlin vor etwa zehn Jahren.

    „Es gibt immer weniger innerstädtische freie Flächen und diese werden dadurch jedes Jahr attraktiver“, sagt Kemal Sümer. Halle erscheine ihm mit den vielen Studenten als eine junge und auch sympathische Stadt. „Die Region ist dahingehend wirklich unterbewertet“, fügt er hinzu.

    Mit seiner Firma Earth Immobilien hat er das Grundstück in Glaucha vor zwei Jahren übernommen. Zunächst wollte der Investor ein modernes Holzhaus auf das Areal gegenüber des Rewe-Einkaufsmarktes bauen. Doch davon ist er mittlerweile aus finanziellen Gründen wieder abgerückt.

    Sümer hat sich nun dafür entschieden, das Grundstück weiterzuverkaufen – natürlich zu einem höheren Preis als noch vor zwei Jahren. Bis ein Käufer gefunden ist, kann der Verein Postkult den Garten aber weiterhin kostenfrei nutzen und gestalten sowie darin Veranstaltungen wie zuletzt das Herbstfest organisieren.

    Dass der Tag kommen wird, an dem die Blumenwannen, die Paletten-Möbel und der kleine Teich verschwinden müssen, dessen sind sich die Gärtner durchaus bewusst. „Wir nutzen den Stadtgarten noch solange, wie wir das können“, sagt Jens Wulfänger vom Vereinsvorstand.

    Als die Aktiven von Postkult vor neun Jahren damit begonnen haben, den Gemeinschaftsgarten auf der verwilderten Wiese anzulegen, sollte ein kreativer Freiraum und ein Begegnungsort für die Anwohner des dortigen Viertels geschaffen werden.

    „Glaucha hat damals noch einen recht erbärmlichen Anblick abgegeben“, erinnert sich Jens Wulfänger. Die Stadt entwickelte zu diesem Zeitpunkt Konzepte, um das innenstadtnahe Wohngebiet insgesamt aufzuwerten. Postkult nutzte die Gunst der Stunde und baute neben dem Stadtgarten außerdem einen Umsonstladen und eine Fahrradwerkstatt am Böllberger Weg auf.

    Ähnliche Projekte gibt es in etlichen größeren Städten wie Leipzig und Berlin. Und auch in Halle treffen sie immer noch einen Nerv der Bewohner. Der permanente Warentausch im Umsonstladen zeugt davon.

    Wenn das Grundstück des Stadtgartens tatsächlich verkauft ist und wieder bebaut werden soll, will der Verein eine alternative Fläche suchen – bisherige Bemühungen waren jedoch noch nicht erfolgreich. Es steht die Idee im Raum, einen Nachbarschaftsgarten unmittelbar am Künstlerhaus 188 am Böllberger Weg aufzubauen.

    Laut Jens Wulfänger gab es dazu bereits ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Künstlerhauses. Bisher wurde aber noch nichts Konkretes vereinbart. (mz)

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  • Stadtgarten Nürnberg hat noch keine neue Fläche

    (Gu aus MAil an DÜ)

    Dem Garten geht es soweit gut, die Gärtner sind da schon etwas trauriger.
    Wir sind noch immer auf Flächensuche.
    Die Stadt konnte uns bis heute keine verbindliche Zusage für eine geeignete Fläche geben.
    Die Flächenangebote an Hautpverkehrsstrassen sind derzeit für uns keine Lösung-das Gemüse
    sollte ja gegessen werden.
    Seit kurzem ist ein anderes Referat für uns zuständig.
    Wir hatten einige „Stadtschaffende“ zum Gespräch im Garten. Doch leider noch nichts konkretes.
    Jede mögliche Fläche die genannt wird schauen wir uns an.

    So langsam drängt die Zeit. Bis Ende des Jahres dürfen wir auf der Fläche bleiben. Wann genau
    die Bauarbeiten für den Park beginnen versuchen wir gerade zu klären….

    Diese Ungewissheit, wie gehts weiter und wenn ja wo? spürt man natürlich auch in der Gruppe.
    Das Orgateam steckt gerade sehr viel Zeit und Kräfte in die Flächensuche und den Garten.
    Alle Orga-Teamler sind zur Zeit voll berufstätig, entsprechend anstrengend ist dies für uns. (mehr …)

  • Neue Erde Nienburg sucht nun neue Fläche

    (Gu, Mail)

    Es ist unendlich traurig, dass wir das Gelände räumen müssen, zumal mit unserem Garten eine ganz alte Obstbaumplantage verloren geht.

    Dass die Fläche der Neuen Erde in dem neuen Gewerbegebiet liegen wird, ist uns aber schon quasi von Beginn der Arbeit an, seit 2004 bekannt. Damals war der Plan, dass in ca. 5 – 10 Jahren die Bebauung passieren sollte. Bisher haben sich die Bauarbeiten zu unserem Glück immer weiter verzögert, aber nun ist definitiv der Zeitpunkt, an dem die Bebauung beginnt.

    Der jetzige Standort wäre so oder so nicht mehr geeignet, da zum Gewerbegebiet auch eine Ortsumgehung gehört, die seit vorletztem Jahr im Bau ist. Diese Straße, die mit voraussichtlich 7.000 Fahrzeugen (mindestens die Hälfte Schwerlastverkehr) befahren werden wird, liegt kaum 50 m von der Neuen Erde entfernt. Gärtnern sollte man da nicht.

    Der Vertrag, den wir hatten, ist lange ausgelaufen, verlängerte sich aber dadurch, dass wir immer die Pacht bezahlt haben. Wir können gegebenenfalls noch etwas Zeit schinden, aber ansonsten ist der ursprüngliche Vertrag schon auf den künftigen Bau zugeschnitten.

    Das Procedere in den letzten Wochen war sehr schwierig, denn wir haben eher durch Zufall erfahren, dass ein Teil unseres Geländes verkauft ist und wir nun unsere letzte Saison auf dem Gelände haben werden und eventuell nicht mehr die Ernte abwarten können.

    Seit mehreren Jahren laufen Gespräche mit der Stadt, die Verpächterin ist, wegen eines Ausgleichsgrundstückes. Bisher hat die Stadt das immer wieder verschleppt, aber da nun akuter Handlungsbedarf ist, wird jetzt mit Hochdruck nach einer neuen Fläche gesucht.

    Es ist sehr schön, dass Sie uns Unterstützung anbieten, aber der Zug ist lange abgefahren. Wir haben zwar in der akuten Planungsphase des Gewerbegebietes vor einigen Jahren noch eine Eingabe gemacht und auch über die Politik versucht, unser Grundstück zu retten, aber da es quasi das „Sahnestück“ in dem Bereich ist, war das nicht durchzusetzen. Und nun wird die Straße eben auch sehr nahe rücken, so dass das Gärtnern dort ohnehin nicht gut wäre.

    Der aktuelle Stand ist so, dass wir fest davon ausgehen, dass wir im nächsten Jahr an einem anderen Standort weitermachen. Die Stadt ist jetzt sehr unter Druck, nicht zuletzt, weil wir öffentlich zu unserem Abschiedsfest einladen, das eigentlich ein Sommerfest hätte werden sollen. Das Fest ist seit dem Frühjahr in Planung und der Bürgermeister hatte schon lange für ein Grußwort zugesagt (mehr …)

  • GG in Hof muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Seit drei Jahren säen, pflanzen und ernten die Stadtgärtner an den Saaleauen. Zwischen dem Parkplatz des Hof-Bads und den Gebäuden der Handwerkskammer haben etwa 20 Hofer ein kleines Parzellen-Paradies geschaffen. Jetzt hat das Urban-Gardening-Projekt aber ein Ende. Zumindest an dieser Stelle. Denn die Handwerkskammer (HWK) will hier einen Neubau errichten.
    Das Grundstück hatten die Stadtwerke dem Bund Naturschutz, der das Urban-Gardening-Projekt initiiert hatte, kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu dem Zeitpunkt wussten die Gärtner aber schon, dass sie an dieser Stelle nicht ewig bleiben können: „Wir haben die Nutzungsvereinbarung nur für das Jahr 2017 geschlossen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jean Petrahn. „Denn wir wussten, dass die Handwerkskammer im Jahr 2018 dort bauen und dafür den Stadtwerken die Fläche abkaufen will.“ Auf keinen Fall hätten die Gärtner im Jahr 2018 dort ihre Beete anlegen sollen. „Wenn sie das doch tun, dann machen sie das wild.“

    Petra Schauer und Rita Lippert haben die Betreuung des Projekts in die Hand genommen, nachdem sich der Initiator Bund Naturschutz zurückgezogen hatte. Sie haben sich die Erlaubnis zum Gärtnern beim künftigen Besitzer des Grundstücks eingeholt. Das bestätigt auch Adolf Waschke, der Leiter des Berufsbildungs- und Technologiezentrums Hof der HWK: „Solange wir nicht bauen, dürfen sie gärtnern.“ Mit den Stadtwerken sei in Sachen Kaufvertrag alles unter Dach und Fach, nur der Notartermin stehe noch aus.

    Die HWK will ab dem kommenden Frühling bestehende Gebäude – in denen sich die Werkstatt und die Schulungsräume befinden – ersetzen. „Sie sind teilweise aus den 50ern und nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Waschke. Das Hauptgebäude bleibt dabei erhalten, zwei Nebengebäude werden Stück für Stück abgerissen und neu gebaut. Damit der Betrieb während der Bauarbeiten fortgesetzt werden kann, passiert das nach und nach. „Am Ende werden nicht mehr Gebäude stehen als jetzt. Dafür wird die ganze Anlage schöner, neuer und besser für die Zukunft aufgestellt.“ Wenn es nach Waschke geht, soll es im Frühling losgehen. Aber er weiß: „Es könnte schwierig werden, Baufirmen zu finden. Ich bin trotzdem zuversichtlich.“

    Mit Zuversicht sehen auch die Gärtner in die Zukunft, obwohl sie traurig sind, dass sie die Saaleauen verlassen müssen. „Das Projekt ist uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen“, sagt Petra Schauer, die von Anfang an dabei ist. Innerhalb von drei Jahren hätten die Gärtner den Boden aufgewertet und auch selbst viele Erfahrungen in der Gartenarbeit gesammelt.

    Deshalb soll es im nächsten Jahr weitergehen. Dafür brauchen die Gärtner ein neues Grundstück – am liebsten wieder an der Saale, weil sie aus dem Fluss das Wasser zum Gießen holen können. „Aber hier sind viele Brachen durch Verunreinigungen aus der Textilindustrie immer noch belastet“, sagt Rita Lippert. Sie hat sich bei der Stadt Hof bereits nach Grundstücken erkundigt.

    Auch mit dem Verein Bürger am Zug stehen die Stadtgärtner in Kontakt. Diese sind im Bahnhofsviertel aktiv und können den Gärtnern Vermieter vermitteln, die ihre Innenhöfe zur Verfügung stellen wollen. „Nächste Woche haben wir schon Besichtigungstermine“, sagt Petra Schauer. Sie hofft, dass bereits im Herbst die Entscheidung über den neuen Standort getroffen wird.

    https://www.frankenpost.de/region/hof/Das-Parzellen-Paradies-zieht-um;art83415,6215314 (mehr …)

  • IG Schöneweide muss Schulneubau weichen

    (Gu, Mail)

    Das Gelände gehört zum Fachvermögen des Bezirkslichen Schulamtes. Wir kooperierten auch mit einer Schulgarten-AG der nebenliegenden Grundschule.

    Unser Träger ging letztes Jahr in Insolvenz [lokale Agenda Köpenick?]. Daraufhin hatten wir einen eigenen Verein gegründet.

    In Oberschöneweide müssen dringend erheblich die Grundschulkapazitäten erhöht werden. Der Notwendigkeit verschließen wir uns auch nicht.

    Abgesehen von Neubaumassnahmen werden für mehrere Jahre Schulcontainer auf das Gelände gestellt. Die zuständige Stadträtin teilte uns gerade mit, dass es für uns keine Restflächen gibt, keinerlei Entschädigung, und gab uns auch keine Aussicht auf eine nahe Ersatzfläche.

    Ein Antrag zur Fortsetzung des Projekts ist in der BVV anhängig. Tenor: eine Ortsnahe Ersatzfläche zu finden.

    den Garten gibt es seit 2005. (mehr …)

  • o´pflnazt is nun heimatlos

    (Gu, RSS)
    Pressemitteilung von o´pflanzt:

    Am 10. Januar 2018 fand durch unseren Vorstand – Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter – sowie einige Vereinsmitglieder die offizielle Rückgabe der Fläche an die ImmoBayern statt. Jetzt wurde uns die urbane Gartenfläche – trotz unserer intensiven Bemühungen um eine Verlängerung des Mietvertrags sowie um eine Ersatzfläche sogar beim Oberbürgermeister Reiter – entzogen. Damit fehlt unsere existentielle Grundlage, um die Natur zu erleben, Bildung in Themen „Nachhaltigkeit und Umwelt“ durchzuführen sowie die gärtnerische Betätigung.

    Patrick Beggan: „Wir fühlen uns heimatlos und traurig und müssen erst mal Kraft schöpfen für die Suche nach einem neuen Grundstück. Es soll weitergehen, nur wann, wie und wo?“

    Davor ist viel passiert: 15 Wochen lagen zwischen der am 25.9.2017 erhaltenen Kündigung zum 31.12.2017 und der Übergabe unserer Gartenfläche. In dieser Zeit wurde eine überwältigende Teamleistung erbracht. Zunächst musste im November trotz der Ungewissheit ein neuer Vereinsvorstand gewählt werden. Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter kämpfen für die Zukunft des Gartens.
    Zudem wurde an allen Wochenenden und vielen Wochentagen der Garten geräumt. Dank der relativ milden Temperaturen und des immensen ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder konnte ein Großteil unserer wertvollen Bio-Erde, Pflanzen, Gartengeräte, Materialien sowie Werkzeug gerettet, verschenkt oder verteilt werden.

    Keine Hilfe seitens der Stadt oder des Landes

    Im November wurde uns seitens des Kommunalreferats der Stadt München ein Gelände in der Düsseldorfer Straße für eine Zwischennutzung für sechs Monate angeboten. Nach fünf Tagen wurde das Angebot allerdings wieder wegen noch zu untersuchender Bodenbelastungen zurückgezogen. Weitere Hilfe oder Flächenvorschläge haben wir weder seitens der Stadt noch des Landes erhalten. So haben wir auch jetzt noch keine Fläche in Aussicht, die zukünftig unserem Garten ein neues Zuhause werden könnte. Die Lösungsvorschläge von offizieller Seite (Immo-Bayern, Planungsreferat Grünplanung, Kommunalreferat usw.) haben den gleichen Tenor: Wir sollen an den Stadtrand ziehen – da könne man uns eine Fläche zur Verfügung stellen. Zudem müssen wir bereit sein, einmal pro Jahr umzuziehen.

    Dank vieler Ehrenamtlicher konnte ein Großteil gerettet, verteilt oder verschenkt werden.

    In unserem, durch private Kontakte entstandenen und selbst organisierten Zwischenlager können wir zwar einige von unseren Pflanzen, die Erde und Materialien lagern, jedoch nicht gärtnerisch tätig werden. Die Bienenvölker haben dort einen Platz, bis ein neuer Ort gefunden wird. Nur – wann wird das sein? Auch die in unserem Garten Initiativen wie Die Zappels e.V., der Landesbund für Vogelschutz e. V., der PA/SPIELkultur e.V. und „Kraut & Üben” sind auf eine neue Fläche angewiesen. Auch ihnen fehlt ab jetzt der grüne Freiraum.

    Bauzäune noch vor der Übergabe

    Die StadiBau hat vor der vereinbarten Rückgabe des Grundstücks bereits am 2.1.2018 Bauzäune um die gesamte zu bebauende Fläche errichtet. Unser Ansprechpartner bei der ImmoBayern hat uns hierzu im Vorfeld nicht informiert. Trotz unserer großen Bemühungen stets mit der ImmoBayern und StadiBau im Gespräch zu bleiben, ist dieses Vorgehen nach wie vor für uns unverständlich. Dank des spontanen Einsatzes vieler Ehrenamtlicher konnten die restlichen Dinge jedoch auf dem Gelände gerettet werden.
    Wir blicken trotz der schwierigen Lage in die Zukunft und wollen weitermachen!
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  • Magarethengarten: letzte Saison auf der bisherigen Fläche

    (Gu, alerts)
    […]
    sie legen in diesem Jahr noch einmal neue Beete an, wollen ein Blumenmeer gestalten, ordentlich Gemüse ernten, obwohl sie wissen: Es ist die letzte Saison. Es soll noch einmal richtig schön werden im Quartier, bevor man fortziehen muss, sagt Nadège Riditzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Im kommenden Jahr soll das Grundstück bebaut werden, folglich muss der Verein ein neues Fleckchen fürs urbane Gärtnern suchen. Bis dahin wird aber aber Samstag wieder mitten in der Stadt gesät, gepflanzt und geerntet.[…]
    Mit dem Margarethengarten hat das Stadtgärtnern 2012 begonnen. Beinahe genauso lange gärtnern die Mitglieder der Initiative Transition Town in der Berggartenoase. An der Lüpertzender Straße, auf einem ehemals rasengrünen Plateau vor der Volkshochschule, bauen die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder vorwiegend Gemüse in den Beeten an.[…]“ (mehr …)

  • Gartenbahnhof Köln muss umziehen

    (Gu aus Gartenbrief, 11.12.)
    Ihr habt es ja sicherlich schon alle mitbekommen! Ja, wir müssen schweren Herzens unsere Zelte auf dem ehemaligen Güterbahnhof in absehbarer Zeit abbrechen und uns eine neue Bleibe suchen. Zunächst war uns für Ende Dezember 2015 der Mietvertrag gekündigt worden doch jetzt hat Aurelis dankenswerterweise den Vertrag bis Juni 2016 verlängert. Mitten in der Pflanzsaison umzuziehen ist allerdings nicht gerade praktisch, weshalb wir hoffen, dass wir zumindest noch bis Ende September am Standort bleiben können. Das würde bedeuten, dass wir weitere drei Monate geduldet werden. Mal sehen!

    Die Stadt Köln bietet uns zwei Flächen in der Vitalisstraße an. Dort löst sich allmählich ein Schrebergarten auf und soll später in Bauland verwandelt werden. Solange aber noch Schrebergärten von begeisterten GärtnerInnen betrieben werden, kann dort nicht gebaut werden. Neu vergeben werden die Schrebergärten nicht! Aufgegebene Gärten werden in Grabeland umgewandelt. D. h. die bestehende Infrastruktur wird aufgelöst und mehrjährige Pflanzen wie Bäume, Büsche, Beerensträucher und Weinreben werden entfernt.

    Wir haben die Möglichkeit einen noch bestehenden Schrebergarten samt Laube und Pflanzen weiterzubetreiben und ein bereits abgeräumtes Gelände am Eingang des Areals zu bewirtschaften. Wir könnten dort sogar in die unbelastete Erde! Was ist der Haken an der Sache? Die Vitalisstraße ist abgelegen und liegt nicht mehr mitten in der Stadt. Ist das noch urbanes Gärtnern? Das Gelände wird nicht öffentlich zugänglich sein. Somit kann der Garten kein Aufenthalts- und Begegnungsort mehr rund um die Uhr darstellen. Außerdem ist noch unklar, welche Infrastruktur wir errichten können. Was passiert beispielsweise mit unserem Bauwagen, dem Wintergarten, Gartenhäuschen und vielem Material?

    Sehr schön, dass wir eine Umzugmöglichkeit haben, aber da die nicht optimal für uns ist, sind wir weiterhin auf der Suche nach einem passenden Standort. Wer von euch hat eine Idee, wo wir sonst noch unterkommen könnten? Wir erkundigen uns bei Kirchen, der Bahn und an anderer Stelle. Vielleicht gibt es ja doch noch anderswo einen passenderen Platz (mehr …)

  • geplanter IG am Spreeufer: alternatives Grundstück muss gesucht werden

    (Gu, alters, 26.9.)
    „Der interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Brommystraße am Spreeufer darf nicht eingerichtet werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte sich Ende 2013 auf Antrag der Grünen für die Anlage dieses Gartens ausgesprochen. Das Gelände sei öffentliches Straßenland, Beete dürften dort nicht angelegt werden, teilte jetzt Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) mit. Außerdem gebe es keinen nutzbaren Wasseranschluss in der Nähe des beabsichtigten Geländes. Die Fraktion habe ihren Antrag im Vorfeld nicht mit dem Stadtrat abgestimmt, teilte eine Sprecherin der Grünen-Fraktion mit. Man werde an der Idee festhalten und nach alternativen Orten für einen Nachbarschaftsgarten suchen.“

    Das müsste das Projekt sein, was bei uns als Spreeacker verzeichnet ist. Prüfe ich nach
    Ergebnis der Prüfung: es ist ein anderes Projekt, was bei uns noch gar nicht in Erscheidnung getreten ist

    http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article132632601/Wasseranschluss-fehlt-fuer-Nachbarschaftsgarten.html (mehr …)