(Antrag, Antworten)
eben den drei großen Gemeinschaftsgärten(Garten für Alle, PAT–Garten, Interkultureller Garten)und
der GrünenOase,betreibtTransitionRegensburg auch nochzwei kleineGemeinschaftsgärten: den
EBW–Garten und den Herzfleckgarten. Letztererwurdemit der Gründung vonTransition Regensburg
2012 ins Leben gerufen.Erliegtinmitten der Regensburger Altstadtundumfasst eine Fläche von ca.
100 qm.Leiderwurde der Garten in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Nunwirder
wiederbelebt.Dazu hat sich eine GruppevonsechsGärtnerInnen gebildet, die dasVorhabenin Angriff
nehmen.ImvergangenenHerbst wurde derGartenschongemeinschaftlich voneinigenzu hoch
gewachsenenGehölzenbefreit.Dieso gewonnenenStämmeund Ästewerdenwiederverwendet,für
den BaueinerBank, die zum Verweilen im Garten einlädt.Im Zentrum des Gartens stehtin einemvon
Steinenumrandeten HerzeinFeigenbaum.Der Baum wurde 2012 gepflanzt. Erbleibtdas Herzstück
des Gartens.Die ihn umgebendenRosen–und Hagebuttensträuchersollenden Gartenebensoweiter
zieren.Zumeiner Freude habe ich heute gesehen, dass ein paarSchneeglöckchen aufgegangen sind.
Auch Tulpen sprießenaus der Erde.Neben dem Bau der Banksollenin diesem Frühjahr„Niedrig“–
Beete mitKräutern,Gemüse und(essbaren)Blumen angelegtwerden; ebensoein Weg, der sich durch
den Garten schlängelt.
- Wem gehört die Fläche und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Die Fläche gehört der Stadt Regensburg. Ja, es gibt einen Vertrag für die Nutzung. Ist die Nutzung befristet? Nein, die Nutzung ist unbefristet. Müssen Sie eine Pacht bezahlen? Nein, die Nutzung ist unentgeltlich.
- Gibt es einen Zaun oder eine andere Art der Umfassung der Fläche? Ja. An drei Seiten ist die Fläche durch eine ca. 1 m hohe Hecke begrenzt. An die vierte Seite grenzt mit ca. einem Meter Abstand eine Hauswand.
- Wie ist die Wasserversorgung organisiert? Der Garten liegt nur 50 m von unserer Transition Base entfernt. Die Base ist so was wie unser Vereinsheim. Darin befindet sich unsere TeilBar (Laden zum Verschenken und Tauschen), unsere FoodCoop lagert und verteilt dort ihr Gemüse. Auch einen Coworking Space haben wir dort. Dementsprechend gibt es dort auch eine Toilette mit Wasseranschluss.
- Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Im Kellerabteil der Transition Base. Dort lagern jetzt schon ein paar Geräte. Jedes Transitionmitglied hat Zugang zur Base. Die Tür entriegelt sich durch einen Telefonanruf automatisch.
- Ist das ein „essbare Stadt“ Projekt oder ernten nur die, die dort auch gärtnern? Teils teils. Geplant ist, dass das Gemüse nur den GärtnerInnen vorbehalten ist, Kräuter und essbare Blumen dürfen alle ernten.
- Gibt es an der Fläche Schilder, die auf den Garten aufmerksam machen? Noch nicht. Da müssen wir nochmal mit der Stadt Rücksprache halten, inwiefern bzw. in welchem Umfang das mit den Welterberichtlinien vereinbar ist.
Wie wurden die Menschen, die sich nun um den Garten kümmern, gefunden? Über unsere regelmäßig stattfindenden Kennenlerntreffen für Neumitglieder, den Newsletter und Mundpropaganda. Bei den momentan sechs GärtnerInnen soll es natürlich nicht bleiben. Wir hoffen mit der Wiederbelebung des Gartens weitere Menschen für das Projekt zu gewinnen (mehr …)