Schlagwort: neue Leute

  • Tübingen: Wilde Linde stabilisiert sich

    Das Orga-Team der Wilden Linde war dieses Jahr lange außer Gefecht gesetzt. Sie sind nur zu zweit, der eine hatte einen schweren Unfall, der andere war lange im Ausland. Es gab weniger Gärtner*innen. Es ist ihnen aber gelungen, dass wieder mehr Leute kommen. Zum einen hat ein Artikel in der örtlichen Tageszeitung (Sep 2024) geholfen https://www.swp.de/lokales/tuebingen/tuebingen-engagement-gartenprojekt-in-tuebinger-jahnallee-sucht-neue-mitgaertner-637187.html und zum anderen hat ein Aushang/ein von einer befreundeten Künstlerin handgemaltes Plakat in einem Foodsharing Café, nachdem Georg (der Hauptansprechpartner) den schon wieder abgehängt hatte, sich eine Familie gemeldet, die ganz zuverlässig mitgärtnert. Georg ist frustriert, dass sich oft Interessierte melden, er Termine bekannt gibt, dann die Leute aber nicht komme. Oder nur einmal.

    Sie haben für 2025 alles aus eigener Tasche finanziert (mit der Gewissheit, dass sie bei uns einen Antrag stellen und den bewilligt bekommen).

    Andere Finanzierungsquellen haben sie noch nicht erschlossen (wir haben sie jedes Jahr gefördert), sie haben aber Material aus aufgegebenen Kleingärten bekomen und ein Mitgärtner hat eignes Gartenwerkzeug eingebracht.

    Die Gesamtgartensituation ist Folgende: Alle regulären Garten Termine (2 Mal in der Woche) haben stattgefunden. Im Vergleich zu Vorjahren ist die Personenzahl an verlässlichen Mitarbeitern im Garten gewachsen, so dass wir nun ca. 10 Personen sind, die regelmäßig im Garten arbeiten. Die ganze Gartenfläche wurde regulär bearbeitet und bepflanzt. Ein neuer Termin für das Treffen der vier Verantwortlichen ist für den 28.11. angesetzt

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  • Augbsurg: Wertachwiese hat mehr Gärtner*innen

    Uns geht es sehr gut, wir gewinnen neue Mitglieder dazu, zuletzt drei Familien mit Kleinkindern, und sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Gartens.  

    https://wertachwiese.wordpress.com/2025/06/16/wir-im-netzwerkurbane-gemeinschaftsgarten/ (mehr …)

  • Berlin: Sonnenbeet hat nun große Gruppe

    Es gibt Verzögerungen in der Umsetzung, aber bei uns in den Gärten ist nun endlich einiges los!
    Am Kreativhaus auf der Fischerinsel ist eine super Gartengruppe zusammengekommen. Das hat aber eine Weile gedauert. Letzten Herbst waren außer Torsten und mir noch 2 andere vom „alten“ Garten dabei und lose 2-3 neue. Wir hatten dort mit der Leitung den Winter über lange überlegt, wie wir den Garten gestalten, sodass wir als Gruppe gärtnern können, da das Außengelände ja sehr weitläufig ist. Wir haben nun auf der Terrasse an der Spree Beetpatenschaften vergeben und eine Fläche zwischen den Häusern als Gemeinschaftsgarten definiert. Seit April diesen Jahres treffen wir uns nun jeden Donnerstag. Beim ersten Mal kamen direkt ca. 20 Menschen, die alle mit angepackt haben und Beete gebaut haben und es kommen jede Woche neue Menschen dazu, die meisten aus direkter Nachbarschaft. Wir sind inzwischen eine ca. 40 Menschen große bunt gemischte Gartengruppe und inzwischen stehen auch einige alte und neue Beete im Gemeinschaftsgarten.

    Tatsächlich geht es etwas langsamer voran, als wir (oder ich) gedacht haben. Wir hatten es etwas unterschätzt, wieviel Arbeit es macht, den Garten neu einzurichten, vor allem mit den anfangs wenigen Menschen. Trotz der Startschwierigkeiten bin ich mittlerweile sehr zufrieden wie es läuft. Es kommen sehr viele Ideen aus der Gruppe, wir haben beispielsweise ein altes defektes Boot aus dem Hafen als Beet umgenutzt, dieses steht nun im Eingangsbereich mit Erde gefüllt und Blumensamen ausgesät. Es soll dort noch eine Infotafel zum Garten angebracht werden. Wir wollen außerdem im Sommer den kleinen Lehmofen reparieren und nutzen, im Herbst sind Workshops zum Haltbarmachen der Ernte in Planung, außerdem eine Wurmkiste etc. (mehr …)

  • GAP: essbares Garmisch hat weniger Projektbeete

    (Mail)
    Es gibt ein paar der Beetstandorte nicht mehr (aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Wurzeln von unten, die Hochbeetkästen zerstörten und fehlende Zeit, diese wieder aufzubauen, Standorte, die sich doch nicht geeignet haben)
    Einen wollen sie sanieren, da gibt es auch eine Gruppe.
    Über einen Zeitungsartikel kamen wieder neu Interessierte dazu. (mehr …)

  • Berlin: Beetbau im Mauergarten

    Mauergarten kombiniert „Neuen-Treff“ mit Beetbau


    Nadine [Vorstand] + Frank [Gründungsmitglied] informieren über Vereinskultur und über Voraussetzungen für eine aktive Beetpatenschaft im mauergarten. [Teilnahme dient u.a. als Voraussetzung für einen Beetplatz sowie einer späteren Vereinsmitgliedschaft].
    Wir wollen wieder ein bis zwei neue Beete bauen, in welche Neuzugänge aus dem diesjährigen Gartenjahr später einziehen können. Alle angemeldeten Neugärtner*innen u. Beetbaubegeisterte lernen, wie Beete entstehen – [Gehölzschnitt sammeln], Bretter zusägen, vorbohren u. am Sonntag zusammenschrauben, mit Hasendraht versehen,… in das unterste Drittel kommen Äste grob nach fein, dann kommt die Erde rein]


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  • Coswig: Fläche mit essbaren Pflanzen

    unser Projekt „Anlegen einer Fläche mit essbaren Pflanzen“ haben wir nun erfolgreich abgeschlossen und wir möchten Ihnen für Ihre wie stets unkomplizierte und wohlwollende Unterstützung ganz herzlich Danke sagen!

    Wir haben spannende Themen umgesetzt, die sehr viele in Garten- und Natur aktive Menschen angesprochen haben. So fand die Verwendung der Wildobstarten sehr großen Zuspruch! Auch deshalb, weil hier in Coswig/Weinböhla eine trockene Region ist, mit Sandboden dazu. Viele Obstbäumchen sind eingegangen, klagen die Gärtnerinnen und Gärtner der Umgebung. Wildobst ist hingegen robust und eine Alternative. Dazu der Nutzen für die Insekten und Vögel, also, wir hatten wirklich gute Gespräche mit Interessierten. Das Thema Kompost interessierte ebenso eine breite Gruppe, wir konnten es anschaulich und praktisch vorführen, wie es geht. Die wassersparenden Pflanzflächenabdeckung mit Mulch war immer noch für einige Interessierte neu. Schön war, wie von Naturbeobachtungen berichtet wurde, wie Amseln im Laub suchen, welches in vielen kommunalen Grünflächen leider ausgefegt wird. Kleine Sache, aber daran wird deutlich, wie es bei den Menschen ankommt.

    Und, ganz wichtig auch, wir konnten unsere Kooperationsbeziehungen mit den NaBu Leuten der Regio Gruppe Meißen verfestigen. Das ist für unsere künftige Arbeit sehr bedeutend.

    Wir freuen uns sehr, durch dieses Projekt auch 3 neue Mitglieder gewonnen zu haben!

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  • Nürnberg: viel Interesse am Mitmachen bei Essbarer Stadt

    (MAIL)

    in letzter Zeit kommen immer wieder Menschen auf uns zu, die sich im Projekt Essbare Stadt Nürnberg engagieren wollen. Das freut uns riesig, denn es gibt wahnsinnig viel zu tun, wenn wir unsere Stadt zu einem gemeinschaftlichen, grün-bunten Ort machen wollen: Unterstützung der bestehenden Gärten bei allen möglichen Anliegen, Beratung und Aufbau von neuen Standorten, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, Buchhaltung und Förderungsakquise, Genehmigungen und Absprachen mit Akteuren wie Stadt Nürnberg, Kirchen und Kitas, Website, Orga von Workshops und Treffen für die Gärtner*innen, Netzwerkarbeit, Mitgestaltung unseres Arbeitsorts, der „Halle für Alle„, und Aufbau eines Gartens vor Ort, und noch dazu viel Raum und Potenzial für neue Ideen.

    Aber wo kannst du dich einbringen, und wie? Darauf wollen wir gemeinsam Antworten finden: bei unserem ersten „Essbare Stadt-Mitmachtreffen“ am 20. September um 18 Uhr!


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  • Frankfurt/Main und Umgebung: Gartenbesuche

    Tortuga im Stadtteil Eschersheim ist auf einer öffentlichen Fläche, die nach wie vor als Durchgang zu einer Hundewiese genutzt wird. Es ist ein kleines, facettenreiches Gartenprojekt. Seit 2018 ist eine Gruppe hier aktiv, die zu Transition Town gehört. Der Kern der Gruppe ist ca. 8 Menschen groß. Es gibt einige Hochbeete direkt auf der Fläche und am anderen Ende einer Sport/Spielfläche nebenan. Sie gärtnern gemeinschaftlich. Wasser bekommen sie via Standrohr und Hydranten, Regenwasser vom Dach eines Trafohäuschens wollen sie ernten, das scheiteret bisher an der Genehmigung, einen Wassserdieb an den Auslauf der Regenrinne zu installieren. Im Garten und vom Garten ausgehende finden Veranstaltungen im Nachhaltigkeitskontext statt. Die Kleidertauschbörse ist dabie sehr beliebt. Diese konnte dieses Jahr ein paar Mal im benachbarten Wasserturm stattfinden. Die derzeitigen Pächter (katholiosche Burschenschaft, wenn ich das richtig verstanden habe) möchte das aber nicht mehr. Der Garten ist SoLaWi Abholstation, es gibt ein Kompostklo, eine große Sitzgruppe, einen schön gestalteten Eingangsbereich. Es docken sich immer wieder schwierige Menschen an, sie kopperieren hier mit Fachstellen, bzw informieren die Sozialbezirksvorsteherin, die dann weiterhilft. Zu Corona hatten sie auch mal mit Beetpatenschaften gearbeitet, da kaman dann mehr unterschiedlichen Menschen. Doch diese kümmerten sich dann nicht um die Beete, so sind sie zurück beim gemeinschaftlichen gärtnern. Sie treffen sich Montags und besprechen alle Belnage, Sonntags ist oft ein gemeinsamer Arbeitseinsatz. Geld haben sie bisher von der Stadt bekommen und über die Kolleket einer benachbarten Kirche, in der sie im Winter auch Räume nutzen können. Die Stadt stellt ihre Förderung gerade um. Die Revision war da und hat einiges angemahnt. Nun gibt es nur noch Sachförderung mit großem Antragsaufwand.
    Die GemüseheldInnen weiten sich immer weiter aus. Die Gärten sehen alle unterschiedlich aus und haben verschiedene Schwerpunkte. Ich war nur in drei der 18 (?) Gärten. Die Gruppen finden sich vor allen Dingen nach Sympathie und dem gärtnerischen Interesse. Die GemüseheldInnen haben von der Stadt zwei Teilzeitstellen bekommen für Bildung. Diese sind für 1 Jahr befristet. Sie wollen sie u.a. für den Aufbau einer Ausbildung nutzen.

    Der Bürgergarten in Idstein ist in einem Grünzug in Sichtnähe des Wahrzeichens (und damit der Innenstadt) von Idstein entstanden. Der Garten ist jederzeit offen, ein kleiner Jägerzaun ist Begrenzung zum Weg. Die drei Vorstandsfrauen sind die Motoren des Projekts. Es gibt wohl auch eine Gruppe, die mitgärtnert. Anbau und Ernte soll vor allen Dingen für Veranstaltungen mit und für Schulen genutzt werden, was übrigbliebt, wird gemeinsam vor Ort verkocht und ein kleiner Teil kann mitgenommen werden. Sie kämpfen um die Anerkennung der Stadtverwaltung, der OB war allerdings schon einnmal (zu Wahlkampfzeiten) da. Einiges wird geklaut, vor allen Dingen von älteren Menschen. Einige verwechseln den Garten mit „essbare Stadt“ und kommen gleich mit Schüsseln und zeigen nach Aufklärung Einsicht, andere sagen, darauf angesprochen, dass es eben nicht zum „einfach ernten“ ist, dass ihnen das egal sei und sie das weiter machen werden.Sie haben im Bauwagen eine Kochmöglichkeit, das Kompostklo wurde über Laeder-Gelder finanziert.

    Der Tatengarten in Wiesbaden ist auf dem Gelände einer Schule. Träger ist die Schule, die Gärtner*innen haben aber mit der Schulverwaltung wenig zu tun. Dabei sind einige Lehrer*innen mit im Garten dabei. Geld bekommt die Schule für den Garten über Tronc-Mittel, das sind Abgaben des Spielcasinos. Die Schule hat dieses Jahr direkt neben dem Tatengarten einen Schulgarten angelegt, der von Ackerdemia begleitet wird. Zum Garten gehören neben Gemüsebeeten eine weiter unten gelegene Streuobstwiese und eine sich daran anschließende Fläche mit Beeren. Sie gärtnern gemeinsam und jede*r nimmt was mit, Konflikte gibt es rund um die Ernte keine. Sie haben mal neue Gärtner*innen gesucht und sind über eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen fündig geworden. Mit der Stadtverwaltung haben sie nichts zu tun.

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  • Leipzig: Nachbarschaftsgarten Leutzsch macht Sensenworkshops

    (Antrag/Antworten)
    Der Start in 2019 auf der neuen Fläche in Leutzsch lief gut an und bekam richtig Schwung als der Brunnen im November installiert werden konnte. Durch die Tiefe des Grundwassers, ließ sich jedoch nur ein mit Strom betriebener Brunnen dafür nehmen. In den sehr trockenen Perioden, und die Jahre waren leider sehr trocken, bekamen wir durch eine hilfsbereite Mitgliedsfamilie Strom für die Füllung der Wassertanks. In 2020 wurde es aufgrund der vielen Einschränkungen schwierig dem Gemeinschaftsgartenkonzept gerecht zu werden. 

    Trotzdem versuchten wir  feste Strukturen durch regelmäßige Gartengespräche und über E-Mail und Telegram-Gruppen zu etablieren und wenn machbar den Zugang zu ermöglichen. Es wurden AGs gegründet, erst die für die Flächenplanung, die Gemeinsam Beeten Gruppe hat sich gegründet mit nun 38 Mitgliedern, die noch kleine Baugruppe und neben weiteren auch eine Baum- und Wiesen Gruppe mit versierten Baumpflegerinnen. So ist neben einem Gemeinschaftsbeet ein Permakulturbeet entstanden, einige Patenbeete für eigene Pflanzprojekte, eine Blühwiese, eine Kräuterspirale, Wein wurde angebaut, Frühbeete etabliert, ein Tauschregal und Spielgeräte sowie Sitzgruppen von einem Verein kamen in den Garten. Seit kurzem leben die Kaninchen in Leutzsch, da direkt neben dem Garten in Lindenau eine Großbaustelle entstanden ist und der ständige Lärm für die Tiere unerträglich war.

    Besonders der Bau der Sommerküche, die im Mai 2021 fertiggestellt wurde hat die Gemeinschaft zusammen gebracht. 500 gemeinsame Arbeitsstunden der Mitglieder haben zum Gelingen dieses großen Projektes beigetragen. Zwei Baumschnittkurse fanden zudem im Winter statt, die Ausgleichsfläche (für die Umwidmung von Streuobst in Gartenland) am Rande der Stadt wurde durch Mitglieder und Engagierte im Grünen Netzwerk mit Obstbäumen bepflanzt. Ein großer Geräteschuppen wurde aus einem alten aus Lindenau geupcyelt und beherbergt wichtige Gartengeräte, Gießkannen und anderes, was nicht verloren gehen darf. 

    In 2021 nahm der Garten am VielFalterGarten-Projekt teil und Mitglieder zählten Schmetterlinge. Ein richtiges Fest, um diese vielen Ereignisse gebührend zu feiern, konnte bisher leider noch nicht stattfinden, dafür viele kleine Einschulungen, Geburtstage im Kleinen Kreise, ein Flimmerabend, ein Urban-Gardening Workshop und ein paar Yogakurse. 

    In 2020 gab es im Sommer außerdem einen Sensen-Workshop, den wir mit Ekkehard Unger, einem ausgezeichneten Fachmann auf dem Gebiet des Sensens und Dengelns, durchführen ließen. Leider war der Zulauf gering mit 6 Teilnehmenden, wobei auch zwei davon gar nicht bis zum Schluss bleiben konnten. Wir bekamen das Feedback, dass 20 € pro Person für die anderen Interessenten nicht aufzubringen waren. Es wurde von Seiten einiger Mitglieder auch mehrfach danach gefragt, das Sensen zu wiederholen und die Wiese so insektenfreundlicher zu bewirtschaften. Im Moment beherrschen aktuell zu wenige dieses alte Handwerk, um der großen Wiese Herr zu werden.

    Insgesamt wollen wir solche Angebote für alle Menschen offen lassen und keinen davon ausschließen, auch nicht des fehlenden Geldes wegen. Deshalb haben wir diesen Workshop nochmals ins Auge gefasst und mit der zweimaligen Mahd an die Bedürfnisse der Streuobstwiese angepasst. Die Workshops wollen wir über einen anderen Fördertopf finanzieren. Sehr gerne wollen wir wieder Meister Ekkehard als Anleiter einladen. Mitmachen können einige beim Sensen und andere beim Zusammenrechen, manche beim Dengeln. Sicher wird es auch interessierte Zuschauer geben, da die Fläche auch für die Nachbarschaft offen ist. Erreichen wollen wir diese potentiellen Mitmachenden und Zuschauenden über Aushänge in der direkten Nachbarschaft und über die Gruppen bei Telegram. Das Ergebnis der Workshops wollen wir fotografisch und in Zahlen festhalten. Auch die Gründe für das Interesse wollen wir im Gespräch vor Ort herausfinden. Natürlich freuen wir uns ganz besonders, wenn wir damit neue Freunde für unsere einzigartige Streuobstwiese in der Stadt finden werden und so die Fläche auch für kommende Generationen erhalten werden kann.


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  • Markkleeberg: gesteigerte Nachfrage nach dem GG

    (Mail)

    [Es geht um einen GG, der Teil einer KG-Anlage ist]

    Endlich stehen alle 8 Hochbeete und sind schon in Nutzung.


    Das Gewächshaus ist noch nicht fertig. Hier hat die Materiallieferung sehr lange gedauert. Aber jetzt ist es da.

    Ich denke das nehmen wir im September in Angriff, damit es im nächste Jahr wieder voll genutzt werden kann.

    Im Moment ist auch im Gemeinschaftsgarten die Nachfrage groß, aber die Beete sind nicht ausreichend da.

    Wie wir noch Beetfläche schaffen, weiss ich noch nicht. Eventuell könnte ein Stück Nachbargarten dazu kommen.

    Aber da muss ich noch abwarten. Der Pächter denkt an Aufgabe des Gartens und der ist auch so groß wie der Gemeinschaftsgarten.

    Der Garten hat eine abgeteilte Fläche, die man gut zugänglich machen könnte, ohne viel Aufwand.


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  • Köln: Pflanzstelle nutzt Wasseranschluss der benachbarten Schule

    (Antrag, Fragen)

    Die Pflanzstelle in Köln hat neuerdings eine Container-Schule nebenan, deren Wasseranschluss sie nutzen können. Sie brauchen dafür Schläuche und Zubehör.

    1. wie viele Leutesind sie?: das ist oft schwer zu sagen… wir sind fast 100 Leute auf dem internen Email-Verteiler. Richtig aktiv würde ich schätzen sind etwa 30 bis 40 Leute und der Rest sporadisch.

    Beete: haben wir etwa 25 große (1 m³) und viele (~20) Bäckerkisten.

    Dann noch zwei sehr große Kartoffelbeete, die die KiTa um die Ecke betreut. Die Beete sind immernoch von allen für alle. Wir testen aber gerade Verantwortlichkeiten/Ansprechpersonen für bestimmte Pflanzensorten, damit nicht immer alle alles auf dem Schirm haben müssen.

    2. Regenwasser fangen wir auf. Wir haben zwei IBC-Tanks, die sehr gut helfen und dazu noch zwei große Regentonnen (~300 l) und zwei, die mal wieder fit gemacht werden müssten.

    3. das Wasser bekommen wir so. Wir haben zwar dann einen eigenen Zähler, aber die Schulleitung hat uns eine Zusage gegeben, dass sie es zu ihrem Verbrauch rechnen. Die Kinder der Schule nutzen in einer Garten-AG mittlerweile auch die Pflanzstelle.

    Letztes Jahr war ja Corona-bedingt ziemliche Flaute, wobei wir es geschafft haben, im Lockdown Einzelpersonen aus dem Viertel Zugang zur Fläche zu organisieren und im Sommer sogar noch einen Konzert-Tag hatten. Dieses Jahr sind wir gut gestartet und haben seit dem Frühjahr wieder viele neue Leute dabei (mindestens 12 neue, die sich aktiv einbringen) und eine sehr aktive Gruppe, die eine selbstorganisierte queer-feministische Bibliothek bei uns auf der Fläche aufgebaut hat. Und wir hatten sehr viele Exkursionen von verschiedenen Kindergärten und einige politische Gruppen, die sich zum Plenum bei uns Treffen. Küche für Alle hat jetzt auch wieder angefangen 🙂 Leider hatten wir in den letzten Monaten auch verstärkt mit Vandalismus zu tun


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  • Unser Garten Bruck und Corona

    Natürlich hat Corona alle Planungen, Veranstaltungen zunichte gemacht und unseren Gartenalltag – wie wohl bei allen anderen auch – komplett umgekrempelt. Dieses Jahr hatten wir im Frühjahr ein großes Querdenker-Festival geplant, das dann einen Tag vorher abgesagt werden musste. Wir wollten neue Formate ausprobieren – ein Gartencafé auf Spendenbasis etc. Alles passé bzw. verschoben – auf hoffentlich nächstes Jahr. Wir haben uns im Januar neu organisiert in zwei anstrengenden, aber sehr lebendigen Workshops…. Mit dieser Orga sind wir nun in der Testphase und müssen coronabedingt auch hier erstmal modifizieren.

    ABER unser Garten grünt und blüht. Wir haben unglaublich viel Zustrom von neuen Menschen, die aktiv werden wollen und das am liebsten mit anderen zusammen. Da hat Corona scheinbar tatsächlich was ausgelöst. Menschen haben mehr Zeit, sehen wieder, wie wichtig Gemeinschaft ist und wie wichtig es ist, irgendwo geerdet zu sein. Gesunde Ernährung, Selber machen ist da natürlich auch ein ganz großer Punkt. Allerdings kommen die meisten und wollen lernen… Das macht´s dann natürlich schwierig, wenn Du nicht so viele Leute hast, die hier wirklich jemanden begleiten können (oder die sich´s noch nicht so richtig zutrauen). Aber irgendwie haut das ganz gut hin, da geht dann eben auch mal was „schief“, aber es macht großen Spaß. Das – denke ich – hat uns Corona auch gelehrt, flexibel bleiben und ein wenig mehr von heute auf morgen denken. Pläne werden im Moment fast immer durchkreuzt bzw. umgemodelt. Für mich auch ein ganz großer Lernprozess, da ich schon immer gerne irgendwo ´nen Plan habe und nun mit absoluter Ungewissheit planen muss. Aber, Lebenslanges Lernen lautet ja die Devise

    Unser grünes Klassenzimmer steht und wir hoffen sehr, nun wenigstens in den Ferien unser geplantes Programm anbieten zu können (Smoothies, Dörrapparat, Naturfarben…).

    Unsere Filmpremiere mussten wir Coronabedingt leider auch absagen, nun hoffe ich auf den Oktober. Dort wollen wir eine Veranstaltung machen, an der uns die Auszeichnung von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt übergeben wird. Das ist jetzt für 2 Jahre natürlich ein tolles Siegel, um Öffentlichkeitsarbeit zu machen.

    Du siehst, das Projekt sprudelt nur so vor Energie und Leben, ich bin wirklich unglaublich dankbar für diese Erfahrung.

    Und ich bin auch sehr dankbar, dass es eine anstiftung gibt, die uns begleitet. Von unserer Kommune sind wir bei Corona ganz schön aus dem Blick geraten und wurden bei den ganzen Hygienekonzepten wie geschlossene Gebäude betrachtet. Es war sehr hilfreich, dass ich da immer bei euch schauen konnte, wie der Stand der Dinge ist.

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  • Waldgarten Wiehre auf gutem Weg

    (Aus Bericht)

    […] Die langen, zermürbenden Verhandlungen haben auch dazu geführt, dass einige unserer Leute abgesprungen sind.

    2017 haben wir dann dadurch Aufwind bekommen, dass sich eine Studentengruppe unserem Projekt angeschlossen hat. So ist es uns 2017 gelungen viele Dinge in Angriff zu nehmen und wir sind beständig dabei unsere Gartenträume zu verwirklichen.

    Hier im Überblick der Stand der Dinge:

    Was alles gemacht wurde:

             Durch gezielte Pflanzungen (z.B. Steinklee) haben wir die Qualität des Bodens verbessern können, der ursprünglich sehr verdichtet und zum Teil aus Bauschutt bestand.

             Beerensaumen angelegt (Johannisbeeren, Jostabeeren, Stachelbeeren, Himbeeren)

             Hochstämmige Bäume gepflanzt (zum Teil mit Unterstützung von Freiburg packt an)

             Pflanzstreifen angelegt und mit niederstämmigen Apfelbaumunterlagen bepflanzt

             3 kleine, umrandete Beete geschaffen (z.B. für Vermehrung)

             Wurmtürme eingesetzt (mussten wegen Auflagen der Stadt wieder abgebaut werden)

             3 Hochbeete gebaut

             3 Kompostmieten angelegt, von denen wir einen bereits für unsere Hochbeete verwerten konnten.

             Werkzeugkiste gebaut und zum Teil mit Werkzeug bestückt

             Reichlich Ernte (insbesondere Josta- und Johannisbeeren, sowie Himbeeren, aber auch Gemüse (Tomaten, Mangold, Zucchini, Kürbis, Chilies, Bohnen)

             Fläche gepflegt und mit der Sense gemäht (regelmäßig jeweils kleine Stücke, statt die ganze Wiese auf einmal, um Ruckzugsgebiete für die Amphibien zu erhalten und den Komposthaufen nicht zu überdimensional aufzuhäufen.

             Sehr bunt gemischte Gruppe von Menschen zusammen gebracht, die zwar nicht geflüchtet, dennoch aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen stammen und sehr unterschiedliche persönliche Hintergründe haben. (Alter/Beruf/Hintergrund/Nationen wir sprechen Englisch)

    Was lief gut?

    Reichliche Ernte von Früchten/Beeren trotz relativ geringen Aufwands (1x wöchentlich Gärtnern, trotz Widrigkeiten in Waldnähe und trotz vieler Spaziergänger, die auch mit Hund jederzeit am Garten vorbeikommen und sich ebenfalls bedienen. (Zaun ist seitens der Stadt nicht gestattet)

             Viele Nachbarn des Gartens/Spaziergänger nutzen die neu geschaffene Fläche sowohl für die Ernte als auch zum Entspannen und Ausruhen (im Schatten der Bäume)

             Es ist eine gute Mischung zwischen Nutzung und Rückzugsfläche für Natur entstanden (den Waldnahem Teil des Gartens bearbeiten wir sehr spärlich und mähen ihn auch nicht regelmäßig. Die Fläche hat insgesamt einen sehr naturbelassen Character der einen positiven Einfluss auf Biodiversität hat.

             Da wir keine ‘normalen’ Baumaterialien nutzen dürfen ist alles von Hand und mit natürlichen Materialien (Baumschnitt/Stämme) aus der unmittelbaren Umgebung gebaut, ohne Nägel oder Schrauben.

             Lerneffekt: Wissen wird in der Gruppe vermittelt, z.B. zum Thema Kompost, Sorten, Samen, Pflanzungen, Obstanbau

             Zusammenarbeit mit anderen urbanen Gärten (Beschaffung von Saatgut etc.)

    Was kann noch besser werden?

             Viel Volatilität bei den teilnehmen Personen (auch hinsichtlich deren Engagement)

             Orga-Aufwand ist einfach sehr hoch und frisst wertvolle Zeit vom Gärtnern

             Zusammenarbeit mit GuT könnte besser sein. (z.B. werden wir praktisch nie informiert wenn an oder auf der Fläche irgendetwas seitens der Stadt gemacht wird.

             Ertrag könnte gesteigert werden hätte auch positive Auswirkungen auf die Motivation

             Möglichst arbeitsarme/kostengünstige/low-tech Lösungen müssen her um diverse praktische Probleme wie Wässern und Schnecken in den Griff zu kriegen

             Bewässerung, da die Fläche sehr groß ist, ist es sehr mühselig das Wasser mittels Gießkannen auf der Fläche zu verteilen (insbesondere in sehr heißen Sommern, so wie 2018 und 2015. Wegen Auflagen der Stadt dürfen wir keine Regentonnen aufstellen. 

             Garten könnte noch “einladender” werden zum Verweilen (Sitz- und Liegemöglichkeiten, Schattenspender – was durch Auflagen der Stadt nur begrenzt möglich ist)

             Garten könnte noch informativer werden (Beschilderung über Sorten, Anbau, Zubereitung etc. – was jedoch durch Auflagen nur sehr eingeschränkt möglich ist)  

             PR/Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation nach außen um noch mehr Leute zu erreichen und aufmerksam zu machen (Events z.B. aber wer hat Energie/Zeit dafür?)  


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  • Glogauer 13: neue Gruppe

    (Gu, Mail)

    Der Garten an der Glogauer13 gibt es noch und die Gruppe ist recht aktiv. Anfang letztes Jahr hat die ursprüngliche Gruppe aufgehört wegen persönliche umständen aber auch wegen sehr viel Vandalismus. Zwei Frauen von der erste Gruppe haben aber weiter gemacht und mit viel elan neue mitglieder gesucht und gefunden. Leicht war es letztes Jahr auch nicht. Viel Vandalismus und die hatten mehr privat-beete letztes Jahr die dann doch nicht gepflegt wurden und brach lagen. Dieses Jahr wird deshalb mehr gemeinschaftlich gegärtnert und am 29. Juli feiern sie Sommerfest: https://glogauer13.wordpress.com/

    Vandalismus bleibt ein Problem, wurde aber jetzt besser weil das grosse Tor endlich geschlossen wurde. Letztes Jahr hat sich common ground auch dafür eingesetzt das Mietkosten und alle andere Betriebskosten ausser wasser gestichen wurden aus dem Vertrag um die ökonomische Belastungen der Gruppe abzumildern. Der Bezirk war immer positiv zum Projekt und sind auf unsere Forderungen eingegangen.


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  • Food Assembly bei Neuland Köln und 80 Beete neu vergeben

    (Gu, Newsletter)

    Jetzt anmelden und von Anfang an dabei sein! Am 1. Juni (17-20 Uhr) fällt mit einem Popup-Markt auf NeuLand der Startschuss für die Marktschwärmer Köln Südstadt. Von da an könnt ihr jede Woche leckere, regional produzierte Lebensmittel online vorbestellen und donnerstags im NeuLand-Garten abholen – Obst und Gemüse aus der Eifel, Biobrot aus Bonn, Ochsenfleisch aus dem Bergischen, Walnussöl, Wildkräuterpestos, eingelegte rote Bete und vieles mehr. Organisiert wird die Marktschwärmerei von NeuLand-Gärtnerin Clara von Hartz

    Bei strahlendem Sonnenschein haben wir im März rund 80 Beete neu vergeben und rund 30 neue Gärtnerinnen und Gärtner bei NeuLand empfangen (mehr …)

  • Stadtgarten H17 in Leipzig hat neue MitgärtnerInnen

    (Gu, ANrag und Antworten)

    Der Stadtgarten H17 legt neue Beete an, da neue Leute dazu gekommen sind:

    Neue Beete haben wir drei Stück. Die Bodenstruktur der Fläche ist allerdings sehr schlecht..Deshalb müssen etwa 30 ältere Beete wieder neu aufgefüllt werden.
    Es sind vier neue Mitglieder hinzugekommen..Eine Person ist als Besucherin in den Garten gekommen (Sie wohnt gleich in der
    Nachbarschaft) und hat sich dieses Jahr entschieden mitzumachen.
    Die anderen drei sind durch unser öffentliches Angebot bzw. unsere Internetseite auf uns aufmerksam geworden.

    Sie machen auch ein tolles Praxisworkshop-Programm (siehe Antrag, bei Anträgen abgelegt)


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  • viele neue Leute bei Düsselgrün

    (Gu, mail)
    Die erste Saison war echt stark. Wir haben uns ja sehr stark vergrößert und haben schon mehr geschafft als wir uns vorgenommen haben. Die Fläche ist schon fast vollständig belegt mit Pflanzboxen, Werkzeugecken, einer Bienenecke, usw.

    Es fanden viele Aktionen und Arbeitseinsätze statt, auch um aktuelle Probleme wie Kaninchen zu beseitigen. Auch dank eurem Geld sind wir da ziemlich vorangekommen. Am 21.1. haben wir unser Jahresplanungstreffen um uns neu zu sortieren. Es sind viele neue Leute dabei und wir müssen da ein wenig über die Gartenphilosophie diskutieren. Zum Glück gibt es keinen Stress, kaum Vandalismus und die Truppe ist weiterhin auch außerhalb vom Garten sehr aktiv (mehr …)

  • IG im Studentendorf Göttingen geht weiter

    (Info von Najeha, 23.11.)
    […] dass sich Studenten hier im Studentendorf für die Weiterführung des Interkulturellen Gartenprojekts gefunden haben.
    Najeha berät die neuen Projekt“macherInnen“
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  • Glogauer13: Team wechselt

    (Gu, Mail, 15.11.)
    Viele gehen, einige bleiben und die Glogauer 13 geht weiter!!!
    Das möchten wir feiern! Anstoßen auf das Engagement, derjenigen die sich zurückziehen und auf diejenigen, die weitermachen und die Glogauer 13 in ihrem 4 Jahr begleiten.
    Elizabeth CL schreibt noch: Ein teil der garten gruppe möchte aufhören und es versucht sich gerade eine gruppe zusammenzufinden um es weiter zu machen. Viel hat mit lebensumständen zu tun aber auch die anstrengungen mit vandalismuns und verfall. Wir werden sehen wie es nächstes Jahr wird. Die neue Guppe trifft sich gerade um darüber zu sprechen.


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