Schlagwort: neuer Standort

  • Berlin: Peace of Land bleibt erstmal auf der MarktHalle Fläche

    (NL)

    Angekommen im Exil an der KulturMarktHalle

    Uns erreichen immer wieder interessierte Fragen nach dem Status unserer Flächensuche. Leider müssen wir berichten, dass es aus den Verhandlungen mit dem Bezirk weiterhin keine Ergebnisse gibt. Die Pläne und Visionen rund um das Flurstück im Mühlenkiez sind für uns zwar noch aktuell. Eine Umsetzung rückt aber weiterhin nicht näher. 

    Wir haben entschieden, unsere Energie nun erst einmal in den Ort zu stecken, an dem wir inzwischen so gut angekommen sind: den Vorgarten der KulturMarktHalle. Hier bewirtschaften wir inzwischen neben der Baumgilde im 16m²-Hochbeet auch weitere Gemüse- und Beerenbeete, machen Kompost, kümmern uns um Sträucher. Wir haben uns ausführlich mit dem Wassermanagement des großen Daches der Halle beschäftig, Perlschläuche verlegt und Zisternen eingerichtet. Es ist eine Wildhecke zum Schutz vor der Straße im Aufwuchs. Insgesamt finden wir genug zu tun und fühlen uns hier wohl, auch wenn wir Gäste bleiben. 

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  • Gemüsewerft: dritter Standort

    (alerts)

    Hopfen rankt sich an den Drahtseilen empor, auf den Hochbeeten wachsen Kartoffeln, Salate und Radieschen. Im Hintergrund ist die Weser zu sehen. Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) und Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Maike Schaefer (Grüne) betrachten den Stadtgarten der Gemüsewerft auf der Überseeinsel, auf dem ehemaligen Kellogg-Gelände. In den nächsten Jahrzehnten soll dort ein nachhaltiges Quartier geschaffen werden mit Wohn- und Gewerbeeinheiten. Auch der urbane Stadtgarten der Gemüsewerft gehört dazu. Diesen gibt es bereits seit Januar dieses Jahres. Michael Scheer, Geschäftsführer für integrative Beschäftigung, hat das inklusive Projekt Gemüsewerft 2014 ins Leben gerufen. Menschen mit psychischen, seelischen oder geistigen Behinderungen haben dort die Möglichkeit zu arbeiten. Anbauflächen gibt es bereits in der Basdahler Straße in Gröpelingen und an der Stephanikirchenweide. Der dritte Standort liegt nun hier auf der Überseeinsel.

    Ehemaliges Kellog-Gebäude soll lebendig werden
    „Es ist ein ökologisches und gleichzeitig ein soziales Projekt. Das macht es so besonders“, sagt Schaefer. Klaus Meier, Inhaber der Überseestadt GmbH, führt die Grünen-Politikerinnen gemeinsam mit Scheer über das Gelände. Es ist Dienstagnachmittag. Später am Abend gibt es eine Podiumsdiskussion rund um das Thema urbanes Gärtnern mitten in der Stadt, auch Urban Gardening genannt.

    Investor Klaus Meier und Gemüsewerft Geschäftsführer Michael Scheer haben sich von Anfang an zusammengesetzt und die Gemüsewerft für das neu entstehende Quartier geplant. „Ich fand die Idee eines urbanen Gartens von Anfang an gut“, sagt Meier. Beim Städtebau gehe es nicht nur um Verdichtung, „ich will keine tote Stadt.“ Das ehemalige Kellogg-Gelände soll lebendig werden. „Hier wird der Hopfen angebaut“, sagt Meier und zeigt auf den Hopfen, „und dort wird das Bier gebraut“, er zeigt auf das ehemalige Kellogg-Gebäude. Dort soll unter anderem eine Brauerei entstehen. Auch sonst sollen vor allem junge Lebensmittelunternehmen und Start-ups in das Gebäude einziehen.

    „Auf einem ehemaligen Gewerbegebiet entsteht Grün. Es entsteht etwas Neues, eine neue Chance“, sagt Schaefer. „Die Gemüsewerft ist ein zukunftsweisendes Projekt. Es ist lebendig, hat einen sozialen Charakter und es ist ein ökologischer Beitrag.“ Schaefer wünscht sich mehr solcher Projekte. Bremen müsse grüner werden. Das bedeutet: grüne Dächer, vertikale und horizontale Gärten, mehr Bäume. Auch die Wartehäuschen an den Bremer Straßenbahnhaltestellen sollen in Zukunft begrünt werden. 

    „Wir müssen die Städte in Deutschland neu denken“, sagt Renate Künast. Die 63-jährige Grünen-Politikerin und ernährungspolitische Sprecherin ihrer Partei ist begeistert von dem Gemüsewerft-Projekt. Erst vor Kurzem hat sie ihr Buch „Rein ins Grüne – raus in die Stadt“ veröffentlicht, das sie gemeinsam mit der Garten-Autorin Victoria Wegner geschrieben hat. Für ihre Recherche besuchte sie zahlreiche urbane Gartenprojekte in ganz Deutschland, mittlerweile gebe es gut 700. „Die Bewegung kommt von unten“, sagt Künast. Nachbarschaften bepflanzen Gemeinschaftsgärten. Es gebe Projekte mit Langzeitarbeitslosen oder mit Menschen mit Behinderungen, wie es auch in der Gemüsewerft der Fall ist. „Es sind Räume in der Stadt, die wir mit Natur und Sozialem füllen“, sagt Künast. „So muss die Stadtentwicklung der Zukunft aussehen. Bei neuen Stadtteilen sollte auch gleich das Urban Gardening mitgedacht werden.“

    Klimawandel erfordert neue Städteorganisation
    Auch angesichts des Klimawandels müssten Städte anders organisiert werden. Urban Gardening, Wiesen und andere Grünflächen bereicherten die Vielfalt und die Diversität. Bäume würden laut Künast die Temperaturen senken. Sie und Schaefer sehen zudem den Vorteil darin, dass die Menschen durch das Urban Gardening wieder näher an die Natur herangebracht werden. „Es soll ein erlebbares Grün sein“, sagt Schaefer. „Wenn man Gemüse selbst anpflanzt, merkt man, wie lange es dauert, wie viel Energie da reingeht.“ Lebensmittel seien keine Selbstverständlichkeit. „Urbanes Gärtnern bringt die Menschen wieder mit der Natur und den Lebensmitteln zusammen“, sagt Künast. Und das Quartier auf der Überseeinsel zeigt laut Schaefer: Neuer Wohnraum kann mit Stadtgärten verbunden werden. „Wir haben eine Wohnungsnot, aber wir können Neubaugebiete so gestalten, dass sie auch grün sind. Wir können dicht besiedelte Gebiete begrünen.“ Der Wohnraum werde nicht weniger werden.

     „Es ist eine Frage der Zeit, wann die ganzen Projekte nicht mehr da sind“, sagt Michael Scheer. Der Geschäftsführer der Gemüsewerft weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwierig ist, Gewinne mit der innerstädtischen Landwirtschaft zu erzielen. „Die meisten machen das ehrenamtlich. Oft ist auch der Baudruck auf dem Gelände so groß, dass die Initiatoren aufhören müssen“, sagt er. Scheer spricht sich dafür aus, dass innerstädtische Landwirtschaftsprojekte ebenfalls EU-Agrarförderungen erhalten sollen. „Warum nicht auch die urbanen Gärten? Vielleicht könnte man auch eine eigene Pflegekategorie innerstädtisch bekommen.“ Laut Scheer seien die urbanen Gärten auch nicht nur Gärten. „Das sind politische Gruppen. Jede Möhre ist quasi eine politische Handlung. Es zeigt, dass eine nachhaltige Stadt möglich ist.“ (mehr …)

  • Interkultureller Garten Regensburg entsteht auf anderem Gelände

    (Tel)
    Der Besitzer der Fläche, auf dem der IG in Regensburg geplant war (und auf der Transition Town auch ein Gebäude gepachtet hat und dort Veranstaltungen macht) ist rassistisch und somit wird dort kein IG aufgebaut. Die Gruppe hat an anderer Stelle eine kommunale Fläche und es sind nun auch mehr Leute.
    Sie müssen noch klären, ob die Komposttoilette, deren Bau wir im Kontext des Gartens gefördert haben, umziehen kann.
    Zudem gibt es beim Gartenbauamt eine Ansprechperson für Gruppen mir einer Liste möglicher Flächen. Die Liste bekommt Transition Town nicht. Die Anfragen sollen von Transition Town gebündet werden, das Amt möchte nicht, dass sich viele Einzelen an es wenden. (mehr …)

  • GG Delmenhorst hat neue Fläche

    (alerts)

    […]
    Apropos: Aufgrund der weiteren Baumaßnahmen im Wollepark muss der Bewohnergarten verlegt werden. „Für das Gartenprojekt werden wir zunächst einen Teil der Brachfläche an der Stedinger Straße nutzen“, erläutert Bernau. Seitens der Bewohner gäbe es ein sehr großes Bedürfnis, selbst Gemüse anzupflanzen. Zurzeit seien etwa 25 Bewohner mit ihren Familien im Gartenprojekt aktiv. „Der Zaun wird umgesetzt und die Fläche etwas größer als bisher“, sagt die Quartiersmanagerin. Sie hofft auf weitere Initiativen und Einrichtungen die Lust haben, sich für das Projekt und in dem Garten mit speziellen Aktionen zu beteiligen.[…]

    https://weserreport.de/2019/01/umzu_regional/delmereprt/delmenhorst/wolleparkladen-geht-weiter-aber-nicht-sofort/ (mehr …)

  • Campus-Garten Köln zieht um

    (Gu aus FB)

    Am Mittwoch und Donnerstag zieht der Campusgarten um! Das neue Gelände, das wir in Absprache mit dem Dezernat 5 der Universität zu Köln zu Beginn dieser Woche zur Verfügung gestellt bekommen haben, ist direkt um die Ecke, auf der anderen Halle der Serverhalle des Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln – RRZK. Zum Umziehen brauchen wir nun fleißige Hände!

    Mit einem Radlader werden wir am 14. & 15. Februar das alte Gelände räumen. Wer mithelfen möchte, ist willkommen, am Aschermittwoch um 10 Uhr warm eingepackt im Campusgarten aufzuschlagen und tatkräftig mit anzupacken. Warme Getränke aus Isokannen (voraussichtlich) inklusive. Wir freuen uns über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Kokopelli Bielefeld hat neuen Standort in Aussicht

    (Gu, Mail, 2.11.)

    Ja, die Kisten leben noch, z.Zt. an 2 verschiedenen Standorten, einmal auf unserem mobilen Doppelfahrradgarten im Hof vom Künstlerhaus Artists Unlimited (wo wir auch wohnen und arbeiten), Teil 2 wohnt im Transition Town Garten zur „Untermiete“ bis wir einen neuen Standort gefunden haben. Siehe Fotos vom Umzug […] Wir sind seitdem in Verhandlungen mit der Stadt, gemeinsam mit der sog. Paprika Koalition hat sich im August ein runder Tisch zum Thema Urban Gardening gegründet, wo sich alle bekannten Bielefelder GärtnerInnen mal zusammen gefunden haben, um Probleme und Ideen zu besprechen, besonders auf welche Weise es in die Stadtverwaltung und Politik weiter hinein getragen werden kann und auch konkrete Umsetzung möglich ist. […] Seit zwei Wochen haben wir einen möglichen neuen, sehr zentralen Standort im Visier, direkt neben dem neu gestalteten Kesselbrink (der ja durch die Architektensperre für uns noch tabu ist). Neben dem alten Stadtfriedhof gibt es einen kaum genutzten Spielplatz mit Fläche rund herum, z.Zt. eher ungeliebt, könnte Potenzial haben trotz nicht idealer Lichtverhältnisse. Die Grünen unterstützen uns hier bei der Anfrage an die Stadt, was natürlich dauert, wir hoffen bis zur nächsten Pflanzsaison ist alles geklärt. Dort würden wir dann gerne auch wieder unsere Ausstellung zu Lebensmittelmultis u.ä. installieren, vielleicht Skulpturen, Konzerte, Street Reclaiming, Ideen gehen uns ja nicht aus 😉 Wir denken über verschiedene Kooperationen nach i.M., was aber natürlich auch von einem Standort abhängt (mehr …)

  • IG Dresden kann2015 noch auf der Fläche bleiben und hat Fläche für den Umzug wohl gefunden

    (Gu aus alerts, 19.1.2015)
    „Für die Internationalen Gärten an der Pfotenhauerstraße in der Dresdner Johannstadt ist offenbar ein neuer Standort gefunden. „Es gibt eine grundsätzliche Zustimmung des Vereins zur Entwicklung einer der angebotenen Ersatzflächen“, so Kai Schulz, Sprecher der Dresdner Stadtverwaltung. Konkret handelt es sich um ein Areal zwischen Holbein- und Dürerstraße, nicht weit entfernt vom Bürgergarten Ecke Dürer-/Silbermannstraße des Ufer-Projekte Dresden e.V. „Die Grundfläche des eventuellen Standortes ist wesentlich größer als die bisher genutzte Gartenfläche in der Gleisschleife“, so Schulz weiter. Das Land gehöre der Stadt. Es sei derzeit ohne dauerhafte Nutzung.
    Eine konkrete Absprache zur Größe der Pachtfläche existiere derzeit jedoch noch nicht. „Diese wird aber im Rahmen der Flächenherrichtung erarbeitet.“ Schulz zufolge werde die Fläche frühestens Ende 2015 und spätestens Ende 2016 – in Abhängigkeit des Bebauungsplan-Beschlusses – nutzbar sein.[…9
    Derzeit werde mittels eines Verfahrens über die Aufstellung eines Bebauungsplanes die Herstellung des für ein solches Vorhaben notwendigen Planungsrechtes – was Voraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung ist – geprüft. „Die Aufstellung des Bebauungsplanes wurde durch den Stadtrat beschlossen, die frühzeitige Bürgerbeteiligung hat 2014 stattgefunden. Im Moment werden die eingegangenen Stellungnahmen zum Vorentwurf ausgewertet und der Entwurf zum Bebauungsplan erarbeitet. Vorbehaltlich der Billigung des Entwurfes durch die Gremien des Stadtrates soll die Offenlage und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit im ersten Halbjahr 2015 erfolgen.“
    […] In der kommenden Gartensaison kann auf der künftigen Parkplatzfläche aber erst mal noch weiter gegärtnert werden. „Dafür haben wir die Zusage der Stadt“, sagt Mattes Hoffmann von Verein Internationale Gärten Dresden.
    http://www.dnn-online.de/dresden/web/dresden-nachrichten/detail/-/specific/Neues-Land-fuer-Internationale-Gaerten-in-Dresden-Johannstadt-1625442564 (mehr …)