Schlagwort: neuer Träger

  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten

    (Tagesspiegel-Artikel), hat Carla W. mir am 24.07. geschickt)

    Integrationsgarten Neuer Treffpunkt im Schlaatz

    Der Schlaatz bekommt einen neuen Integrationsgarten. Das bisherige Gelände an der Weidenhof-Grundschule muss dem neuen Sportforum weichen und findet neben der Integrationskita am Falkenhorst einen neuen Platz. „Ab Herbst dann größer, stärker und mit Vereinscafé“, heißt es auf der neuen Homepage mit dem künftigen Namen des Gartens: Nuthegold.

    Die Vorsitzende Frauke Havekost und ihr Stellvertreter Alexander Wietschel freuen sich auf die neuen Möglichkeiten an der Nuthe. Das künftige Areal, das bis Oktober bezogen werden soll, biete mehr Raum für Veranstaltungen. Damit könnten weitere Zielgruppen erreicht und ein neuer Treffpunkt im Schlaatz geschaffen werden, so die Hoffnung des Vorstands.

    Im Auftrag der Stadt baut der Kommunale Immobilienservice (Kis) ein neues Vereinshaus, das im Rohbau mit Dach errichtet ist. Bereits vorhanden ist ein Amphitheater, das künftig für Veranstaltungen genutzt werden soll. Im Haus sei auch ein Café geplant. „Gäste können dann einfach zu uns kommen, wenn sie auf ihre Kinder warten, uns beim Gärtnern zuschauen, einem Chor zuhören oder Kaffee trinken wollen“, sagt Wietschel. Der Garten solle ein Ort des Zusammenkommens, zum Innehalten und Niederlassen ohne Zwänge werden. Er hoffe auf einen Schmelztiegel für den Schlaatz. Ein solcher Ort der Zusammenkunft fehle.

    Doch zunächst muss der neue Garten wachsen. Der Schatten der in mehr als 20 Jahren gewachsenen Bäume des bestehenden Gartens wird fehlen. „Wir werden neue Obstbäume pflanzen und erstmal keine Äpfel ernten können“, sagt Havekost. Sie spüre die Schwere über den Verlust bei den Gärtnerinnen und Gärtnern. Insgesamt 14 Familien unterschiedlicher Nationen gärtnern regelmäßig. Alle bringen eigene Erfahrungen und unterschiedliche Gemüsesorten in den Garten.

    Für das neue, größere Projekt wurde der Verein Nuthegold gegründet. Bisher wurde der Integrationsgarten vom Brandenburgischen Kulturbund getragen. Für Umzug und Neupflanzungen habe der Verein kein Etat, sagt Frauke Havelkost. Sie gehe von Unterstützung durch den Kis aus, auch um schwere Findlinge an den neuen Standort zu bringen.

    Die Stadtverwaltung kündigte die Errichtung von Spielgeräten an: eine Rutsche, Schaukeln und Trampoline. Mit einem unterfahrbaren Sandspieltisch, Sprechrohren und weiteren Objekten, die verschiedene Reize ansprechen, würden inklusive Spielangebote geschaffen, die für alle Schlaatz-Bewohner zugänglich sein sollen. Zudem würden Picknick-Bänke aufgestellt und trockenresistente Klimabäume gepflanzt, die bald Schatten spenden sollen.

    Mit angrenzenden Rasenflächen entstehe ein neuer Grünzug zwischen Nuthe und Wohnbebauung, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Künftig sollen neben Anwohnern und Spaziergängern auch Kinder der benachbarten Kita die Angebote nutzen.

    Jahrzehntelange Integration

    Der Verein Nuthegold will das Programm ausbauen. Schon bisher gab es in dem aus dem Schulgarten der Weidenhofschule hervorgegangenen Integrationsgarten eine DJ-School, eine Fahrrad-Fahrschule, Workshops und 2024 ein Musikfestival.

    Das gemeinsame Gärtnern sollte zunächst bei der Integration von Aussiedlerfamilien aus Russland helfen. Einige blieben bis ins Rentenalter. Vor zehn Jahren kamen dann neue Schlaatz-Bewohner aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Bei der Integration helfen auch die Koch-, Näh- und Malkurse der „Brückenbauerinnen“ des Gartens.

    Die Bauarbeiten für das Sportforum haben im vergangenen September begonnen. Die Stadt investiert knapp 38 Millionen Euro in den Bau von zwei Zweifeld-Sporthallen und Außenanlagen. An dem Projekt hatte es intensive Kritik vom Schlaatzrat, dem Alexander Wietschel ebenfalls angehört, gegeben.

    https://epaper.tagesspiegel.de/index.html?articleId=doc81mvilnhsuu10sn2kfr9&app=pnn

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  • Leipzig: Salvia sucht neuen Träger

    Der Salvia Bildungsgarten in Engelsdorf steht vor Veränderungen und möchte diese transparent und kooperativ angehen. Der Trägerverein möchte den Gemeinschaftsgarten in eine neue Trägerschaft ab 2025 überführen.

    Informationen zum Garten unter

    https://www.xn--gemeinsamgrn-leipzig-zec.de/new/salvia/

    Wir mit der Initiative Essbaren Stadt Leipzig wollen den Prozess begleiten und laden Euch dafür nach Engelsdorf ein. Die Initiative Essbare Stadt Leipzig sind der Stadt-Umland LPV LeipzigGrün, der Ernährungsrat Leipzig und das Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten NELGE.

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  • Freiburg: eigener Träger für GGs in Gründung

    (Tel)
    Treffpunkt Freiburg will nicht länger Träger diverser Gemeinschaftsgärten in Freiburg sein, die anderen Projekte, für die sie da sind, haben andere Bedürfnisse.
    Auf dem Agrikultur-Festival hat sich eine Gruppe formiert, die nun dabei ist, einen eigenen „Dach“-Träger zu gründen. Ein Ziel dabei ist auch, die Wichtigkeit und Potenziale der Gärten sichtbarer zu machen. Mit dabei sind auch Leute von der essbaren Stadt.
    Sie suchen nach Fördermöglichkeiten für diese Netzwerkaktivitäten (Honorare/EA-Pauschale) (mehr …)

  • Karlsruhe: zweite Planungswerkstatt für GG am Ostring

    (alerts)
    Im werdenden Gemeinschaftsgarten am Karlsruher Ostring war über die Wintermonate viel los: Nach dem nötigen Rückbau ist die Rückgabe des Geländes an die Stadt erfolgt. Aktuell werden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der bestehenden und zum Aufbau neuer Infrastruktur im Garten umgesetzt. So wird beispielsweise die Stromversorgung auf das Gelände verlegt, es werden Bodenproben genommen und untersucht sowie kleinere Reparaturen durchgeführt. Als Trägerorganisation für den Gemeinschaftsgarten hat sich Urbane Gärten Karlsruhe gGmbH angeboten, die gemeinsam mit dem Gartenbauamt das Projekt weiterentwickeln und umsetzen möchte.

    Planungswerkstatt am 13. MärzUrban-Gardening-Interessierte werden zur nächsten Veranstaltung eingeladen: Unter dem wegweisenden Titel „Gemeinschaft gestalten“

    https://www.karlsruhe.de/stadt-rathaus/aktuelles/meldungen/gemeinschaft-gestalten-im-urban-gardening (mehr …)

  • Freiburger Gärten brauchen neuen Träger

    (Gu, Mail)

    Transition Town löst sich auf. Eine Idee: der neue Ernährungsrat (hat u.a. schon erfolgreich Gelder für essbare Stadt eingeworben) (mehr …)

  • Glogauer13: Gruppe macht weiter

    (Mail)

    (Wie) geht’s weiter?

    Allgemeine Aussprache über die Stimmung und Einstellung zum Projekt

    Tenor: Beete reduzieren, gern weiter machen mit ein paar neuen Leuten, weniger Muss als Vergnügen.

    Common grounds & Vertrag: Elisabeth bitten nochmal zu unterschreiben und mit Herrn Sanow klären, dass wir uns ggf. einen neuen Trägerverein suchen müssten.

    Jahresbericht: Desiree: Konto & Finanzen, alle Fotos in die Whatapp Gruppe schicken, Nastasia macht Präsentation

    17.3. Frühlingsfit 14h

    14.3. Infotag 14h: 16h Begrüßung und Einführung

    Werbung über Facebook, Webseite, anstiftung, Verteiler


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  • Gemeinschaftsgärten in Bad Düben und Kemberg werden weitergeführt

    (Mail)
     

    Bad Düben/Kemberg – Die zwei Gemeinschaftsgärten im Naturpark Dübener Heide werden im Jahr 2019 weitergeführt. Das haben die Teilnehmer auf der Abschlussveranstaltung des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ im Naturparkhaus in Bad Düben bekräftigt: Der Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben wird von der neu gegründeten Ortsgruppe unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. bewirtschaftet, der in der Kolonie Gniest bei Kemberg von Projektteilnehmern.

    Zwei Jahre lang wurde praktisch und theoretisch geprüft, ob die Idee „Urban Gardening geht aufs Land“ auch etwas für ländliche Gefilde ist. Die Berliner Wissenschaftler Dr. Torsten Reinsch und PD Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen sowie mehrere Praktikerinnen aus der Dübener Heide machten es möglich. Sie spielten sich so die Bälle zu, dass es tatsächlich etwas wurde: Am Ende der zweijährigen Projektlaufzeit waren die zwei Gemeinschaftsgärten auf den Weg gebracht worden. Es wurden Beete angelegt, Gewächshäuser gebaut, die Ernte eingefahren.

    Torsten Reinsch, der Projekterfinder: „Wir danken dem Verein Dübener Heide, der als Träger des Projekts das Ganze erst möglich gemacht hat. Außerdem den beiden Umweltengagierten Klement Wefel vom Forst Gniester Schweiz und Michael Kühn von der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide, die die Flächen zur Verfügung stellten. Ein Dank geht natürlich auch an unsere Gärtnerin Paula Passin vom Verein mischKultur aus Kemberg, ohne deren Einweisung ins praktische Ökogärtnern die Gärten auch nicht denkbar sind und überhaupt an alle aktiven Gärtnerinnen und Gärtner beider Gemeinschaftsgärten.“

    Zur Abschlussveranstaltung diskutierten die etwa 40 Teilnehmer ausführlich über die Möglichkeiten eines neuen, gemeinsamen umwelt- und klimafreundlichen Gärtnerns auch auf dem Land. Dazu kamen als externe Referenten zwei der Initiatorinnen der neuen Initiative „Besser Leben in Delitzsch“. In deren Rahmen bewirtschaften etwa fünf junge Paare mit kleinen Kindern gemeinsam einen Kleingarten, um zu einer gesünderen Ernährungsweise und schöneren landschaftlichen Umgebung zu finden.  Aus Leipzig kamen zwei Vertreterinnen der neu gegründeten „Bunte Gärten Leipzig e.V.“, die ebenfalls in bisher unbewirtschafteten Kleingartenparzellen arbeiten. Sie haben drei Parzellen nebeneinander, um die vorbildliche Arbeit mit Flüchtlingen der ersten „Bunten Gärten“ im Leipzig der Jahrtausendwende wieder aufzunehmen. 

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  • GG Nauen hat neuen Träger

    (Gu, alerts)

    Seit der Verein Mikado kürzlich die Betreuung des Gemeinschaftsgartens in der Nauener Feldstraße übernommen hat, ist wieder Bewegung in die Kisten gekommen. Beim jüngsten Gärtnertreffen brachten Nachbarn und Mikado-Mitglieder den Garten wieder auf Vordermann.

    Unterstützt wurden sie von den jungen Nauenern Moris und Finja. Auch Bert Lehmann, Fachbereichsleiter Bau der Stadt Nauen, freute sich über das Engagement und die Fortführung des Gartenprojektes, bei dem sich jedermann beteiligen und mitgestalten kann. Künftig soll eine grüne Oase entstehen, in der Anwohner gern verweilen.

    Zunächst sind die mobilen Kisten umstrukturiert, von Unkraut befreit und teilweise bereits neu bepflanzt worden. In den Ferien bietet Mikado im Garten zudem immer dienstags um 16 Uhr etwas für Kinder an: „Mal wird nachgepflanzt, mal machen wir Kreatives für den Garten. Je nachdem, was gerade anliegt“, sagt Uta Götze vom Verein.

    Neben regelmäßigen Gärtnertreffen wird es in diesem Jahr unter anderem am 29. August ein Sommerfest und am 20. Oktober ein Lichterfest geben, zudem alle Nauener eingeladen sind.

    Der vorherige Initiator und Umsetzer des Gemeinschaftsgartens war das Quartiersmanagement Nauen Innenstadt-Ost im Auftrag der Stadt Nauen. Finanziert wurde der Gartenaufbau aus dem Förderprogramm der „Sozialen Stadt“.

    Nachdem der Träger seine Arbeit beendete, war bis zu Beginn des Sommers nicht klar, wer das Gartenprojekt in der Feldstraße 20 weiter betreuen, bewegen und entwickeln würde. Recht spontan hat sich dann der örtliche Verein Mikado dazu bereit erklärt

    http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Nauen/Der-Gemeinschaftsgarten-lebt-weiter (mehr …)

  • Frankfurter Garten hat neuen Betreiberverein

    (Gu, alerts)

    Der Frankfurter Garten ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Stadt. 2013 von Gärtnern auf dem Danziger Platz initiiert, wurde es mehrfach erweitert und umgestaltet. Auch bewirtschaftete die Gruppe weitere Orte in der Stadt. Der bisherige Träger meldete im April 2017 Insolvenz an, dem Garten drohte das Aus. Seit August betreibt der Verein Bienen-Baum-Gut auf dem Areal einen Bienenbaum.

    Frau Haurová, am kommenden Samstag übernehmen Sie mit Ihrem Verein den ehemaligen Frankfurter Garten offiziell. Was erwartet die Besucher?
    Wir haben in den vergangenen Monaten mit Hilfe von 25 Ehrenamtlichen knapp 1000 Arbeitsstunden investiert. Mit Unterstützung des Grünflächenamts und der FES konnten wir 20 Lastwagen mit morschem Holz, Sperrmüll und nicht weiter verwendbarer Erde entsorgen. Zahlreiche der rund 100 Beete haben wir bereits repariert beziehungsweise neu gebaut, insgesamt wurden mehr als 60 Tonnen Erde und Holzschnitzel bewegt. Noch ist nicht alles fertig. Da brauchen die Leute entweder Geduld oder müssen einfach selbst mit anpacken. Solch ein umgestalteter Parkplatz kann und soll schließlich kein englischer Garten sein. Sondern ein Ort zum Wohlfühlen, der Gemeinschaftlichkeit und des natürlichen Gärtnerns.

    Der erste Garten hat 2017 Insolvenz angemeldet. Was hat das für Auswirkungen auf Ihren Verein?
    Leider ist die Insolvenz noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor ist offen, was wir übernehmen können. Im Zweifelsfall haben wir aber Ideen und zum Teil Inventar, um den Garten und das Café weiterzubetreiben.

    Bekommen Besucher künftig in Ihrem Café Bienenstich serviert?
    Geplant ist eine Art Vereinscafé, das als Begegnungsstätte allen offensteht. Hier wird es vor allem Kleinigkeiten wie Kuchen und Getränke geben. Manchmal werden wir auch grillen.Wir freuen uns aber, wenn sich die Leute mehr für Pflanzen und Bienen interessieren als für Essen und Trinken. Und wenn man sich dann noch zusammensetzt und ein Austausch stattfindet, haben wir alles richtig gemacht.

    Sie möchten sich dafür einsetzen, dass der neue Garten noch nachhaltiger wird?
    Wir engagieren uns für Biodiversität der Pflanzen- und Tierwelt. So pflanzen wir zum Beispiel alte, widerstandsfähige Bohnen-, Kürbis- und Kartoffelsorten. Auch achten wir darauf, dass in den Gemeinschaftsbeeten Blumen wachsen, die unseren Bienen Nahrung bieten. Im Café stellen wir auf Bioprodukte um, möglichst selbst gemacht und aus eigener Erzeugung. Leider fehlt uns noch ein entsprechender Apfelweinanbieter. Der Garten ist auch nach außen geöffnet. Wir möchten alle einladen, das Thema Nachhaltigkeit zu erleben. Bioerzeuger mit einem Stand sind bei uns willkommen.

    Im August haben Sie einen Bienenbaum-Wipfelpfad eingerichtet. Wird er ausgebaut? Interessierte können hier weiterhin spannende Einblicke in den natürlichen Lebensraum der Honigbiene gewinnen – nämlich die Bäume. In unserem Programm bieten wir Workshops und Führungen für Interessierte aller Altersklassen an. Welche Räume wir in Zukunft den Bienen noch zusätzlich einräumen können, wird von eingebrachten Wünschen und finanziellen Mitteln abhängen. Die Bienen breiten sich ohnehin durch ihren natürlichen Schwarmtrieb munter bei uns aus.

    In der Vergangenheit gab es Streit mit Anwohnern. Wie möchten Sie diese einbeziehen?
    Wir stehen für Offenheit. Wenn den Leuten etwas nicht gefällt, können sie jederzeit zu uns kommen und mit uns eine Lösung entwickeln. Schon als wir den Bienenbaum-Wipfelpfad gebaut haben, sind wir auf die Anwohner zugegangen und haben gefragt, ob es zu laut ist. Zur Eröffnung haben Ehrenamtliche Einladungen in der Nachbarschaft verteilt.

    Zuletzt gab es eine Zusage der Bahn, dass der Frankfurter Garten bis 2019 auf dem Platz vor dem Ostbahnhof bleiben kann. Was passiert danach?
    Wir möchten, dass der Neue Frankfurter Garten als Hessens größtes Urban-Gardening-Projekt ein Aushängeschild von Frankfurt wird – also auch unverzichtbar. Wenn die Bahn das Areal benötigt, werden wir mobil sein. Derzeit können wir uns gut vorstellen, dass der Danziger Platz bis 2021 erhalten bleibt.

    http://www.fr.de/frankfurt/ostend-frankfurter-garten-kaempft-noch-mit-altlasten-a-1511610 (mehr …)

  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Gleisbeet hat neuen Träger

    (Gu, Newsletter)

    Über den letzten Sommer haben wir intensiv nach neuen motivierten Urban Gardening Pionier*innen gesucht und an mehreren Terminen Führungen durch den Garten angeboten. Die Gruppe an BeetSympathisant*innen ist gewachsen! Im Fokus stand außerdem die Suche nach einem neuen Träger für die Gartenfläche, da wir uns als kleiner Verein kaum in der Lage sehen die Veränderung, die wir uns immer erhofft haben, auf dem ehem. Wriezener Bahnhofsgelände anzustoßen. Deshalb sind wir umso dankbarer für die Unterstützung der Naturfreunde Berlin! Mit den Naturfreunden haben wir einen starken und erfahrenen Träger gefunden, mit dem wir gemeinsam eine langfristige positive Entwicklung für den Park ins Rollen bringen möchten.

    Am 13. Dezember 2017 fand in den Räumen der Naturfreunde Berlin eine erste Ideenwerkstatt statt, die sich mit der Zukunft des GleisBeets auseinandergesetzt hat. In einer Visionen-Runde wurden erste Ideen für die zukünftige Gestaltung des Geländes gesammelt:

    • eigenes Beet zum Gärtnern
    • Schaffung eines Lehrgarten für Permakultur
    • Schaffung eines Wohlfühlgartens
    • Angebot einer Upcycle-Area / Sammelstelle
    • Anlage einer Feuertonne mit Grillplatz
    • Schaffung eines Sonnendecks
    • Anlage eines Boulderfelsen
    • Agroforst(demonstrations)garten
    • Standort für Stadtbienen
    • Blumenwiese
    • Gemeinschaftsbeete
    • Gemeinschaftsnaturgarten für Naturbildung
    • Outdoor-Küche
    • Beschwerdekasten
    • mobile Fahrradwerkstatt
    • Winternutzung

    Der Beteiligungsprozess und die gemeinsame Gestaltung der Fläche über die kommenden Monate steht nun im Vordergrund. Dies wurde während einer zweiten Ideenwerkstatt am 06. Januar 2018 noch einmal bekräftigt (mehr …)

  • neuer Träger für das Gleisbeet gefunden

    (Gu, newsletter)
    …Umstrukturierung des Vereins beschäftigt und aktiv nach einem neuen Träger für die Fläche gesucht. 
     

    Dabei sind wir auf viele neue Menschen gestoßen, die frische Ideen mitbringen und ihr Interesse bekundet haben, sich auf dem Gelände zu engagieren. Diese frohe Botschaft wird dadurch abgerundet, dass wir mit dem Naturfreunde e.V. einen neuen Träger gefunden haben, der sich nicht als exklusiver Akteur auf dem Gelände verstehen möchte und sehr offen ist für Kooperationen.

    Diese Konstellation birgt viel Potential für die Zukunft des Gartens. Um es möglichst effektiv zu nutzen, laden das Gleisbeet und die Naturfreunde zu einer Reihe von Treffen ein, bei dem, unter der Überschrift „Raum für Ideen und Kooperationen„, nachhaltige Entwicklungen auf der Fläche in die Wege geleitet werden sollen. 


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  • Erntedank im IG Laatzen

    (alerts, Gu, 18.9.)
    Am 19.9. findet ein Erntedankfest im IG Laatzen (Hannover) statt.
    2013 ist das kleine Stückchen Grün unter Transition Town mit viel Krafteinsatz starker Schotterverdichtung und eingewachsenem Strauchwerk abgerungen worden. 70 Quadratmeter Mutterboden sind vom Bauhof Laatzen angeliefert worden und 17 Familien haben innerhalb von wenigen Wochen einen üppigen Gemüsegarten kultiviert.
    In diesem Jahr hat die JugendkunstschuleJukus e. V. die Trägerschaft des Gartens übernommen und viele Details weiter entwickelt: Mithilfe der internationalen Gärtner und einigen Kindergruppen aus Laatzen sind ein großes Holzdeck, bunte Recyclingmöbel, Pergolen und Zäune und eine Handpumpe mit Oberflächenwasserspeisung angelegt worden. Nun wird endlich kein wertvolles Trinkwasser mehr zum Gießen eingesetzt.
    Die Gruppe hat sich mit entwickelt: Menschen sind gekommen und gegangen. Ein stabiler Kern von etwa 10 Familien ist kontinuierlich dabei geblieben und bringt sich ein bei Gruppentreffen und in Gemeinschaftsarbeit.“
    http://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2014/09/17/erntedankfest-im-interkulturellen-garten/

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