Schlagwort: Neuland Köln

  • NeuLand wird zum Waldgarten

    (Notizen beim NWA)

    Die DiSchon die erste Fläche  haben sie durch beharrlihe Arbeit in politischen Gremien bekommen, damals gehörte die noch dem Land. Gelder konnten sie akquirieren (Klimafonds), haben einen Verein gegründet und anfangs auch jemanden (Dirk) als Koordinator bezahlt. Da der Boden (alte Brauereibrache) kontaminiert war, durften sie nicht im Boden gärtnern, so war klar, dass es Hochbeete werden. Doch sie mussten den Boden bedecken mit 10cm Schüttgut und drunter noch eine Trennung zum Boden haben. Alte Werbebanner von Blowup Media wurden aufgetan, zerschnitten und überall ausgelegt, darauf kam Ziegelmehl = alter ausgemusterter Tennisplatzsand, den sie händisch überall hingeschüttet haben und darauf wurden dann Hochbeete gestellt. Es war immer klar, dass dieser Standort eine Zwischennutzung ist, inzwischen steht auf der Fläche ein Schulinterimsbau. 
    Von Anfang an kamen immer neue Leute dazu.
    Sie haben viele, ganz unterschiedliche Veranstaltungen organisiert, viel Infrastruktur selber gebaut, miteinander gekocht usw. Für ganz verschiedene Menschen war was dabei. 
    Und sie waren schon bevor sie die Fläche hatten bei der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Parkstadt Süd dabei, haben lange Jahre alle Termine mitgemacht.
    Sie haben Saatgutfestivals organisiert und ein Gemeinschaftsgarten-Netzwerk aufgebaut.
    Irgendwann hat die Stadt die Fläche erworben und der Stadtrat kannte NeuLand, das Projekt stand u.a. dür Diversität und Stadtentwicklung und der Stadtrat wollte, dass sie Teil des Großparks werden. Zum 10jährigen brauchte Dr. Bauer Planungsunterlagen für den Park mit und NeuLand war mit eingetragen. Der Umzug 2024 im Winter war hart und eine große Kraftanstrengung, manche sind in dieser Phase abgesprungen. Die neue Fläche ist nur 300m weit entfernt, trotzdem musste ja alles eingepackt, aufgeladen, umgezogen werden. Die alte Fläche geräumt werden, auf der neuen liefen teilweise noch parallel zu diesen Arbeiten die Sanierungs- und Aufbauarbeiten. Erde musste aufgeschüttet werden, Wasser- udn Stromleitungen verlegt, Anschlüsse geschaffen werden. Ein Regenwasserauffangsystem bauen sie gerade auf. Sie haben aber immer noch keinen Vertrag. Das hängt an einer nicht vorhandenen Baugenehmigung für Container. Der Umzug hat 28T Euro gekostet, der Aufbau der Versorgungsinfrastruktur 14 T.
    Die letztendliche Fläche ist es auch noch nicht, da noch Gebäude drauf stehen, die weg kommen.
    Für die Gestaltung der neuen Fläche haben sie sich anhand von Modellplanungen angenährt. Es wird ein Waldgarten.
    Schon 2017 hat sich eine PermakulturAG gegründet, die sich 10 Hochbeete geteilt haben. Ihren Fokus haben sie auf die Erde gerichtet. Sie haben viele Workshops gamacht, Komposte gebaut, Bokashi hergestellt, Erdtrichter für Verkohlung gebaut und Terra Preta hergestellt. Wassermanagement lief mit Ollas und gemulcht haben sie mit verschiedenen Materialien auch um die Beete herum, da es da sehr trocken war. Sie haben dann die Beete beranken lassen, u.a. Paletten als Rankgerüste genutzt und so auf verschiedenen Ebenen gegärtnert. Auch Obstbäume in Kisten gab es im alten Garten, die Allmende-Beete waren. Sie haben sich immer weiter fortgebildet, in ausrangierte Apfellagerkisten Bäume, Kräuter und mehrjährige Pflanzen zusammen angepflanzt und sich von einer PermakulturAG zu Landschaftsplaner*innen entwicklelt (so sagt Annika). Die Bodengesundheit bliebt im Fokus, die Vison Waldgarten war im Raum.

    Auf der alten Fläche gab es viele Nischen für die Gärtner*innen, es gab Patenbeete/Gemeinschaftsbeete und viele indviduelle Beete. In Ecken und Winklen des Gartens fühlten sich alle geborgen. Das haben sie aufgenommen und festgestellt, dass Geborgenheit auch durch die Struktur kommt. Sie glauben, dass sie daher die Gehölze in richtiger Weise platzieren müssen, damit das auch auf der neuen Fläche was wird mit der Geborgenheit. Sie haben sich Zeit genommen, die Fläche zu beobachten (einer der Grundsätze der Permakultur). Doch das hat nicht allen gefallen, viele wollten gleich wieder gärtnern und ein „eigenes Fleckchen“ bekommen. Einige sind daher abgesprungen. Im Waldgartenteil wird es eher keine individuellen Fleckchen geben. Sie hatten sich vorab 1x Woche mit Studies der International School of Design getroffen, um den Plan Waldgarten und das Bedürfnis nach eigenen Beeten umzusetzen.
    Sie haben eine Schattengarre angelegt und ann aber auch Beetstreifen (MarketGardening), wo alle, die wollen, einjährige Pflanzen anbauen können. Als Ersatz für die Hochbeete.
    Sie haben eine Obstbaumlebensgemeinschaft angelegt und im November sind die ersten Bäume gepflanzt worden
    Die eigentliche Kerngruppe ist abgebröckelt, dafür kamen neue dazu. Sie sind aber auch immernoch damit beschäftigt, die Container wieder alle richtig aufzubauen und anzuschließen. Das Gärtnern ist klar zu kurz gekommen.
    Hilfe bekommen sie durch Studi-Gruppen und Social Days von Firmen.

    Auf einer Klausus haben sie die Vereinsstrukturen überarbeitet, der Vorstand will die Aufgabe der Lenkung wirklich wahrnehmen, Mitentscheidung ist möglich. Es gibt andere Formen von Plenum, ein Koordinierungsrat, in der Vertreter*innen der AGs und Projekte zusammenkommen. Es gibt aber auch ein offenes Plenum für „Was steht an“. Entscheidungen werden anhand von Einwänden und Widerständen getroffen. Bewährt hat sich jetzt schon, die erste Runde als reine Zuhörrunde zu gestalten. Jede Person hat 1 Minute, die zweite Runde: gibt es dazu Fragen. So ist Info/Diskussion ruhiger und zielführender geworden.

    Die Stadt hatte den Vertrag, den NeuLand mit dem Land hatte, übernommen und wollte den anpassen. Das steht noch aus. Die Stadt hat NeuLand beim Umzug oder der Sanierung des neuen Geländes nicht unterstützt.

    Die Neuländer*innen machen alles ehrenamtlich, Judith im Sommer im Schnitt 15 h (mehr …)

  • Köln: Neuland baut DIY Regenwasserauffang- und verteilanlage

    (Antrag/Antworten)

    Im NeuLand-Garten haben wir inzwischen fünf Zapfsäulen für die Bewässerung mit Frischwasser eingerichtet.

    Parallel zur Versorgung mit Frischwasser soll an diesen Säulen an einem zweiten Zapfhahn die Entnahme von gesammeltem Regenwasser möglich sein.

    Dafür wollen wir an den vorhandenen vier Containern (Dachfläche 69m2) eine zentrale Sammelstelle für Regenwasser einrichten.
    Auf dieser Dachfläche können in Köln im Jahr 2025 voraussichtlich 55.000 bis 62.000 Liter Regenwasser gesammelt werden, je nach tatsächlicher Niederschlagsmenge (bei 800–900 mm Jahresniederschlag). Der tatsächliche Wert wird wegen Verdunstung und anderen Verlusten etwas geringer ausfallen.

    Zur Speicherung der erwarteten Wassermenge sollen an der Grundstücksgrenze zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden werden.

    Daran angeschlossen wird ein sog. „Hauswasserwerk“. Eine automatische Pumpen- und Filteranlage, die das Regenwasser aus den verbundenen Tanks entnimmt und mit konstantem Druck an die Entnahmestellen verteilt.

    Geplante Arbeiten

    • Einrichtung einer höhergelegten ebenen Standfläche für die IBC-Tanks.
    • Darauf werden zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden.
      • Vorhandene alten IBC-Tanks werden dafür instand gesetztund mit geeigneten Hähnen, Kupplungsstücken und Halterungen versehen
      • Möglicherweise müssen einzelne Tanks ersetzt werden
    • Installation von Regenrinnen und Zuleitungsrohren von den Container-Dächern zu den Tanks
    • Aufstellung und Elektroanschluss des Hauswasserwerks mit entsprechendem Schutzgehäuse
    • Anschluss und Verlegung der Regenwasserleitung vom Hauswasserwerk zu den Entnahmestellen.
    • Verkleidung und Berankung der IBC-Tanks mit Kletterpflanzen zur Vermeidung von zu starker Algenbildung durch Sonneneinstrahlung.
    • Die Umsetzung erfolgt wie üblich als gemeinschaftliche Arbeit unter Anleitung eines Vereinsmitglieds mit entsprechendem Expertenwissen

    – habt ihr inzwischen einen Vertrag und müsst ihr Pacht zahlen?
    > Es gibt noch keinen Vertrag. Wir zahlen auch noch keine Pacht.

       Als Voraussetzung für den Vertrag hat das Grünflächenamt einen nachträglichen Bauantrag für den Workshop-Container gefordert.
       Die Sache ist in Bearbeitung bei einem NL-Vereinsmitglied, der Architekt ist.

    -> es gibt aber viele Belege dafür, dass Neuland dort langfristig sein wird.

    – wie viele Gärtner*innen sind inzwischen (wieder) dabei? > Wir haben inzwischen 52 Vereinsmitglieder. 
    Wie groß ist dabei die Kerngruppe? > ca. 22 Personen
    Habt ihr auch geflüchtete Gärtner*innen dabei (gärtnern Geflüchtete mit?)? > Aktuell nicht. Kids aus dem benachbarten Migranten-Wohnheim mischen zeitweise im Garten mit.
    – wie viel von der Fläche nutzt ihr inzwischen für den Anbau von Gemüse/Kräutern/Obst? > ich schätze 400-500 m2
    – habt ihr Probleme mit Diebstahl, Vandalismus, Müll? > Vandalismus und Diebstahl so gut wie nicht. In der Stichstraße zum Garten       sammelt sich allerdings viel Verpackungsmüll von futternden Nachbarn (McDonalds, anderer Imbiss) 

    – ist die Arbeit noch in AGs organisiert und wenn ja, welche habt ihr? > An AGs, Kreisen, temporären Projektgruppen gibt es im Moment: Kommunikations AG, Bau-Team, Team Fachhochschule KISD, Kompost AG, Waldgartenkreis, Projekt Kräuterspirale, Imker AG, Hühner AG und die Café AG, 

    – wie viele Menschen werden in dem Bau involviert sein? > je nach Art der Tätigkeit über den Verlauf des Bau gesehen  10-12 Menschen

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  • Köln; Neuland spricht Hausverbot aus


    (Eine schwierige Person war oft präsent, andere sind dann nicht mehr gekommen)

    Das Hausverbot gegenüber unserem „Vandalen“ haben wir übrigens inzwischen ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Polizei. Es war gut, das komplett durchzugehen und den wackligen Zwischenzustand „kommt er, kommt er nicht“ zu beenden.

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  • Köln: die neue Fläche von NeuLand nimmt Gestalt an

    (Projektbesuch)
    Der Umzug hat viel Kraft und viele Ressourcen gebraucht. Die neue Fläche ist direkt um die Ecke, hat aber einen ganz anderen Charakter. Die Fläche ist kleiner, auf einer Seite von einer Halle begrenzt. Sie haben schon viel Infrastruktur geschaffen, das Café ist da, sie haben durch Kontakte zur StraBa alte Container recht günstig bekommen, so gibt es gute Klos und einen Workshoport, Kompost und eine große Benjeshecke sind aufgebaut, einige Hochbeete waren noch transportabel, die Frahrradgang ist auch mit umgezogen.

    Wasser- und Stromanschluss gibt es, an Abwasser sind sie dran. Jeden Sonntag ist das Café inzwischen wieder geöffnet.

    Eine Besonderheit: sie können nun im Boden gärtnern. Wobei der Boden wohl wenig Leben in sich hat und sehr verdichtet ist.

    Sie haben viele Pläne, neue Leute sind auch dazu gekommen und der Verein ist gewachsen. Der Verein wird auch das Entscheidungsgremium werden, sie wollen, dass alle, die wirklich mitmachen, Vereinsmitglieder werden und da die Entscheidungen getroffen werden.

    Mitte September haben sie den Umweltpreis der Stadt Köln bekommen.

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  • Köln: Game für NeuLand designed

    (Insta)
    All of the Critters
    20–28 July 2024

    Two more game sessions on 27 & 28 July, 3pm.

    All of the Critters is a role-playing game designed for the NeuLand Community Garden. No prior
    experience is required to play. Participants take on the roles of organisms that live in, visit, or
    otherwise interact with the garden.
    Each player is given a project to complete. To complete the project, participants move through
    the garden in search of tokens. All collected game cards and solved tasks can be added to a
    virtual model of NeuLand and then activated. However, one person’s ideal habitat may be quite
    the opposite for another. (mehr …)

  • Köln: Neuland zieht um

    (Tel)

    Die Neuländer*innen haben den Bescheid bekommen: Neuland wird nun Teil des öffentlichen Grüns! Erstmal kleiner, erstmal nicht da, wo die Fläche dann letztendlich sein wird, aber ein echter Erfolg.
    Sie müssen aber nun auch recht schnell die bisherige Fläche räumen und zwar bis Ende des Jahres. Da wird interimsmäßig die Europaschule mit 1500 Schüler*innen aufgebaut. Der eigentliche Standort muss saniert werden. (mehr …)

  • Neuland hat jetzt feste Öffnungszeiten

    (RSS)

    NeuLand hat jetzt feste Öffnungszeiten

    Nur eines der Zwischenlager von Flaschensammlern in unserem Garten.

    Wir haben lange mit uns gerungen. Sehr lange. Dann haben wir lange diskutiert. Sehr lange. Nach mehr als einem Jahr, in dem wir immer wieder das Für und Wider abgewogen haben, hat die Mitglieder-Versammlung des NeuLand e.V. mit großer Mehrheit eine Entscheidung getroffen. Und jetzt ist es so weit. Unser Garten hat ab sofort feste Öffnungszeiten. Und das Beste: Während dieser Zeiten stehen Euch verlässlich kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Von Beginn der Gartensaison Anfang März öffnen wir für Euch donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr, samstags von 11 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr. Das gilt bis zum Ende der Gartensaison im Oktober. Dann werden wir Bilanz ziehen und entscheiden, ob die Öffnungszeiten beibehalten werden. Bis zum Saisonbeginn ist der Garten ab sofort geschlossen. Der Eingang an der Koblenzer Straße bleibt zu. Am Eingang Alteburger Straße wird eine Tür mit einem Zugangs-Code installiert. Alle Gärtnerinnen und Gärtner erhalten natürlich den Code und können den Garten jederzeit betreten. Gruppen, die unseren Garten besuchen möchten, wenden sich bitte per Mail an uns unter info@neuland-koeln.de. Wir werden den Besuch auf jeden Fall ermöglichen.

    Reste eine nächtlichen Party in der Halle des Volkes.

    Wir haben die Frage gehört: „Dürft Ihr das?“ Ja. Wir haben mit dem Liegenschaftsbetrieb des Landes, dem das Grundstück gehört, einen Zwischennutzungsvertrag geschlossen. Wir sind sozusagen Hausherren und -herrinnen. Damit haben wir ein Stück weit Hausrecht. Die andere Debatte: Muss ein Gemeinschaftsgarten nicht ständig zugänglich sein? Zum einen: Niemand würde sagen, dass ein Hallenbad oder eine Stadtbücherei keine öffentlichen Orte sind, nur weil sie Öffnungszeiten haben. Zum anderen: Außer NeuLand gab es in den vergangenen Jahren kein Urban-Gardening-Projekt, das wir kennen und das immer offen stand.

    Jemand hatte zwei Kisten unserer Bienenvölker nachts umgetreten.

    Sieben Jahre lang war der Garten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet. Wir haben von Anfang an immer viel Arbeit damit gehabt, den Müll einzusammeln und zu entsorgen, den Besucherinnen und Besucher hinterlassen haben. Geschenkt. Aber jetzt reicht es: Wir haben keinen Bock mehr auf den Typen, der mit seinem Mercedes Sprinter am hellichten Tag in unseren Garten fährt, zwei von unseren Schubkarren einlädt und damit verschwindet. Oder auf den Typen, der an unserer Außensteckdose sein Elektro-Auto auflädt, weil er angeblich glaubt, dass ein „so tolles Projekt den Strom doch garantiert geschenkt bekommt“. Bekommt es übrigens selbstverständlich nicht. Er aber bei uns schon. Oder auf Typen, die zur Erntezeit mit Plastiktüten auftauchen, unser Gemüse klauen und sich dabei mit beiden Händen froschgrüne Erdbeeren in den Mund schieben.

    Alle zwei Monate Spermüll. Wir entsorgen für andere.

    Oder auf Typen, die mit Messern und Schraubenziehern möglichst weit unten in unsere Wassertanks stechen. Wir haben echt keinen Bock mehr auf Typen, die riesige alte Röhrenfernseher und schrottige große Trampolins über Nacht in unserem Garten „entsorgen“. Und Raclette-Grills, Staubsauger in mehreren Teilen, Kaffeemaschinen, Computer-Monitore, Autoreifen und so weiter auf der unendlichen Liste von Gegenständen, die nicht in die heimische Mülltonne passen. Und ja, wir haben keinen Bock mehr auf Typen, die in unserer Halle des Volkes Jägermeister-Orgien feiern, dabei in unsere Pflanzkisten pissen und in unsere blauen Tonnen scheißen. Es reicht. All diese Typen können gerne wegbleiben. Auf Euch andere freuen wir uns nach wie vor wie Bolle. Denn wir haben in den sieben Jahren jede Menge tolle Leute kennen gelernt. Leute wie Euch. Und das soll natürlich so bleiben. Kommt vorbei. Ihr wisst ja jetzt, wann wir da sind.

    und hier noch ein Artikel dazu:
    https://www.meinesuedstadt.de/neuland-hat-jetzt-oeffnungszeiten/


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  • vielfältige Nutzungen des Neuland-Geländes

    (Gu, alerts)

    […]
    Seit Juli 2011 wird auf der Brache zwischen Koblenzer und Schönhauser Straße, wo sich einst die Dombrauerei befand, gegärtnert, in mobilen Hochbeeten, mehr als 300 werden bewirtschaftet. Mittlerweile sind auch eine Fahrradwerkstatt ansässig, die Fahrradgang, und eine Imkerei. Träger des Projektes, das in der Tradition des Urban Gardening steht, ist der Neuland-Verein, der mit dem Eigentümer des Geländes, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), einen Vertrag zur Zwischennutzung geschlossen hat. Das Areal soll langfristig bebaut werden, es ist Bestandteil der künftigen Parkstadt Süd, die sich zwischen der Südstadt und Bayenthal erstrecken wird. Um für den irgendwann bevorstehenden Umzug auf ein Alternativgelände gewappnet zu sein, wird im Neuland-Garten Gemüse in mobilen Hochbeeten gezogen.[…]

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  • Food Assembly bei Neuland Köln und 80 Beete neu vergeben

    (Gu, Newsletter)

    Jetzt anmelden und von Anfang an dabei sein! Am 1. Juni (17-20 Uhr) fällt mit einem Popup-Markt auf NeuLand der Startschuss für die Marktschwärmer Köln Südstadt. Von da an könnt ihr jede Woche leckere, regional produzierte Lebensmittel online vorbestellen und donnerstags im NeuLand-Garten abholen – Obst und Gemüse aus der Eifel, Biobrot aus Bonn, Ochsenfleisch aus dem Bergischen, Walnussöl, Wildkräuterpestos, eingelegte rote Bete und vieles mehr. Organisiert wird die Marktschwärmerei von NeuLand-Gärtnerin Clara von Hartz

    Bei strahlendem Sonnenschein haben wir im März rund 80 Beete neu vergeben und rund 30 neue Gärtnerinnen und Gärtner bei NeuLand empfangen (mehr …)

  • Faradgang baut Domizil bei Neuland aus

    (Gu, Newsletter)

    […]
    Als kleiner Ausblick in die Zukunft und die Erweiterung des Vereines noch zum Schluss: wir haben in diesem Jahr unseren Container bei Neuland erfolgreich ausgebaut, sodass er mittlerweile sogar Licht im Innen- und Außenbereich hat, sodass wir auch in der dunklen Jahreszeit unsere Schraubertage ermöglichen können. Außerdem wurden die Lagerstätten vergrößert durch die Mitnutzung des Rundhauses und die Erbauung einer neuen Blechhütte. Wir hoffen, dass wir weiterhin mit und bei Neuland ein Zuhause finden. Danke hier auch an Neuland e.V., die uns so herzlich aufgenommen haben.[…] (mehr …)

  • urban gardening in Köln ausgezeichnet

    Die Kölner Gemeinschaftsgärten aus dem Netzwerk Urbanes Grün Köln (NUGK) haben den 1.Platz des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 gewonnen. Gemeinsam hatten die Gärten, darunter der Kölner Neuland-Garten aus der Südstadt, der Biogarten Thurner Hof, die Pflanzstelle aus Kalk, die Ehrenfelder Gartenwerkstadt sowie Uni- Campus- und Pantaleonsgarten, das 1. Saatgutfestival in der VHS im Rautenstrauch-Joest Museum organisiert.

    Zu der Tauschbörse, besonders für alte und heimische Saaten, kamen im März fast 1500 Menschen. Den 2. Platz des Umweltschutzpreises teilten sich The Good Food, eine junge Lebensmittel-Retter-Initiative und die EnergieGewinner, ein Projekt für dezentrale Stromversorgung. Der Kölner Umweltschutzpreis ist mit 3000€ für den 1. Platz und für die 2. Plätze mit je 1500€ dotiert.

    http://www.meinesuedstadt.de/urban-gardening-k%C3%B6ln-ausgezeichnet

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  • zweiter Vandalismus-Vorfall bei Neuland dieses jahr

    (Gu, alerts)

    Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde der Garten, der auf dem Areal der ehemaligen Dombrauerei entstanden ist, von zerstörungswütigen Besuchern heimgesucht. Beim ersten Vorfall im Mai fiel den Randalierern ein Bienenstock zum Opfer. Das Volk ging verloren.

    Mitte Oktober kam es erneut zu Übergriffen. Unbekannte ließen ihren Aggressionen auf Teilen des Geländes freien Lauf.

    Die Neuland-Mitglieder lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken und gärtnern wie gewohnt weiter.

    Eigentlich möchte sich der Vorstand des Vereins, der sich 2011 gegründet hat, um die damals brachliegende Fläche für eine begrenzte Zeit zwischenzunutzen, auch gar nicht zu den Vorfällen äußern. Der Vandalismus sei kein Dauerproblem, das die Arbeit grundsätzlich in Frage stelle, heißt es lediglich.

    Entsprechend werden geplante Termine eingehalten. Dazu zählt die erste Pflanzentauschbörse, die am Sonntag, 30. Oktober, auf dem Gelände zwischen der Südstadt und Bayenthal stattfindet. Initiiert von dem VHS-Biogarten Thurner Hof können Haus-, Schreber- und Gemeinschaftsgärtner in der Zeit zwischen 14 bis 17 Uhr Pflanzen tauschen. Auch Saatgut für die frühen Gemüse wie Paprika und Peperoni können sich Interessierte sichern

    – Quelle: http://www.ksta.de/24963984 ©2016
    http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/urban-gardening-wieder-vandalismus-in-den-koelner-neuland-gaerten-24963984 (mehr …)

  • tolle Fotos von Neuland und Mitwirkung von Geflüchteten

    (Gu, alerts)

    Gartenarbeit verbindet: gemeinsam säen, pflegen, ernten und essen. Im „NeuLand“ in Köln arbeiten Anwohner, Flüchtlinge, Kinder und Senioren zusammen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne) besuchte jetzt den Verein.
    http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/neuland-projekt-koeln-100.html (mehr …)

  • Faradgang schraut regelmäßig bei Neuland

    Das Rad(reparatur)kollektiv aus Berlin und Köln ist jeden ersten und dritten Samstag im Monat bei Neuland.
    mehr zu ihnen: http://www.faradgang.de/ (mehr …)

  • Vandalismus bei Neuland

    (Gu, RSS)
    Im Moment überwiegt bei den NeuLändern natürlich die Wut. Irgendwelche Vollidioten haben nachts zwei Bienenboxen umgetreten. Unser Bienen-Mentor Frank schätzt, dass ein Volk verloren ist. Für das andere bestehe Hoffnung. Aber trotz dieses Rückschlags lassen wir uns natürlich nicht entmutigen. Schließlich ist die Imkerei auf NeuLand von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. Bis zu neun Völker haben in den vergangenen Jahren bei uns im Garten friedlich Honig produziert. Bis zu 30 Kilo pro Volk. Einige unserer Imker haben sogar schon schwärmende Völker gefangen und auf NeuLand „einlogiert“. Es geht immer weiter. Frank hält regelmäßig Seminare für bis zu 40 angehende Imker. Eins steht fest: Wir werden uns auf keinen Fall unterkriegen lassen von Schwachköpfen, die wir mit großer Wahrscheinlichkeit sogar kennen. Wir haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Vorschläge, wie wir uns darüber hinaus gegen bestimmte Leute zur Wehr setzen, diskutieren wir derzeit intern. (mehr …)

  • Neues von Neuland

    (Gu aus Newsletter)
    BEETINSELN:
    Wer in der Gartensaison 2016 bei NeuLand Verantwortung für eine Beetinsel übernehmen und sich an Gemeinschaftsaktionen beteiligen möchte, kann sich bis zum 25.2. voranmelden.
    Einfach das Formular ausfüllen und zu einer der beiden Auftaktveranstaltungen am So. 28.2. oder Sa. 12.3. im NeuLand-Garten, kommen, um Deine Beete zu übernehmen (Infos folgen).
    Wie es geht:
    Du übernimmst eine „Beetinsel“ von 2 oder 4 Kisten.
    Davon kannst Du maximal die Hälfte selbst bewirtschaften (sogenannte „Individualbeete“), die andere Hälfte pflegst Du federführend für die Gemeinschaft (sogenannte „Allmendebeete“).
    Was es kostet:
    Pro Individualbeet beteiligst Du Dich mit 24 Euro/Jahr (2 Euro/Monat) an den laufenden Kosten für den Neuland-Garten. Von diesem Geld bezahlt der Garten u.a. Saatgut und Werkzeug. Wir unterhalten davon z.B. auch die Wasserinfrastruktur und Toiletten.
    GEFLÜCHTETE:
    as Containerdorf auf der Brache gegenüber von NeuLand wächst rasant. Jeden Tag werden neue Unterkünfte für Flüchtlinge aufgestellt. Knapp 1000 Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, sollen dort ab Februar untergebracht werden. Es handelt sich um eine Einrichtung des Landes, in der Flüchtlinge leben, die einen Asylantrag gestellt haben. Bei uns in Bayenthal warten sie, bis sie Kommunen in Nordrhein-Westfalen zugewiesen werden. Das kann zwei Wochen dauern, aber auch drei Monate. Das Dorf soll laut Planung des Landes zwei Jahre in Bayenthal stehen. Danach wird es abgebaut, die Aufnahmeeinrichtung des Landes soll dann in eine ehemalige Bundeswehrkaserne in Porz-Lind umziehen. Was bedeutet das alles für NeuLand? Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Wir haben mit zwei Vertretern der Johanniter gesprochen, die das Dorf verwalten. Wir werden gemeinsam mit der Fahrradgang, die zusammen mit Flüchtlingen gespendete Räder fahrtauglich macht, einen Willkommenstag veranstalten. Die Johanniter sagen, dass die Flüchtlinge hoch motiviert sind zu arbeiten. Wir möchten das gerne für unseren Garten nutzen. Allerdings: Die Menschen, die in unseren Garten kommen werden, sind ja nur ein paar Wochen da. Dann kommen wieder andere. Schauen wir mal, wie sich das alles in der Praxis darstellt. Wir sind gespannt. Und optimistisch.
    BÜRGERBETEILIGUNG:
    zum Stand der Dinge „Prakstadt Süd“: http://www.neuland-koeln.de/parkstadtsued-stand-der-dinge/

    und sie sind MItorganisatorInnen des Kölner Saatgutfestivals am 5.3.

     

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  • immer mehr Gruppen entdecken Neuland

    (Gu aus Newsletter, 24.9.)
    „Immer neue Leute entdecken den NeuLand-Garten als Ort, an dem sie konsum- und kostenfrei ihre Ideen verwirklichen können. Eine Yoga-Gruppe fand sich ein und breitete die Matten in der Arena aus. Entspannen auf Waldorf-Kindergarten-Sand. Gerne wieder. Die „Faradgang“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Ihr erinnert Euch: Das sind die, die gespendete Fahrräder aufmöbeln und an Flüchtlinge und andere Bedürftige verschenken. Am Samstag waren einige Jungs aus Eritrea bei uns, die im Moment im Hotel Mado wohnen, und haben unter Anleitung geschraubt.“
    Und sie haben eine AG Flüchtlinge gegründet:
    Diese Arbeitsgruppe möchte Flüchtlinge in die Gartengemeinschaft einbinden. Es wird zusammen gegärtnert, gekocht, gegessen und gefeiert – gärtnerisch/koch- interessierte Mitstreiter erwünscht!(mehr …)

  • Neuland: Garten als Bestandteil der entstehenden Parkstadt Süd gesetzt

    (Gu aus Newsletter, 8.7.)

    […]“Das Beste wie immer gleich vorweg: Um die nahe und etwas fernere Zukunft von NeuLand müssen wir uns keine Sorgen machen. Im Bürgerbeteiligungsverfahren Parkstadt Süd haben am vergangenen Wochenende zum ersten Mal die Planer das Wort ergriffen. Und es ist weit und breit niemand zu sehen, der einen Gemeinschaftsgarten im neuen Stadtviertel ablehnt. Ganz im Gegenteil: Für die Planer sind wir gesetzt. Und in Politik und Verwaltung mittlerweile auch. Wo wir am Ende landen, wird man sehen. Es gibt zum Beispiel den Vorschlag, dass wir in die unmittelbare Nähe der Großmarkthalle umziehen, um dort einen wie auch immer gearteten Markt zu bereichern. Unser Vorschlag, im Übergang zwischen Grüngürtel und Bebauung zu gärtnern, steht weiterhin. Für einige Planer ist der Park des 21. Jahrhunderts ein produktiver. Diese sympathischen Landschaftsarchitekten sehen uns völlig selbstverständlich als Attraktion mitten im Grüngürtel. So oder so: Es bleibt spannend. Aber der Garten bleibt.“ […]

    Quelle: http://www.neuland-koeln.de/wir-werden-gehen-um-zu-bleiben-fuer-die-planer-ist-neuland-gesetzt/

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  • Duschvorhang macht bei Neuland sichtbar, was zu tun ist

    (Gu, RSS; 30.5.)

    Unser Aufgaben-Duschvorhang: Was ihr jederzeit im NeuLand-Garten machen könnt

    Aufgaben-Duschvorhang in der Halle des Volks Ihr kommt häufig in den Garten, würdet gerne etwas tun, wisst aber nicht, was? Wir haben die Lösung!

    Seid neustem hängt in der Halle des Volks (das ist der Langbau in der Mitte von NeuLand) unser Aufgaben-Fotoduschvorhang. Darin stecken Kärtchen mit allen Aufgaben, die ihr im Moment ohne großes Gartenwissen und Werkzeug einfach mal so erledigen könnt.

    Zum Beispiel:

    Die Pflänzchen im Gewächshaus gießen, Müll einsammeln und mitnehmen, Spielzeug wegräumen (Elternsache!) oder – ganz aktuell: Schnecken einsammeln und runter ans Rheinufer bringen. Dort unten schmeckt das Gras mindestens genauso gut wie unsere Salate und Kohlpflänzchen…

    Der Duschvorhang wird immer wieder aktualisiert. Also schaut drauf und macht mit – und vergesst nicht, eure Arbeit dann in die Stundenliste einzutragen, die ebenfalls in einer der Fototüten im Duschvorhang steckt. Vielen Dank!


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  • alle „Beetpaten“-Kisten bei Neuland vergeben

    (Gu aus RSS, 22.3.)
    Neu ist, dass Einzelne oder Gruppen die Verantwortung für ein oder zwei Beetkisten übernehmen können. Dafür zahlen sie eine Nutzungsgebühr in Höhe von zwei Euro pro Monat pro Kiste. In der Gebühr enthalten sind die befüllte Kiste, die kostenlose Nutzung von Strom, Wasser, Saatgut, Geräte für die Bewirtschaftung und das Recht, die reiche Ernte einzufahren. Wer eine Kiste „übernimmt“, pflegt für ihn und die Gemeinschaft unentgeltlich eine „Allmende“-Kiste mit. Deren Ertrag kann jeder nutzen. Die Resonanz auf unsere Einladung war überwältigend. Alle Kisten, die wir gegen Nutzungsgebühr abgeben wollten, sind vergeben. Und spätestens heute haben die Planungen für das Willkommensfest von allen für alle begonnen. (mehr …)

  • Neuland auf der EXPO und Film ist fertig

    (Gu aus Newsletter)
    „Wir präsentieren stolz: „NeuLand – Garten findet Stadt“. Dieser 20-minütige Film handelt von Urban Gardening und unserer Gemeinschaft und ist 2014 als partizipatives Videoprojekt in Kooperation mit dem Bonner aid entstanden. Schaut ihn euch hier auf youtube an – bevor Ausschnitte davon auf der EXPO 2015 in Mailand im Deutschen Pavillon zu sehen sein werden. Dort dürfen wir uns gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Urban Gardening-Projekten präsentieren“

    Die beiden anderen Projekte sind P-Gärten und Gartendeck
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  • Bei Neuland gibt es jetzt auch individuelle Beete

    (GU, RSS und Artikel, 16.3.)
    Dieses Jahr kannst du bei NeuLand erstmalig auch in eigenen Beeten mitgärtnern!
    Das funktioniert so: Du übernimmst Verantwortung für eine „Beetinsel“ von vier bis sechs Pflanzkisten. Davon kannst du die Hälfte selbst bepflanzen und abernten (Individualbeete). Die andere Hälfte pflegst du für die Allgemeinheit – so dass alle etwas davon haben (Allmendebeete).
    Nutzungsgebühr pro Individualbeet: 24,-/Jahr – du trägst damit zu den laufenden Kosten des Gemeinschaftsgartens bei.

    Warum ein neues Konzept?
    Immer wieder haben uns interessierte BesucherInnen in den vergangenen Jahren nach der Möglichkeit gefragt, ein eigenes kleines Beet zu haben. Wir haben nun eine gute Lösung gefunden, diesem Wunsch Rechnung zu tragen und zugleich den gemeinschaftlichen Allmende-Gedanken zu stärken. Wir freuen uns, dass unsere Gemeinschaft bereits merklich wächst – allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda sind seit Anfang März 30 NeugärtnerInnen hinzugekommen!
    Zudem läuft Ende Juni unsere Förderung durch den Kölner Klimakreis aus. Ab dann müssen wir mindestens 3.200 Euro im Jahr selbst erwirtschaften, also die laufenden Kosten für Wasser, Strom, Saatgut, Versicherungen und unsere Aval-Bürgschaft für den Fall des Garten-Umzugs decken.

    Außerdem bereiten sie sich auf den Einzug der Flüchtlinge nebenan ein:

    „Flüchtlings-AG ist vorbereitet“

    In unmittelbarer Nähe des Gartens werden ab April 80 bis 120 Flüchtlinge an der Koblenzer Straße Wohncontainer beziehen. Die rund zehn Personen starke Flüchtlings-AG des Gemeinschaftsgartens habe bereits vor Monaten ihre Arbeit aufgenommen, sei bestens vorbereitet und mit anderen
    Flüchtlingsinitiativen in Bayenthal optimal vernetzt, so der Vorstand. Man wolle die Flüchtlinge als neue Nachbarn in Bayenthal willkommen heißen und plane etwa gemeinsame Kochabende.

    weitere Infos zu „was ist neu bei Neuland“ hier: http://www.report-k.de/Panorama/Koeln-Panorama/NeuLand-Koeln-jetzt-mit-Privatbeeten-und-Urban-Gardening-Manifest-41559 (mehr …)

  • Gartenglühen bei Neuland leutet Weihnachten ein

    (Gu, Mailing, 10.12.)

    Am 13.12. gibt es bei Neuland „Gartenglüchen“: Genießt Incis Sanddornpunsch am Lagerfeuer, singt Kölsche und Weihnachtslieder mit Rudi und Plauder (Gitarre und Quetsch), wärmt euch an Stefans Linsensuppe undlasst mit uns gemeinsam das Jahr ausklingen. Die Gastro- und Kräuter-AG bauen einen Stand auf, an dem man NeuLand-Produkte made in Südstadt erwerben kann: Kräutersalze, Chutney, Honig und andere feine Sachen für unterm Weihnachtsbaum

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  • Neuland beschäftigt sich mit den bald ankommenden Flüchtlingen

    (aus einer Mail von Shimeles, 15.11.: Austauschsgespräche mit Inpu in einen Workshop bei Neuland von ihm)

    Der Garten „Neuland“ in Köln möchte sich Interkulturell  mehr öffnen und auch Flüchtlinge die in kurze als Nachbarn in einem Wohnheim unterkommen werden, im Garten integrieren. Es werden 80 Flüchtlinge eine Strasse weiter in einem neuen Wohnheim ab Mitte Dezember untergebracht.Genauer Datum und auch aus welchen Ländern  die Flüchtlinhge kommen ist nicht noch nicht bekannt. Neuland möchte als Nachbar die Flüchtlinge erst willkommenheissen und dann schrittweise Interessierte Flüchtlinge im Garten integrieren.Ich war froh aus meine lang jährige  Erfahrungen, einen Input zum Thema einbringen zu können.

    Hier wollte Shimeles noch einen ausführlicheren Bericht schicken

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  • Neuland macht Workshop zum Thema Flüchtlinge

    (Gu, Info von Shim, 11.11.)

    Liebe NeuLänderInnen,

    Anfang/Mitte Dezember werden 80 Flüchtlinge in die unmittelbare Nachbarschaft von NeuLand ziehen. Das betrifft jeden von uns – jede AG und die Gemeinschaft als Ganzes. Als interkultureller Garten, der für alle offen sein möchte, sollten wir uns zusammen überlegen, wie unsere Willkommenskultur aussehen kann. Workshop „NeuLand für Flüchtlinge“
    Samstag, 15.11.2014 von 14-17 Uhr im Coworking Cologne, Wir freuen uns sehr, dass Tassew Shimeles, Mitbegründer der Internationalen Gärten Göttingen und Projektberater der Stiftung Interkultur, zuständig für den Erfahrungs- und Wissenstransfer im Netzwerk der Interkulturellen Gärten, uns an diesem Tag besuchen wird. Er wird während des Workshops von den Erfahrungen der Internationalen Gärten berichten und von den Angeboten für Flüchtlinge, die dort entwickelt wurden.

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  • Neuland feiert Ferigstellung des Lehmbaus

    (Gu aus RSS, 11.11.)

    Die Fertigstellung wurde bei Neuland (Köln) gefeiert. „Seit Sommer haben die frisch gebackenen Architekten in traditioneller Lehmbauweise unser Workshop-Angebot bereichert, gestampft, gestochen, gemauert und eine Dachkonstruktion entworfen. Wir müssen nur noch Gewächshausfolie befestigen, und schon haben wir einen lehmigen und lichten Halb-Rundbau, der sehr schön als kleine Bühne fungieren kann.“ Gebaut haben junge Leute (Arichtektur-StudentInnen), die hier für ein Projekt in Lateinamerika sozusagen geübt haben.

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  • Neuland ist Partern der Foodasembly

    (Gu RSS Feed, 27.10)

    Endlich war es soweit. NeuLand ist offizieller Partner der Food Assembly. Die Geschäftsidee: Kunden bestellen und bezahlen Produkte von Bauern aus der Region im Internet, die Bauern liefen eimal pro Woche zu einer festgesetzten Zeit an einen festgelegten Ort. Der ist ab sofort NeuLand. Und die Stadtwaldholz-Schreinerei, wenn es regnet. Immer donnerstags am späten Nachmittag werden die Lieferungen verteilt. Food-Assembly-Gastgeber Niklas Wagner hatte zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen, und drei Bauern sowie 50 Interessenten waren der Einladung in die Schreinerei gefolgt.

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  • Firma macht Freiwliigen-Einsatz bei Neuland – lange Tafel entstand

    (Gu aus RSS, 25.9.)
    [Die] Belegschaft der Kölner Anlagenbau-Firma Wefers [haute] richtig rein im Garten. Terrassenbau beim Freiwilligen-Einsatz? Kein Problem für die Mädels&Jungs, die mit insgesamt 50 MitarbeiterInnen an fünf Orten einen Tag lang gemeinnützige Projekte wie NeuLand unterstützten. Bei uns zu zehnt, inklusive Chef André Wefers. Professionell, mit top Werkzeug ausgerüstet, mit Ahnung und zackzack. Wir trauten unseren Augen nicht, denn worüber wir seit einem Jahr diskutieren und wovon wir träumten – ein Tag mit Wefers und die Sache war geritzt. Aus unserem alten Zeltboden wurde eine fachgerecht mit Split und Bodenplatten unterfütterte Terrasse vor der Küche und unsere Inspiration aus Nürnberg -eine riesige lange Speise-Tafel für den Garten zu bauen- setzte kurzerhand ein reines Frauen-Team in die Tat um (mehr …)

  • Buchpräsentation (Katrin Bohn) und Diskussion bei Neuland

    (Gu, mailing, 17.9.)
    mit Katrin Bohn, Alexander Follmann, Judith Levold und Sabine Voggenreiter

    am kommenden Dienstag, 23. September, 18 Uhr,
    zum Koelner NeuLand e.V. einladen (Eingang Alteburger Straße (Nähe Schönhauser Str.), 50968 Köln).

    Wir moechten die einmalige Gelegenheit nutzen:
    * plan14 ist da,
    * mein neues Buch Second Nature Urban Agriculture ist da,
    * viele gute Ideen sind da, die nicht nur (aber auch) mit NeuLand und DQE Urbane Agrikultur in Koeln-Ehrenfeld zu tun haben
    und
    * wir sind da: Judith und Alexander (NeuLand), Sabine (plan14 / DQE) und Katrin (DQE / TU Berlin), die alle bereits begonnen haben, produktive Stadtlandschaften in Koeln auszuprobieren…

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  • Bildungsmodule für Schulen können bei Neuland geteste werden – von uns mitgefördert

    (Gu aus Blog, 12.9.)
    Wir suchen ab sofort 3. und 4. Grundschulklassen, die unsere neu entwickelten Bildungsmodule ausprobieren möchten!
    Zahlreiche Schulklassen, Ganztagsgruppen und Kitas aus ganz Köln haben in den vergangenen drei Jahren bereits das Angebot genutzt, bei NeuLand mit allen Sinnen zu erfahren, wie Nutzpflanzen wachsen, Bienen leben, Kompost gedeiht, Kräuter schmecken und Teilhabe ganz konkret funktioniert.
    Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & Ertomis haben wir in diesem Jahr damit begonnen, 12 Bildungsmodule zu entwickeln. 

In ihnen sind nach Art der Museumskisten Informationen, Geschichten, Spiel- und Entdeckungsanleitungen, Bastelaufgaben, Pläne, Experimente, Saatgut, und anderes Material zusammengestellt.  LehrerInnen und ErzieherInnen können damit im NeuLand-Garten unkompliziert und weitgehend eigenständig profundes Wissen an Kinder und Jugendliche vermitteln.


    Wir möchten Sie/Euch einladen, eines oder mehreres der 12 Bildungsmodule ab September erstmalig zu testen. 

Kosten entstehen keine, außer evtl. zusätzlich anzuschaffende Materialien (z.B. Kochzutaten).
    Für uns ist es wichtig zu wissen, ob die Module funktionieren und ob sie optimierbar sind – aus Erfahrung wissen wir, dass Kinder dabei viel Spaß haben und einiges Ernährungs- und Gartenwissen mitnehmen werden.



    Folgende Module stehen zur Auswahl:

     

    •Modul 1 Tomate/Aubergine/Mittelmeergemüse: September/Oktober

    •Modul 2 Schotenfrüchte: September

    •Modul 3 Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse: September/Oktober

    •Modul 4 Salate/Kohl: September/Oktober

    •Modul 5 Zucchini/Gurke/Kürbisgewächse: September/Oktober

    •Modul 6: Kräuter: September/Oktober

    •Modul 7: Saatgut/Pflanzenvermehrung/Folgen der Saatgutindustrialisierung: September/Oktober

    •Modul 8 Bienen: September

    •Modul 9 Insekten/Kriechltiere: September

    •Modul 10 Ernährung/Klima: September/Oktober

    •Modul11 Mitbestimmung und Stadtentwicklung: Oktober/November

    •Modul 12 Pflanzkistenbau: September/Oktober/November


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  • Viel los bei Neuland

    (Gu, Mailing, 19.8.)

    Bei Neuland in Köln gibt es mal wieder viele attraktive Angebote.

    Mi, 20. August, 19.30 Uhr

    Urbane Ernährungsrevolution – Ein Abend mit Philipp Stierand

    Philipp Stierand, Autor des Buches „Speiseräume – Die Ernährungswende beginnt in der Stadt“, plädiert für ein Ende der städtischen Verantwortungslosigkeit und fragt in seinem Vortrag: Wie kann die Stadt die Lebensmittelversorgung beeinflussen, um die Versorgung der Bürger gesünder und nachhaltiger zu gestalten? 

    Ab 19 Uhr backen Lisa und Birgit Steinofen-Pizza für euch

    Vortrag kostenlos

    Ort: NeuLand

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    heute Di., 19. August, 18 Uhr

    Kräutersalze

    Mitmach-Workshop: Lernt von Uschi und Barbara, wie man Kräutersalze für die Küche und zur Körperpflege herstellt. Man erfährt auch, wie man Kräuter so erntet, dass sie danach weiterwachsen können. Teilnahme natürlich kostenlos.

    Ort: Küchen-Container auf NeuLand

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    Mi., 20. August, 16.30 Uhr

    Gastro AG

    Wir wollen schleifen, streichen, bohren, sägen, räumen, kochen, backen, essen, trinken, denken und schwafeln.

    Ort: Küchen-Container

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    Do., 21. August, 17 Uhr

    Kölner Weinstöcke

    Kleiner Weinspaziergang mit dem Stadtwinzer Thomas Eichert.

    Rut-wieß, klein und groß – mit Kell(t)erführung – wie die Traube in die Flasche kommt.

    Ort: BlaumilchSalon, Zugasse 17-19

    http://www.thomaseichert.de/kontakt.html

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    Do., 21. August, 18 Uhr bis 20 Uhr

    Brot backen im Lehmofen

    Mitmachworkshop: Wir feuern den Ofen an, Ihr bringt Euren Teig oder die Zutaten mit. Lisa zeigt Euch, wie man daraus Brot backt. Teilnahme kostenlos.

    Ort: NeuLand

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    Sa./So. 23./24. August, 6./7. September, 13./14. September, jeweils ganztägig ab 10 Uhr

    Workshop Bauen mit Wellerlehm

    Wellerbau ist eine traditionelle Lehmbauweise. Der Verein Bildung.Bauen will diese Technik mit euch üben – um damit ab Dezember eine Schule in Somotillo/Nicaragua zu bauen. Achtung, Knochenarbeit mit Spaßfaktor! Einstieg ist jederzeit möglich – weitere Infos im Flyer im Anhang.

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    So., 31. August, 14-22 Uhr

    Sommerfest

    mit Garten-Buffet, Lehmofenpizza, Kuchen, Limonade, Honig, selbstgemachten Produkten und Leckereien aus dem NeuLand-Garten

    Das Programm steht noch nicht endgültig – hier ein Vorgeschmack:

    15 Uhr: Workshop „Gestalten mit Restholz“. Wie man aus Ästen, Brettern, Holzscheiben, Baumstämmen, Wurzeln und anderen krummen Holzdingern Schönes und Praktisches herstellt: Figuren, Skulpturen, Eingänge, Zäune und mehr. Mit Michel.

    15:30 Uhr: Öffentliche Führung durch den Neuland-Garten.

    16 Uhr: Workshop Erdbeeren vermehren

    16-17:30: Mitmach-Gemeinschaftsgärtnern 

    17 Uhr: Stadtwinzer Thomas Eichert schmeißt die Apfelpresse an!

    Infostand der „Rheinischen Gartenarche“

    ab 18 Uhr: Live-Musik

    # Neuland Köln

    # Gemeinschaftsgarten

    # Veranstaltungen

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  • Bei Neuland gibt es jetzt Rasen

    (Gu aus Blog, 14.8.)
    Neuland Köln hat 700m² Rollrasen geschenkt bekommen und verlegt. Ein Bild davon ist in ihrem Blog zu sehen (mehr …)

  • Neuland – der Film

    (Gu aus Newsletter vom 13.7.)
    Bald entsteht in einem partizipativen Prozess NeuLand – der Film, aka „Grünfinger mit der Lizenz zum Jäten“. Wer mitmachen will, kann noch einsteigen!


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  • Neuland will interkultureller werden

    (Gu, Mail, 9.7.)
    „Wir bekommen in unsere unmittelbare Nachbarschaft eine temporäre Unterkunft für Flüchtlinge, etwa 80 Personen, die Hälfte davon Kinder, wir wissen noch nicht welcher Nationalität, sie sollen im Oktober kommen.Wir sind da schon aktiv und wollen etwas anbieten und Willkommen heißen und den interkulturellen Teil des Gartens ausbauen(mehr …)

  • Neues bei Neuland

    (Gu aus Newsletter, 21.3.2014)
    Neuland Köln startet mit Workshops, Kursen und Vorträgen in die Saison: Hochbeete bauen, Weidenrutenbau, Bildhauern und ein Vortrag von Benny Härlin. Sie suchen außerdem für ihr Projekt „Alt und jung – gemeinsam gärtnern“, das seit Mitte März Do von 14.00 -16.00h stattfindet noch Senioren und GrundschülerInnen. Sie waren TeilnehmerInnen bei der Diskussionsrunde „Heimat im Quartier“ in der Zeche Zollverein (15.3.) und sie rufen auf, den Flyer/das Plakat für das Saisonbegrüungsfest am 175. Zu gestalten. (mehr …)