Schlagwort: Neumarkt Oberpfalz

  • Neumarkt: Erster Spatenstich für den Interkulturellen Garten

    (alerts)

    Nun ist es soweit. Das Projekt „Interkulturelle Gärten in Neumarkt“ wird umgesetzt. Am gestrigen Donnerstag rückte schweres Gerät an und die Fläche wurde vom Bauhof umgeackert, damit die Ausgestaltung des Gartens weiter vorangehen kann. Die schon 2017 in Neumarkt aufgekommene Idee wurde von der Integrationsbeauftragten im Stadtrat, Rita Großhauser, der Projektleiterin für Integration im Amt für Nachhaltigkeitsförderung Anna Lehrer und Amtsleiter Ralf Mützel vorangetrieben.Durch die kostenlose Überlassung eines über 3000 Quadratmeter großen Grundstückes durch die Familie Renate und Georg Kellermann findet der „Interkulturelle Garten“ mitten im Herzen des LGS-Parks eine Heimat. Entstehen sollen viele kleine Parzellen, die von allen Neumarktern für einen kleinen Obolus gepachtet werden können. Geplant ist eine Anordnung der Gärten in Form einer Pizza, wobei im Zentrum ein Brunnen errichtet werden soll. Die Anlage soll barrierefrei ausgestaltet werden und eine Gartenhütte als Lager die Geräte beherbergen. Auch eine Gemeinschaftsfläche für Kinder ist angedacht und schließlich soll der angrenzende Weiher ebenfalls mit einbezogen werden.

    Gärtnern in Neumarkt

    Der „Urbane Garten“ nimmt Gestalt an

    Im Augenblick wird das Projekt noch von der Stadt Neumarkt betrieben. Im Amt für Nachhaltigkeit werden die Projektideen gebündelt, die verschiedenen Interessenten zusammengebracht und das Zusammenwirken begleitet. Interessenten können sich über das Amt für Nachhaltigkeitsförderung unter der Telefonnummer (001 81) 2 5526 10 melden.

    Geplant ist allerdings, dass sich in Zukunft ein Verein um die Gärten kümmert. Auch soll die weitere Finanzierung verstärkt über Sponsoren und Spenden stattfinden. Ein Anmieten von Hochbeeten ist auch angedacht. Das Pilotprojekt der Interkulturellen Gärten entstand 1996 auf Initiative von zugewanderten nichtdeutschen Familien in Göttingen. Über die gemeinsame Nutzung intensivieren sich der Austausch und die Begegnung untereinander. So sind inzwischen nach dem Göttinger Vorbild weitere Gärten in Deutschland entstanden, so dass man fast von einer neuen sozialen Bewegung sprechen kann. (nlg)

    https://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/spatenstich-fuer-interkulturellen-garten-21102-art2102395.html (mehr …)

  • Neumarkt i.d. OPf: Aufbau des IGs hat nun die Stadt übernommen

    (Tel)
    Ansprechpartnerin für den geplanten IG ist Koordinatorin Engagierte Stadt im Amt für Nachhaltigkeitsförderung.
    Initiiert hat das Projekt eine lose Gruppe Interessierter, die dann auf die Stadt zugegangen ist bzgl. Grundstück. Mit Hilfe der Stadt und der Integrationsbeauftragten wurde ein Grundstück gefunden und da der IG als wichtiges Projekt angesehen wird, die weitere Planung und Begleitung nun von Seiten der Stadt übernommen. Der IG soll solange begleitet werden, bis es ggf. eine tragfähige eigene Vereinsstruktur gibt.
    Das Amt für Nachhaltigkeitsförderung arbeitet mit vielen verschiedenen Initiativen zusammen und sitzt auch mit ein paar Vereinen zusammen mit Mehrgenerationenhaus.

    Es haben sich nun auch schon eine Schule und eine Einrichtung für Menschen mit psychischen Problemen gemeldet, die mit im Garten dabei sein wollen. (mehr …)

  • Neumarkt i.d. OPf: GG ist eröffnet

    (mail)

    Eine Win-Win-Situation ist immer etwas Schönes. Und so freuten sich die Mitglieder des Vereins für Gartenbau und Landespflege Stadt Neumarkt und auch der Landkreis, am Montag zur Schlüsselübergabe für 100 Quadratmeter Garten mitten in der Stadt schreiten zu können.

    Das Sonderpädagogische Förderzentrum zieht in neue Räume und so ist im Hof zwischen Schule und Finanzamt der schmucke kleine ehemalige Schulgarten freigeworden, um den sich künftig einige Familien des Gartenvereins kümmern werden. „Urban Gardening“ nennt sich das Ganze neudeutsch – und immerhin ist es das erste Projekt dieser Art in der Innenstadt.

     „Urban Gardening wollte unser Verein seit zwei Jahren auf einem Grundstück mit der Stadt umsetzen“, sagte Vereinsvorsitzende Luisita Lang. „Dies ist bis heute, für uns unverständlich, nicht gelungen.“ Umso größer war die Freude, dass nun Landrat Willibald Gailler symbolisch Rechen und Grabegabel für diese mindestens 100 Quadratmeter an die Gartler übergeben konnte. „Das passt für uns“, sagte Lang – nach dem Umzug der Schule hätte sich ja eigentlich der Landkreis als Träger um den ehemaligen Schulgarten kümmern müssen.

    Ein wenig spekulieren die Gartler noch auf mehr Quadratmeter, denn auf dem angrenzenden Schulhof hatte Kreisfachberaterin Susanne Flach-Wittmann schon früher Quitte, Zwetschge, Apfel und andere Flora anpflanzen lassen – das würde gut dazu passen und dieses Ansinnen wurde von Landrat Gailler nicht unbedingt abschlägig beschieden. „Der vorhandene Garten hat eine Bodenqualität, die man so schnell nicht herkriegt“, freute sich die Kreisfachberaterin. „Die Schule hat gemulcht, organisch gedüngt, geerntet und verarbeitet.“

    Schon haben sich vier Familien gemeldet, die sich um den Garten kümmern – und auch einen Projektleiter gibt es bereits: Stefan Großhauser: „Wir haben sogar einen Wasseranschluss“, freut er sich. Das Ziel sei, auch Gemüse anzubauen und zusätzlich zu den vorhandenen sieben bis acht Beeten noch Hochbeete anzuschaffen. „Unsere Idee ist“, sagt Großhauser, „weitere Grundstücke in der Stadt für Urban Gardening nutzen zu dürfen. Leute, die solche Grundstücke haben, sollen sich bitte gerne bei uns melden! Es können auch kleinere Parzellen sein.“

    Im etwas renovierungsbedürftigen Gartenhäuschen sind bereits einige Gartengeräte vorhanden, für weitere könnte der Verein sorgen. „Eine Starthilfe ist auf jeden Fall da“, sagt Luisita Lang. „Wir sind happy.“ Kreisfachberaterin Susanne Flach-Wittmann sagte: „Es ist der einzige Schulgarten, der super funktioniert hat, es wäre schade um ihn gewesen – das ist eine glückliche Fügung. Jeder hat einen Nutzen davon. Es ist toll, dass der Gartenbauverein das weiterführt.“

    Das Sonderpädagogische Förderzentrum muss künftig nicht auf einen Schulgarten verzichten. „Am Neubau ist schon ein Platz für einen neuen Garten vorgesehen“, sagte Studienrätin Isabella Spohn. „Dieses Projekt kommt an unserer Schule gut an. Die Kinder sehen, was sie geschaffen haben.“

    https://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/urban-gardening-mitten-in-neumarkt-21102-art2025146.html (mehr …)

  • In Neumarkt an der Oberpfalz werden zwei Gärten geplant

    (Mail)

    Ein urbaner Garten des OGV und Gespräche und Gruppenfindung für einen interkulturellen Garten außerhalb des OGV.
    Der urbane Garten hat zwar einen Ort, an dem er voraussichtlich realisiert wird, der interkulturelle Garten hat noch keinen möglichen Ort und auch nur eine kleine Gruppe.


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  • Stadt Neumarkt will IG aufbauen

    (Gu, Mail)
    Beauftraget ist eine Mitarbeiterin des Amts für Nachhaltigkeitsförderung/Projektorganisatorin Integration
    Noch gibt es kein Grundstück und sie sind ganz am Anfang.

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