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  • Neuruppin: offener Gemeinschaftsgarten an Jugendwohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    as JWP (JugendWohnProjekt) „MittenDrin“ e.V sind ein langlebiges, selbstorganisiertes und
    solidarisches Jugendprojekt in der Stadt Neuruppin. Das Projekt engagiert sich nun seit mehr als 30
    Jahren in der Jugendarbeit mit einem Schwerpunkt auf queeren, subkulturellen, antifaschistischen
    und gesellschaftspolitischen Themen. In den letzten Jahren haben wir vermehrt ein Augenmerk auf
    Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Aus dem daraus hervorgehenden Engagement
    entstand im letzten Jahr ein Gemeinschaftsgarten bei uns welcher gemeinsam mit der
    Nachbar*innenschaft gepflegt wird. Gemeinsam wurden Hochbeete gebaut, bepflanzt, geerntet und
    sich mit Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Gärtnern auseinander gesetzt. In diesem Jahr
    möchten wir den Gemeinschaftsgarten erweitern, Obstbäume pflanzen, eine Kräuterschnecke und
    ein Gewächshaus bauen. Hierfür möchten wir gerne einen Antrag bei ihnen stellen.
    Das Gewächshaus soll in den späten Sommermonaten in einer gemeinsamen Aktion gebaut werden
    und spätestens im Oktober stehen. So können wir dann die ersten Pflanzen überwintern und auch
    über die Wintermonate hinweg anbauen und ernten. Vor allem wetterfestes Gemüse wie Spinat. Wir
    erhoffen uns durch den Bau dieser Infrastruktur einen größeren Umfang an Möglichkeiten
    gemeinsam nachhaltig zu gärtnern und der Nachbar*innenschaft einen weiteren gemeinsamen Ort
    der Begegnung zu schaffen. Mit der Kräuterschnecke und den Obstbäumen möchten wir außerdem
    einen weiteren Zugang zu nachhaltiger Ernte schaffen und eine Brücke zur der Erzeugung unserer
    Lebensmittel schlagen, die so, vor allem im städtischen Raum, eher ungesehen ist. Außerdem
    unterstützen die Bäume mit ihrer Blüte Insekten wie z.B Honig und Holzbienen.

    Antworten
    Zurzeit haben wir 4 große Hochbeete die ungefähr 1x2m groß sind und zwei kleine Hochbeete mit den Maßen 1x1m. Außerdem gibt es noch zwei kleine Hochbeete in denen Himbeeren gepflanzt sind. Es gibt noch weitere kleine Beete mit Beerensträuchern, Erdbeeren, Schnittlauch und Melisse. In diesem Jahr soll der Garten noch mehr erweitert werden.

    Die genaue Größe der Fläche des Gartens kann ich leider nicht sagen. Ich schätze das es ungefähr 30m² – 40m² sind. Die Fläche ist direkt von der Straße aus zugänlich und nicht eingezäunt. Er ist von dort auch direkt sichtbar und befindet sich auf dem Rondell vor dem Jugendwohnprojekt. Die Fläche gehört den Vermietern der Vereinsräume und ist langfristig nutzbar. Für die Bewässerung des Gartens wird der Außenwasserhahn des Gebäudes genutzt. Gartenschlauch und Gießkannen stehen dauerhaft zur Verfügung.

    Die Gartengeräte sind in einem Container untergebracht der von Montag bis Freitag zwischen 13-19 uhr zugänglich ist. Um zu verhindern das Gartengeräte verloren gehen (was durchaus vorkommen kann, es wurde einmal ein Hochbeet geklaut) ist der Container allerdings abgeschlossen. Der Schlüssel ist im Jugendclub hinterlegt. Menschen die außerhalb der Öffnungszeiten den Garten nutzen, können aber auch außerhalb der Öffnungszeiten an uns herantreten und die Geräte nutzen.

    In den Garten können die Gärtner*innen und alle Anderen jederzeit.

    Die Gruppe die Gärtner*innen varriert je nach Jahreszeit. Menschen die rund ums Jahr gerne Gärtnern sind ungefähr 10. Diese setzten sich zusammen aus Familien der Nachbar*innenschaft und Besucher*innen des Jugendclubs.

    Mitmachen kann mensch einfach so. Es reicht vorbei zukommen und zu sagen das mensch Bock auf Gärtnern hat. Oder uns über Socialmedia oder per Mail anzuschreiben. Es gibt die Möglichkeit einfach mitzugärnern oder autonom ein oder mehrere Hochbeete/Beete zu bewirtschaften.

    Was Öffentlichkeitsarbeit angeht posten wir Gartenupdates auf den Socialmedia Kanälen des Jugenwohnprojekts. Außerdem gibt es einen Flyer der auf den Garten aufmerksam macht und in der Nachbar*innenschaft verteilt wurde. Der Garten ist durch seine Neuentstehung in Neuruppin noch nicht sehr bekannt, aber in der Nachbar*iinenschaft sichtbar. Es gibt bisher kein Schild das auf die Mitmachmöglichkeit aufmerksam macht, nur den Flyer der zum mitmachen einläd.

    Es gibt eine Garten AG die sich um die Organisation des Gartens kümmert, z.B. Wie finazieren wir den Garten, was braucht es, Wie können wir gewährleisten das im Sommer trotz der Hitze ausreichend und regelmäßig gegossen wird obwohl nicht alle jeden Tag am Garten sind, etc. Der Garten AG können Interessiete immer gerne beitreten, das Ziel ist es den Garten so niedershwellig wie möglich zu gestalten und den Gärtner*innen so viel lästige Arbeit abzunehemn wie machbar. Neue Informationen zum Garten werden auf Socialmedia geteilt und sonst in Gesprächen weitergegeben. Es ist zur Zeit ein Info Board in Planung wo alle Kommunizieren können, neue Infos „gepostetd“ werden, Ideen und Wünsche geteilt werden können, etc..

    Nicht alle Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, einige Beete werden auch autonom von Einzelpersonen, Gruppen oder Familien bewirtschaftet. Die Ernete wird am Ende geteilt.

    Gemeinschft ensteht im Garten durch das gemeinsame Gärtnern, den Wissensaustausch zwischen den Gärtner*innen und durch ein Solidarisches Miteinader was durch teilen und einander ünterstützen geprägt ist.

    Der Garten wurde im letzten Jahr durch einen Antrag bei der Aktion gesunde Umwelt finaziert, da es um größere Anschaffungen ging. Außerhalb von großen Anschaffungen wird der Garten über Spenden finazeirt, es muss sich aber keine/r der Gärtner*innen an den Kosten des Gartens beteiligen. Dadurch wollen wir verhindern das Menschen die im Gemeinschaftsgarten mitmachen wollen aufgrund ihrer finaziellen Situation ausgeschlossen werden und ihre Partzipation durch einen Mangel an finziellen Mitteln verhindert wird.

    Wir brauchen keine Genehmigung für das Gewächshaus, welches 2x3m groß und 2,10m hoch werden soll.

    Das Gewächshaus wird vorrangig von Aktiven des Jugenwohnprojekts und den bereits am Gemeinschaftsgarten beteiligten Menschen gebaut werden. Da es für den Bau des Gewächshuas mehere Schritte braucht werden auch mehrer Menschen daran beteiligt sein können. An den einzelnen Schritten des Baus werden sich aber nicht mehr als 4-6 personen auf einmal beteiligen können, da sonst die Gefahr das sich Menschen in die Quere kommen und es dann zu Verletzungen kommt sonst zu hoch wird. Die Planung des Gewächshauses wird von der Garten AG getragen, wenn diese Abgeschlossen ist wird sich dann gemeinsam mit allen Anderen Beteiligten des Gartens abgesprochen ob alle mit dem Plan einverstanden sind und dann auf einen Termin (1-3 Tage) geeeinigt an denen der Bau dann umgesetzt wird. Der Termin wird dann auch geteilt werden und Interessierte können dazukommen.

    Das Holz des Gewächshuases soll mit Leinöl versieglt werden. Das Fundamet soll aus Lehm und Steinen bestehen und gegeben falls von Pfälen unztersützt werden um einige gute Stabilität zu gewährleisten und Beton zu vermeiden.

    Um die Obstbäume wird sich die Gemeinschaft an Gärner*innen kümmern.

    Die Ernte wird am Ende des Tages geteilt.


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