Schlagwort: noch Leute gesucht

  • Berlin: Gärten suchen weitere Mitmacher*innen

    NL Naturfreunde
    GleisBeet und AVA-Garten freuen sich auf eure Mitarbeit
    Die beiden Urban-Gardening-Projekte GleisBeet und der AVA-Garten freuen sich auf eure Mitarbeit. Immer am Mittwoch gibt es in den beiden Projekten Möglichkeiten zum Mitgärtnern. Das Gärtnern im AVA-Garten findet jeden Dienstag von 17.00 bis 19.00 Uhr und das „Mittwochs-Gärtnern im GleisBeet“ findet ab März jeden Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr statt (mehr …)

  • Berlin: Peace of Land sucht mehr Mitmacher*innen

    NL

    Peace of Land am Wendepunkt

    Seit 3 Jahren nun ist Peace of Land an der KulturMarktHalle angekommen. Und nicht zum ersten Mal nutzen wir die Gelegenheit uns mithilfe eines angeleiteten Coaching Prozesses mit unserer Organisationsentwicklung zu befassen. Ganz im Sinne des Permakultur Prinzips “Reagiere kreativ auf Veränderungen” begleitet uns seit Ende November Transformationscoachin Isabel  durch einen Prozess. Den Auftakt machte der Wendepunkt Workshop im November. Wir haben dabei auf unsere persönlichen Highlights aus 9 Jahren Peace of Land zurück geblickt, haben zusammengetragen welche Ressourcen und Begrenzungen wir als Projektgemeinschaft haben. Dabei haben wir festgestellt, dass wir zum einen eine wahnsinnige Menge an Ressourcen haben von Wissen und Methoden, eine Vereinsstruktur und ein tolles Netzwerk, aber auch, dass wir mehr Menschen benötigen, die nicht nur  Gärtnern wollen, sondern auch richtig Bock haben, ab 2026 unser Permakultur Gemeinschaftsprojekt mit zu gestalten oder Wissen rund um Permakultur sowie zukunftsfähige Ernährung & Gemeinschaft mit uns in die Gesellschaft zu tragen.

    Ab Januar wollen wir mit Menschen von KulturMarktHalle und der im Mühlenkiez aktiven Öko-AG gemeinsam in eine Visionsfindung und Strategieentwicklung gehen. Denn eines ist klar: Zusammen ist man immer stärker. Unser Wunsch ist es, die Zusammenarbeit hier zu intensivieren und sich auch organisatorisch dieser Herausforderung zu stellen. Außerdem wünschen wir uns weitere Menschen, die unsere Gruppe stärken, neue Impulse und Ideen reingeben oder eigene Permakultur Designs machen wollen.

    Wenn Du Dich angesprochen fühlst in unser  basisdemokratisches selbstorganisiertes Permakultur Projekt einzutreten und Teil unseres Kollektivs zu werden, dann schreib uns an info@peaceof.land!

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  • Bergheim: GG Kirchacker braucht neue Mitmacher*innen

    Unser Garten besteht zwar noch weiter,

    jedoch bin ich nur noch für Kontaktzwecke zuständig

    und es ist aktuell schwierig die Gärtner Gruppe am Leben zu halten,

    da diverse Gärtner*innen aus gesundheitlichen Gründen aussteigen mussten.

    Jedoch ist unsere EGBM noch in weiteren Nachbraschafts Pflanzaktionen in Quadrath- Ichendrof weiter aktiv.

    So dass wir uns entschieden haben den Garten nicht heraus zu nehmen, da er ja weiterhin besteht und

    Andere Gruppen ebenfalls mit Hochbeeten und Obstwiesen im Stadtteil aktiv sind und sich über mich vernetzen.

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  • Berlin: ArtenGarten hat Fläche in blühenden GG verwandelt

    (Besuch)

    Der Träger Kulturschafft hat eine Fläche in Neukölln (Britz), die vorher von einem anderen Verein für Sprachkurse u.ä. genutzt wurde, in einen blühenden Gemeinschaftsgarten verwandelt. Auf der Fläche standen nur alte Bauwagen, ein paar rudimetäre Beetstrukturen waren zu erkennen. Nun ist die Fläche in drei Teile gegliedert: Bauwägen mit Sitzmöglichkeiten (schattig), Beete und kleine Gewächshäuser, Kompostklo und Sauna (anderer Verein, hier treffen sich die Mitglieder jeden Freitag). Die Gruppe, die wirklich gärtnert, ist noch recht klein, so ca. 5 Menschen sind intensiv dabei. Sie haben sich für individuelle Beete entschieden und wollen für die nächste Saison eine Art Musterbeet aufbauen, so dass Interessierte gleich sehen, wie ein Beet aussehen könnte. Es sind wohl viele Interessierte in den Startlöchern. Sie arbeiten eng mit BENN (QM) zusammen und BENN hat gute Kontakte zu Geflüchteten. Für Geflüchtete gab es schon einige Veranstaltungen, die aber nicht so gut besucht waren und geblieben ist bisher auch keine*r.
    Eine Frau aus dem Gartenteam war vorher in einem GG in Dresden dabei (Columbusgarten), da wurde sehr viel geklaut. Sie möchte nie wieder in einem GG ohne Zaun dabei sein.
    Der ArtenGarten ist von einem überwachsenen Zaun umgeben und auf grenzt an eine Kleingartenanlage (ist ggf. Teil davon). Die Wasserversorgung ist recht mühselig: sie müssen mit einem Standrohr und Schläuchen 2 IBC-Container befüllen. Eine Planung ist, die Gewächshäuser und Bauwägen mit Wasserauffangmöglichkeiten auszurüsten. Sie brauchen zudem Gartengeräte.

    Sie wollen auch einen der beiden Eingänge so gestalten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in den Garten kommen können. Das geht derzeit noch nicht, da es nur steile Stufen runter gibt.
    Es finden verschiedene Veranstaltungen im Garten statt und die Gruppe ist bemüht, mehr Leute auf die Fläche und zum konkreten Gärtnern zu bekommen. Es gibt kein Laufpublikum und ein Schild sucht man auch noch vergebens.

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  • Eppelheim: mehr Gärtner*innen für den IG gesucht

    Der Gemeinschaftsgarten wird weiterhin von einer ehrenamtlichen Gartengruppe betreut und von der Stadt Eppelheim unterstützt. Der Garten entwickelt sich gut – die Pflanzen wachsen und die Gartengruppe kümmert sich regelmäßig darum. Die ehrenamtlichen würden sich freuen, wenn sich noch mehr Menschen am Garten beteiligen. Zurzeit überlegen wir, wie wir den Garten noch bekannter machen und besonders Jugendliche als Interessierte gewinnen können. (mehr …)

  • Erfurt: im IG sind weniger Menschen aktiv

    Leider hat Corona bei uns einige Wirren mit uns gebracht. Es gab auch dort Konflikte wegen unterschiedlichem Umgang, einige tolle Akteure sind nicht mehr dabei oder haben weniger Zeit, dafür andere mit anderen Vorstellungen.

    Tel: gerade kümmern sich weniger, es fehlt der Schwung. Idee: gemeinsames Projekt starten, bei dem zB was gebaut wird (mehr …)

  • Siegen: GG in KG ist Aushängeschild

    ja, den Gemeinschaftsgarten gibt es noch und er ist unser Aushängeschild, weil auf dieser Parzelle einfach deutlich intensiver gegärtnert wird, als in den „normalen“ Gärten.

    Die Gemeinschafts Gärtnerinnen nehmen auch am Tag der offenen Gärten teil. Wir sind mal sehr gespannt, wie das wird. In unserem ländlichen Raum müssen wir uns ganz schön anstrengen, Menschen zu finden, die tatsächlich gärtnern wollen und nicht nur einen Platz zum Grillen suchen.

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  • Altenkirchen: IG Querbeet sucht weitere Gärtner*innen

    Ansonsten läuft bei uns alles ganz gut, es fehlen nur ein paar mehr Gärtner und wir bemühen uns die freien Flächen irgendwie instand zu halten. Mit Folie abdecken, Kartoffeln einbringen oder wie in diesem Jahr: Hafer einsähen. 

    In diesem Frühjahr hatten wir auch zusätzliche Werbung über die VHS, was bisher schon eine neue Gärtnerin hervorgerufen hat. Ich denke wir werden jetzt mal noch ein wenig abwarten. 

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  • Berlin: DiskoGarten legt los

    Der aktuelle Stand im Garten ist: Nächste Woche und auch womöglich in den folgenden Wochen werden die bereits gebauten Hochbeete mit Substraten befüllt. Die größte Hürde ist tatsächlich eine verlässliche Beteiligung von den Leuten zustande zu bekommen. (mehr …)

  • Landshut: DOM Garten will mehr in den Stadtteil wirken

    (Antrag, Antworten)
     Die Gartengruppe an sich ist allerdings von großer Fluktuation und Wandel der Aktiven geprägt. Um die Pflege und Nutzung zu weiter zu verstetigen, sollen die Anwohner des angrenzenden Quartiers mehr Bezug zum DOM-Garten bekommen und mehr Möglichkeiten zur persönlichen Mitgestaltung geschaffen werden.

    Neue Ideen für 2025

    o   Gesprächsrunden mit der Nachbarschaft anbieten (z.B. Philosophieren über Kulturelle Themen oder Nachhaltigkeit) um eine Plattform der Gemeinschaft zu schaffen, Gemeinsame Planung des Gartenjahres mit Rücksicht auf Wünsche, Vorstellungen und persönliche Ressourcen

    o   Wöchentliche Treffen während der Saison

    o   Aufgabenverteilung ( Gießen, Jäten, Rasenmähen, Hecke schneiden usw.) auf Ehrenamtliche Helfer aus der Nachbarschaft

    o   Baumschnitt unter Anleitung (z.B. Gartenbauverein oder Landschaftspflegeverband) Kooperationen aufbauen

    o   Reaktivierung von interkulturellen Gemüsebeeten ( indisches Beet, senegalesisches Beet, ukrainisches Beet uä.) mit typischen Pflanzen, die in unserem Klima gedeihen

    o   Eigene Anzucht von Gemüsen, Kräutern und Färberpflanzen

    o   Schneckenzäune bauen, um Erfolg beim Gemüseanbau zu verbessern

    o   Zäune um den Gemüsegarten erneuern, (inzwischen sehr marode)

    o   Alte Hochbeete abbauen (Holz verfault und Ameisenbesiedelung) und neue aufbauen, evtl. neuen Standort dafür finden

    o   Rank Gerüste für Bohnen, Wein, Gurken etc.

    o   Gemeinsame Ernte, Verarbeitung und haltbar machen

    o   Erntedankfest

    Die Gartengruppe ist nur ein Teil der Arbeit im Nachbarschaftstreff DOM. Es gibt viele außerschulische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Schwerpunkte sind zB.: Deutschkurse für Frauen, das Kreativ Labor für Kinder und Jugendliche und MINT-Angebote die allen zugänglich sind. Das erklärt vielleicht schon die vielen verschiedenen Kulturen und auch die Mehrgenerationen-Situation. Für all diese Angebote wird der Garten mitgenutzt.

    Für diese ganze Arbeit sind wir auf Spenden und Förderungen angewiesen. Die zu akquirieren erfordert auch wieder viel ehrenamtliches Engagement. Der Garten selbst besteht nicht nur aus den Gemüsebeeten, sondern umfasst auch eine Spielfläche, BMX-Bahn, Rasenplatz mit Picknickecke und alten Obstbäumen. Es ist ein offenes, für jeden zugängliches Gelände. Das ist gewollt und gut so, bedeutet aber auch oft Müll und Vandalismus. Um etwas Druck von den Schultern der Leitung und des ganzen Teams zu nehmen diese Fläche zu pflegen, haben wir einen Plan erarbeitet. Es soll mehr aktives Publikum kommen, die im Garten selbst mitgestalten und nicht „nur konsumieren“ wollen. Darin sind unter anderem auch die Erstellung eines Action Bounds durch die Jugendgruppe (kein direkter Teil der Gartengruppe) um das Erkunden des Gartens zu erleichtern und Kunstaktionen zum Thema „Gartenkünste“ zB.: mit einem Holzkünstler. (Bau eines neuen Baumhauses) Das wird wahrscheinlich Teil eines Ferienangebotes.

    Das alles ergibt ein Konglomerat aus vielen kleinen Teilen, und einer davon ist die Gartengruppe. Wir sind in unserer Arbeit eher tätigkeitsorientiert, die Menschen suchen Anschluss, wollen Deutsch lernen, soziale Kontakte knüpfen und Neuverwurzelung. Das funktioniert prima und auf niedrigschwelliger Ebene bei der Gartenarbeit. So kommen und gehen viele, je nach „Migrationsstatus“, Kinder je nach Alter und Interessen. Manche der Anwohnerfamilien nutzen die Angebote und auch den Garten. Was vielen fehlt ist der Blick für den Mehrwehrt des Gartens und die Arbeit dahinter.

    Das soll sich ändern in dem wir gezielter auf die Familien in der Wohngegend zugehen, Gesprächsrunden, Wochentreffen, nicht nur zum Garteln auch zum Teetrinken usw. anbieten. Derzeit besteht der Kern aus etwa 4 Aktiven ehrenamtlichen Erwachsenen, 38 Mitglieder in der WhatsApp Gruppe, die auf Zuruf helfen und einer Gruppe von 5 bis 10 Kindern, die beschäftigt werden wollen. Ein Helfer ist der Hausmeister vom Treff, der für die Arbeit Geld bekommt. Außerdem unterstützen uns einzelne Jugendliche mit einer Jugendleiterausbildung, die auch mit einer kleinen Pauschale entlohnt werden.

    Es gab im letzten Jahr schon wöchentliche Treffen, durch die auch die aktuellen Aktiven kommen. Bisher kamen wenig eigene Ideen zur aktiven Gartengestaltung, bzw. waren nur sehr kurzfristig und wurden oft nicht bis zum Ende gebracht. Eine Dame aus Afghanistan hatte ein Beet mit afghanischem Lauch angebaut und sogar geerntet. Nun ist Sie in München und kann dieses Beet nicht mehr bewirtschaften. Das passiert oft. Dann ist es Zeit wieder neue Pläne zu machen, mit neuen Menschen. So läuft es, seit (5 Jahren) ich den Garten betreue. Ab diesem Jahr soll ein Gartentagebuch geführt werden, um eine bessere Übersicht zu behalten und auch Fruchtfolgen zu beachten. Viele Teilnehmer*innen der Gruppe wollen keine Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen, sondern einfach mithelfen und flexibel bleiben.

    So bewirtschaften wir als Verein die meisten Beete als „Lehrgarten“. Dadurch kann ich als Leitung Wissen über nachhaltige Lebensweise, Regionalität und etwas know how für eine gelingende Ernte und eigenes Saatgut in die Gruppenstunden einfließen lassen. Was guten Zuspruch erhält. Das Beste daran ist die gemeinsame Ernte und das Miteinander beim Verarbeiten und Kochen.

    Der Wunsch Gemüse aus der alten Heimat bei uns anzubauen, kommt natürlich von den Menschen aus den verschiedenen Kulturen, die oft in ihrer alten Heimat große Gärten hatten. Da hier andere Bedingungen herrschen heißt es Mut zum Experimentieren.

    Eine syrische Familie betreut seit vielen Jahren ihre zwei eigenen Beete für Kräuter und Zwiebeln und Weinpflanzen für „Dolma“, die gefüllten Weinblätter. Das Rank Gerüst dafür müsste dieses Jahr erneuert werden. Allerdings ist die Qualität der Blätter wohl nicht so gut, nun überlegen wir gemeinsam, wie es weiter geht.

    Was den Zaun angeht, der marode geworden ist, der grenzt die Gemüsebeete vom Rest des Gartens ab. Den Schutz braucht er vor Hunden und spielenden Kindern. Da der Verfall immer wieder dazu einlädt im Garten Müll abzuladen sollte dieser dringend erneuert werden. Damit alle teilhaben können sollen Holzbretter gemeinsam gesägt und bemalt werden, was das Gelände wiederum aufwerten wird. Die Kosten dafür schätze ich auf ca. 350 bis 400 €. Es sind hier 6 Beete mit ca. 1,5m x 10m plus Wege zwischen den Beeten und einer Himbeerhecke am Rand. Rundherum befinden sich ein paar Johannis- und Stachelbeerenbäumchen. Auch zwei Kompostkästen konnte in den letzten Jahren aufgebaut werden.

    Im unteren Bereich gibt es einen weiteren Gemüsegarten (ges. ca. 7m x 10m), der aber schlechte Boden- und Lichtverhältnisse hat. Hier wird experimentiert was gut wächst. Hierfür wäre auch neues Substrat in Form von Kompost geplant. Vom Milpa- Beet ist im letzten Jahr nur der Popcornmais was geworden, der Rest ist Schnecken zum Opfer gefallen. Da Zucchini und Bohnen eigentlich recht gut gedeihen, wollen wir zwei der oberen Beete mit den Schneckenzäunen umranden.

    Außerdem gedeihen die Kräuter in der Spirale, die 2023 angelegt wurde super. Deshalb können die alten kaputten Hochbeete für Kräuter abgebaut werden, da diese mittlerweile durch eine Hecke zu sehr im Schatten stehen. Es sollen aber neue Hochbeete an einem anderen Platz entstehen, da manche unserer Besucher Rückenprobleme haben uns so auch diese am Garten teilhaben können.

    Das Häuschen für die Gartengeräte ist mit einem Zahlenschloss versehen und für alle der Gruppe zugänglich.

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  • Berlin: GG AllerArten Garten

    Stand der Dinge (GG in Neukölln):
    Wir bauen (in sehr kleinem Rahmen aktuell) an und konnten auch schon etwas ernten.

    Wir gestalten den Raum (Beräumung der Flächen, der Gewächshäuser, der vorhandenen Bauwägen), wir nutzen den Garten für private Anlässe (für Vereinsmitglieder und Interessierte, die Raum benötigen), wir hatten auch bereits initiativen hier, z.B. einen Saunanverein, der hier ein Wochenende die mobile Sauna aufgebaut hat und wir werden demnächst im Rahmen der Woche der kulturellen Bildung einen Workshop „Imaginationsgarten“ für Kinder und Jugendliche der nahegelegenen Geflüchtetenunterkünfte durchführen…

    Nichtsdestotrotz ist alles ziemlich mühsam, insbesondere es neben der sonstigen Arbeit her alles zu machen.

    Der Garten sieht aber schon ganz gut aus, es sind mehrere Beete entstanden, es wurde einige Fläche freigelegt, die wir für die kommenden Veranstaltungen/ Workshops nutzen wollen.

    Der vorhandenen und der neu zu bauenden Komposttoilette widmen wir uns voraussichtlich am 22.9. und darauffolgenden Tagen/ Wochenenden. Herausfordernd ist, dass wir eigentlich nur Samstags wirklich etwas im Garten arbeiten können, zumindest wenn wir bauen wollen… unter der Woche kommen wir kaum dazu und Sonntags geht es Lärmschutzmäßig nicht.

    Die größte Herausforderung ist aber, dass nicht immer die gleichen wenigen Personen sich einbringen und Verantwortung übernehmen oder Initiative zeigen, sondern etwas Abwechslung innerhalb der Gruppe stattfindet und neue dazukommen.

    Wir wollen aber dieses Jahr auf jeden Fall noch die Bänke gebaut haben und eine Art Schuppen/ Dachkonstruktion für die Gartenwerkzeuge, sowie die Komposttoilette. Das sind die Prioritäten für diese Saison.

    Nun, worüber wir uns sehr gefreut haben war der Regen zu Beginn dieser Woche, es war einfach alles so unglaublich trocken und die Wassersituation vor Ort ja durchaus immer noch etwas kompliziert, wenn auch wesentlich besser als noch zu Beginn. 


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  • Neuwied: Mitstreiter*innen für Dorfgarten gesucht

    (alerts)

    Im Frühjahr konnte durch den Verein ReThink ein großes Grundstück in Neuwied-Oberbieber gepachtet werden, das nun der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt wird. Mitten im Dorf entsteht jetzt ein Gemeinschaftsgarten, der noch Platz für weitere Unterstützer, Ideen und Hobby-Gärtner hat.
    Neuwied. ReThink ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für einen nachhaltigeren Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen einsetzt. Der Verein hat seinen Sitz in Heimbach-Weis und setzt dort bereits zahlreiche Projekte um; die Mitglieder organisieren Hofflohmärkte, betreiben einen Bücherschrank und ein Tauschregal, organisieren regelmäßige Repair Cafés und bieten Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit im Alltag an. In Heimbach-Weis wird durch den Verein bereits ein kleinerer Gemeinschaftsgarten bewirtschaftet.

    „Bei der Organisation des ersten Oberbieberer Hofflohmarkts habe ich Meike und Andreas Barth, die Vorsitzenden von ReThink, kennengelernt“ resümiert Ortsvorsteherin Maren Dümmler, „und von dem entstehenden Projekt des Gemeinschaftsgartens in der Hochstraße erfahren“. Schnell waren die ersten Mitstreiter auch hier vor Ort gefunden und ein kleiner Schritt in Richtung Gartenprojekt-Oberbieber gemacht. „Neben einer klimaangepassten Bepflanzung und ökologischen Bewirtschaftung ist uns Nachhaltigkeit besonders wichtig“ so Andreas Barth. „Deshalb versuchen wir, nach Möglichkeit natürliche Kreisläufe und Ressourcen zu nutzen.“ „Das Grundstück ist 1.000 Quadratmeter groß und bietet noch viel Platz für weitere Ideen“, ergänzt Meike Barth.

    Erste Projekte verwirklicht
    Die ersten kleineren Projekte konnten bereits angegangen werden. So wurde das Grundstück in Bereiche untergliedert, ein Container zum Auffangen von kostbarem Regenwasser besorgt, eine Sitzecke aus Palettenmöbeln gebaut und kleinere Beete angelegt. Ein Bienenvolk ist auch bereits eingezogen und erfreut sich an der neuen Blühwiese, die direkt neben der gepachteten Fläche weitere 2.000 Quadratmeter bedeckt.

    Dankenswerterweise unterstützt die „anstiftung“, welche urbane Gärten, offene Werkstätten und viele weitere Initiativen in ganz Deutschland fördert, das Projekt bereits mit 1000 Euro, was die Umsetzung vieler Vorhaben sehr erleichtert.
    Geplant ist zudem, dass der evangelische Kindergarten einen eigenen Bereich zugeteilt bekommt. Spielgeräte, die derzeit im Hof der KiTa stehen und für den Abriss weichen müssen, können auf dieser Fläche aufgebaut und genutzt werden. Beim Umzug der Kinder in die Container bleibt somit eine gut nutzbare Außenfläche in fußläufiger Reichweite. Viele weitere Maßnahmen sind bereits in Planung: so sollen Sträucher und Obstbäume gepflanzt und Benjeshecken für die heimischen Kleintiere angelegt werden. Es wäre auch möglich einen alten Hühnerstall zu renovieren und zu nutzen.

    Um diese und andere Ideen zu verwirklichen, werden weitere Interessierte gesucht. „Jeder ist willkommen, ob mit gärtnerischen Vorkenntnissen oder nicht; die Ernte wird unter allen Helfenden geteilt. Es geht auch darum, die Gemeinschaft zu stärken oder mal neue Gartenformen wie Hügelbeet oder ‚Food Forest‘ zu erproben. Wir sind offen für Neues. Insbesondere freuen wir uns über weitere Personen, die von Zeit zu Zeit tatkräftig vor Ort mit anpacken“, rufen die Ansprechpartner vor Ort, Christine Welker-Krumm (E-Mail: christine.krumm@gmx.de) und Andreas Omerzu (E-Mail: andreas.omerzu@gmail.com, Telefon: 0178-1588596), dazu auf, sich zu melden. Alle Mitstreiter laden daher dazu ein, am 13. September um 17 zum Grundstück an der Hochstraße 68 zu kommen und sich über die Projekte zu informieren.

    Die Verantwortlichen freuen sich auch über Pflanzenspenden: wer Stauden oder Kräuter teilen kann, Pflanzen doppelt hat und abgeben möchte, oder auch weiteres Verbrauchsmaterial spenden kann, darf gerne den Kontakt suchen, um zu klären, ob und wann diese eingesetzt werden können. (PM)

    https://www.nr-kurier.de/artikel/146231-gemeinschaftsgarten-in-oberbieber—verein-sucht-noch-mitstreiter
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  • Berlin: wenig Teilnahme aus GU bei Garten

    Es gibt den Nachbarschaftsgarten Hagenower Ring noch. Der Träger der Unterkunft hat gewechselt, deshalb stimmt die Website nicht mehr. Die Ansprechpartner sind nun Albatros gGmbH. Wegen des Trägerwechsels bin ich nicht mehr dort im Garten aktiv, aber arbeite nun ganz in der Nähe in einem Nachbarschaftsprojekt mit angrenzendem Garten.
    Leider ist seitdem die Situation im Garten Hagenower Ring nicht ganz so einfach. Die Ehrenamtlichen geben sich die größte Mühe, aber es fehlt die Teilnahme aus der GU
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  • Berlin_Satelllit hat noch nicht wirklich losgelegt

    Projektbesuch

    In Friedrichshain in einem ehemaligen Restaurant gibt es seit 3 Jahren das Projekt „Satellit“. Wir haben den geplanten Garten und eine Werkstatt gefördert. Anuscheh hat zur Antragstellung bei uns beraten. Sie haben eine große Terasse vor den Räumlichkeiten, die nicht barrierefrei erreichbar ist. Direkt daneben wächst Wein in mehreren Reihen. Hier bedarf es Expertise, damit die Pflanzen das bekommen, was sie brauchem. Einige Reihen sind recht ausgedünnt, andere wohl zu voll. Es kommen wohl Frauen aus ganz Berlin, um hier Weinblätter zu ernten. Die Nachbarschaft ist da nicht dabei, die sagt den Frauen eher, dass das bestimmt verboten ist. Es fehlt ein Schild. Mit dem Bau von Hochbeeten und Verschattung haben sie noch nicht begonnen. Es ist ein kleines Team mit vielen Aufgaben. Sie suchen weitere Mitstreiter*innen.

    Und sie suchen weitere Gelder. Vielleicht schaffen sie es, Lebensmittelpunkt zu werden, dafür brauchen sie eine Lagermöglichkeit für SoLaWis (und eben eine Solawi, die das nutzt), eine community Küche und Workshops. EIne Küche haben sie, Workshops machen sie.
    Bei den Workshops ist níe klar, wie viele kommen. Anmeldungen werden oft nicht verbindlich genommen.

    Die eine Vorstandsfrau, Susanne, arbeitet im Kreativhaus auf der Fischerinsel. Da ist der Sunseekergarten aus dem Hinterhof des Haus der Statistik gezogen und inzwischen, mit einiges an Mobilisierung durch die Mitarbeiter*innne, läuft der ganz gut. Dort gibt es auch eine Offene Werkstatt und sie wollen eine Reparatur-Initiative aufbauen

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  • Stuttgart: MItmachgarten vor dem Café

    (Besuch)
    Der Bezirk Fasenenhof war/ist Soziale Stadt Gebiet, im Zuge der Partizipation ist ein Garten vor Häusern der Wohnungsbaugesnossenschaft entstanden (vom Beteiligungsbeirta ausgehend). Direkt an einem viel genutztzen Weg, vor einem Cafe der Genossenschaft. Es gibt keinen Zaun. 1 Jahr lang warben 2 von einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen gebaute Hochbeete für das Projekt, dann bauten die Gruppe größere Beete selber, es kamen noch welche hinzu, aus Aufsetztrahmen, die die Stadt auf einem Platz vor dem nahen Jugendhaus für ein zweites kleines Gartenprojekt aufgestellt hatte (und an den Beteiligungsrat in Absprache abgegeben hatte). Von einer Kirche ausrangierte Turnelemente werden auch als Beete genutzt (umgedreht) und als Sitzmöglichkeit. In einer Kiste mit Schlüsselcode sind ein paar Werkzeuge, die Genossenschaft hat einen Wasseranschluß zur Verfügung gestellt (mit Zähler).
    Auf einem Teil sind alte Getreidesorten abgebaut. Sie träumen davon, diese zu Mehl zu verarbeiten und im nahen Backhaus (vor dem Jugendhaus) an einem der Backtage (3x p.a., nutzen nicht so viele, um selber zu backen).
    Sie könnten sich auch noch ausweiten, warten aber, ob noch mehr Leute dazu kommen.
    Es gibt viel Abstandsgrün, es sollte nachverdichtet werden, doch die Bewohner*innen waren durch Soziale Stadt geschult, ihre Interesse zu vertreten und die Nachverdichtung ist wohl vom Tisch, es werden lediglich noch Stockwerke aufgesetzt.

    Sie sind zu siebt und treffen sich nur 1x im Monat, ggf. wollen sie das auf alle 14 ausweiten. Wenn sie da sind, gibt es viele Gespräche, doch bleiben danach keine Leute hängen.

    Sie haben sehr guten Kontakt zum Garten/Friedhofs/Forstenamt und eigentlich gar nix mit der Anlaufstelle für Gärten in Stuttgart zu tun. Sie bekommen direkt Unterstützung, die Ansprechpartnerin im Amt hat das zweite Gartenprojekt initiiert etc.

    Sie machen beim VHS Tage der offenen Gärten mit.

     

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  • Tübingen: Wilde Linde will wachsen

    (Antrag, ANtworten)

    Wir werden in die Gartensaison 2024 je nach WeNer zwischen 1.3. und 19.3. mit einem Team von
    sechs Personen starten.
    Wir haben uns im Januar als Plenum zur Jahresplanung 2024 getroffen und es gibt seitdem ein
    OrganisaPonsteam von drei Personen, die organisatorische, planerische und kommunikaPve
    Aufgaben bis auf Weiteres übernehmen.
    Pflanzenbaulich möchten wir in 2024 zusätzlich zu unseren üblichen TäPgkeiten, die im Jahresbericht
    2022 beschrieben sind, Folgendes umsetzen:
    • BeerenstrauchsschniN zur Verjüngung
    • Stecklingsvermehrung der Beerensträucher
    • Pflanzen von Brombeeren
    • Maßnahmen ergreifen, um unsere große Wiesenflächen zwischen Kräuterbeet und Kompost
    blühender zu machen
    • Ergänzende Randsteine für unser Kräuter-, Wucher- und Heilpflanzenbeet anschaffen und
    verlegen
    • Weitere Pflanzen wie Winterkopfsalat und gelbe Beete (siehe Kostenaufstellung) zum ersten
    Mal anbauen
    • Einen weiteren Komposthaufen errichten (aus eigenen ökologischen Materialien, ohne
    Kosten)

    1. Was für Ideen habt ihr, dass sich die Gartengruppe vergrößert? Was habt ihr da im letzten Jahr für gemacht? Drei bis zehn Menschen ist ja im Durchschnitt ja doch recht wenig.

    Wir haben ein neues Plakat gut sichtbar angebracht, um ‚Laufkundschaft‘ zu akquirieren;  eine eingeschlafene umfangreiche externe Mailingliste reaktiviert, um frühere Interessenten erneut anzusprechen; Lehrer des nahegelegenen Kepler-Gymnasiums angesprochen, um eine Kooperation zu initiieren, nachdem unsere Kooperation mit der benachbarten Grundschule eingeschlafen ist; die Vernetzung mit dem Gemeinschaftsgarten Grünen Tilsiter bei einem Treffen im Werkstadthaus und einem Grillfest verstärkt, um uns spezifisch über unser geteiltes Problem der Akquise auszutauschen; wir haben uns bei der Initiative torffreie Gärten des Nabu angemeldet und werden deren Schild gut sichtbar anbringen, um Interessierte damit anzusprechen; wir sind dabei über die lokale Zeitungen (Tübingen im Fokus und Schwäbisches Tagblatt) für unseren Gemeinschaftsgarten zu weben.    

    1. Wie wollt ihr unabhängiger von unserer Förderung werden?

    Wir wollen mehr Spenden und Eigenbeiträge einsammeln und prüfen zudem, ob wir über den Verleih unserer Geräte etwas einnehmen können (und dabei auch vllt. Mitwirkende finden)

    1. Was für andere Finanzierungsmöglichkeiten seht ihr? Worum habt ihr euch gekümmert?

    Wir haben uns über Hanna beim Werkstadthaus erneut nach der Möglichkeit eines Paypal-Spendenkontos erkundigt und sie hat die Frage an die Kassenwärtin des Werkstadthauses weitergeleitet. Damit könnten wir flexibel und einfach Spenden von Mitwirkenden oder sonstigen Interessierten einsammeln.

    1. Habt ihr mal kürzlich bei der Stadt nachgefragt? In immer mehr Städten und Kommunen gibt es ja Fördermöglichkeiten für Gemeinschaftsgärten u.a. bzgl. Klimaschutz und Biodiversität.

    Das haben wir nicht, ist aber ein sehr guter Hinweis.  Vielen Dank! Wir erkundigen uns zunächst einmal beim Tübinger Förderprogramm für Artenvielfalt (was sich allerdings an Mieter und Eigentümer richtet).

    1. Es laufen derzeit ja viele Tauschbörsen für Saatgut und Jungpflanzen: seid ihr da mal hin gegangen? Andere Gemeinschaftsgärten bekommen dort einen großen Anteil der Samen oder auch Jungpflanzen, die sie brauchen.

    Danke auch für diesen Hinweis! Wir werden zu einer Tauschbörse in Tübingen gehen und schauen, ob wir dort Saatgut bekommen.  Zudem versuchen wir, über einen Bekannten für diese Saison Saatgut aus der Saatgut-Bibliothek Konstanz zu bekommen. Das Problem hierbei ist, dass wir seblst derzeit nichts anzubieten und kaum die Kapazitäten haben, Saatgut zu produzieren.

    1. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen inzwischen an den Kosten?

    Sie beteiligen sich vermehrt mit einzelnen Spenden und Geschenke, die in den Berichten zusammfassend aufgelistet sind.

    1. Und wie ist der Stand mit den Beeten und der Ernte? Ist das alles gemeinschaftlich?

    Ja, es wird alles gemeinschaftlich geerntet.


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  • GAP: essbares Garmisch hat weniger Projektbeete

    (Mail)
    Es gibt ein paar der Beetstandorte nicht mehr (aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Wurzeln von unten, die Hochbeetkästen zerstörten und fehlende Zeit, diese wieder aufzubauen, Standorte, die sich doch nicht geeignet haben)
    Einen wollen sie sanieren, da gibt es auch eine Gruppe.
    Über einen Zeitungsartikel kamen wieder neu Interessierte dazu. (mehr …)

  • Rehfelde: Waldgarten-Pionier

    (Projektebsuch)
    Vor den Toren Berlins hat ein Verein eine Fläche gekauft, um dort einen Waldgarten aufzubauen.
    Inzwischen ist auch der Zuweg im Besitz des Vereins. Die Fläche soll aber von einer noch zu gründenende Stiftung übernommen werden.
    Auf einem Teil de Fläche hat die Gruppe begonnen, Strukturen für einen Waldgarten anzulegen, Sonnenfallen, Bäume, Sträucher.
    Es wird experiemntiert, z.B. weöche hchstämmige Heidelbeere unter welchen Bedingungen am besten wächst. Ein anderer Teil sind (große) Beete, die individuell genutzt werden und ein dritter Teil ist ein Marketgardening. Bislang hat sich eine Gärtnerin aus Berlin um diesen Teil gekümmert und das hier geerntete Gemüse verkauft, um Einnahmen für das Projekt zu erzielen. Wer ein Beet hat, zahlt auch einen Beitrag.
    Vorne am Eingang sind Container von Peace of Land gelandet, die ausgebaut werden zu Aufenthalts- und Schulungsräumen. Es gibt selbstgebauten Strom, eine Komposttoilette, perspektivisch Bienen.
    Sie brauchen noch mehr Leute, die Fläche ist riesig. Aus der direkten (wenig besiedelten) Nachbarschaft ist niemand dabei, die meisten kommen aus Berlin.
    Sie wollen gerne das Gelände auch zu einem Lehrgelände ausbauen und Angebote für Familien machen, u.a. um Einnahmen zu erzielen, sie träumen auch von einem Café.

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  • Berlin: The Vorgarten soll zum Waldgarten umstrukturiert werden

    (Antrag/Antworte)

    Der KTS-Garten war Vorläufer des Vorgartens, aus der Gruppe übrig blieb eine Person, die dann aus ihrer Ausbildung zur Permakultudesignerin wieder Leute fand, die mit ihr auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten anlegen/wieder aufleben lassen wollen.

    Wie groß ist denn die Gruppe insgesamt, die den Garten nutzt und wie oft ist außer euch vier jemand im Garten dabei?

    Wir sind derzeit nur 4 Personen und  laden ca. einmal im Monat Leute aus anderen Netzwerken ein, wie z.b. Feld food forest oder Permakultur Akademie für Workshops und Mitmachaktionen ein.

    Wie macht ihr auf den Garten aufmerksam, wie erfahren ggf. weitere Interessierte davon?

    Wir informieren über den E-Mail-Verteiler des KTS-Projektplatzes, der Permakultur Akademie und die Basisjahr Telegramgruppe, über das anstiftung Gartennetzwerk und private Kontakte. Es existiert auch eine Facebook Gruppe für den Garten und wir möchten das Hinweisschild am Gartentor erneuern, dass bei der letzten Renovierung durch eine andere Gruppe auf dem Platz verloren gegangen ist.

    Wie aktiv sucht ihr weitere Gärtner*innen?

    Wir sind gerade dabei den Garten zu überarbeiten und mit der Umsetzung unseres Basisjahr Designprojekts eine Grund-Orientierungsstruktur zu schaffen, damit wir regelmäßig externe Personen einladen können. Dies beruht auch auf Erfahrungen, dass immer wieder Leute mitmachen wollen und dann nur für kurze Zeit aktiv mitmachen. Wir möchten erstmal in einer kleineren Gruppe Stabilität finden und unsere Vision, Ziele und Qualitäten definieren, bevor wir andere involvieren.

    Wie kann man im Garten mitmachen, wie „kommt man rein“?

    Wir planen, ein soziales Permakultur Design zu entwerfen, um nachhaltig weitere interessierte Leute anzusprechen, zu involvieren und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation zu geben, sowie Teil des festen Kerns zu werden. Derzeit aktivieren wir noch gezielt über die  Permakultur Basisjahrgruppe, Freund*innen und Anfragen über den KTS Platzverteiler/Plenum

    Wie viele Beete habt ihr insgesamt?

    12

    Wer wird all die aufgeführten Arbeiten machen?

    Wir 4 Personen aus der festen Gruppe mit Freund*innen und Personen aus der Basisjahrgruppe und über einen sog. Permablitz, den wir über den Verteiler der Permakultur Akademie ausrufen

    Ist alles, was ihr beantragt, im Gemeinschaftsgarten/direkt daran angrenzend (die Gebäude) oder ist da auch manches auf dem weiteren Gelände?

    Wir beantragen nur Mittel für den Vorgarten, die Aussenküche, Flachbau (Regenrinne) und Lagerräume werden zum Teil auch von anderen Kollektiven mitgenutzt, befinden sich aber entweder direkt auf dem Vorgartengelände oder dem daran angrenzenden Gebäude.

    Sind die Zisternen nicht im Boden „vergraben“? Wie wollt ihr diese versetzen und wie werden diese dann mit Wasser gefüllt?

    Nein, die Zisterne ist ein frei stehender IBC-Wassertank, der derzeit noch leer steht und an ein Rohr über die Regenrinne angeschlossen werden soll, damit mehr Regenwasser aufgefangen wird, wenn die Regenrinne repariert ist.

    Wie wollt ihr den Teich gegen Verdunstung schützen (wenn es dabei darum geht, den als Wasserreservoir für die Bewässerung des Gartens zu nutzen?), aus welchen Bereichen soll das Grauwasser herkommen? Habt ihr die Umnutzung einer Sickergrube zu einem Teich baulich-technisch geklärt?

    Hier haben wir anscheinend unklar formuliert: Die  Sickergrube und der Teich sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die Sickergrube soll als Wasserspeicher und der Teich als Biotop dienen. Das Wasser, welches derzeit in der Sickergrube ist, muss zunächst untersucht werden. Wenn es keine Schadstoffe aufweist, möchten wir es mittels einer Wasserpumpe zum Gießen nutzen. Wir müssen noch in Erfahung bringen, ob es sich um Grundwasser handelt, das dann wahrscheinlich nachlaufen würde. Andernfalls würden wir überschüssiges Wasser aus der Regenrinne einleiten. Den Teich möchten wir durch Bepflanzung vor Verdunstung schützen, zudem befindet sich der geplante Teich in einem stark beschatteten Bereich des Vorgartens.


    Wo steht der Lehmofen und wer nutzt den wie und wann? Wo findet die Außenküche dann Platz, wer wird diese bauen und für wen ist diese dann?

    Der Lehmofen steht im Vorgarten und soll in die bestehende Aussenküche am Flachbau integriert werden, mit langem Ofenrohr damit kein Rauch in das Haus zieht. Alle Gruppen auf dem Platz können den Ofen und Aussenküche nutzen.

    Wofür ist der Zaun (bitte zudem beachten: Zäune fördern wir nicht)

    Wir müssen die Hochbeete vor den Hühnern schützen und auch Gäste haben den Garten immer wieder verdreckt. Wir wollen den Garten nicht abschirmen, aber brauchen eine Art Schutz vor Vandalismus der externen Gäste. Denkbar wären auch Benjeshecken, aber da können Hühner rüberspringen.

    Was für Schilder sollen gebaut werden?

    Wir möchten weitere Hinweis- und Erklärschilder bauen, um v.a. über Zeichnungen niedrigschwellige Infos über die Beete und Gartenstruktur an interessierte Leute weiterzugeben, die sich beteiligen möchten. Die Schilder funktionieren ähnlich der Zaun als eine Art durchlässige Grenze des Gartens für Gäste des Platzes, da wir öfter negative Erfahrungen gemacht haben, wenn wir den Garten für Gäste anderer Gruppen geöffnet haben. Es wurde z.B. öfter Müll liegen lassen, Sachen sind abhanden gekommen oder Beete (wahrscheinlich unabsichtlich) zerstört.
    Außerdem möchten wir über den permakulturellen Hintergrund informieren und haben bereits Schilder zum Thema Permakultur Ethik und Prinzipien gemalt.

    Könnt ihr euch eine Schleifmaschine nicht ausleihen?

    Derzeit ist das Holzbau Kollektiv nicht aktiv. Deshalb wüssten wir gerade nicht wo wir eine Schleifmaschine ausleihen sollten.

    Wer nutzt das Lagerhaus? Was wird darin gelagert?

    Vorwiegend Gartengeräte und Baumaterial

    Wie viele neue Beete sollen gebaut werden? Handelt sich dabei um Hochbeete?

    5 neue Hochbeete und 1-2 bienenfreundliche Stauden-Baumgilde.

    Was für eine Zisterne ist für 50 Euro zu haben?

    Das ist eine Schätzung. Wir wollen mehrere kaufen, damit wir noch mehr Wasser vom Dach speichern können. IBC-Wassertanks kosten gebraucht noch um die 100€, wir sollten da höher gehen.

    Wofür wird die Wasserpumpe gebraucht?

    Um Wasser aus der Sickergrube zu fördern.


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  • München: Zukunft von Querbeeten ist ungewiss

    (Mail)

    Wegen Corona, habe ich den Anschluss zu den Studierenden verloren und muss wieder von vorne anfangen. Leider kann ich nicht einschätzen, ob sich neue Studierende finden lässt, die sich für Querbeeten begeiestern lassen. Wenn es schlecht läuft, löst sich Querbeeten auf. Das nächste Semester geht erst Mitte März bei uns los, ab da kann ich wieder mit der aktiven Gartenarbeit anfangen und vielleicht entwickelt sich eine ganz neue Gruppe.

    Das ist der GG an der katholischen FH in München (Haidhausen) (mehr …)

  • Krefeld: GG Alte Samtweberei sucht neue Gärtner*innen

    „Der Gemeinschaftsgarten in der Alten Samtweberei sucht ein neues Team, das sich um ihn kümmert! Was wird gesucht?

    Menschen, die unseren „grünen Flecken“ für die Stadt wertvoll finden und sich dafür einsetzen wollen, dass es ein schöner Platz für die Nachbarschaft bleibt.

    Menschen, die Lust haben, gemeinsam mit anderen Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Viertel, den Gemeinschaftsgarten zu gestalten.

    Menschen, die Ideen dazu haben, wie der Garten kreativ und vielfältig genutzt werden kann.

    Was bieten wir?

    Freiheit in der Gestaltung des Gartens, innerhalb der fünf Anforderungen, die sich aus den Erfahrungen der letzten Jahre ergeben haben,.

    Ein ca. 270 qm großes Grundstück mit kleinen Obstbäumen, Gemüsebeeten, Kräutergarten und Bienenstock. Es liegt in der Alten Samtweberei hinter der Shedhalle und Sportplatz. Es gibt eine Zisterne, einige Gartengeräte und einen Platz zum Sitzen.

    ein kleines Budget für Saatgut, Pflanzen, Werkzeug, etc.

    Der Rahmen

    Bisher hat eine kleine Gruppe von Menschen den Garten bewirtschaftet. Wir haben ihre Erfahrungen zusammengetragen. Folgende Anforderungen soll der Garten der Zukunft erfüllen:

    – schön zum Verweilen sein
    – Kindern und Erwachsenen Natur erlebbar machen und näher bringen
    – sowohl für Gemüse, Obst, Kräuter aber auch Blumen und schönen Sträuchern ein Zuhause sein
    – offen sein für alle, die kommen möchten, und genug Schutz bieten für das, was Menschen dort schaffen.
    – in Teamarbeit gestaltet werden.

    Oder in Stichworten:
    Aufenthaltsqualität – Lehrerlebnisgarten für Kinder und Erwachsene – Nutz- und Ziergarten – Waage zwischen Offenheit und Schutz des Geländes – gemeinsam

    Du kannst dir vorstellen deine Ideen, Zeit und Kraft einzubringen?
    Dann bewerbt euch“

    https://samtweberviertel.de/gaertnerinnen-und-gaertner-gesucht/

    -> ein Projekt der Montag Stiftung (und Stadt Krefeld) (mehr …)

  • Penzberg: Gärtner*innen werden gesucht

    (alerts)

    „Penzberger sollen künftig gemeinschaftlich gärtnern können. Auf Antrag der Stadtratsfraktion Penzberg Miteinander soll die Stadt eine Fläche anbieten, auf der ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Doch ehe sich die Verwaltung auf die Suche nach einem geeigneten Areal macht, möchte man im Rathaus wissen, ob die Bürger überhaupt Interesse an einem solchen Projekt haben – und ob sie Verantwortung dafür übernehmen.

    „Urban Gardening“ gibt es seit vielen Jahren. Im Kern geht es um das Anliegen, städtische Flächen grüner und schöner zu gestalten, die Kunst des Gärtnerns im Wissen der Bevölkerung zu verankern, das Bewusstsein für die Herkunft von Nahrung zu schärfen und gemeinschaftliches – oft auch interkulturelles – Handeln zu stärken. Wer sich engagieren möchte, kann sich bis zum 30. April bei der Abteilung 6 – Klima- und Umweltschutz – im Rathaus per E-Mail oder Brief mit Anschrift und Kontaktdaten melden. Im Rahmen der Abfrage möchte die Stadtverwaltung auch die Verantwortlichkeit oder die Übernahme einer Schirmherrschaft klären. Wer sich vorstellen kann, auch organisatorisch als Ansprechpartner mitzuwirken, soll dies in seinem Schreiben mit angeben.“

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/urban-gardening-stadtgarten-penzberg-sucht-interessenten-1.5256037 (mehr …)

  • Huberthäuselgarten sucht neue Gärtner*innen

    (Mail)
    Ein neues Gartenjahr startet und wir haben gerade auch Koronabedingt viele Wegzüge(aus München) von unseren aktiven Mitgliedern. 
    Wir werden diese Garten ganz sicher noch dieses Jahr haben und wollen wieder das Beste daraus machen. 
    -> sie suchen neue Mitmacher*innen

    Diese Oase inmitten eines Künstlerviertels (in dem übrigen sämtliche wildwachsenden Bäume und Büsche(sogar Rosen!!) gerade von unserem Vermieter entfernt wurden -nein, nicht im Huberhäuslgarten sondern auf dem Gelände, aber auch sehr schade) soll sich noch mal in seiner ganzen Pracht zeigen in diesem Jahr!
    Dieses Jahr wollen wir mal versuchen, dass sich einzelne Personen oder auch Kleingruppen ihre eigenen Beete anlegen können, so dass die Beschaffung von Pflänzchen nicht so zentral gesteuert werden muss.
    Das heisst wir haben ein paar schöne Fleckchen (mitten im Herzen der Stadt) zu vergeben für Leute, die sich gerne Mal im ökologischen Gärtnern ausprobieren wollen, es gibt immer kompetente Leute mit im Team, die unterstützen bei Fragen. Man darf aber auch so für sich hinwerkeln nach eigenem Gusto, so lange man ökologisch und am besten permakulturmäßig drauf ist.  
    Normalerweise treffen wir uns Sonntags ab 15 Uhr im Huberhäuslgarten. (mehr …)

  • Mäuse und wenige Mitgärtnernde in Gießen

    Die Saison lief leider gar nicht ganz so gut im Vergleich zur ersten. Wir haben ein großes Mäuseproblem, dass sich immer weiter ausbreitet und dessen wir noch nicht entgegenwirken konnten und dieses Jahr hatten wir wesentlich weniger Menschen, die mitgegärtnert haben, leider. Wir haben bereits Jadgvogelstangen und Lebendfallen aufgestellt gegen die Mäuse, aber das hat nicht geholfen. Zudem wurden uns ärgerlicherweise einige Kürbisse und andere Sachen stibitzt.

    Davon abgesehen, sind eigentlich alle Sachen gut aufgegangen und wir konnten viel ernten. 
    (Stadtacker Gießen) (mehr …)

  • IG Dübener Heide sucht MItgärtner*innen

    (alerts)

    Gemeinsam gärtnern, essen, reden ist jeden Mittwoch im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten angesagt. Die Gruppe sucht neue Mitglieder für das Projekt und ärgert sich über wiederholte Einbrüche.

    Torsten Reinsch trifft sich jeden Mittwochnachmittag im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten am Bahnhof mit Gleichgesinnten und pflegt die Anlage. Am Abend wird dann gemeinsam gegessen.

    Torsten Reinsch trifft sich jeden Mittwochnachmittag im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten am Bahnhof mit Gleichgesinnten und pflegt die Anlage. Am Abend wird dann gemeinsam gegessen. Quelle: Steffen Brost

    Bad Düben Immer mittwochs öffnen sich um 15 Uhr die Tore am Bad Dübener Gemeinschaftsgarten „Am Wasserturm“ hinterm Bahnhof. Bis 19 Uhr wird dann gemeinsam gegärtnert, sich ausgetauscht und später miteinander gegessen. „Wir sind mittlerweile ein kleiner fester Stamm der sich jede Woche hier trifft. Unsere Saison geht vom Frühjahr bis zum Herbst. Aber auch im Winter sind wir immer wieder vor Ort und organisieren kleine Veranstaltungen in unserem zum Gartenhaus umfunktionierten Gewächshaus“, erzählt Torsten Reinsch vom Vorstand.

    Steffi Schenk (links) und Sabine Schulze ernten die ersten Zucchinis im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten.

    Steffi Schenk (links) und Sabine Schulze ernten die ersten Zucchinis im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten. Quelle: Steffen Brost

    Mittlerweile sind die Hobbygärtner auch dabei, ihre Ernte einzufahren. Zucchini, Tomaten, Gurken, Erbsen und Kürbisse sind bald reif. „Es wird alles aus dem Garten verwendet. Jeder kann sich seinen Anteil von seinem Beet mit nach Hause nehmen. Das andere verwenden wir bei gemeinsamen Kochabenden oder geben es zur Tafel“, so Reinsch weiter. Mittlerweile hat sich das Areal zu einem Kleinod entwickelt. Ein besonderes Wahrzeichen des Gartens ist nicht nur der Wasserturm, sondern auch das Gewächshaus, das die Projektgruppe aus einer verfallenen DDR-Gewächshausanlage bei Laußig aufgebaut hat.

    Gartenfreundin Gisela bereitet die Sense für die Gartenarbeit vor.

    Gartenfreundin Gisela bereitet die Sense für die Gartenarbeit vor. Quelle: Steffen Brost

    Im März 2017 begann das Projekt „Urban Gardening geht auf’s Land“ auf dem Gelände des Bad Dübener Bahnhofs. Auf der 5000 Quadratmeter großen Gesamtfläche wurde ein etwa 1000 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten angelegt, wo jeder der will sich kleine Beete für den Eigenverbrauch anlegen kann, sie pflegt und später auch erntet. Zudem gibt es gemeinsame Nachmittage, thematische Veranstaltungen, Vorträge zum Thema „Du und Dein Garten“.

    Internationale Gemeinschaft

    Von Anfang an war die Gartengruppe international. „Wir waren und sind eine echt Multikulti-Truppe. Menschen aus dem Ort oder der Umgebung, Syrier, Sudanesen, Afghanen und Leute aus den ehemaligen Sowjetrepubliken“, so Reinsch weiter. Mittlerweile ist das Projekt von 2017 beendet. Trotzdem wollten die Hobbygärtner weitermachen. „Nach einigen Gesprächen und Orientierungen wurde Ende 2018 die Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm – Bad Düben“ unter dem Dach des Vereins Dübener Heide gegründet.

    Weitere Mitglieder sind willkommen

    Die Ortsgruppe besteht derzeit aus sieben ordentlichen Mitgliedern und etwa ebenso vielen gelegentlichen Teilnehmern“, erzählt Reinsch. Für die Zukunft hat die Gruppe viele Pläne. Am wichtigsten ist, neue Mitglieder für das Projekt zu gewinnen. Dafür organisieren sie auch in diesem Jahr wieder in großes Gartenfest am 31. August von 16 bis 21 Uhr. Neben einem Gartenrundgang und einer Führung zur Bestandsaufnahme essbarer Wildpflanzen, wird gemeinsam eine Gemüsesuppe mit Zutaten aus dem Gemeinschaftsgarten gekocht. Es gibt Stockbrot am Feuer, einen Basteltisch für Kinder und Musik.

    Viele weitere Ideen

    „Darüber hinaus wollen wir auch weiter am Ball bleiben. Kunst und Kultur werden in Zukunft eine Rolle spielen. Wir wollen dabei auch mit Michael Kühn von der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide zusammenarbeiten“, kündigt Reinsch an. Auch mit bestimmten Schwerpunkten wollen sich die Mitglieder beschäftigen, so werde beispielsweise das Thema Wasser eine Rolle spielen. „Alles in allem ist unser großer Garten nur Mittel zum Zweck, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam an einem schönen Projekt zu arbeiten“, blickt er positiv in die Zukunft.

    Ärger über Einbrüche

    Und dabei wollen sie sich auch nicht von kleinen Rückschlägen behindern lassen. Denn immer wieder wird auf dem Gelände eingebrochen. Der Zaun wurde bereits öfter zertreten und ins Gewächshaus eingestiegen. Dort wurden ein Radio, Spaten, die Regentonne und eine leere Gasflasche geklaut. „Das muss nicht sein. Man sollte unsere Arbeit schätzen. Für die Zukunft planen wir verschiedene Maßnahmen, um es etwas sicherer zu machen“, erklärt Torsten Reinsch. (mehr …)

  • dritter Anlauf von ZusammenWachsen Heilbronn

    (Mail)

    Es wurden immer weniger Leute, dann haben sie es auf dem Buga-Gelände probiert. Das funktionierte aber nicht, weil der Boden nicht geeignet war. Nun steht ein anderes Gelände in Aussicht….
    es wird den Garten weiter geben, aber in deutlich abgespeckter Form


    (mehr …)

  • Mühlheim: Stadt stellt Flächen zur Verfügung; nicht alle werden genutzt

    (alerts)

    Das Urban Gardening wird in Mülheim seit Jahren angeboten, findet aber kaum Interessierte. Es gibt Gründe, warum fünf Flächen noch frei sind.

    Für das Urban Gardening, das „Gärtnern in der Stadt“, hat die Stadtverwaltung vor einigen Jahren Brachflächen ausgesucht, die von interessierten Bürgern gepachtet werden konnten. Die CDU-Fraktion stellte im letzten Umweltausschuss die Anfrage, wie die vom Ausschuss beschlossene Idee in der Stadt angenommen wird.

    Aktuell, so die Stadtverwaltung, stehen noch fünf Flächen zur Verfügung. Pachtverträge sind derzeit nur für eine Brachfläche an der Oberhausener Straße, die „Oase Unperfekt“ geschlossen, sowie für eine Brachfläche an der Kämpchenstraße. Für die Fläche an der Oberhausener Straße sind jährlich 99 Euro Pacht zu zahlen; an der Kämpchenstraße werden 121,95 Euro im Jahr fällig.

    Bürger sollen sich am städtischen Grün beteiligen können

    Mit dem Konzept „Gärtnern in der Stadt“ wollte die Verwaltung den Bürgern die Möglichkeit geben, sich beim städtischen Grün gestalterisch einzubringen. Anfangs, so die Stadt, sei das Interesse groß gewesen. Da die in Frage kommenden Flächen aber nicht über einen Strom- und auch keinen Wasseranschluss verfügen, sei es oft nicht zum Abschluss eines Pachtvertrages gekommen. Die Patenschaften für öffentliches Grün, wobei Mülheimer kleine Beete und Baumscheiben ehrenamtlich pflegen, liegen in Mülheim hingegen deutlich über 100.

    Für das Urban Gardening stehen fünf Flächen aktuell noch zur Pacht für interessierte Bürger zur Verfügung: 1096 qm an der Hinnebecke, 1159 qm an der Gneisenaustraße, 184 qm an der Heidestraße, 1107 qm an der Lüderitzstraße und 1066 qm am Veilchenweg.

    Bei der IGA 2027 hofft die Stadt auf mehr Teilnehmer

    Bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird das „Gärtnern in der Stadt“ wieder ein Thema sein, so die Stadtverwaltung. Kleingärten, private Gärten, Dachgärten, Schulgärten und alle Formen des „Urban Gardenings“ werden dann einen eigenen Beitrag unter dem Motto „Alle machen mit“ zur Internationalen Gartenschau im Ruhrgebiet leisten und sich und ihre Gärten der Öffentlichkeit präsentieren können. Möglicherweise wird es im Vorfeld auch Fördermöglichkeiten für neue Gartenprojekte geben, kündigte die Stadtverwaltung an. (mehr …)

  • mehr Hochbeete für den GG Markkleeberg

    (aus Antrag/Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten ist vor 2Jahren in Gemeinschaftsarbeit mit der Außenwohngruppe des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ entstanden. Es ist ein 600m² großer leerstehender Garten mit viel Bausubstanz gewesen.

    Der Garten hat eine Gemeinschaftslaube mit einem Geräteschuppen und einer integrierten Trockentoilette. Im vorderen Teil befindet sich eine Streuobstwiese, da dort die Gebäude gestanden haben und somit der Boden nicht für Gemüseanbau geeignet ist.

    Im hinteren Teil befinden sich auf der einen Seite 7 Beete in einer Größe von1x8m. Die Beete wurden im vergangenen Jahr angelegt und von 2 Familien und 2 alleinstehenden Personen, sowie von einer Gruppe geistig behinderter Menschen zum Gemüseanbau genutzt. Zwei Beete wurden zum gemeinsamen Anbau von Kartoffeln genutzt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite sind eine große Wiese und ein großer Walnussbaum, der jetzt entfernt wurde.

    Wir haben im vorigen Jahr zwischen den Monaten März und Oktober einmal monatlich Workshops durchgeführt und ein Sommerfest. Die Veranstaltungen wurden gut von der Bevölkerung angenommen wurden.

    Der Gemeinschaftsgarten wurde für den Inklusionspreis nominiert.

    Ziel des Projektes

    Wir wünschen uns noch mehr Nutzer in unserem Garten. Da zu wenig Beetfläche vorhanden ist, sollen die Hochbeete die Anbaufläche ergänzen. Vielleicht können wir auch eine weitere Zielgruppe von körperlich behinderten Menschen damit eine Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung geben. Weiterhin soll perspektivisch der Garten ein Anschauungsobjekt für Wildobst im Garten und deren Fruchtnutzung werden.

    Maßnahmen für das Projekt

    Auf der Fläche des gefällten Walnussbaumes sollen Hochbeete entstehen, da dort diese Fläche von starken Wurzeln durchzogen ist. Die Hochbeete möchten wir gern selbst aus Holz bauen. Wir möchten damit körperlich beeinträchtigten und älteren Menschen ermöglichen ein Beet zum Anbau von Gemüse zu nutzen.

    Ein weiteres Projekt soll ein elektrischer Anschluss im hinteren Teil des Gartens sein. Die Fläche zu Gießen ist so groß, dass wir das Regenwasser aus den Tonnen und dem vorhandenen Regenwasserauffangbecken mit der Pumpe vergießen könnten.

    Und als Drittes möchten wir gern das alte Gerüst des Gewächshauses abschleifen, streichen und wieder mit Doppelstegplatten verschließen, um es für den Gemüseanbau zu nutzen.

    Das letzte Projekt ist die Ersatzpflanzung von Wildobst für den gefällten Walnussbaum. Wir möchten gern Mispel, Felsenbirne und Kornelkirsche pflanzen.

    Zeitplan des Projekts

    Die Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern unter Mithilfe der derzeitigen Nutzer in einem Zeitraum von8 Monaten durchgeführt.

    Entstehung des Projektes

    Dieser Gemeinschaftsgarten ist aus einer Not heraus entstanden. Als er nach dem Tod des Pächters leer stand, war er mit der vielen Bausubstanz schwer zu verpachten, da es Auflagen für den Abriss der Stallgebäude gab. Der Verein konnte den Abriss nicht finanzieren. So musste ein Projekt her, um Fördergelder zu bekommen. Der Kreisverband Westsachsen Leipzig, dem wir angeschlossen sind, hat uns 2015 den Abriss finanziert. Danach habe ich nach Partnern und Nutzern für solch ein Projekt gesucht mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Markkleeberg gesucht. Sie hat mir den Kontakt zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ vermittelt.

    Mit weiteren Fördergeldern wurde dann der Garten gemeinsam von Mitgliedern des Vereins und den Bewohnern der Außenwohngruppe aufgebaut.

    Die Außenwohngruppe sind Menschen mit geistiger Behinderung, die in zwei Wohnungen meist zu dritt leben und mit Hilfe von Betreuern auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden, bzw. auch schon in einer eigenen Wohnung leben und einen Betreuer zur Seite haben. Diese Wohngruppe gehört aber zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg. Sechs dieser Bewohner haben von Anfang an beim Aufbau des Gartens mitgeholfen und nutzen auch gemeinsam ein Beet.

    Die anderen Beetnutzer sind im vorigen Jahr dazu gekommen.

     

    Die Idee den Garten, dann als Gemeinschaftsgarten zu öffnen, kam von mir. Denn den die Aussenwohngruppe kam nicht so kontinuierlich in den Garten, wie es geplant war. So kam mir die Idee, mehr Nutzer in den Garten zu holen. Ich habe mir im Vorfeld den Gemeinschaftsgarten „Annalind“ in Leipzig angeschaut und mich von Sebastian Popp beraten lassen. Dass dann, nach meinem Aufruf im Markkleeberger Stadtnachrichten, schon erste Interessenten kamen, kann man davon ausgehen, dass Interesse in der Bevölkerung schon das ist. Vor allem kommen die Nutzer nicht nur aus Markkleeberg, sondern auch aus dem Süden Leipzigs und dem südlichen Umland Leipzigs. Das spricht doch für sich.

     

    Öffentlichkeitsarbeit

    Werbung habe ich dann im Markkleeberger Stadtnachrichten gemacht. Mehrere Artikel in der LVZ, über unsere Veranstaltungen, haben den Gartenweiter bekannt gemacht.

    Auch ein Herbstfest zur Eröffnung des Gartens wurde sehr gut besucht.

    Zum Stadtfest der Stadt Markkleeberg sind wir als Verein mit am Stand für Integration vertreten. In diesem Jahr mit einem Wissensquiz zum Thema Garten. Auch hier werben wir für Nutzer des Gemeinschaftsgarten.

    2016 war auch das Team des mdr-Gartens hier und haben einen kurzen Film gedreht.

    Auch im nächste Monat wird wieder ein Aufruf in den Stadtnachrichten erscheinen.

    Nutzung des Gartens

    Im Garten können im Moment 6 Beete für Gemüseanbau genutzt werden. Davon wurden 4 Beete von 2 Familien, einen einzelnen Herrn und der Gruppe geistig behinderter Menschen genutzt. 2 Beete haben wir gemeinsam für Kartoffelanbau genutzt und die Ernte aufgeteilt. Ein zusätzliches Beet mit Kräutern wird von einer Frau gepflegt, die dazu Lehrgänge belegt hat und mit ihrem Wissen viel vermitteln kann Ein kleines Beet wird von einem Herrn gepflegt, der sich mit Permakultur beschäftigt.

    Der Gemeinschaftsgarten gehört zum Kleingartenverein „An der Pleiße Markkleeberg. Der Verein ist Unterpächter des Kreisverbandes Westsachsen Leipzig. Der Gemeinschaftsgarten ist für die Nutzer jederzeit zugänglich, da alle Nutzer einen Schlüssel bekommen. Der Garten ist außerhalb der Anlage zugänglich.

    Die Nutzer können das ganze Jahr in den Garten. Veranstaltungen werden aber nur in den wärmeren Monaten durchgeführt, weil wir in der Laube keine Heizungsmöglichkeiten haben.

    Durchführung des Projekts

    Die Aufarbeitung des Gewächshauses und den Bau der Hochbeete wird durch Eigenleistung in Form von zu leistenden Arbeitsstunden der Mitglieder des Vereins und durch den Einsatz in der Freizeit von den Nutzern erledigt. Mitglieder müssen im Verein 6 Stunden im Jahr leisten. Die Nutzer der Beete werden um Mithilfe gebeten. Es war der Wunsch der beiden Familien, die ein Beet nutzen, das Gewächshaus wiederaufzubauen. Sie haben sich bereit erklärt, an den Arbeiten zu beteiligen.

    Die Nutzer ernten ihr Gemüse von ihrem Beet für den Eigenbedarf. Die Fläche im Gewächshaus wird dann auch auf die Nutzer aufgeteilt. So ist es erstmal geplant.

    Der Anbau von Obst und Gemüse ist nur für den Eigenbedarf

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  • Infoveranstaltung für Neuauftakt für GG in Castrop-Rauxel hatte keine Resonanz

    (Gu, mail)

    leider gab es keine Resonanz aus der Nachbarschaft, lediglich ein Ehepaar, welches von Anfang an dabei ist, hatte Interesse an dem Garten. Davon lassen wir uns aber nicht entmutigen und werden zeitnah damit beginnen, den Garten neu zu gestalten.


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  • Gartenprojekt in Potsdam Nord will größer werden

    (Gu aus Antrag)

    Wir sind eine Gruppe von ca. 15 Erwachsenen (+Kindern), die seit letztem Jahr am Eichelkamp gemeinsam gärtnern. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Bewohner_innen des Hausprojektes Eichelkamp, aus Mitgliedern des Drachinzeit e.V. und anderen regelmäßigen Besucher_innen aus Potsdam. Es wurden im vergangenen Jahr bereits einige Hochbeete angelegt und bepflanzt.

    Und nun?

    Aktuell sind wir als Gruppe dabei einen Pflanzplan für dieses Jahr zu erstellen und neue Beete zu planen. Dabei berücksichtigen wir die Ideen der Permakultur um bodenschonend und nachhaltig zu arbeiten. Außerdem wollen wir den Ertrag steigern, damit alle Gärtner_innen sich ein Stück weit selbstversorgen können.

    Bislang gibt es vor allem Aktionen, zu denen wir uns gemeinsam treffen und diese an Wochenenden gemeinsam umsetzten. Gerade bauen wir einen Geo-Dom aus im Sperrmüll gesammelten Lattenrosten, dies soll unser Gewächshaus werden.

    Wir wollen den Garten erweitern und vergrößern um auch mehr Menschen mit einzubeziehen. Einige Beteiligte haben zurzeit keine feste Lohnarbeit, können sich dafür mehr in der Gartenplanung einbringen. Wir gehen mit Zeit- und Geldressourcen solidarisch um.

    Eine der neuen Ideen ist es Menschen die Möglichkeit zu geben ein eigenes Beet zu gestalten, dadurch würde der Garten auch dauerhafter als bislang zu den regelmäßigen Aktionen von noch mehr Menschen besucht werden.

    Akut planen wir verschiedene Veranstaltungen: Pflanzaktionen, Einweck-Workshops und thematisch anders ausgerichtete Events, zu der oft auch die unmittelbare Nachbarschaft erscheint. Zu diesen Anlässen werden wir Menschen einladen, sich der Gruppe anzuschließen und mit uns zu gärtnern. Sobald wir wissen, dass wir die Infrastruktur schaffen könnten, um mehr Menschen einzubeziehen, würden wir aber über unser Netzwerk direkt Interessent_innen aus Potsdam gewinnen.

    Mit der geplanten Gartenerweiterung würden wir den Menschen die bislang regelmäßig zu Aktionen erscheinen einen festen Platz im Garten schaffen und den diesen damit noch weiter öffnen. Dies gilt natürlich auch für neue Interessent_innen, die selber keinen Garten haben und gerne gemeinschaftlich arbeiten und wirken wollen.


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  • GG Traunstein hat Voraussetzungen für Mitwirkung

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Campus St. Michael sucht noch weitere Mitwirkende. Der Garten besteht seit 2015 und wird gemeinschaftlich von 12 Personen bewirtschaftet.
    Am Montag, den 26. Februar, findet um 18 Uhr ein kostenloser Schnupperabend für Interessierte statt. Ort des Treffens ist der Kardinal-Döpfner-Saal auf dem Campus St. Michael in der Vonfichtstraße 1 in Traunstein. Katharina Stadler gibt als Leiterin des Gartens an diesem Abend einen Überblick. Eine Voraussetzung um im Gemeinschaftsgarten teilnehmen zu können, ist ein zehnteiliger Einführungs-Workshop zum Gärtnern nach Permakultur, welchen Katharina Stadler ebenfalls an diesem Abend vorstellt. Herzlich Willkommen ist auch wer nur am Workshop teilnehmen möchte.
    https://www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/traunstein-ort29586/traunstein-campus-michael-gemeinschaftsgarten-sucht-mitwirkende-9616722.html (mehr …)

  • Stadtgarten H17 startet motiviert in die neue Saison

    (Gu aus Sachbericht)

    […]
    Etwas schade ist, dass wie jedes Jahr die Energie von uns durchweg ehrenamtlichen und in Studium und Beruf ziemlich eingebundenen Gartenmitglieder zum Ende der Saison nachlässt. Verbleibende Energie steckten wir in den Küchenbau, um vor Winteranbruch möglich gut voran zu kommen. Somit haben wir auch diesen Herbst leider nicht geschafft, unseren Kompost zu erweitern und gut zu schichten. Aber zumindest der Platz ist nun da, nach einer groß angelegten Aufräum- und Entrümpelungsaktion! […]

    Die guten Erträge in diesem Jahr hängen aber auch sicherlich damit zusammen, das wir im Sommer 2017 erstmalig zu unseren 3 Regen auffangenden Kubikmeterfässern und 2 kleineren Tonnen einen Wasseranschluss haben, der uns über die in Leipzig recht häufigen Dürreperioden hinwegrettet. Unser Mammutprojekt 2016 hat sich also voll ausgezahlt! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gärtner*innen kanisterweise Wasser aus dem heimischen Wasserhahn auf Fahrradkorb und -anhäger in den Garten schleppten – als Tropfen auf den heißen Stein. Das hat unsere gärtnerische Motivation in 2017 sehr gestärkt. […]

    Neben dem Gärtnern haben wir noch viele weitere Dinge gestemmt. Unser Mammutprojekt 2017 war wohl unsere Fundraising-Kampagne. Die dafür erstellten Materialien sind wirklich sehr ansehnlich geworden (Postkarten und Videoclips) und haben dafür gesorgt, dass wir mittlerweile eine gute Anzahl „Quadratmeterpaten“ haben – und es werden beständig mehr. Diese haben uns bis Jahresende schon ¼ der Ausgaben für unsere Pacht gespendet! Das ist ein Meilenstein für uns! Neben dem, das ca. 2000€ über Vereinsmitgliedsbeiträge reinkommen, braucht es nun nur noch ca. 1000€ aus Veranstaltungen im Jahr, um unsere Pacht stemmen zu können.

    Das wird für 2018 wiederum auch dringend notwendig sein, denn im Moment sind wir von etwas über 15 auf 10 Vereinsmitglieder geschrumpft (durch Wegzug, längere Reisen und Auslandsaufenthalte) – diese sind aber durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr Engagiert. Trotzdem müssen wir zunächst mit weniger Energie, was die Aufwendigkeit der Formate bzw. die Frequenz unserer Veranstaltungen angeht, planen.

    Interessenten gab es durchaus, doch war das Integrierender an der Vereinsarbeit Interessierten diese Saison leider etwas unser Stiefkind. Etwas was wir nun noch im Winter angehen. Der Großteil der Energie floss in die Fundraisingkampagne, unsere Veranstaltungen, den Küchenbau und mehrere moderierte Gruppenprozesstreffen zum Anfang sowie zum Ende der Saison. Auch die Aufarbeitung eines Finanzüberblicks über die letzten 3 Jahre für die Vereinsmitglieder nach der Übergabe des Schatzmeisterpostens von einer Person auf ein Finanzteam hat sehr viel Zeit gebunden.

    Somit konnten wir uns auch einer weiteren Sache bisher nur nebenbei widmen: der Gewinnung von Saatgut. Was sich von allein aussät wie Mangold oder Salat oder was recht unkompliziert ist, wie die Saatgutgewinnung von Tomaten, passiert so nebenbei. Bei allem anderen werden wir wieder Saatgut benötigen. Schön wäre es, wenn es in Zukunft auch einmal dafür mehr Energie für gibt. In unserer Jahresplanung 2018 haben wir uns jedoch erst einmal dahin orientiert, mehr Neues in Sachen Veranstaltungen auszuprobieren und somit die Öffnung des Gartens weiterhin in den Vordergrund zu stellen. So können wir vielen Menschen zu zeigen, das lokaler, biologischer und ressourcenschonender Gemüseanbau in der Stadt möglich ist und ein Ort der Begegnung und ein grüner Ort Entspannung inmitten des Häusermeeres sein – weiterhin unsere zentralen Anliegen.

    Sehr erfolgreich waren wir in 2017 mit einer neuen Idee: unsere Cafés mit Flohmärkten zu kombinieren. So konnten wir etliche Menschen in den Garten locken, die dann auch zu anderen Veranstaltungen wieder kamen. Unser Stadt-Gärtnern war also auch in 2017 gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Auch zu unserem Sommerfest mit Vorstellung unserer Fundraising-Kampagne war kaum noch Platz zwischen den Beeten vor lauter buntem Gewusel. Unseren Bekanntheitsgrad im Viertel und darüber hinaus konnten wir definitiv erhöhen!

    Auch im Küchenbau sind wir gut voran gekommen, in kleinen aber stetigen Arbeitseinsätzen. So manch sonnigen Sonntag war der Garten gefüllt mit tüftelnden Vereinsmitgliedern und interessierten Freunden. Es wurden Fähigkeiten weitergegeben (Wie nivelliert man einen Fußboden? Wie erhöht man die Auflagefläche von Dachbalken in der Schräge? Wie benutzt man einen Stechbeitel?) und das gemeinsame Werkeln genossen. So haben wir Stück für Stück den Sommer über das Außenskelett komplett fertig gestellt und können uns in der Saison 2018 an die Innenausstattung machen (Fliesenspiegel, Arbeitsfläche mit Spülbecken und gut verschließbarer Stauraum). Die Innenausstattung wird den Anforderungen des Amts für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht genügen, sodass wir sie dann für öffentliche Workshops nutzen können. Auch schon im Sommer 2017 war uns der schon stehende überdachte Raum, genutzt mit unserem alten Spültisch und als Buffet für kleinere Veranstaltungen ein großer Zugewinn.

    In 2017 ist also alles in allem sehr viel Tolles Entstanden, auch wenn natürlich nie alle Vorhaben und Ideen verwirklicht werden können. Wir konnten uns in Sachen Finanzierung und Garten-Infrastruktur weiterentwickeln, den Zusammenhalt in unserer Kerngruppe stärken und unsere Organisationsstrukturen sowie unsere Entscheidungsfindung basisdemokratischer gestalten, was letztliche eine breitere Aufgabenverteilung ermöglichte. So starten wir nun bereichert und motiviert in die neue Saison!


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  • Stand der Dinge Inselgrün, Stuttgart

    (gu, mail)
    Der Stand der Dinge in unserem Garten: die Kulturinsel ist noch Mieter bei der Stadt bis Ende 2018. Wir hoffen, dass wir uns finanziell bis dahin halten können. Wir haben gerade eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, mithilfe welcher wir 30.000 Euro sammeln möchten. In diesem Jahr können wir uns zum ersten Mal nicht mehr aus eigener Kraft refinanzieren. […] wir leider noch keinen vergleichbaren Nachfolger gefunden. Wir haben eine Handvoll Ehrenamtliche, die ab und zu zum Gießen oder Gärtnern kommen, aber uns fehlt ein festes Team aus Gärtnern, die sich wirklich regelmäßig dem Garten widmen (mehr …)

  • Werksgarten München: nur sehr kleine Gruppe

    (Gu, Projektbesuch und Mail)
    Der WERKSgarten ist auf dem Gelände des Werksviertels im Container Collective. An einigen Ecken des ganzen Geländes des Werkviertels sind Kästen aufgebaut, in denen auch Bäume, Blumen, Gras wachsen. Oft handelt es dabei um „Verschönerung/Begrünungsaktionen“. Das Viertel wird gerade erst gebaut, alles ist temoprär. Einige der Läden und Bars im Container Collective haben auch eigene Kästen, in denen manche Gemüse anbauen. Sie wissen nur, dass ab und an mal Leute da sind, die die 10 Hochbeete pflegen, die den Gemeinschaftsgarten ausmachen, doch ganz hauptsächlich gießt jemand vom Werksviertel. Wer da gärtnert und was das eigentlich soll, das ist nicht klar. Es gibt kein Schild, der Gemeinschaftsgarten könnte auch eine Kunstaktion sein oder Teil des Container Collectives. Britta-Marei ist Ansprechpartnerin für den Garten und schreibt:
    für den WERKSgarten gibt es eine – bis jetzt sehr kleine – Gruppe (4 Pers., davon zwei von der KiTa nebenan). Pflegen tut aber auch der Gärtner vom Werksviertel. Ich habe die Woche Herrn Schütz nochmal angeschrieben, dass leider bei den wenigen Leuten keine wirkliche Gruppendynamik zustande kommt und gebeten, dass sie Öffentlichkeitsarbeit machen, damit mehr Menschen von dem Gemeinschaftsgarten wissen. (mehr …)

  • GG in Ratingen Ost einen großen Schritt weiter

    (Gu, alerts)
    Pünktlich zum Frühlingsanfang startet das Urban Gardening Projekt in Ratingen-Ost. Nachdem der Bezirksausschuss Mitte bereits zugestimmt hatte, gab nun auch der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung „grünes Licht“ für das Urban Gardening Projekt am Frommeskothen/Ecke Oststraße.
    Im letzten Frühjahr hatte sich eine erste Initiative im Zuge der Online-Umfrage „Urban Gardening – gemeinsam gärtnern und mehr“ gefunden, die das Amt für Kommunale Dienste durchgeführt hatte. Die Standortsuche in den am meisten gewünschten Stadtteilen Mitte, Ost und Lintorf konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit hat die kleine Interessengruppe um Gunhild van Offern und Sabine Kitschke Ideen gesammelt, mehrere Urban Gardening Projekte in Wuppertal besichtigt und der Verwaltung ein erstes Konzept vorgestellt. Aus Sicht der Verwaltung ist dieses am Standort Frommeskothen/Ecke Oststraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bienenzuchtverein, sehr gut umsetzbar. Auch die ersten Kooperationen wurden schon angekündigt: Die lokale Agenda 21, die Volkshochschule sowie der Bienenzuchtverein haben im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.
    Im nächsten Schritt werden nun weitere Interessenten und Mitstreiter gesucht, die Freude an der Idee „Urban Gardening“ und am gemeinsamen Gärtnern haben, gleich welchen Alters und Herkunft. Gerne möchte die Initiative auch mit Schulen und Kindergärten in Kontakt kommen, denn es soll u.a. auch ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen […]

    http://www.stadt-ratingen.de/buergerservice/pressemitteilungen/archiv2017/pmBeginn_Urban_Gardening.php (mehr …)

  • QuerBeet Bremen will sichtbarer werden

    (Gu, aus Antrag, Antworten, Telefonat)

    Bei QuerBeet Bremen (Tenever) sind bisher sechs Familien aktiv dabei. Es gab noch zahlreiche Anfragen, doch manchen war die Saison schon zu weit fortgeschritten, um noc einzusteigen, andere wollten erstmal gucken, wie es sich entwickelt.
    Die Fläche ist sehr groß (8500m²) und bisher ist vor allen Dingen der Gemeinschaftsgarten sichtbar. Angebote für Schulen soll es verstärkt geben, da auch der Trägerverein damit gestartet ist.
    Flächenmäßig ist es so, dass ausschließlich die Teilnehmer des Gemeinschaftsgartenprojekts auf der Fläche gewirtschaftet haben. Es fanden keine gärtnerischen Kurse statt. Beete, die für Schulgruppen errichtet wurden sind daher auch vom Gemeinschaftsgarten kollektiv genutzt worden. Perspektisch sind einige Strukturen von beiden Arbeitsbereichen nutzbar, daher ist es schwer zu sagen wie der flächenmäßige Anteil aussieht und was genau zu was gehört.
    ÖA- Maßnahmen 2016: Flyer (im Frühjahr und Anfang Sommer), insgesamt 3 Zeitungsartikel (Frühjahr, Sommer, Herbst), Erntedankfest mit einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion für alle Besucher, eine Ehrenmitgliedschaft
    Die Geflüchteten werden 2017 persönlich angesprochen da die Gruppe nun gefestigt genug ist und im Stadtteil klar ist, dass es sich nicht um ein Flüchtlingsprojekt handelt. Die generelle Akzeptanz ist schwierig zwischen bisherigen Anwohnern mit Migrationshintergrund und den arabischstämmigen Neubremern.
    Geplante Maßnahmen in 2017: Zeitungsartikel, Fest im Sommer. Aufbau eines Bauerngartens, als Schmuckstück des Stadtteils, Kochen mit Kindern, Veranstaltungen für Erwachsene und deren Kinder/Enkel, Kulturelle Veranstaltungen mit Musikern aus Tenever und Bremen (Konzertreihe im Sommer), Cafe, Bücherausleihe, Gemüseverkauf… Im Grunde geht es darum mit den Menschen in Kontakt zu kommen, Akzeptanz aufzubauen und Barrieren abzubauen – und das wollen wir über unsere Arbeit mit den Kindern erreichen.
    1/4 der Fläche wird derzeit wirklich genutzt. Dazu werden ca 1/4 für Acker und Baum-/Strauchpflanzungen kommen. 1/4 wird perspektivisch für die pädagogische Arbeit genutzt werden. Der Rest entfällt auf wilde Hecken, Ruderalfläche, Benjeshecke.
    Alles für den Gemeinschaftsgarten bauen wir selber. Möglichst verwenden wir Holz aus Abriss etc. – kaufen aber auch neu. Das ist häufig einfach organisatorisch, zeitlich und sicherheitsmäßig nötig. Das heißt wir beziehen Baumaterialien vom Recyclinghof (kostet etwas), vom Sperrmüll wenn wir was finden, aus dem Internet und ansonsten von Holzlieferanten; da fällt auch mal was an Spenden ab. Baumaterialien wie Schrauben, Farben, Nägel usw. kaufen wir im Baumarkt. Werkzeuge sind vorallem Handsägen. Wir brauchen aber auch dringend einen zweiten Akkuschrauber.
    Wir brauchen aber auch noch etwas Gartenwerkzeug, wie zB. einen Grubber. Leihen ist nicht nötig, das würden wir, wenn es sich mal anbieten sollte bei Großvorhaben (Kreissäge etc).
    Finanziell beteiligen sich Schulen bislang nicht am Projekt. Die nötige Finanzierung für Honorare und Materialien kommt aus Spendengeldern anderer Stiftungen und Wohnen in Nachbarschaften. Aktuell versuche ich zu klären ob es Möglichkeiten zum Verkauf von Gemüse an die Schulküchen gibt (z.B. das Schulobstprogramm oder abseits davon). Einen konkreten Beitrag für den Gemeinschaftsgarten zahlen die Teilnehmer nicht.
    Allerdings zahlen sie einen Vereinsmitgliedsbeitrag von erm. 48€, reg.
    60€ / Saison (April-März). Teile des Geldes fließen zurück in das Gartenprojekt. Insgesamt versuche ich die investigativen Kosten für die Anwohner bei 0€ zu halten – einzig für besonderes Saatgut, eigene Sträucher, Blumen etc. sollen sie zahlen.

    Wir werden (das ist bereits finanziert) wöchentlich mit Kindern kochen – eine Art VoKü. Wir wollen dazu mit kulturellen Aktivitäten (Konzerten etc.) beginnen, um so die Fläche weiter zu beleben und um den Menschen einen weiteren Grund geben um auf die Fläche zu kommen. Dazu ist auch geplant, dass in den Sommermonaten das vom Mütterzentrum betriebene Cafe auf unserer Fläche Kaffee und Kuchen verkauft – solange wir das nicht selber stemmen können. Ausserden wollen wir Kindergeburtstagsfeiern veranstalten – Kinder sind der Weg um an die Erwachsenen zu kommen, in dem kinderreichsten Stadtteil Bremens.

    Die Fläche wird ansonsten insbesondere in den Abendstunden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, die dort Feuer machen – kaum Vandalismus. Viele Anwohner spazieren über die Fläche und schauen sich alles an, setzen sich etc., Kinder spielen auf der Fläche.

    Sie wollen in 2017 auf der Fläche „richtig Ackerbau“ betreiben und Kartoffeln, Mais, Bohnen, Kürbis aiuf 1000m2 anbauen, eine große Wildblumenwiese anlegen, Obstbäume und Beerensträucher für alle, Sitzmöglichkeiten und Beete für neue GärtnerInnen bauen, Schilder bauen und aufstellen.

    Der Koordinator ist mit den Orgs- und Vereinsarbeiten recht alleine und noch ist niemand in seinem Blickfeld, der/die da mitmachen wollen würde.


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  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)

  • Weuengarten Essen: nur eine Person aktiv

    (Gu. alerts)

    […]
    Seit dem Frühjahr wandelt sich die Fläche des früheren Spielplatzes in einen Gemeinschaftsgarten. Eine Idee, von der Sabine Mehske, die zehn Minuten Fußweg entfernt wohnt, nach wie vor begeistert ist. Anfangs findet sie auch einige Mitstreiter, die so denken wie sie. Sie hat Spaß mit anderen zu Gärtnern und daran, „sich ein Stück weit selbst zu versorgen“. Grün und Gruga spendiert als Starthilfe vier große Hochbeete, in denen heute Paprika und Bohnen, Radieschen, Möhren, Zitronenmelisse und Petersilie wachsen. Auf dem Feld, ein paar Schritte weiter, wo Blätter von Kohlrabi zu erkennen sind, lechzt der helle, trockene Boden nach Wasser. So oft sie kann, kommt Sabine Mehske vorbei, schaut nach dem Rechten und macht etwas im Garten. Da von den anfänglichen Mitstreitern nur noch ein, zwei sporadisch vorbeischauen, bleibt fast alles an der 49-Jährigen hängen. So oft es nötig wäre, schafft sie es dann aber doch nicht, in den Gemeinschaftsgarten zu kommen. Jobs und Privatleben verlangen auch ihr Recht. Und sie hat ja auch noch Zuhause einen Garten zu pflegen.
    Spindelmäher gesucht

    Sabine Mehskes Motivation hat gelitten. Das hört man zwischen den Zeilen heraus. Sie hat gelitten, wenn auch nicht in dem Maße, wie das Gras rundherum gewachsen ist. Es fehlen nicht nur Mitstreiter, es fehlt auch ab und zu an dem entsprechenden Gerät. Wer zum Beispiel einen Spindelmäher entbehren kann, würde in Sabine Mehske eine dankbare Abnehmerin finden. Spindelmäher, jene nur durch Muskelkraft bedienten Mäher, verdeutlichen ihre Grundeinstellung. Nachhaltig soll es im Gemeinschaftsgarten an der Weuenstraße zugehen.

    Dafür sind mit dem Geräteschuppen, den Hochbeeten und den Kompostkisten die Basis gelegt. Allesamt zieren übrigens farbenfrohe Bilder. „Die haben Kinder aus Altendorf mit Pflanzenfarben gemalt“, erzählt Sabine Mehske.

    Der Gemeinschaftsgarten soll offen für alle sein. Ein Tor gibt es nicht, erst recht keines, das man verschließen kann. Der Gemeinschaftsgarten steht jedem offen. Kindern sowieso. Und Hundebesitzern. Keine Angst vor Hundehaufen? „Mit den Hundebesitzern hier habe ich bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.“

    Trotzdem: Nicht alle Zeitgenossen nehmen das ehemalige Gelände als Chance wahr. Ab und zu gibt es mutwillige Zerstörungen. „Diese Menschen sollten stattdessen besser mitmachen und später etwas von den angepflanzten Kräutern mit nach Hause nehmen“, schlägt Sabine Mehske vor. „Ich wünsche mir, dass der Gemeinschaftsgarten zu einer Oase wird, in der die Menschen zueinander finden“, sagt sie. Jedes Hochbeet, so eine ihrer Ideen, könne zum Beispiel von je einer Familie betreut werden. Wer mitmachen will, müsse keinen „grünen Daumen“ besitzen. „Man muss nur Spaß haben und kommen und Lust haben, etwas mit anderen Menschen zu machen“.

    Aufgegeben hat Sabine Mehske ihren Wunsch nach einem mit viel Leben erfüllten Gemeinschaftsgarten noch nicht. Ohne gleichgesinnte Ehrenamtliche wird der Wunsch aber wohl irgendwann eingehen wie eine Pflanze ohne Wasser.

    Sabine Mehske steht in Altendorf allein auf weiter Flur | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/sabine-mehske-steht-in-altendorf-allein-auf-weiter-flur-id12128768.html#plx1573899632 (mehr …)

  • Stadtgarten Bebelhof richtet Café ein

    (Gu, Mail)
    […] der wächst und gedeiht, aber leider wird er nicht so genutzt wie wir uns das wünschen. Wir sind ein bisschen ab vom Schuß. Deshalb haben wir nun einen alten Bauwagen als Cafe umgebaut und hoffen daß das als zusätzlicher Anziehungspunkt wirkt!
    -> in Braunschweig


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  • Stand der Dinge GG Geislingen

    (Gu, alerts)
    Gifte sind auf diesem Fleckchen Erde unweit der viel befahrenen Stuttgarter Straße absolut tabu. Der Gemeinschaftsgarten am ehemaligen Geislinger Tälesbahnhof wird streng ökologisch bewirtschaftet. Darauf legen die Gärtner – im Moment sind es elf – großen Wert. Außerdem verwenden sie nur alte Sorten, weil diese besser schmecken, wie sie sagen. „Eine selbst gezogene Gurke hat ein ganz anderes Aroma als eine aus dem Supermarkt“, sagt Annette Klaus. Die technische Angestellte beim Regierungspräsidium Stuttgart ist beruflich im Straßenbau tätig. In ihrer Freizeit werkelt sie am liebsten im Garten – zu Hause und nun auch im Gemeinschaftsgarten, wo vor allem auch ihr Rat und ihre Erfahrung im ökologischen Gartenbau gefragt sind. Wassercontainer auf verwitterten Paletten bestimmen das Bild. Auch die Umzäunung besteht aus Paletten – richtig schön ist das nicht. Doch wenn man die Augen schließt und die Nase in den Wind hält, dann riecht es nach Lavendel und Minze, und ab und zu weht ein Hauch Kamille über das Gelände, auf dem einst Güterwaggons und Loks rangierten. In den zu Hochbeeten umfunktionierten Wassercontainern grünt und blüht es. Bohnen, Rettiche, Gurken, Zucchini und die verschiedensten Kräuter gedeihen hier. Dazwischen recken Blumen, wie sie früher in Bauerngärten zu finden waren, ihre Blüten der Sonne entgegen.

    Der mobile Garten könnte notfalls umziehen

    Dass in Wassercontainern auf Paletten gegärtnert wird, hat einen einfachen Grund: Der Gemeinschaftsgarten bleibt auf diese Weise mobil. Denn die Stadt überlässt der Initiative die Fläche für jeweils nur ein Jahr. „Wenn es sein muss, können wir jederzeit umziehen“, erläutert Elke Bühler. Außerdem hielten sie und ihre Mitstreiter es nicht für ratsam, direkt auf dem Schotter aus Eisenbahntagen Erde aufzubringen und Gemüse zu pflanzen. „Wir wissen ja nicht, was in dem Boden drin ist“, sagt sie und zeigt auf eine kleine Fläche, aus der unter dem gehäckselten Holz ein Stück Schiene blitzt.

    Seit April 2015 dient ein Teil der Fläche am Tälesbahnhof, der das Jugendhaus beherbergt, als Gemeinschaftsgarten. Jeden Samstagvormittag und Mittwochabend treffen sich die Freizeitgärtner. Jeder kann seine Hochbeete bepflanzen, wie er möchte. Herbert Behling liebt Rettiche, also zieht er in erster Linie diese Gewächse. Nicht nur für die Gärtner ist der Gemeinschaftsgarten ein Anziehungspunkt. Die ehemalige Bahntrasse nach Wiesensteig ist nun ein Rad- und Fußweg. Viele, die vorbeikommen, halten an für einen Plausch über das Gärtnern. Kinder und Senioren hätten besonders große Freude an dem Garten, erzählt Elke Bühler, die den Standort ideal findet. „Wir sind hier direkt auf der Grenzlinie zwischen Altenstadt und Geislingen, dahinten liegen Arbeitersiedlungen, hier läuft sehr viel zusammen.“

    Teilnahme am Forschungsprojekt „1000 Gärten“

    Obwohl Geislingen mitten in der Natur liegt, sieht sie einen großen Bedarf, den Menschen nahe zu bringen, wie Lebensmittel erzeugt werden. „Wir zeigen auf, dass es möglich ist, sich zu weiten Teilen mit Gemüse selbst zu versorgen.“ Nicht zuletzt wisse man dann auch, wo die Nahrungsmittel herkämen.

    Besonders stolz sind die Gärtner darauf, dass sie an dem Forschungsprojekt „1000 Gärten“ der Life-Food-GmbH Taifun und der Uni Hohenheim mitmachen. In einigen Beeten haben sie zwölf verschiedene Sorten Soja angebaut. Minutiös dokumentieren sie nun, wie die Pflanzen gedeihen. Ziel ist es, für jede Region Deutschlands eine passende Sojasorte zur Herstellung von Tofu zu finden. Auf diese Weise werde man unabhängig von gentechnisch verändertem Soja aus Nord- und Südamerika und vermeide außerdem lange Transportwege.

    Die Initiative ist für weitere Mitstreiter offen

    Der Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des ehemaligen Tälesbahnhofs in Geislingen besteht sei dem April 2015. Die Stadt stellt der Initiative das Gelände jeweils für ein Jahr unentgeltlich zur Verfügung. Zurzeit sind elf Gärtner auf dem Areal am Werk. Sie treffen sich regelmäßig jeden Mittwochabend und jeden Samstagvormittag. Die Initiative ist offen für weitere Mitstreiter. Wer mitmacht, darf ein Beet oder mehrere nach eigenen Wünschen bepflanzen. Zum Lohn ihrer Arbeit dürfen die Gärtner das Gemüse und die Kräuter auch selbst ernten.

    Die Hochbeete sind transportabel. Aus gutem Grund. Möglicherweise muss der Gemeinschaftsgarten umziehen. Die Stadt will ein Konzept für die Gestaltung der Freiflächen am Tälesbahn-Rad- und Fußweg in Auftrag geben. Nachgedacht wird unter anderem über einen Multi-Funktionssportfeld westlich des ehemaligen Bahnhofsgebäudes, in dem das Jugendhaus logiert. Ferner soll auf die Vergangenheit des Geländes an der stillgelegten Bahnstrecke nach Wiesensteig hingewiesen werden. Ob der Gemeinschaftsgarten dann noch an seinem angestammten Platz bleiben kann, ist fraglich. Sollte er aber umziehen müssen, will die Stadt der Initiative auf jeden Fall eine Alternative anbieten, wie der Oberbürgermeister Frank

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gemeinsames-gaertnern-am-geislinger-taelesbahnhof-auf-gleisen-wachsen-minze-und-amaranth.76af5576-99ac-4859-89e4-33b6fcf2fa31.htmlDehmer versichert. (mehr …)

  • Reifestuhlgarten kämpft gegen Müll

    (Gu, Mail)
    Ja, wir waren auf der Suche nach MitgärtnerInnen. Aber außer schöner Worte tut sich da nichts. 

    Wir haben hier auch einen sehr schwierigen Stadtteil. Auf unserem Platz, der ja offen für alle ist, finden viele Trinkgelage statt.

    Zwei mal wurde schon unser Gerätehäuschen zerstört. Und eine unserer Hauptaufgabe besteht im Müll sammeln.

    Aber wir raffen uns immer wieder auf. Jetzt hat die Stadt gerade die Veranstaltung Eat&Meet genehmigt, die auf diesem Platz stattfinden soll.

    Dort, wo wir die Beete haben, waren auf dem Plan vom Amt für öffentliche Ordnung die Trucks eingezeichnet.

    Das Gartenbauamt hatte mich am Freitag darauf aufmerksam gemacht. Sonst hatte es keiner gemerkt.

    Da wundert es einen wenig, wie viel unsinniges so genehmigt wird. (mehr …)

  • Im Amaliengarten wachsen die Hochbeete

    (Gu, alerts)

    Zittau. Die erste Reihe Holzpaletten steht. Daraus soll ein Hochbeet werden. Es ist eines der ersten sichtbaren Zeichen des Amaliengartens, des ersten Gemeinschaftsgartens in der Stadt Zittau. Drei weitere Reihen, unterschiedlich hoch, sollen noch hinzukommen. Nino Gehler, Ökologiestudent an der Zittauer Hochschule, bereitet dafür weitere Paletten vor. Wann die Hochbeete fertig werden, ist auch davon abhängig, welche Spenden das Projektteam bekommt. Sobald eines der Beete aus Holzpaletten fertig ist, wird es entsprechend mit Erde aufgefüllt und bepflanzt.

    Fürs Pflanzen sei es noch nicht zu spät, erklärt Nino Gehler. „Es gibt Kulturen wie Radieschen, Bohnen oder Salat, die kann man bis zum Frosteinbruch anpflanzen“, sagt der 26-Jährige. Und der Student kennt sich aus: Er gärtnert seit seiner Kindheit, schwang mit vier Jahren bereits die Mistgabel im Garten seines Großvaters. Seit drei Jahren studiert er in Zittau und engagiert sich nun für das erste „Urban Gardening“-Projekt in Zittau.

    Beim sogenannten „Urban Gardening“ pflanzen auf brachliegenden Flächen, in der Regel in der Innenstadt, Bürger Obst und Gemüse an und sorgen so für eine Zwischennutzung. In Zittau fand vor zwei Wochen der erste Arbeitseinsatz statt, um die grüne Wiese an der Amalienstraße für die gärtnerische Nutzung herzurichten. Es ist ein bisschen später losgegangen als anfangs gedacht. Im Herbst hatten die Initiatoren gehofft, dass bereits im Frühjahr die ersten Pflanzen in die Erde kommen. Doch die Vorbereitungen für das Gemeinschaftsprojekt von Hochschule und Zittau haben mehr Zeit in Anspruch genommen.

    Dafür wird nun umso intensiver an der Umsetzung gearbeitet. Vor einer Woche fand ein Projekttag von Schülern des Christian-Weise-Gymnasiums statt. Sie haben dabei unter anderem ein Insektenhaus aufgebaut und Holzstämme bearbeitet. Aus den Stämmen entstehen mal Sitzmöbel, die um die geplante Feuerstelle im hinteren Teil des Amaliengartens aufgestellt werden. „Es gibt drei bis vier Gymnasiasten, die bei uns regelmäßig mitmachen, und die auch den Workshop angekurbelt haben“, erzählt Nino Gehler.

    In den nächsten Tagen soll es wieder einen Arbeitseinsatz im Amaliengarten geben. Bisher wurden die Termine immer an dem großen Holzschild am Garteneingang bekanntgegeben. Doch das Schild wurde jetzt von Unbekannten umgefahren. Nino Gehler überlegt nun intensiv, wie er die Tafel mit dem vorhandenen Material wieder standfest machen kann. Denn gerade für die Anwohner sei es ganz praktisch gewesen, so die nächsten Aktionen anzukündigen. Der 26-jährige Student hofft, dass beim nächsten Einsatz ein paar mehr Anwohner dabei sind. In den vergangenen Tagen hat das Projektteam in den benachbarten HäusernInfozettel verteilt. Mit einem ersten Erfolg: Am Freitag waren Mitarbeiter des Albatros-Vereins, der im Eckhaus Amalienstraße/Böhmische Straße sein Domizil hat, da, um ihre Hilfe anzubieten.

    Die anderen Anwohner müssen erst einmal ihre Scheu überwinden und sehen, dass etwas passiert, bevor sie sich selbst tatkräftig mit einbringen, glaubt Nino Gehler. Es muss ja nicht immer umgegraben oder angepflanzt werden, man könne auch einfach mal zu einem Plausch oder einer Tasse Kaffee vorbeikommen, schlägt der Ökologiestudent vor.

    Dass es sich beim Amaliengarten um ein Projekt „von oben“ handelt – ganz im Gegensatz zur Philosophie des „Urban Gardenings“ –, sei keineswegs der Fall, findet Gehler. Denn den Anstoß haben vor zwei Jahren Studenten gegeben, die gerne gärtnern wollten. Da sich dafür keine geeignete Fläche auf dem Campus fand, wurde ein städtisches Grundstück ausgewählt. Und so können die Studenten zusammen mit den Zittauern nun an der Amalienstraße ihre Lust am Gärtnern ausleben

    http://www.sz-online.de/nachrichten/amaliengarten-nimmt-form-an-3434409.html (mehr …)

  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • GG in Dornstetten sucht MitgärtnerInnen

    (Gu aus alerts)
    […]
    Nach langen Vorplanungen haben im Gemeinschaftsgarten einige Gartenfreunde mit der Arbeit begonnen; weitere Mitstreiter werden noch sehnlichst erwartet. Wobei sich Gerhard Dürr, Initiator des neuen Gartenprojekts sicher ist, dass sich weitere Interessierte für den Gemeinschaftsgarten finden werden. Denn seit einigen Jahren ist Gärtnern wieder sehr in Mode gekommen. Während früher auf dem Land jeder Haushalt zur Selbstversorgung einen eigenen Gemüsegarten hatte, wurden bis vor wenigen Jahren die meisten Vorgärten eher nach der Devise „Geranien statt Gurken“ bewirtschaftet. Mit dem Bedürfnis nach gesunder und natürlicher Ernährung steigt inzwischen aber das Interesse an selbst produziertem Gemüse aus dem eigenen Garten enorm an. Und damit auch die Nachfrage nach Gartengrundstücken in einer Kleingartenanlage oder an einer Mitarbeit an einem Saison- oder Gemeinschaftsgarten.

    Der Dornstetter Gerhard Dürr hatte daher im vergangenen Jahr die Idee, in dem zwischen der Sulzer Straße und der Schießgrabenstraße gelegenen Gewann Heselwiesen ein neues, alternatives Gartenbauprojekt zu verwirklichen. Zusammen mit weiteren Mitstreitern möchte Dürr, zertifizierter Permakulturberater, dort einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Bietet doch das gepachtete große Gartengrundstück ausreichend Platz sowohl für Gemeinschafts- als auch für Einzelbeete, für Gemüseanbau, für Blumen, Beeren und Obst. Und für einen Versammlungsplatz samt Feuerstelle. Kinder aus der Nachbarschaft haben auf dem Gelände einen kleinen Abenteuerspielplatz aufgebaut; auch der soll weiterhin genutzt werden. So könnten Alt und Jung in der neuen Gartenanlage die Gelegenheit finden, ihrem Hobby Gärtnern nachzugehen.
    […]
    Damit begonnen hat inzwischen auch die Schulgarten-AG der Werkrealschule Dornstetten. Fünf Schüler aus den Klassen 5 bis 8 sind mit Eifer und Freude dabei, unter der Anleitung von Gerhard Dürr im Gemeinschaftsgarten zu arbeiten.[…] nd natürlich mehrere weitere Gemüsebeete. Die notwendigen Vorarbeiten hierzu wie Bäume fällen oder Wege anlegen wurden bereits erledigt. Am Rand des Gemeinschaftsgartens wird derzeit ein mit Hackschnitzeln bedeckter Versammlungsplatz eingerichtet, der mit selbst gebauten Palettenmöbeln und einer Feuerschale ausgestattet werden woll.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dornstetten-zum-einstieg-ist-jetzt-die-ideale-zeit.c5c37e83-8c5a-4979-ade3-b7e61a0e9932.html (mehr …)

  • Erst zwei Gärtnerinnen im GG Herrnsheim

    (Gu, alerts)

    […]
    HERRNSHEIM – Das erste Grün sprießt schon, junge Salatpflänzchen stehen neben Frühlingszwiebeln und kälteunempfindlichen Ackerbohnen. Drei Beete sind auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gartengrundstück nördlich von Herrnsheim angelegt, ein Kompost und ein Hochbeet. Auf dem restlichen Areal stehen Apfel- und Kirschbäume, eine Mirabelle und einige Beerensträucher – dazwischen immer noch viele Brombeeren und Brennnesseln. „Wir würden uns über ein paar mehr Leute freuen“, sagt Tina Rentsch. Sie und Anne Böttcher sind bislang die einzigen beiden Hobbygärtnerinnen, die sich auf dem Gelände des BUND austoben – dabei ist der Garten als offenes Gemeinschaftsprojekt geplant, bei dem jeder mitmachen kann. Als Urban Gardening.
    Vor einem Jahr ist der BUND in Worms in den Trend eingestiegen, jungen Menschen ein Areal zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Gärtnerfreuden ausleben und sich botanisch austoben können. Möglich wurde dies, weil Heide Denig dem Verein ihren ungenutzten Garten zur Verfügung stellte. […] Auf dem Gartengrundstück gibt es ein Häuschen und einen Brunnen, sodass die Wasserversorgung sichergestellt ist.[…]
    Das Gemeinschaftsgarten-Projekt wurde im Februar im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz 2015 ausgezeichnet. Die 500 Euro Preisgeld kommen dem Gartenprojekt zugute.

    http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadtteile-worms/herrnsheim/seit-einem-jahr-urban-gardening-in-herrnheim_16747686.htm (mehr …)

  • Alsengarten sucht MitstreiterInnen

    (Gu, alerts)

    […]
    Der Gemeinschaftsgarten Alsengarten auf einem Hinterhofgelände zwischen der Begegnungsstätte „Alsenwohnzimmer“ und dem Haus der Begegnung besteht seit zwei Jahren. Es sei gar nicht so einfach gewesen, von der Stadt eine Fläche für das Projekt zu bekommen, erklärt Gründungsmitglied Martin Krämer. Umso größer war die Freude, als sie 2014 das rund 500 Quadratmeter große Gelände gleich nebenan bekamen: das Brachland neben einer ehemaligen Kita, die asbestverseucht ist und deshalb bald abgerissen wird, und hinter dem Haus der Begegnung.
    Konzept soll sich ändern

    In sorgsam angelegten Hochbeeten – einer kreativen Komposition aus Paletten und Bäckerkisten, Bambusruten, Jeansverkleidungen und Häkelschals – wachsen nun Kräuter, Blumen, Gemüse an der Alsenstraße 19a. „Angedacht ist, dass die Zäune zum Spielplatz nebenan abgerissen werden“, erzählt Britta Meier, die den Alsengarten mitbegründet hat. „Das Konzept der Fläche soll sich ändern.“ Es soll mehr Gemeinschaft entstehen, für alle Generationen. „An den Hochbeeten können zum Beispiel auch ältere Menschen, die sich nicht mehr so gut bücken können, gut arbeiten.“

    Die Hochbeete sind zudem ein mobiles System. Falls der Zwischennutzungsgarten doch einmal umziehen muss, kommen die Beete mit. Im Rahmen des Detroit-Projekts vor zwei Jahren standen einige Hochbeete als „Grüne Bühne“ bereits vor dem Schauspielhaus.“

    http://www.derwesten.de/staedte/bochum/nord/gemeindschaftsgarten-sucht-helfer-id11661984.html#plx1946765039 (mehr …)

  • Gartenprojekt in Rheinfelden einen Schritt weiter

    (Gu aus alters, 15.2.)

    […] das bietet sich als Gemeinschaftswerk in der Metzgergrube an. Als Koordinator des mit der Entente Florale ins Leben gerufenen „Urban Gardening“ hat Gärtnermeister Joachim Schlageter vom runden Tisch Stadtgrün einige Interessenten versammelt. Zur Vorbereitung der Saison fanden mehrere Planungstreffen statt.
    20 Personen aus Rheinfelden und Umfeld sind bisher von der Idee angetan, in der Metzgergrube zu säen und zu pflanzen. […]
    m vergangenen Jahr wurden zum Start die „roten Kisten“ mit Kürbissen bepflanzt, in diesem Jahr geht es aber nicht nur um Hochbeete. Schlageter berät und unterstützt die Teilnehmer. Bei der Geländegröße gibt es wenig Grenzen, aber der Kern des Gemeinschaftsgartens liegt um die Kisten und die zentrale Freiraumkiste herum. Die beherbergt Werkzeug und kann von den Freizeitgärtnern als Treffpunkt genutzt werden. Ein oberirdischer Teich – wegen der Altlasten darf nicht in die Tiefe gegangen werden – befindet sich noch in Beratung. Schlageter weist darauf hin, dass es sich um ein „offenes Gemeinschaftsprojekt für jeden handelt“
    http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/gaertnern-in-gemeinschaft-kommt-voran–117443624.html (mehr …)

  • GemeinsamGarten Schwabach sucht MitgärtnerInnen

    (Gu, Projektbesuch und aus Antrag, Ende Januar)
    Der GemeinsamGarten hat letzten Sommer losgelegt. Sie haben eine Ausgleichfläche eines Landwirts in der Nähe vom Bahnhof, ohne Zaun, an einem Spazierweg – aber ein bisschen weg weg von Wohnbebauung. Sie können das Regenwasser der Halle des Landwirts nutzen, die einen Vorbau hat, in dem sie auch ihre Geräte unterstellen.
    Sie haben sowohl indviduelle als auch gemeinschaftliche Parzellen. Wer mitmachen will, soll Vereinsmitglied werden.
    Sie sind noch eine recht kleine Gruppe eher ältere Menschen und es ist ihnen noch nicht gelungen, sich bekannt zu machen. Auch zum Vortrag von Gudrun kamen nur wenige Neuinteressierte.
    Sie hatten ein Schild, doch ist das vandliert worden. Nun bauen sie ein stablies neues Schild. (mehr …)

  • GG am Huttenplatz in Kassel will sich als offizielles Dokumenta-Kunstwerk anerkennen lassen

    (Gu, Projektbesuch)
    Der im Rahmen der Dokumenta entstandene Gemeinschaftsgarten am Huttenplatz in Kassel exisiert noch. Eine Gruppe (hauptsächlich Frauen im mittleren Alter), die aus verschiedenen Teilen Kassels kommt, trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtnern. Familien sind derzeit nicht dabei, auch wenige direkte AnwohnerInnen. Sie machen alles gemeinschaftlich, nicht immer ist klar, was wo gessät ist, was wo hin kommt/weg kommt.
    Derzeit sind sie dabei, das Projekt als offizielles Dokumenta-Projekt anerkennen zu lassen. Sie versprechen sich zum einen Sicherheit („Bleiberecht“) und zum anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Sie suchen noch MitstreiterInnen. Die Studierenden, die den Garten mitgeründet haben, sind alle nicht mehr dabei. (mehr …)

  • Flüchtlingsgärten in Magdeburg

    (Gu, mail, 4.11.)
    Bisher sind an 4 Unterkübften Hochbeete entstanden, zusätzlich ein Stadtteilgarten mit 15 Hochbeeten, an einer weiteren Unterkunft sollen große Erdflächen genutzt werden. Im kommenden Frühjahr möchte ich auch eine leerstehende Gartensparte vn der Stadt übernehmen, la sehen, ob das klappt. Dort sollen Flüchtlinge Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.
    Es haben sich bisher etwa 20 Bürger*innen gefunden, die die Gärten betreuen, vor Allem Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Die Erwachsenen haben wohl andere Sachen im Kopf.

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