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  • Stuttgart: Stadtacker muss umziehen

    Wir sind am Stadftacker in Stuttgart gerade dabei alles rückzubauen und uns auf den bevorstehenden Umzug zu konzentrieren. Wir bekommen auch wieder eine Fläche von der Stadt, aber nicht die Gleiche auf der wir sind. Das ist alles gar nicht so einfach, Liegenschaftsamt und Gartenbauamt und Kleingartenanlage-Zuständige und alle möglichen Leute sind da drin. (mehr …)

  • Köln: GG entsteht auf Platz vor Kirche

    (Antrag, Antworten)

    TOM: Ein Garten für die Nachbarschaft“

    Im Kölner Stadtteil Meschenich, wo Menschen mit vielfältigen Hintergründen, Geschichten und Lebensweisen zusammenkommen, entsteht mit dem „Garten der Nachbarschaft“ ein lebendiger Ort der Begegnung. Hier wird Gemeinschaft gefördert, Natur erlebbar gemacht und Wissen generationsübergreifend weitergegeben. Der Garten hat für den sozial stark benachteiligten Stadtteil Meschenich einen unschätzbaren Mehrwert für das Zusammenleben der Menschen, die sich in Lebensstilen, Kulturen, Herkunft, Nationalität, etc. stark voneinander unterscheiden.

    Der Garten bietet bereits Sitzgelegenheiten, eine (im Frühjahr) blühende Insektenwiese und einen Bienenstock – ein Paradies für Mensch und Natur. In Zukunft werden hier naturverbundene Workshops für Groß und Klein, gemeinsame Pflanzaktionen sowie eine direkte Verarbeitung der Ernte durch Kinder stattfinden. Vom Beet direkt auf den Teller – oder direkt in den Mund!

    Besonderen Wert legen wir auf den Schaffensprozess: Der Garten soll nicht nur Erholungsraum sein, sondern auch zum Mitmachen und Lernen einladen. Deshalb kooperieren wir mit der örtlichen Grundschule und den Kindergärten, um Kindern praxisnahes Wissen über nachhaltiges Gärtnern, Artenvielfalt und Ernährung zu vermitteln.

    Der „Garten für die Nachbarschaft“ ist mehr als nur ein grüner Fleck in Meschenich – er ist ein Ort des Miteinanders, des Lernens und der Inspiration. Gemeinsam lassen wir hier etwas wachsen!

    Die Fläche gehört der evangelischen Kirche, mit der der Förderverein Soziales Meschenich einen Mietvertrag geschlossen hat. Als Untermieter des Fördervereins hat das Kinder und Jugendzentrum die Nutzungsüberlassung über die Innenräume und dem Außengelände, also dem „Garten der Nachbarschaft“. Die Miete in Höhe von 500,– Euro wird vom Kinder- und Jugendzentrum getragen.

    Die Gartengruppe umfasst ca. 40 bis 50 Personen, darin enthalten sind alle Generationen. Die Kerngruppe – also diejenigen, die regelmäßig „mitarbeiten“, an Veranstaltungen teilnehmen und an Entscheidungsprozessen beteiligt sind, sind etwa 15 bis 20 Personen.

    Der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird der Garten über Facebook, Instagram, Printmedien, Mund zu Mund Propaganda und Informationen, die Projektmitarbeiter:innen in ihren Angeboten geben. Mitmachen kann jeder / jede der / die Interesse hat.

    Aktuell gibt es drei kleine Gemüse- und Kräuterbeete. Weitere sind in Planung und sollen umgesetzt werden, sobald dafür die finanziellen Mittel vorhanden sind. Ebenso in Planung ist ein Kompost sowie ein Gewächshaus. Ein Außenwasserhahn ist vorhanden. Individuelle Parzellen gibt es nicht. Die gesamte Fläche wird gemeinschaftliche bewirtschaftet.

    Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (die kleinen Hochbeete) und wie denken Sie, wird diese, wenn weitere Hochbeete gebaut sind?

    Die Fläche, auf der gegärtnert wird, beträgt ca. 450qm. Darin enthalten ist sind auch die Flächen der Hochbeete.

    Kann/könnte auch im Boden angebaut werden? Wie ist die Fläche beschaffen ((teil)versiegelt?)

    Größtenteils. Vorhanden sind aber auch gepflasterte Gehwege  und Beete.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnert? Sind das auch Menschen aus der Nachbarschaft wird mit (Kinder)Gruppen gegärtnert?

    Die Gruppe umfasst ca. 20 Personen. Es sind sowohl Kinder, Jugendliche als auch deren Familien. Grundsätzlich aber sind alle Bürger*innen aus Meschenich herzlich willkommen.

    Machen Sie die Möglichkeit, mit Gemüse und Kräuter anzubauen, extra publik? Gibt es regelmäßige Gartentage oder wie kommt die Gartengruppe zusammen?

    Nein, die Begegnungsstätte und der dazugehörige Garten ist den Bürger*innen bereits vielfach bekannt. Ebenso die Angebotsstruktur des Kinder- und Jugendzentrums, so dass auf Werbekampagnen verzichtet werden kann. Der Garten spricht sich durch Mund zu Mund Propaganda rum, zumal das Kinder- und Jugendzentrum ohnehin stark frequentiert ist.

    Es wird Gemüse angebaut, welches selbstverständlich auch geerntet wird. Mit der Ernte wird gemeinsam und an mehreren Tagen gekocht. „Überschüssige Ernte“ von den Teilnehmenden zum Verbrauch mit nach Hause genommen werden.

    Wer koordiniert die Gartengruppe, wer ist Ansprechpartner*in?

    Ansprechpartnerin ist die Sozialraumkoordinatorin und Projektleiterin Nadine Henke. Sie ist es auch, die die Gruppe koordiniert.

    Was wird schon angebaut, was soll angebaut werden und wer entscheidet das?

    Paprika, Kräuter, Salat, Bohnen, essbare Blumen, Beeren, etc. Es wird gemeinsam mit allen Teilnehmer*innen und den gegebenen Umständen  entschieden. 

    Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte wird in Kochaktionen verarbeitet und oder für Workshops aus dem Bereich Gesundheit / Ernährung genutzt. Darüber hinaus wird in der Einrichtung täglich für mehr als 60 Kinder und Jugendliche gekocht.


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  • Mannheim: Local Green Deal unterstützt das Gärtern in der Stadt

    (Tel)

    „Local Green Deal“ leitet sich aus EU/Klimaschutzprogrammen ab, es geht nicht um Wirtschaftsförderung. Mannheim will klimaneutral werden und die Stadt lebenswert gestalten, sowie sozial gerecht.

    Ein Arbeitsfeld ist „Landnutzung und Lebensmittel“, hier ist auch das gemeinschaftliche Gärtnern angebunden. Für das Projekt „Gemeinschaftsäcker“ gab es 2024/25 10.000 Euro -> der Bedarf kam aus der Bevölkerung und wurde vom Rat der Stadt aufgeriffen. https://mannheim-gemeinsam-gestalten.de/gemeinschaftsaecker

    Aktuell gibt es 80T Euro Förderung für Wasserversorgung, auch GGs mit Verein können sich darauf bewerben.

     

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  • Irland: Gemeinschaftsgärten in der Gesetztgebung

    „Planning and Development Bill 2023“
    https://data.oireachtas.ie/ie/oireachtas/bill/2023/81/eng/ver_c/b81c23d-gr-1.pdf
    S. 121: “Obligation to prepare strategy relating to creation, improvement and preservation of sustainable places and communities

    48. (1) A planning authority shall prepare a strategy for the creation, improvement and

    preservation of sustainable places and communities for the functional area of the

    planning authority.

    (2) The strategy shall include objectives for:

    (a) the provision, or the facilitation of the provision, improvement, extension and

    preservation of amenities, facilities and services to meet the social, community,

    recreational and cultural requirements of the functional area, including the needs

    of children, the elderly and persons with disabilities;

    (b) the protection of the linguistic and cultural heritage, including the protection of

    Irish as the community language, of any Gaeltacht in the functional area to which

    the development plan relates;

    (c) the promotion of high standards (including high standards in public areas) of

    urban design, architecture and landscaping to enhance, improve and maintain the

    quality and character of urban and rural areas;

    (d) the reservation of land for use and cultivation as allotments and prescribed

    community gardens and the regulation, promotion, facilitation or control of the

    provision of land for that use;

    (e) such other matters as may be prescribed.

    (3) In this section—

    “allotment” means an area of land comprising not more than 1,000 square metres let

    or available for letting to and cultivation by—

    (a) a person who is a member of the local community and lives adjacent or near to

    that area of land, or

    (b) more than one person, each of whom is a member of the local community and

    lives adjacent to or near to that area of land,

    for the purpose of the production of vegetables or fruit mainly for consumption by the

    person or a member of his or her family;

    “community garden” means an area of land that—

    (a) is let or available for letting from a local authority to members of the local

    community for collective gardening purposes, and

    (b) is used or intended for use—

    (i) wholly or mainly for either or both of the following:

    (I) the production of vegetables or fruit mainly for consumption by

    members of the local community; II) the propagation of plants for environmental or decorative purposes in

    the local community,

    and

    (ii) otherwise than for profit.

    Zusammenfassung via NotebookLM
    Die Dokumente befassen sich mit irischem Planungsrecht, insbesondere mit dem Planung und Entwicklung Act von 2000 und seinen späteren Änderungen. Sie beschreiben die Prozesse, die mit der Entwicklung von Land und maritimen Standorten verbunden sind, einschließlich der Erteilung von Genehmigungen, der Einlegung von Rechtsmitteln, der Entschädigung und der Durchsetzung von Vorschriften. Die Dokumente legen auch die Rollen und Verantwortlichkeiten verschiedener Behörden und Körperschaften fest, darunter die Planungsbehörde, der Planungsregulator und die Planungsbehörde.

    Behandlung von Gemeinschaftsgärten

    Die Quellen befassen sich mit der Raumplanung in Irland und erwähnen Gemeinschaftsgärten im Zusammenhang mit der Verpflichtung der Planungsbehörden, eine Strategie für die Schaffung, Verbesserung und Erhaltung nachhaltiger Orte und Gemeinschaften zu entwickeln.

    Diese Strategie sollte Ziele für die Bereitstellung, Verbesserung, Erweiterung und Erhaltung von Einrichtungen und Dienstleistungen umfassen, um den sozialen, gemeinschaftlichen, freizeitbezogenen und kulturellen Anforderungen des Funktionsbereichs gerecht zu werden.

    Ein spezifisches Ziel ist die Reservierung von Land für die Nutzung und den Anbau als Kleingärten und vorgeschriebene Gemeinschaftsgärten. Die Strategie sollte auch die Regulierung, Förderung, Erleichterung oder Kontrolle der Bereitstellung von Land für diese Nutzung beinhalten.

    Die Quellen definieren „Gemeinschaftsgarten“ als ein Grundstück, das von einer lokalen Behörde an Mitglieder der lokalen Gemeinschaft für gemeinschaftliche Gartenbauzwecke vermietet wird oder zur Vermietung bereitsteht.

    Ein Gemeinschaftsgarten wird ganz oder hauptsächlich für die Produktion von Gemüse oder Obst, hauptsächlich für den Verbrauch durch Mitglieder der lokalen Gemeinschaft, oder für die Vermehrung von Pflanzen für Umwelt- oder Dekorationszwecke in der lokalen Gemeinschaft genutzt und dient nicht dem Profit.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Quellen Gemeinschaftsgärten als wichtigen Bestandteil nachhaltiger Orte und Gemeinschaften betrachten und die Planungsbehörden dazu auffordern, Land für diese Zwecke zu reservieren und zu regulieren.

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  • Berlin: Eulerplatz wird üebr Nachbarschaft organisiert

    Im Wedding wurde eine weitere Durchfahrt für Autos gesperrt und ein Platz ist entstanden: der Eulerplatz. GruppeF hatte das Projekt im Rahmen von „Klimakiez Badstraße“ gemacht. 40 Anwohner*innen haben sich auf der Auftaktveranstaltung im April 2023 zu ihren Wünschen und Ideen ausgetauscht. Geld für die Umsetzung stammt aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ des QM Badstraße.
    Baumscheiben wurden entsiegelt und vergrößert, 2 Bäume wurden gepflanzt. Alles andere ist nicht im Boden verankert und könnte somit temporär sein.
    Der Eulerplatz ist das zweite Projekt in diesem Kiez, den GruppF und das QM umsetzen. Bei beiden wird auch gegärtnert.

    Für den Eulerplatz hat sich eine Gruppe aus der direkten Nachbarschaft gefunden, die sich verantwortlich für den Platz fühlt. Die Kerngruppe/Menschen die sich verantwortlich fühlen: bis zu 10! Dazu kommen dann noch 30-40 Menschen sind in der Signalgruppe.
    3 aus der Gruppe sind Mitglied bei Changing Cities, bei dem das Projekt angedockt ist.

    Die Beete werden jedes Jahr neu zugeteilt, man kann sich darauf bewerben und dann anbauen, was man möchte. Wasser gibt es bisher über einen IBC Container. doch soll das geändert werden. Wenn das Projekt sich verstetigt, kann eventuell der versiegelte Brunnen wieder flott gemacht werden. Sie sind auch noch dran, ob Regendiebe durch die Hausverwaltungen der angrenzenden Häuser an die Fallrohre angebracht werden können.

    Der Beteiligungsprozess durch GruppeF war gut, die Anwohner*innen fühlten sich von Anfang an mit- und erst genommen.
    Das nächste Vorhaben: AUfstellen von Infotafeln (gibt es noch gar nicht), Budegt dafür gibt es, hat GruppeF noch (?) muss nun aber von denen an Changing Cities, was etwas bürokratisch ist.

    Auf dem Platz gibt es neben den Beeten, eine große Bühne, einen Container mit Utensielien, einen mobilen Brotbackofen, Sitzmöglichkeiten.

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  • Berlin: Floating Gardens: Projekt auf dem Gelände des Rückhaltebeckens

    In Kreuzberg, unweit vom Südstern ist das Rückhaltebecken des Tempelhofer Felds. Ein Verein nutzt die Fläche mit temporärer Architektur für Küche, Workshoporte, Stege, Strohballenhaus, Kompostexperiemente (Materina Kolareck) etc. Auch Gemüse wird angebaut, wenn auch nur wenig. In Hochbeeten, die an den Aufgängen hängen, ein Tomatenhaus gibt es, essbare Büten.
    Sie wollen ein Gewächshaus bauen und mehr anbauen. Die Gartenaktivitäten sehen sie auch als Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen und als Tür für weiteres Engagement in und für das Projekt.
    Letztes Jahr war kein Wasser im Becken, dieses Jahr schwimmen Enten etc.
    Insgesamt geht es um ein Zusammenleben von verschiedenene Wesen und Erkundungen darüber, was Stadt sein kann. (mehr …)

  • Frankfurt: GemüseheldInnen -> ZG durch Bildung

    (Tagung)
    Mit den Bildungsangeboten, die an formalen Strukturen andocken, wie Schulen, erreichen sie Menschen, die sonst nicht im Garten sind
    Schulen, Familienzentrum z.B.

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  • Andernach: Gemeinschaftsgarten

    Über das EdiCitinet-Projekt wurde nun auch in Andernach ein Gemeinschaftsgarten inittiert (top down, von der Stadt aus): https://edicitnet.sym.place/groups/profile/225390/city-team-andernach (mehr …)

  • Berlin: Umzug vom Sonnenbeet

    (Antrag/ANtworten)

    Wie groß ist denn die Gruppe, die auf der neuen Fläche gärtnern möchte und wie viele aus dieser Gruppe haben den neuen Garten mit geplant und sind an der Umsetzung dieser Planungen beteiligt?

    Die diesjährige Gartengruppe des Sonnenbeetes besteht aus 13 Menschen, von denen 7 eine Beetpatenschaft übernommen haben. Alle anderen kommen regelmäßig zum Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten, zu Workshops oder zum Austausch und zur Erholung in den Garten. Alle haben Interesse an der neuen Fläche zu gärtnern. Ebenfalls Teil des Gartens ist ein Imkermeister, welcher mit einem Teil seiner Bienenvölker Interesse hat, auf die Fischerinsel umzuziehen.

    Wir treffen uns wöchentlich und alle Informationen und Schritte der Planungen werden mit allen Anwesenden besprochen. An der aktiven Auseinandersetzung beteiligt sich bisher etwa die Hälfte, der Rest zieht eher mit. Zusätzlich gibt es einen Telegram Chat, um alle Informationen denen zukommen zu lassen, die zu einem Treffen nicht kommen konnten.


    Wie viele Menschen aus der alten Gruppe werden mitziehen? Das ist ja schon ein Stückchen weg vom alten Standort und ein anderer Kiez. Sie schreiben, dass die bisherigen Gartengruppe eingebunden werden soll?

    Die Beetpat*innen haben signalisiert, dass sie Interesse am neuen Standort haben. Da es in der Gegend um den Alexanderplatz keine weiteren Gemeinschaftsgärten mit freien Beetpatenschaften gibt, ist der Bedarf da. Die „losen“ Gärtner*innen bekundeten ebenfalls Interesse, hin und wieder mitzugärtnern.


    Wie viele Menschen aus der direkten Nachbarschaft des neuen Standorts sind an den Planungen beteiligt? Wie haben Sie diese erreicht? Sind tatsächlich schon Nachbar*innen dabei? Sie schreiben ja, dass die Nachbarschaft erreicht werden kann?

    Am neuen Standort gibt es bereits eine Gartengruppe, die aus etwa fünf Personen besteht und sich lose organisiert. Hier fand bereits Kontakt zur Koordinatorin und einzelnen Gärtner*innen statt, um Fragen zu klären, wo weitere Beete aufgestellt werden könnten, wo eine Obstbaumwiese und Naschbeete entstehen sollen und wer für was zuständig sein wird. Im September ist ein Arbeitseinsatz geplant, zu dem beide Gruppen sich kennenlernen und gemeinsam an der Planung gearbeitet werden kann.

    Wir gehen davon aus, dass sich weitere Nachbar*innen anschließen werden, sobald wir regelmäßig vor Ort sind und diese uns kennenlernen können. Weitere Aktive sind im Garten sehr gewünscht. Jede*r kann mitmachen und eigene Ideen mitbringen.

    Habe ich es richtig verstanden, dass der Garten dann auf der Fischerinsel dauerhaft bleiben kann? Soll dann nach den Baumaßnahmen rund um das Haus der Statistik dort ein neuer Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden? Wann in etwa ist mit dem Ende der Baumaßnahmen zu rechnen?

    Der Garten kann und soll dauerhaft auf der Fischerinsel bleiben. Für den Standort Fischerinsel, das Kreativhaus und für die Nachbarschaft ist ein Gemeinschaftsgarten und eine Begrünung des Standortes ein Mehrwert, den wir nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft dort erhalten möchten.

    Nach den Baumaßnahmen am Haus der Statistik soll dort ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Sollten es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, wollen wir bereits vorher freiwerdende geeignete Flächen wieder begrünen, ob temporär oder dauerhaft. Das Sonnenbeet stellte in den vergangenen vier Jahren einen deutlichen Mehrwert für das Gesamtprojekt dar. Für Pioniernutzer*innen diente der Garten als Pausenort, er zog Besucher*innen zum Verweilen an und war Plattform für Veranstaltungen, Workshops, Feste und Teambesprechungen. Es ist gewünscht, einen solchen Ort wieder zu schaffen.

    Im Moment gibt es nur die Möglichkeit, im kleinen Rahmen in der Ersatzstätte Karla ein wenig zu gärtnern. Diese soll Ende 2024 zurückgebaut werden. In der kommenden Saison wollen wir hier ein paar Kräuterbeete anlegen und Experimentieren. Eine Gärtnerin möchte beispielsweise Vertikalbepflanzungen testen. Hierfür gibt es eine sonnige Wand, die genutzt werden kann. Da der Standort sonst sehr schattig ist, wollen wir Pilzprojekte ins Leben rufen und testen, welche Pilze sich hier gut züchten lassen. Für die Kräuterbeete wird im September in Kooperation mit Bauchfachfrau e.V. ein Bewässerungssystem gebaut. Wenn weitere Ideen eingebracht werden und wir den Platz dafür schaffen können, sollen diese in jedem Fall umgesetzt werden. Der Ort soll außerdem für die Nachbarschaft und Pioniernutzer*innen zur Nutzung zur Verfügung stehen.
    Die Ergebnisse der Experimentierphase können später wieder in den Gemeinschaftsgarten am Haus der Statistik integriert werden.

    Wir hoffen auf den Erhalt der Ersatzstätte Karla auch über 2024 hinaus, entsprechende Anträge werden durch die Zusammenkunft Berlin gestellt. Sollte sich eine längerfristige Nutzung an diesem Standort ergeben, sind wir selbstverständlich daran interessiert, diesen auch weiter zu bespielen.

    Die Bauphase wird voraussichtlich 2030 komplett beendet sein. Der erste Gebäudeteil – der Kopfteil an der Karl-Marx-Allee – soll bereits Anfang 2025 bezugsfertig sein. Nach aktuellem Planungsstand sind im Experimentierhaus X3 mit dem Thema „alternative Wohnprojekte und gesunde Zukunft“ eine für die Hausgemeinschaft begrünbare Dachterrasse und eine öffentliche Grünanlage im Innenhof vorgesehen. Wir beteiligen uns hierbei an Plantischen und haben bereits unser Interesse bekundet. Das Experimentierhaus X3 soll bis 2028 fertig gebaut sein.

    Warum gab es einen Trägerwechsel?

    Der Sun Seeker e.V. wurde 2019 gegründet, um den Gemeinschaftsgarten Sonnenbeet am Haus der Statistik zu betreiben. Die damalige Gruppe hat Ende letzten Jahres den Garten abgegeben, da der Lebensmittelpunkt der Akteur*innen sich verlagert hat, einige nicht mehr in Berlin wohnen oder anderweitig stark eingebunden sind.
    Der Essbar e.V. wurde 2021 am Haus der Statistik gegründet, um verschiedene Aktivitäten rund ums Thema Lebensmittelverschwendung und -wertschätzung zu initiieren. Wir haben seither Beetpatenschaften übernommen, um mit Kräutern und Gemüse aus dem Garten zu kochen und diese für Workshops zu nutzen. Das Gemeinschaftsprojekt „Vom Beet auf den Teller“ ist entstanden. Ihren Verein wollten die Sun Seeker für sich erhalten, um ihn evtl. später wieder aktiv zu nutzen. Herr Dietrich ist seit Gründung im Sonnenbeet aktiv, hat den Garten mit aufgebaut und begleitet. 3 weitere Personen aus der alten Gruppe sind weiterhin dabei, davon 2 vom Essbar e.V. In den letzten beiden Jahren ist eine fruchtbare Zusammenarbeit entstanden, wir konnten viel voneinander lernen und haben uns deshalb entschlossen, die Betreuung des Gartens mit dem Essbar e.V. zu übernehmen. 

    Wie groß ist die neue Fläche, wie viele Beete wird es dort geben können? Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden wird?

    Wir haben derzeit ca. 30 aufgebaute Beete, die umgezogen werden müssen sowie 7 Obstbäume, 2 Beerensträucher und 10-20 weitere kleinere Pflanztöpfe sowie 3 Wassertanks, zahlreiche Sitzmöbel, 2 Komposte und Gartengeräte. Alles findet am neuen Standort Platz. Es gibt eine Terrasse, auf der Hochbbeete gestellt werden können. Außerdem eine freie Fläche im Innenhof und einen Außengarten mit Lehmofen. Die Fläche ist größer als die bisherige, sodass nach und nach mehr entstehen kann. Schätzungsweise können etwa 800m² von uns genutzt werden, die Gesamtfläche ist um ein Vielfaches größer.

    Wie ist die Fläche bisher beschaffen?

    Das Gelände an sich ist von Bäumen und einem neu angelegten Park umgeben. Die Terrasse ist bisher wenig begrünt, die beiden anderen Flächen wurden in den letzten Jahren nicht bewirtschaftet, es wächst teilweise Wiese, sonst recht nährstoffarme Erde. 

    Wenn es einen Garten und eine Gartenkoordinatorin gibt: wie wurde bisher dort bewässert?

    Für die Bewässerung gibt es bisher drei Außenwasseranschlüsse und Gießkannen/Gartenschlauch. Wir haben bereits mehrere Möglichkeiten erspäht, Regenwasser aufzufangen. Hierfür ist allerdings noch eine bauliche Klärung notwendig. Wir möchten größtenteils mit automatischen Bewässerungssystemen arbeiten, um möglichst wassersparsam zu wässern und um mehr Kapazitäten für die Beetpflege frei zu haben.

    Beteiligt sich das Kreativhaus an den Kosten für den Gemeinschaftsgarten?

    Ja. Das Kreativhaus hat finanzielle Mittel für die Gestaltung des Außenbereiches. Die Wasserkosten werden übernommen sowie einige Materialkosten wie Erde und Sand. Für die Infrastruktur, die das Haus betrifft, also Wege, Sitzgelegenheiten, Sonnensegel, Beleuchtung, Bewässerung, Bereitstellung der Räumlichkeiten etc., übernimmt so weit als möglich das Haus die Kosten. Wir kümmern uns um Finanzierung der Beete, Begrünung und Bepflanzung sowie die Organisation von Projekten und Workshops. 

    Wer finanziert den eigentlichen Umzug und wie wird dieser von statten gehen? Oder sind das die im Finanzplan angegebenen 800 Euro?

    Das sind die im Finanzplan angegebenen 800€. Wir wollen hiervon einen LKW inklusive Fahrer mieten, um die Beete zu transportieren. Wir rechnen hierbei mit etwa jeweils drei Fahrten an zwei bis drei Tagen.


    Können Sie sich die für die Bauaktionen benötigten Werkzeuge nicht ausleihen? Wozu wird denn eine Handkreissäge gebraucht? Was passiert nach den Reparaturen an den Beeten mit den Werkzeugen?

    Einige Werkzeuge können wir im Haus der Materialisierung oder aus privatem Bestand leihen. Eine Handkreissäge benötigen wir zum Reparieren und Bauen der Hochbeete. Eine Handkreissäge steht uns derzeit nicht zum Verleih zur Verfügung, wurde aber bisher bereits immer wieder mal benötigt. Wir rechnen damit, dass wir auf der Fischerinsel diesen Herbst und nächstes Frühjahr regelmäßig Bauaktionen durchführen werden. Die Miete einer Handkreissäge im Baumarkt kostet 100€ pro Woche. Daher erscheint uns die Anschaffung einer Säge für sinnvoll und preiswerter. Die Säge verbleibt im Bestand des Gartens und steht uns sowie dem Team des Kreativhauses dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung.

    Handelt es sich um essbare Pflanzen und Sträucher, die Sie bei uns beantragen?

    Es handelt sich um essbare Pflanzen und Sträucher. Wir möchten z.B. die jetzige Einfriedung des Objektes, an geeigneten Standorten mit Beerensträuchern aufwerten, wir planen ein großes Naschbeet im Bereich des Kinderspielplatztes im Objekt, zu dem wollen wir Fassaden mit Wein beranken.

    Gibt es eine Pilz-AG?

    In diesem Jahr ist das Pilz Kunst Labor, bestehend aus der im Haus der Materialisierung ansässigen Mitkunstzentrale und der TU Berlin, erstmalig bei uns im Garten aktiv. In vier Beeten wurde die Anzucht verschiedener Gemüsepflanzen in Töpfen aus Pilzmycel erprobt. Das Pilz Lab erforscht außerdem, wie Pilze zur Bauwende beitragen können, indem diese mit Materialresten verbunden werden, damit neue Materialien entstehen.

    Außerdem sind wir im Austausch mit Menschen, die bereits Erfahrung in der Aufzucht von Speisepilzen haben, um uns wertvolles Wissen anzueignen. Die Sun Seeker haben sich bereits mit dem Thema Pilzzucht befasst und auch erfolgreich Pilze gezüchtet, sodass wir auch hier auf Erfahrungen der hier beteiligten Personen zurückgreifen können. Basierend auf diesem Wissensschatz wollen wir Speisepilze züchten und haben bereits entsprechende Ecken in der Ersatzstätte Karla dafür vorgesehen.


    Haben Sie im Bezirk schon nach Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten?

    Wir sind mit dem für Gemeinschaftsgärten zuständigen Senatsmitarbeiter in Kontakt, ob ein Zuschuss in Form einer Zuwendung möglich ist und warten hier noch auf Rückmeldung.

    Zudem möchten wir die Möglichkeit nutzen, für das Jahr 2024 FEIN-Mittel beim Bezirk Mitte zu beantragen, insofern diese wieder von der Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Die Antragsfrist war hierbei im vergangenen Jahr Mitte Dezember.

    Über die Postcode Lotterie haben wir außerdem Personalmittel beantragt, um eine Stelle für die Koordination der Gartenthemen des Essbar e.V. zu schaffen.


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  • Berlin: Casa Kua Garten will Gewächshaus sanieren

    (Besuch)

    Die casa kua Gemeinschaft hat einige Beete und eine Kräuterspirale angelegt. Sie nutzen einen alten Campinganhänger als Lager, noch ist unklar, ob sie diesen dauerhaft nutzen können (Besitzverhältnisse sind noch nicht geklärt).
    Sie hatten anfangs ein paar Schwierigkeiten mit einer anderen Gartengruppe auf dem Gelände (Vorgarten, ganz vorne), diese wollten wohl, dass der casa kua Garten auch ganz offen ist. Die casa kua Gemeinschaft möchte den Garten als Ort, von und für nicht binäre Menschen (wohl der allereinzige dieser Art in Berlin)
    Die Casa kua Gemeinschaft diskutiert gerade, wo sie eine Sitzecke hinbauen wollen und sie möchten ein altes, sehr reparaturbedürftiges Gewächshaus sanieren und nutzen. Sie versuchen soweit wie möglich mit vorhandenen Materialien zu bauen, das Gelände ist voll mit Materialien, aber sobald sie welche nutzen wollen, kommen andere, die auch daran interessiert sind. Oft sind die Besitzverhältnisse nicht geklärt.
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  • Berlin: Gemeinschaftsgarten Hinterland gibt es nicht mehr

    (Mail)
    die Skalitzer 100 wurde zwangsgeräumt, Co Working Space und Garten gibt es nicht mehr
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  • SOS Kinderdorf Interkultureller Gemeinschaftsgarten

    Nach einigen Telefonaten mit Jennifer Linn Schreiter (Projektleitung Interkultureller Garten Gatow) 0170 3758096 / jennifer-linn.schreiter@sos-kinderdorf.de
    h
    abe ich sie am Freitag 14.10.2022 besucht.
    Der Garten ist riesig, ganz viele mit Liebe erbaute Details und Bereiche, Grillmöglichkeit, Kinderplatz, Bauwägen, Chillecken, viele Beete (Tief und Hoch) – auch noch viele frei.
    Sie ist (eigentlich Landwirtschafts-Ingenieurin) ist mit 25h die Woche als Leitung für den Garten zuständig. Zusätzlich gibt es noch einen Mann mit syrischem Background, der samstags für 6h im Garten ist. Das ist viel zu wenig für die Fläche und den so vielen Menschen mit unterschiedlichen Geschichten.
    Frauengruppen die aus Spandau kommen, private Familien, Einzelpersonen. Familien mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten, die teilweise verfeindet sind, so zumindest laut Jennifer das Problem mit einer Familie, die sehr viel gearbeitet hat in dem Garten und dem Kollegen, der samstags da ist.
    Wir haben lange geredet, sie braucht wirklich entweder Rückendeckung von dem Träger, was sie bezweifelt, oder eine Kooperation eines anderen Vereins in Nähe, der mit 
    Sozialarbeit oder Gartenarbeit in Persona mitwirkt. Gärtneren, putzen etc. übernimmt sie auch.
    Auf jeden Fall hat sie aus dieser Fläche etwas echt Schönes entstehen lassen, macht regelmäßig Feste, wo alle Familien kommen und zusammen essen etc.
    Es soll auch ein Zaun zur Strasse erneuert werden mit Hecken, die Strasse ist echt laut. Wildschweine im Wald plündern gerne, dafür haben sie einen kleinen Zaun mit etwas Strom rund herum verlegt. Hab einige Handyfotos gemacht.

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  • Rote Beete Gemeinschaftsgarten Wedding Berlin

    Besuch dort und Treffen mit Alex und Sören. Ich war auf der Suche nach einer Beteiligung einer Frau aus Kenia.
    Sie ist dann aber zu dem neuen Nachbarschaftsgarten Kreuzberg gegangen.
    War aber schön, den Garten kennengelernt zu haben im März.
    Sie haben mir die Scheune / Bauwagen mit Holz und Werkzeug gezeigt, von der anstiftung finanziert.
    Ich fand und finde die Projekte super, die sie im Austausch mit Pariser Gemeinschaftsgärten machen. Steph von Flamingo und PG war in Paris.
    Das läuft über das Centre Francais de Berlin, ihr Träger nebenan. (auf dem Sommercamp wurde darüber berichtet)
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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten Alle Welt Marienfeld

    Seit Anfang des Jahres mehrere Besuche und Austausch mit der Ehrenamtskoordinatorin Kristina (kristina.leblang@ib.de) des Übergangwohnheimes Marienfelde.
    Hier leben über 100 Familien, größtenteils aus Syrien und Afghanistan – auch eher langfristig.
    Der Kontakt / Idee kam zusammen mit einer Bekannten (Gülsah Stapel) die im Hauptgebäude in er Erinnerungsstätte als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.
    Mit ihr zusammen war ich 2021 zusammen in der Jury für Urbane Praxis.
    Soulgarden hatte vor einigen Jahren im hinteren Teil schon mal ein paar Beete aufgebaut.
    Diesmal wollten wir im anderen Bereich einen Garten aufbauen, da das Ziel war, die Nachbarschaft mit zu integrieren.
    Zwei Container waren bereits für Fahrradwerkstätten da, aber nicht mehr in Betrieb.
    All das wurde Anfang des Jahres wieder aufgenommen, Anträge gestellt und mit Sias von Flamingo zusammen konnten wir 
    den ersten Teil des Gartens diesen Sommer aufbauen und einweihen.
    Für kommendes Jahr ist die Vergrößerung geplant und das Café richtig anzugehen. 
    Die Leitung war erst nicht begeistert, das hat eine Weile gedauert, sie mit ins Boot zu holen.
    Jetzt ist sie sehr happy.
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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten Alle Welt Marienfeld

    Seit Anfang des Jahres mehrere Besuche und Austausch mit der Ehrenamtskoordinatorin Kristina (kristina.leblang@ib.de) des Übergangwohnheimes Marienfelde.
    Hier leben über 100 Familien, größtenteils aus Syrien und Afghanistan – auch eher langfristig.
    Der Kontakt / Idee kam zusammen mit einer Bekannten (Gülsah Stapel) die im Hauptgebäude in er Erinnerungsstätte als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.
    Mit ihr zusammen war ich 2021 zusammen in der Jury für Urbane Praxis.
    Soulgarden hatte vor einigen Jahren im hinteren Teil schon mal ein paar Beete aufgebaut.
    Diesmal wollten wir im anderen Bereich einen Garten aufbauen, da das Ziel war, die Nachbarschaft mit zu integrieren.
    Zwei Container waren bereits für Fahrradwerkstätten da, aber nicht mehr in Betrieb.
    All das wurde Anfang des Jahres wieder aufgenommen, Anträge gestellt und mit Sias von Flamingo zusammen konnten wir 
    den ersten Teil des Gartens diesen Sommer aufbauen und einweihen.
    Für kommendes Jahr ist die Vergrößerung geplant und das Café richtig anzugehen. 
    Die Leitung war erst nicht begeistert, das hat eine Weile gedauert, sie mit ins Boot zu holen.
    Jetzt ist sie sehr happy.
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  • Bostan e Dest Dan

    Anfang des Jahres versuchten wir für die Frauen von Dest Dan einen Garten zu suchen, in dem gemeinschaftlich Gemüse anbauen können.
    Leider war die Suche in Berlin nicht so einfach, entweder gab es nur ein-zwei Beete in bestehenden Gärten oder sie waren zu weit von ihrem Wohnsitz entfernt.
    Die Frauen sind of im Heilkräutergarten Hevrin Xelef, wo bislang nicht erlaubt war, Beete auf dem Boden zu bewirtschaften.
    Wir sind dann immer wieder zu den Treffen von PG gegangen und letztendlich konnten wir die Friedhofsverwaltung überzeugen,
    auf dem Grundstück von Flamingo ein Gemüsebeet vorzubereiten.
    Seitdem wachsen hier Mais, Kürbisse, Zuccini, Tomaten, Plize usw. Wir haben einen größeren Antrag bei Stiftung Umverteilen gestellt,
    der bewilligt wurde. Es fanden im Sommer mehrere Workshops im Garten statt, viele zur Wissenschaft der Frau (jineologie) und Garten.
    Der Garten ist eingetragen in der Gartenkarte.
    Kontakt: destdanev@hotmail.de (mehr …)

  • Baxceya Seve (Lucie Garten Bremen)

    Anfang des Jahres kontaktierten mich die Frauen Rund um den kurdischen Verein „seve“ (Apfel) aus Bremen.
    Sie wollten einen Interkulturellen Garten gründen.
    Im Februar traf ich mit ihnen in Bremen und wir besuchten zusammen eine Parzelle in Walle.
    Diese hätten sie als Garten benutzen können, sie gehört zu einem Jugendzentrum in Walle.
    Die Parzelle hatte bereits mehrere Obstbäume, Beerensträucher und ein kleines „Büro“. Sie ist richtig idyllisch.
    Was fehlte: eine fussläufig erreichbare Toilette.
    Das und die Entfernung zur Neustadt waren dann die Gründe, etwas anderes zu suchen.
    Die Lucie (der Tip von Gudrun) war sofort begeistert, als wir nachfragten. Sie suchten schon lange nach
    mehr Diversität im Garten. 
    Wir stellten Anträge und seve wurde auch gefördert für den Aufbau und alle anfallenden Kosten (anstiftung und House of Ressources).
    Sie sind in der Gartenkarte eingetragen.
    Im Juni besuchten Christa und ich die Frauen im Garten, ein paar Fotos sind entstanden.
    Münevver ist der Hauptkontakt des Gartens:0152 55859173 (Münevver Azizoglu Bazan (mehr …)

  • Oyoun communitygarden

    Besuch und Kennenlernen am 11.09.22. (Leo, Matteo, Isabelle). Kontakt über Instagram mit
    Helen (würde sie als Hauptverantwortliche bezeichnen. Der Garten ist Interkulturell und direkt an dem Veranstaltungsraum des Oyoun angeschlossen. 
    Draussen im Cafégarten sind Hollywoodschaukel, Sesseln, Tischtennisplatte (mit Queer-PingPong Veranstaltungen), Tische und Stühle zum Kaffee trinken 
    vom Café des Oyoun. Und: wirklich tolle Beete stehen überall herum mit hauptsächlich Gemüse und Kräutern.
    https://oyoun.de/raum/cafe-garten/ (die Fotos vom Garten sind alt, es sieht viel schöner aus :-))
    Die Crew trifft sich regelmäßig, aber baut sich derzeit noch auf. Sie haben grosses Interesse an Austausch und Workshops (vor allem zu Themen Rund um das Wissen und Gärtneren von „anderen“ Perspektiven – Migrant*innen und indigenes Wissen.
    Kontakt läuft am besten über instagram. Für größere Veranstaltungen liessen sich die Räume des Oyoun mieten – hier sind sie quasi Mitglieder.
    (mehr …)

  • Garten der Hoffnung

    Treffen mit der Ehrenamtskoordinatorin Danai Tsitomenea in der Gemeinschaftsunterkunft Alfred-Randt-Strasse 19 
    (Garten der Hoffnung). Nach dem längeren Gespräch mit Petra Strachovsky, die sehr traurig über die Entwicklung war, bin ich heute dort gewesen. Der neue Betreiber ist das Rote Kreuz, es leben einheitlich Familien aus der Ukraine dort (derzeit über 300 Menschen), alle anderen (vorherigen) Bewohner*innen sind umgesiedelt worden. Danai hört Ende des Monats auf, es gibt noch keine Nachfolge für sie. Ich habe Haitham kennen gelernt, ein ehemaliger Bewohner, der nun als Kinderbetreuuer dort arbeitet, aber auch den Garten mit verwaltet / sich um ihn kümmert und mit den Bewohner*innen zusammen die Beete bewirtschaftet. Petra kennt ihn gut. 
    Laut Danai findet das Begegnungscafé mit der Nachbarschaft noch statt, für den Garten gibt es grosses Interesse der Bewohner*innen und es kämen auch Ehrenamtliche rein. Sie meinte, es habe Meinungsverschiedenheiten gegeben mit Petra. Und dass die Tatsache, dass nur Menschen aus der Ukraine jetzt in der Unterkunft leben würden, habe das Interesse des ursprünglich gedachten Interkulturellen Garten etwas verändert. Ich bin noch mal zum Zoom mit Haitham verabredet. Er selber hat auch eine Parzelle in dem Wuhleheide GemeinschaftsGarten und kennt alle dort. Mir schien seine Anwesenheit und sein Wissen sehr wertvoll für die Bewohnenden und den Garten der Hoffnung zu sein.
    (Auf der von Petra verwalteten  Webseite steht zu dem Wandel des Gartens: Die interkulturelle Nachbarschaftsinitiative
    „Garten der Hoffnung / bustan-ul-amal“ (Laufzeit 2015 – 2022) ist abgeschlossen und beendet.
    Der Grund: nach dem im April 2021 erfolgten Wechsel des Heimbetreibers war der bislang stets nachbarschaftsoffene und kooperative Charakter des Hoffnungsgarten-Projekts immer weniger gewährleistet. Eine bedauerliche Entwicklung, die im übrigen nicht nur das Gartenprojekt betrifft.
    Aber: Beete und Anbauflächen stehen den Bewohner*innen der Unterkunft auch weiterhin zur Verfügung. Organisation und Steuerung konnten in die vertrauensvollen Hände gartenbegeisterter Mitarbeiter*innen des hauptamtlichen Service-Teams übergeben werden.“

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  • Midjui Wanawake Garden

    Begleitung und Beratung seit April 2022.
    Auf dem Inwole Gelände in Potsdam haben women in exil ein Büro und sind befreundet mit Holger Zschoge,
    der wirklich tolle solidarische Arbeit leistet.
    Stiftung Umverteilen hat etwas Geld für Ehrenamtspauschale gefördert, zwei Frauen aus Kenia
    haben die Verantwortung übernommen und innerhalb kürzester Zeit eine Gemüsepracht aufgebaut.
    Sie suchen Arbeit und Beschäftigung im Gärtneren. Sind in meinen Augen Profis.
    Beim letzten Besuch im Juli/August wollten sie ernten und zusammen kochen mit anderen Frauen aus der Unterkunft.
    Viel Süsskartoffeln, Gurken, Tomaten, Salat, Kürbis (mehr …)

  • Prinzengarten – Gemeinschaftlicher Stadtgarten. Von der Nachbarschaft. Für die Nachbarschaft!

    Besuch im Prinzengarten, das erste mal dass ich einen Hinterhof – Gemeinschaftsgarten sehe
    Wollte mir ein Bild machen über die community Rund um Queer – Ökofeminismus in Berlin.
    Habe jetzt Kontakt zu einer der Referentinnen 

    Die Veranstaltung war gut besucht, der Garten sah super aus!

    https://www.positivelab-berlin.com/seeding-freedom-festival (mehr …)

  • Peace of land

    Besuch zum Fotografieren und Kennenlernen am 3.9.22:

    Dokumentation des Abbaus (Räumung wegen einer Turnhalle, die auf dem Gelände gebaut werden soll).
    Sie haben immer noch kein Angebot von der Stadt bekommen für eine neue Fläche.
    Sie suchen um das Mühlenviertel herum! (Pankow – P-berg)

    Silke Meyer will ihre Bienen zu den PG bringen – also auf den Friedhof.
    Sucht einen guten Ort für ihre neue Bienenskulptur (diese könnte als religiös – hindi (?) gelesen werden, 
    weshalb es nicht auf dem Jacobi -Friedhof möglich ist) Sie würde gerne einen Garten finden, zu dem die Skultur passt aber wo auch 
    Durchlaufverkehr ist. Rosengarten war auch im Gespräch.

    Alle Materilaien im Garten (die kleinsten Steine, die Container, der Teich, Holz, kleine Obstbäume) werden in andere Gemeinschaftsgärten 
    verteilt. Das ist eine wahnsinns Arbeit und unfassbare Koordination der Materialen und Abholorganisation. War total beeindruckt, sie hätten 
    eben auch alles einfach abreissen lassen können, aber da zeigt sich ein wahrer Aktionismus ohne Eigenbedarf. 

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  • Mauergarten – Interkultureller Gemeinschaftsgarten im Mauerpark Berlin

    Besuch im Mauerpark und Führung mit Nadine Fassbender am 12.08.2022.
    Sie erzählt von den Schwierigkeiten des Randalismus, aber das trotzdem viel gegärtnert wird.
    (überwiegend von Familien, Kitas und Einzelpersonen).
    Interkulturell sei der Garten allerdings nicht mehr. Sie sagt, dass die Aushänge immer in mehreren Sprachen
    an der Tafel hängen, aber nur die deutsche hängen bleibt. Sie vermutet Fremdenfeindlchkeit dahinter.
    Die Beete sind allerdings eh alle zurzeit belegt, auch mit Warteliste. (mehr …)

  • Mauergarten Interkultureller Gemeinschaftsagarten im Mauerpark

    Besuch im Mauerpark und Führung mit Nadine Fassbender am 12.08.2022.
    Sie erzählt von den Schwierigkeiten des Randalismus, aber das trotzdem viel gegärtnert wird.
    (überwiegend von Familien, Kitas und Einzelpersonen).
    Interkulturell sei der Garten allerdings nicht mehr. Sie sagt, dass die Aushänge immer in mehreren Sprachen
    an der Tafel hängen, aber nur die deutsche hängen bleibt. Sie vermutet Fremdenfeindlchkeit dahinter.
    Die Beete sind allerdings eh alle zurzeit belegt, auch mit Warteliste. (mehr …)

  • Leipzig: GG Vagabund

    (Antworten)

    Fragen & Antworten:

    • Sie schreiben, dass die Gartengruppe aus sechs Leuten (Ehrenamtlichen) besteht und 2 BfD Stellen besetzt sind. Wie viele Gärtner*innen aus der Nachbarschaft sind denn zumindest punktuell dabei? Wie viele Beete gibt es inzwischen und wie werden diese von wem genutzt? Was für einen Stellenwert hat das gemeinsame Gärtnern im Projekt?
    • In der Gartengruppe des Gemeinschaftsgartens Grünau sind neben den sechs Ehrenamtlichen weiterhin etwa fünf Menschen wenigstens punktuell dabei. Hinzu kommt ab diesem Jahr eine Kindergruppe der nahen Geflüchtetenunterkunft mit einer betreuenden Person. Wie viele Kinder dann wöchentlich gärtnern, wissen wir leider noch nicht, gehen aber von etwa 10 Kindern aus.

     

    • Mittlerweile gibt es sechs Hochbeete sowie vier geplante Niedrigbeete, eine Kräuterspirale sowie einen Barfußpfad. Genutzt werden alle Beete gemeinschaftlich, wobei wir nun ein Beet für die Kindergruppe zur Verfügung stellen. Die diesjährige Beetaufteilung befindet sich auch noch in der Absprache.

     

    • Die Aktiven der Gartengruppe gärtnern sehr gerne gemeinsam bzw. bauen Hochbeete zusammen und erledigen gemeinsam Reparaturaufgaben. Hierfür treffen sich alle auch gerne spontan und sprechen sich privat per Telefon dazu ab.

     

    • Was für Ideen und Maßnahmen gibt es, um die Gartengruppe zu vergrößern?
    • Neben der Ankündigung der wöchentlichen- und insbesondere monatlichen Planungstreffen auf der Website und Social-Media-Kanälen des BUND Leipzig, konnten im letzten Jahr Postkarten, welche den Garten vorstellen gedruckt werden. Diese wurden bei BUND-Werbewochen sowie in der Nachbarschaft verteilt. Weiterhin möchte sich die Gartengruppe bei einem Straßenfest im Juni des Stadtteils Grünau einbringen und den Garten dabei vorstellen. Um die Gruppe bekannter zu machen und zu vergrößern pflegen wir auch einen guten Kontakt zum Quartiersmanagement Grünau, welche von Zeit zu Zeit an geeigneter Stelle auf uns aufmerksam machen.

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  • München: Nachbarschaftsgarten Kichen Ecke Seerieder entstand auf Initiative des Bezirkausschusses

    (Projektbesuch)
    Nina R., SPD Mitglied und lange im BA Haidhausen, fuhr immer wieder an einer Brachfläche in Haidhausen vorbei und überlegte, was hier gemacht werden könnte. Die Idee, einen GG anzulegen/Hochbeete da aufzustellen, brachte die SPD dann als Antrag ein, der bewilligt wurde (ohne Probleme mit der Verwaltung). Dazu erschien ein Artikel in den Haidhauser Nachrichten (einer Zeitung, die nach wie vor von Bürger*innen gemacht wird). Den kurzen Artikel entdeckte Max, der sich an ein Kozept dafür setzte und nach ein paar Schleifen lernten Nina und Max sich kennen. Nina hatte vorher Kontakt zu den Grundschulen in der Umgebung aufgenommen, um deren Bedarf an einem solchen Projekt herauszufinden. (Alle drei wollten dabei sein, nun macht tatsächlich eine mit.) Das Konzept ging an das Gartenbauamt, das bewilligte die Hochbeete. Sitzmöglichkeiten oder Kompost o.ä. dürfen sie nicht aufbauen. Die Anwohner*innen sind sehr lärmempfindlich. Sie hatten sich auch gleich an den BA gewendet, als sie sahen, dass jemand die Fläche ausmißt (Max, um die Beete zu planen für das Konzept). Max und Nina haben einen Verein gegründet für das Projekt. Den verstehen sie als mögliches Dach für weitere Gartenprojekte.
    Geld für den Aufbau haben sie vom Bezirksbeirat bekommen, bei Aufbau hat sich eine Kooperation mit dem Sozialbetrieb Abba bewährt (Transport und Aufbau der Beete). Die Beete, die sie nun haben (ich glaube 5 Hochbeete) sind von Anfang an vergeben. Es gibt Bedarf an mehr Beeten und auch Beeten an anderen Orten. Gerade zu Corona haben sehr viele Leute angefragt, die auch mitmachen wollten. Sie suchen weitere Flächen, gucken, ob es auch einzelne Hochbeete geben könnte an manchen Stellen im Bezirk. CDU und Grüne wollen nun auch urban gardening im Bezirk fördern.

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  • rtrt

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