Schlagwort: Nutzergruppen

  • Leipzig: viele nutzen den Hildegarten

    (ANtrag, Antworten)

    Für die aktuelle Gartensaison fehlen uns derzeit noch verschiedene Materialien, um
    sowohl kleinere Reparaturen im Gemeinschaftsgarten vorzunehmen als auch bereits
    angelaufene Projektideen zu realisieren. Die Anschaffung von neuem Werkzeug zielt vor
    allem auf unsere regelmäßigen Aktionen wie die gemeinsamen Subbotniks aller
    Gemeinschaftsgärtner:innen und das offene Mit-Mach-Angebot des wöchentlichen
    Gemeinsam Gärtnerns ab. Hier sind wir schnell mal 40 Menschen, die an einem Tag
    richtig viel schaffen wollen und mit den richtigen Materialien zumeist auch werden.
    Während einer Gartensaison kommen auch viele verschiedene Projektgruppen (von Kita-
    Kids über Schulklassen hin zu berufsorientierenden Gruppen) zu uns, um parallel in
    verschiedenen Ecken und Nischen des Gartens zu werkeln, zu gärtnern oder sich über
    umweltpolitische Themen auszutauschen.
    Der Gartengemeinschaft ist es wichtig, gut auf die Werkzeuge zu achten und diese in
    kleineren Runden regelmäßig zu pflegen und zu reparieren. Dennoch ist es leider nicht zu
    vermeiden, dass manchmal auch Werkzeuge verschwinden, nicht mehr zu reparieren sind
    oder nur eingeschränkt nutzbar bleiben.

    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Aktuell sind wir 70 aktive Gemeinschaftsgärtner:innen von denen 45 eine eigene Beetfläche haben. Allerdings tragen alle Gärtner:innen die Verantwortung für die Pflege und Mitgestaltung der Gemeinschaftsbeete, die wiederum auch von Besucher:innen sowie Menschen, die ab und an mal zum mitmachen vorbei kommen, beackert werden. Beim montäglichen Gemeinsam Gärtnern kann es sein, dass wir eine kompakte Gruppe von 6 Menschen sind oder, wie aktuell zum Saisonbeginn bei gutem Wetter, schnell auch mal über 40 Menschen „etwas tun wollen“ (im Sinne von, ich bin jetzt hier und will in kurzer Zeit ganz viel tun, habe aber gar keine Ahnung). Wenn wir es schaffen, federn wir das Angebot des gemeinsamen Gärtnerns zu dritt ab und können uns mit den interessierten Menschen dann, je nach Aufgabenlage und wieviel Werkzeug/Gartengeräte wir haben und tatsächlich nutzen können, aufteilen.

    • Mit welchen Einrichtungen arbeitet ihr wie zusammen?

    Wir arbeiten sowohl mit diversen Bildungseinrichtungen zusammen (z.B. die benachbarten Grundschulen Schule am Grünen Gleis sowie Gießerschule; dort auch mit Fokus auf Gemeinschaftsgärten als projektbezogene Lernorte), mit Akteur:innen aus der unmittelbaren Nachbarinnenschaft (alle anderen Bürger:innenprojekte, also Café Heiter bis wolkig, Bauspielplatz „Wilder Westen“, Obstgenossen, der Bürgerinitiative „Bürgerbahnhof Plagwitz erhalten“ und der Gemeinschaftsunterkunft) und zahlreichen Vereinen und Initiativen, z.B. Inab, Leipzig Pflanzt, Leipzig Gießt, Westbesuch e.V., Weltoffen e.V., usw.

    Manchmal finden bei uns im Garten Netzwerktreffen statt oder andere Inis nutzen den Ort um sich zu treffen oder Veranstaltungen regensicher stattfinden zu lassen. Zuletzt haben wir den Akteur:innen von Leipzig Pflanzt über einen Tag hinweg Zugang zum Wasser gewährt damit diese ihren IBC-Container füllen konnte zur Gemeinschaftsaktion, Jungbäume auf dem Areal des Bürgerbahnhof Plagwitz zu gießen. Dabei sind wir alle auf die Wasserzugänge angewiesen und müssen die Bäume oft mit Trinkwasser versorgen denn mit rarem Regenwasser. 

    • Wie trefft ihr Entscheidungen (wenn auch Besucher*innen beim Hildum dabei sind)

    Die große Gartengemeinschaft trifft sich immer vor Saisonbeginn zu einem Auftakttreffen und zum Abschluss einer Saison zum Garten:Dank:Fest / Garten-Gulasch-Schmaus. Zumeist werden Entscheidungen in großer Runde mit allen anwesenden Personen getroffen: manchmal während stattfindender Diskussionen oder auch mal per Abstimmung. Grundlage ist: alle, die da sind, entscheiden gemeinsam. Menschen, die nicht anwesend sind, können sich entweder vorab einbringen (ihre Themen mit in die Gespräche, Treffen, etc. geben) und auch Kritik an getroffenen Entscheidungen treffen, klar. Wichtige Schnittstelle zwischen mir als Koordinatorin des Garten und der Gartengemeinschaft ist der sogenannte Hilderat. Im Hilderat sind einige aktive Gärtner:innen, die meisten haben den Garten mitgegründet. Bei diesen monatlichen Treffen besprechen wir in kleinerer Runde wichtige Themen um Finanzierung, Projekte, Kooperationen, Zukünftiges. Der Hilderat ist ein offenes Treffen und interessierte Gemeinschaftsgärtner:innen können jederzeit mit dazu kommen. Wunsch ist jedoch schon, sich nach einem Schnuppern, verbindlich einzubringen, da gerade bestimmte Themen um Finanzen, etc. oft direkter und auch zügiger besprochen werden müssen als dass das in großer Runde möglich wäre. Die im Hilderat entstandenen News und auch sonst alles Relevante bündele ich und gebe diese Infos zu Beginn eines jeden Hildums in die große Runde. Das macht oft den 1. Teil des Hildums aus. Der 2. Teil besteht aus Austausch und gemeinsamen Aktionen im Garten. 

    • Wie wollt ihr die Glasscheiben vor Vandalismus schützen?

    Das ist leider nur bedingt möglich. Zuletzt haben wir eine Aktion mit Aushängen gemacht, die sowohl um den Garten herum sichtbar waren als auch auf Insta. Auf diesen Aushängen haben wir eine direkte Anrede gesetzt und klare Wünsche formuliert und was wir mit dem Hildegarten konkret wollen. Bislang ist es ruhig geblieben in Hinsicht auf Einbruch, Vandalismus oder erneute Spray-Aktionen am Waggon. 

    • Kommen weitere Gärtner*innen über den Flyer? Wo würde der ausliegen?

    Wir legen die Flyer direkt am Garten (wettergeschützter Flyerkasten am Zaun), im Garten und vor allem bei Veranstaltungen aus. Und ja, auch über die Flyer finden Menschen den Weg zu uns.

    • Was für Überlegungen hinsichtlich „Wasser“ habt ihr (das war Thema bei meinem Besuch)

    Spielst du mit deiner Frage auf Themen rund ums sparsames Wässern, wasserschonendes Gärtnern, etc. an? Es arbeitet aktuell eine Studigruppe an der Beschattung unserer Komposte. Ein weiteres Aufstellen von IBC-Containern und Ableiten von Regenwasser (zukünftig hoffentlich auch vom Waggon-Dach) ist unabdingbar. Wir mulchen und achten auf gute Beet:Nachbarschaften. Und die Themen Gießen, Wasserverbrauch, Trinkwasser & Regenwasser werden immer wieder thematisiert, z.B. beim HILDUM oder auch am 02. Juni zur Gieß-Aktion aller Bäume im und um den Hildegarten herum. Vertikales Gärtnern, Verzicht auf vor allem starkzehrende Pflanzen, Zusammenlegen von Beeten und Beete weniger vereinzelt und damit aufwendiger in der Gießbetreuung zu wissen, sind weitere Themen mit denen wir uns aktuell auseinander setzen. Ein wie ich finde spannende Spagat. Wenn es nach mir ginge, würde ich den Garten viel kompakter gestalten und auch die jeweiligen Standortbedingungen mit bedenken. Es gäbe dann bspw. nicht überall im Garten Tomaten, sondern eben nur an einer bestimmten Stelle/einem kleinen Acker oder nur einige Pflanzen im Gewächshaus. Die vielen einzelnen Beetflächen sind toll und geben Einblick in das Ausprobieren und jeweilige Gärtnern der Menschen. Sobald der Sommer am Start ist und mit diesem die langen Sommerferien plus sich die Fläche stark aufheizt, vertrocknen sehr viele dieser kleinen Beetfläche und das ab-und-an Gießen dieser Flächen scheint mir persönlich eine Verschwendung von Ressourcen. Die Aspekte Ausprobieren/ins Gärtnern kommen stehen dann den Themen achtsamer Umgang mit Ressourcen und was brauchen wir wirklich entgegen (mehr …)

  • Lauterbach: Stadtgarten entsteht

    (ANtrag, ANtworten)

    • Wie können weitere interessierte Nachbar*innen mitmachen? Werben Sie dafür? Ja, wir hatten kürzlich einen schönen Zeitungsartikel in der lokalen Presse und daraufhin hat sich gerade heute eine Nachbarin gemeldet. Außerdem planen wir zusammen mit anderen Gemeinschaftsgärten die Gründung eines Netzwerkes am 19.4. in Lauterbach und hoffen so, Kräfte zu bündeln und mehr Menschen für einen/unseren Gemeinschaftsgarten zu begeistern. Im Anschluss an das Netzwerktreffen, wo wir uns erstmal kennen lernen wollen, veranstalten wir eine Pflanzen- und Gerätetauschbörse, zu der alle Interessierte eingeladen sind und sich über die Gemeinschaftsgärten informieren können – praktischerweise liegt unserer gleich in der Nähe der Veranstaltung.
    • Wer wird die Beete bauen, wie sind diejenigen, die dann gärtnern, daran beteiligt? Ich glaube, die Frage verstehe ich nicht ganz und hoffe, Sie sind mit meiner Antwort zufrieden. Die Beete sind aufgeteilt wie im aktualisierten Antrag geschrieben. Wir haben gemeinsam die Vorbereitungsarbeiten gemacht – es fehlt noch die Erde, die wir geschenkt bekommen und für die wir nur die Transportkosten übernehmen werden. Wahrscheinlich werden wir nächste Woche einen gemeinsamen Arbeitseinsatz diesbezüglich haben. Wir die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst u.a. sind wir gemeinsam verantwortlich, die anderen Beete werden von den jeweiligen Leuten alleine bewirtschaftet. Wir haben einen gemeinsamen Pflanztermin im Mai vereinbart, bei dem uns jemand mit Gartenexpertise zur Seite steht. Wer baut Bank und Kompost? Für den Bau des Komposts, den wir gemeinsam anlegen wollen, planen wir einen Termin im Mai/Juni. Für den Bau der Bank und der Hochbeete, die wahrscheinlich nur von einem Teil der Gemeinschaft gebaut werden soll, haben wir noch keinen Termin.
    • Gibt es eine „Gartengruppe“ an der Fachhochschule? Was passiert, wenn die aktuell Auszubildenen fertig sind? Die „Gartengruppe“ der Fachhochschule bildet sich gerade um drei Lehrkräfte und deren Schüler*innen und soll sich als fester Bestandteil der Ausbildung der Erzieher*innen verstetigen. Auf Initiative des klimafairein sind in Lauterbach und anderen Gemeinden in Kitas Gemeinschaftsgärten entstanden. Wenn Auszubildende schon Erfahrung in diesem Bereich mitbringen, dann kann die Idee einer nachhaltigen Bewirtschaftung eines Gemeinschaftsgarten und all der positiven Effekte, die das hat, weiter zu den Kindern und in die Familien getragen werden.
    • Auf welche Beete beziehen sich die beantragten Samen/Pflanzen? Die beantragten Samen/Pflanzen beziehen sich auf die die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst.

    vielen Dank für Ihre Mail. Wie schön, dass es einen zweiten Gemeinschaftsgarten in Lauterbach geben wird. Haben Sie mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche Kontakt? https://urbane-gaerten.de/urbane-gaerten/gaerten-im-ueberblick/gemeinschaftsgarten-lauterbach Ja, wir stehen mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche in Kontakt und planen zusammen mit den Verantwortlichen ein Netzwerktreffen für alle Gemeinschaftsgärten in der Region Vogelsberg und im Anschluss daran eine Pflanz- und Gartengerätetauschbörse in Lauterbach.

    • Was bedeutet die Flächenangabe von 2 x 400m²? Handelt es sich um zwei Flächen, die nicht zusammenhängen? Ja, es handelt sich um zwei Flächen. Auf der einen sollen Beete entstehen und  die andere (ist im Moment Rasenfläche) wollen wir zunächst erst einmal für Veranstaltungen und Aktionen nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten hier auch noch Beete entstehen.
    • Wie ist die Kooperation mit der Zweikopf Agentur zu verstehen, die ja das Grundstück pachtet – das ist ja eine Werbeagentur. Und welche Rolle wird das Gartenprojekt in der Arbeit der Agentur spielen? Was für Veranstaltungen und Aktionstage werden von der Werbeagentur ausgerichtet werden? Die Zweikopf Agentur hat das Grundstück gepachtet – darauf stehen Lagerhallen der ehemaligen Gärtnerei, die die Agentur nutzt, um Equipment etc. zu lagern. Die Grünflächen des Grundstückes wurden bisher nicht genutzt und lagen brach. Wir vom klimafairein und das Team der Agentur kennen uns gut und haben die Idee gemeinsam entwickelt. Die Angestellten und die jungen Chefs der Agentur haben sich bisher an Arbeitseinsätzen beteiligt und wollen bei der Gartenbewirtschaftung unterstützend mitwirken.

    Als gemeinsame Veranstaltungen des Gartenteams, bei der sich das Team der Agentur im Ehrenamt einbringen wird, sind die Eröffnung des Gartens, ein Erntedankfest und ein Jahresabschlussfest geplant. Über weitere Veranstaltungen, die die Agentur alleine auf dem Grundstück durchführen möchte, haben wir bisher nicht gesprochen.

    • Ist der Vertrag für die Nutzung der Fläche als Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Nein, der Vertrag ist nicht befristet und wir bezahlen keine Pacht.
    • Wer hat das Grundstück Ende letzten Jahres bearbeitet und wie wurde das finanziert? Das Kernteam aus den drei Initiatoren (Mitglieder des klimafaireins, Team der Zweikopf Agentur und Pflege- und Verwaltungspersonal von Hephata) und deren Freunde/Familienangehörige haben das Grundstück für die Einrichtung als Gemeinschaftsgarten im Ehrenamt bearbeitet – diese Arbeiten waren reine Vorbereitungsarbeiten, weil das Grundstück überwuchert und unzugänglich war.
    • Wie groß ist denn die Gruppe, die mitplant und wie groß die Gruppe, die gärtnern möchte? Das Kernteam besteht aus 7 Leuten. Außerdem haben wir noch 2 Personen, die uns bezüglich Gärtnerexpertise fachlich zur Seite stehen. Die Gruppen, die gärtnern möchten, bestehen zum einen aus Schüler*innen der Vogelsbergschule Lauterbach (Färbergarten) und zum anderen aus den Bewohner*innen des Seniorenheimes (Rollibeete). Weiterhin werden die Bewohner*innen des Hauses am Kirschberg um die Gemüsebeete kümmern und wir planen, die Bürger*innen der Stadt Lauterbach mit einzubeziehen.
    • Sind im Kernteam Menschen aus der Nachbarschaft dabei? Ja – sowohl Hephata als auch die zweikopf Agentur befinden sich in der Nachbarschaft.
    • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf das Vorhaben hinweist mit Kontaktmöglichkeit? Ja, es hängt ein Banner, auf dem das url der Webseite angegeben ist und dort gibt es die Möglichkeit über einen Button, an uns schreiben kann.

    Wenn ich es richtig verstehe, sind derzeit hauptsächlich andere Einrichtungen an der Planung und dem Aufbau des Gartens beteiligt? Wie werden die Nachbar*innen denn in den Aufbau des Gartens einbezogen? Es gab bereits einen Artikel in der lokalen Presse. Das große Interesse hatte uns ein bisschen überfordert, da wir noch in der Planungsphase steckten und viele Dinge klären mussten, um eine vernünftige Basis für den Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Große Teile des Kernteams sind unmittelbare Nachbarn zum Gemeinschaftsgarten. Nichts desto trotz ist es für uns  wichtig, im nächsten Schritt weitere Nachbar*innen bzw. Bürger*innen aus der näheren Umgebung einzubinden.  Daher planen wir im Rahmen der oben genannten Pflanzentauschbörse (am 19.4.24) einen Infostand zum neu entstehenden Gemeinschaftsgarten und wollen die Menschen zu einem Eröffnungsfest im Mai einladen.

    • Wie und wie viele Gärtner*innen werden beim Bau der Beete, des Komposts und der Sitzbank beteiligt? Wie viele Hochbeete sind geplant? Sollen alle Hochbeete Rollibeete werden? Wie viele Erdbeete soll es geben?

    Hier eine Skizze des Anbauplans: Wir planen zwei Rolli-Hochbeete, 1 Färberpflanzen Beet, 1 Kräuterbeet, 1 Experimentierbeet, 1 Beerenobst-Beet, 3 Gemüsebeete (alle 8 m lang)

    Die Workshops für das Erstellen der Beete, des Komposts und der Sitzbank sollen öffentlich sein – wir wollen die Werbetrommel rühren – nicht mehr als 10 Personen sollen diese Aktionen umfassen. Wir wollen insbesondere hierüber Menschen für den Garten begeistern und Interesse wecken in der Gemeinschaft aktiv zu werden.

    • Bitte beachten Sie, dass unsere Förderung auf den Eigenbau durch die Gartengruppe abzielt. Dies passt zu unserem Konzept: Wir wollen alle Baumaßnahmen in Eigeninitiative mit dem Input bzw. unter Anleitung von Fachexpert*innen durchführen.
    • Bitte fächern Sie die Kosten für die Gartengeräte weiter auf. Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang? Die Geräte werden in einem kleinen Geräte- Schuppen (der uns gespendet wurde und den wir noch aufbauen müssen) untergebracht  – wir wollen einen Schlüsseltresor aufstellen, der Code  wird an die Mitwirkenden weitergegeben.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Kooperationspartner an den Kosten für den Garten und die Planungen? Für das erste Jahr wollen wir den Gemeinschaftsgarten über Förderung, Spenden und  Eigenmittel des Kernteams finanzieren. Für die folgenden Jahre wollen wir uns noch mit allen Mitwirkenden absprechen, da gibt es noch keine finale Entscheidung.
    • Was ist mit „Sicherung der Wege“ gemeint? Aktuell sind die Steinplatten der Wege durch die Witterung und die Nichtnutzung der letzten Jahre etwas schief geworden. Diese wollen wir begradigen und ggf. an manchen Stellen für Ältere bzw. körperlich Eingeschränkte einen Handlauf montieren.
    • Bitte beachten Sie, dass Stromversorgung bei uns nicht förderfähig ist – verstehe ich das richtig, dass dann auch die Materialien zur Stromversorgung nicht förderfähig sind?
    • Woher kommt das Wasser für den Wassertank? Wir planen über die Dachrinne der Lagerhalle, Regenwasser aufzufangen.
    • Wie wird der Garten denn organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie laufen Informations- und Entscheidungsflüsse? Was passiert mit der Ernte? Geplant ist, das sich ein Team findet, dass Arbeitseinsätze, Veranstaltungen und Feste im Garten koordiniert – das darf sich entwickeln und muss nicht zwingend das jetzige Kernteam sein. Im Moment arbeiten wir noch an der Kommunikation und Organisation des Gemeinschaftsgartens, nächster Termin dafür ist übernächste Woche – vielleicht hätten Sie da für uns ein paar Tipps. Grundlegende Strukturen, die eine möglichst breite Partizipation der Mitwirkenden bei wichtigen Entscheidungen gewährleistet, müssen also noch erarbeitet werden. Für den Informationsfluss werden wir einmal die üblichen internen Kommunikationswege über E-Mail und Apps nutzen und zum anderen die Öffentlichkeit über Social Media, Presse und unsere Webseite auf dem Laufenden halten.

    Das Färberpflanzen- und Experimentierbeet wird von den Schüler*innen der Vogelsbergschule bewirtschaftet, die Rolli-Beete werden vornehmlich von den Senioren und dem Pflegeteam des Altenheims bewirtschaftet und der Rest wird vom allen anderen inklusive den jungen Leuten vom Haus am Kirschberg bewirtschaftet.

    Als erste Regel gilt: Wer gärtnert, erntet! Zweite Regel: Für die Veranstaltungen und Workshops wird die Ernte verarbeiten! Dritte Regel: da wir noch keine Erfahrung über das Ausmaß der Ernte haben, tendieren wir dazu alles, was übrig ist, zu verschenken (z.B. an die Lauterbacher Tafel e.V.)

    • Haben Sie beim Grünflächenamt der Stadt nach Erde etc. gefragt? Nein, das haben wir nicht gemacht. Fördert die Stadt das Projekt? Die Stadt wird an einem Förderwettbewerb teilnehmen und unsere Veranstaltungen hierüber unterstützen, sollte der Wettbewerb positiv verlaufen. Eine weitere Förderung ist seitens der Stadt Lauterbach nicht vorgesehen.


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  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • Ökolöwe plant Gemeinschaftsgarten für bestinmmte Gruppen im Stadtgarten Connewitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Die Fläche des Stadtgartens gehört dem Ökolöwen, der Schau- Bildungs- und Erholungsgarten soll nun erweitert werden und bestimmten Gruppen eine gemüsegärtnerische Nutzung ermöglichen. Sie haben dafür bei der Stadt Leipzig drei Stellen beantragt:
    Die Fachbereichsleitung (FBL) übernimmt die Vorbereitung, Antragstellung und Abrechnung und ist administrativ tätig und verantwortlich gegenüber dem Fördermittelgeber.

    Die/ der Projektleiter*in kümmert sich um die Planung/ Aufteilung der gemeinsam zu bearbeitenden Beete und bereitet Treffen mit den Initiativen vor und führt sie dann durch. Bei diesen Treffen wird genauer über den Ablauf gesprochen (wann kann wer gärtnern kommen, wer möchte was anbauen, welche Feste/ Veranstaltungen sollen im Garten durchgeführt werden und ist das überhaupt möglich). Er/ sie betreut die gärtnernden Initiativen und kümmert sich um die begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowohl der Feste und Veranstaltungen als auch des Projektes allgemein.

    Die/der Gärtner*in bereitet die Beetfläche vor und zieht im Gewächshaus Pflanzen vor. Im Jahresverlauf unterstützt er/ sie die Initiativen mit ihrem/ seinen Fachwissen und übernimmt auch mal einen Gießdienst. Der Winterdienst (Schnee schieben und Sand streuen bei Glätte) wird übernommen. Er/ sie übernimmt essentielle Aufgaben im Garten, um die nötige Infrastruktur zu gewährleisten.

    jedoch steht eine Zusage durch die Stadt und andere Fördergeber noch aus und ist auch noch unklar.
    Bisher gibt es zwei Gruppen (Syrienhilfe und eine Schule), die INteresse an dem Projekt haben, doch sind diese beiden Gruppen (und auch keine anderen) bisher noch nicht an der Planung und Weiterentwicklung des Projekts beteiligt.
    Wenn es soweit ist, dann soll ein Gartenrat gegründet werden, der aus SprecherInnen der verschiedenen Gruppen besteht. Geregelt werden soll auch, wer wann gärtnert und wie das üebrhaupt mit den Gruppen laufen soll.

    Für eine Förderung durch uns ist es noch zu früh und wenn sie Leute erreicht haben, die wirklich gärtnern und sich einbringen wollen, dann melden sie sich wieder.

    (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Hamburg

    (Gu, mail, 28.4.)
    Unser Projekt „Grabeland“ in Hamburg Barmbek Nord geht gerade richtig an den Start. Hier kooperiert eine Kita mit der benachbarten Tagespflege, benachbarte Genossenschaft, Wohngruppe, Quartierslotsen sowie Spielhaus, Jugendclub und Stadtteilschule sind eingeladen – und seit einer Woche „fusionieren“ wir mit der neuen „Stadt-Garten-Ini“ FuhlsGarden (mehr …)

  • kurzes Portrait vom Gemeinschaftgarten in Fürstenwalde

    (Gu, google alerts, 1.10)
    „Lernen Sie Akteure der BNE-UN-Dekade (2004 – 2014) und Nachhaltigkeitsprojekte kennen“ – diese Aufforderung warb in der Einladung von Brandenburg 21 e.V. für den Aktionstag bei der Lokalen Agenda 21 in Fürstenwalde. Das war nicht zu viel versprochen. Der Gemeinschaftsgarten der Lokalen Agenda 21 Fürstenwalde in der Waldstraße – eine ehemalige Brachfläche – ist von den Fürstenwalder AkteurInnen unter engagierter Leitung von Cornelia Petermann entwickelt worden. Neben dem Gärtnern gibt es im Wechsel Freizeit-, Werk-, Kunst-, Ernährungs- und Umweltbildungs-Angebote. Und alles inmitten von Wiesenflächen, Sträuchern und großen Bäumen. Pavillons und überdachbare Bereiche sowie  eine Freiluftküche ermöglichen auch Aktionen an Regentagen und sorgen für das leibliche Wohl. Der Garten ist offen für alle. Mitnutzer und Unterstützer sind Bildungsträger, soziale Kindereinrichtungen, Tagesmütter und gesellschaftliche Gruppen.
    http://www.potsdam-abc.de/stadt_potsdam/schnappschuesse/bne-aktions-_und_mitmachtag_im_gemeinschaftsgarten_der_lokale_agenda_21_in_fuerstenwalde;__20.08.2014_74739.html (mehr …)

  • IG Wuppertal gibt es inzwischen

    (Gu, Mail, 26.9.)
    […]Mit Organisatinsschwierigkeiten und Wandalismusvorfällen, die zu einer Verzögerung geführt haben, haben wir unser Projekt abgeschlossen – der Garten ist da!!! Das Grundstück ist umgezäunt. Das Haus und der Geräteschuppen stehen. Die Beete und Sträuche sind eingepflanzt und werden regelmäßig gepflegt. Samstags läuft Treffen von jungen Biologen unter der professionellen Leitung. Da treffen sich die Kinder und ihre Eltern bzw. Großeltern zum Natur-Erkunden. Ab und zu kommt unsere Kunstgruppe zum Natur-Malen. Wir haben 2 Feste gefeiert. Ich versuche gerade, uns mit anderen Vereinen zu vernetzten, damit nicht nur wir diese wunderbare Gartenfläche nutzen und mehr internationale Arbeit geführt wird. Also im Moment ist die Sache wenig „Interkulturell“. Wir haben es uns anders vorgestellt. Irgendwie haben sich anderssprachige Vereine nicht angesprochen gefüllt. Mit einem Gartenverein arbeiten wir am engsten. Da sind wir durch die Ehen zwischen Mitgliedern verbunden (mehr …)

  • Wutzkygärten in Neukölln

    (Gu, Internet, 30.7.)

    aus einem Gartenbauauftrag der P-Gärten entstand in Berlin-Neukölln die

    Wutzkygärten – Ein Gemeinschaftsgarten

    Wer gerne selbst in der Erde wühlen, sähen und ernten und dabei seine Nachbarn kennen lernen möchte, ohne dafür gleich einen Kleingarten zu pachten, der ist hier genau richtig!

    Die Wutzkygärten sind ein generationsübergreifendes und interkulturelles Nachbarschaftsprojekt im südwestlichen Teil der Gropiusstadt. Sie befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Abenteuerspielplatzes Wutzkyallee.

    Die Wutzkygärten verfolgen Aufbau, Pflege und Nutzung von Hoch- und Kistenbeeten unter einem gemeinschaftlichen, nachbarschaftsorientierten und partizipartorischen Blickwinkel. Es entstehen Beetstrukturen unter Beteiligung und Mitwirkung sowohl von Anwohnern als auch Kita-, Vorschul- und Hortgruppen sowie Schul-AG´s. Nutzung, Pflege und Ernte erfolgt gemeinschaftlich durch die Nutzergruppen.

    Der Aufwand für diese Art des Gärtnerns ist relativ gering, der Nutzen um so größer. Die Kisten für die Hochbeete sind rasch zusammen gezimmert, Material zum Bauen ist vorhanden, ebenso Füllmaterial wie Gartenabfälle, Kompost und gute Erde. Das Gelände ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrer und Senioren geeignet.
    http://wutzkyallee.de/index.php/wutzkygaerten.html

    Gartenbauauftrag der P-Gärten (mehr …)