Schlagwort: o pflanzt is

  • München: o´pflanzt eröffnet die Saison

    Beim Frühjahrsauftakt (16.0.3) könnt ihr unser ökologisches
    Gartenprojekt kennenlernen und euch aktiv an einzelnen
    Aktivitäten beteiligen!

    Die Teilnahme ist kostenfrei!
    Geplant haben wir folgende Aktivitäten (abhängig von der
    Teilnehmerzahl können einzelne entfallen):
    • Vorstellung der Bienengruppe
    • Wie gärtnern wir?
    ◦ Vorstellung: Beet-Patenschaft und Fruchtwechsel
    ◦ Mulchen als Strategie im Klimawandel
    ◦ Permakultur
    ◦ Gartlaufgaben im März
    • Pilzanbau auf Holz
    • Blühstreifen am Zaun anlegen (mehr …)

  • Vielfalt an Gärten in München: Gartentour 1 in Schwabing

    (Projektbesuche)
    Der Mucca-Community Garden ist dieses Jahr um die Mucca-Halle herum gezogen und hat dort nun ein klarer als Gemeinschaftsgarten erkennbares Refugium gefunden. Die Gruppe besteht aus 7 – 8 Aktiven, sie sortieren sich gerade neu und suchen weitere Mitstreiter*innen. Sie gärtnern in Hochbeeten auf der versiegelten Fläche, haben diverse Sitzmöglichkeiten und bauen hauptsächlich robuste Pflanzen in Hochbeeten an. Die Hochbeete sind selbstgebaut, es befindet sich auch ein ex Aquarium mit Wasserpflanzen darunter. Bisher mussten sie keine Miete zahlen, doch inziwschen doch (Eigentümerwechsel). Das übernimmt (noch) die Mucca.

    Direkt neben dem Mucca-Garten ist der Huberhäuslgarten. Der einzige unversiegelte Flecken im Kreativquartier. Bis 2015 stand hier ein Häuschen (Huberhäusl), was abgerissen wurde. Anfangs wohnten noch Flüchtinge ganz nah, doch sind diese wieder ausgezogen. Die GRuppe besteht aus Künsterler*innen und Kreativen vom Gelände und ein paar Anwohner*innen sind auch dabei. Der Garten ist nach Permakulturgesichtspunkten gestaltet und ein wahres Paradies der Artenvielfalt und Anbaumethoden. Auch einen kleinen See gibt es und lauschige Ecken mit Sitzmöglichkeiten. Ein Problem gibt es: unendlich viele Ameisen.

    Der Stadtacker am Ackermannbogen ist ebenfalls ein Paradies der Artenvielfalt. Als wir da waren, blühten Artischoken, was in Bayern ob des Klimas sehr selten ist. Konrad Bucher ist der „Gardeniser“ des Projekts, seine Stelle läuft über einen Nachbarschaftstreff. Hier gibt es viele verschiedene Arbeitsgruppen, die sich um die Pflanzen und deren Verarbeitung, Kunst und Kultur, Kindergruppen usw. kümmern. Es gibt Plena und Gruppentreffen, Gruppensprecher*innen und viel Abstimmungsbedarf. Ein Chor nutzt den Garten und es finden Workshops und andere Veranstaltungen statt. Die Ernte ist für alle, die mitmachen. Wenn etwa erntereif ist, dann wird das auf einen großen Tisch gelegt und verteilt. Der Garten wird auch von Schulklassen genutzt. Er weitet sich demnächst aus: es werden artenreiche Blühstreifen angelegt. Dieses Projekt soll dann auch in anderen Gebieten von München aufgegriffen werden. Involviert ist Green City.

    O´pflanzt is hat ja eine neue Heimat im Olympiapark gefunden. Die Fläche ist wesentlich kleiner und recht schattig, doch auch wunderschön. Sie haben die Coronazeit viel im Garten sein können und so gibt es inzwischen schon wieder recht viele Hochbeete, einen kleinen Bauerngarten und einen brandneuen, selbstgebauten Zaun. Es sind noch einige der Leute dabei, die im alten Garten aktiv waren. Nach wie vor sind sie rund 15 Aktive. Noch machen sie wenige Workshops und andere Angebote, sie gucken erstmal, wie sich die Situation entwickelt. Sie haben einen Bauwagen, einen großen thekenhohen Tisch, viele Sitzmöglichkeiten und schon einiges, um die Ernte zu verarbeiten vor Ort.


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  • o pflanzt: Kooperation mit Schule

    (NL)

    Nach intensiver, gut eineinhalb jähriger Suche hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen.

     
    Es gibt natürlich auch wieder Gartltage zum Mitmachen, an jedem ersten Samstag im Monat. Die aktuellen Termine findet Ihr in unserem Gartenkalender.

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  • die neue Fläche von O pflanzt is

    (Projektbesuch)
    O pflanzt hat die Fläche durch die Vermittlung des Betreibers einer nahen Sportschule bekommen. Er ist kurz vor Schluss auf der alten Fläche auf O pflanzt zugekommen, wollte schon immer mal kommen und wollte ihnen einen Bauwagen schenken. Sie haben dann viel von den Sachen, die sie weiterverwenden wollten bei ihm lagern können und er hat dann diese neue Fläche ins Gespräch gebracht.
    Die Fläche war bisher verpachtet an jemanden, der das als Lager genutzt hat. Die Fläche gehört mit zu dem, was die Montessori-Schule gepachtet hat. ALmut vermutete, dass die Fläche ingesamt der Stadt München gehört. O pflanzt hat noch keinen Vertrag.
    Die Fläche ist viel kleiner als vorher. Sie ist sozusagen zwischen Schule und da, wo immer das Sommertoolwood ist.
    Sie haben schon ein paar Hochbeete aufgestellt, ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale ist gebaut worden. Der Bauwagen steht und ein Gefährt, aus dem eine Bar werden soll, hat sich eingefunden.
    Die Fläche ist (viele Bäume) recht schattig – und durch Totholzhecken und einen Maschendrahtzaun wirkt sie recht geschützt. Man kann von zwei Seiten rein kommen, diese beiden Eingänge sind normalerweise offen (derzeit wegen Toolwood ist die eine Seite mit einem großen grünen Zaun abgeschottet)
    Laut Almut sind sie so 8 – 10 Leute, die mehr oder weniger regelmäßig dabei sind. Teamtreffen sind alle 2 Wochen, öffentliches Mitmachen derzeit 1x/Monat.
    Es sind nicht alle weiter aktiv, die das auf der vorherigen Fläche waren, aber es sind auch schon neue Leute dabei. Der Verein hat 50 Mitglieder und es gab da wohl keine Kündigungen (bzw 1, aber die Familie will nun auch wieder mitmachen).
    Als Gegenleistung für die Fläche müssen sie aktiv mit der Schule zusammenarbeiten. Es wird vertraglich geregelt, was das bedeutet. Eckpunkte sind: mitmachen/Beratung beim Ackerdemie-Projekt (Fläche auf dem Schulgelände ist schon da und die Banderole der Ackerdemie hängt) und auch bei dem Schulgartenprojekt „Zeilegärten“ sind sie eingeplant. Die Zeilegärten sind Grünstreifen zwischen den Baracken/Gebäuden der Schule – jeweils 4 Klassen werden einen dieser Streifen gärtnerisch nutzen.
    Almut versucht nun Fundraising für eine Stelle zu machen, damit all die Aufgaben verlässlich gemacht werden können, denn schon in der Vergangenheit war „menpower“ immer wieder ein Problem.
    Die Gruppen, wie Bienengruppe und Wildbienenlehrpfadgruppe sind gleich auf sie zugekommen, als das mit der neuen Fläche öffentlich war und nun müssen sie sehen, wo das alles untergebracht werden kann, denn die Fläche ist ja viel kleiner, doch hat die Schule auch noch andere Flächen. (mehr …)

  • o pflanzt is hat neue Fläche

    von Website:
    Vor gut eineinhalb Jahren musste der Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is! zwischen Neuhausen und Schwabing-West geräumt werden. Nach intensivem Suchen hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen. (mehr …)

  • o´pflanzt: nun schon 1 Jahr ohne Garten

    (RSS)

    Es bleibt das kalte Klirren des Bauzauns, blickdicht bespannt. Am Rande der leeren Fläche wächst eine Ringelblume, ein unbeabsichtigtes Denkmal für alles, was dort war, und all das, was hätte sein können.
    Ein Jahr später – und es bleibt die Leere, Platz, eine Brache.

    Zwei Gräben vernarben die Fläche, eine Brandmarkung der neuen Besitzer. Weiß-sterile Planen. Steril, die Abwesenheit von Leben. Der Gegensatz zu all dem, was dieser Ort bedeutet hat. Regelmäßig werden die Planen von der Natur abgerissen, heruntergeweht von einem Wind, der sich nichts vorgeben lässt. Ein Blick hinein wird uns gewährt. Schnell wurde die Fläche zurückerobert, ein Beweis dafür, wie nah unser Garten schon an der Natur war. Darauf können wir stolz sein. Der Sichtschutz wieder hergestellt, der Einblick entzogen, als ob man versucht, etwas zu verstecken.
    Wir hätten auch im Jahr 2018 unser Projekt und die Angebote weiterführen können und wollen. Neue Projekte wie ein Wildbienenlehrpfad oder die Kooperationen mit benachbarten Kindergärten standen schon in den Startlöchern. Gerne würden wir jetzt auf ein Jahr zurückblicken, in dem pädagogische Programme für Familien, Bienenführungen, Heilpflanzenkurse und zahlreiche Workshops im Garten stattgefunden haben. Wir hätten eine Antwort für alle, die auf der Suche nach zu erlebender Gemeinschaft und einem Stück Entschleunigung mitten in der Stadt sind, bieten können.
    Der lange Kampf um eine neue Fläche im letzten Jahr hat uns entmutigt und viele Fragen aufgeworfen, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Die Gemeinschaft kommt immer seltener zusammen, aber wenn, dann wieder voller Elan und Energie, Hoffnung und Hilfsbereitschaft, Können und Kraft. Dieses Potential würden wir so gern auf einer neuen Fläche einsetzen und dort anknüpfen, wo wir auf der alten Fläche geendet haben. So ist die Suche nach einer neuen Fläche auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn langsam schwinden die Kräfte, viele Menschen mit Know-how wollen dieses weiterhin einsetzen und suchen sich andere Aufgaben.

    Ein Jahr später – und nichts Ersichtliches ist auf der Fläche unseres ehemaligen Gartens passiert. Der Verein stellt sich natürlich die Frage „Warum?“. Warum wurden wir auf die Schnelle von der Fläche geräumt? Warum baute der Vermieter solch einen Druck auf, mit der Begründung, dass umgehend mit Baumaßnahmen begonnen werden würde? Warum wurde uns keine Alternative angeboten? Warum wurden alle unsere Vorschläge für Zusammenarbeit und Kooperation abgelehnt? Warum wurde die uns Grundlage für unser ehrenamtliches Engagement genommen? Warum musste ein Projekt für die Gesellschaft Platz für ein „Nichts“ machen?

    Die Theorien sind vielfältig. Kann es sein, dass das Land Bayern, Besitzer der Fläche, wirklich geglaubt hat, mit Baumaßnahmen zu beginnen? Ohne einen Bauplan eher unwahrscheinlich. Kann es sein, dass das Land geglaubt hat, dass wir uns gegen eine Räumung wehren würden und sie entsprechend rechtzeitig einleiten wollte? Aber das ist auch unwahrscheinlich, denn wir waren stets zuvorkommend und kooperativ. Kann es sein, dass das Land die Befürchtung hatte, wir wären inzwischen zu etabliert als Symbol für ein schöneres, grüneres und alternativeres Stadtbild? Zu viel Zuspruch von Medien und Gesellschaft, zu vernetzt mit Stiftungen und sozio-ökologischen Initiativen und Organisationen wie Kindergärten und dem LBV, der PA/SPIELkultur e.V. und der Deutschen Wildtierstiftung. Sprich: nicht mehr von Stadtteil und Ort wegzudenken. Diese letzte Theorie wollen wir nicht glauben, denn diese Bösartigkeit, der Bevölkerung absichtlich so ein Stück Freiheit zu entreißen, wollen wir niemandem unterstellen.

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  • 2 o pflanzt is Aktive ausgezeichnet

    (Gu, RSS)

    Almut Schenk und Vanessa Blind haben am Dienstag, den 31. Juli 2018 vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, die Auszeichnung “Grüner Engel” verliehen bekommen. Eine Auszeichnung für herausragende und beispielgebende ehrenamtliche Verdienste im Natur- und Umweltschutz.


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  • Stand der Dinge o pflanzt is

    (Gu, beim Vernetzungstreffen)
    Herr Ernstberger von der Stadt sagte, dass die von der o pflanzt Gruppe vorgeschlagenen Fläche in der Arnulfstraße vom Konnumalreferat geprüft wird. Noch sind ein paar Kleingartenparzellen auf der Fläche, wenn die Verträge dafür auslaufen, wird die Fläche entlang des vorliegenden Bebauungsplans bebaut, doch das kann dauern. Allerdings ist die Fläche kontaminiert.
    Aus seiner Sicht gibt es in der Innenstand keine Fläche, die Gruppen müssten mobiler sein und auch Flächen am Stadtrand in Erwägung ziehen.

    Es melden sich nicht viele beim ihm (er hat aber nicht gesagt, wie viele Leute Beratung/Flächen/Vermittelung wollen).

    In den Wohnungsneubauten am Hart sind Mietergärten mit angelegt, die werden dann umgesetzt, wenn die BewonherInnen das wollen. Auch die Gewofag plant Neubauvorhaben mit Gemeinschaftsdachgarten (für die BewohnerInnen) (mehr …)

  • o´pflnazt is nun heimatlos

    (Gu, RSS)
    Pressemitteilung von o´pflanzt:

    Am 10. Januar 2018 fand durch unseren Vorstand – Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter – sowie einige Vereinsmitglieder die offizielle Rückgabe der Fläche an die ImmoBayern statt. Jetzt wurde uns die urbane Gartenfläche – trotz unserer intensiven Bemühungen um eine Verlängerung des Mietvertrags sowie um eine Ersatzfläche sogar beim Oberbürgermeister Reiter – entzogen. Damit fehlt unsere existentielle Grundlage, um die Natur zu erleben, Bildung in Themen „Nachhaltigkeit und Umwelt“ durchzuführen sowie die gärtnerische Betätigung.

    Patrick Beggan: „Wir fühlen uns heimatlos und traurig und müssen erst mal Kraft schöpfen für die Suche nach einem neuen Grundstück. Es soll weitergehen, nur wann, wie und wo?“

    Davor ist viel passiert: 15 Wochen lagen zwischen der am 25.9.2017 erhaltenen Kündigung zum 31.12.2017 und der Übergabe unserer Gartenfläche. In dieser Zeit wurde eine überwältigende Teamleistung erbracht. Zunächst musste im November trotz der Ungewissheit ein neuer Vereinsvorstand gewählt werden. Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter kämpfen für die Zukunft des Gartens.
    Zudem wurde an allen Wochenenden und vielen Wochentagen der Garten geräumt. Dank der relativ milden Temperaturen und des immensen ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder konnte ein Großteil unserer wertvollen Bio-Erde, Pflanzen, Gartengeräte, Materialien sowie Werkzeug gerettet, verschenkt oder verteilt werden.

    Keine Hilfe seitens der Stadt oder des Landes

    Im November wurde uns seitens des Kommunalreferats der Stadt München ein Gelände in der Düsseldorfer Straße für eine Zwischennutzung für sechs Monate angeboten. Nach fünf Tagen wurde das Angebot allerdings wieder wegen noch zu untersuchender Bodenbelastungen zurückgezogen. Weitere Hilfe oder Flächenvorschläge haben wir weder seitens der Stadt noch des Landes erhalten. So haben wir auch jetzt noch keine Fläche in Aussicht, die zukünftig unserem Garten ein neues Zuhause werden könnte. Die Lösungsvorschläge von offizieller Seite (Immo-Bayern, Planungsreferat Grünplanung, Kommunalreferat usw.) haben den gleichen Tenor: Wir sollen an den Stadtrand ziehen – da könne man uns eine Fläche zur Verfügung stellen. Zudem müssen wir bereit sein, einmal pro Jahr umzuziehen.

    Dank vieler Ehrenamtlicher konnte ein Großteil gerettet, verteilt oder verschenkt werden.

    In unserem, durch private Kontakte entstandenen und selbst organisierten Zwischenlager können wir zwar einige von unseren Pflanzen, die Erde und Materialien lagern, jedoch nicht gärtnerisch tätig werden. Die Bienenvölker haben dort einen Platz, bis ein neuer Ort gefunden wird. Nur – wann wird das sein? Auch die in unserem Garten Initiativen wie Die Zappels e.V., der Landesbund für Vogelschutz e. V., der PA/SPIELkultur e.V. und „Kraut & Üben” sind auf eine neue Fläche angewiesen. Auch ihnen fehlt ab jetzt der grüne Freiraum.

    Bauzäune noch vor der Übergabe

    Die StadiBau hat vor der vereinbarten Rückgabe des Grundstücks bereits am 2.1.2018 Bauzäune um die gesamte zu bebauende Fläche errichtet. Unser Ansprechpartner bei der ImmoBayern hat uns hierzu im Vorfeld nicht informiert. Trotz unserer großen Bemühungen stets mit der ImmoBayern und StadiBau im Gespräch zu bleiben, ist dieses Vorgehen nach wie vor für uns unverständlich. Dank des spontanen Einsatzes vieler Ehrenamtlicher konnten die restlichen Dinge jedoch auf dem Gelände gerettet werden.
    Wir blicken trotz der schwierigen Lage in die Zukunft und wollen weitermachen!
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  • Unterstützung für o pflanzt is

    (gu, alerts)

    […] Am Dienstagabend hatte der Vereinsvorstand noch einmal ein Gespräch mit der Stadibau, der Gesellschaft für den Staatsbedienstetenwohnungsbau in Bayern. Resümee: Die Termine stehen, um Bodenuntersuchungen auf dem Gelände vorzunehmen. Der tatsächliche Baubeginn ist aber noch ungewiss. Und der Freistaat hat auch keine Alternativfläche anzubieten.

    Gefragt ist nun die Politik. Stadträte der Grünen, der ÖDP und der Linken haben die Stadt in einem gemeinsamen Antrag vor wenigen Tagen aufgefordert, den Verein „O’pflanzt is“ „tatkräftig und kurzfristig“ bei der Suche nach einem Ersatzgrundstück zu unterstützen. Auch mit der CSU und der SPD will Schenk noch sprechen, „schließlich sind wir ein überparteiliches Projekt“. Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg hat als Standorte bereits den Olympiapark an der Friedenskirche, den Parkplatz der Montessorischule oder eine Ecke des künftigen Kreativparks vorgeschlagen. Erwogen werden sollen aber auch Flächen in anderen Stadtvierteln. Gleichzeitig, so die Rathauspolitiker, solle der Freistaat um Aufschub bei der Freimachung des Geländes gebeten werden – wenigstens für einige Wochen oder Monate. Der Neuhauser BA hat dazu in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig einen Antrag auf den Weg gebracht, in dem sogar die Rücknahme der Kündigung als Möglichkeit angesprochen wird. […]
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gemeinschaftsgarten-geplatzte-vitaminbomben-1.3715893 (mehr …)

  • Kündigung für o´pfanzt is

    Er soll nun überraschend zum Ende des Jahres das Gelände räumen. Damit verliert der gemeinnützige Verein, der sich vor allem durch sein soziales Engagement von vielen anderen urbanen Gärten unterscheidet, sein Zuhause. Außerdem verliert München eine 3.300 qm große Grünfläche und damit werden auch vier Bienenvölker, Wildbienen, Hummeln, Vögel, Wildkaninchen sowie viele Insekten, die ganzjährig auf teils unberührten Flächen leben, heimatlos.

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  • SPD fordert neue Fläche für o´pflanzt is

    (Gu, alerts)

    Neuer Standort für die Initiative o’pflanzt is!“ gefordert

    Das Urban Gardening-Projekt „o’pflanzt is!“ soll in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein zeitnah einen neuen Standort im 9. Stadtbezirk zur Verfügung gestellt bekommen. Nach Ansicht von Willi Wermelt (SPD), der einen entsprechenden Antrag in den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) einbracht hat, wäre als Standort zum Beispiel der Olympiapark an der Friedenskirche, der Parkplatz der Montessorischule oder der Kreativpark vorstellbar. „In München gibt es zu wenige Grünflächen für Urban Gardening. Durch die geplante Bebauung ‚Mediendorf 2018‘ ist die Zukunft des bei den Bürgern beliebten Projektes gefährdet“, erklärt der SPD-Politiker, dessen Antrag vom Gremium mehrheitlich so beschlossen wurde. In der Anlage von „o’pflanzt is!“ werden Kindergruppen betreut und Führungen für Neuhauser Schüler durchgeführt. „Die Bienengruppe unter der Leitung des Imkers Sebastian Wendlandt hat sich ebenfalls etabliert und ist zu einem festen Bestandteil des Gartens geworden“, so Willi Wermelt weiter.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/neuhausen-nymphenburg/zukunft-gefaehrdet,91172.html (mehr …)

  • Imagevideo für o´pflanzt is

    (Gu , RSS)

    Ein o’pflanztes Image-Video!

    Ende Juni 2016 haben zwei Studentinnen von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach im Rahmen einer Studienarbeit Outdoor TV ein Imagevideo bei und für o’pflanzt is! gedreht.

    „Jeden Morgen in meinem Garten öffnen Blüten sich dem neuen Tag. Überall ein heimliches Erwachen, dass darauf wartet entdeckt zu werden. Ruhe abseits der Stadt, finde ich in meinem Gemeinschaftsgarten“

    http://o-pflanzt-is.de/neu-ein-opflanztes-image-video/ (mehr …)

  • Bodenschutzausstellung bei o´pflanzt is eröffnet

    (Gu, Newsletter)
    Juchu, und unterirdisch hereinspaziert! Am 22. April haben wir bei strahlendem Sonnenschein die wundervolle Wanderausstellung „Bodenschutz Urban“ eröffnen dürfen! Im Anschluss an die ersprießliche Eröffnungsrede vom (Mit)Entwickler der Ausstellung Patrick Konopatzki (UfU e.V.) gings auch schon an die Wurzel der Materie und von Nicola Selmayr (Ludwig Engelharts organische Dünger) erfuhren wir Spannendes zur Herstellung und Verwendung von organischem Dünger. Dr. Christian Hoffmann ließ uns am nächsten Tag die bunte Vielfalt der Böden mit allen Sinnen erfahren.

    Weiter geht es ab dem Wochenende mit den nächsten Workshops (die Links führen zu den Details der jeweiligen Veranstaltung in unserem Kalender): (mehr …)

  • Tage der offenen Gartentür bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Natur erleben mitten in der Stadt! Von 15. Mai bis 9. Oktober 2016 (außer in den Sommerferien) Familienprogramm immer sonntags von 14 bis 18 Uhr.
    Wie wächst unser Essen? Was passiert im Garten übers Jahr? Was macht die Natur in der Stadt? Mit unserem Programm wollen wir Kinder und Familien im Gemeinschaftsgarten von „o’pflanzt is!“ die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.

    An den Tagen der offenen Gartentür laden wir sonntags während des Gartenjahres in Kooperation mit SPIELkultur e.V. in unseren Garten ein. Die schöne Atmosphäre lädt zum Genießen und Erkunden ein. Wer will, kann im Garten mitarbeiten und unser eigenes Beet gestalten, Pflanzen großziehen, ernten und schnabulieren, Hollerkücherl backen, Nisthilfen für Vögel und Insekten gestalten, saure Kornelkirschdrops trocknen, Fackeln machen, einen Kartoffel- oder Kürbistag erleben, selber Vogelfutter herstellen, Marmelade kochen und vieles andere mehr. So kann die Entwicklung des Gartens über das ganze Jahr beobachtet werden.

    Ohne Anmeldung und kostenlos!
    Für Kinder und Familien
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  • Bodenausstellung und AG zu Flüchtlingen bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Wir freuen uns, Euch mitteilen zu dürfen, dass die Wanderausstellung „Bodenschutz Urban“ nach den Berliner Prinzessinnengärten nun bei uns gezeigt wird!
    Sie richtet sich an alle, die mehr über Böden in unseren Städten erfahren wollen.

    In anschaulicher Weise werden die Grundlagen von Bodeneigenschaften und Bodenfunktionen nähergebracht, typische Stadtböden vorgestellt und die Belastungen von Böden in urbanen Räumen erläutert.

    Ein buntes Rahmenprogramm von Vorträgen über Workshops konzentriert sich auf ganz praktische Themen wie „Hochbeet- und Wurmkistenbau“, „Terra Preta“ oder „Bodenfruchtbarkeit erhalten“ und lädt zum Mitmachen ein.

    Es wird bald eine gesonderte ausführliche Einladung dazu geben!

    Vorab-Infos: www.bodenschutz-urban.de

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    Donnerstag, 7. April · ab 18 Uhr · im Garten
    Austausch für Ehrenamtliche, die sich für minderjährige Flüchtlinge engagieren

    Bei uns im Garten gibt es ein regelmäßiges Treffen von Ehrenamtlichen, die sich für (unbegleitete) minderjährige bzw. junge Flüchtlinge engagieren.
    Das Treffen soll einen offenen Austausch – Vernetzung zwischen Ehrenamtlichen und Initiativen – ermöglichen.

    Wer mag, kann gerne etwas für den Grill* oder etwas Süßes mitbringen… für alle oder für sich selbst. Wenn das Wetter schön ist, dann gibt’s sogar selbstgebackene Pizza aus dem Lehmofen.

    * Der Garten ist vegetarisch, bitte nehmt Rücksicht darauf und bringt keine Fleischprodukte mit.

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  • o pflanzt is! München will mit Kon-tiki Planzenerde herstellen

    (Gu aus Antrag)

    o´pflanzt is holt die Ausstellung „Bodenschutz Urban“ nach München – diese findet dann vom 20. April bis zum 18. Mai bei ihnen statt, es wird ein Rahmenprogramm geben, in dem sie den bei uns beantragten Kessel „Kon-tiki“ auch einsetzen wollen.
    „Es geht darum, vor Ort im Garten Pflanzenkohle herzustellen“ Vorteilen:
    – Aus unterschiedlichsten Materialien wie Brennholz, Astwerk, Strauchschnitt, Chinaschilf, teilweise auch grünes Holz, etc. kann in ausreichendem Umfang Pflanzenkohle hergestellt werden.
    – Der Kessel ist so groß, bzw. klein, dass er mit einem PKW-Kombi transportiert werden kann.
    – Nebenbei besitzt er durch ein schwenkbares Gitter eine Grillfunktion (inzwischen ist auch ein Topf zum Kochen einsetzbar)
    – durch einen Geka-Anschluß kann von unten mit Wasser gelöscht werden, was die Porengröße der entstehenden Pflanzenkohle positiv beeinflusst.

    Bei o´pflanzt is wurde von Anfang an kompostiert. Seit letzten Sommer geschieht dies wieder intensiver, indem wir den Inhalt der ansässigen Vollcorner-Filiale wöchtenlich zusammen mit Häckselgut, Laub, anderem eigenen Material, Urgesteinsmehl und Tongranulat mischen.
    Es hat sich ein Zwischending zwischen klassischer Heißkompostierung und Wurmfarm eingestellt, da die ursprünglichen Würmer der Wurmfarm in die Komposte eingewandert sind.
    Was uns für einen Dauerhumus fehlt ist die Pflanzenkohle. Neben einer Vielzahl von positiven Aspekten, trägt sie auch zu einem besserem Wasserspeichervermögen der entstehenden Erde bei. Dies würde sich positiv auf unsere Hochbeete auswirken.
    Mit Patrick im Vorstand haben wir jemanden im Garten, der sich intensiv darum bemüht, junge Flüchtlinge in unsere Gartengemeinschaft einzuführen. Ein erster Schritt dazu ist, sie mit einfachen Dingen, wie Brennholz machen, zu beauftragen. Dies funktioniert bisher ganz gut. Zwei ehrentlich engagierte Landschaftsgärtner bei o´pflanzt is können immer wieder brennbares Material von ihren privaten Baustellen bringen. Das Betreiben des Kon-Tikis wäre ein weiterer Baustein zur Integration dieser jungen Menschen. Ferner würde es durch das gemeinsame Grillen am Kessel natürlich auch intern die Geselligkeit und Kommunikation fördern. 😉
    Interessant ist auch die Idee, die Gemeinschaftsgärten in München über die Verleihung des Kon-Tiki zu vernetzen. Sprich der Kon-Tiki steht zwar bei o´pflanzt is, kann nach Absprache aber jederzeit vom ÖBZ, dem Umweltzentrum Gauting und anderen Gemeinschaftsgärten in und um München ausgeliehen werden.

    Die Kompostierung auf unserem Gelände ist der erste Schritt zur eigenen Erdenherstellung in unserem Garten. Den fertigen Kompost wollen wir schon dieses Jahr mit Ziegelsplitt eines ortsansässigen Werks im Norden von München mischen, etwas lehmigen Sand beigeben und so eigene Erfahrungen mit unterschiedlichen Substraten sammeln.

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  • o pflanzt is macht Herbstprogramm für Kinder und Familien

    (Gu aus Newsletter)
    Tag der offenen Gartentür“ für Kinder und Familien

    Mit unserem Projekt in Kooperation mit SPIELkultur e.V. wollen wir Kindern und Familien die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.
    Diesmal gibt es Erntespaß und Herbstbasteleien: wir begrüßen den Herbst und seine bunten Farben! Die Kinderbeete sind übervoll mit den Früchten unserer Arbeit, sie dürfen abgeräumt und anschließend mit Gründüngung eingesät werden. Viel zu tun für viele Kinderhände!

    Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Ohne Anmeldung und kostenlos!

    Aktuelle Infos auf www.spielkultur.de/projekt/naturprojekte/garten


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  • Bedarfsliste o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter, 8.8.)
    O´pflanzt is braucht Verstärkung:
    „Unser o’pflanztes Team organisiert sich in Arbeitsgruppen, um die verschiedenen Verantwortungsbereiche abzudecken.
    So befasst sich etwa die Infrastrukturgruppe mit der Wasserversorgung, Solaranlage und Pumpe, Materialversorgung, Reparaturen usw. (Interesse? Mail an infrastuktur@o-pflanzt-is.de)“

    Sie haben eine extra Unterseite auf der Homepage eingerichtet:
    http://o-pflanzt-is.de/mitmachen/aktueller-bedarf/.


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  • Pfingstferienprogramm bei o pflanzt is

    (Gu, Mailing, 9.4.)

    Tage der offenen Gartentür für Kinder und Familien

    10. Mai bis 25. Oktober 2015 (mit Ausnahme der Ferien)

    Natur ist heute für viele Großstadtkinder schon fast ein Fremdwort. Mit unserem Programm in Kooperation mit SPIELkultur e.V. wollen wir Kindern und Familien die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.

    An den Tagen der offenen Gartentür laden wir sonntagnachmittags während des Gartenjahres Kinder und ihre Familien in den Garten ein. Die schöne Atmosphäre lädt zum Genießen und Erkunden ein. Wer will, kann im Garten mitarbeiten und unsere Kinderbeete gestalten, ernten und schnabulieren, Hollerkücherl backen, Nisthilfen für Vögel und Insekten gestalten, Bienenwachskerzen ziehen, saure Kornelkirschdrops trocknen, Fackeln machen, einen Kartoffel- oder Kürbistag erleben, selbst Vogelfutter herstellen und vieles andere mehr!

    Familienprogramm immer sonntags 14:00-18:00 Uhr

    o pflanzt interactive: Diese können dabei eine interaktive, multimediale Rallye durch unser „o’pflanzt is!“-Gelände entwickeln.
    Zuerst entdecken sie den Garten mit all seinen Geheimnissen und grünen Ecken, der bunten Gemüse- und Blumenvielfalt und als Experiment der Stadtgemeinschaft. Sie dürfen im Garten mithelfen und ernten und die frischen Lebensmittel gleich an Ort und Stelle zu einem leckeren Mittagessen verarbeiten.

    Mit Aufnahmegerät und Kamera fangen sie dann den Garten ein und überlegen sich spannende Stationen für die Rallye. Die Aufnahmen werden ins Internet gestellt, wo sie dann per QR-Code interaktiv aus dem Garten abrufbar sind. Am darauf folgenden Garten-Sonntag wird das Werk dann feierlich eingeweiht!

    Finanzierung: Gefördert durch die Mediengelder der Landeshauptstadt München und der AG Interaktiv.


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  • Kurs zum Heilen mit Knospen bei o pflanzt is

    (Gu, RSS, 25.2.2015)
    In der Reihe von Heilpflanzen-Kursen nach Jahreszeit dreht sich im nächsten Workshop mit Heilpraktikerin Bettina Bütow (Schwerpunkt Phytotherapie und Hildegard von Bingen) alles um Gemmotherapie und Mazerate.
    Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten, an den Bäumen brechen die Knospen auf. Wahre Wunderwerke der Natur, voller Energie und Heilkraft! Gemmotherapie heißt die Lehre vom Heilen mit Knospen.
    Wir wollen ein Johannisbeermazerat herstellen, ein sehr wirksames Allergie-Notfallmittel mit kortisonähnlicher Wirkung! (Falls die Johannisbeere noch nicht so weit sein sollte, machen wir ein anderes Mazerat und treffen uns dafür dann noch ein anderes Mal!).
    Bettina Bütow bringt weitere Beispiele essbarer Baumknospen mit und erklärt, was sie so alles können, was man noch damit herstellen kann. Und da gibt es einiges!


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