Schlagwort: Obst- und Gartenbauverein

  • Neumarkt i.d. OPf: GG ist eröffnet

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    Eine Win-Win-Situation ist immer etwas Schönes. Und so freuten sich die Mitglieder des Vereins für Gartenbau und Landespflege Stadt Neumarkt und auch der Landkreis, am Montag zur Schlüsselübergabe für 100 Quadratmeter Garten mitten in der Stadt schreiten zu können.

    Das Sonderpädagogische Förderzentrum zieht in neue Räume und so ist im Hof zwischen Schule und Finanzamt der schmucke kleine ehemalige Schulgarten freigeworden, um den sich künftig einige Familien des Gartenvereins kümmern werden. „Urban Gardening“ nennt sich das Ganze neudeutsch – und immerhin ist es das erste Projekt dieser Art in der Innenstadt.

     „Urban Gardening wollte unser Verein seit zwei Jahren auf einem Grundstück mit der Stadt umsetzen“, sagte Vereinsvorsitzende Luisita Lang. „Dies ist bis heute, für uns unverständlich, nicht gelungen.“ Umso größer war die Freude, dass nun Landrat Willibald Gailler symbolisch Rechen und Grabegabel für diese mindestens 100 Quadratmeter an die Gartler übergeben konnte. „Das passt für uns“, sagte Lang – nach dem Umzug der Schule hätte sich ja eigentlich der Landkreis als Träger um den ehemaligen Schulgarten kümmern müssen.

    Ein wenig spekulieren die Gartler noch auf mehr Quadratmeter, denn auf dem angrenzenden Schulhof hatte Kreisfachberaterin Susanne Flach-Wittmann schon früher Quitte, Zwetschge, Apfel und andere Flora anpflanzen lassen – das würde gut dazu passen und dieses Ansinnen wurde von Landrat Gailler nicht unbedingt abschlägig beschieden. „Der vorhandene Garten hat eine Bodenqualität, die man so schnell nicht herkriegt“, freute sich die Kreisfachberaterin. „Die Schule hat gemulcht, organisch gedüngt, geerntet und verarbeitet.“

    Schon haben sich vier Familien gemeldet, die sich um den Garten kümmern – und auch einen Projektleiter gibt es bereits: Stefan Großhauser: „Wir haben sogar einen Wasseranschluss“, freut er sich. Das Ziel sei, auch Gemüse anzubauen und zusätzlich zu den vorhandenen sieben bis acht Beeten noch Hochbeete anzuschaffen. „Unsere Idee ist“, sagt Großhauser, „weitere Grundstücke in der Stadt für Urban Gardening nutzen zu dürfen. Leute, die solche Grundstücke haben, sollen sich bitte gerne bei uns melden! Es können auch kleinere Parzellen sein.“

    Im etwas renovierungsbedürftigen Gartenhäuschen sind bereits einige Gartengeräte vorhanden, für weitere könnte der Verein sorgen. „Eine Starthilfe ist auf jeden Fall da“, sagt Luisita Lang. „Wir sind happy.“ Kreisfachberaterin Susanne Flach-Wittmann sagte: „Es ist der einzige Schulgarten, der super funktioniert hat, es wäre schade um ihn gewesen – das ist eine glückliche Fügung. Jeder hat einen Nutzen davon. Es ist toll, dass der Gartenbauverein das weiterführt.“

    Das Sonderpädagogische Förderzentrum muss künftig nicht auf einen Schulgarten verzichten. „Am Neubau ist schon ein Platz für einen neuen Garten vorgesehen“, sagte Studienrätin Isabella Spohn. „Dieses Projekt kommt an unserer Schule gut an. Die Kinder sehen, was sie geschaffen haben.“

    https://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/urban-gardening-mitten-in-neumarkt-21102-art2025146.html (mehr …)

  • GG vom Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim

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    […]
    Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg hat zu diesem Aktionstag gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim im Gemeinschaftsgarten 1 Apfelbaum gepflanzt. Dieser Garten befindet sich im Ortszentrum zwischen dem alten Schwesternhaus und alten Kindergarten am Kirchplatz. Diese Idee ist entstanden um gemeinschaftliches und naturnahes Gärtnern an einem öffentlich zugänglichem Platz zu ermöglichen, an dem jeder mitmachen kann. Egal ob mit Gartenerfahrung oder ohne. Einige Mitwirkende haben ein eigenes Feld, das sie bepflanzen und beernten, andere Flächen werden gemeinsam genutzt und manche Flächen sind nur für Bienen, Schmetterlinge usw. da. Der Gemeinschaftsgarten mitten in Kleinostheim bietet Platz für Vieles und ist immer für jeden Besucher geöffnet. Es gibt Platz für Gemüse, Beerensträucher und Kräuter. Für Insekten wurde eine wilde Blühwiese angelegt und ein Sandarium als Brutstätte für Bienen. Auch Vögel, Igel und viele Kleintiere finden hier ein Zuhause in alten Walnussbäumen, Reisig- und Komposthaufen. Etwas wild ist es im Gemeinschaftsgarten, sicher kein schöner Anblick für Freunde des gepflegten englischen Rasens, aber ein Paradies für Schmetterlinge und Co.
    […]

    https://www.main-echo.de/unser-echo/gruppen/Obst-undGartenbauverein-Schweinheim;verein0,2562,B::kreisverband-fuer-gartenbau-und-landespflege-aschaffenburg-pflanzt-zum-tag-des-baumes-in-kleinostheim-einen-apfelbaum-art-7279295 (mehr …)

  • Grabeland im Schlosspark: Bedburg

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    Bedburg –

    (red) Im Bereich der alten Schlossgärtnerei im Bedburger Schlosspark entsteht Gartenland für Bedburger Bürger. Die Idee dazu hatte der Obst- und- Gartenbauverein Bedburg, der dem Rat der Stadt ein Konzept vorgestellt hatte. „Mit dem Konzept sollte der Schlosspark aufgewertet werden, der Bereich der alten Gärtnerei dem ursprünglichen Nutzen wieder zugeführt werden und garteninteressierten Bedburgern die Möglichkeit des Urban Gardening ermöglicht werden“, sagt Alfred Ladenthin, Vorsitzender des Obst- und- Gartenbauvereins Bedburg.

    Im Rahmen der Städtebauförderung konnte das Konzept nach der Überarbeitung eines Landschaftsplaners mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Bundes als erstes Projekt im Rahmen der Innenstadtsanierung umgesetzt werden.

    Konkret geht es im Frühjahr um 20 Gartenparzellen für Schulen, Kindergärten und ortsansässige Interessensgruppen, denen die rund 100 Quadratmeter großen Stücke zur Pacht angeboten werden. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es im April losgehen. Die Nutzung der Parzellen ist unentgeltlich; es fällt nur eine geringe jährliche Umlage für die Strom- und Wasserkosten an.

    Betreut wird das Projekt von sieben engagierten Mitgliedern des Obst und Gartenbauvereins, die sich in einem Lenkungskreis zusammen geschlossen haben. Sie übernehmen die Verpachtung und stehen Gartenneulingen beratend zur Seite. „Wir sehen im Stadtgebiet Bedburg einen großen Bedarf an Gartenlandparzellen, da Vergleichbares bisher im gesamten Stadtgebiet nicht angeboten wird“, erklärt Ladenthin.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/werbepost/bedburg/obst–und-gartenbauverein-aus-schlossgaertnerei-wird-gartenland-38107462 (mehr …)

  • In Neumarkt an der Oberpfalz werden zwei Gärten geplant

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    Ein urbaner Garten des OGV und Gespräche und Gruppenfindung für einen interkulturellen Garten außerhalb des OGV.
    Der urbane Garten hat zwar einen Ort, an dem er voraussichtlich realisiert wird, der interkulturelle Garten hat noch keinen möglichen Ort und auch nur eine kleine Gruppe.


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  • Rohbacher OGV baut Gemeinschaftsgarten auf

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    Das neue Projekt des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) kommt gut an: Die Idee eines Gemeinschaftsgarten hinter dem Spinagelände an der Bahnlinie weckt Begeisterung, zunächst sind 21 Parzellen geplant und diese sind bereits alle vergeben. Dort bewegt sich schon etwas: Die geplanten 250 Quadratmeter wurden bereits geackert und im Frühjahr wird nochmal gefräst. Textgröße

    Diese „grüne“ Idee eines Gemeinschaftsgartens kam Erna Dittenheber, die selbst eine begeisterte Hobbygärtnerin ist, bereits im August. Sie ist engagiert im Arbeitskreis Ortsbild und auch im Vorstand des OGV vertreten. Sie staunt selbst, wie gut ihre Idee angenommen wird: „Ich hätte nicht geglaubt, dass so viel Interesse da ist.“

    Der Rohrbacher Gartenbauverein geht damit neue Wege. „Wir waren im Dezember gut ausgelastet mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern. In unserem Jahresprogramm gibt es Angebote für alle, aber Vereinsmitglieder stehen natürlich immer in der Poleposition“, sagt der OGV-Vorsitzende Hans Tilp. Die Arbeiten auf dem Areal haben schon begonnen. „Es ist der Wahnsinn wie das läuft“, sagt Tilp, doch der Winter bremst jetzt etwas. Es werden Wasserfässer angeliefert, Komposter werden gebaut.

    Ursprünglich hatte die Gemeinde Rohrbach das Gelände zur Unterbringungen von Asylanten in Containern gekauft, was sich aufgrund der politischen Entwicklung dann aber zerschlug. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde erhielt der OGV Rohrbach nun die Chance das Gelände zu pachten. Das ließen sich die Gartler nicht entgehen, inzwischen sind alle geplanten Parzellen in der Größe von neun bis 15 Quadratmeter bereits an die „Gärtner“ gebracht.

    „Organisiert haben wir alles durch Web-Konferenzen“, erklärt Tilp. „Neben den 21 Gartenparzellen verbleibt noch eine große Gemeinschaftsfläche. Wir planen auch noch zu erweitern, aber das sind Pläne für das Jahr 2022. Wir wollen nicht gleich alles komplett machen – denn dieser Gemeinschaftsgarten soll langsam wachsen“, sieht Hans Tilp in die Zukunft. „Die Auf- und Verteilung der einzelnen Parzellen war der erste Meilenstein, weitere werden folgen.“ Anfang Februar sollen die Modalitäten festgelegt werden: „Von den Gartlern selbst, das muss man sich noch durch den Kopf gehen lassen. Wobei wir schon bei anderen Gemeinschaftsgärten gespickt haben.“

    Natürlich muss noch einiges geregelt werden, unter anderem ein heikles Thema: der Umgang mit Hunden. „Wir wollen vernünftig miteinander umgehen und das werden wir auch hinkriegen“, ist Tilp überzeugt.

    In Zukunft wird es mehr Wohnungen in Rohrbach geben, die keinen eigenen Garten haben und die können dann dort auch gärtnern. „Das bringt auf alle Fälle neues Leben in unseren Verein. Dem tut diese Idee gut. Man verjüngt sich, das jüngste Mitglied ist jetzt 23 Jahre.“ Das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung für den Vorsitzenden.

    „Es wird kunterbunt werden“, freut sich Tilp, denn unter anderem sind ein junges Paar aus Bangladesch und eine Familie aus Syrien mit im Garten. „Das junge Paar möchte Gemüse aus Bangladesch anbauen – und wir lassen uns gerne überraschen, was dort hoffentlich alles gedeihen wird.“ Wie Tilp erzählt, freuen sich die Pächter schon aufs gegenseitige Kennenlernen, man will zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. „Es wird sicher einen regen Austausch geben.“

    https://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Es-wird-kunterbunt-werden;art600,4735197 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Tübingen: Kooperation von Obst- und Gartenbauverein und Stadtteiltreff

    (ANtworten/Antrag)

    • Wie groß ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens und wem gehört sie?

    Die Gartenfläche beträgt 1195qm, wie in der Garteninformation bereits angegeben. Der Garten gehört dem Obst- und Gartenbauverein Tübingen e.V., der im vergangenen Jahr auf den Stadtteiltreff Wanne e.V. zugekommen ist mit der Frage, ob der Stadtteiltreff Wanne an der Bewirtschaftung und Pflege des „Lehrgartens des OGVs“ interessiert sei. Nach einer gemeinsamen Besichtigung des Gartens habenTeilnehmerInnen des Stadtteiltreffs zugestimmt, den Garten zur Bewirtschaftung und Pflege zu nutzen. Mit eine Rolle hat die Tatsache gespielt, dass in unserem Stadtviertel mehrere Unterkünfte für Geflüchtete errichtet worden sind und wir hier die Möglichkeit sahen,  über das Gärtnern Kontakt zu Geflüchteten zu bekommen und deren Inklusion im Stadtteil zu fördern. Ein Geflüchteter aus Afrika ist seither aktiver Teilnehmer. Weitere Geflüchtete aus Syrien haben Kontakt mit uns aufgenommen und sind an einer Zusammenarbeit im Gemeinschaftsgarten interessiert.

    Wie ist die vertragliche Regelung für die Fläche? Muss Pacht gezahlt werden? Gibt es eine Nutzungsbefristung?

    Es gibt von der Mitgliederversammlung des OGV Tübingen den Beschluss, den Lehrgarten dem Stadtteiltreff Wanne zur Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen.  Auflagen,bis auf die Ausgabe von Schlüsseln zum Zuganng des Gartens (Mitgliedschaft im OGV) wurden nicht erteilt. Es fällt keine Pacht an und die Nutzung wurde nicht befristet.

    Ich erlaube mir anzumerken, dass der OGV dankbar dafür war, dass er einen Partner gefunden hat, der die Arbeit, die dieser Garten verursacht, von GartenfreundInnnen übernommen wurde, da die Mitglieder des OGV angesichts der demographischen Entwicklung mit der Bewältigung der Pflege der eigenen Grundstücke voll ausgelastet sind. 

    • Wie ist die Fläche beschaffen und was war vorher auf der Fläche?

    Es handelt sich um ein Hanggrundstück. Darauf befinden sich ca. 12 Obstbäume (vorwiegend Apfel-, aber auch Mirabellen- und Zwetschgenbäume, Kirschbäume) und einige Beerensträucher, die gepflegt und/oder ersetzt werden müssen. Desweiteren etwas Spalierobst. Die Magerwiese ist überdüngt, da die Mahd nicht abgeräumt wurde. Wir haben vergangenes Jahr begonnen, die Wiese mit der Sense zu mähen und haben Heu produziert und die Mahd zum Mulchen eingesetzt.

    • Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen und wie setzt sich diese Gruppe zusammen?

    Die Gruppe der GärtnerInnen umfasst 10 Aktive. Bis auf Australien sind alle Kontinente vertreten. Es sind 2 Familien mit kleinen Kindern, 2 Alleinerziehende mit einem Kind, ein Inder mir Kind, ein Mexikaner mit Partnerin, ein geflüchteter aus Afrika und 3 RenterInnen aus der Tübinger Nordstadt, darunter ich selbst.

    • Woher haben die Gärtner*innen von dem Gemeinschaftsgarten erfahren und wie können weitere Interessierte mitmachen?

    Über den Stadtteiltreff Wanne erfahren die AnwohnerInnen über das Gemeinschaftsgartenprojekt. Ebenso werden Geflüchtete in unserem Stadtteil über die für diese Aufgabe verantwortliche städtische Beauftragte über die Möglichkeit des Engagements in unserem Garten informiert.

    • Wie viele Hochbeete gibt es? Wie viele weitere Beete gibt es ggf?

    Letztes Jahr haben wir zwei Hochbeete von „Geflüchteten am Werk“ gekauft. Ein Mauerhochbeet  haben wir im Frühjahr selbst errichtet. Ein erneuerungsbedürftiges Hochbeet haben wir vorgefunden. Momentan errichten wir ein Palettenhochbeet. Insgesamt wollen wir sechs Hochbeete bauen, um die Bepflanzungen von Jahr zu Jahr von einem zum anderen Hochbeet entsprechend der Fruchtfolge bewirtschaften zu können.

    • Gärtnert die Gruppe gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Beete/Flächen?

    Dieses Jahr war es uns Corona-bedingt verwehrt, gemeinschaftliche Aktionen durchzuführen. Alle TeilnehmerInnen haben mal das eine oder andere in den Hochbeeten gepflanzt oder gesät. Dies soll im nächsten Jahr wieder anders werden, wie wir am vergangenen Samstag bei einem gemeinschaftlichen Gang durch den Garten besprochen und protokolliert haben. Individuelle Beete/Flächen sind nicht vorgesehen. Entsprechende Anfragen  von InteressentInnen hinsichtlich einer individuellen Bewirtschaftung haben wir negativ bescheidet. Das gemeinschaftliche Bepflanzen und ebenso das Ernten sind das gemeinsame Ziel. Das hat dieses Jahr auch ohne Ernteregelung unstrittig funktioniert.

    • Gibt es auch Sitzmöglichkeiten/einen Aufenthaltsplatz/einen Grillplatz oder ähnliches?

    Es gibt eine Hütte mit Stromanschluss, Gartentisch und – bänke. Wir haben eine Grillschale, die wir nach getaner Arbeit letztes wie auch dieses Jahr zweimal in Gebrauch genommen habe. In der Hütte gibt es Geschirr und Besteck.

    Woher kommt das Wasser?

    Wir sammeln Wasser von der Dachfläche der Hütte. Bisher nur eine Dachhälftel effektiv in eine 1000 liter Wassertonne. Das Regenwasser der anderen Dachfläche leiten wir bisher provisorich in 2 größere Bottiche ab. Aufgrund der Regenknappheit war das Regenwassersammeln für die Bewässerung der Hochbeete nicht ausreichend. Deshalb soll die zweite Dachhälfte noch an die Wassertonne angeschlossen werden.

    Über das Nachbargrundstück haben wir aber einen Wasseranschluss, der mit einem Wasserzähler versehen ist, so dass wir ggf. darauf zurückgreifen können. Dieser Jahr mussten wir bereits ca. 7 Kubikmeter Wasser abzapfen. Der Anschluss der zweiten Dachhäfte könnte bei ausreichender???? Regenmenge, die Bewässerung weitestgehend sicherstellen.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen dort dann jederzeit ran?

    Es gibt einen kleinen Geschirrschuppen, indem sich die Gartengeräte befinden. In der Gartenhütte sind zwei abschließbare Abstellkammern, in der sich weitere Gartengeräte befinden. Wir haben die Regelung aus versicherungstechnischen Gründen und entsprechend der Satzung des OGV getroffen, dass alle GemeinschaftsgärtnerInnen, die dem OGV beitreten, einen Schlüssel für den Garten und die Hütte bekommen. Von den  aktiven GemeinschaftsgärtnerInnen haben bisher 8 Schlüsselgewalt, um Zugang zum Gartengrundstück und damit auch zu den Gerätschaften zu bekommen.


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  • Tübingen: GG in Obst- und Gartenbauverein startet

    (Mail)

    Die Mitgliederversammlung des OGV hatte das Vorhaben ohne Gegenstimmen unterstützt. Jetzt sind schon zwei Hochbeete vom OGV finanziert, aufgebaut und bepflanzt.
    Es sollen im Weiteren noch verschiedene Varianten von Hochbeeten aufgestellt werden, auch um zu zeigen, was alles geht und was wie haltbar ist.

    Da der Garten dem OGV gehört, haben wir die Devise ausgegeben, dass Mitarbeitende dem OGV beitreten. So vermeiden wir Probleme und Diskussionen mit „Alt-Mitgliedern“ bezüglich Ausgabe von Schlüsseln an und Nutzung durch „Vereinsfremde“.
    Ich hoffe, das ist kein Hinderungsgrund für die Einstufung als Gemeinschaftsgarten und die Zusammenarbeit mit der Anstiftung.

    Denn der Garten ist natürlich für alle Interessierten – zu diesen Bedingungen, aber auch für Gäste der Mitglieder in deren Beisein – offen. So ist von den Beteiligten aus dem Stadtteiltreff auch angedacht, den Garten für Asylbewerber*innen in einer Art „Patenschaft“ gemeinsam nutzbar zu machen.

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  • Gemeinschafstgarten im OGV in Simmonzheim

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    Während andere Vereine über Nachwuchs klagen, ist der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Simmozheim weiterhin auf Erfolgskurs. „Wir haben zahlreiche Anfragen, ob denn noch Platz für neue Mitglieder in unserem Garten sei“, erzählt der Vorsitzende Helmut Zeitl­hofer nicht ohne Stolz.

    Simmozheim. Derzeit ist die Freude bei den Gartenfreunden groß. Ist es doch nun gelungen, den bisher gepachteten Grund und Boden zu kaufen. Damit verfügt der Simmozheimer Verein jetzt über einen eigene Anlage. Dies führte zu einem zusätzlichen Motivationsschub bei den Mitgliedern.

    Vorbildlich gepflegt

    Auf den ersten Blick sieht der Besucher, dass der Garten vorbildlich gepflegt ist. Überall blüht es und das Gemüse sprießt aus dem Boden. „Zu unserem jüngsten Tag der offenen Gartentür kamen über 100 Besucher, darunter auch Bürgermeister Feigl“, freut sich der Vereinsvorsitzende. Trotz der Hitze seien zudem viele Gartenfreunde aus benachbarten Orten gekommen.

    Auch Radfahrer und Spaziergänger betrachten die Anlage immer wieder interessiert. Die Hobbygärtner mit dem grünen Daumen haben viel Arbeit und Herzblut in ihr Kleinod gesteckt. Den Besuchern fallen immer wieder die Hochbeete ins Auge. „Die Gartenarbeit rund um diese Beete ist überschaubar und daher gibt es immer wieder Anfragen, ob denn noch Platz für neue Mitglieder sei, die auch mitmachen wollten“, so Zeitlhofer.

    mehr dazu: https://www.ogv-simmozheim.de/gemeinschaftsgarten/

    Dies sei zur Zeit noch etwas schwierig, weil eben die Gartenfläche noch begrenzt sei. „Wir haben nun im nächsten Jahr eine doppelt so große Grundfläche, die wir dann an neue Mitglieder und Naturliebhaber abgeben können“, kündigt der Vereinsvorsitzende an. Andere Anziehungspunkte im Garten sind die bunt blühende Kräuter- Schnecke sowie der Schaustand für Wildbienen.

    Immer wieder fragen Besucher nach der Art der Behausungen und dem Leben der verschiedenen Wildbienenarten. Andere Besucher interessieren sich mehr für den vorbildlich gestalteten Gemüsebereich: beispielsweise die Spalierpflanzungen von Erbsen und Bohnen, die Salat- und Spinatarten oder die ungewöhnlichen schwarzen Tomaten. Zeitlhofer verweist darauf, dass beim OGV Simmozheim auch die Mitglieder willkommen sind, die lediglich Erfahrungsaustausch oder Beratung suchen und sich Tipps für den eigenen Garten holen wollen. (mehr …)

  • Gemüseklau im GG des Obst- und Gartenbauvereins in Aichach

    (gu, alerts)
    Aus dem Gemeinschaftsgarten, den der Obst- und Gartenbauverein Aichach am Anton-Kaluscha-Weg in Aichach betreibt, haben unbekannte Übeltäter die hart erarbeitete Ernte geklaut.
    Peter Fuchslocher vom Obst- und Gartenbauverein sagt: „Die Beet-Nutzer freuen sich, dass das Gemüse so gut wächst, und dann wird die Ernte gestohlen.“ Ein Missverständnis – dass die Diebe dachten, Selbstbedienung sei erlaubt – schließt er aus. Schließlich gibt es einen Zaun um den Garten herum.
    In dem Gemeinschaftsgarten haben Aichacher und Asylbewerber, die selbst keinen Garten haben, seit 2016 die Möglichkeit, kostenlos ein eigenes Beet anzulegen. Dafür müssen sie lediglich das Gemeinschaftsbeet mitpflegen. Mitglied im Gartenbauverein zu werden, ist dafür nicht nötig. Es gibt 24 Parzellen, die momentan von zwölf Gärtnern genutzt werden.
    Fuchslocher und die Hobbygärtner sind angesichts der Diebstähle etwas ratlos. Anzeige habe man bisher nicht erstattet, auch wegen des geringen materiellen Schadens. Den Zaun wolle man auch nicht höher machen, sagt Fuchslocher. Man wolle sich schließlich nicht optisch einsperren


    Diebe „ernten“ Gemüse aus fremden Beeten – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Diebe-ernten-Gemuese-aus-fremden-Beeten-id42611431.html (mehr …)

  • In Sennfeld bei Schweinfurth entsteht GG

    (Gu aus alerts)

    […] Auf einem kleinen Acker bei Sennfeld entsteht jetzt ein Gemeinschaftsgarten. Die Fläche, die die Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hat, ist schon frei geschlagen und gemäht. Ein Landwirt aus der Umgebung hilft beim Pflügen. […] Bei einem Kleinanzeigenportal hatte Greer nach Mitstreitern gesucht, als einer der Ersten meldete sich Peter Henkel vom Sennfelder Verein für Gartenbau und Landespflege. Henkel ist im Ort gut vernetzt, sprach mit Bürgermeister Emil Heinemann wegen des Ackers und hat natürlich Ahnung, was den Anbau von Obst und Gemüse angeht. Greer und Henkel sind jetzt quasi das Führungsduo im Gemeinschaftsgarten. […] Mittlerweile gibt es auch eine Facebook-Gruppe („Gemeinschaftsgärten – Urban Gardening Schweinfurt und Umgebung“),
    Jeder kann der Gruppe beitreten und so viel helfen, wie er kann und möchte. Saatgut und Pflanzen besorgen, Unkraut jäten, Erde umgraben, säen, pflanzen, gießen, wässern, pflegen, ernten – es gibt viel zu tun.
    Auch Sponsoren sind natürlich herzlich willkommen. Zwei Bio-Höfe aus der Region haben schon ihre Unterstützung zugesagt, ein Bauer aus der Umgebung hilft mit dem Pflug, ein Pferdehalter spendet Mist, der Obst- und Gartenbauverein will Geräte zur Verfügung stellen.

    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Obst-Gemuesegarten-Obstgarten-Youtube-Gemeinschaftsprojekt-Gemeinschaftsgarten;art763,9229544 (mehr …)

  • Obst-und Gartenbauverein in Kirchheim (Heidelberg) will Gemeinschaftsgarten anlegen

    (Gu aus alerts, 29.9.)
     Im nächsten Frühjahr kann man es wahrscheinlich schon sehen: wie ein großer Acker in Kirchheim beginnt, sich zu einer ökologischen Oase zu entwickeln. Das Projekt „Ein Garten für alle“ stellte jetzt der Obst- und Gartenbauverein Kirchheim interessierten Bürgern, einigen Gemeinderatsmitgliedern sowie dem Stadtteilvereinsvorsitzenden Jörn Fuchs im südlichen Kirchheim im Gewann Lochäcker vor.

    Auf 2400 Quadratmetern, die man vor zwei Jahren für eine beträchtliche Summe erworben hat, soll in drei Abschnitten eine Streuobstwiese, ein Gemüsegarten sowie ein Obstgarten entstehen. Mit dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur, also dem Wasseranschluss, den Zäunen, Hecken und Toren beginnt man im November und hofft dann, im Frühjahr mit den Bodenvorbereitungen, der Einteilung und der Bepflanzung zu beginnen. Dann, so der erste Vorsitzende Hans-Peter Vierling, wäre es schön, wenn schon die ersten Gartenfreunde aus Kindergärten, Schulen und Seniorenzentren dabei wären, um vielleicht sogar tatkräftig mitzumachen.

    Dann könnten auch die geplanten Veranstaltungen für Jung und Alt beginnen. Schulen und Kindergärten sowie Seniorenzentren möchte man schwerpunktmäßig ansprechen, beschrieben Hans-Peter Vierling und Michael Frauenfeld ihr Vorhaben, das sie „Erlebnisgärtnern für Kinder“ und „Aktiv im Garten für 60 Plus“ nennen.

    Gedacht ist auch daran, Schnitt- und Veredlungskurse, Seminare für Fachwarte sowie Workshops zum Gemüseanbau abzuhalten. Dabei setzen sie auf den Trend, dass Gärtnern wieder in Mode kommt – aktuell in Form von „Urban Gardening“. Da die Altersstruktur im Verein ziemlich hoch sei, hoffe man, mit dem neuen Projekt auch die Jüngeren anzusprechen und das Wissen an sie weiterzugeben.

    12.000 Euro will der Verein für die Neuanlage ausgeben, wobei rund 6000 Euro für die Verlegung der Wasserleitung gedacht sind. Bei Nennung dieser hohen Summe ging ein Blick in Richtung der Stadträte“
    http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Kirchheimer-Obst-und-Gartenbauverein-stellt-Ein-Garten-fuer-alle-vor-_arid,130046.html

    (Gu, Mail, 6.10.)
    Unser Projekt richtet sich in erster Linie an Kindergärten, Schulen, Seniorenzentren, natürlich an unsere Mitglieder und an alle “Obst- und Garteninteressierten”. Für diese Zielgruppen werden wir Seminare und Workshops anbieten und Fachwissen vermitteln, z.B. Erlebnisgärtnern für Kinder, Streuobst und Ernährung, Vögel der Streuobstwiesen, pflegeleicht und ergonomisch Gärtnern, Gemüseanbau im Hochbeet, Schnitt- und Veredelungskurse, Workshops Gemüseanbau, Fachwartefortbildung und vieles mehr.
    Bis Martini 2015 ist das Grundstück noch an einen Bauern verpachtet, danach geht es los…(mehr …)