Schlagwort: öffentliche Fläche

  • Bezirksamt Mitte verbietet GG auf öffentlicher Grünfläche

    (Gu, mail, 3.3.)

    Das CFB möchte gerne einen Gemeinschaftsgarten auf einer zum Haus gehörenden Fläche, die in eine öffentliche Fläche übergeht, einrichten. Das Bezirksamt Berlin-Mitte hat ihnen verboten hat, die öffentliche Fläche zu nutzen.

    Das CFB ist das alte Kulturzentrum der frz. Alliierten und arbeitet intensiv an der Völkerverständigung, in dem wir Jugendbegegnungen, Schüleraustauschprojekte usw. organisieren. Wir möchten gerne auch die Nachbarschaft (Schulen, Kitas, Nachbarn, Altersheim…) näher an den Ort binden und wollten Gemeinschaftsgärten bzw. Hochbeete bauen und die zur Verfügung stellen. Das Geld haben wir dank einer Förderung zusammen, nur hat uns jetzt das Grünflächenamt überraschender Weise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hier ein kleiner Artikel des Weddingweisers, der über das Viertel hier berichtet: https://weddingweiser.wordpress.com/2016/02/28/kein-gemeinschaftsgarten-auf-oeffentlicher-gruenflaeche/

    Es handelt sich wie gesagt nur um eine Fläche, die zum Teil öffentlich ist.

    sie haben Widersprich eingelegt (das ist nicht der erste Konflikt, den sie mit dem BA haben) und den Bezirksbürgermeister eingeschaltet, der ihm Beirat von ihnen sitze und das Projekt gut finden – ein anderen Verwaltungsmensch hatte sich das vor Ort anguckt und auch schon so gut wie abgesegnt.
    Die Begründung des BA: wenn sie einmal die Genehmigung geben, auf einer öffentlichen Grünfläche sowas zu machen, müssten sie das jedem/r zugestehen.

    -> Gu hat Besipiele von Gärten in Berlin in Parks genannt, Manifest geschickt und Kontakt zu Kerstin als Vermittlerin zwischen den Welten.

    Aufgebaut werden soll der Garten von TN internationale Sommercamps und dann „zur Verfügung gestellt werden“


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  • In Ratzeburg ensteht ein GG

    (Gu, alerts, 31.10.)

    „Der Lauenburgische Kunstverein möchte in einer schönen, aber abseits gelegenen Ecke von Ratzeburg die Aufenthaltsqualität steigern und die Kommunikation fördern. Es soll am Domsee-Ufer zwischen Parkdeck „Am Wall“ und Dom ein nicht-kommerzieller Raum entstehen, der von allen Bürgern genutzt werden kann und in dem sie sich einbringen können. […]
    Der erste Spatenstich erfolgte am 29. Oktober 2015 als ein Anfang von der Idee unterschiedlichste Menschen unabhängig von Alter, Glaube, Herkunft und Beruf zusammenzubringen.
    […] Die Idee an dieser Stelle Kunst und Gartengestaltung miteinander zu verbinden, sei im Zuge der letztjährigen Kunstaktion „Brücken ins Paradies“ im Ratzeburger Museumsgarten entstanden. Dies ist also quasi die Brücke zum Paradiesgarten, der nun in unmittelbarer Nähe entstehen soll.
    Gemeinsam mit Heinrich Meyer von der städtischen Grünpflege wurden dafür zwei kleine Flächen ausgewählt. Eine „fette“ Fläche für anspruchsvollere Pflanzen und eine sehr magere, auf der mediterrane Küchenkräuter gedeihen können. Das Projekt soll den Rundgang um die Domhalbinsel attraktiver machen, auch durch temporäre Kunstaktionen, die in diesem Gebiet bereits stattgefunden, und so viele Besucher anziehen. Aus diesem Projekt, so der Wunsch der Planer, soll sich sehr viel Schönes, Nützliches und Sinnvolles entwickeln – auch Motivation, Integration und Identifikation. Ein kleines Versuchsfeld von rund 200 Quadratmetern für neue Ideen, Ästhetik, Kultur, Kunst und Nachhaltigkeit.
    Der Garten beziehungweise das Mitgestalten der Fläche steht jedem offen, jeder darf sich beteiligen. Zunächst soll es Treffen geben von interessierten Bürgern, die mitmachen wollen. Hieraus soll alles weitere erwachsen. Auch ob und wie stark die Gartengestaltung reglementiert wird, ist bewusst noch komplett offen gelassen worden. Das Ausprobieren verschiedenster Anbautechniken wie auch Kreativität sind seitens der Stadt ausdrücklich erlaubt. „Die Leute sollen ihre Ideen mitbringen“, lädt William Boehart ein.“

    http://www.herzogtum-direkt.de/article/ein-paradies-entsteht-erster-spatenstich-f%C3%BCr-einen-gemeinschaftsgarten-am-ratzeburger-domsee (mehr …)

  • Düsselgrün zieht um

    (Gu, Mail, 24.9.)
    Wir haben vor Ort tatkräftige Helfer die uns gegen geringe Entschädigung helfen werden die Beete zu bewegen (Jugendberufshilfe und der Biohof Lammerthof). Die Stadt hat uns eine Fläche weniger als 500 Meter entfernt in einem öffentlichen Park angeboten. Etwa 600qm. Sie bauen uns auf ihre Kosten einen Stacketenzaun. Wir haben den Pachtvertrag (unentgeltlich, auf unbestimmte Zeit, innerhalb 3 Monate kündbar) noch nicht unterzeichnet, da wir noch erreichen wollen, dass uns die Räumpflicht an den angrenzenden Wegen erlassen wird, sowie andere Kleinigkeiten.
    Insgesamt muss man sagen, dass „die Stadt“ sehr kooperativ ist und der Einsatz sich gelohnt hat. Der Referent der Umweltdezernentin hat einen Blick auf das Handeln der Verwaltung, denn es ist politisch gewollt und vereinbart, dass urbanes Gärtnern in Düsseldorf gefördert werden soll! Wir waren im Frühjahr im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und das hat in der Tat einiges bewegt. Düsselgrün wird bei der Stadt nun als „Pilotprojekt“ betrachtet. Und die Stelle des „Urban-Garden-Beauftragten“ ist nun nicht mehr mit einer Praktikantin besetzt.
    Unser Glück ist, dass der neue OB Fan von düsselgrün ist. So haben wir z.B. am 3./4. eine Einladung zur Delegationsreise der Stadt Düsseldorf nach Chemnitz bekommen und Jutta wird nun mit Politikern und weiteren 30 “ Vertretern der Zivilgesellschaft“ für düsselgrün mitfahren. Da werden wir gerade regelmäßig überrascht.
    Da die neue Fläche komplett kahl, doppelt so groß ist und wir leider nicht alle Beete mit umziehen können
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  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Freiburg. Waldgarten Wiehre

    (Gu aus Antrag, Tel, Mail, 12.8.)

    MitGärtnerInnen: zurzeit 12,

    Als Gemeinschaftsgarten, bei dem jedeR mitmachen kann, fördert er die Entwicklung der Nachbarschaft und sozialer Netzwerke im Stadtteil und mit den Nachbarstadtteilen. Wir haben Freude am gemeinsamen aktiven Tun, Planen und Gestalten und laden Menschen in unserer Nachbarschaft ein, mitzuwirken .

    Lage: Freiburg Stadtteil Wiehre/Waldsee

    Flächengröße:

    große Flächen (südlich des Weges) 2000m² : Wiesenfläche, die langsam umstrukturiert wird mit Hochbeeten für Gemüse und Früchte (z.B.Melonen, Erdbeeren) , Pflanzstrahlen mit niedrigen Gemüse- und Obstpflanzungen (Hügelbeeten) an deren Ende Obst und Nussbäume stehen.

    kleine Fläche nördlich des Weges ca. 250m²: Pflanzung alter Obstbaumsorten, ein Bienenvolk.

    Die Flächen gehören der Stadt Freiburg.

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten auf einer öffentlichen Fläche. Da wir in einem Landschaftsschutzgebiet liegen, dürfen keine Zäune oder ein Gerätehaus aufgestellt werden.

    Damit wir unsere Gartengeräte vor Ort lagern können, haben wir mit der Stadt Freiburg den Kompromiss gefunden eine Werkzeugkiste versteckt unter dem Waldsaum aufzustellen. Damit die Kiste mit Inhalt nicht einfach abtransportiert wird bzw. vor Vandalismus geschützt ist muss diese mit Bodenankern fixiert und sehr stabil werden. Als Grundkonstruktion wird ein Metallrahmen gebaut, der mit 40mm dicken Baudielen beschlagen wird. (siehe Kostenplan im Anhang).

    Mittelpunkt des Gartens ist die Kiwi Pagode. Diese stellt das soziale Zentrum des Gemeinschaftsgartens da. In dieser Gartensaison haben wir diesen sozialen Mittelpunkt mit Stangenbohnen markiert. Die Gemeinschaftsgärtner treffen sich regelmäßig Samstagnachmittag zum gemeinsamen arbeiten, wie z.B. Bodenvorbereitung, sähen und ernten. Dabei spielt der soziale Austausch, Voneinander und Miteinander lernen über die Generationen hinweg (Studenten, Familie, Ältere) eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden unter der Woche gemeinsam die anfallenden Arbeiten wie z.B. Gießen der Gemüsepflanzen erledig. Die Absprache dieser Termine erfolgt über Email ist ein Es wird jedoch auch viel ausprobiert, wie z.B. Samengewinnung. In der Wintersaison, in der Ruhezeit des Gartens finden diese Treffen weiterhin regelmäßig statt. Hier wird die Planung für den nächsten Entwicklungsschritte (z.B. Hochbeetbau, Werkzeugkistenbau), die Materialbeschaffung, der Pflanzplan, zusätzliche Projektteilnahmen (z.B. mit Stadt Freiburg) und Finanzen zu besprechen.

    Das Wasser kann mit Gießkannen aus dem angrenzenden Deichleweiher entnommen werden. Wir benötigen daher keine Regentonnen oder ähnliches.

    Aus dem Antrag: sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsobstgarten schaffen, in dem es aber auch Gemüsebeete gibt. Sie arbeiten nach Permakulturprinzipien, haben vor Workshops zu machen und viele Leute zu beteiligen. Sie dürfen keine Bauten erstellen, aber Bodenanker in den Boden hauen (für Werkzeugkiste z.B.)
    Das Projekt gibt es schon 2 Jahre lang, bisher war die Gruppe damit beschäftigt, die Fläche vorzubereiten für die Nutzuung als Wald/Obstgarten.

    Sie beantragen Gartenwerkzeuge, Samen und Pflanzen und Baumaterialien.

    Da sie kein Verein sind, sind sie unter das Dach von Transition Town geschlüpft.


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  • Gartenprojekt in Esslingen entsteht

    (Gu aus alerts, 10.4.)
    „ESSLINGEN: Freiwillige legen am Kesselwasen Beete an, die jeder nutzen darf.
    Knapp 20 Freiwillige rund um die Initiative Transition Town haben am Samstagnachmittag eine öffentliche Grünfläche am Kesselwasen in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt. Das „Stadtgärtle“ soll Lust darauf machen, mitten im Zentrum selbst Obst und Gemüse anzubauen und mit den Mitbürgern zu teilen. Die frisch angelegten Rabatten tragen Namen wie Pizza-, Nachtisch- oder Salat-Beet und machen jetzt schon Appetit auf die erste Ernte.“
    http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel1301958.cfm (mehr …)

  • Gartenprojekt in Darmstadt entsteht

    (Gu aus alerts, 24.3.)
    „Der frisch gegründete Verein „Urban Garden Darmstadt“ will auf brach liegende Flächen in mobilen Beeten Nutzpflanzen anbauen. Im März trafen sich die an Gärtnerei in der Stadt Interessierten und gründeten den Verein […] Eine erste Aktion gab es vor knapp vier Wochen im Johannesviertel. Dabei kam kurzzeitig Leben kam auf eine über 1000 Quadratmeter große Brache neben dem leerstehenden Haus Pallaswiesenstraße 45. Rund 40 Menschen liefen über die Wiese mit Gebüschen, auf der vor langer Zeit eine Tankstelle stand. […]
    Jochen Seitz, der die Fläche in der Pallaswiesenstraße vermieten könnte, schilderte, dass der Bebauungsplan eine Wohnbebauung einschränke. Nur 30 Prozent der Fläche dürften bebaut werden. Der Bebauungsplan soll zwar geändert werden, das dürfte es aber einige Jahre dauern. „Die Genehmigung zum Abbruch der Tankstelle, der Tankinsel und zum Ausbau der Kraftstoffbehälter mit sämtlichen Rohrleitungen wurde am 18. April 1997 erteilt“, erklärt Dreiseitel. Damit gehe immer die Weisung einher, Altlasten zu beseitigen. Aber das werde bei einem Bauantrag nochmals kontrolliert. Das unbewohnte Wohngebäude Pallaswiesenstraße 45 ist jedenfalls nicht Teil der Urban-Gardening-Pläne.
    Die Fläche, die der Verein für einen urbanen Nachbarschaftsgarten im Blick hat, ist eine kleine Grüninsel mitten in der Parcusstraße. Nach Vereinsinformationen ist das Grünflächenamt daran interessiert, dass sich Bürger um die Fläche kümmern.
    http://www.fr-online.de/darmstadt/darmstadt-das-johannesviertel-wird-gruener,1472858,30200500.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in München Giesing geplant

    (Gu aus alerts, 28.2.)
    Eine bunte Blumenwiese, daneben Hochbeete mit Salat, Karotten und Kohlrabi: Wenn es nach den Wünschen von Anke Heller, Elke Bühler und etlichen anderen Geislingern geht, könnte die Brachfläche neben dem Geislinger Jugendhaus Tälesbahnhof schon diesen Sommer so aussehen. Ums Pflanzen, Gießen und Jäten will sich eine Bürger-Initiative unter dem Namen „Geislinger Gemeinschaftsgärten“ kümmern. „Urban Gardening“ (deutsch: urbaner Gartenbau) nennen sich solche Projekte, die weltweit immer mehr Anklang finden. Den Vorschlag, Geislinger im öffentlichen Raum zu Hacke und Spaten greifen zu lassen, machten die Grün-Alternativen kürzlich im Gemeinderat. Wenn alles klappt, könnte die Gruppe schon in wenigen Wochen loslegen. Nächste Woche ist ein Gespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung geplant. […]

    Das erste Jahr des Gemeinschaftsgartens versteht die Initiative deshalb als Probelauf. In Stein gemeißelt werden soll nichts, denn erst in der Praxis sehe man, ob sich ein Standort bewähre, erklärt Heller. Transparenz und Beteiligung aller Bürger, vor allem der Anwohner, ist der Initiative wichtig, deshalb soll ein Schild am Gartengelände über das Projekt informieren und Ansprechpartner nennen.

    Die Frauen wünschen sich, dass sich möglichst viele Geislinger jeden Alters und jeder Kultur beteiligen. Ausgebildeter Gärtner braucht niemand zu sein: Der Gruppe geht es vor allem um die Erfahrung. Jeder entscheidet, mit wie viel Zeit und Arbeit er sich einbringen will.

    Anke Heller ist davon überzeugt, dass der Gemeinschaftsgarten viele Teilnehmer finden wird. Bei einem ersten Vortrag hätten sich schon über 30 Interessenten gemeldet, erzählt sie. „Ich hoffe, dass unser Garten dazu beiträgt, dass sich die Leute wieder mehr als Teil der Stadt fühlen und sagen können: Hier fühle ich mich wohl.“ Elke Bühler fügt hinzu: „Ökologische Themen werden oft als Kleinigkeiten angesehen – oder man macht sich darüber lustig. Das ist schade, denn dafür ist das Thema zu wichtig. Wir haben nur eine Erde und müssen wieder einen Bezug dazu finden.“

    http://www.swp.de/geislingen/lokales/geislingen/Im-offenen-Garten-Gemeinschaft-erleben;art1158503,3074305 (mehr …)

  • Erste Schritte zum Kösk-Gartenprojekt im Münchner Westend

    (Gu, Treffen, 25.2.)
    Die Stadtbibliothek im Münchner Westend wir von KünstlerInnen projektgebunden zwischengenutzt. Träger ist der KJR, der dann da wohl in ca. 3 Jahren auch seine Geschäftsstelle hin verlegen will (vermutlich Neubau). Die Zeit bis dahin soll neben den Kunstprojekten auch ein Garten den Ort mit Leben erfüllen. Unsere Kollegin Ina hat losgelegt, vier andere Interessierte sind mit im Boot und sie suchen nun den/die richtige/n Ansprechpartner/In von Seiten der Stadt für eine vertragliche Regelung. Bisher war das eine Odyssee, doch jetzt hat Ina eine Frau gefunden, die für das Gebäude und die Fläche zuständig ist. Die Gruppe möchte, dass die Wege und die Bäume weiterhin vom Gartenamt betreut werden, einiges klären und wissen, wer für was Verantwortung trägt und was sie machen können.
    Sie haben derweil angefangen, im Gebäude anzusäen und Kontakte zu Nachbareinrichtingen (zumindest einer, die mit migrantischen Frauen arbeitet) aufzunehmen. Sie wollen die Nachbarschaft noch informieren und zum mitmachen einladen. Dem KJR ist wichtig, dass Jugendliche erreicht werden. Das könnte mit Kunstaktionen gelingen, die auch den Gartenraum mit einbeziehen oder Pflanzen. Ideen dazu sind Moosgraffiti, Färberpflänzen, Fotos.
    Sie werden einen Anschubantrag bei uns stellen für Gartengeräte, Material für Hochbeetebau. (mehr …)

  • Würzburg will urban gardening fördern

    (Gu aus alerts vom 14.1.2015)

    „Das Ja zur Förderung des bürgerschaftlich initiierten Grünprojektes „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) ist deutlich: Alle 17 Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses stimmen am Dienstagnachmittag für den Vorschlag von Wolfgang Kleiner. Der Umweltreferent will „Urban Gardening“ in Würzburg fördern. Als „Einstieg in das Gesamtkonzept“ bekommen die „Stadtgärtner“, eine Gruppe, die seit einigen Jahren in Würzburg aktiv ist, einen städtischen Grünstreifen am Nautiland zum Anbau von Gemüse. Außerdem soll es künftig im Rathaus einen Ansprechpartner geben, der ähnliche Gruppen unterstützt. Stadträte von CSU, Grünen, SPD und ZfW begrüßten in der kurzen Aussprache den Vorstoß des Umweltreferenten. Einige warnten vor zuviel Bürokratie. […] Prinzipiell soll das künftige Gemüsebeet am Nigglweg weitere Gärtner zum Mitmachen motivieren. Platz dafür wäre zum Beispiel in Baulücken, auch Brach- und Konversionsflächen oder auf wenig frequentierten Parkplätzen. Ausgeschlossen vom „Urban Gardening“ sind der Ringpark, die Mainwiesen und Friedhöfe.

     

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  • Gartenpiraten in Ansbach

    (Gu, Mail, 9.1. – nach Recherche von Sven)

    Seit letztem Jahr gibt es in Ansbach den Gemeinschaftsgarten Gartenpiraten.. „Wir haben schon letztes Jahr mit dem Gärtner begonnen. Allerdings erst im Juni, was da noch anzubauen war, haben wir angebaut und eine doch ganz stattliche Ernte eingefahren und aus unseren ersten Misserfolgen gelernt. Im Anhang finden dazu einen zeitlichen Rückblick. Studenten der HS Ansbach haben eine Projektarbeit zum Thema „Sharing“ gemacht, mit einer Dokumentation über den Garten, hier ein Eindruck unserer Arbeit: https://www.dropbox.com/s/24i8cjj2ykkwg98/GartenSharingHDfinal.mov?dl=0 (bitte nicht veröffentlichen). Momentan nutzen wir eine städtische Fläche, deren zur Verfügungstellung jedoch vom Verkauf oder Nichtverkauf eines benachbarten Gebäudes abhängt. Momentan gehen wir davon aus, das die Fläche auf jeden Fall für die nächste Saison genutzt werden kann. Die Anbaufläche beträgt 600qm, wobei der benachbarten Park mit der ca. 4-fachen Fläche für eine Mitnutzung in gewissem Rahmen ebenfalls zur Verfügung steht.“ Selbstbeschreibung: „Die Eroberung des öffentlichen Raums, die aktive Gestaltung des Lebensumfeldes, die Auseinandersetzung mit der Natur und unseren Nahrungsmitteln und das soziale Miteinander machen das Stadtgärtnern auch in einer Kleinstadt mit genug Natur und Gärten zu einer interessanten Form sich einzubringen, sich zu treffen und voneinander zu lernen. Das besondere an diesem Projekt ist die Freiheit aller Beteiligten, ohne Strukturen, Regeln und vor allem ohne Zaun. Der Stadtgarten der Ansbacher Gartenpiraten ist zugänglich für Jeden, belebt und begrünt eine Brachfläche (einen ehemaligen Parkplatz) und erweckt eine vergessen Oase mitten in der Stadt zu neuem Leben.“

    Vorgehen: im Mai 2014 hat jemand von den „Offenen Linken“ einen Antrag im Umweltausschuß gestellt, sie haben sich dann den Stadtgarten Nürnberg angeguckt und auch noch im Mai gab es einen Unterstützungsbeschluß des Stadtrats. Am 28.6. erfolgte der erste Spatenstich.

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  • Gemüse in der Stadt: Bürgermeister von Frankenthal lässt sich gerne überraschen

    (Gu aus alerts, 12.12.)

    „In Frankenthal hat heute offiziell das Gartenprojekt „Gemüse in der Stadt ernten“ begonnen. Dabei werden zunächst fünf Bürger und fünf Kindertagesstätten zwei Flächen mit einer Gesamtgröße von über eintausend Quadratmetern auf eigene Verantwortung bewirtschaften. Der für Umwelt zuständige Frankenthaler Bürgermeister Martin Hebich sagte dem SWR, es gebe bereits andere gute Vorbilder für das Projekt, bei denen Bürger durch ihre Mitarbeit das Stadtbild verschönert haben. Die Stadt lasse sich gerne überraschen, so Hebich. Er denke, dass die alle Beteiligten am Gartenprojekt das sehr kreativ machen werden, und dass es ihnen Freude machen wird.“

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/rhein-neckar/buergermeister-martin-hebich-freut-sich-ueber-neues-gartenprojekt/-/id=1582/nid=1582/did=14696102/13x1c9p/

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  • Verwaltungsausschuß stellt 16.000 Euro für IG Böblingen bereit

    (Gu, Mail, 10.12.)

    In Böblingen entsteht ein Interkultureller Garten. „Die Interessengemeinschaft, die aktuell aus 8 Personen + 3 Gruppen/Vereinen besteht, hat in Böblingen das Glück, bereits über ein Grundstück mit rund 1200qm in zentraler Lage zu verfügen, das als städtisches Grundstück zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem wurden für 2015 vom Verwaltungsausschuss insgesamt 16.000,-€ für die ersten erforderlichen Arbeiten bereit gestellt und die Stadtgärtnerei übernimmt die ein und andere vorbereitende Aufgabe.“ Es handelt sich um eine innerstädtische Streuobstwiese. Eine erste Planung, wo was hin soll, haben sie gerade gemacht. Noch wird die Gruppe von der Integrationsbaeauftragten begleitet – geplant bis zur offiziellen Eröffnung/Übergabe des Grundstücks.

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  • Gartenprojekt in ehemaligen Stadtgraben geplant

    (Gu, Tel, 28.11.)

    In Isny, einer 13T Einwohner-Stadt im Allgäu, soll der ehemalige Stadtgraben, der die Stadtmauer umgibt, aufgewertet werden. Ein vorstellbarer Baustein dafür ist ein Gartenprojekt. Es sind vier kleine Flächen, die kleinsten davon 10m², zusammen wohl 60m². Doch es ist noch erweiterbar. Sie haben sich schon bei essbare Stadt Andernach und bei dem städtischen Ansprechpartner aus Stuttgart schlau gemacht. Sie wissen noch nicht, in welche Richtung das Projekt gehen soll. Mich angerufen hat eine Bürgerin, die selber nicht gärtnern möchte, aber der es daran gelegen ist, dass Isny grüner und schöner wird und die weiß, dass es Leute gibt, die gärtnern wollen würden. Sie gucken sich nun zunächst unsere Praxistipps an und nehmen ggf am nächsten Workshop zum Gartenaufbau teil.

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  • Wiesbadener CDU setzt sich für urbanes Gärtnern ein

    (Gu aus alerts, 21.11)

    Garten in der Stadt

    Riedle ([von der CSU] informierte den Ortsbeirat über das Vorhaben, auf einem Grüngrundstück hinter der Friedrich-von-Schiller-Schule ein „Urban-Gardening-Projekt“ (Garten in der Stadt) einzurichten, unter Leitung eines Fachmanns und des Centrums für aktivierende Stadtteilarbeit (CASA).

    http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/mitglieder-des-ortsbeirats-rheingauviertel–hollerborn-in-wiesbaden-wollen-baeume-retten_14788818.htm

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  • In Hildesheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Tel, 21.11.)

    In Hildesheim entsteht auf der Fläche eines ehemaligen Spielplatzes ein Gemeinschaftsgarten. Noch ist die Lebenshilfe Träger, doch die Gruppe ist dabei, einen eigenen Verein zu gründen. Der Pachtvertrag hat zwar keine Befristung, kann aber kurzfristig von Seiten der Stadt gekündigt werden. Weitere Infos folgen.

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  • Stadt Ettlingen will Fläche für urban gardening ausweisen

    (Gu, Tel, 10.11.)

    Der Leiter des Stadtbauamtes Ettlingen ( Aufgaben: Neuanlage inkl. Planung sowie Unterhaltung und Pflege von städtischen Park- und Grünanlagen, Spielplätzen, Schulhöfen und Friedhöfen. Baumneupflanzungen und -pflegemaßnahmen. Bestattungen) hat sich bei uns nach einem geeignetes Vorgehen für die Ausweisung einer bestimmten Fläche für „urban gardening“ erkundigt. Sie haben schon viele Schrebergärten und Grabeland und es ist noch gar keiner mit einem weiteren Anliegen an sie herangetreten, doch soll es auch in Ettlingen Möglichkeiten für BürgerInnen geben, noch an anderen Orten und ggf in anderen Form tätig zu werden. Sie haben ein Grundstück, was nicht zentral liegt und wollen davon einen Teil zur Verfügung stellen. Wofür genau ist ihm noch ganz unklar. Er denkt vor allen Dingen in Richtung Krautgärten/Selbsternte, also mit Urbarmachung und Anlage von Parzellen und wieder umflügen durch seine MitarbeiterInnen. Ich habe ihm andere Möglichkeiten kurz skizziert und darauf hingewiesen, dass es egal für was ein Projekt natürlich Leute geben muss, die das dann auch machen und koordinieren. Sein Vorgehen wird ggf sein, dass er eine Infoveranstaltung organisieren wird und sich vorher auch die Projekte in der Nähe angucken wird (Karlsruhe, Bruchsal) und Kontakt zu dem städtischen Mitarbeiter für urbanes Gärtnern in Stuttgart aufnehmen wird

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  • IG Herrenberg – ausführliche Infos

    (Gu, mail 10.10)
    Wer sind wir…                                                                                                                                                                    Wir verstehen uns als Bürgerinitiative, welche über einen kleinen Kreis von 3 Frauen (alle engagierte Bürgerinnen unserer Stadt) im Frühling 2013 gegründet wurde. Leider ist eine Mitbegründerin, selbst die zentrale Koordinatorin für Bürgerschaftliches Engagement unserer Stadt im Mai 2013 sehr plötzlich verstorben. Da wir uns alle ihr sehr verbunden fühlen, wollen wir unseren Garten „Ritas Garten“ nennen. Aus diesem Anlass werden wir voraussichtlich im Frühjahr 2015 einen Event organisieren und unsere Stadtmauer mit dieser Schrift verzieren. Über eine innerstädtische Qualifikation zum „Bürgermentor der Stadt Herrenberg“ haben einige von uns sich dem Projekt angeschlossen und alle sind dabei geblieben.

    Die Entstehung                                                                                                                                                                                 Wir trafen uns in der Planungsphase (vom Frühling 2013 bis zur Entscheidung einer Grundstücksvergabe im Juli 2014) ungefähr alle 4 Wochen um genauer abzustimmen, welche Art Garten wir betreiben wollen (Benchmarking, Besuch verschiedener Gärten). Bereits in den Wintermonaten haben wir mit Datum 05.07.2014 unseren Eröffnungsevent geplant und festgelegt, dass wir im März 2014 die Öffentlichkeit informieren und weitere Mitmacher gewinnen wollen. Dieses Datum (05.07.2014) hat uns vorangetrieben und mit Nachdruck dieses Ziel verfolgen lassen. Im Frühling 2014 haben wir über einen „Pflanzworkshop“ Pflanzen verschiedenster Art als Setzlinge in Töpfe gesetzt. Dieser Workshop wurde von einem Kernteammitglied, einer Gartenbauingenieurin und Inhaberin einer Gärtnerei geleitet. Fortan waren wir „infiziert“ und haben den Zeitpunkt herbeigesehnt, endlich eine konkrete Zusage von der Stadt zu bekommen. Als klar war, welchen Garten wir über einen Überlassungs- und Nutzungsvertrag von der Stadt bekommen werden, begaben wir uns in einen zweiten Workshop mit dem Ziel, einen visionären Blick in unser Inneres zu wagen und in einem zweiten Schritt auf das vorhandene Grundstück zu projizieren. Wenige Tage vor dem 05.07.2014 wurde der Nutzungsvertrag unterzeichnet und die praktische Arbeit konnte auch auf dem Grundstück beginnen. Mit großen Einsatz haben wir es gemeinsam geschafft, feierliche Atmosphäre herzustellen, z. B. Lampions aufgehängt und unser Publikum natürlich verköstigt. Wir waren froh, dieses große Ziel gemeinsam geschafft zu haben.

    Unsere erste Pflanzung               2013                                                                                                                                          In unserem Pflanzworkshop haben wir verschiedene Kräuter, Blumen (z. B. Sonnen- und Ringelblumen), Tomaten oder Pfefferminze gezogen. Wir besorgten uns aber auch z. B. Johannisbeersträucher, Rosen etc. und andere Blumen. Einzelne Parzellen haben wir nicht vergeben. Die Bewirtschaftung betreiben wir gemeinsam. Ernten darf, wer sich in unser Projekt einbringt und zum Beispiel am Donnerstag (fester Termin 18 Uhr 30 in der warmen Jahreszeit) arbeitet.

    Unsere Zielsetzung                                                                                                                                                    Wichtigstes Ziel neben der gemeinsamen Gärtnerei ist die kulturelle Begegnung miteinander. Wir wollen zeigen, dass das gemeinsame Wirken mit den unterschiedlichsten Ideen und Fähigkeiten des Teams mit unterschiedlicher Herkunft verbindend sein kann. In unser Team gehören zum Beispiel ein türkisches Paar, eine Venezolanerin, eine Japanerin, eine Familie mit russischer Herkunft aus der Nachbarschaft.                In verschiedenen Workshops soll Fachwissen vermittelt werden und uns untereinander weiter verbinden. Der letzte Workshop zur Errichtung einer Trockenmauer war ebenfalls ein großer Erfolg, welcher auch von der Presse (bis hin nach Stuttgart) positiv beurteilt wurde.                              

    Die Beteiligten                                                                                                                                                            Derzeit sind wir ca. 15 Kernteam-Mitglieder (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und Herkunft), davon gibt es 2 Sprecher des Projektes. Diese Aufgabe wird Ende 2014 für das Jahr 2015 ggf. neu besetzt. Dieses Kernteam trifft alle wichtigen Entscheidungen in der Regel im Konsens. Das sogenannte „erweiterte Team“, auch ca. 15 Mitglieder bekommt nicht alle Infos, doch wirklich wichtige Themen oder Einladungen zu Events bekommen auch diese. Hinzu kommen 6 Adressen, sogenannte „offizielle Funktionen“, die nur im Bedarfsfall von uns informiert werden.

    Wie geht es weiter                                                                                                                                                              In wenigen Tagen wird der Trockenmauer-Workshop fortgesetzt. Im nächsten Monat werden wir voraussichtlich unsere gärtnerische Zielsetzung für 2015 besprechen. Alle sind aufgerufen, Wünsche zu äußern. Natürlich werden wir auch über einen möglichen finanziellen Bedarf für das Jahr 2015 diskutieren.

    Die Besonderheit unseres Gartens                                                                                                                      Unser Garten, ca. 6 ½ ar, ist absolut zentral in der Innenstadt an der historischen Stadtmauer gelegen. Diese Mauer strahlt Atmosphäre und bei Sonneneinstrahlung wohlige Wärme aus. Die Adresse „am Stadtgrabenstäffele“ unterhalb des Spielplatzes. Die Lage: nach Süden ausgerichtet mit einem herrschaftlichen Walnussbaum. Der perfekte Platz, um kulturelle Events abzuhalten, so vor wenigen Tagen in nächtlicher Atmosphäre zur „Langen Nacht der Kulturen“ eine Geschichtenerzählung.        


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  • In Herrenberg entsteht ein IG, in Böblingen ist einer geplant

    (Gu aus alerts, 30.9.)

    […]Erst drei Monate ist es her, dass die Stadt Herrenberg einer Schar von Freiwilligen ein Grundstück in der Herrenberger Altstadt zur Verfügung stellte. Es liegt an der alten Stadtmauer unterhalb des Spielplattzes „Oberer Zwinger“ am Burgrain. Ein interkultureller Gemeinschaftsgarten soll hier entstehen – ein Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen beim Unkraut jäten und Rasen mähen begegnen. Nicht nur Herrenberg fördert das Projekt: Unterstüzung gibt es tauch von einem bundesweiten Programm für mehr Toleranz. Mehr als ein Dutzend Herrenberger engagieren sich inzwischen für das Projekt Gemeinschaftsgarten […]Noch in diesem Herbst will auch Böblingen nachziehen. Auf einem Grundstück zwischen Brunnenstraße und Stadtpark soll ebenfalls ein Gemeinschaftsgarten entstehen. […] [In Böblinger koordiniert die ]Integrationsbeauftragte das Projekt […]. Der größte Unterschied zu Herrenberg: während der Garten in der Gäustadt für jeden zugänglich ist, soll das Grundstück in Böblingen eingezäunt werden. So soll verhindern werden, dass Passanten die Hobby-Gärtner um die Früchte ihrer Arbeit bringen.

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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten München Blumenau hat dem japanischen Knöterich getrotzt

    (Gu, bei Vortrag, 30.9.)
    Der IG in der Blumenau (München) wächst! Das 600m² große Grundstück, das fußläufig vom Nachbarschaftstreffe liegt, war voll mit japanischem Knöterich, der auch nach mehrmaligem Rausrupfen/Umgraben etc. immer wieder kam. Sie haben einen Zaun, Wege angelegt, Parzellen abgesteckt – und einige GärtnerInnen haben dann einfach losgelegt. Ohne den offiziellen Startschuß abzuwarten. Sie wollen essbare Hecken pflanzen und es sind auch Leute dabei, die vorher noch nie im Stadtteiltreff waren. (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Berlin Zehlendorf geplant

    (Gu, alerts, 23.9.)
    Auf der Suche nach einem Gemeinschaftsgarten hat die Initiative „Zehlenwandel“ einen Schritt nach vorn getan. Drei mögliche Standorte für den geplanten Stadtgarten sind jetzt gefunden.
    […] Mitte September trafen sich die „Zehlenwandler“ in der Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde, um die nächsten Aktionen zu besprechen. „Wir haben jetzt einen Antrag ans Grünflächenamt geschrieben, wollen wissen, ob die Fläche am Marga-Meusel-Platz infrage kommt“, erklärt Käsmaier. Parallel dazu gehe die Arbeit an einem Nutzungsplan voran.
    In diesen Plan fließen auch die Vorschläge der Garten-Interessenten ein, und die sind bunt gemischt. Vorrangig geht es natürlich darum, Beete anzulegen und Gemüse und Obst zu ernten, aber auch der Wunsch nach Gesprächen und Austausch wurde geäußert, ebenso die Idee, generationenübergreifend zu gärtnern, Alt und Jung zusammenzubringen.
    „Der nächste Schritt ist jetzt, die Anwohner zu informieren“, sagt Käsmaier. […].

    http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-steglitz-zehlendorf/zehlendorf/artikel/50979-zehlenwandel-beantragt-bepflanzung-des-marga-meusel-platzes/#ixzz3E8MNBAnD

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  • Kiezgarten Fischerstraße: 1ha Gemeinschaftsgarten mitten in Berlin-Lichtenberg

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Kiezgarten Fischerstraße ist 1ha groß und auf einer öffentlichen Fläche entstanden, die als Grünfläche im Flächennutzungsplan verzeichnet ist. Eigentlich sollte hier ein Park entstehen, doch dafür fehlte das Geld. Die Vornutzung war ein Sonnenblumenlabyrinth. Zwei Privatpersonen wollten gerne einen Gemeinschaftsgarten aufbauen und haben nach viel Recherche-Arbeit die zuständigen AnsprechpartnerInnen rausgefunden, den Trägerverein gegründet (der nur aus den 7 Gründungsmitgliedern besteht) und die Nutzung für 10 Jahre mit Verlängerungsoption übertragen bekommen. Es gibt individuelle und Gemeinschaftsbeete, Bienen, eine aus Fundsachen selbstgebaute Komposttoilette, Obstbäume, einen Bauwagen (Leihgabe) mit den Werkzeugen und Geräten, große noch verfügbare Flächen, auf denen Brennnesseln wuchern (sie haben diverse Planungen, was sie hier machen wollen). Sie sind 60 Leute, davon 40 Aktive, manche sind jeden Tag. Sie haben verschiedene AGs, wie Beete, Bienen, Streuobst, Bauen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit etc. Es gibt Plena und dann noch Treffen in den AGs.Die meisten wohnen in der Nähe, manche kommen aus anderen Bezirken.

    Sie sind altersmäßig von 18 – 60 Jahre alt plus viele Kinder. MigrantInnen sind kaum dabei und es sind hauptsächlich AkademikerInnen. Es wollen auch immer noch weitere Leute hauptsächlich individuelle Beete – diese sind aber vergeben und mehr sollen es auch nicht werden. An den gemeinschaftlichen Beeten kann sich jedeR beteiligen, da gibt es auch viel zu tun.

    Sie haben noch kein Wasser und bringen das teilweise in Kanistern von zu Hause mit, bekommen es von den umgebenden Schrebergärten oder auch mal von der Feuerwehr. Sie wollen einen Brunnen bauen (Grundwasser ist 20m tief) und wir haben u.a. das gefördert. Außerdem wollen sie Werkstätten aufbauen für handwerkliche Tätigkeiten. Noch sind sie nicht vernetzt mit den anderen Gärten in Berlin bis auf einzelne private Kontakte. Sie kennen auch die anderen Gärten in Lichtenberg nicht.

    # Kiezgarten Fischerstraße

    # Brunnen

    # Werkstatt im Garten

    # öffentliche Fläche

    # Komposttoilette

    # Bienen

    # Berlin-Lichtenberg

    #individuelle und gemeinschaftliche Parzellen

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  • Moabeet: kleiner Nachbarschaftsgarten neben Spielplatz

    (Gu, Projektbesuch, 18.8.)

    Das Moabeet ist auf einer ehemaligen Brache neben der „KuFa“ in der Lehrterstraße entstanden. Leute von der „KuFa“ waren vor Jahren mal bei uns – bei einem der ersten Werkstattgespräche zu selbstorganisierten Aktivitäten/Freiräumen in der Stadt. Auf der Brache ist ein Spielplatz und eine Ballspielfläche entstanden und eben ein Nachbarschaftsgarten. Es gibt individuelle Beete, wenige gemeinschaftliche Flächen, Wasser, aber keine Toilette (alles in der benachbarten KuFa).

    In den Ferien sind wenig Leute aktiv, Unkraut verdeckte die Früchte, einiges war vertrocknet.

    # Moabeet Berlin

    # Ex Brache

    # öffentliche Fläche

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  • IG entsteht in Mühlheim Styrum

    (Gu, Tel, 11.8.)
    Die Stadt Mühlheim hat einige Flächen für gärtnerische Nutzung freigegeben. Auf einer dieser Brachen möchte das Stadtteilbüro einen IG aufbauen. Sie haben 2.500m² Platz und wollen mit dem Moscheeverein und anderen im Stadtteil ansässigen Organisationen/Institutionen kooperieren. Der Begriff „Interkultureller Garten“ war meinem Gesprächspartner nicht bekannt. Sei Vorbild ist der IG, den es in Mühlheim Eppinghofen schon mal gab: individuelle Parzellen für StadtteilbewohnerInnen aus verschiedenen Kulturkreisen, 1 Gartenhaus für alle etc. Sie wollen unbedingt einen Zaun um das Gelände haben, da sie davon ausgehen, dass es zu Vandalismus kommen würde (und auch der IG in Mühlheim Eppinghofen hatte einen Zaun).
    Sie haben die Fläche ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung und wollen einen Brunnen bohren etc.
    Noch sind sie in der Vorphase und wollen dann im Sept/Oktober einen Antrag an uns stellen. Sie sind nicht im Gebiet von „Soziale Stadt“ und haben so nicht die finanzielle Ausstattung wie der Garten in Eppinghofen sie hatte.
    Die Website der Gärten im Ruhrgebiet war meinem Gesprächspartner bekannt, aber er hat sich lieber in Berlin Projekte angeguckt als im Ruhrgebiet. (mehr …)

  • Bunkergarten Oldenburg legt los

    (Gu, Mail 30.7.)
    Der Vertrag ist verhandelt und heute findet die erste Pflanzaktion statt.
    Mehr zu dem Projekt hier: http://bunkergarten-oldenburg.blogspot.de/

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