Schlagwort: öffentlicher Platz

  • Homburg: Stadt investiert Millionen in Platzumgestaltung

    (alters)
    Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Michael Forster und zahlreiche Vertreter aus Verwaltung, Politik, Planung und Bau den Startschuss für ein städtisches Großprojekt gegeben. Vor der Hohenburgschule beginnt die Stadt Homburg mit der Neugestaltung des Umfelds – ein Vorhaben, das die Innenstadt nachhaltiger und grüner machen soll.

    „Heute ist ein besonderer Tag für die Stadt Homburg – die Stadt wird ihr Gesicht verändern“, erklärte Oberbürgermeister Forster beim Auftakt. Neben ihm nahmen Bürgermeister Manfred Rippel, Beigeordneter Peter Fuchs, Bauamtsleiter Frank Missy, Vertreter des Stadtrates sowie die Planer Luca Kist und Robin Keppler vom Büro Dutt & Kist und die ausführende Firma Kempf Außenanlagen teil.

    Die Bauarbeiten starten am 1. September und sollen bis Ende 2026 dauern. Mit dem Arbeitstitel „Piazza Albano Laziale“ und „Urban Gardening“ setzt Homburg auf mehr Grünflächen, eine bessere Aufenthaltsqualität, Biodiversität und ein modernes Regenwassermanagement. Forster: „Wir als Stadtverwaltung und Stadtrat möchten dem Klimawandel innerstädtisch Schritt für Schritt entgegenwirken und inmitten von Homburg eine grüne Lunge schaffen, die zum Verweilen einlädt.“

    Das Projekt ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Bereits 2020 bewarb sich die Stadt im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Mit dem Förderantrag Ende 2021 wurden rund 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen gesichert – bei Gesamtkosten von etwa 3,6 Millionen Euro. Forster dankte besonders dem Bauamt für Planung und Antragstellung sowie dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, der die Stadt auf die Fördermöglichkeit aufmerksam gemacht hatte.
    Oberbürgermeister Michael Forster betonte die Bedeutung des Projekts für eine grünere und lebenswertere Innenstadt. – Foto: Julie Jager

    Das Planungsbüro Dutt & Kist gewann 2023 den Realisierungswettbewerb. Ihr Konzept verbindet Entsiegelung, urbane Gärten, Insektenhotels, Hochbeete, ein Gewächshaus und kulturelle Treffpunkte. „Es ist uns wichtig hervorzuheben, welchen modellhaften Charakter dieses Vorhaben hat: In Homburg werden neue Wege beschritten, die teilweise experimentell, aber zugleich richtungsweisend für andere Städte und Kommunen sein werden. Daher wird dieses Projekt Wirkung weit über die Landesgrenzen hinaus entfalten“, betonte Luca Kist.
    Foto: Julie Jager

    Da die Fördermittel fristgerecht abgerufen werden müssen, setzt die Stadt das Projekt unabhängig vom geplanten Parkhaus um. Ersatzparkplätze sollen entlang der Talstraße und am Enklerplatz entstehen. Forster: „Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen.“
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  • München: auf dem Allacher Oertelplatz ist urban gardening geplant

    (SZ)
    Auf dem Allacher Oertelplatz wünschen sich Anwohner mehr Grün und Aufenthaltsqualität. Eine Urban-Gardening-Initiative soll jetzt Abhilfe schaffen, der Bezirksausschuss steht hinter dem Projekt.

    Der Oertelplatz ist, so sieht es zumindest Diana Brand, eine „Betonwüste“. Zwar hat das Baureferat Allachs Marktplatz und Stadtteilzentrum inzwischen mit zwölf Platanen bepflanzt, die in einigen Jahren ein Schatten spendendes Dach über der Fläche bieten sollen. Zum Verweilen lade der vollkommen versiegelte Platz deshalb aber noch nicht ein, dafür fehle die „Wohlfühlatmosphäre“, findet die Vorstandssprecherin der Grünen im Ortsverband Allach-Untermenzing. Sie hat deshalb jetzt die Initiative ergriffen und eine Idee zum Urban Gardening entwickelt. Langfristig vorstellen könnte sie sich gemeinschaftliches Garteln an vielen Orten im Stadtbezirk, am Josef-Schnetz-Platz etwa, im Diamalt-Park, in der Gerberau oder auch an Bushaltestellen oder auf begrünten Dächern. Doch das sind Zukunftsvisionen.

    Für den Oertelplatz hingegen gibt es schon konkrete Planungen: 20 Beetkübel wünscht sich Brand zur Verschönerung des Platzes, sie hat dafür bereits ein Angebot des Start-Ups Beetzauber eingeholt. Auch ein ganzes Netz an Leuten, die sich engagieren wollen, hat die Allacherin schon aufgebaut. Diese Menschen würden die Pflege der Hochbeete übernehmen. Ursula Schleibner, die mit der Kinder- und Jugendgruppe „Würmranger“ regelmäßig die Natur erkundet und pflegt, wäre ebenfalls an einer Kooperation interessiert.

    Vorstellen könnte sich Brand außerdem Schulen oder Kitas als Paten für einzelne Pflanztröge – im Rahmen von Bildungsprojekten. Bezahlt werden soll das Projekt aus dem Budget des Bezirksausschusses, die Lokalpolitiker „begrüßen“ die Idee ausdrücklich. Es fehle aber noch ein detailliertes Konzept, insbesondere die Sondernutzung und der Zugang zu Wasser seien zu klären. Auch auf die Anzahl der Beetkübel, die sie finanzieren sollen, wollen sich die Bürgervertreter noch nicht festlegen.

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  • Platz wird Treffpunkt

    (alerts)

    Bochum

    Das Urban-Gardening-Projekt „Sommersprossen“ wird rund um den Imbuschplatz gut angenommen. Das Areal wird gerne von der Nachbarschaft genutzt.

    Denise Rech kniet auf dem Boden und setzt Pflanzen in das Beet auf der Rasenfläche am Imbuschplatz ein. Sie ist mittwochs oft bei der „Sommersprosse“ dabei. So heißt der Urban-Gardening-Treff, der jede Woche von 16 bis 18 Uhr stattfindet. Das Gärtnern macht ihr Spaß, außerdem findet sie es schön, Ablegerpflanzen aus dem Garten ihrer Mutter dort einzupflanzen. Denn: Denise Rech lebt mit ihrer Familie direkt an der Wiese und nutzt das Areal, das hier nach und nach verschönert wird, gerne in ihrer Freizeit.

    Urban-Gardening-Projekt läuft seit Mai

    Ak­tio­nen der Ko­Fa­brik

    Die nächs­te „Som­mer­spros­se“ fin­det am Mitt­woch, 21. Au­gust, von 16 bis 18 Uhr statt.

    Eine wei­te­re Ak­ti­on der Ko­Fa­brik ist das Tref­fen „Mit­tag mit Mat­thi­as“ an jedem zwei­ten Mitt­woch im Monat von 13 bis 14 Uhr: Hier lädt Mat­thi­as Köll­mann von der Ko­Fa­brik vier An­woh­ner, Ak­ti­ve oder In­ter­es­sier­te zum Mit­tag­es­sen und Ge­spräch an ver­schie­de­nen Orten im Quar­tier ein. Wer teil­neh­men möch­te, kann sich unter mat­thi­as.​koellmann@​kofabrik.​de mel­den. Der nächs­te Ter­min ist der 11. Sep­tem­ber.

    Was auf dem Platz passiert, wurde von der Ko-Fabrik angestoßen. Sie ist eine Projektgesellschaft, die sich für die Entwicklung des Viertels einsetzt. Matthias Köllmann ist Projektentwickler und arbeitet ebenfalls mit am gemeinsamen Garten. Der ist schon zu einem richtig gemütlichen Fleckchen geworden: Was bis zu Beginn des Urban Gardenings im Mai noch eine Hundewiese war, lädt heute mit einem großen Tisch und Bänken, einem Hochbeet und einer Terrasse zum Verweilen und Mitmachen ein. „Natürlich sind Hunde weiterhin willkommen“, sagt Matthias Köllmann. „Mittlerweile gibt es aber Hundebeutel und Mülleimer, die auch genutzt werden.“

    Platz wird von Nachbarn genutzt und gepflegt

    Für die Umsetzung der Idee ist entscheidend, dass sie von der Nachbarschaft angenommen wird. Schließlich müssen Blumen gegossen und Mülleimer geleert werden. Bisher stößt der „neue“ Imbuschplatz allerdings auf viel Zuspruch: Viele Wohnungen im Quartier haben keinen Balkon, weswegen bei gutem Wetter häufig Leute auf der Wiese zu sehen sind – beim Frühstück, mit einem Buch in der Hand oder abends auf ein Glas Wein. Auch das Sommerfest ist gut angekommen. „Der Platz war vorher quasi nicht vorhanden. Es ist schön, zu sehen, dass die Leute ihn mittlerweile gerne nutzen“, sagt Matthias Köllmann.

    Verkehr kann gut ausgeblendet werden

    Auch anfängliche Bedenken, dass eine klare Abgrenzung zum viel befahrenen Nordring nötig ist, um eine gewisse Gemütlichkeit zu gewährleisten, haben sich aufgelöst: Der Verkehr lässt sich auf der Fläche vor der ehemaligen „Eisenhütte“ einfach ausblenden. Das findet auch Charlotte: Die 16-Jährige verbringt sonnige Stunden gerne auf der Wiese. „Der Platz selbst ist nicht unbedingt besonders. Aber es ist eine schöne Grünfläche mitten in der Innenstadt“, sagt sie. Ilkay (17) ist ihrer Meinung: „Hier ist es entspannt, trotz der Straße. Man hat nicht das Gefühl, in der Stadt zu sein.“

    Neu: Lastenrad-Station

    Der Platz ist jedoch keineswegs „fertig“. Neben den Nachbarn, die in Eigenregie Pflanzen vorbeibringen und gärtnern, gibt es immer wieder andere Ideen und Erweiterungen. So wurden zum Beispiel jüngst Fahrradbügel und auch eine Station für das Lastenrad von Kortland e. V. installiert. „Einer der Mieter in der Ko-Fabrik entwickelt hierfür gerade eine Verleih-App. Es ist so einiges im Gange.“


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  • AUf die Plätze in Bremen Walle: Gartenkunstprojekt zur Aneigenung öffentlicher Plätze

    (alerts)

    Von New York aus schwappte die Urban-Gardening-Bewegung nach Europa und hat sich seit Ende der 1990er-Jahre auch in Deutschland durchgesetzt. Mitten in der Stadt werden öffentlich zugängliche Räume landwirtschaftlich genutzt und vermüllte Brachflächen begrünt. Auf Hinterhöfen oder Dächern entstehen Gemüsebeete und bienenfreundliche Blumeninseln. In Hochbeeten aus Paletten, Badewannen oder recycelten Materialien gedeihen Tomaten, Rote Bete und Erdbeeren. Wer seinen eigenen Stadtgarten oder seine Parzelle bewirtschaftet, ist aber noch lange kein urbaner Gärtner im Sinne der Bewegung. Entscheidend ist der gemeinschaftliche Gedanke. Zusammen in der Erde buddeln, die Früchte seiner Arbeit wachsen sehen und gemeinsam verspeisen – das fördert das soziale Miteinander und stärkt die Nachbarschaft. Die kollektiv genutzten Gärten sollen neue Orte für Begegnung und soziale Interaktion schaffen. Und ganz nebenbei verschönern sie den öffentlichen Raum. In Bremen gibt es gleich mehrere Urban- Gardening-Projekte, beispielsweise am Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt, auf der Gemüsewerft in der Bremer Überseestadt oder auf dem Gelände des Vereins „Arbeit und Ökologie“ in Huchting. In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.

    „Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern. Als er Alessa Lubig fragte, ob sie die organisatorische Leitung übernehmen wolle, hat sie sofort zugesagt. Unterstützt wird sie von Jarrid Tschaikowsky und David Hepp, die den künstlerischen Part gestalten.

    „Ich finde die Mischung aus Gärtnern und Kunst unheimlich spannend. Wenn wir eine Skulptur aufstellen würden, regt das zunächst einmal zum Austausch darüber ein. Aber niemand muss sich weiter darum kümmern. Anders beim Garten. Der muss fortwährend gepflegt werden und führt so die Menschen ­zusammen. Er bietet gleichzeitig einen Anlass und Treffpunkt“, sagt Alessa Lubig. Vom ­Anlegen der Beete über das Säen und Bewässern bis zur Ernte erleben alle gemeinsam die Natur. Der Garten bringe sie in einen permanenten Dialog mit ihrer städtischen Umgebung.

    Da sich die ersten beiden Aktionsplätze in einer Wohnstraße befinden, werden zunächst mobile Gärten angelegt. „Urban-Gardening kann auf kleinstem Raum stattfinden. Wir haben für die Geestemünder Straße und die Zietenstraße jeweils einen Anhänger organisiert, der dann bis zum Ende des Sommers dort stehenbleiben wird“, erklärt Lubig. Die Entscheidung, was in welcher Form angebaut werde, treffen alle gemeinsam. Pflanzen und Materialien gebe es vor Ort. Wer mag, könne gern zusätzliche Gerätschaften und Werkzeuge mitbringen. „Jeder darf sich kreativ austoben. Wir wünschen uns, dass die Leute nicht nur einen Garten anlegen, sondern ebenso Pflanzgefäße, Rankhilfen und Skulpturen bauen, Müllobjekte wie Plastikflaschen und leere Dosen umfunktionieren oder auf irgendeine andere Weise Urban-Gardening und Kunst miteinander in Verbindung setzen.“

    Bis zu seinem Abbau solle der Garten als Treffpunkt dienen. Und: Jeder dürfe ernten, auch Spaziergänger, die zufällig vorbeikommen. „Der Ertrag steht im Hintergrund. Es geht uns darum, die Gemeinschaftlichkeit anzustoßen und den sozialen Kontakt unter Einbeziehung der öffentlichen Räume zu stärken“, betont Lubig. „Zugleich wird dabei das Wohnumfeld aufgewertet.“ Schön wäre es außerdem, wenn sich aus dem Projekt heraus ein weitergehendes Engagement der Menschen für den Stadtteil ergebe. (mehr …)

  • TT Esslingen hat Minigartenprojekt

    (Gu aus alerts, 5.6.)

    […] „Das Stadtgärtle ist eine Aktion, das die vor knapp zwei Jahren gegründete Initiative Transition Town Esslingen gestartet hat. […]„Der Garten gehört allen“, besagt eine weitere der von Transition Town aufgestellten Regeln. Auf der rund 30 Quadratmeter großen Parzelle, die zuvor eine städtische Grünfläche war, wächst vieles, was für die tägliche Küche unentbehrlich oder bereichernd ist: Das Beet „Herbst-Gemüse“ ziert Gewürzfenchel, Kartoffeln, Möhren, Rote Beete und Pastinaken. Das „Pizza-Beet“ enthält Spinat, Salatrauken, Tomaten, Paprika und Oregano. Unter der Rubrik „vergessene Gemüse“ finden sich auch seltenere Sorten, wie Topinambur und die Winterheckenzwiebel. Beim Anblick des „Nachtisch-Beets“ kann einem schon einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn die Stachel- und die Erdbeeren im Sommer erst einmal reif sind, werden sie zweifelsohne dankbare Abnehmer finden. […]
    An Kreativität und Ideen mangelt es den derzeit rund 14 Mitstreitern nicht. […]
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urban-gardening-in-der-asphaltwueste-waechst-salat.59984fe7-5e64-4f10-8a07-3b5286700fae.html (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Schloßplatz in Nürnberg gibt es seit Frühjahr 2014

    (Gu, Mail, 21.4.)
    Seit Frühjahr 2014 gibt es den Nachbarschaftsgarten Schloßplatz in Nürnerbg. Jeden Do von 15-18h ist jemand vor Ort. Die Fläche ist ca. 250m² groß
    „Wir sind tatsächlich nur ein Zwischennutzprojekt und ursprünglich für insgesamt 2 Jahre (2 Sommer) auf dieser Fläche (Frühjahr2014-Frühjahr2016). Aktuell gehen wir davon aus, dass wir Ende 2015 „die Zelte wieder abbauen müssen“. Die Stadt Nürnberg plant dort eine Art Parkanlage. Es ist aber auch gut möglich, dass wir im Sommer 2016 doch noch weiter gärtnern können, da die städtischen Planungen/Bauarbeiten nicht gerade für ihre schnelle Umsetzung bekannt sind. Wir lassen uns überraschen. 

    Zur Entstehung/Organistion:

    Der Stadtteilarbeitskreis Gleißhammer, St. Peter und Glockenhof im Nürnberger Südosten entwickelte die Idee, die brach liegende Fläche an der Schlossstraße in Gleißhammer übergangsweise zum urbanen Garten umzugestalten. Bis zur geplanten Neugestaltung des Schlossplatzes, einer Maßnahme des Stadtplanungsamts im Rahmen der Stadterneuerung Gleißhammer/St. Peter, soll das Gartenprojekt als Zwischennutzung dienen. Mit den vom Stadtplanungsamt vorgesehenen Sanierungs- und Bauarbeiten zur Gestaltung eines kleinen Stadtteilplatz kann frühestens 2016 begonnen werden. Der Kulturladen Zeltnerschloss, welcher sich in unmittelbarer Nähe der Fläche befindet, ist dabei Kooperationspartner des Stadtplanungsamts.

    Die Durchführung hat die Studierendengruppe Urban Gardening der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm übernommen. Überwiegend mit Unterstützung des Kulturladens Zeltnerschloss (Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg) und des Stadtplanungsamts haben die Studierenden das Konzept Nachbarschaftsgarten entwickelt und in die Tat umgesetzt.

    Aktuell haben Nachbarn für 8 Beete (kostenlose) Patenschaften übernommen, dazu kommt eine Kinder- und Jugendwohngruppe aus der Nacharschaft. In dieser Saison sind außerdem noch 3 Nachbarinnen dazugekommen, womit der Garten auch schon fast aus allen Nähten platzt. Es gibt zudem noch 4 Gemeinschaftsbeete, von denen 2 die Nachbarskinder bewirtschaften. An einem Nachmittag in der Woche (do, 15-18uhr) steht außerdem das Tor für alle Interessierten und Besucher offen, dieser Nachmittag wird von Studierdenden betreut.


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  • neues Gartenprojekt entsteht in Essen

    (Gu, alerts, 1.4.)
    Die Bezirkspolitiker haben grünes Licht für den ersten Gemeinschaftsgarten in [Essen] Rüttenscheid gegeben. Ende April sollen die Arbeiten nahe des Haumannplatzes starten […]
    „Der Haumannplatz wird zunächst ein vergleichsweiser kleiner Gemeinschaftsgarten. Als erstes werden wir nur die Grünfläche bebauen, haben aber auch die Option, uns auf einem Teil des Pflasters zu vergrößern“, berichtet Dominik Frieling, Mitorganisator und Mitglied der Gruppe „Gemeinschaftsgärten Essen“. Diese ist entstanden aus Aktiven der „Transition Town“-Bewegung („Stadt im Wandel“), die sich der Nachhaltigkeit in verschiedensten Lebensbereichen verschrieben hat. Für den großen Gemeinschaftsgarten im Siepental bekamen die
    Gruppe einen Umweltpreis.
    Bisher sind 15 Leute interessiert.

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/gruenes-licht-fuer-ersten-gemeinschaftsgarten-in-ruettenscheid-id10520645.html#plx1673343418 (mehr …)

  • Beete werden Teil eines neuen Quartierplatzes in Ffm

    (Gu aus alerts vom 27.12.2014)

    Der Quartiersplatz im Neubaugebiet Schokoladenfabrik wird im Frühsommer fertig. Für die rund 1700 Bewohner des Neubaugebiets An der Schokoladenfabrik und im Mühlenquartier soll ein attraktiver Treffpunkt entstehen, der die Interessen aller Generationen in den Blick nimmt. […]Im Frühjahr sollen dann Laubbäume auf dem Quartiersplatz gepflanzt und Beete angelegt werden. Weil viele Familien und Senioren Interesse an einem Urban-Gardening-Projekt nach dem Vorbild der Essbaren Siedlung am Südring angemeldet haben, sind Hochbeete geplant, an denen ältere Menschen und Kinder gemeinsam werkeln können.

    http://www.fr-online.de/main-taunus/hattersheim-treffpunkt-fuer-generationen,1472862,29425180.html

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  • Der Ab-geht-die Lucie Kalender ist fertig

    (Gu aus alerts, 8.12.)

    Der von uns finanzierte Kalender über das Entstehen und die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ aus Bremen ist fertig. „[…] doch die Stadtgärtner haben noch weitere Pläne: Im nächsten Jahr tauschen sich Gesprächspartner der Baubehörde, Stadtteilpolitiker und die Lucie-Ideengeber in einer interaktiven Werkstatt über die Zukunft aus. […] Seit den ersten Pflanzaktionen gab es Flohmärkte, Kinovorführungen, Feste, Ferienprogramme, Bastelaktionen und geselliges Beisammensein. Alt und Jung aus allen Stadtteilen fachsimpelten über Kräuter, nachhaltiges Düngen und steckten die Hände in die Erde. Gern erinnert sich die engagierte Neustädterin, die ihr grünes Wissen vom Zimmerpflanzenniveau zum Gärtnerprofi ausbaute, an das Unkrautjäten mit ihrer Oma. „Da sie keinen Garten mehr hat, ist sie extra gekommen und wollte mich unterstützen. Wir zupften einen vermeintlichen Schädling, dieses Kraut kommt aber anscheinend in der Türkei gekocht auf den Tisch. Zumindest machten uns zwei Damen darauf aufmerksam. Dieses Beispiel spiegelt sehr gut wider, wie viel jeder durch das Urban Gardening lernen kann.“ Den Aktiven ist wichtig zu zeigen, dass nicht nur dicke Kartoffeln, sondern vor allem Wissen geerntet werden können: So machten die Hobbygärtner erstaunliche Erfahrungen mit alten Tomatensorten: Die Früchte traten in gelb und rosa mit weißen Bäckchen in Erscheinung. […] Die Vision der Stadtgärtner wäre, eine Entsiegelung des Platzes, freies Handeln auf dem Experimentierfeld und ein überdachter Treffpunkt in einem der angrenzenden Gebäude. Doch bevor sich das 15-köpfige ehrenamtliche Team zu einem nächsten Schritt entschließt, will es einige Fragen geklärt wissen: Ist eine langfristige Nutzung möglich und wird es Unterstützung – auch finanzieller Art – von der Stadt geben? Die Lucie könnte Paradebeispiel sein für gleich mehrere Ideen: Klimabewusste Maßnahme in Zeiten des Wandels sowie bürgerliche Mitbestimmung und integratives Experimentierfeld für alle Generationen. Schon jetzt pflanzen Kita-Kinder dort eifrig mit. Einige Anwohner des Seniorenheims geben ihr Wissen rund um den grünen Daumen an Interessierte weiter.

    http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Von-der-Betonwueste-zum-bluehenden-Garten-_arid,1006860.html

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  • Inselgarten: neues Gartenprojekt in Bamberg steht in den Startlöchern

    (Gu aus alerts, 28.11.)

    In Bamberg soll ein Platz (Graf- Stauffenberg-Platz) in Form eines „Selbsternte Gartens” neugestaltet werden. “ Das Projekt befindet sich im Moment in den Startlöchern. Noch sieht der Graf-Stauffenberg-Platz aus wie immer – doch das möchten wir ändern! Statt grauem Schotter wollen wir hier buntes Gemüse sehen. Gemeinsam säen & ernten.“ Sie suchen Mitmachende. Kooperationspartner sind TT und der Bürgerverein Bamberg Mitte. 

    Quelle: http://inselgarten-bamberg.de/

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  • Ab geht die Lucie möchte mit Kalender mehr Leute erreichen

    (Gu aus Antrag, 6.11.)

    Aus dem Antrag: „Der gemeinnützige Verein KulturPflanzen e.V. ist ein Zusammenschluss von Anwohner_innen der Bremer Neustadt, die den ehemals brachliegenden Lucie-
    Flechtmann-Platz in nachbarschaftlicher Selbstorganisation zu einem grünen Erholungsraum umgestalten möchten. Der Verein hat sich aus der Initiative „Ab geht die Lucie“ entwickelt,
    die seit Sommer 2013 einen öffentlich zugänglichen, jederzeit nutzbaren Gemeinschaftsgarten auf dem Lucie-Flechtmann-Platz unterhält. Zu unseren Aktivitäten
    auf „der Lucie“ gehören das Anlegen und die gemeinsame Pflege eines urbanen Gartens, die Durchführung von unkommerziellen Veranstaltungen wie z.B. Nachbarschaftsessen,
    Flohmarkt oder Sommerfesten und der Aufbau eines Umweltbildungsprogramms im Stadtgarten.[…] Doch die fehlende Infrastruktur auf dem grauen, zubetonierten Platz (kein Wasser- und Stromanschluss, keinerlei Wetterschutz) erschwert immer wieder das Engagement. Eine langfristige Umgestaltung war daher von Beginn an Ziel der Initiative. In Zeiten des
    Klimawandels bedarf auch Bremen Anpassungsmaßnahmen, die u.a. durch Entsiegelung von Flächen erreicht werden sollen (vgl. www.klas-bremen.de). Eine Lucie-Entsiegelung
    und anschließende Gestaltung durch Bürger_innen-Hand kann einen einzigartigen Ort entstehen lassen, an dem Ideen für ein zukunftsfähiges Bremen umgesetzt, weiterentwickelt
    und erprobt werden. Diese angestrebte Umgestaltung mit hohem Grad an Bürger_innenbeteiligung wird nun durch die Bremer Stadtplanung in einer Werkstatt
    diskutiert und vorbereitet.

    Der Kalender: Um das Projekt „Ab geht die Lucie!“ für den bevorstehenden Bürgerbeteiligungs-Prozess noch mehr im Stadtteil zu etablieren und Hintergrundinformationen niedrigschwellig
    zugänglich zu machen, soll ein Wandkalender 2015 gestaltet und im Stadtteil verbreitet werden. Auf den verschiedenen Kalenderblättern sollen jeweils einzelne Elemente des
    Gartensprojektes vorgestellt werden, wie bspw. die basisdemokratische Gruppenstruktur, die Fairteiler-Einrichtungen (Bücherschrank, Kleidertauschkiste, food sharing
    Schrank), die durch einen Biomeiler beheizte Garten-Bibliothek u.v.m.. Der Kalender soll anschließend in Cafés und öffentlichen Einrichtungen verteilt werden,
    aber auch Privatleute und Entscheidungsträger adressieren. Die vermittelten Inhate sollen zum Mitwirken im Projekt anregen, dessen Akzeptanz fördern, die für vielen noch
    neuen Projektideen verbreiten und dadurch den anstehenden Bürgerbeteiligungsprozess vorbereiten und erleichtern.

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  • Bremen: Senat plant Werkstatt für Nutzungskonzept für „Ab geht die Lucie“

    Gu, Mail, 28.10.

    Die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ – dem Gartenprojekt auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in Bremen trägt Früchte. Der Senat plant ein Werkstattgespräch mit allen Beteiligten, bei dem es um die Zukunft des Platzes geht. Die Vorstellungen dafür bauen auf der bisher temporären Nutzung auf und wollen diese verstetigen. Völlig ungeklärt sind aus Sicht des Gartenteams die Finanzen. Diese sollen wohl sie alleine schultern. Gu hat ihnen einen Workshop zur Vorbereitung der Werkstatt (inklusive Finanzierungsplanung) angeboten. Konzept für den Platz ist beim Projekt abgelget

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  • essbare Stadt Projekt in Ausgburg soll an anderem Ort nächstes Jahr weiter gehen

    (Gu aus alerts, 14.10)
    Gärtnern für jedermann am Heuss-Platz kam gut an. Kommendes Jahr soll das grüne Projekt weitergehen. Wo, steht noch nicht fest, denn das bisherige Gelände wird jetzt neu gestaltet. […] In Augsburg lief der erste Versuch diesen Sommer im verwahrlosten Park am Heuss-Platz. Schaut man auf die abgeernteten Gemüsepflanzen, offensichtlich mit Erfolg. Initiator der spontanen Aktion waren die Augsburger Grünen. Zum Internationalen Tag der Umwelt im Juni legten sie in der brachliegenden Grünanlage am Heuss-Platz ein großes Gemeinschaftsbeet mit Gemüse, Beeren, Blumen und Kräutern an. Zusammen mit Anwohnern wurde es vier Monate lang gepflegt und betreut. Gestern zog Grünen-Vorsitzender Matthias Strobel eine positive Abschlussbilanz.
    Danach gab es in dem Gemüsegarten mitten in der Stadt keinen Vandalismus und auch keine Probleme mit Hundekot. Laut Strobel gab es auch keine Leute, die sich im Übermaß an den Gemüsepflanzen bedienten. Nur zwei besonders schöne Blumenstöcke kamen abhanden. Am meisten freuen sich die Initiatoren aber darüber, dass vom ersten Tag an Anwohner zum Gemeinschaftsbeet kamen und sich rund um die Pflanzung ein Treffpunkt für junge Familien und Ältere entwickelte. […] Deshalb soll es in Augsburg nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben. Auch im kommenden Jahr wird es wieder urbanes Gärtnern für jedermann geben – dann wohl auch vom Stadtrat offiziell abgesegnet. Umweltreferent Reiner Erben lässt derzeit die Verwaltung prüfen, welche Stellen im Stadtgebiet infrage kommen. Einen Grundsatzbeschluss strebt er im Dezember im Umweltausschuss an. Die Grünen wünschen sich, dass es möglichst nicht nur feste Plätze für die Gemeinschaftsgärten geben soll. Das Projekt eigne sich auch für vorübergehende Nutzungen von Brachen, meint Strobel. Er kann sich urbanes Gärtnern sogar auf Dächern von Gebäuden vorstellen. Beispiele dafür gebe es in Stuttgart. Fest steht bislang aber nur, dass es am Heuss-Platz kein öffentliches Gemüsebeet mehr geben soll. Ab Mittwoch rollen die Bagger an, um die heruntergekommene Anlage attraktiv zu gestalten […]

    Wird Augsburg ein Gemüsegarten? – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wird-Augsburg-ein-Gemuesegarten-id31661572.html


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  • 2 neue Gärten in Wuppertal

    (Gu, Mail, 20.9.)

    unklar, ob es sich hier um Gemeinschaftsnutzgärten handelt – habe ich per Mail noch gefragt (noch keine Antwort)

    […]Karlsplatz in Wuppertal, einem sehr zentralen Platz, der aber schon schönere Zeiten gesehen hat und inzwischen viel von Randgrppen genutzt wird, die ersten Schritte zum nächsten und grlößer angedachten Gartenprojektes getan. Im Juli hat der Verein NANK, dessen Vorsitzende ja Christine Nordmann ist, hier die Blumenkübel mit Gemüse & Co. bestückt. Dies ist der erste, wirklich offene Garten in Wuppertal und dient in erster Linie dazu, das Thema Urban Gardening in die Öffentlchkeit zu tragen.

    Es hat viele, viele Gespräche mit den Bürgern seither gegeben und jeglichen Unkenrufen getrotzt – er ist nicht von Vandalen heimgesucht worden sondern steht unter liebevoller Beobachtung der Menschen, die ihre Tages- und Nachfreizeit auf dem Platz verbringen. Die Hausdame des angrenzenden Einkaufszentrums hilft gießen und die Geschäftsführung des Zentrum hat selbst mit Hand angelegt, als einmal kiloweise Taubenfutter in die Tröge geschüttet wurden und eigenhändigt die Körner entfernt.

    Wir haben bei solchen Auswirkungen eine schöne innere Freude.

    Als zweites Projekt möchte ich Ihnen ein Projekt an der Diakoniekirche, einen Steinwurf vom vorgenannten Karlsplatz entfernt, melden. Hier entsteht ein Nachbarschaftsprojekt, das von zwei Betreibern ins Leben gerufen wurde. Das Gelände mit ca. 1000 qm wird von der Diakonie zur Verfügung gesteltt.

    Betreiber des Gartens ist einmal der Verein Stadtmission e.V. und zum anderen die Selbsthilfegruppe Kräuter aus Wuppertal, die in liebevoller, zeit- und kraftintensiver Arbeit das verwilderte und als Hundeklo und Mülleimer genutzte Grundstück in eine wirklich schöne Oase umwandeln. Der Garten nennte sich daher auch ‚Inselgarten‘ (mehr …)

  • Rosa Rose lebt

    (Gu, Projektbesuch, 20.8.)

    Die Beete bei Rosa Rose in Berlin-Friedrichshain sind nicht sofort identifizierbar: die Beete sind in der Wiese und die Wiese wuchert. Es sind auch nicht so sehr viele Beete da. Die Beete sind teilweise individuell und teilweise gemeinschaftlich, auch die individuellen. Es gibt immernoch ab und an kleinere Konflikte mit den Nachbarn, doch insgesamt sind sie da inzwischen akzeptiert, auch wenn nur sehr wenig direkte AnwohnerInnen mitmachen. Ab und an kommt was weg, ab und an wird was kaputt gemacht, aber alles im Rahmen. Werkzeug und Wasseranschluss sind nach wie vor in dem Pavillion aus Metall. Sie hatten da bis vor kurzem einen nur mit Werkzeug aufschraubbaren Verschluss – doch bald wussten viele auch ungebetene Gäste, wie man das aufmacht. Nun haben sie ein Zahlenschloss, was noch hängt (mein Gesprächspartner hatte dann aber den Code vergessen und kam nicht an das Wasser ran).

    Sie sind eine Kerngruppe von (Zahl leider vergessen) und alle machen ein bisschen was. Sie machen viele Kulturveranstaltungen und beteiligen sich bei Soliaktionen, Straßenfesten etc. Wenn jemand was im Garten machen will oder sich da einfach aufhalten will, muss niemand fragen. Sie sagen dann immer: ist doch ein öffentlicher Raum, klar kannst Du hier ein Konzert machen.

    Es sind noch ein paar Leute dabei, die auch in der alten Rosa Rose dabei waren und es gibt noch sehr viele Interviewanfragen für Uniarbeiten. Die „alten Hasen“ ermutigen die anderen, diese Anfragen selber zu beantworten und eben von ihrem Kenntnisstand auszugehen. Etliche Studierende haben nicht gut recherchiert und nicht mal die Infos auf der Website gelesen.

    Die Gruppe ist offen, jeder der will, kann mitmachen.

    Bei Rosa Rose haben wir den ersten Kompostworkshop mit einem besonderen Schnellverfahren finanziert. Und obwohl sie es in den heißen Tagen nicht geschafft hatten, den Kompost feucht zu halten und obwohl die Abdeckungsplane, die wichtig für die Temperatur ist, auch immer mal wieder mutwillig runtergerissen und zerfetzt wird, war jetzt schon Erde aus dem Biomüll geworden. Der Workshop hat allen Spaß gemacht, sie fanden auch, dass Martina es gut vermittelt hat.

    # Rosa Rose Berlin-Friedrichshain

    # öffentlicher Raum

    # Kompost

    # Kultur

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  • Giesinger Grünspitz: ein Gemeinschaftsgarten mit Lounge und Bühne entsteht

    (Gu, Projektbesuch am 7.8.)
    Auf einer 150m² großen Fläche entsteht seit Mai ein Gemeinschaftsgarten in Giesing. AnwohnerInnen sind auf Green City zugekommen mit dem Wunsch nach einem solchen Projekt. Der Stadtteilladen hat sie auf die Fläche gegenüber aufmerksam gemacht. Losgelegt haben sie auf diesen nun mit einem Bauzaun abgetrennten kleinen Fläche, die der Stadt gehört. Sie haben inziwschen eine weitere Fläche direkt dahinter (250m²) und sie bekommen auch noch den Rest des Platzes (Eigentümer ist eine Immobiliengesellschaft). Bisher war ein Autohändler auf dem Platz, der ist jetzt weg. Die Vertragsverhandlungen laufen noch. Sie wollen auf dem Platz dann neben den gärtnerischen Aktivitäten (mobile Beete/ z.B. aus Melonenkisten und großen Schafskäsebehältern) Outdoormöbel z.B. aus Paletten mit den AnwohnerInnen bauen, einen Loungebereich einrichten mit Hängematten und Liegestühlen (diese ggf nur an bestimmten Tagen), einer Bühne und ggf auch bisschen Essen und Trinken.
    Bisher sind 50 Leute auf der Interessentenliste, 15 sind „der harte Kern“ für das erste Stückchen. Sebastien von Green City koordiniert das Projekt. Sie haben dafür noch keine Werbung gemacht, die Leute kommen über Hörensagen und über das Schild am Zaun dazu.
    Es ist eng im Garten: allüberall sind Beete, viele mit Blumen bepflanzt – alles Spenden der Nachbarschaft. Es liegen Paletten, Erde, Baumaterialien herum, ein Grill ist da. Es ist bunt und ein wenig unübersichtlich.
    Bühnenelemente können sie eventuell von der Werkbox bekommen. Eine Bezugsquelle für Paletten ich in München die Großmarkthalle. Kontakt über Green City oder auch den Südgarten.
    Fotos beim Projekt (mehr …)

  • mehr Infos zum Riederwald-Garten

    (Gu, Mail, 29.7.)
    Der Riederwälder Garten ist ein gemeinschaftlicher Nachbarschaftsgarten im Frankfurter Stadtteil Riederwald. Eine Homepage haben wir nicht, dafür einen neuen Flyer [beim Projekt abgelegt]. Das Projekt wird getragen (und finanziell unterstützt) vom Quartiersmanagement des Diakonischen Werks im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“, wie auch der Griesheimer Bahnhofsgarten.Der Gartenaufbau begann am 5.7.2014 und die Gruppe besteht aus ca. 7 Hobbygärtnern, die im Stadtteil wohnen bzw. um den Platz herum wohnen. Nach und nach bauen wir weiter Pflanzen (Gemüse wie Zucchini, Möhren, Rote Beete etc.) an und verbessern die Infrastruktur (Wasserzugang, Regentonne).
    Der Platz ist nicht besonders groß (siehe Fotos). Wir haben 5 Kübel am östlichen Eck eines Platzes aufgestellt, der bisher wenig zum Verweilen eingeladen hat. Ziel sollte es sein einen grünen Treffpunkt im öffentlichen Raum zu schaffen, da viele Bewohner die Aufenthaltsqualität im Stadtteil bemängelten.


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  • Grüne starten Gartenprojekt in Augsburg

    (Gu aus google alerts vom 12.6.)
    „[…] Die Grünen haben mit einer Aktion zum Gärtnern in der Stadt aufgerufen. Rund 70 Pflanzen werden von Stadträten, Parteimitgliedern und Freiwilligen in einem großen Beet in der kleinen Grünanlage gesetzt. Gemüse und Kräuter sind genauso darunter wie Blumen oder Beeren. „Aus der Steinwüste soll ein bunter Garten werden“, gibt Grünen-Vorsitzender Matthias Strobel das Ziel vor. Damit möglichst viele Menschen profitieren können, sind viele Gewächse dabei, die man abernten kann. Jeder Anwohner oder Passant kann vorbeikommen und etwas Gemüse mitnehmen oder auch neu pflanzen. Das ist bei der Aktion zum Internationalen Tag der Umwelt ausdrücklich erwünscht. Darüber hinaus gibt es duftende Kräuter wie Lavendel, die mitten in der Stadt Bienen als Nahrung dienen sollen.Rund 300 Euro hat die Pflanzaktion gekostet, inklusive Erde und Gartengeräten. Sie soll auch zeigen, wie die Grünanlage bis zum geplanten Umbau sinnvoll und kostengünstig genutzt werden kann. […]“

    Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Garteln-zwischen-Pflastersteinen-id30180012.html (mehr …)