Schlagwort: Offene Werkstatt

  • Berlin_Satelllit hat noch nicht wirklich losgelegt

    Projektbesuch

    In Friedrichshain in einem ehemaligen Restaurant gibt es seit 3 Jahren das Projekt „Satellit“. Wir haben den geplanten Garten und eine Werkstatt gefördert. Anuscheh hat zur Antragstellung bei uns beraten. Sie haben eine große Terasse vor den Räumlichkeiten, die nicht barrierefrei erreichbar ist. Direkt daneben wächst Wein in mehreren Reihen. Hier bedarf es Expertise, damit die Pflanzen das bekommen, was sie brauchem. Einige Reihen sind recht ausgedünnt, andere wohl zu voll. Es kommen wohl Frauen aus ganz Berlin, um hier Weinblätter zu ernten. Die Nachbarschaft ist da nicht dabei, die sagt den Frauen eher, dass das bestimmt verboten ist. Es fehlt ein Schild. Mit dem Bau von Hochbeeten und Verschattung haben sie noch nicht begonnen. Es ist ein kleines Team mit vielen Aufgaben. Sie suchen weitere Mitstreiter*innen.

    Und sie suchen weitere Gelder. Vielleicht schaffen sie es, Lebensmittelpunkt zu werden, dafür brauchen sie eine Lagermöglichkeit für SoLaWis (und eben eine Solawi, die das nutzt), eine community Küche und Workshops. EIne Küche haben sie, Workshops machen sie.
    Bei den Workshops ist níe klar, wie viele kommen. Anmeldungen werden oft nicht verbindlich genommen.

    Die eine Vorstandsfrau, Susanne, arbeitet im Kreativhaus auf der Fischerinsel. Da ist der Sunseekergarten aus dem Hinterhof des Haus der Statistik gezogen und inzwischen, mit einiges an Mobilisierung durch die Mitarbeiter*innne, läuft der ganz gut. Dort gibt es auch eine Offene Werkstatt und sie wollen eine Reparatur-Initiative aufbauen

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  • Berlin: „Kraut & Rüben“ vorm Begegnungszentrum der DRK

    (Antrag und Besuch)
    Umgeben von Plattenbauten gibt es auf der insg 2000m² großen Außenfläche des DRK Begegnungszentrums ein Gartenprojekt. Auch vorher wurde da schon gegärtnert, doch bei Übernahme war alles zugewachsen. Mit auf der Fläche ist eine Jugendradwerkstatt.
    Im Garten gab es anfangs eine „Kleingartenmentalität“ und die einzelnen Gruppen blieben unter sich, inzwischen gibt es viel Austausch und es werden gemeinsam Werkzeuge genutzt. Es gibt individuelle Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, auf denen aber kein Gemüse angebaut wird. 20 Gärtner*innen bewirtschaften 20 Beete, es könnten aber noch mehr Leute mitmachen.
    Zu Corona war die Fläche sehr wichtig, da die Menschen in den Hochhäusern keinen Garten haben und ja nirgendwo hin konnten. Da gab es viel Zulauf.
    es finden viele Veranstaltungen statt, die Bewirtung macht eine ehrenamtliche Catering-Gruppe.
    Interessant: sie haben einen großen Kompostplatz, leider schmeißen Leute da irgendwas rauf. Speziell ist der Laubkompost. Viele Bäume stehen auf der Fläche.
    Vernetzt in Berlin sind sie bisher nicht (mehr …)

  • Greifswald: Kultur- und Hausprojekt legt neben OW auch GG an

    (Antrag und Antworten)

    das  IKuWo  ist  ein  selbstverwalteter  Veranstaltungsort,  Bar  und  Freiraum;  ein  Haus,  das  sich  in
    Greifswald  gegen  kapitalistische,  sexistische,  rassistische,  antisemitische,  homo-  und  transphobe
    Positionen stellt und daran arbeitet einen diskriminierungsfreien Raum zu schaffen. Neben kulturellen
    und politischen Themen, sind uns auch sozial-ökologische Aspekte unserer Gesellschaft wichtig. Wir
    möchten Sensibilität gegenüber Land- und Tierausbeutung schaffen und Konsum-kritisches Denken
    anregen.  Gegründet  von  u.a.  Landschaftsökolog:innen,  setzt  sich  das  IKuWo  immer  noch  für
    ökologische und nachhaltige Projekte ein und legt Wert auf nachhaltiges Bauen und Wirtschaften.
     
    Durch  die  aktuelle  Pandemie  und  fehlende  Einnahmen  stehen  wir  wie  viele  andere  vor  der
    Herausforderung uns an die gegebenen Möglichkeiten anzupassen. Aus der aktuellen Lage hat sich
    die Idee eines Gemeinschaftsgartens auf dem Außengelände des Vereins zu etablieren, entwickelt.
    Der  Hinterhof  unseres  Vereinshauses  ist  tagsüber  öffentlich  zugänglichen,  ca.  300  m²  groß  und
    teilweise betoniert. Er dient als Werkstatt, Aufenthaltsort, Treffpunkt und Parkplatz für Fahrräder und
    Zufahrt für Kund:innen und Zulieferung des kleinen und selbstverwalteten Bio-Lebensmittelladens
    ‚food-coop‘, welcher sich in Teilen unserer Kellerräume befindet. Es gibt bereits einen Bereich mit
    Sträuchern und Obstbäumen (u.a. Holunder, Brombeere, Hasel und Birnen), eine kleine Wiese und
    drei Hochbeete, sowie zwei im Frühjahr an den Verein gespendeten Frühbeeten. Die Sträucher und
    Obstbäume werden regelmäßig gepflegt, bei den Hochbeeten jedoch ist die Holzverkleidung in einem
    so  schlechten  Zustand,  dass  diese  komplett  neu  gemacht  werden  sollten.  Das  Werkzeug  für  den
    Baumschnitt war privat und ist mit der Person Anfang des Jahres ausgezogen, weshalb wir dringend
    neues benötigen um die Obstbäume fachgerecht pflegen zu können.
     
    Der  Gemeinschaftsgarten  soll  als  offener  Treffpunkt  für  gärtnerisch  Interessierte  und
    Cafébesucher:innen, sowie als Raum für Workshops und Veranstaltungen dienen. Hierfür sollen ca.
    250 m² der Außenfläche umgestaltet und weiterentwickelt werden. Dazu sollen Teile der betonierten
    Fläche  u.a.  mit  teilmobilen  Hochbeeten  (auf  Paletten)  und  Sitzgruppen  erschlossen  werden  und
    insgesamt grüner und insektenfreundlicher gestaltet werden.

    – wie groß ist dir Gruppen, die den Garten miteinander plant und auch gärtnern möchte und wie viele Leute, die nicht in dem Haus wohnen, sind Teil dieser Gruppe?

             Bisher hat sich eine Gruppe von ca. sechs bis acht Personen gefunden, diese setzt sich aus Menschen, die an der Planung als auch der Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt sind zusammen. Davon gehört der Großteil zum Haus, zwei bis drei Personen sind extern. Generell erhoffen wir uns, dass mit der Öffnung unseres Café-Betriebs mehr externe Menschen dazu kommen werden. Es gibt diverse Gruppen, die bereits Aufgaben im Haus während des geöffneten Betriebs übernehmen und wir erwarten, dass wir durch den Garten auch neue Personen erreichen können, die sich bei der Bewirtschaftung des Gartens miteinbringen.

    – wie haben Sie die Nachbarschaft auf das Vorhaben „Aufbau eines Gemeinschaftsgartens“ aufmerksam gemacht/wo haben Sie das beworben?

             Dadurch das im Haus bei geöffneten Betrieb Veranstaltungen stattfinden, ist die Nachbarschaf bereits sensibilisiert auf regen Betrieb im Haus und auf dem Hof. Wir haben bereits einen kleinen Garten welcher bisher vorwiegend von Bewohner:Innen genutzt wird.

    Unser vorläufiger Plan sieht vor, vor allem Unterstützer:Innen des Vereins in das Projekt mit einzubeziehen. Langfristig für Zeiten ohne Kontaktbeschränkungen möchten, durch gezielte Werbung (bspw. Flyern) andere Zielgruppen wie zB. internationale Bewohner:innen der Stadt und Nachbar:innen zum „mit gärtnern“ einzuladen.

    – ist der Teil des Außengeländes, den Sie für den Garten planen, offen, also jederzeit für die (potentiellen) Gärtner*innen erreichbar?

             Der Teil in welchen wir das Gartenprojekt planen ist tagsüber jederzeit zugänglich, lediglich nachts (zwischen ca. 23:00 – 07:00

    Uhr) wird der Hofzugang durch ein Tor verschlossen.

    – ist der Teil bisher sozusagen der „Privatgarten“ der Bewohner*innen?

             Nein und Ja. Wir sind ein offenes Haus. Der Garten kann von allen Personen, die sich im Verein engagieren bewirtschaftet und als Aufenthaltsort genutzt werden. Aktuell machen das aber lediglich die Bewohner:Innen des Hauses auf Grund der aktuellen Coronalage, da sowohl für die Vereinsarbeit als auch für den „privaten“ Aufenthalt im Garten Kontaktbeschränkungen gelten.

    – ist die Planung für den Garten mit allen Bewohner*innen abgesprochen?

             Ja, alle Bewohner:Innen sind aktiv an der Planung beteiligt

    (gewesen) und einige auch bei Teilen der Umsetzung aktiv.

    – es sind nun drei Hochbeete und drei teilmobile Hochbeete im Antrag

    enthalten: wie viele Leute können denn mitgärtnern, wie viele Beete sind insgesamt geplant, wer soll/wird in den jetzt beantragten gärtnern und wie soll der Garten organisiert werden? Individuelle Beete, Gemeinschaftsbeete, Mischsystem?

            Wir sehen bisher ausschließlich Gemeinschaftsbeete vor in 3 größeren feststehenden Hochbeeten, 3 teilmobilen Beeten und 2 Hochbeeten, die bereits vorhanden sind. Meiner Einschätzung nach, werden sich ca. vier Bewohner:Innen diesen Sommer aktiv um die Bewirtschaftung der Beete kümmern. Extern zeichnet es sich bisher ab, dass zwei Menschen mitgärtnern werden. Wir hoffen, insgesamt ca. zehn Gärter:Innen für die Beete zu finden, was auf die Größe gerechnet hoffentlich realistisch ist.

    – wieso soll ein Teil der Beete teilmobil sein und was genau meinen Sie damit?

             Ein Großteil des Innenhofes ist asphaltiert, weshalb wir zum einen dort keine Hochbeete mit Bodenkontakt installieren können, zum anderen erhoffen wir uns im Sommer unseren Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen zu können. Da die aktuelle Infektionslage jedoch sehr ungewiss ist, möchten wir auch Außenveranstaltungen (bspw. Vorträge oder Außenkino) durchführen. Dazu wünschen wir uns, dass ein Teil der Hochbeete mobil bleibt. Unsere Vorstellung ist es, dass die Hochbeete zum Teil auf Rollen sind oder mit zwei bis vier Menschen versetzt werden können um den Außenbereich den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.

    – Wer wird wann die Hochbeete bauen und wie viele Leute können dabei sein?

             An sich würden wir uns wünschen, dass der Bau der Hochbeete so schnell wie möglich passiert, damit wir so schnell wie möglich mit dem Gärtnern anfangen können. Wir haben einen FÖJler, welcher in den Startlöchern steht und gerne anfangen möchte. Den Bau der Hochbeete hatten wir im Rahmen von Workshops geplant, welche öffentlich beworben werden sollten. Gerne würden wir auch extern Interessierten eine Chance geben am Bau beteiligt zu sein. Das richtet sich jedoch ganz nach den aktuellen Kontaktbeschränkungen und Hygieneauflagen, welche sich im Moment zu ändern scheinen. Ich kann diesbezüglich aber aktuell keine genaue Aussage treffen, da ich noch nichts konkret weiß, würde Ihnen das aber auch zurückmelden, falls Interesse besteht.

    – Sie schreiben, dass Sie „anderen Menschen“ beim Bau von Hochbeeten helfen wollen: wer sind diese „anderen Menschen“? Und wann kommen die dazu? Sind die noch nicht Teil der Gruppe? Wie wird die Gemeinschaft des Gemeinschaftsgartens entstehen/die Entstehung begleitet?

             Für den Bau der Hochbeete hofften wir auf Workshops, welche öffentlich beworben werden können, was jedoch sehr abhängig ist, von der aktuellen Infektionslage. So hätten Interessierte lernen können wie sie selber Hochbeete bauen können während sie den Verein unterstützen. Mit „anderen Menschen“ sind Menschen gemeint, die nicht unbedingt Teil der Garten-Crew sind, sondern zB einen eigenen Garten haben. Wir möchten den Bau der Hochbeete dokumentieren, um unsere Erkenntnisse und Tricks mit anderen Hochbeet-Bauer:innen teilen zu können. Auch können wir ihnen mit Werkzeugen aushelfen.

    Für die Entstehung der Gemeinschaft gibt es noch keinen endgültigen Plan, da Treffen und Austausch abhängig sind von den Möglichkeiten, die uns in den kommenden Wochen zugestanden werden.

    – Was passiert mit der Ernte, u.a. auch von den Obstbäumen?

             Wir würden die Ernte gerne einem bei uns im Haus aktiven Küchen-Kollektiv anbieten zum gemeinsamen Kochen, aber auch Workshops zu Milchsauren einlegen oder ähnlichen anbieten. Die Ernte der Obstbäume wurde die letzten Jahre u.a. einem befreundeten Projekt zum Mosten gegeben. Was kommende Saison damit passiert, wird die Gartengemeinschaft dann mitentscheiden.

    – Wer beschneidet die Obstbäume dann und wie wird dieses Wissen in der Gartengruppe weitergegeben?

             Aktuell mache das ich, eine Bewohnerin des Hauses. Ich habe vor ein paar Jahren einen Obstbaumschnittkurs gemacht und gebe gerne auch das Wissen im Winter in Form eines Workshops weiter. Aktuell versuche ich Bewohner:Innen des Hauses beim Schnitt miteinzubeziehen und Ihnen so das Wissen weiter zu geben.

    – Wo werden die Obstbaumwerkzeuge aufbewahrt und wie und für wen sind die dann zugänglich? Wo wird das Gartenwerkzeug aufbewahrt?

    Wir haben einen Schuppen in welchen unser bisheriges Gartenwerkzeug gelagert wird. Dort soll auch Platz für die neuen Werkzeuge gefunden werden. Externe Mitgärtner:Innen werden eine Einweisung bekommen, wo sich das Werkzeug befindet und wie es zu pflegen ist, um dann damit arbeiten zu können.

    – Was für Gartenmöbel sollen gebaut werden und wer baut diese?

             Es hat sich eine Gruppe von zwei schweißbegeisterten Hausbewohnern gefunden, welche Gartenmöbel selbst Bauen möchten. Es geht hauptsächlich um Tische, aber auch Stühle, um mehr Möglichkeiten zu schaffen, sich im Garten aufzuhalten. Es gibt bereits fertige Exemplare, welche gerne auch im Bau dokumentiert werden können um das Wissen zu teilen.


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  • Gemeinschaftsdorfgarten Pödelwitz – kritische Reflexion

    (aus Sachbericht)

    Kritische Reflexion
    • Unser Wunsch den Garten als Dorfgarten zu entwickeln, um vor allem mit den noch
    anwesenden Dorfbewöhner*innen gemeinsam zu gärtnern und zusammenzukommen, war
    uns so nicht von Erfolg beschieden. Wir haben gemerkt, dass es für die
    Dorfbewohner*innen nicht sonderlich relevant ist zusammen zu gärtnern, besitzen sie
    ohnehin eigene Gärten oder sind zu sehr in ihre eigenen Vorhaben eingespannt. Gleichzeitig
    ist über die Anwesenheit von Aktivisti*innen ein großes Unterstützungspotential entstanden,
    dass sich u.a. dadurch  zeigt, das gemeinsam das Netzwerk: Alle Dörfer bleiben Halle /
    Leipzig Anfang des Jahres 2019 gegründet wurde und wir darin gemeinsam aktiv sind im
    Widerstand und für den Aufbau eines zukunftsfähigen Modelldorfes. Die
    Dorfbewohner*innen sind sehr dankbar über den Zuwachs an Menschen und äußern
    konstant, wie sehr für sie über den Gemeinschafts- und Projektgarten neue Perspektiven
    entstanden sind und in Zeiten des direkten Widerstands dadurch einen Aufwind erlebt haben.
    Die so relevante Pressearbeit zum Dorf geschah und geschieht meist über die Kombination
    von alteingesessenen Dorfbewohner*innen und Mitgliedern von AAA. So konnte in
    Lokalzeitung, Regionalzeitung, dem MDR, den Tagesthemen, dem ZDF und vielen weiteren
    Medien die Botschaft vermittelt werden, welche Zerstörung an diesem Ort und anderen
    Orten geschieht, Menschen sich dagegen auflehnen und an konkreten Alternativen
    zusammenwirken. Mit der gesamten Klimagerechtigkeitsbewegung konnte im Januar 2021
    der Erfolg gefeiert werden: der Braunkohlekonzern Mibrag hat offiziell bekannt gegeben:
    Pödelwitz bleibt.
    • Im Aufbau des Gemeinschaftsgartens lag stark der Fokus auf der infrastrukturellen Ebene
    und hat dort so einige Kraft gelassen. Der Aufbau einer Commonsgemeinschaft ist dabei zu
    kurz gekommen. So haben wir erst über einen langen Weg gelernt und bemerkt, wie relevant
    es ist, sich auch gemeinsam zu organisieren, Fähigkeiten zu gelingender Moderation und
    Konfliktbearbeitung anzueignen oder effektive Entscheidungsprozesse zu entwickeln.
    Bemerkbar waren auch grundsätzliche Effekte unserer Sozialisierung, sodass blinde Flecken
    in der Verteilung der Reproduktionsarbeit, emotionaler Fürsorge etc. sichtbar wurden.
    • Wir sind gefühlt von einem Bedarf zum nächsten Bedarf und Gestaltungs- bzw.
    Bauvorhaben übergegangen. Dabei sind in den konkreten Situation Ideen und Lösungen
    entstanden. Hilfreich wäre hier sicherlich gewesen, sich zunächst Zeit zu nehmen, um etwa
    gemeinsam ein Permakulturdesign zu entwickeln und in dieses dann die Elemente und ihre
    Verbindungen einzufügen. Einige Tätigkeiten haben wir so doppelt gemacht wie den Aufbau
    und Wiederneuaufbau an anderer Stelle und auch die Unsicherheit, ob nicht noch günstigere
    Kopplungen von Funktionen und Elementen möglich gewesen wäre. Gleichzeitig haben in
    den Situationen auch Umsetzungen gedrängt, wie z.B. der Bau einer Komposttoilette, sodass
    ein wirklich gutes System erst wohl in Zukunft entstehen wird mit dem Abbau und
    Neuaufbau.
    • Unser Ansatz in Bauvorhaben möglichst auf Recyceln und Upcycling statt auf Konsum zu
    setzen, hat gezeigt, wie viel Energie und Mehraufwand dies auch bedeutet. So z.B. bei der
    Dämmung des Rundhauses mit „Rest“schaftswolle vom Schäfer aus der Umgebung. Allein
    das Waschen und Präparieren der Wolle hat sicherlich viermal so lange gedauert, wie der
    Rest des Baus. Gleichzeitig braucht ein solches Vorhaben immer auch ausreichend
    (überdachten) Lagerraum, der bei uns nur begrenzt gegeben ist. So bleibt ein beständiges
    Thema die Auseinandersetzung um die Ästhetik des Gartens. (mehr …)

  • Stubengarten: Teil der „Guten Stube“ München

    (Projektbesuch)
    In München hat eine Gruppe von Leute, die im Mai 2018 im Petuelpark mit einem „mulifunktionalen“ Bollerwagen ein aktives Kaffeekränzchen für Senior*innen und andere als Treff- und Anlaufpunkt ins Leben gerufen haben, im Oktber, als sie auf der Suche nach einem Unterstand des „Stüberls“ waren, die Nutzung eines leerstehenden Klosters nebst Garten angeboten bekommen. Das (marode) Gebäude hat 6.500m². Sie haben zugeschlagen und nun entsteht hier Zug um Zug, Raum um Raum „Die gute Stube – für Senioren und alle, die es werden wollen“. Ziel ist, Senior*innen die Möglichkeit zu geben, aktiv zu bleiben, Anschluss zu finden, ihre Hobbies weiter zu machen, indem ein Treffpunkt gemeinsam gestaltet wird. Herzstück war bisher das gemeinsame Kpchen (mit Produkten aus dem Garten) und Essen, doch wegen Corona liegt das und auch vieles anderes brach, wie z.B. Werkstätten. Da haben sie bisher eine für Holz, eine „Bastelsube“, eine „Papierstube“, bald ist ein Nähatelier geplant. Jede*r kann sich einbringen, aktiv werden, mit anpacken, eigene Ideen verwirklichen oder einfach nur kommen und andere treffen.
    Ein Teil der Stube ist der Stubengarten. Der ist nach wie vor geöffnet, derzeit bei gutem Wetter Do – Sa nachmittags. Ein wunderschönes, großes Gelände mit altem Baumbestand und Rasen – und Hochbeeten, Kompstecke, Tomatenhäuschen etc. Gepflegt wird der von allen, die da Lust zu haben. U.a. bringt sich eine ältere o´pflanzt is Gärtnerin sehr ein.
    Finanziert wird das Projekt durch Spenden und Anträge (Deutsche Postcode zahlt Heizung z.B.), es gibt keine Stellen, alles wird ehrenamtlich gemacht.
    Wie lange sie bleiben können, ist unklar. Es ist eine Zwischennutzung. (mehr …)

  • WisaWi e.V. macht Gartenprojekt mit Werkstatt mit Geflüchteten

    (Antrag/Antworten)

    In Wiesbaden:
    Seit 2017 gestalten wir gemeinsam mit Geflüchteten einen Gemeinschaftsgarten in Wiesbaden Biebrich.
    Das Gartengrundstück ist ca. 2500 qm groß. Wir haben es von der Stadt gepachtet. Direkt neben dem Grundstück befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft mit Geflüchteten.
    Vorrangig sollten die Geflüchteten der Gemeinschaftsunterkunft, sowie die Menschen aus der Nachbarschaft in das Gartenprojekt integriert werden.
    Auch andere Menschen beteiligen sich, die nicht aus der direkten Nachbarschaft kommen.
    Außer den Geflüchteten der Unterkunft (ca. 250 Personen, meistens machen 40-60 Personen im Garten mit) kommen auch Geflüchtete aus anderen Stadtteilen in den Garten, u.a. auch Geflüchtete, die von unserem Verein betreut werden oder sich bei uns engagieren.
    Außerdem engagieren sich auch Menschen des „Welcome Cafe“ im Garten, sie haben auch ein Gemeinschaftsbeet dort.
    Die Menschen können im Garten ihre eigenen Beete anlegen, ebenso können sie sich zusammenschließen und Gemeinschaftsbeete anlegen. Auch von uns werden Gemeinschaftsbeete angelegt.
    Es gibt bereits 3 Hochbeete, die aus Paletten mit den Geflüchteten selbst gebaut wurden und auch selbst gebaute Gartenmöbel. Ein Brunnen wurde gebohrt und liefert Wasser, wenn das Wasser aus dem Brunnen nicht reicht (was im Sommer oft der Fall ist), können wir das Wasser der Gemeinschaftsunterkunft benutzen und mit einem Schlauch wässern.
    Im Jahr 2017 und 2018 wurde unser Projekt gefördert (die Förderung war aber auf zwei Jahre begrenzt), sodass wir einen Grundstein anlegen konnten. Abgesehen davon, dass dort nicht alles, was benötigt wird, inbegriffen war, brauchen wir jetzt, um weiterzukommen, auch einige unabdingbare Materialien etc..
    Im Gemeinschaftsgarten kann man nicht nur Gärtnern, er dient auch als Rückzugsort, Begegnungsstätte und für diverse Aktivitäten.
    Wir bieten diverse Aktivitäten an (in der Vergangenheit, wie auch dieses Jahr wieder), kreatives Gestalten unterschiedlichster Art mit Erwachsenen und Kindern, Spielangebote, Bewegungsangebote, Upcycling, Holzarbeiten, Palettenbau, Möbelbau für den Garten, aber auch Workshops für Menschen, die etwas für ihr Zuhause bauen möchten und andere handwerkliche Projekte. Dies ist teilweise auch offen für alle Menschen, die einfach so vorbei schauen möchten. Außerhalb der Gartensaison bieten wir einige solcher Aktivitäten z.B. Workshops/offene Werkstatt auch in anderen Räumen an, in der Gartensaison hingegen gibt es dann diese Angebote im Garten selbst, offen für alle, zusätzlich zu den Angeboten für die Geflüchteten und andere, die im Garten tätig sind.
    Dieses Jahr möchten wir mit den Menschen auch eine Kräuterspirale anlegen, sowie weitere Hochbeete, da die 3 Hochbeete gar nicht reichen. Auch andere Arten von Beeten sind geplant, wie zum Beispiel Frühbeete und Strohbeete.

    1. Habt ihr das Grundstück auf eine unbefristete Zeit gepachtet? Wie hoch ist die Pacht?

    Das Grundstück wurde zunächst für sieben Jahre gepachtet, kann jedoch u.U. verlängert werden. Wir müssen keine Pacht zahlen.

    2. Wie viele Beete gibt es bereits? „Nur“ die drei Hochbeete? Oder gibt es auch „Erd“Beete?

    Das war ganz unterschiedlich, je nach Jahr, da sich unterschiedlich viele und unterschiedlich engagierte Menschen beteiligt haben. Wir hatten teilweise 60 Beete, im anderen Jahr ca. 40, in einem 20. Das waren aber Einzelbeete für die Menschen.
    Diese sind auch noch hauptsächlich vorhanden, müssen nur noch bearbeitet und bepflanzt werden.

    Außerdem haben wir verschiedene Gemeinschaftsbeete, zum einen das vom Come together Café, zum anderen eines mit größeren Kräuterbüschen, Beerensträuchern und anderem.
    Jedes Jahr haben wir auch Gemeinschaftsbeete für Tomaten, Kürbisse und Chillis angelegt. Wir haben ein Gewächshaus, das fungiert auch als Gemeinschaftsbeet für Tomaten, Chillis und andere Pflanzen, die besser geschützt werden müssen.

    3. Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird/gegärtnert werden soll?

    Das kommt darauf , wie viele Menschen gärtnern wollen. Bis auf die Stellen, auf denen die Häuschen/Pavillons/Kompost etc. stehen, die Kräuterspirale angelegt werden soll und der Mittelteil des Gartens, der wegen Kieseluntergrund nicht dafür genutzt werden kann (dafür machen wir dort die handwerklichen Dinge, Treffen usw.),  kann theoretisch der Rest dafür genutzt werden. Praktisch ist es aber so, dass wir auch Bienenblumenwiesen anlegen am Rand, Wege, Plätze zum "Chillen", Plätze für die Kinder zum Spielen oder auch Beete anlegen/Tipi aus Bohnenranken für Kids usw. . Es ist ja auch wirklich genug Platz vorhanden. Wir haben natürlich auch weitere Pläne, wie und wann diese umgesetzt werden können, müssen wir mal schauen. Man kann ja nicht alles auf einmal machen ;).

    4. Wie viele der 40 – 60 Leute gärtnern tatsächlich? Ihr macht ja noch so viele andere tolle Aktivitäten

    Im ersten Jahr waren es 60 gärtnernde Leute, im zweiten 40 - dann kamen noch andere Menschen hinzu, die an Aktivitäten teilnahmen, nur gechillt haben, im Garten gespielt haben, sich beraten haben lassen, Hausaufgaben gemacht haben etc.. Wie es dieses Jahr sein wird, wissen wir nicht, da sich die Zusammensetzung der Menschen in der Unterkunft immer ändert. Wir wollen auf jeden Fall die Gruppe alleinerziehender Mütter stark einbeziehen, als auch andere Zielgruppen und natürlich kann ja auch jeder mitmachen, der möchte.

    5. Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte der Einzelbeete kann jeder selbst für sich verwenden (was gerade für die Geflüchteten der Unterkunft sehr gut ist), die Gemeinschaftsbeete sind für alle, also auch die Ernte. Bei den gemeinschaftlichen Kräuter- und Salatbeeten (schnell wachsende) kann sich immer jeder nehmen, was sie/er braucht. Das hat immer gut geklappt.

    Manches haben wir auch für Feste verwendet, also es wurde aus der Ernte gekocht für ein Fest, sowohl von den Geflüchteten, als auch von uns.

    6. Wie werden die Werkzeuge untergebracht, wie zugänglich sind diese dann für wen? Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die Werkzeuge im Winter in einer Offenen Werkstatt an einem anderen Ort untergebracht? Wo und wie und von wem werden die dann genutzt?

    Unsere bereits vorhanden, notwendigen Gartengeräte sind in einem kleinen Gartenschuppen, zu welchem jeder, der mitmacht, also auch die Geflüchteten, Zugang hat (Zahlenschloß).

    Dann haben wir noch ein Gartenhäuschen, in welchem Geräte und Materialien untergebracht sind, die von uns (Verein) bei Bedarf herausgegeben werden oder für Aktivitäten benutzt werden. Das ist auch so notwendig. Die jetzt beantragten Werkzeuge würden auch dazu gehören, bis auf manche, die man immer braucht, wie z.B. eine Säge und einen Hammer zum ziehen von Nägeln u.ä. (aber davon nicht alle, nur eines). Im Winter könnten wir bestimmte Werkzeuge auch für die offene Werkstatt verwenden (im Garten braucht sie dann ja keiner), so bräuchten wir das nicht zweimal beantragen. Diese werden dann von den Leuten genutzt, die an der offenen Werkstatt teilnehmen. (Unter Anleitung - auch im Garten gibt es natürlich Anleitungen etc.)

    7. Das mit den Tomatendächern habe ich noch nicht ganz verstanden. Es können entweder 10 für Einzelbeet und eins für ein Gemeinschaftsbeet oder 20 für Einzelbeete gebaut werden? Wer entscheidet das und wären die für die Einzelbeete dann alle auch an einer Stelle oder wird ein großes gebaut, was dann unterteilt werden soll?

    Wir bauen ein langes/großes Tomatenbeet (überdacht), welches dann in Teile aufgeteilt wird. Je nachdem, wieviele Menschen im Mai Einzelbeete anlegen möchten, werden Einzelbeete angelegt, den Rest würden wir dann als Gemeinschaftstomatenbeet nutzen. Das, was ich geschrieben habe, war nur eine Schätzung (20 Einzelbeete, 10 für ein Gemeinschaftsbeet), es kann natürlich auch anders werden, je nachdem, wie interessiert die Menschen an Tomatenbeeten sind.
    Wir haben auch ein paar Tomatenpflanzen, die wir gerade ziehen, die ohne Dächer in den Garten gepflanzt werden können, dies wird dann ein Test-Gemeinschaftsbeet.

    8. Habt ihr eine Finanzierung für die Zeiten, zu denen jemand von euch vor Ort ist? Wenn ja, woher?

    Das macht u.a. ein Bufdi, wir wurden als Einsatzstelle anerkannt und das wird dann auch ab April losgehen. Die anderen unseres Vereins machen es komplett ehrenamtlich, ohne Gelder.

    Und noch eine wichtige Sache: wir machen auch Workshops und erklären den Menschen, dass sie die Samen aus der Ernte aufheben sollen (und wie), da sie ja im nächsten Jahr wieder benutzt werden können. Bei den Gemeinschaftsbeeten kümmern auch wir uns darum.

    Es werden auch Gemeinschaftsbeete von bestimmten Gruppen angelegt, also es schließen sich manchmal mehrere Frauen oder andere Gruppen zusammen, die dann gemeinschaftlich verschiedene Gemüsebeete bearbeiten und sich dann innerhalb der Gruppe die Ernte teilen.


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  • Nachbarschaftsgarten mit Werkstatt in Potsdam

    (alerts)

    Crowdfunding für Werkstatt im Nachbarschaftsgarten

    Veröffentlicht am: von Kerstin

    Wir haben unser Ziel dank der Unterstützung von so Vielen geschafft!

    Das Angebot der Stadtwerke Potsdam GmbH im Herbst 2018 hat uns gefreut. Wir durften eines der ersten drei Crowdfunding-Projekte in Potsdam sein, welche ab Mitte November auf der nagelneuen Plattform https://www.potsdam-crowd.de an den Start gingen. Es hat sich für alle Initiativen gelohnt, denn alle gesetzten Ziele wurden sogar übertroffen.  Nun sind wir sehr dankbar und beginnen, die Werkstatt einzurichten!

    Wir brauchen neues Werkzeug für Reparaturen und kleinere Bauprojekte auf der Scholle 34. Die hiesige Werkstatt soll besser nutzbar für Alle gestaltet werden. Im Rahmen von größeren Arbeitseinsätzen mit vielen Leuten stoßen wir immer wieder an Grenzen, die mit besserem und mehr Werkzeug leichter zu überwinden wären.

    Nach den Bränden im vergangenen Herbst halfen die Jugendlichen der Montessori Oberschule im Rahmen ihres WAT Unterrichts großartig mit, die Schäden zu beseitigen, aber auch die anderen Aktiven im Nachbarschaftsgarten haben in der Sommersaison Vieles repariert und neu gestaltet, was den Ort enorm aufwertet. (mehr …)

  • Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW

    (Gu, Mail)

    das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen. 

    Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben. 

    Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
    ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …)

  • Offener Bürgergarten entsteht an Famileinzentrum

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    In Berlin Weißensee entsteht an einem Famileinzentrum ein Gemeinschaftsgarten.
    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entstehen soll und ist sie an eine Einrichtung angeschlossen?

    > rund 250 m2 / Die Fläche liegt unmittelbar vor dem Familienzentrum.

    Wem gehört die Fläche, was waren die Vornutzungen, wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun, wie bekommt man Zugang?

    Die Fläche ist umzäunt. / Die Fläche ist von 6 bis 18 Uhr zugängig. / Darüber hinaus wird an die Mitwirkenden ein Schlüssel für´s Tor ausgegeben.

    Wie lange kann/soll die Fläche für das Gartenprojekt genutzt werden?

    Eine zeitliche Befristung besteht nicht.

    Wie viele Leute, die auch gärtnern wollen, sind jetzt schon an der Planung beteiligt? Wer plant das Projekt?

    Aktuell beteiligen sich 5 Familien an der Vorbereitung.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    > Wir erwarten eine Beteiligung von 10 Familien und mehr.

    Wie viele Beete soll es geben? Fünf Hochbeete sind im Finanzplan enthalten, sollen es mehr werden? Kann auch in der Erde gegärtnert werden? Wie groß werden diese Beete? Sollen das gemeinschaftlich genutzte Beete werden und sollen es individuelle Beete werden? Wenn ich richtig verstanden habe individuell?

    > Aktuell stehen zwei Beete zur Verfügung (200 x 80 cm / 80 x 80 cm). Die fünf weiteren Beete werden in unterschiedlichen Höhen angelegt (120 x 80 cm). Weiterhin wird auch an ausgewählten Plätzen am Boden gegärtnert werden können. Die meisten Beete werden von jeweils einer Familie verantwortet.

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?

    > Es steht ein Schuppen für die Geräte zur Verfügung. Mit dem Torschlüssel wird auch dieser an die beteiligten Familien zur Verfügung gestellt.

    Können auch NachbarInnen, Interessierte mit gärtnern, die nicht zu den beschriebenen Zielgruppen gehören? Wie bekommen diese Zugang und Mitwirkungsmöglichkeiten?

    > Selbstverständlich, sehr gern sogar. Über die Öffentlichkeitsarbeit des Familienzentrums sowie über die Mundpropaganda erreichen wir diese hoffentlich.

    Wer wird den Ofen bauen? Wie werden die GärtnerInnen daran beteiligt?

    > Der Ofen wird von David Winger gebaut, einem erfahrenem Lehmofenbauer. Die Familien werden sich bei den einzelnen Arbeitsschritten mit einbringen und aktiv mitwirken.

    Außerdem: Mit einer Eröffnungsaktion am 30.06.2017 würden wir gern die bereits bestehenden Kellerräume zu einer offenen Werkstatt einrichten. Im Anschluss soll diese dann frei zugänglich für Interessierte aus dem Kiez gemacht und im Rahmen wiederkehrender Aktionen (Repair Cafés, Subbotniks, Gemeinschaftsabende…) bekannt gemacht werden.
    Weiterhin wird über die lokalen Medien sowie über die Netzwerke der Kooperationspartner informiert. Ab Frühjahr 2017 wird es weiterhin eigenes Öffentlichkeitsmaterial geben.
    Der Zugang zur Werkstatt kann jederzeit erfolgen. Es ist nur eine Anmeldung und Schlüsselübergabe während der täglichen Öffnungszeiten der Küsterei nötig.


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  • Pflanzfest und Werkstattcard in Görlitz

    (Gu, Mail)

    Wir wollen einmal im Jahr im März auf regionale Wirtschaftskreisläufe, auf faire und biologische Ernährung und die Möglichkeit der Selbstversorgung in Städten hinweisen. Am 25.03. laden wir ein, gemeinsam am Urban Gardening Hügel zu gärtnern, zu bauen und sich gegenseitig Tipps und Ratschläge für die kommende Saison zu geben. Außerdem sollen zwei praxisnahe Vorträge zu den angesprochenen Themen gehalten werden. Der Abschluss des Abends kennzeichnet ein gemeinsames Essen in KÜFA-Form (Küche für alle) und ein beschauliches Konzert inkl. Lagerfeueratmosphäre. Am Sonntag, den 26.03. ab 14:00 schließt sich das Kühlhaus mit einer Saatgutbörse, die Eröffnung einer Ausstellung zum Leben im Kühlhaus und eine Besichtigung der Werkstätten an. 

    Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an diesem Pflanzfest beteiligen möchten. Wir sind hierbei für jegliche Aktionen und Ideen offen wie bspw. Kartoffeldruck für Kinder, der Verkauf von Bioprodukten, Informationsvermittlung über Projekte der Solidarischen Landwirtschaft, Mundraub, etc. Gerne unterstützen wir außerdem bei der Entwicklung von neuen Projekten oder bei der Vernetzung.

    Unser Ziel ist es mehr Menschen für die Idee der Selbstversorgung zu begeistern und Reflexionsprozesse über das Konsumverhalten insbesondere im Stadtteil Innenstadt West anzustoßen. Glücklich wären wir, wenn sich wieder eine Gruppe Menschen bildet, die sich von der Idee eines Stadtteilgartens begeistern lässt. Unsere Vision dahinter ist, irgendwann alle Bewohner*Innen der Stadt zum gemeinsamen gärten und pflanzen ihrer Stadtteile aufzurufen. 

    Falls Sie noch weitere Menschen kennen, die noch nicht im Verteiler stehen und an der Beteiligung des Pflanzfestes interessiert wären, würden wir uns über jegliche Hinweise freuen. 

    PS: Durch die Initiative des Kühlhauses wird der Tag durch die Veröffentlichung der Werkstattcard und das Kennenlernen der offenen Werkstätten bereichert. Die Werkstattcard bietet einen Überblick über die die offenen und selbstverwalteten Werkstätten der Stadt, die Ansprechpersonen, die Orte. Außerdem dient sie wechselnden Werkstattleitern einen Überblick über den Kenntnisstand der Nutzer*innen zu wahren. 


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  • Tausendsschön Minden: OW; Workshops, Preisgeld, Ort zum Deutsch lernen

    (Gu, Tel)
    Der Gemeinschaftsgarten und Offene Werkstatt Tausendschön in Minden bietet in den Sommerferien ein vielfältiges Programm für Kinder an. Die Beschäftigung mit dem Konzept einer Offenen Werkstatt und deren Einrichtung (die wir gefördert haben) führt dazu, dass sie immer mehr Workshops anbieten und dabei das große Netzwerk nutzen, was die Initiatorin hat. Sobald sie von einer Fähigkeit hört, versucht sie den Menschen für einen Workshop zu gewinnen. Alle Leute, die in der OW anleitend tätig sind, machen das ehrenamtlich. Nutzungsentgelt nehmen sie nicht. Sie haben privat viele Werkzeuge und Maschinen eingebracht und durch gezielte Spendenaufrufe einiges erhalten.
    AUf öffentlichen Festen verkaufen sie Selbstgemachtes aus dem Garten und haben so ein paar Einnahmen.
    NRW stellt 130000 Euro für „Integrationsprojekte“ zur Verfügung und sie sind aufgefordert worden, einen Antrag über 2000 Euro zu stellen. Zudem haben sie mit dem Projekt „Fremde werden Freunde“ (mit Flüchtlingen gärtnern) Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Da sind sie von 110 Projekten eins der 12 „besten“. Es soll eine Broschüre entstehen und ein Profi-Kamerateam kommt in den Garten.
    Eine tolle Geschichte: ein pakistanischer IT-Student (Flüchtling) hat keinen Deutschkurs bekommen, kam jede Woche 3x in den Garten und hat alle Adressen, die er dort bekam (von potentiellen weiteren Möglichkeiten für Deutsch-Kurse) abgeklappert und dann tatsächlich Erfolg gehabt. Der Lehrer fragte ihn beim ersten Mal, wo er so gut Deutsch gelernt hätte und ersagte: im Garten. der Lehrer wollte ihn verbessern und sagte: Sie meinen in der Schule. Er erzählte vom Garten und nimmt nun Infos mit in die Schule.
    Im Garten wird konsequent nur Deutsch gesprochen und es gibt auch keine Infos in anderen Sprachen.

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  • Offene Werkstatt in Gemeinschaftsgarten in Minden eröffnet

    (Gu, alerts)
    Im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln kann ab sofort jeder werkeln, reparieren und konstruieren – Eintritt frei, Anmeldung erforderlichMobinGemeinsam kreativ werden und nachhaltig werkeln – die neue „offene Werkstatt“ des GreenFairPlanet-Vorsitzenden und Projektleiters Lothar Schmelzer lässt kein Holzbrett ungenutzt und kommt gut an in Minden

    Ab sofort bietet GreenFairPlanet e.V. im Gemeinschaftsgarten Tausendschön im Mindener Stadtteil Leteln eine „offene Werkstatt“ für jeden an, der Spaß am nachhaltigen Werkeln hat. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

    Bereits Anfang März kündigte Elisabeth Schmelzer, bekannt von ihrem Gemeinschaftsgarten Tausendschön, beim „Kreativ- und Reparatur-Kaffee“ in Minden (siehe Bericht) an, dass vom Verein GreenFairPlanet eine offene Werkstatt geplant sei. Nun ist es wahr geworden. Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft mit ihren verschiedenen Kenntnissen und Interessen können drei Mal wöchentlich in Minden-Leteln zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu arbeiten. Sie teilen dabei Wissen, Fähigkeiten und unterstützen sich gegenseitig.

    „Wir möchten die kreative und handwerkliche Verarbeitung von Holz, Metall und anderen Materialien möglich machen – Selbermachen, lernen, Dinge herzustellen, zu reparieren oder weiterzuverwenden. Kreativität und Kunst sowie Wertschätzung und Halt in der Gemeinschaft in angenehmer Atmosphäre“, erklärt Initiator und Projektleiter Lothar Schmelzer.

    Er sieht die offene Werkstatt im Gemeinschaftsgarten als einen Treffpunkt der Vielfalt und lässt den Umweltgedanken dabei nicht außer Acht. „Auf vielfältige Weise erproben wir faire, umwelt- und klimafreundliche Ansätze. Dieser Anspruch steht in Einklang mit dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung“, betont der 1. Vorsitzende von GreenFairPlanet. „Selbermachen bringt eine neue Wertschätzung von Gegenständen mit sich.“

    Das Konzept sei ein Möglichkeitsraum der besonderen Art: Menschen aus den verschiedenen Krisengebieten, die erst seit kurzer Zeit im Kreis Minden-Lübbecke leben und noch im Sprachenlernprozess sind, werkeln gemeinsam mit Einheimischen. Das stärkt nach Aussage der Initiatoren die Integration, Sprache, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie die Teamarbeit und Vernetzung.

    Die üblichen Werkzeuge stellt der Verein vor Ort zur Verfügung. Holz, Farben, Stoffe und Schaumstoff werden noch gebraucht.

    Die offene Werkstatt hat ab sofort geöffnet jeweils am: Montag, Mittwoch, Samstag von 15 -18 Uhr

    http://www.octobernews.de/erste-offene-werkstatt-in-minden-eroeffnet/ (mehr …)

  • Tausendschön Minden: GG und Offene Werkstatt

    (Gu)
    Der GG Tausendschön ist ein Gemeinschaftsgarten UND eine Offene Werkstatt. Mehr Infos auf der Website des Projekts:
    http://tausendschoen.greenfairplanet.net/herzlich-willkommen/

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  • Garten, Offene Werkstatt, Nähcafé und Reparatur-Initiative in Templin

    (Gu, mail)
    Gemeinschaftsgarten Templin: “ im moment hat uns aber eben der aufbau der offenen werkstatt in beschlag. wir haben ja so ein gesamtkonzept an „freiräumen“ da ist der garten, der sich auf grund der situation jetzt auch in einen interkulturellen garten entwickelt. es gibt 13 gärtnerInnen. dann ein offenes nähcafé einmal in der woche mit 6-9 regelmäßig kommenden frauen plus 2 männer. für die situation in templin eine phantastische teilnahe. jetzt die offene werkstatt. nähcafé und werkstatt sind in kooperatin mit der wbg, die stadt liegt im dornröschenschlaf“ (mehr …)

  • Repair Café und Makerspace an der Schule

    Mathias Wunderlich hat in Haan an der Schule ein Repair Café aufgebaut, darüber gibt es auch einen Text in unserer Broschüre. Nun hat er die Schule gewechselt und dort wieder ein Repair Café eröffnet und es entsteht gerade ein ganzer Makerspace.

    Hier der ganze Zeitungsartikel:

    http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/nachrichten-aus-velbert-neviges-und-wulfrath/schule-oeffnet-neues-reparatur-cafe-1.2105922

    Und ein paar Zitate:

    „Der „Makerspace“ als Labor für Experiment, Forschung und Selbermachen steht allen offen. „Ein Mal im Monat können alle, die sich dafür interessieren, gemeinsam Dinge reparieren.“ Dabei geht es einerseits darum, technisches Wissen im Umgang mit Schrauber und Co. zu vermitteln. Und um Nachhaltigkeit.“

    „Zielgruppe sind nicht allein die FASW-Schüler, sondern auch deren Eltern, weshalb im Repair Café ein bunt gemischter Haufen an der langen Werkbank sitzt. Dieses Miteinander, erzählt Mathias Wunderlich, ist ausdrücklich gewollt. Denn so lässt sich auf direktem Wege Wissen vermitteln.“

    „„Wir befinden uns hier gerade in einer Art Übergangsraum“, berichtet Mathias Wunderlich. In der vormaligen Krankenhausküche entsteht zurzeit ein Makerspace auf 130 Quadratmetern. Zukünftig soll nicht nur an der Drehmaschine gearbeitet werden. Möglichkeiten zu drechseln und zu fräsen sind ebenso geplant wie zu gießen und zu schweißen.“ (mehr …)

  • Gartenprojekt an Flüchtlingsunterkunft in Zuffenhausen: viel positive Resonanz

    (Gu, Mail, 26.11.)
    In Stuttgart/Zuffenhausen ist dieses Jahr ein Gartenprojekt an einer Flüchtlingsunterkunft entstanden.
    „Das Projekt wurde über den Flüchtlingsfreundeskreis gestartet und durch interessierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen unterstützt. So zum Beispiel aus der Unterkunft und aus dem Freundeskreis selbst, sowie aus der Nachbarschaft und der mobilen Jugendarbeit Rot. Die Erfahrungen bisher sind ausschließlich positiv. Anwohner der Flüchtlingsunterkunft sind begeistert, genau wie Anwohner aus der Nachbarschaft die die Beete mit nutzten.“
    Es gibt den Anwohnern aus der Unterkunft, aber auch Anwohner aus der Nachbarschaft die Möglichkeit der Begegnung und der Zusammenarbeit im Kräutergarten. Im nächstem Jahr entsteht noch eine Fahrradwerkstatt und eine Tischtennisplatte, sowie Sitzmöglichkeiten. Das Projekt stößt überall auf großes Interesse.“
    Sie begärtnern bisher 20m², die Gartenfläche hat insgesamt 150m²


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  • NRW denkt nachhaltig

    Interview mit Axel Ganz (Garagelab Düsseldorf) u.a. wird auch die Vernetzungsveranstaltung und die entstandene Resolution erwähnt:

     

    http://archiv.nrw-denkt-nachhaltig.de/blog/?p=6779

     

     

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  • NRW denkt nachhaltig

    Interview mit Axel Ganz (Garagelab Düsseldorf) u.a. wird auch die Vernetzungsveranstaltung und die entstandene Resolution erwähnt:

     

    http://archiv.nrw-denkt-nachhaltig.de/blog/?p=6779

     

     

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  • Low-Tech Werkstatt Berlin hat neue „Baugruppe“

    Hallo liebe Gudrun und lieber Tom,

    wir haben lange nichts mehr voneinander gehört. Ich hoffe euch gehts gut?! Hier ist alles super: Der Kollektivaufbau schreitet in großen Schritten voran und unser Kind hat mittlerweile schon 2 Zähnchen und lacht eine Menge rum. Es ist echt spannend – jeden Tag von neuem.

    Vor einiger Zeit haben wir uns mit Jens Mittelsten Scheid auf dem Projekthof Karpfenteich in Berlin-Treptow getroffen. Dort gibt es schon einige Gemeinschaftsgärten, einen kleinen Wagenplatz und eine offene Metallwerkstatt. Wir hatten über die Zukunft der offenen Low-Tech Werkstatt dort gesprochen und jetzt haben wir endlich eine motivierte Gruppe von ca. 10 Personen gefunden. Die haben echt großes Interesse dort eine Werkstatt aufzubauen und zu betreuen. Toll oder?! Bisher ist der Plan, dass die Werkstatt in diesem Winter beplant wird und ggf.
    schon angefangen zu sanieren, also falls ihr euch erinnert, dort gab es ja eine Menge zu tun. Und dann im Frühjahr/Sommer 2015 soll sie schon eröffnet werden. Felicitas und Christian (beide im CC) koordinieren diese neue Low-Tech Gruppe an der TU Berlin für die nächsten 2 Jahre.
    Damals haben wir auch die Möglichkeit besprochen, dass die Anstiftung evtl. Materialkosten zum Aufbau dieser neuen offenen Werkstatt (teil-) finanziert. Also es müsste u.a. das Dach neu gedeckt werden und Fenster
    + Türen müssten rein. Also die Materialkosten sind glaube ich
    überschaubar. Besteht die Möglichkeit immer noch? Und könnt ihr uns kurz erklären, wie wir einen Antrag bei euch stellen können und was wir alles benötigen?! Also Vorhabenbeschreibung, Ziel und Ausblick sowie Finanzierungskonzept und so weiter.

    Gut. Das wars dann schon von mir.
    Vielen Dank, bis hoffentlich bald mal wieder und liebe Grüße, Stephan.

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