Schlagwort: Offene Werkstatt im Garten

  • Leipzig: Gartengruppe in den Nachbarschaftsgärten Josephstraße formiert sich neu

    Antrag, Antworten

    Wir vom Nachbarscha%sgärten e.V. in Leipzig Lindenau haQen durch die anhaltende Gentrifizierung der
    Stadt und insbesondere der Quar$ere Plagwitz & Lindenau, in den letzten Jahren immer wieder mit
    Flächenverlust auf Grund von Teilverkäufen und damit einhergehender Nachverdichtung des Wohngebietes
    zu kämpfen. Dadurch ist unsere einstmals 7000m2 große Gemeinscha%sgartenfläche auf nun ~550m2
    geschrump%. Diese verbleibende Fläche ist zwar sehr zukun%ssicher für den Verein, jedoch weitestgehend
    durch Pflastersteine versiegelt und dies darf auch nicht geändert werden.
    In den letzen Jahren haben wir den Fokus daher auf die sozialen Aspekte der Fläche gelegt und die offene
    FahrradwerkstaQ sowie die offene HolzwerkstaQ auf dem Gelände sehr weit entwickelt, wodurch wieder
    eine stabile Gemeinscha% gewachsen ist und die Angebote quar$erübergreifend bekannt und geschätzt
    sind. Zudem beherbergen wir auf dem Gelände eine Verteilersta$on der lokalen SoLaWi „Ackerilla“, welche
    mit regelmäßigen Küfas ebenfalls zur Gemeinscha%sbildung und gelebten Nachhal$gkeit im Quar$er
    beiträgt. Zudem konnten wir erfolgreich das größte Parklet Leipzigs vor dem Garten in der Josephstraße
    bauen und damit nicht nur ins Quar$er wirken, sondern auch die Sichtbarkeit und Niederschwelligkeit des
    Gartens stärken. All das führte dazu, dass die Mitgliederzahl in den letzen Jahren wieder s$eg und
    momentan bei 165 Menschen ist, welche sich auf beide Gartenflächen (Lindenau & Leutzsch) verteilen.

    Wir als Gartengemeinscha% möchten uns nun auf die Herausforderung bzw. Frage fokussieren, wie man
    neben den grünen Randstreifen des Grundstücks in Lindenau, auch auf der versiegelten Fläche das
    maximale Gartenerlebnis für Mensch und Tier erzeugen kann. Wir haben dafür gemeinsam einen neuen
    Flächenplan erstellt, um den Platz op$mal zu nutzen. Wir wollen auf der Fläche einen größeren Unterstand
    bauen, um Feuerholz, Gartenwerkzeuge, Kinderfahrräder und ggf. sogar Leihräder der FahrradwerkstaQ
    trocken und sicher abstellen zu können. Die dabei entstehende Dachfläche möchten wir gern bepflanzen,
    um wieder an Grünfläche zu gewinnen und die Biodiversität in dem hochverdichteten Wohngebiet zu
    fördern. Zudem wollen wir ein großes gemauertes Hochbeet errichten um Nutzpflanzen anzubauen sowie
    ein vorhandenes Teichbecken naturieren.
    Unser Anspruch ist auch hier so nachhal$g wie möglich zu arbeiten, weshalb wir wo immer es geht, mit
    second-hand Materialien aus der Region bauen werden. Die Steine für das Hochbeet würden wir für einen
    sehr guten Preis aus einem Gebäuderückbau beziehen können und das Konstruk$onsmaterial für den
    Unterstand aus dem in Leipzig Lindenau ansässigen 2nd-Hand-Baumarkt „Materialbuffet“. Die Pflanzen
    würden wir ebenfalls aus der lokalen Auenwald-Gärtnerei beziehen, da diese vor Ort gezüchtet und somit
    auch bestens an die hiesigen Verhältnisse angepasst sind.

    Gleichzeitig möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um als Gartengemeinscha% durch solche für uns
    größeren Bau- und Pflanzprojekte in den ak$ven (Wissens-)Austausch zu kommen. Glücklicherweise haben
    wir im Verein Zimmerleute und einzelne Mitglieder, die bereits Schulungen zu Dachbegrünungen besucht
    haben, so dass wir die Planung sachgerecht intern leisten können. Die Umsetzung möchten wir dann als
    Workshop gestalten, um dieses Wissen prak$sch angewandt auch weiter zu streuen.

    Gärtnert ihr denn noch dem Sinne, dass auf der Fläche Gemüse angebaut wird? Wie viele Hochbeete gibt es, wer gärtnert dort und wie kann man beim Gärtnern mitmachen?
      
      • Es wird grundlegend gegärtnert. Die Fläche ist diese Saison allerdings noch stark im Wandel, da vor ein paar Monaten erst die benachbarte Baustelle fertiggestellt wurde und ein langer Streifen (ca. 4x15m) unseres Grundstücks für die Durchfahrt der Baufahrzeuge genutzt wurde. Dieser Streifen ist nun in ein Beetplateau verwandelt wurden mit allerhand Nutzpflanzen und sogar 3 Obstbäumen.
    Die 6 Hochbeete auf der Fläche haben wir in den letzten Garteneinsätzen abgebaut, mit dem Plan diese vereinzelten (teilweise maroden) Hochbeete aus Holz zu einem großen gemauerten zusammenzufassen.

    Oder ist das beantragte Hochbeet der Wiedereinstieg in den Gemüseanbau? Wie viel Platz der Gesamtfläche nutzt ihr für das Gärtnern (Essbares anbauen und ernten und insgesamt)?
        • In dem Sinne ja, das beantragte Hochbeet ist ein wichtiger Meilenstein beim Wiedereinstieg in den Gemüseanbau. von den insgesamt 550qm können wir derzeit ca. 20-25% begrünen/begärtnern. Davon ist in etwa 60-70% mit Insektenfreundlichen Blühpflanzen und essbaren Kräutern bepflanzt, der Rest mit Obst(sträuchern) und Gemüse.

    – Wenn ihr im Antrag von gärtnern schreibt und es sich nicht um Gemüse/Kräuter/Obst handelt, was macht die Gartengruppe?
        • Die Gartengruppe in der Josephstraße ist gerade erst wieder im Aufbau und momentan geht es um die Planung, Organisation und Anlage neuer bepflanzbarer Flächen sowie die Pflege der vorhandenen Grünstreifen, Kräuterbeete und des oben erwähnten Plateaus; sowie die Pflege der t.w. essbaren Pflanzen auf dem Parklet vor dem Garten.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Wie kann man da mitmachen? Was passiert mit der Ernte?
        • Meines Wissens nach besteht die Gruppe derzeit aus 5 aktiven Personen, wobei wir in letzter Zeit wieder mehr Neuzugänge im Verein haben, die explizites Interesse am Gärtnern bekundeten. Da es aber wie erwähnt noch viel um Planung und Anlage zu bepflanzender Flächen geht, würde ich diese Personen noch nicht dazuzählen, da sie wahrscheinlich noch etwas Zeit brauchen sich in die Strukturen einzufinden um proaktiv Aufgaben zu übernehmen.

    Generell ist die Gartengruppe wie auch andere Gruppen im Verein als AG organisiert mit eigenem Chat-Kanal, selbstverwaltetem Budget und eben Eigenverantwortung und Entscheidungshoheit „ihres“ Bereiches.

    Es gibt eine weitere temporäre Gruppe, die sich gerade mit der Flächengestaltung generell beschäftigt und hier ist natürlich eine Schnittmenge.

    Auf der Fläche in Leutzsch sind derzeit 40 Menschen in der Chatgruppe bezüglich der Beete, realistisch aber 15 aktive Menschen. Diese treffen sich zwei mal die woche (do+so), teilen sich Gießdienste und die Erträge.
    So ähnlich möchten wir das in Lindenau auch wieder etablieren und nachdem die Werkstätten jetzt wieder auf einem stabilen Fundament engagierter Mitglieder stehen, braucht es nur einen kleinen Anstoß, dies auch für die Beetegruppe zu schaffen. Im Idealfall reichen die Erträge auch aus, um bei Garteneinsätzen oder offenen Gartennachmittagen daraus gemeinsam Mahlzeiten zu kochen oder Kuchen zu backen.

    – Wo sind die Gartengeräte bisher untergebracht?
        • Bisher sind sie in einer aus Palettenresten provisorisch gebauten Halterung auf der Rückseite des ehemaligen Hühnerstalls untergebracht. Dort sind sie allerdings nicht gut sortiert, nicht gut erreichbar, zu sehr der Witterung ausgesetzt und es ist zwar noch nichts passiert, aber es besteht die Sorge, dass sich die Kinder daran verletzen könnten, sollten sie unachtsam in der Ecke toben.

    – Wo kommt das Wasser her?
        • Das Gießwasser gewinnen wir vollständig durch Regenwassersammlung. Hierfür haben wir letztes Jahr mehrere gebrauchte IBC-Container und Regenfässer organisiert und an die Regenrinnen der Dachflächen angeschlossen bzw. an den kleineren Dächern (Sommerküche; ehemaliger Hühnerstall) selbst Regenrinnen installiert.

    – Wie groß soll das Hochbeet werden? Wie plant ihr das: Bau aus Ziegelsteinen, Holzverkleidung dann außen?
        • Das Hochbeet soll einen runden-organischen Umriss haben, aus gebrauchten Ziegel- bzw. Pflastersteinen gebaut werden und an der Sichtseite mit Holz verkleidet werden. Teilweise soll der obere Rand auch als Sitzfläche dienen und an diesen Stellen auch mit Holz beplankt werden. Insgesamt wird es eine Größe von ca. 3x4m haben

    – Was ist in dem Fertigpaket Dachbegrünung enthalten und woher kommen die Pflanzen?
       
    • In dem Fertigpaket sind enthalten: Schutzvlies, Dränage, Sedumcassetten, Kiesel, Sedummatten (vorkultiviert). Alles inklusive der Pflanzmatten kommen vom Anbieter „dachbegruenungselbermachen.de“ mit Hauptsitz in den Niederlanden.

    – Wie groß wird der Unterstand und wie werden da die Gartengeräte „sicher“ drunter untergebracht?
        • Der neue Unterstand soll ca. 3x6m groß werden. Die Gartengeräte sollen dort an einer innenseitigen Wand übersichtlich sortiert aufgehangen werden.

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  • Berlin Mariemfelde: IG und Radwerkstatt

    (Bericht)
    Hochbeete wurden von Bewohner*innen und Unterstützer*innen in der GU aufgebaut. Das Bepflanzen wurde mit einem kleinen Fest verbunden. Neben den Hochbeeten gibt es eine Sitzgruppe.
    Radwerkstatt wurde wieder eröffnet.
    Ziel: mit Garten und Werkstatt sollen die Bewohner*innen und Nachbarschaft nähe rzusammen gebracht werden. Tore sind für Nachbar*innen geöffnet.
    Einladungen für das Fest wurden in der Nachbarschaft persönlich durch Mitarbeiter*innen und jugendliche Bewohner*innen verteilt. Die Resonanz war nicht sehr hoch. (mehr …)

  • Nürnberg: Insekten im Fokus beim GG „Die Wiese“

    (Antrag und Antworten)

    Der GG „Die Wiese“ in Nürnberg ist ein weiteres Gemeinschaftsgartenprojekt von Bluepingu (wie auch der Stadtgarten)

    „Die  Wiese“  von  Bluepingu  e.V.  in  der  Nürnberger  Südstadt  ist  eine  grüne  Aufenthalts-  und
    Aktionsfläche, ein Mutmacher-Ort, ein Obst- und Gemüsegarten und eine inklusive Oase für alle im
    Viertel und darüber hinaus.

    Die Wiese möchte aktiv gegen das
    Wildbienensterben arbeiten und den Insekten eine insektengerechte Umgebung bieten. Dabei ist
    das Ziel vor allem den Wildbienen, aber auch vielen weiteren Insekten, wie Hummeln, Wespen oder
    Florfliegen,  einen  Nist-Ort  und  insektengerechte  Bepflanzung  zu  bieten,  sodass  sie  angezogen
    werden, sich bei uns fortpflanzen und ernähren können.  
    Konkret wollen wir hierfür gemeinsam ein größeres, bepflanztes Insektenhotel bauen, in welchem
    verschiedene  Insektenarten  unterkommen  können.  In  unmittelbarer  Nähe  dieses  Insektenhotels
    wollen wir ein „Bienenbuffet“ errichten, also ein großes Blumenbeet mit insektengerechten Blumen
    und Bienenweide.
    Da es nicht genügt, dass die Wiese innerhalb bepflanzt wird, wollen wir unser neues Parklet in der
    Peter-Henlein-Straße 1 ebenfalls mit insektenfreundlichen und auch schön aussehenden Blumen
    bepflanzen,  so  dass  es  sich  Menschen  aus  der  Nachbarschaft  als  auch  Insekten  auf  unserem
    Parklet gemütlich machen können und sich wohlfühlen.  
     
    Unsere  Radambulanz  kommt  bei  Besucher*innen  der  Wiese  und  bei  unseren  Fahrradwerkstatt-
    Tagen immer wieder gut an. In der Zwischenzeit fehlte unserer Radambulanz jedoch der passende
    Stellplatz. Damit die Ambulanz lange erhalten und in einem guten Zustand bleibt, errichten wir einen
    wetterfesten  Unterstand  für  die  Radambulanz  auf  der  Wiese,  wo  sie  an  regnerischen  Tagen
    geschützt stehen und auch überwintern kann.  
     
    Weiterhin fallen hier und da immer wieder Erledigungen und Reparaturen an. Unser selbstgebautes
    Kompostklo wird beispielsweise häufig genutzt und braucht dementsprechend viel Aufmerksamkeit
    und Erneuerungen.

    Die Gruppengröße genau zu bestimmen, ist aktuell schwierig, da durch die Onlinemeetings (v.a. im Winter / Frühjahr und bis in den Sommer hinein) einige Personen weggeblieben sind, die jedoch trotzdem für sich aktiv auf der Wiese sind. Zudem kann ich nicht genau sagen, wen man alles dazu zählen kann… Der aktive Kern beläuft sich aktuell schätzungsweise auf ca. 20 Personen. Wir gießen, füttern die Fische, pflanzen, putzen, öffnen unsere Tore, unterhalten uns mit Nachbar*innen und alles was so dazu gehört. Des Weiteren wird die Wiese aktuell von unterschiedlichsten Gruppen genutzt, wie den anderen Bluepingu-Initiativen, einem Chor, Familien mit Kindern oder auch Kindergruppen, und weiteren, diese sind jedoch nicht immer bzw. zwingendermaßen bei unseren regelmäßigen Treffen dabei.

    Bei offenen Festen (Sommerfest, Herbstfest, … ) waren auch schon mehr als 50 Personen da, allerdings konnten solche Feste schon seit längerem nicht mehr stattfinden… Auch Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen zählen zu unseren aktiven Mitgliedern und bringen sich ein. Wir nennen uns aber integrativer Garten vor allem, weil wir offen dafür sind, alle Personen, unabhängig von Herkunft, körperlichen, geistigen oder sonstigen Beeinträchtigungen in unserem Garten willkommen zu heißen.

    Zu dem Insektenhotelworkshop (der leider wetterbedingt verschoben werden

    musste):

    Diese Workshops sind unabhängig von dem Insektenhotel für die Wiese. In diesen Workshops erzählt der Gerd (Imker und Insektenexperte) den Teilnehmenden etwas zu den Insekten in unserem Umfeld und im Anschluss werden (in der Regel 5) kleine Insektenhotels zum Aufhängen gemeinsam gebastelt, meist aus Holz, Schilf und einer alten Dose, welche die Teilnehmenden am Ende mitnehmen. Zur (für Teilnehmende kostenfreien) Durchführung dieser Workshops haben wir vom Agenda21-Büro der Stadt Nürnberg etwas Geld erhalten.

    Das Insektenhotel in diesem Antrag soll auf der Wiese bleiben und etwas größer werden. Ich (Karina) habe mal eine Idee aufgemalt und hänge sie einfach der Mail an, dann kann man sich darunter evtl. etwas mehr vorstellen. Im oberen Teil wollen wir die „Wohnfläche“ anlegen und im unteren Teil soll etwas blühen, wir haben an Schubladen gedacht, die man ausziehen und bepflanzen könnte, daher wollen wir einen alten Schrank gebraucht anschaffen und upcyclen. Neben dem Insektenhotel soll dann ein Beet aufblühen, damit ist das „Insektenbuffet“ gemeint.

    Unser Parklet steht in der warmen Saison auf zwei Parkplätzen in unmittelbarer Nähe der Wiese, über den Winter wird es abgebaut und im nächsten Jahr wieder an gleicher Stelle aufgebaut.

    Damit die Wiese aktiv und bestimmte Bereiche betreut bleiben, haben wir für diese Bereiche Rollen verteilt. Zusätzlich gibt es noch Dienste, die wir monatlich aktualisieren. Damit können wir gewährleisten, dass sich immer jemand um die Dinge auf der Wiese kümmert. So trage ich aktuell mit dem Gerd gemeinsam den „Insekten-Hut“, daher werden wir uns um die Instandhaltung, Bepflanzung und Pflege der insektenspezifischen Bereiche kümmern. Wir haben auch Werkzeugwärter, Planungsfans, Pflanzbeauftragte, einen Kompostklo-Dienst, Radl-Fans, eine Gartensprecherin, usw.

    Beteiligen an den Bauaktivitäten kann sich jede Person, die Lust darauf hat. Wenn wir im Planungstreffen einen Termin festlegen, klären wir meist ab, ob das etwas für uns intern ist, oder ob wir daraus eine größere Veranstaltung machen wollen. In jedem Fall aber kommt meist eine Gruppe an Personen zusammen und baut die Dinge als Teamaktivität. Eine oder zwei Personen haben den „Hut“ auf und koordinieren die Bauaktivität, und besorgen auch vorher die Materialien. Die Tore stehen zudem immer offen, sodass interessierte Personen direkt reinkommen können.

    Unsere Gartengeräte sind entweder in unserem Bauwagen oder unserem Schuppen untergebracht. Beide wurde erst vor kurzen wieder entrümpelt und geordnet. Hier sind unsere Gerätschaften und Werkzeuge wettergeschützt untergebracht und können dort auch überwintern.


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  • Faradgang baut Domizil bei Neuland aus

    (Gu, Newsletter)

    […]
    Als kleiner Ausblick in die Zukunft und die Erweiterung des Vereines noch zum Schluss: wir haben in diesem Jahr unseren Container bei Neuland erfolgreich ausgebaut, sodass er mittlerweile sogar Licht im Innen- und Außenbereich hat, sodass wir auch in der dunklen Jahreszeit unsere Schraubertage ermöglichen können. Außerdem wurden die Lagerstätten vergrößert durch die Mitnutzung des Rundhauses und die Erbauung einer neuen Blechhütte. Wir hoffen, dass wir weiterhin mit und bei Neuland ein Zuhause finden. Danke hier auch an Neuland e.V., die uns so herzlich aufgenommen haben.[…] (mehr …)

  • Offene Werkstatt in Gemeinschaftsgarten in Minden eröffnet

    (Gu, alerts)
    Im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln kann ab sofort jeder werkeln, reparieren und konstruieren – Eintritt frei, Anmeldung erforderlichMobinGemeinsam kreativ werden und nachhaltig werkeln – die neue „offene Werkstatt“ des GreenFairPlanet-Vorsitzenden und Projektleiters Lothar Schmelzer lässt kein Holzbrett ungenutzt und kommt gut an in Minden

    Ab sofort bietet GreenFairPlanet e.V. im Gemeinschaftsgarten Tausendschön im Mindener Stadtteil Leteln eine „offene Werkstatt“ für jeden an, der Spaß am nachhaltigen Werkeln hat. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

    Bereits Anfang März kündigte Elisabeth Schmelzer, bekannt von ihrem Gemeinschaftsgarten Tausendschön, beim „Kreativ- und Reparatur-Kaffee“ in Minden (siehe Bericht) an, dass vom Verein GreenFairPlanet eine offene Werkstatt geplant sei. Nun ist es wahr geworden. Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft mit ihren verschiedenen Kenntnissen und Interessen können drei Mal wöchentlich in Minden-Leteln zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu arbeiten. Sie teilen dabei Wissen, Fähigkeiten und unterstützen sich gegenseitig.

    „Wir möchten die kreative und handwerkliche Verarbeitung von Holz, Metall und anderen Materialien möglich machen – Selbermachen, lernen, Dinge herzustellen, zu reparieren oder weiterzuverwenden. Kreativität und Kunst sowie Wertschätzung und Halt in der Gemeinschaft in angenehmer Atmosphäre“, erklärt Initiator und Projektleiter Lothar Schmelzer.

    Er sieht die offene Werkstatt im Gemeinschaftsgarten als einen Treffpunkt der Vielfalt und lässt den Umweltgedanken dabei nicht außer Acht. „Auf vielfältige Weise erproben wir faire, umwelt- und klimafreundliche Ansätze. Dieser Anspruch steht in Einklang mit dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung“, betont der 1. Vorsitzende von GreenFairPlanet. „Selbermachen bringt eine neue Wertschätzung von Gegenständen mit sich.“

    Das Konzept sei ein Möglichkeitsraum der besonderen Art: Menschen aus den verschiedenen Krisengebieten, die erst seit kurzer Zeit im Kreis Minden-Lübbecke leben und noch im Sprachenlernprozess sind, werkeln gemeinsam mit Einheimischen. Das stärkt nach Aussage der Initiatoren die Integration, Sprache, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie die Teamarbeit und Vernetzung.

    Die üblichen Werkzeuge stellt der Verein vor Ort zur Verfügung. Holz, Farben, Stoffe und Schaumstoff werden noch gebraucht.

    Die offene Werkstatt hat ab sofort geöffnet jeweils am: Montag, Mittwoch, Samstag von 15 -18 Uhr

    http://www.octobernews.de/erste-offene-werkstatt-in-minden-eroeffnet/ (mehr …)