Schlagwort: Ortsbeirat

  • GemüseheldInnen stellten sich bei Ortsbeirat vor

    (Mial)

    : übrigens hatten wir gestern eine gute Präsentation des Projektes im zuständigen Ortsbeirat. Wir haben viel Zustimmung gefunden und hoffen, auch darüber eine Förderung zu bekommen. Und auch ein Besuch vorgestern beim Kulturamt hat großes Interesse an Sevengardens geweckt und tatsächlich haben sie alles viel größer gedacht als ich zunächst. Eine angenehme Überraschung. (mehr …)

  • GG in Kastel Housing gewinnt Preis

    (Gu, alerts)

    KASTEL – „Es ist ein tolles ehrenamtliches Projekt, das Raum für Begegnung und Integration schafft“, lobte Christa Gabriel, Kasteler Ortsvorsteherin, die Mitglieder des Vereins bürgerinitiierte Quartierentwicklung. Sie waren am Dienstag in die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim gekommen, um eine ganz besondere Auszeichnung entgegenzunehmen. Der Bürgerverein wurde für sein Projekt „Urban Gardening“ geehrt. Im Rahmen des Projekts legten die Mitglieder im vergangenen Jahr einen Gemeinschaftsgarten in Kastel Housing an, der allen Bewohnern des Stadtteils zugutekommt. Mit der Umsetzung wurde im Frühjahr 2016 auf dem ehemaligen Kasernenareal in der Wiesbadener Straße begonnen.

    Die bürgerinitiierte Quartierentwicklung gewann damit den Wettbewerb „L(i)ebenswerter Stadtteil“, den der Kasteler Ortsbereit jedes Jahr ausruft. Er richtet sich an alle Kasteler Bürger, Vereine, Verbände, Schulen und Kitas, er soll in kleinem Rahmen städtebauliche Akzente setzen um die Lebensqualität in Kastel zu verbessern. Zudem würdigen der Ortsbeirat und die Jury soziales Engagement und einen bewussten Umgang mit der Natur. Das „Urban Gardening“-Projekt vereint all diese Elemente.

    An der Übergabe der Siegerurkunde und des Preisgelds in Höhe von 1000 Euro nahmen Mitglieder des Ortsbeirats teil. Auch Petra Seib, Leiterin der Ortsverwaltung, sowie Stadtrat Rainer Schuster waren da und dankten den ehrenamtlich Engagierten. […] Im Laufe des vergangenen Sommers wurde der Gemeinschaftsgarten immer größer und entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt – zum gemeinsamen Ernten, Hacken und Anpflanzen oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein. Erstes Ziel sei es, so Holzer, ein Gespür für den Umgang mit der Natur und Lebensmitteln zu bekommen. Und so wurden Tomaten, Paprika, Kartoffeln aber auch riesige Sonnenblumen und viele andere Blumen in Hochbeeten oder – zuvor ungenutzten – Grünflächen angelegt und gepflanzt.

    Die Idee für den Gemeinschaftsgarten entstand lange bevor die ersten Flüchtlinge nach Kastel Housing kamen. Nun profitieren auch sie von dem Projekt. Aus dem Gemeinschaftsgarten wurde schnell ein „interkultureller“ Gemeinschaftsgarten, durch den viele Flüchtlinge auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung fanden. „Außerdem lernt man, in der Gemeinschaft etwas zu tun“, meinte Holzer.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/gemeinschaftsgarten-projekt-in-kastel-housing-gewinnt-preis_17635607.htm (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Frankfurt/Main

    (Gu, RSS)

    Mitte März fiel der Startschuss für ein neues Urban Gardening-Projekt im Nordend.
    Entstanden war das Gartenprojekt aus einem eher ungewöhnlichen Grund: Mehrere zum Teil über einhundert Jahre alte Bäume mussten in der Lortzingstraße dem Bau einer Quartiersgarage unterhalb der ehemaligen Glauburgschule weichen. Vergeblich hatte sich eine aus Bewohnern des Karrees zusammensetzte Bürgerinitiative gegen diese Aktion gestemmt. Als Ausgleich stellten der zuständige Ortsbeirat und das Verkehrsdezernat nach langen und zähen Verhandlungen schließlich einen fünfstelligen Beitrag für ein Urban Gardening-Projekt zur Verfügung. Mit den Geldern wurden dann im Herbst letzten Jahres zwei 35 und 88 Quadratmeter Straßenbereiche entsiegelt und mit Erde aufgeschüttet, die bis dahin als Stellplätze für Pkw gedient hatten. Auf dem größeren Beet begannen die Nachbarschaftsgärtner am vergangenen Samstag damit, Obst und Gemüse anzupflanzen. Bereits eine Woche zuvor waren im oberen Beet Sträucher gesetzt worden, deren Blüten und Früchte künftig Insekten und Vögeln als Nahrung dienen sollen.
    „Die aus der Bürgerinitiative entstandene Gartengemeinschaft besteht aus etwa 15 Mitgliedern, alles Anwohner aus dem Karree“, informiert uns Diane Henn, eine der Initiatorinnen. „Jeder kann bei uns seine eigenen Wünsche einbringen und das Anpflanzen was er mag“, ergänzt Katja Kaiser. Die Landschaftsgärtnerin ist für die fachliche Beratung hinsichtlich der Auswahl der Pflanzen zuständig, hilft aber auch in den Beeten tatkräftig mit. Wir erfahren, dass bereits einige Beerensträucher wie Johannisbeeren und Himbeeren gepflanzt wurden. Daneben könne sich aber jeder frei nach dem Motto „Wer zuerst kommt pflanzt zuerst“ eigenes Gemüse ziehen, ergänzt Henn. Ohne sich um die kühle Witterung an dem eher grauen Samstagvormittag zu kümmern, sind rund ein halbes Dutzend Freizeitgärtner  im unteren Beet damit beschäftigt, die ersten Erdbeerzöglinge und andere Pflänzchen und Sträucher in die Erde zu bringen.
    Ungewöhnlich an dem Gartenprojekt ist auch, dass nicht wie sonst in Gemeinschaftsgärten üblich Hochbeete oder Gabionen aufgestellt werden, sondern echte Beete mitten im Asphalt angelegt wurden. „Dafür war eigens der Boden aufgebrochen und jeweils ein zirka 50 Zentimeter tiefes Loch gegraben worden, in das dann die Pflanzerde kam“, erläutert Kaiser. Vorteil sei, dass die verwendete Erde kaum Unkrautsamen besitze. „Löwenzahn und andere ungebetene Gäste kommen ohnehin von allein“, schmunzelt die Landschaftsgärtnerin. Neben dem Gärtnern ist der Gartengemeinschaft aber auch der soziale Aspekt wichtig. „Es ist einfach schön, etwas gemeinsam zu machen“, sagt Henn. „Daher wollen wir neben dem Gärtnern auch Veranstaltungen durchführen, wie zum Beispiel einen Flohmarkt und ein Nachbarschaftsfest. (mehr …)